Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXXVIII (1933)
- Issue
- Heft 1 (3.1.1933)
- Date
- 1933-01-03
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 4 JÜDISCHE RUNDSCHAU Nr. 1, 3.1.1933 Briefe an die Redaktion ״Was Ist Chanukka?“ Unter diesem Titel veröffentlichte Herr Arnold Wiener, Beuthen O.-S., in Nummer 102 der ״Jikl. Rundschau“ einen Aufsatz über Werden und Wesen des Chanukkahfestes, der eine Reihe geistreicher Bemerkungen zu verschiedenen Talmudstcllen enthält. Seins Hauptthese aber, die das Chanukkahfest mit der Feier der Wintersonnenwende in Zusammenhang bringt, ist nicht neu und schon von W'ellhausen in seiner ״Israelitischen und Jüdischen Cieschichte“, 7. Aufl., S. 215, Anm.l, aufgestcllt worden. Vgl. darüber auch die ״Encyclopaedia Judaica“, Band 5, Sp. 288 f., wo die wichtigste Literatur (leider vielfach unübersichtlich) angeführt ist. Betreffs der anderen Feste, die Wiener in seinem Artikel streift, sei auch aut Wellhausen, Prolegomena zur Geschichte Israels, S. 80 ff., und auf Benzinger, Hebräische Archäologie, 3. Auf)., S. 3S0 ff., hingewiesen. Dr. N. Wahr mann (Ocls/Schles.). Wozu einen jüdischen Chor? Wozu einen jüdischen Chor? Erstens überhaupt — zweitens in einer Zeit, wo man doch wirklich Anderes und Wichtigeres im Kopf hat? So werden viele fragen, die unsere kleinen An- 2eigen und Flugblätter zu Gesicht bekommen. Diesen Fragenden wollen wir antworten und auch jenen, die gerne teilnehmen würdet! an unseren [Cohen, es aber aus dem Gefühl heraus nicht tun, dal) das eine Sache sei, die mit dem Ernst der Zeit schlecht zusammengelie, da» es ihnen nicht anstehe, den sorgenvollen Sinn auf diese Weise zu erheitern. Darauf ist zu erwidern: Wir haben uns zur Aufgabe gesetzt, das jüdische Lied zu pflegen. Ich vermeide das Wort ״jüdisches Volkslied“, denn das, was größtenteils darunter verstanden wurde, das jiddische Lied (diese Verschmelzung von slawischer Melodik mit iiddisehen Texten, die das l eben und Leiden unserer jüdischen Briider im Osten schildern) iw nur ein Teil dessen, was wir an jüdischem Ligenlied besitzen. Das jüdische Lied ist so verschiedenartig und vielgestaltig, wie das jüdische Schicksal, und es ist it! seiner Struktur -- so ist in lebendiger Entwicklung begriffen und gerade wir Zionisten, die wir ■an Liitwiekiung und Zukunft des jüdischen. Geistes glaube», müssen Aurelian halten nach dem, was wird, und sich aus dem neuen jüdischen Lehen entwickelt. Volkslied — aus den! Affekt geboren meist getanzt wurde, so wird sogleich vor uns das Bild junger indischer •Menschen erstehen, die in wildem Tanz mienmidlicii seltsame Weisen singen — zunächst ohne Text (absolut bezeichnend für das Urlicd, das sich ursprünglich nur auf Silben, modulierten Rufen und rhythmischen Vokalen aufhaut). Wenn wir die neuen Lieder, die jetzt aus Palästina zu uns fierüberkoinrnen, hören — Lieder - einfach in der Linienführung, aber eigen in der Ton folge und eigen im Rhythmus, so hat man eine ganz, neue Art des jüdischen Liedes vor sich. Hirtenliedhaft rnutet da manches an und es ist möglich, daß sich hieraus eine ganz neue Art des jüdischen Volksliedes entwickelt. Und darum können wir uns weder ausschließlich dem jiddischen, noch nur dem hebräischen oder allein dem paliistinensischen Lied widmen. Wir sehen die Aufgabe des jüdischen Chores darin, daß er die verschiedenartigen und weitverzweigten Niederschläge jüdischer und musikalischer Kunstiiußcnmg sammelt, für Chor bearbeitet (was bisher wenig geschehen ist), und sie durch Uebung und Aufführung einem weiteren Kreise des Westjudentums zugänglich macht. Um diese Lieder und Chöre gut torfragen zu können, brauchen wir eine Schar vor! arbeits- und sangesfreudigen Sangern und Sängerinnen. Es kommt keineswegs aut große, gut geschulte Stimmen an, wie oft geglaubt wird, noch sind hesondere stirnrntechnische oder musikalische Vorkenninisse notwendig. Wir wollen eine vorhandene Bereitschaft der Musikalitat sowie der normalen Sin“fühi׳.rkeit fordern und stärken. Wir wollen eine gewisse Erziehung zur Musik, zu den einfachsten theoretischen Begriffen und etwas Gehörbildung gehen. Und alle diejenioen, die mitmachen, erfahren schon an sieh diese einzigartige Wirkung der Musik und des Smgens im besonderen: diese innere Freudigkeit und Befreiung ohnegleichen, die alle Not 5 eicht er werden laßt. Die Wirkungen der Musik und des Selbstsingens sind, da das selbstverständliche Singe־, uns so verloren gegangen ist, noch sehr wenig erforscht " So gibt es z. B. Mensel״;״, die in Mornenten großer F.rregung oder Ge fahr unaufhörlich vor sieh liinsuriimen. Von der ahnungslosen Umwelt wird derlei meist schwer mißdeutet. V011 der Voraussetzung ausgehend, daß nur singt, wer vergnügt ist, wirft man dein Summenden Leichtfertigkeit oder Empfindlingslosigkeit vor. Gelang ist aber keineswegs nur der Ausdruck ,,vergnügter“ Empfindung, sondern E m p f i n d 1111 g s ausdruck schlechthin. Und häufig drängt gerade das Dumpf׳•. Chaotische einer Ratlosigkeit oder Verzweiflung nach dem Ausweg, d. h. nach Plan, Form und Rhythmus. (Melodie ist aber rhythmisch gcformte Ton folge.) Das viele Singen im Krieg ist ja ein bewährtes Mittel, durch den Rhythmus und die Gemeinsamkeit des Gesanges Mutlosigkeit und Mattigkeit zu überwinden. Und damit sind wir bei dem letzten wichtigen Faktor unserer Aufgabe angelangt: Wir hoffen, durch das Singen unserer eigenen Lieder eine innere Verbundenheit zu schaffen, wir erhoffen vom Oemeinschaftsmusizieren das Gemeinschaftsgefühl, ״eine Wiedergeburt der Volksgemeinschaft“, wie es eine deutsche Singgemeinde ausdrückt. Wir erhoffen aus dieser gemeinsamen Kunstübung also Dreierlei: Steigerung des jüdischen Gemeinschaftsgefühles. Erweiterung