Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXXVIII (1933)
- Issue
- Heft 18 (3.3.1933)
- Date
- 1933-03-03
- Page
- Seite 89 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Nr. 18, 3. in. 1933 Seite 89 JÜDISCHE RUNDSCHAU Die Gaben des Judentums an die Menschheit Ein Vortrag des Rektors der Züricher Universität Prof. Ludwig Köhler. Aut Einladung des Vereins ״Kadimah“ sprach der Rektor und Ordinarius für Theologie an der Züricher Universität, Prot. Dr. phil. et theol. Ludwig Köhler, im grölten Saal des Hotels St. üotthard vor einer zahlreich erschienenen Zuhörerschaft über ״Die drei üaben des Judentums an die Menschheit“. Er führte u. a. aus: Das heutige Judentum ist ein aus vielen Elementen zusammengesetztes Gebilde, aber in seinen wesentlichen Erscheinungen und Größen ist es zurückzuführen auf eine bestimmte Phase seiner Geschichte, die von Moses bis zu den Makkabäern reicht. Das ist ein etwa tausend Jahre umfassender Zeitraum, in dem ein Einschnitt, der Golus, entscheidend wurde. Im babylonischen Exil hat sich aus dem jüdischen Staat die jüdische Religionsgemeinschalt gebildet, gesammelt um ein Buch, groß an Ueberlieferung, ernst an Betrachtung, voll von der Gewißheit, in guten und in bösen Tagen in einer Hand zu sein, die fester und stärker ist als alle Gewalt der Erde. Prof. Köhler sieht den Beginn der gewaltigen Wirkung des Judentums auf die Weit in der etwa um 250 v. Chr. von Juden in Alexandria hergestellten 1/ e b e r t r a g u n g der Bi b c 1 ins Griechische. Die Botschaft des Judentums bekam Laut und Zunge und ging an die ganze Weit. Das Judentum fängt an, Mission zu treiben. Erst später verzichtet es auf Mission, beschränkt sich auf sich selbst. An seine Stelle tritt das Christentum. Heute ist die Bibel in mehr als 400 Sprachen übersetzt und wird aut dem ganzen Erdball gelesen. Das Buch hat Gewalt bekommen über Herzen, Gewissen lind Geister. Drei Gaben hat das Judentum der Menschheit gegeben. Die erste Gabe ist der S a b b a 111. Die siebentägige Woche injt dem Ruhetag am siebenten Wochentag übernahmen das Christentum und Mohammed. Im 10. Jahrhundert kam der Sabbath zu neuer Geltung, zu einer sozialen. Der Sabbath ging durch die ganze Sozialgesetzgebung der Welt, er wurde der Rhythmus für unser Leben. Einen Tag Mensch zu sein, welche Wohltat! Die zweite Gabe ist das Gesetz. Der Begriff Ordnung ist nirgends so durchschlagend formuliert wie in dem Gesetz Moses’. Die Zehn ücbote wurden ein Grundgesetz der Menschheit. Das jüdische Gesetz ging durch die 'Veit und segnete sie. Die dritte Gabe heißt: Gott. In die ermüdete und entgötterte Welt des Altertums trat der Gott des Weltalls. Das Alte Testament trägt die Botschaft von Gott über die Welt. Letzte Wahrheiten und bleibende Segnungen hat das Judentum der Menschheit gegeben: Den Sabbath, das Gesetz, Gott. Ortsgruppen Augsburg. Auf Einladung der Zionistischen Ortsgruppe führte die Verbindung Jüdischer Studenten Jordania, München, unter Leitung von Ignaz Gidalcwitsch am 13. Februar in Augsburg eine ״Gesprochene Zeitung“ auf. Ein zahlreiches Publikum verfolgte mit Interesse das abwechslungsreiche Programm. Songs aus dem zionistischen Propagandastück ״Die einzige Lösung“ bildeten den Abschluß der offiziellen Darbietungen, auf die noch ein geselliges Beisammensein mit Tänzen und Liedern folgte. Dresden. Am 26. Februar entwickelte vor einem größeren Kreis von Gesinnungsgenossen Moses Wa 1 d m a nn (Berlin) eine ״Bilanz der jüdischen Entwicklung“. Die jetzige Ent- Wicklung des deutschen Judentums zeige die Unmöglichkeit einer Normalisierung jüdischen Lehens in der Diaspora. Die der deutschen Judenhcit gestellte trübe Prognose erstreckte der Redner auch auf die anderen Galutliländer. Immer mehr wird künftig auch das deutsche Judentum Palästinas als des einzigen jüdischen Kraftzentrums bedürfen. Nur in der Erkenntnis dieser Zusammenhänge können wir der jetzigen Entwicklung in Deutschland mit Besonnenheit und Würde gegenübertreten. — Die bewegte Darstellung des Referenten, die den Ernst der gegenwärtigen jüdischen Situation in der Diaspora deutlich erkennen ließ, fand bei den Versammelten stärkste Resonanz. Stolp 'Pommern. Im Januar sprach hier Herr Dr. Schloßberg, Marienwerder, über ״Das Judentum in der Krise“. In anderthalbstündigeri Ausführungen legte der Referent die geschichtlichen Grundlagen des Antisemitismus dar und wies nach, daß, wo es den Gastvölkern schlecht geht, der Antisemitismus als politisches Mittel gebraucht wird. Zum Schluß gab Herr Dr. Schloßberg ein eindrucksvolles Bild von der Entwicklung in Palästina, wo heute eine freie und glückliche jüdische Jugend hcranwächst. Die Anwesenden folgten den sehr interessanten und sachlichen Darlegungen mit großer Aufmerksamkeit. Es ist nur zu bedauern, daß zu dem Vortrag fast keine Nichtzionisten erschienen waren. Nürnberg. Am 4., 6. und 7. Februar sprach der Vorsitzende der Zionistischen Vereinigung für Deutschland, Herr Kurt Blumenfeld (Berlin), auf Einladung der Zionistisehen Ortsgruppe und des Zionistischen Jugendrings über ״Kongreßprobleine“, ״Politische und wirtschaftliche Bedin- Jgungcn für die Verwirklichung des Zionismus“ und ״Entscheidüng zum Zionismus“ (eine Auseinandersetzung mit den jüdischen Galuthtendenzen). Der Persönlichkeit des Redners und dem immer stärker werdenden Interesse am Palästinaaufbau ist der ungewöhnlich große Besuch aller drei Veranstaltungen zu danken. An allen Abenden entwickelte sich eine rege und sehr interessante Diskussion mit Vertretern der Jugend. Der Zyklus, über den an dieser Stelle leider nicht eingehend berichtet werden kann, hat bei allen Zuhörern einen tiefen und nachhaltiger! Eindruck hinterlassen. Soeben erschien das vierte Heft des IX. Jahrgangs von ״Kirjath Seplier“, der von der Jüdischen National- und Universitäts-Bibliothek Jerusalem herausgegebenen bibliographischen Viertcljabrsschrift. Dem Heft ist ein Index für das ganze Jahr im Umfange von 40 Seiten beigeschlossen. Die Nummer enthält außer den Nachrichten der Bibliothek und der Bibliographie Judaica und Hcbraica eine Reihe von ausführ• liehen Besprechungen, ferner