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Jüdische Rundschau · 1933-01-10 · Heft 3 (10.1.1933) · p. Seite 14

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXXVIII (1933)
Issue
Heft 3 (10.1.1933)
Date
1933-01-10
Page
Seite 14 (sequence 4)
Language
German
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Seite 14 JÜDISCHE RUNDSCHAU Nr. 3, 10.1.1933 demnächst erfolgen. Sie bringen insbesondere die Wirtschaftssozialistische Auffassung des Bundes zum Ausdruck, z. B. durch scharfe Ablehnung der revisionistischen nation a 1 e n Gewerkschaften. Außerdem wurde ein Bundeskonimi sariat für KKL-Arbeit gegründet. — Die neugewählte Zentrale besteht aus den Chawerim Werzberger, Feintuch und Wall tue!1, sämtlich in Leipzig. Sie haben das Recht der Kooptation. Der alten Zentrale, Eugen Michaelis, lienno Offenburg und Ernst David wurde Entlastung erteilt und ihr unter starkem Beifall der Dank des Bundes ausgesprochen. Zu Beginn der Beratungen gedachte Eugen Michaelis der verstorbenen Chawerim Franz David, Hans Blankenstein und Werner Hey mann. Die Herren Dr. Oskar W o 1 f s b e r g — für die Z. V. f. D. und Lazarus Barth — für die Unabhängige Misrachi-Landes- Organisation Deutschlands, sowie Erich Michaelis, der Gründer des Bundes, nahmen, lebhaft begrüßt, an der Tateil.;on besonderem Eindruck war die große öffentliche Kundgebung des Bundes in der Aula der Luiscnscluilc, die von etwa 900—11)00 Personen dicht gefüllt war. Nach hebräischem Chorgesang und dem Chanukkah-Lichtcr/iinden begrüßte Eugen Michaelis die Vertreter der Stadt, der Gemeinde und Rabb. Dr. Wilde, ferner die Vertreter der Repräsentanz, der Zionistischen Ortsgruppe samt den einzelnen zionistischen Verbänden, der Logen, der Eraucnvercinigung und der ostjüdisehen Organisationen sowie die Vertreter der Presse. I.eider war Kurt Blumenfeld plötzlich erkrankt; seine Grüße brachte Dr. Wolfsberg, der dann in seiner Festrede ״Die ewige Erneuerung des Judentums durch die Jugend“ in ausgezeithneten Formulierungen von der schöpferischen Kraft der geistigen Bewegung sprach, der Bewegung, die auf der Tradition;fußt und den Mut hat, siel; tätig am Palästinawerk als der dringlichsten und schwierigsten jüdischen Aufgabe in der Gegenwart 7u beteiligen. Der'Gesang der Hatikwah beschloß die Feier, die wohl zu den eindrucksvollsten jüdischen Kundgcburigen der letzten Zeit zu zählen ist. Moritz Michaelis. Briefe an die Redaktion Autofahrt nach Palästina. Hamburg 30, den 3. Januar 1033. Heidberg 13 Redaktion der ״Jüdischen Rundschau“ Berlin Ich beabsichtige, Anfang März d. J. mit meinem Auto nach Palästina zu fahren. Reiseroute; Hamburg, Bayern, Passau, Linz, Wien, Belgrad, Sofia, Konstantinopel, Angora, Aleppo, Damaskus, Jerusalem. Ls begleiten mich meine Frau und ein junger Mann, der sich an den Fahrtunkosten beteiligt. Nun suche ich einen weiteren Mitreisenden, der ebenfalls einen Unkostenbeitrag von 300 M. bis 400 M. zusteuert. Die Reisedauer beträgt zirka 3 Wochen. Ueber Wegbcschaffenheit, die benötigten Visa usw. bin ich durch den A. D. A. C. resp. die in Frage kommenden Konsulate, hinreichend orientiert. Auch an Empfehlungen an maßgebende Persönlichkeiten in den verschiedenen Ländern fehlt es nicht. Ich wollte Sie nun bitten, durch eine Umfrage 1'n Ihrem Blatte einen geeigneten Herrn, der zu dieser interessanten Reise Lust hat, und der mich beim Fahren ablösen sowie bei evtl, vorkommenden kleinen Reparaturen mit Hand anlegen kann, ausfindig zu machen. Hochachtungsvoll Herbert Wolf. *,* Interessenten mögen sich mit dem Briefschrciber direkt ln Verbindung setzen. Ortsgruppen Gelsenkirchen. Das durch Initiative der Zionistischen Ortsgruppe und des Ostiudenverbandcs geschaffene Vereinsheim ist am 2. Ghanukkahabend durch eine Ansprache unseres Gg. Ewald Stern, einen Vortrag des Herrn Rabbiner I)r. Gallincr über ..Judentum und fremde Kultur.