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Jüdische Rundschau · 1933-01-31 · Heft 9 (31.1.1933) · p. Seite 44

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXXVIII (1933)
Issue
Heft 9 (31.1.1933)
Date
1933-01-31
Page
Seite 44 (sequence 4)
Language
German
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Seite 44 JÜDISCHE RUNDSCHAU Nr. 9, 31.1. 1933 Ortsgruppen Dessau. Am 22. Januar sprach Herr R.-A. Dr. Georg Lub i n sk i - Berlin über ״Die Wege der jüdischen Jugend“. Ausgehend von der Arbeitsnot, die die gesamte, besonders aber die jüdische Jugend bedrückt, beleuchtete der Refereut die schwere kulturelle Not, die heute auf den jungen jüdischen Menschen lastet. Der Kommunismus könne einen Ausweg aus der jüdischen Not nicht bieten. Nur der Teil der jüdischen Jugend, der den Weg nach Erez-Israel gefunden habe, oder der im zionistischen Geiste oder wenigstens im Geiste des Palästina-Aufbaus erzogen sei und vorvvärts strebe, habe den Sinn seines Lebens gefunden und jene Gläubigkeit, die die Not der Zeit innerlich zu überwinden vermag. Der erfreulich gut besuchte Vortrag, an den sich eine rege Aussprache anschloß,!unterließ einen starken Eindruck. Karlsruhe. Am 22. Januar sprach im Rahmen eines Tee- Nachmittags in den Räumen der Carl-Friedrich-Loge im Auftrage des Keren Hajessoä Herr Dr. Michael T r a 11 h-Berlin, über ״Wirtschaftskrise und Judentum“. Die Veranstaltung wurde von Herrn Friedrich A. Straus geleitet. Ein zahlreiches interessiertes Publikum folgte gespannt den sachlichen und glänzenrkn Ausführungen des Referenten. Eine Aussprache schloß sich an das Referat an. Die Veranstaltung war ein voller Erfolg für den Palästinagedanken. — Am 24. Januar sprach Dr. Traub in der Carl-Friedrich-Loge. Dank seiner aufopfernden Tätigkeit erbrachte die durcligefuhrte Aktion für den K. H., die wegen der Kürze der Zeit nout nicht abgeschlossen werden konnte, ein sehr günstiges Resultat. U. E. Leipzig. Die Arbeit des Winterhalbjahres sollte der Reaktivierung des zionistischen Publikums dienen, dessen Beteiligung an unseren Veranstaltungen in den vorhergehenden Semestern viel zu wünschen übrig gelassen hatte. Die ,,Gesprochene Zeitung“ erwies sich als ein ausgezeichnetes Mittel, die verschiedensten Schichten unserer Gefolgschaft heranzuziehen, da sic Belehrendes und. Cnterhaltendes glücklich vereinte. Der Erfolg ubertraf alle unsere Erwartungen; im Laufe der bisherigen Veranstaltungen stieg die Besucherzahl von etwa 80 bis auf 4—500. In der ersten Veranstaltung am 27. Septbr. referierten Gg. Dr. F. f'IIninnn aus Karlsbad über: ״Was ist die gesprochene Zeitung“, Dr. I.übenstem und Dr. fl. Fleiß über den 2L Zion. I )elegiertem,ag; Sigmund I. e 11 r f r c 11 n d brachte Neues vom Makkabi. R.-A. Dr. Lehrfreund sprach über den Kampf um das jüdische Wahlrecht. Lew ץ brachte ein gelungenes Feuilleton über palästinensische Wirklichkeit und Fritz F'ränkei brachte KKL-Naelirirhten. ln den darauffolgenden Nummern wurde der Versuch gemacht, die Wirkung dadurch zu steigern, daß jede Nummer in den Dienst einer bestimmten Aufgabe ge-dell: wurde. Die zweite Nummer sollte einen Ueberhlick über den Stand der nationaljüdischen Organisation in Leipzig geben und gleichzeitig das Geleistete kritisieren. Bei dieser Nummer wirkten mit': Dr. 11. Fleiß, Kreistmann, Dr. Löbenstein, Fiieser Schechter, Sch. Freifehl, Fritz Frankel, Frau Jutta Baumholz. - Die als Ghamikkali-Festnumnier erschienenc 3. Nummer wies eine