einige Aufsätze sowie Veröffentüchungen aus den Manuskripten der Bibliothek und zum Schluß einige Glossen. Die Zeitschrift ist durch jede Buchhandlung sowie durch die National- und Universitäts- Bibliothek zum Preise von 15 M. pro Jahr zu beziehen. An unsere Abonnenten! Die Post verlangt die Anmeldung der vom 1. April 1933 an zu liefernden Exemplare bereits 3 Wochen vor Quarialsbeginn. Wir sind daher gezwungen, die Abonnementsgebühren von denjenigen Abonnenten, die die ״Jüdische Rundschau" direkt bei uns aboanieren, in den ersten Tagen des Monats März zu erheben, und zwar werden wir ihnen zu diesem Zweck Nachnahmen zugehen lassen. Wir bitten darum, im eigenen Interesse dafür Sorge zu tragen, dafe diese Nachnahmen prompt eingelöst werden, da sonst Unregelmfi&igkeiten in dettZustellung der ״Jüdischen Rundschau" nicht zu vermeiden sein dürften Berlin, im März 1933. Verlas jüdische Rundschau“ Berlin W15, MelnekestraBe 10 Vermischtes Jüdische Gemeinde Berlin. Die nächste Sitzung der Rcpräsentanten-Versammlung findet Donnerstag, den 9. März, abends 8.30 Uhr, im Sitzungssaal, Oranienburger Sfr. 30, statt. Auf der Tagesordnung steht u. a. der Antrag der Fraktion der Jüdischen Volkspartei, zum Ostertermin zwei unterste Aufnahme-Klasscn an der Volksschule Rykestraße zu errichten und die oberste Klasse dieser Schule in der bislicrigcn Weise fortzuführen. PalMstina-Reise des K. J. V. Letzter Anmeldungstermin 7. März. II. Klasse-Plätze können nicht mehr fest gebucht werden. Nur noch III. Klasse-Kabinen. Mit der Anmeldung muß auch eine Anzahlung aut Postscheckkonto 60 159 Pal.- Reisefonds R.:A. Walter Katschke, Berlin, in Hölle von'150 M. erfolgen. Wir bitten alle Berliner Reiseteilnelimer, sich Donnerstag, den 9. März, freizuhalten. 111 einer kurzen Zusammenkunft um 73/1 Uhr im K. J. V., Bleibtrcustr. 50, sollen noch irgendwelche vorhandenen Unklarheiten besprochen werden. Das Präsidium des K. J.V. Palüstinareise der Wizo. Die Wizo teilt mit: Wir bitten alle diejenigen, die sich dieser besonders vorteilhaften Reise anschließen wollen, die mit den versandten Prospekten crhaltenen Fragebogen möglichst schnell einzusemlcn, damit wir einen Ueberblick über die Teilnehmerzahl haben können. Die Reise beginnt am 5. April in Neapel auf dem 24 000 t großen Amerikadampfer ״Vulcania“. 23 Tage im Land sollen ein mögliehst umfassendes Bild des heutigen Pa'ästina geben. Preis der Gesamtreise inkl. aller Besichtigungen II. Klasse 680 M., III. Kl. 580 M. Es ist auch möglich, sich nur an den gemeinsamen Schiftsreisen zu beteiligen. Um unseren Teilnehmern alle nötigen Bequemlichkeiten zu bieten, und sie auf dem Schiff und irn Land gut imterzubrmgen, müssen wir die von uns vorgenommenen Reservierungen in der all er nachsten Zeit endgültig sichern. Wir verlängern den Anmeldetermin bis zum 10. März, müssen aber darauf aufmerksam machen, daß die Kabinen II. Klasse auf der Vuicania bereits ausverkauft sind. Es sind jedoch Vorkehrungen getroffen, um eine gute Unterbringung aller Passagiere zu sichern. Wir bitten um möglichst sofortige Anmeldung an unser Büro, Meineke- Straße 10, Bism. 7165. Wizo-Chor. Die nächste Probe findet Sonntag, den 5. d. M., nachm. 