unserer Kenntnis von jüdischer Musik und somit van jüdischem Kulturgute. Innere Freudigkeit und innere Befreiung. Marg. Moses (Berlin). Vermischtes Jüdische Schule Klopstockstraße 58 (eine Minute vom Bahnlio! Tiergarten). Oster-Anmeld ungen für Knaben und Mädchen für sämtliche Klassen und für den hebräischen Kindergarten an allen Wochentagen von 12 bis 13 Uhr bei der Schulleiterin Frau Nathan. jüdisches Abendheim der Frauen -Arbeitsgemein* Schaft f ii r Palästina in Charlotteirburg, Berliner Str. 27. Geöffnet jeden Montag und Donnerstag, abends von 7 bis 10 Uhr. Es ergeht besonders an die jüdische Jugend der Ruf, sich dort häufig cinzufiuden. Spinoza-Ausstellung der Bibliothek der Jüdischen Gemcindc, Oranienburger Str. 29 (16. Dezember 1932 bis 8. Januar 1933), täglich außer Sonnabend 10—2 Uhr. Eintritt frei. Firhrungen von Gruppen nach vorheriger Anmeldung. Der palästinensische Zolltarif nach dem Stande vom 1. August 1932 auf Grund der Veröffentlichungen des Departments ot Customs, Excise and Trade der Palästina-Regierung ist in deutscher Uebersetzung zuin Preise von 0,75 M; und 0,10 M. Porto (gegen vorherige Einsendung) erhältlich bei der Zionistischen Vereinigung für Deutschland, Berlin W 15, Mc/z.el.estr. 10; Postscheckkonto: Berlin 8091. Billige Winterreise zu den Makkabi-Winterspieien in Zakopane (2.-5. Februar). Zu den Makkabi-Winterspielen hat der deutsche Makkabikreis gemeinsam mit dem Ullstein-Reisebüro eine günstige Reisegelegcnheit für Touristen geschaffen. Für 91,50 RM. wird geboten: Reise D-Zug Berlin—Zakopane — Ber*!in, viertägiger Aufenthalt in Zakopane, gut bürgerliche Unterkuiift und Verpflegung, Teilnahme an den gesellschaftlichen und sportlichen Veranstaltungen. Jugendgruppen erhalten bei einfacherer Beförderung und Unterbringung Ermäßigungen. Meldungen sind bis ztitn 10. Januar an das Sekretariat des detrtsehen Makknbikreises, Meinekcstr. 10, oder an das Ullstein- Reisebüro, SW 68, Kochstr. 25, zu richten. Zentralrat für hebräische Jugendarbeit. Der auf der ersten hebräischen Jugendtagimg in Berlin gewählte Zentralrat hat sich bisher bemüht, die auf der Tagung gefaßten Beschlüsse zu verwirklichen. Außer der Ortsgruppe Berlin sind bisher Ortsgruppen gebildet worden in Breslau, Hamburg, L. e i p * zig und Königsberg. Die Vorbereitung eines hebräischen Lagers ist in Angriff genommen worden. Das hebräische Lager wird am 27. Januar 1933 in Brieselang eröffnet werden. Es wird bis einschließlich 29. Januar dauern. Es werden verschiedcnc Referate gehalten, und zwar: Ein historisches Referat, die Makkahäerperiode, Referent Herr Dr. Outmann. Ein literarisches Referat, die neueste hebräische Literatur (Burla, Schimonowitz, Ewer Hadani). Referent Herr Dr. Woyslawski. Ein Palästinareferat, aktuelle Palästinaprobleme, Referenten Mosche Braclim a n n und Mosche S c h a p i r 0, und schließlich ein