Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 42 (1937)
- Issue
- Heft 104 (31.12.1937)
- Date
- 1937-12-31
- Page
- – (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
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S«ife 14 JÜDISCHE RUND SCHAU Nr. 104 31. XII.’193V!Napoleon im Schlitten Der für die Kaiserzeit besonders zuständige französische Historiograph Jean Hanoteau hat die Memoires du 04 n dra I de Caulain court bei Pion in Paris herausgegeben. Diese wohl interessantesten Erinnerungen an Napoleon sind, wie zu erwarten, schnell in alle Kultursprachen übersetzt worden. Wir halten uns an die zweibändige französische Originalausgabe, die der Herausgeber mit einer recht umfangliehen Einleitung versehen hat. Der General Caulaincourt, Großstallmeister des Kaisers und Herzog von Vicenza,stammte aus einer alten aristokratischen Familie, die immer ihren Platz in der Armee gefunden hatte. Caulaincourt selbst, dem Napoleon selbst die Schätzung eines sehr rechtschaffenen Mannes hinterlassen hat, wechselte zwischen militärischen und diplomatischen Aufträgen. Vor der russischen Kampagne war «r Botschafter ain Hofe in St. Petersburg, und dieser Geradegänger, der auch viel staatsmännischcn Takt hatte, gewann so sehr das Vertrauen Alexanders I., daß sein Meister ihn als einen assimilierten Hussen, als einen der Leichtgläubigen der bekannten Liebenswürdigkeit des Zaren bespöttelte. Außerdem wollte er selbst unter den Monarchen der einzige Verführer sein, und Caulaincourt gibt ihm zu, daß Napoleon, wenn er einmal wollte, unwiderstehlich verführerisch sein konnte. Man mußte sich dann vor ihm hüten wie vor einer Frau. Der Kenner Rußlands warnte seinen Herrn vor dem Feldzug 1812, und wenn Napoleon in Moskau auf seine Warnungen vor dem russischen Winter gehört hätte, würde;er der Katastrophe zuvorgekommen sein. Das ist Caulain- Courts historische Rolle, die eines braven, nüchternen Vertrauten im Umgang mit einem Genie, das sich von seinen Illusionen bezaubern ließ, und der Nüchterne hat in der Sache recht behalten. Der Großstallmeister, dem von diesem Amte aus sehr wichtige Aufgaben wie die Organisation des Melde- und Stafettenwesens zufielen, hat Napoleon auf der Flucht von Moskau nach Paris begleitet, und ihm allein hatte es der Kaiser zu danken, daß er wohlbehalten und mit unvermuteter Schnelligkeit dort ankam. Der Kaiser war gewohnt, an der Spitze einer Armee zu reisen, nun etwas unbehilflich in der Rolle eines Privatmannes unter falschem Namen, der auch Zoilnufschern und Grenzwächtern Rede stehen mußte. Erst in! Gebiet des Rheinbunds konnte er den von Caulaincourt seihst geliehenen Namen wieder ablegcn. Diese Reise, erst in der Intimität eines Schlitten, dann eines engen Wagens hat Napoleon redselig gemacht; er konnte vierzehn Tage nicht regieren und mußte sich wohl auch manche Angst des Augenblicks wegreden. War ihm doch, wie der Begleiter sagt, etwas wider alle Regel geschehen; er hatte die Russen in mehreren offenen Schlachten besiegt, aber er war dann gewohnt, als Triumphator in die feindliehe Hauptstadt einzuziehen und sich den Frieden entgegentragen zu lassen. Rußland war stumm geblieben. Diese Barbaren mußten nach Asien zurückgeworfen werden, aber׳ Europa hatte ihn nicht verstanden, auch nicht, daß dazu ein starkes Polen die Voraussetzung war. Darin wäre die Abrechnung mit England als dem letzten Feind gekommen. Aber Europa verstand wieder nicht, daß er es mit der Freiheit der Meere von einer materiellen Sklaverei befreien wollte. Ganz Mitteleuropa sollte unter seiner Friedensherrschaff wirtschaftlich aufbliihcn. Der Nachbar im Schlitten antwortete sehr freimütig, daß man den Befreier selbst mehr als alles fürchtete, seine Dynastie, die die Throne Europas besetzte, seine Universalmonarchie, die mit ihrem Aushebung®- und Steuersystem die Völker aussaugte und erbitterte. Die beiden Reisenden kamen Frankreich näher, und Napoleon konnte endlich die Pistole weglegen, die er statt einer Armee zur Verteidigung■ bei sich führte. Nun versprach er sich seinem Lande immer mehr als Friedensfürsten; er sei ein Mensch wie alle anderen und in einem