1',5 Uhr, bei Frau Dr. Moses, Grünewähl, Trabener Str. 2, statt. Purim-Kostümball der Frauen-Turnabteilung, Süd- und 1. Männerabteilung des Bar Kochba-Hakoah, am 11. März, im Kaiserhotei, Fricdrichstr. 176/79. Eintrittspreise 0,75 M. im Vorverkauf an der Abendkasse 1 M. Es spielt die Jewish-Band. Tombola, erstklassiges Kabarett. Beginn 8*4 Uhr. Vorvcrkauf Bar Kocbba-1 lakoali, Oranienburger Str. 60/63, Tel. Weid. 1003, in sämtlichen Abteilungen des Bar Kochba sowie bei Pelzmoden Molesie, W 30, Neue Winterfcldtstr. 31, Tel. B 5, 5484. Der Zionistische Jugendbund Nordau ersucht uns um Abdruck nachstehender Resolution: Das Bundes-Forum des Zionistischen Jugendhundes ״Nordau“ am 26. Februar 1933 stellt erneut fest, daß eine Zugehörigkeit zur Kommunistischen Partei unvereinbar mit den Zielen der zionistischen Bewegung ist und den Ausschluß aus unserem Bunde bedingt, Makkabiah. Anläßlich des 1. Jahrestages der Mnkkabiah 1932 findet ein Schauturnen am Sonntag, dem 26. März, 19.30 Uhr in der Turnhalle, Prinzenstr. 70, statt. Voranstalter: Frauentum- und Männerabteilung des Bar Kochba- Hakoali. Geräteturnen, Gymnastik, Spiele, Tänze. Neue Formen der Bewegung. Frauen-Arbeitsnemsinschaft für Palästina. Wir werden gebeten, für ein Ifiiähriges sympathisches und gesundes Mädchen. das später Kindergärtnerin werden will; eine Stellung als Haustochter mit freier Station und kleinem Taschengeld in kinderreicher Familie zu beschaffen. Nachrichten erbeten an unser Büro, Berlin W, Meinekestr. 10, Bism. 7165. München. Kadimah. Seit einigen Wochen hat in München der Kadimah seine Arbeit nach jahrelanger Unterbrechung wieder aufgenommen. Es sind Gruppen für alle Altersstufen neu gegründet worden. Der Bund umfaßt bisher 50 Chawerim und Chaweroth. Da der Bund eine ganze Anzahl von Führern zur Verfügung hat, besteht die Möglichkeit, noch zahlreiche neue Menschen aufzunehmen. Zu- Schriften und Anmeldungen an den Bundesführer Franz Schlesingc-r, München. Pettenkoferstr. 6, b. Müller. KItbe Ch. N. Bialik Tel-Awiw, Verlag des Jubiläums- Komitees, 1933. — Zum 60. Geburtstag des Dichters erhielt nicht der Dichter, sondern das jüdische Volk ein prachtvolles Geschenk und zwar sämtliche Schriften und Dichtungen Bialiks in einem Band. In diesen Band wurden sogar die neuesten Gedichte und Aufsätze des Dichters aufgenommen, nur die UÜbersetzungen wurden weggelassen. Wie es heißt, soll dieses ziemlich starke Buch binnen weniger Wochen gesetzt und gedruckt worden sein. Diese Tatsache ist auch ein Beweis, daß die Drucktechnik in Palästina auf der Höhe steht. R. M. C h a s a n. MA^MADi WELTV m BAND Polen. Am 25. unrl 26. Februar fand in Warschau die Kreistagung des Polnischm Makkahi-Krehcs statt. Dr. Rosenfeld nahm ais Verirrter des Präsidiums teil. Die Konferenz erledigte eine Fülle organisntorDrher Arbeiten und setzte ein Programm für die Austragung der polnischen Mnkkabi-Mcisterschaftcn