Referat über Geschichte und Wesen der jiidisehen Jugendbewegung in Deutschland von Nachum L e w i n. An die Referate werden sich Diskussionen schließen. — Die hebräische Zeitung ,,Hag esc her“ ist weiter verbreitet warden. Neue Abonnenten sind hinzugekommen. In den Monaten Januar und Februar 1933 wird der Vorsitzende des Zentralrats, Nachum L e w i n, die Provinzstädte besuchen, um die hebräische Arbeit zu organisieren. Mit der Vorbereitung einer Zusammenkunft aller h e b r ä i s c h e n Lehrer in Deutschland ist begonnen worden. Lias genaue Datum der Lehicrkonferenz steht noch nicht fest. Sie wird entweder Ende Februar oder Anfang März stattfinden. — ln Berlin wird ein hebräisches Seminar Anfang Januar er- (öffnet. F.s ist im Wesentlichen für Jugendführer gedacht, denen hier die Möglichkeit gegeben wird, sich intensiv mit der hebräischen Sprache und der jüdischen Kultur zu befassen. Das hebräische Seminar wird zweimal in der Woche je 3;0 Stunden abgehalten werden. Es werden behandelt: Geschichte (Dr. G tr t m a n n), Literatur (Dr. Woys lawski), Palästinaprobleme (Leiter noch nicht bestimmt. Außerdem haben sich für Referate rmd Diskussionen zur Verfügung gestellt Herr Dr. S. Rawidowitsch und Herr Dr. G. Landaus r. Die erste Versammlung, auf der Einzelheiten besprochen werden, wird von Ernst Bl och am 7. Januar, abends 7.30 Uhr, in der Großen Präsidentenstr. 1, eröffnet werden. — Am 15. Sch’wat (11. Februar) wird in Berlin ein hebräischer N es chef für die gesamte jüdische Jugend veranstaltet werden. Ein Bericht darüber wird später folgen. — Auskunft bezüglich aller die hebräische Jugendarbeit betreffenden Fragen erteilt Ncchcmja Aloni, Alexanderstr. 14a, bei Abraham, Nachum Lewin, Berlin-Friedenau, Siidwestkorso 73, Tel.: Rheingau 1179, und Dr. Salomon, Berlin-Charlottenburg, Niebuhrstr. 64, Tel.: Bismarck 4576. Hebräische Lehranstalt der Jüdischen Gemeinde zu Berlin (Gr. _Hamburger Str. 27 und Kiopstockstr. 58). Wiederb e gi n n des Unterrichts am Donnerstag, dem 5. Januar. — Sprechzeit: Donnerstags 19—20 Uhr, in der Schule, Klopstockstraße, und Dienstags 18—19 Uhr, in der Schule, Gr. Hamburger Straße. N. Berggrün, Grunewaid, Trabener Str. 2 (Brabant 501). Wizo-Chor. Unsere erste Probe nach den Feiertagen findet am Mittwoch, 4. Januar, 8 Uhr, im Beth-Am, Kurfürstendamm Nr. 61, statt. Niederlassungsmöglichkeit, in einer Stadt Mitteldeutschlands mit 18 000 Einwohnern, darunter 180 jüdische Seelen, bietet sich Niederlassungsmöglichkeit für einen tüchtigen praktischen Arzt. Nähere Mitteilungen erteilt die Vereinigte Zentrale für jüdische Arbeitsnachweise, Berlin-Charlottenburg 2, Kant- Straße 158. Berta Eisland gestorben, in Beuthen (O.