Rekordbesucherzahl von etwa 4—MX) Menschen auf. Ms wirkten mit: Herr Rudiakov und Frl. Stisson an einer musikalischen Piece ,,Der Niguu vun Baalscheut“. Oberkantor Wilkomirski zündete die Clianukkahlichter an, Herr Werzberger sprach über das Chanukkahfest, Frau Hadassa Chainitzer über die Mode in der Hasmonäcrzcit. Ein Sprechchor des JPD. brachte sehr wirkungsvoll einen Appell für die KKL-Biichse zi!r Aufführung. Schließlich brachte. Frau Baumholz gut ausgewähltc jüdische Volkslieder unter Begleitung des Herrn Göpfcrt zur Darbietung, w ährend Redakteur Lew zwei seiner Feuilletons vorlas. — Neben diesen Abenden der gesprochenen Zeitung fanden noch statt: Eine große Keren Hajessod-Veranstaltmig a;11 27. Okt. mit Leo Motzkin und Hans Goslar, die sich eines sehr guten Besuches erfreute und nachhaltige Wirkung ausübte; ein Zwiegespräch über die Verwirklichung des Zionismus zwischen Dr, Löbenstein und Zwi Dormann, und schließlich einen mit der VC'izo zusammen vetanstalteten Vortrag mit Dr. Nachum O o 1 cl rn a n n über die gegenwartige Lage des Judentums. Nürnberg-Fürth. Am 10. Januar veranstaltete unsere Ortsgruppe, anläßlich des fto. Geburtstags des Dichters, im infernen Kreis einen Vortrag über: ״Die Dichtung Bialiks“ (mit Rezitationen). Ibis Referat hatte der an der Sprachschule Chowewe-Iwrith als hebräischer Lehrer tätige Herr Joset S ch u k s t c I i s k i übernommen, f r gab den zahlreich erschiencnen Zuhörern ein abgerundetes Bild der Bedeutung Bnliks für das Ge<amtj״üe11tum und der Werke des Dichters. rinnen der Sprachschule mit sGiöiunn Ausdruck gesprochen wurden. Besonders angenehm fiel dabei auf, in welch kurzer Zeit die Schüler der Sprachschule, unter Leitung von Herrn Sclmksteliski, sich recht gründliche Kenntnis des Hebräischen angccignet haben. Als sichtbaren Fr folg des Abends hatten wir einige Neunnmeldungen zur Sprachschule zu verzeichnen. Int Laufe der Monate März (»der April wird die Hebräische lichkeit treten: bei dieser Veranstaltung «ollen ausschließlich Dichtungen Bialiks aufgeführt und gesprochen werden. Hannover. Der ״V e r b a 11 d J ii 11!'scher Frau c n f i't r P a 1 ä s t i ח a - A r b c 1 f״, der im Laufe des Winters rege!- mäßig alle 14 Tage zu־ammenkatn, hatte die jüdischen Frauen Hannovers 7u einem Vortrag über ,,Das jüdische Kind und seine Umwelt.“' eingeladen. Die Rednerin, Frau Jettka Lev y- Stein, Berlin, schon durch ihre Persönlichkeit und anziehende Art sehr fesselnd, legte u. a. in überzeugender Weise dar, daß ngr ein stark jüdisch eingestelltes Elternhaus dem Kind Halt gegen die anders geartete Umwelt bieten kann. Im Anschluß an den Vortrag wurden Arbeitsgemeinschaften eingerichtet, die unsere Frauen in gemeinsamer Arbeit schulen sollen. Frau Lcvy-Stcin leitete selbst den ersten Schulungsnachmittag mit dem Thema: ״Erster Zusammenstoß unseres Kindes mit der Umwelt“. Zweck unserer nächsten Zusammenkunft wird sein, Sinn und Formen der zunächst kommenden Feste uns nahe /u bringen und gemeinsam mit unseren Kindern w feiern. Straßburg. Einen Genuß seltener Art bot uns Sonntag, den 15. Januar, anläßlich des 60. Jubiläums Ch. N. Bialiks, die Festrede Professor Dr. J. Nachts. In seinem vollendet schönen Hebräisch führte uns der Redner die Persönlichkeit des Dichters vor Augen. Das zahlreiche Publikum dankte dem Redner durch stürmischen Beifall. A. L. Jewish Agency-Tournee In Thüringen. Im Laufe der zweiten Dezemberhälfte und Mitte Januar sprach Herr Moses W a Id