Alter, in den! die Ruhebedürftigkeit anfängt; er habe schon begonnen, dick zu werden und sein Bett zu lieben. Immer mehr dichtete er sich zu einem Heinrich IV. um, der in die Hütten des Volkes trat und nach dem Topf mit dem Huhn fragte. Man würde Wege bauen, Industrie und Wissenschaft fördern, und eine Pairskammer von wahren Weisen würde ihm die Bürde der Regterungsgeschäfte erleichtern: es gibt nichts als das Glück des Volkes. Der brave Caulaincourt antwortete aufrichtig und in nüchterner Prosa, wenn der Kaiser fast Poesie machte; aber er will in seinen Memoiren nicht mehr als eine bescheidene Vertrautenrolle spielen. Der Kaiser, sagt er, hätte sich in seinen weltumspannenden Konzeptionen wohl in Einzelheiten geirrt, aber er hatte die Leidenschaft des Genies in Gedanken und Taten, und mit dieser Naturgewalt war er allen Gegnern überlegen. Caulaincourt hielt bei Napoleon auch im Unglück aus, er war sein letzter Minister des Acußcrn, ein Mann, der nach Napoleons eigenen! Wort noch vom Anden Regime her zu die■ 1־ verstand, besser als die Empor- Briefe an die Redaktion Religiöser Liberalismus in Holland Oppeln, 27. Dezember 1937 Sehr geehrte Redaktion! Im Aufsatz .,Amsterdamer Bilderbogen“ (..J. R.“ 102; 24. 12. 1937) macht Dr. Arno IIrnberg Behauptungen, die ich als genauer Kenner der dortigen Vorhältni.sse doch nicht imwädersprachen lassen möchte: 1. Herr Dr. H. schreibt; ״Offizieli gibt es keinen religiösen Liberalismus in Holland und wird es auch keinen geben.“ Eine Gemeinde, die es trotz aller Angriffe bereits auf ca. 1000 Anbänger und noch viel mehr licsuehcr ihrer Gottesdicnsie gebracht• hat. sollte man doch nicht mit einer Handbcwegung ahliin. Will Dr. Hrrzberg leugnen, daß (las Verhältnis der Indifferenten zu den Juden des alten Lehensstils, milde gerechnet, 70:30 ausmacht? Der Liberalismus könnte Tausende dieser Indifferenten zu einem Ircwußtercn Judentum ziirückgewinncn. 2. Herr Dr. Ilmberg gibt (len bekannten Vorwurf der orthodoxen Krci-e wieder, daß die aus Deutschland gckommer.cn Juden ״der religiös-liberalen Bewegung in Holland erst Auftrieb gegeben halsen“. Das stimmt schon, aber nicht in den! Sinne, in dem es die Herren meinen. Die ä’tere, eigentlich •holländische liberal-religiöse Bewegung, wie sie sich besonders im Haag kon• solidiert hat, war und ist in ihren Forderungen viel radikaler. Während man in Amsterdam ungeiähr den religiösen I.ibcralismus vertritt, wie er in Deutsch-!and bekannt ist, strebt rnan im Haag mehr dem Vorbild der amerikanischen liberalen Gemeinden nach. Die Haager Gruppe erhebt daher — von ihrem Standpunkt aus mit Recht — den Vorwurf, daß die liberale Bewegung durch den Zugang so vieler Juden aus Deutschland seit 1933 viel mehr nach der konservativen Seite hin ausges< hingen habe! R ibb. Dr. Hans llirschbcrg kömtnlingc, die er allein großgemacht hatte. Die Restauration aber wollte von dem alten Aristokraten nichts wissen. Auf Caulaincourt lastete der Verdacht, daß er an dem schimpfliehen Anschlag auf den Herzog von Enghien beteiligt gewesen sei, und er konnte trotz allen Widerlegungen diesen Fluch seines Lebens nicht loswerden. Sein lange überlebender Sohn hat die Sicherung dieser Papiere angeordnet. Ein leichtfertig hergestellter Auszug war schon vor mehr als hundert Jahren vor dieser Ausgabe erschienen, die nun die endgültige sein wird. _ Arthur Eloesser Awinoam Yellins erste Arbeit Awinoam Yellin: Sefer Achikar He-Chacham. — Jerusa- 1cm 1937. Vor fünfzehn Jahren veröffentlichte Awinoam Yellin, damals Student der orientalischen Sprachen an der Universität Cambridge, seine erste wissenschaftliche Arbeit, die hebräische Ucbersetzung des Achikar-Romans nach der syrisehen Rezension. Er widmete diesen Erstling seinem Vater David Yellin, dem Direktor des Jerusalemer Lehrerseminars und Professor der Hebräischen Universität. Auf das frische Grab seines Sohnes stellt heute der greise Vater als Denkmal diese Erstlingsarbeit seines Sohnes, die zweite, unveränderte Auflage des hebräischen Sefer Achikar, dem eine ergreifende Klage des Vaters um sein in der Blüte der Jahre ermordetes Kind vorangeht. Neben das sachliche Interesse