•,1“, sowie Darbietungen des Brith Haolim, Brith I ianoar und Zeire Misraehi eröffnet worden. Das J f. im steht allen jüdischen Organisationen offen. In der Zionistischen Ortsgruppe sprach Herr Dr. (1. Jossimow über Gegenwartsprobleme und benutzte seinen Vortrag zu einer Auseinandersetzung mit dem Geserd. Görlitz. Am 22. Dezember veranstaltete die Ortsgruppe im Rahmen eines Zvklus von drei Vertrauen den ersten über das Thema; ״Das Antlitz des jiidi.-du״׳'Volkes, eine soziologische Betrachtung“. Den Vortrag hielt unsere jugendliche Gg., Frl. Lotte Dick. — Am 20. Dezember veranstaltete die Ortsgruppe eine öffentliche C!1 a!1 u k k a hfeier, die erfreulichcrwcise auch von N’ichtzionisten gut besucht war. Die Festansprache hielt Gg. Dr. F r i e d 1 ä 11 d e r. Nach der Teepause wurde ein von Dr. Friedlamler verfaßtes und einstudiertes Theaterstück: ״Herr Doktor, was fehlt mir?“ aufgeführt, das großen Beifall fand. Allen, die sich um das gute Gelingen dieses Abends bemüht haben, sei auch an dieser Stelle herzlichst gedankt. Als Abschluß wurden vom K. H. freundlichst zur Verfügung gestellte Palästina-Bilder gezeigt. R.-A. M. S. Köthen. Am 28. Dezember veranstaltete die Zionistische Ortsgruppe Köthen im Gemeindezimmer einen Chanukkah- Abend, der gut besucht war. — Unser Gesinnungsgenosse, Referendar Walter Schönfeld (Köthen) hielt die Chanukkah- Ansprache, Seine interessanten Ausführungen wurden von den Anwesenden mit Beifall aufgenommen. Hierauf wurden Skizzen von Scholem Alechem vorgelesen. In angeregter Stimmung blieb man lange beisammen. Mannheim. Die Ortsgruppe bereitet zwei wichtige Aktionen vor. Beginnend am Dienstag, dem 10. Januar, wird Dr. T ra u b (Berlin) eine Aktion hier durchführen, und im Anschluß daran soll zugunsten des KKL vom jungjüdischen Sprcchchor Mannheim ״Die einzige Lösung“ am Sonntag, dem 15. Jan., abends 8 Uhr, im Kasinosaal, zur Darstellung gelangen. Es ist mit Bestimmtheit zu hoffen, daß sich die Mitglieder der Ortsgruppe den Bemühungen für diese beiden Aktionen, einen schönen Erfolg zu erzielen, nicht versagen werden. — Die Chanukkah-Feicr der Kindergruppe hatte einen schönen, auch in materieller Hinsicht vollen Erfolg zu verzeichnen. Dr.O. S. Mühlheim,Kuhr. Gemeinsam mit dem neutralen jüdischen Jugendbund veranstaltete der ostjüdische Kulturverein Anfang November einen Vortragsabend mit Moses W a I d ra a 11 n, Berlin. Der Saal war bis auf den letzten Platz mit vielen sonst für zionistische Gedankengänge unzugänglichen Menschen gefüllt. Die maßgebenden üemeindsfunktionäre sowie fast sämtliche Vorstände anderer Vereinigungen waren anwesend. Die Ausführungen des Referenten über aktuelle Probleme der jüdisehen Gegenwart fanden reichen Beifall. f. München. Der Chug hanoar hazion! (Jung-Zionistisehe Arbeitskreis) veranstaltete am 19. Dezember im Lessingsaale den zweiten Abend der ״Gesprochenen Zeitung“, der wiederum unter der umsichtigen Redaktion von Ignaz G i da 1 ewitsch stand. Dem Charakter einer Chanukka-Festnummer