m a n n (Berlin) in einer Reihe von Thüringer Orten, so in Meiningen, Ilmenau, Langensalza, Suhl, Weimar, Gera, Eisenach, über die jüdische Situation der Gegenwart, in Jena sprach Herr Fritz Fraenkel über die wirtschaftliche F.ntwickhing der deutschen Juden und den Palästinaatifbau. Fs ist wichtig, festzustellen, daß fast überall von der in früherer! Jahren vorhandenen Ablehnung der Palästina-Idee fast nichts mehr zu bemerken ist. Die Tatsache der Verarmung und Entjudung hier, des wirtschaftlichen Aufschwungs in Palästina hat eine für die Arbeit der Jcwish Agency außerordentlich günstige Situation geschaffen, die auch in vielen Orten recht gute finanzielle Frgebnisse zur Folge hatte. In Langensalza z. B., wo seit 600 Jahren?um erstenmal ein jüdischer Vortrag stattfand, waren fast alle Oemcindemitglieder vollständig erschienen, ebenso war der Besuch in Meiningen, Nordhausen, Suhl und Gera außerordentlieh stark, ln Weimar litt der Besuch unter dem Hitler-Tag, der zur gleichen Zeit stattfand, und in Gera störten Geserd-Leute die Versammlung, so daß Waldmann auf das Schlußwort verrichtete, hn übrigen verliefen die Veranstaltungen in allen Orten völlig reibungslos, so daß zweifellos ein Erfolg für die Sache der Jcwish Agency in allen diesen Orten gebucht werden kann. Vermischtes Zionistischer Gruppenverband Südwestdcutschland. Der Ortt|1genvcrbandstag findet am Sonntag, dem 12. Februar, statt. Da sich in Mainz, das ursprünglich als Tagungsort in Aussicht genommen war, lokale Schwierigkeiten ergeben haben, tagt der Gruppenverband in Wiesbaden: das Lokal wird noch hekanntgegeben. Die Tagesordnung wird an die beteiligten Ortsgruppen und F.inzelmitgüeder versandt; Hauptreferent ist Kurf B 111 m e n f e I d. Da die Tagung dem Oruppenverbaml die lange entbehrte feste organisatorische Form schaffen soll, wird um besonders zahlreiche Beteiligung gebeten: Annieldüngen und Anfragen nach Frankfurt a. M., Unterlindau 21, Zionistisches Sekretariat. Frauen-Arbeitsgemeinschaft für Palästina. Montag, 6. Febr., beginnt unser S c h u 111 n g s k 11 r s u s ״Eine Palästinareise in 8 Vorträgen. Einführung in die Tatsachen und Probleme Palastinas“. — Wir eröffnen diesen Palästiiiakursus mit einem Vortrag von Herrn Ingenieur Joseph l.ocwv (Haifa), Thema: ״Haifa, Karmel, Kischon-Ebenc, Haifa-Bucht“. Die weiteret! Vorträge finden jeweils am Montag 8('2 Uhr, im Sitzungssaal Mcinekestr. 10, statt. Palästinare'se der Wizo. Die Wizo teilt mit: Wir bitten alle diejenigen, die sich dieser besonders vorteilhaften Reise an schließen wollen, die mit den versandten Prospekten erhalteilen Fragebogen möglichst schnell einzusenden, damit wir einen Ueberhlick über die Teilnehnierznh! haben können. Die Reise beginnt am 5. April in Neapel auf dem 21000 t großen Atnerikadampfer ״Vulcania“. 23 Tage im Land sollen ein mögliehst umfassendes Bild des heutigen Palästina geben. Preis der Gesamtreise inkl. aller Besichtigungen ff. Klasse 680 M., III. KL 580 M. Es ist auch möglich, sich nur an den gemeinsarnen Schiffsreisen zu beteiligen. Anmeldungen erbitten wir an das Büro des Verbandes Jüdischer Frauen für Palästina-Arbeit, Berlin W15, Meinekestr. 10. Jüdisches Abendheini derFrauen-Arbeitsgemeinschaft für Palästina in Charlottenburg, Berliner Str. 27. Geöffnet jeden Montag und Donnerstag, abends von 7 bis 10 Uhr, Es ergeht besonders an die jüdische Jugend der Ruf, sich dort häufig einzufinden. Ein2 neue deutsche Bihef. Die Hochschule für die Wissenscliaft des Judentums, Berlin N 24, Artilleriestr. 