fest. Zum Vorsitzenden des polnisdum Makkabi-Verbandes wurde der bekannte Sejm-Abgeordnete Dr. Henryk Rosmarin gewählt. Dem nach Palästina übersiedelndcn hidicrigen Vorsitzenden R 11 s e c k i wurde der Dank des Weltvcrbandes und des Polnischen Makkahi-Krcbcs abgestattet; er wurde zum Ehren- Vorsitzenden des Kreises' ernannt. In der Debatte kam der einstimmige Wunsch nach Zertifikaten für die Olim ries Makkabi zum Ausdruck. Große Begeisterung löste das Referat von Dr. Rosenfeld über Kfar Hamakkabi aus. Dime Aktion hat ungeheuer zur Zionbicrung des Polnischen Makkabi-Verbandes beigetragen. Audi die materiellen Ergehnisse versprechen gut zu werden. Lord Melchctt und Dr. Lclewer wurde der Donk für ihre Arbeit ausgesprochen. Frankreich. Am 5. März findet in Paris eine große Kundgebung des Makkabi unter dem Vorsitz von Lord Melchctt statt, auf der der Makkabiah*Fi!m gezeigt wird. Der Pariser Makkabi wird mit gymnastLehcn und turnerischen Darbietungen hervortreten. Deatscher Makkabikreis Der Verein Jüdisches Jugend- und Sportheini am Keifberg vernruM’iet am 5. Marz 1933, vormittags 30.30 IDir, am Jugendheim am Ke1!!־״rg einen W o r b c I;1!1 f 1 nr Mitglieder ries Makkahi-Wcltver* bandes und Mitglieder des Jüdivhcn Jugend- und Sportheims, sowie Mitglieder der Vereine, die dein jadi-'h ■n Jugend- und Sponheim, an• gc-rlbo ■m•!! sind. Programm: O-hin-Lam 1'iir Junioren von 18 bis 32 Jahre in zwei Kategorien für Anfänger und Foiigesrhriuene, — 8-km.Lauf für Senioren ab 33 Jahre. — G-km-Lauf für Jugendliche, 14—18jü 11 זig. — 4-km-Lauf für Kinder unter 14 Jahre. — Damenlauf:!),!men 6 km. Mädchen 4 km, Kinder 3 km. Nenn ge Id für Erwachsene 4 KG. oder 50 ph, für lugen«!liehe 2 KG. oder 25 PL Meldungen an Denn. M. Murgtjü.L, Wcdüraße 22, I (Tflephm> 20 777). Die ernten drei Sieger jeder Kategorie erhaltet! Preis.־׳, alle üb! ig*׳n Teilnehmer״ erhaben l׳n׳innerungmb;׳eie!!en. Gleichzeitig werde;! dm Poafungen in Sk D .11־ F für d;m judi-rhe Turn- und Sport ab/ei* hen abgrnommen. Na: ׳!mn! t ag 5 Pr ei - vert edang und geiiiiit 1 i eh! s!kDaminenwin im Jugendheim. 14 Tage später Staffellauf und Ahiahrtsl.iuiV. Nähm.י f< >lgt. Berlin. Anläßlich des ersten Jahrestages der Makkabiah findet am Sonntag, dem 20. Marz 1933. nn! 19,30 Uhr, in der Turnhalle, Prinzen- Straße 70, von der Frauen- und M.inncr-Turnabteilung des Bar Korhba Hakoali veranstaltet ein Schauturnen statt. — Am 11. März veranstalten die Frauen ■Turnabteilung Süd und die 1. Männerabteilung einen Purim- Kostümball im Kaherhotel, Fricdrichstr. 176 — 179. München. Die erstmals abgetragene Mannschaftsmeisterschaft von Südbayern wurde unter 30 Mannschaften nunmehr im Entscheidungsspiel n!n Sonntag, 26. Februar, gegen Münchener Tischtennisclub mit 5:4 knapp, aller verdient gewonnen. Mit Pech in den Einzelspielen wurden nur zwei gewonnen und vier verloren. Zum Siege mußten alle Doppel gewonnen werden, was sehr wenig wahrscheinlich war. Durch eiserne Energie und mit größtem Sicgcswillen haben c$ die Mannschaften fertiggebracht und wurden auf Grund der in