entsprechend, überwog an diesem Abend der ״fetiillet onistische“ Teil, aus dem besonders die rezitatorischen Leistungen in 11ebräischcr, jiddischer und deutscher Sprache der Herren Gidalewitsch und Sclieinermann aus Werken von Londres und Scholein Aiechem, sowie die hervorragenden musikalischen Darbietungen der Damen Ztickerbcrg lobender Erwähnung bediirfen. Der überfüllte Saal dankte der Redaktion und den Mitarbeitern dieses originellen, durchaus gelungenen Abends. F. R. Wiesbaden. Zu dem in Nr. 05 der ״J. R.“ vom 20. Nov. v. J. veröffentlichten Bericht über das Ergebnis der Vorstandswählen ist noch nachzutragen, daß auch Herr Lehrer Rosenberg, dessen Name versehentlich in dem Bericht nicht genannt wurde, dem Vorstand der Ortsgruppe angehört. Vermischtes Persönliches. Am 4. Januar wurde Herr Moritz Meyer, Duisburg, 75 Jahre alt. Herr Meyer ist über 20 Jahre in der Jüdischen Gemeindevertretung tätig. Als geborener Duisburger ist er Mitbegründer zahlreicher Vereine und Institutionen. Er gehört seit vielen Jahren der Zionistischen Organisation an und nimmt an allen jüdischen Fragen lebhaften Anteil. Die Glückwünsche aller Freunde und Gesinnungsgenossen sind ein Zeieben der Wertschätzung, der sich dieser verdiente Mann erfreut. Jüdische Schule Klopstockstraße 58 (eine Minute vom Bahnhoi Tiergarten). Oster -Anmeldungen für Knaben und Mädchen für sämtliche Klassen und für den hebräischen Kindergarten an allen W'ochentagen von 12 bis 13 Uhr bei der Schulleiterin Frau Nathan. Jüdisches Abendheim der Frauen-Arbeitsgemeinschaft für Palästina in Charlottenburg, Berliner Str.27. Geöffnet jeden Montag und Donnerstag, abends von 7 bis 10 Uhr. Es ergeht besonders an die jüdische Jugend der Ruf, sich dort häufig cinzufinden. Die Misrachi-Frauengruppe veranstaltet Sonnfag, den 15. Januar. vorm. 1113 Uhr, in den Bavaria-Lichtspielen, Friedrichstraße 180, eine Film -Matinee mit dem bekannten großen Russenfilm ״Turksib“. Ferner Mitwirkende; Julius Peissachowitsch (Bariton). Karten sind zu haben: im Misrachi-Zentralbiiro, N 51, Rosenthaler Str. 55, und an der Kasse. 2000״ Jahre jüdischer Musik“. Im Rahmen eines Gemeindeabends des Religionsvereins ״Ohel Jizchak“, der am Dienstag, dem 10. Januar, abends 84י Uhr, im Kristall-Saal, Sellerstr. 35 (am Weddingplatz), stattfindet, hält Alice Jacob - Loe wens o n einen Vortrag mit Schallplattenvorführungen. Eintritt frei. Tagung gesetzestreuer Akademiker. Am 15. Januar findet im Tiergartenhof zu Berlin (Beginn 10 Uhr) eine ganztägige Veranstaltung der (geset/esireuen) Vereinigung jüdischer Akademiker Berlin und Bund jüdischer Akademiker mit dem Thema ,Judentum, Kapitalismus, Sozialismus“ statt. Der Bundesvorsitzende Dr. Joseph Stern wird das Thema unter sozialwissenschaftiichem, Dr. Maximilian Landau mehr unter geschichtswissenschaftlichem Blickpunkt behandeln. Winterflilfe-Lotteric auch zugunsten der jüdischen Wohlfahrtspfleere. Der preußische Wohlfahrtsminister hat am 10. November 1032 die Veranstaltung der 25. Volkswohl-Lotterie zugunsten der Winterhilfe genehmigt. Die erste Ziehung erfolgt am 16. und 17. Februar 1033, die zweite Ziehung vom 11. bis 16. März 1033 in Berlin öffentlich unter behördlicher Aufsicht und notarieller Beurkundung. Die jüdisch e Wohl• fahrtspflege ist an der Winterhilfe-Lotterie stark intercssiert, da ihr der Erlös aus allen durch ihre Organe verkauften Lose restlos zufließt. Die jüdischen