14, veranstaltet .Montag, den 6. Februar, in ihrer Aula einen wissenschaftlichkünstlerischen Vortragsabend über eine neue Bibelübersetzung. Nach einem einführenden Vortrag des Bearbeiters derselben, Dr. Harry Torczyncr, rezitiert Meinhart M a ti r ausgewähltc Abschnitte daraus. Die Jüdische Altershilfe veranstaltet Sonntag, den 10. Fehniar, in den Räumer! des Zoo einen Oesellschaftsa 11 er (I mit künstlerischen Darbietungen, Tanz und Tombola. Ihre Mitwirkung haben bisher zugesagt Gcnia Nikolajcwa, Mnnnv Ziener, Max Ehrlich, Harrv Oondi und Hermann Valk'ntin. Karten zum Preise von 5 RM. (Logetiznschlag 2 RM.), (ugendlichenkarten 2,50 RM. im Büro der Jüdischen Alters- Hilfe, Augsburger Str. 30, auf Einladung. Jüdische Schule Klopstockstraße 58 <eine Minute vom Bahnhof Tiergarten). Oster-Anmeldungen für Knaben und Mädchen für sämtliche Klassen und für den hebräischen Kindergarten an allen Wochentagen von 12 bis 13 Uhr bei der Schulleiterin Frau Nathan. Kinder, die einen weiten Schulweg haben, können von den verschiedenen Sarnmelstellen aus regetmäßig in Begleitung von Lehrerinnen hin und zurück fahren. Erich Mendelsohn hält einen Lichtbildervortrag über seine Bauten am Donnerstag, dem 2. Februar, abends 8 Uhr, im Rahmen der Freien Jiid. Volkshochschule und des Vereins für jüdische Geschichte und Literatur, im Logenhaus, Kleist- Straße 10. Edith Herrnstadt-Oetfingen und Emil Bernhard Cohn geben am 1. Februar, abends 8V2 Uhr, einen gemeinsamen Abend im Logenhaus, Kleiststr. 10. ״Hiob als aktuelles Zeit- Problem“. Ein Teil des Ertrages fließt 11er jüdischen Altershilf(• zu. Karten in! Logenhaus, Kleiststr. 10, und in der Kedem-Buchhandlung, Dahimannstr. 8. ״Kapitalismus — ja und nein“. Die Gesellschaft für Deutsclies Schrifttum (GDS) gibt am 15. Februar, 8 Uhr, in der Berliner Singakademie (LJ. d. Linden) einen Aussprache-Abend ״Kapitalismus —- ja und nein“. Es sprechen für den Kommunisraus Dr. K. A. Wittfogef, für den revolutionären Nationalismus Dr. Friedrich Hi eischer, für den Kapitalismus ein Vertreter der Berliner Metallindustrie. Karten 1, 2, 3 M. bei Bote i’< Bock, Wertheim, Kadewe, für Studierende 50 Pf. und 1 M. in den Buchhandlungen Collignon und Speyer 8t Peters, für Erwerbslose 50 Pf. nur bei der GDS, NW 87, Cuxbavener Straße 17; Tel. C 9, Tiergarten 9077. ״Gerechtigkeit“. Unter Bezugnahme auf den Leitartikel der ״Jüdischen Rundschau“ Nr. 4, der sich mit der unter dem Titel ״Gerechtigkeit“ erschienenen Broschüre von Oppeln- Kronikowski beschäftigt, wird uns rnitgcteilt, daß in der Tat eine Reihe von Unterzeichnern das Buch, das sie in dem Aufruf des Verlages empfohlen haben, nicht kannten. Einer der Unterzeichner schreibt uns, daß er nach Einsichtnahme in die Broschüre am nächsten Tage bereits seine Unterschrift zurückzog. Trotzdem wurde der Aufruf weiterhin mit seiner Unterschrift verbreitet. Zentrales jüdisches Jugendheim. In den früheren Räumen des Hospitals in der Oranienburger Straße hat die Jüdische Gemeinde Berlin das erste zentrale jüdische Jugendheim in Berlin errichtet. Am 21. Januar, abends, fand die feierliche Einweihung statt. Mitglieder des Gemeinde- Vorstandes, unter Führung des Vorsitzenden Direktor Kleemann, Repräsentanten, Leiter und Lehrer der jüdischen Schulen, Vertreter fast aller jüdischen Jugendbünde und zahlreiche in der Jugendarbeit stehende Oemcindemitglieder wohnten der Feier bei. Der Dezernent für