-Schl.) starb im Alter von 32 Jahren Fräulein Berta E Island, weiche über 12 Jahre inmitten der zionistischen Arbeit stand und mit Hingebung und Begeisterung bet der Verbreitung unserer Ideen innerhalb der jüdischen Jugend tätig war. Anläßlich ihres Ablebens wird uns aus Beuthen geschrieben: ״Sie besaß ein ansehnliches hebräisches Wissen und gediegene Kenntnisse in der jüdischen Geschichte, so daß sie den Schülerinnen, die sie um sich scharte. Wertvolles zu geben vermochte. Ihr früher Tod erfüllt uns mit tiefer Wehmut. Wir werden dieser in menschlieber und jüdischer Beziehung ausgezeichneten Gesinnung»- genossin eine würdige. Erinnerung bewahren.“ המועצה לפעולה עברות בין הבער• בימים כ״ט בטבת׳ א׳ וב׳ בשבט (1933 .1 .27-29) יום הששי׳ יום השגת ויום הראשון בבריזלנג יהיה המהנה העברי השני• תכנית המהנה: יום הששי אהה״צ: הפתיחה והרצאה על הנושא: תקופת המכבים• המרצה דיר גוטמן• יום הששי בערב: ענג שבת• יום השבת הרצאה על הנושא: הספרות העברית החדישה: שמעובוביץ׳ בורלא!קבץ הספורים) ועבד הדני (צריף העץ והמפעל בערבה)• יום השבת בערב: נשף• יום הראשון בבקר: השאלות האקטואליות של א״י׳ המרצה: מ• ברכמן• יום הראשון אחה״צ: תולדות ומהות תנועות הנער• המרצה: נחום לוין• המועצה לפעולה עברית בין הנער החליטה לסדר סמינר עברי תמידי• הלמודים בסמינר זה יהיו פעמים בשבוע משעה ״/'7-10 בערב• תהיינה הרצאות במקצועות אלו• א) הסטוריה׳ ד״ר גוטמן• ב) ספרות׳ דיר וויסלבסקי• ג׳) איי• ד) כתובה• ה) על נושאים שונים (בין המרצים הדיר רבידוביץ והדיר לגדואר•) הלמודים יתחילו באמצע ינואר• ביום השבת׳ ט׳ בטבת (7.1.1933) בשעה 2/!7 בערב באולם המפלגה המאוחדת (גרוסה פרזידנטנשטרסה 1) תהיה 3. סיפת שומעי הסמינר העברי• על כל המעוניניים בסמינר העברי להרשם אצל הה׳ נחמיה אלוני(רחוב אלכסנדר »14׳ טלפון ברולינה 0354). Berliner Kniender Berliner Zionistische Vereinigung, Am 0. Januar, abends 8.30 Uhr, Mrinekeslr. 10, Gr. Saal, Dr. G1?. Landauer: ,,Neue Invcstitionsmöjriichkvilcn in Palästina“. *— Bayerischer Platz (gemeinsam mit Wiilenbergplatz), abends 8.30 Lhr, im Cafe Trianon, Bayerischer IMaU 1, Dr. Elias Auerbach: ,,Die Araborfrage in Palästina“. — Zentrum, am 5. Januar, abends 8.HO Lhr, Heim der V. S.Z., Gr. Präsidentenstr. 1, Fritz L i 0 h t e n s t e i n: ״Neue Alijah", am 12, Januar, I. Klinow: ״Judennol in Polen״. — Hansapl at t, am 9. Januar, abends 8.30 Lhr, in der Siüdt. Film; schule, Lrvelro'vstr. 1: ,,Gesprochene Zeitung". — Lehniner Platz, am 5. Januar, interne Sitzung, am 12. Januar, Dr. Alfred Marcus: ״Die Juden in der Wirtschaftskrise“. Ort wird noch 1 »okanntgegeben. — Kordrinp-Pankow, am 0. Januar, abends 8.30 Uhr, in Her Wohnung von Dr. Hurwitz, Schönhauser Allee 87, Alfred Berger: ״Grenzen und Möglichkeiten jüdischer Selbsthilfe in der Golah", — Schmargendorf, am 5. Januar, abends 8.30 Uhr, in der Wohnung von Walter Roth, Opitzstr. 3, Dr. Elias Auerbach: ״Die neue Einwanderungswelle“. —״ Wilmcrs» dorf, am 5. Januar, abends 8,30 Uhr, Im Cafe Lisau, Kaiser* aliee 30, I. Kl in ow: ״Jmlpiinol in Polen“ (Die Lehren des Leinberge!