Wohlfahrtsstellen, die sich am Losvertrieb beteiligen, dürfen von jedem verkauften Los — Preis 1 RM. — 30 Pf. für ihre Wohlfahrtsarbeit im Rahmen der Winterhilfe einbehalten. Der Rest von 70 Pf. ist an die Zentralwohlfahrtsstelle der deutschen Juden abzuführen, Die Zentralwohlfahrtsstelle richtet den dringenden Ruf an alle jüdischen Gemeinden und Wohlfahrtseinrichtungen, baldigst Losbestellungen zum kommissionsweisen oder festen Verkauf an die Zentralwohlfahrtsstelle der deutschen Juden, Berlin- Charlottenburg 2, Kantstr. 158, zu richten. Wizo-Chor. Die Proben des Chors sind von Mittwoch auf Dienstag verlegt worden. Die nächste Probe findet also am Dienstag, 10. Januar, 8 Uhr, im Beth-Am, Kurfürstendämm 61, statt. Kollektivausstellung Arthur Segal im Haus: Verein der Künstlerinnen, Berlin w 35, Schöneberger Ufer 38, Dauer: 15. Januar bis 15. Februar. Geöffnet 11—6 Uhr, Sonntags 12 bis 2 Uhr. Freier Eintritt. Eröffnung: Sonntag, 15. Januar, 12 Uhr, mit Ansprachen von Univ.-Prof. Dr. David Baumgardt und Dr. Adolf Behne. Hugo Helbing, Berlin, Lützowufer 5, eröffnet Sonnabend, den 14. Januar, nachm. 4 Uhr, eine Ausstellung der neuen Orient-Landschaften von Erich Briii (Hamburg). Ferner zeigt Hugo Hclbing den Nachlaß der jüngst gestorbenen Malerin Valiy Friedmann (Berlin), der Gemälde, Aquarelle und Pastelle umfaßt. Purimspiel ״Haman“ von Moritz. Scherbe 1. Gerade rechtzeitig vor dem diesjährigen Purimfest erscheint eine Neuausgabe des beliebten Purimspiels ״H a m a n“ von Moritz Scherbel. Dieser Drei-Akter ist ein humorvolles Purimspiel, das durch seine Leichtverstnndlichkeit und Versform besonders bei der Jugend Anklang gefunden hat und in jüdischen Schulen und Vereinen gern aufgeführt: wird. Die Aufführungsrechte sind anläßlich des 100. Geburtstages von Moritz Scherbel durch den Enkel (Scherbel-Verlag, Berlin-Charl. 4) freigegeben worden, so daß die Aufführung überall gebührenfrei erfolgen kann. Das Textbuch des ״Haman“, hübsch ausgestattet, kostet 1 RM, Der Verlag Ruetten & Loening, Frankfurt a. M., ersucht uns unter Hinweis auf den Ortsgruppenbericht aus Mainz in Nr. 103 4 der ״Jüdischen Rundschau“, S. 511, 1. Spalte, worin mitgeteilt wurde, daß das Buch ״Als jüdischer Vagabund durch Spanien, Marokko und Portugal“ von Hans Hacker demnächst im Verlag Ruetten & Loening erscheine, um die Berichtigung, daß diese Angabe nicht 7.111 r i f f t. Das genannte Buch habe zwar dem Verlag Vorgelegen, sei aber von ihm nicht zur Veröffentlichung akzeptiert worden. Der Deutsche Rhythmikbund veranstaltet vom 1. April bis 31. Oktober 1933 im Landjugendheim Finkenkrug bei Berlin einen siebenmonatigen Ausbildungs-Lehrgang für Kindergärtnerinnen, Hortnerinnen, Jugendleiterinrien, Fiilfsschul-, Grundschullehrerinnen usw., der in gleichem Maße die körperliche wie musikalische Erziehung umfaßt. Nähere Auskunft Geschäftssteile des Deutschen Rhythmikbundes, z. Hd. Hildegard Tauscher, Berlin-Charlottenburg, Hardenbergstr. 14. Berliner Kniender Berliner Zionistische Vereinigung. 11. Januar, abend» 8,30 Uhr, Meinckestr. 10, großer Saal: Sitzung der Funktionär- Organisation. Dr. G. Landauer: ״Aktuelle Probleme der zionistischen Außen- und Innenpolitik" (im Anschluß an eine Palästina- Reise). Zutritt nur für Funktionäre aut bes. Einl. — Zentrum, 12. Januar, abds. 8.30 Uhr. Musikerfestsäle, Kaiser-Wilhelm-Str. 31, J. Klinow: .,Judennot in Polen“ (die Lehren des Lembcrger Pogroms). — Lohniner Platz, 12. Januar, abends 8.30 Uhr, in der Klause des Westens, Kurfürsten(!,•״״m 09 (Erke llektorstr.), Dr. Alfred Marcus: ״Die Juden ip der Wirtschaftskrise“. — Witten berg platz, IG. Januar, abds. 81/2 Uhr, bei Ludwig Mavcr, Lulherstr. 