allen Spielen gezeigten Leistungen verdient Meister. In der Mannschaft spielten: Ilelfeld I, Goldstern, Spiro, Helfcld II, Sehneuer, Kornhauser, Grobe!. Von zehn ausgetragenen Kämpfen wurden neun gewonnen und nur eines mit Pech verloren, wobei zwei Mann Ersatz waren. Hoffentlich gelingt es unserer Mannschaft, auch im nächsten Jahre wieder die Meisterschaft zu erringen und bei den am 4. und 5. Marz ausgetragenen Einzeimeistcrschäften auch erfolgreich abzuschncidcn. A. G. Berliner Kalender Berliner Zionistische Vereinigung. II a!1 י a p 1 a t z, am 6. März, inlern. — N o r d r i n g / P a n k o w■, am 6. Mm/, abend* 2 0JN Ihr, bei Dr. H'irwitz, Schönhau-er Alice 87, Dr. Ertmt M c r h n c r, ״Tel- Awiw 1933־‘. — W i t t c n 11 e r g 1 רן a t 7, am 6. März, abends 20JA Uhr, bei Ludwig Mayer, Luther ■fr. 46, Frau Paula N a t h a n, ״Geghwar!-•aufgaben jü.limher Er/:< himg.“ . V i I m e r s d o r f, 6. März, 201h Uhr, im Ca c Li an, Kni-crallee 30. R.-A. Bcr.no C oh n, ״Zionistische Argumenta! um־־. — Zu Dimt!i*־hen Gnjppenvcraristalluiigrn haben nur Zioni-mn und oingoftihrte Gäste Zutrirf. Frauen-Arbeitsgemeinschaft für Palästina. Am 6. März fäll» der S t: 11 u 1 ״ n g •: k u r ז u s sm. — fininpc Gruiiowald: 7. Mürz, na11 ׳׳ n2/*4 .ו Uhr, ficsrliirhl sl;1;rs«? unter Leitung v׳'n Ftau 11011-00 K o i g 0 n. Bri Frau Ruth I’o-en, ('harlotfonburg. Leibru ׳str. 4 (Wilhelm 4962). Beth Am Iwfi. 15er iiir den 4. März ango setzte Vortrag von Herrn Dozenten Dr. Tora;׳ n r r muß an.!rvlmi-eheii Ceaindcn vcrseltolien werden. Per neue Termin wird noch bekanntgegeben. — Snif Hecbaluz, Stam-Clialuzim. Am 6. M.irz snneht Nehemia Aloni in der Oiamcnbuiger SeraL'-e 31. 8.30 l hr, Zunnier 9. über ״Arbeiterschaft und Zioni-mu־.“ — Klub junger Zionisten. Sitzung am 7. Marz lallt au־. — Vereinigung für die Interessen der Alten Synagoge. 4. März, abends 8 Uhr, Rosenstr. 2—4. Rabbiner Dr. Ezcchiel Landau: ״Per 7. Adar“. Fort-Setzung des Zyklus: ,.Gesänge, die wir in der Synagoge!lieht hüten!“ Obrrkamor Boas, Bischofs-!vorder, trägt eigene Kompositionen vor. Gäste willkommen. — Verein Neue Synagoge. Studiendirektor Stern (Leiter der Knaben- MittcLrhule) spricht am 9. März ,abends 8 Uhr, in der Rosenstr. 2'4 über ״Juden in der Schule“ (als Lehrer und Schüler). Fintritt frei. Gäste willkommen. בית עם עברי• לרגלי סיבות פבניות נדחית הרצאת הד׳ר פורצינר במוצ״ש •4 במרץ לזמן־מה• על התקיימותה עור נודיע• Frankfurter Kalender. Verband jüd. Frauen für Palästina-Arbcit. Giuppenzuwimmenkunft: 6. März, abcls. 8.30 lehr, ia den Klubräumen von Gr.-Frankfurt a. F.sehersh. Turm. Referat: Herr Zahnarzt Fritz Loews ״Meine Reise nach und in Palästina“. 7. März, abends: Bit) ■Iktirs unter Leitung von Herrn Dr. Nachtim Glatzcr im Hause von Frau Pr. NT. K. Weiß, Bockenheimer Anläge 2: Das Buch Esra. Neu aufcfenoniniett כשר ער פסח ״.-■ *י ■■;..'V '.7:,;; ־ V.-V/;hv;:-Diex-h7^־GG■.■ > : J•. -;׳/;. m Tcmgermür»der Schokoladenfabrik Alleinvertrieb durch die Firma!Hfl Neu aufgenommen J. Anton Alexander, Berlin N018, Landsberger Straße 91. HDD כשל על