Jugendpflege im Gemcindcvorstand, Herr Wilhelm Graetz. begrüßte die Jugend in den neuen Räumen. Die Weiherede hielt Rabbiner Dr. Leo Baeck. Er stellt der erfolgreichen Revolution der Frau an der Jahrhundertwende die Revolution der Jugend im 20. Jahrhundert gegenüber. Während jene einen vollen Sieg erstritt, sieht sich die Jugend um die Früchte ihres Kampfes betrögen. Sie siebt aus Niedergang und Not keinen Ausweg. Während die Jugendzeit nur ein Uebergang sein soll und die Menschen sich in ihr auf die feste Verwurzelung im Leben vorbereiten sollen, ist die Jugend heute verurteilt, vor der Schwelle des Lebens zu stellen. Das neue Heim kann die Jugend 7.u£B Zentrum besten jüdischen und Gemeinschaftslebens machen, wenn sie sich ihrer Verantwortung bewußt ist. — An die Feier schloß sich eine Führung durch das Heim. Es umfaßt 12 verschieden große, schön ausgestattete Räume, eine Kinderlesesitibe, in der eine Hortnerin beschäftigt sein wird, ein Mtisikzimmer und eine Badeeinrichtung für Hortkinder. Der Selbstverwaltung der Jugend unter Führung des ans der Jugendbewegung hervorgegangenen Heimleiters ist weiter Spielraum gewährt. Die Loge Linas Hacholim, Berlin, E. V. veranstaltete am 26. Dezember v. J. ihre ordentliche Mitgliederversammlung, die im Zeichen des Chanukkahfcstcs stand. An den geschältliehen Teil schloß sich ein geselliges Beisammensein. Der Präsideiit der Loge, Leo Stern, überreichte den Ehrenmitgliedern Prof. Heinrich L o c w e und Rabbiner Dr. Landau die Ehrenurkunde und wies in seiner Ansprache auf die Verdienste dieser beiden Männer hin. Treffen der sächsischen Zionisten am Sonntag, dem 5. Febr., vormittags 11 Uhr, im Jugendheim am Keilberg. Referent Dr. Georg Landauer (Berlin). Berliner Kalender Berliner Zionistische Vereinigung. LHniin <• r PI.!tu, i. I׳V11ru,'1r, .-,bomb 20.45 Uhr. Klau,׳: des Westen». Kurfürsten- (lamm ilöke Ilrkiorslraßc). Boris Eisen ladt: ״Die Rollo der jndis In n Arbrilerschaft beim Aufbau!’.׳,läslinas“. — Sehmarp 1! י׳ d o r f, 2. Februar, 20.30 l!1r, im Jlause von Fritz Hirschweh, 1,111101«(;i<l!er Str. 911/101, Dr. L. Pi ״off«: ״Die Juden unter islnmisdier Oberherrschaft" fD.is Zoilaller der GaoninD. — Grunew» 1<1, 2. Februar. 20.30 Uhr, im Hause von., Herrn R.-A. Dr. Eduard I.cszvnskv. Gnmewaltl, l.ynarstr. 3. Dr. Ächim Pt in:•־ ״Juden am Rande“ (Modena — da — Israeli — Rathenau), Frauen-Arbeltsgemeinschaft für Palästina. Gruppe Neu. kölln: 2. Februar, abends 8.15 Uhr, S « u d i e n * i ז k e 1 unter Leitung von Dr. Hertha Heinrich: ״Aus Herds Schriften". Bei Frau Erna Neumann, ILuenheido 6 (im Hause neben Karstadt). §Cu/dLU>VJt*C&£, UND BLUMENSPENDEN fest man ab durch Nationaljonds - Telegramme und Baum- *fjpndenfüT Palästina? TiUfitammi au 50 Pfg. bei alten ItertvaueiuteuUn. Ein Baum kost«! 6 M a r fc. u׳tr senden euif Wunsch «ine Benachrichtigung an di« auf gegebene Adresse« KEREN KAJEMETH LEJISRAEL BERLIN W15. Meineke»tr>&* 10. Ttltloi! ) 1 Bum.rci 7165־• Po.uch.ek - Konto: Berlin 28247 Zeitungsausschnitte! 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Selbsthilfe erwerbsloser Jüdischer Jagend Verantwortlicher Redakteur: Dr, Georg Landauer, Berlin *Wilmersdorf. Verlag: Jüdische Rundschau G,m. b. Id״ Berlin W 15. Verantwortlich für den Inseratenteil: R. Segel, Berlin •Wilmersdorf. Ans*־Verw.: Jüdische Rundschau G.mA H* Botin W 15, Meinekestr* 10 Druck von Siegfried Scholens, Öoriio Scbooeberg.

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