40: Sitzung des Aktiv-Kreises. — Neukölln, 17/ Januar, abends 8'/, Uhr, Dr. Albert II a c r: ״Aktuelle Boden- Probleme in Palästina“. Ort wird noch bekannt״o״el,rn. — Savignvplatz, Dienstag, den 17. Januar, abends‘' 81,׳» Uhr, im Amerikanischen Teeraum, Kurfürstendamm 50: Geselliger Abend. Frauen-Arbeitsgemeinschaft für Palästina. Gruppe Grünewald: 12. Januar, nachm. 4.30 Uhr, Geschichlskursus unter Leitung von Frau Helene K 0 i g e n. Bei Frau Mary Freund. Hohenzoilermiamm 52 (Nähe Bahnhof Tlohcnzollcrndainm). Pfalzburg 6231. (׳Neue Adresse.) — Gruppe West: 17. Januar, nachm. 41/2 Uhr: Leitung1 von Dr.' Marie’ May e l winfforlgosel’zt " Gäste willkommen. Im Amerikanischen Teeraum, Kurfürstendamm 5G. Poale Zion-Hapoei Hazair. Am 10. Januar, 814 Uhr abends, in unserem Heim, Gr. Präsedentenstr. 1, Mitgliederversammlung. Die Aussprache öltcr Probleme unserer Landeskonferenz wird Gen. Dr. Georg Landauer mit einem Referat über ״Palästina- und Kongreßfragen“ cinlciten. Eintritt nuf für Parteimitglieder. /^Iva Grotnbacher * Viktor Unna*^ 1■ Selly Schlüsselberg Jack Schlüsselberg Dr. Moritz Sobernheim ertvotlste Anregung und stirkate M1Urb.it ArboltertOrsorgeamt der Jüdischen Organisationen Deutschlands JUdischa Arbeltshllfe e. V., Landwerk Neuendorf Hauptstelle tar jüdische Wanderfürsorge Zentralwohlfahrtsstelle der deutsehen Juden Herrn Legationsrat Prof. Dr. Moritz Sobernheim und wir in tief. Tr.u.r ver.etzt. Ein Viert.ljahrhundert hat der Heimjjegan£cne unserer Körperschaft in leitenden StetluB^en an*ehört und besonder, durch sein «ul die ZussrnraeafaMun* aller im deutschen Judentum vorhandenen Kräfte gerichtetes Bestreben und durch die Sicherung des Fcrtbestsndes der dauernde Dankbarkeit ^worben. Deutsch - Israelitischer Gemeindebund. unseres ersten Vorsitzenden Prof. Dr. moritz Sodernhelm Legationsrat im Auswärtigen Amt Treue und Umsicht unsere Grseliarb.fi *.Uilct *Seine selbstlose und begeisterte Hingabe an die Aufgaben unserer Gesellschaft sichern ihm ein dankbares Gedenken. Gesellschaft zur Forderung der Wissenschaft des Judentums Halbtagsstellung Maria Rosen&erg,! e); beste Referenzen!nburv. Kan'str. 123 1! CI Steinplatz 0940 8 Zlmmer-Wohg. Sonnige, *roSe Räume Wir bitten unsere Leser be! Bestellungen stets unsere Inserenten zu bevorzugen und aut die ״Jüdische Rundschau" Bezug zu nehmen. FESTDICHTUNGEN Akt.e11 Toast« / TtMMdtr / üortrloe Akt״'״ FasträttungiD —־־- E. Sandak Selbsthille erwerbsloser Jüdischer Jugeid Berlin NO 4S, Am Friedrichshain 341 Telefon: E 3 Königstadt 9527. auf genossenschaftlicher gu;s ru verdienen. Sie bolfan uns, wenn Slo uns Ihre Aufträge Oberwelsen Wir ffihren Ti,chic Wir reparieren a. leeren elektrische Leitnn- Wir fahren" Schlosserand Kleznpnerar - beiten aas Wir fahren alle Aufträge als reiernte Arbelfer gewissenhaft, billig u. pünktlich aus Abholung und Zustellun Selbsthille erwerbsloser jüdischer Jugend Georg L&ndauer, Berlin *Wilmersdc 3« Ruod»chea G.ß. b. H., Berlin W 15. Verantwortlich ff»r den Dntdk V«) Siegfried Scholem, Berlin - Schöneberv. li R. Segel, Berlin •WilmertdorL Ax»*-Verw«: JüdUehe Randicheu G,aub,i־L, Bertis W15, Metaekertr* K

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