• Pogroms), — Wittenbergplatz (gemeinsam mit Bayerischer Platz), am 10. Januar, abends 8.30 Uhr, im Cafe Trianon, Bayerischer Platz 1, Dr. Elias Auerbach: ״Die Araberfrage in Palästina“, Eduard Bernstein Trauerfeier, veranstaltet von der Sozial!- stisch-Zioni-itisehen Vereinigung Poale Zion-lfapoel Ilazair am 4. Jan., abends 8.30 Uhr, im Vortragssaal der Synagoge, Fasanenstraße. Ansprachen; Gen. Alfred Berger und Fritz N a p h 1 a 1 i. Alle Freunde unserer Bewegung sind ringcladen. י— Bcth-AfH Iwri. Am 7. Januar, abrnds 8.30 Uhr, spricht der soeben aus Palästina zurückgekehrte F. Grüngard über: ״Die palästinensische Wirtschaft'‘, Landwirtschaft, Klein- und Großindustrie, Arbeitsfragen usw״״ Gäste willkommen. — Jüdische Sozialistische Arbeiterjugend. Am 4. Januar, abends 20.15 Uhr, im Heim, Gr. Präsidentenstr. 1, spricht im Rahmen des Kurses ״Die jiddische Literatur“ Gen. Dr. Kaleko über: ״Das jiddische Volkslied und die ersten Volksdichter“. Gäste willkommen. ביידעם עברי* במוצ״ש׳ 7 בינואר */י8 שעות בערב ירצה האדון פ* גרינגרד• שזה עתה שב מארץ ישראל על הנושא: ,הכלכלה הצרץ־ישראלית": חקלאות׳ תעשיה׳ שאלתי העבודה וכר• אורחים רצויים• אחרי ההרצאה — ונוחים• Elte Rosenkranr, Rcdthanw&li Herrmann Meyer Verlobte Wfai'‘ nJÄIaL.« Empfang־ in Berlin am 8. Januar 1933 SCwduaun&cfijt, UNO BLUMENSPENDEN 105♦ man wti durch Naiicrnalfonth - Ttlesramrn* und Baum• sf>*nd4״n für Palästina? Teiggramm* %u 50 Pfg. hei allen VertrauensUuUA. Ein Baum hastet 6 Mark, trir senden mit Wunsch *in« BmachrkhHftmg an die aufgtgthen* Adresse. KEREN KAJEMETH LEJ1SRAEL BERLIN W 15. Me»nek<״*trafi• 10. Telefon 1 | l Biarmrdk 71 ÖS Postscheck . Konto 1 Berlin 28247 Nach langjähriger Tätigkeit an Berliner Kliniken, u. a. 4 Jahre am Jüdischrn Krankenhaus (Geh. Rat Strauß!, zuletzt 3ן׳ ג Jahre als Oberarzt der I. inn. Abt. des HufeUnd- Hospitals (Prof. Rosenow), |»abe ich mich als Facharzt tor innere Krankheiten Dr. Hermann Stelnitz N 20, Behni.tr. I, Ecke Bed.tr. (direkt Uu. S- Behnhot Qasundbr.) Sprechet. 86 — 4 ,9-י. Tel.: D4 Humb. 8535 FE ST DICHTUNGEN ... ... Toaste / Tatsitieder / uoriraqa!4״;- FjsötituBgan / AullQiirungan ״“* 1׳1׳י C Kanilalr BERLIN• CHARLOTTENÖURG 4 Ce sanvan W.itr»tr.S« 20 Tel.; Blcibtreu 2316 Zionistischen uerehiigung tor Deutschland 1930-1992 erstattet dem XXIV. Delegiertentag la Franklart a.M. Im September 1932 Vor.iiueadane von ®•®® zu L**iet>ee durch dl« ZWO.. Berlin W 15, Meinekestraße 10. Klavier- Stimmer empfiehlt »ich Perez Steglitz, Jeverstraße 1 Telefon: G 2 Stejlitj 1920 IPir bitten unsere Leser, bei Bestellungen unsere Inserenten zu bevorzugen and sieb dabei auf die ,Jüdische Kundschau“ zu berufen. Selbsthilfe erwerbsloser jüdischer Jageid Berlin NO 43, Am Friedrichshain 341 Telefon: E 3 Königstadt 9527. Denk«» Sie daran d*8 Tausende!unsrer Menschen erwerhaloa sind, daß Arbeitsbeschaffung■ schwieriger ist als je, daß Arbeit die beite Hilfe ist Jungt! 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