an diesem Buch tritt sein persönlich-menschlicher Wert. Mit dem Achikar-Tcxt verbindet sich die Erinnerung an seinen frühvollendeten Herausgeber ״Achikar“, den ״teuren Bruder", den Stolz der Familie und Liebling des ganzen Jischuw, Jerusalemer in vierter Genera’tion, hoher Regierungsbeamtcr, den ״Onkel Awinoam“ der jüdischen Schul- Rinder. — Die Geschichte vom weisen Achikar, dem Wesir des assyrischen Königs Sanherib, ist einer der ältesten Romane der Menschheit. Die moralische Fabel vom treuen Diener, der trotz des erlittenen Unrechts seinem Herrn die Treue hält, ist mit ihren Aphorismen zur Lebensweisheit in aramäischer, syrischer, äthiopischer, arabischer, rumänischer und slawischer Rezension bekannt. Das apokryphe Buch Tobias kennt die Achikar-Fabel, und sicher gab es auch einmal in alter Zeit eine hebräische Fassung des Achikar- Buches. Aus der Feder des jungen Orientalisten Awinoam Yellin ersteht nach syrischen Handschriften und Editionen der hebräische Achikar-Text in einer schlichten, meistcrhaften Sprache aufs neue. Darüber hinaus werden alle vorliegenden Texte und Rezensionen kritisch geprüft und die entlegensten Literaturen auf ihre Bekanntschaft mit dem Roman durchforscht. — Die Klage um Achikar vor Sanherib wird ־zur wehmütigen Klage um den Verblichenen: ״Weh ist uns um dich, weiser Achikar, du Risscvermauerer unserer Landes; einen Mann wie dich finden wir nimmer wieder.“ Kurt Wilhelm, jerusalem U% deihdett Die Jüdische Rundschau hiljt Adressen suchen (Unter dieser Rubrik veröffentlichen wir Anfragen aus unserem Leserkreise betreffend den Verbleib verminter Freunde. In .Abänderung der ursprÜngUch an dieser StcMc veröffentlichten Beknuntgahe ist. zu bemerken, dflü die Bei* fügtmg von internationalen Antwortschcincn hei den für diese Rubrik be* stimmten .Anfragen aus dem Ausland zu unterbleiben hat. Diejenigen Leser, die über den Verbleib der Gesuchten Auskunft geben können, werden um Mitteilung ersucht.) Nr. 61. Salornon Popper, geh. 27. 5. 1894 in Tarnopol, 1913 nach New York ausgewandert, wird gesucht von seiner Schwester Marie Popper, Leipzig C 1, Funkenburgstr. 1, bei Beyer. Nr. 62. ßoruch Szapiro, geh. am 13. Dezember 1886 in Kolo z. Kalisha-Poleii, 1*103 nach New York angewandert (er hat einen Solm Hcrschcl Hermann, 23 Jahre alt), wird gesucht von Familie Szapiro, Katowice. Antworten an: Rabbiner; Kalman Chamajdes, Katowice (Polen), ul. Dyrckeyjma 10. Nr. 63. Sigmund Kaplgm, Pharmacist, seit 1922 in New York, 1931) letzte Adresse 419 Grove Street, Jersey, City, wird gesucht von seiner Schwester Sonja Wertheitner, geb. Kaplan, Berlin-Halensee, Johann-Georg-Str. 3. Nr. 64. Josef Hirschenberger, geb. in Westheini bei Hammelburg, 1903 nach Amerika ausgewandert, wird gesucht von seiner Schwester Johanna Nußbaum, geb. Hirschenberger, früher Nürnberg, jetzt Haifa, Nordaustr. 1 (Palästina). Nr. 65. Samuel Maier Tugendreich, geb. am 14. Mai 1912 zu Köln, 1933 nach Paris ausgewandert, 1934 nach Warschau, jetzt unbekannten Aufenthalts, wird gesucht von seinem Vater Wolf Tugendreich, Mannheim, Q 7, 3 a. Nr. 66. Rosa Deutscher, Frankfurt am Main, Seilerstraße 9II, sucht sechs Brüder ihres Vaters, die Deutscher und Urmaim heißen, eine Schwester ihres Vaters, verheiratet, namens Cilli Ghiclunann aus Czukatowka b. Stanislau (Polen), jetzt in Amerika. Nr. 67. Max Groner und Frau Adelhcit Grauer, geb. Stiebei, und deren Söhne in Chikago werden gesucht von Frau Vally Michaelis, geb. Peiser, Breslau, Oranienstr. 711. Nr. 68. Frau Valli Jacobi, geb. Cohn, Königsberg (Pr.), Neue Dammgasse 6 a (früher Breslau) sucht die Nachkonimen des gemeinsamen Großvaters Heimann Wolf Cohn, gestorben 1882 in Wicrusiow in Polen, dessen Kinder um 1900 nach New York auswanderten. Nr. 69. Kalman Hirsch Adler, geb. 5. 4. 77 in Berlichingen a. d. Jagst (Wiirttbg.), etwa 1900 nach Nordamerika (vermutlich New׳ York) ausgewandert, wird gesucht von seinem Neffen Fritz Adler, Frankfurt a. M., Bornheimer Landstr. 21,1. Nr. 70. Itzig Joseph und Dora Zacharias geb. Joseph, bzw, deren Nachkommen (um 1900 in St. Francisco), werden gesucht von Leo Joseph, Berlin-Weißensee, Krönprinzenstr. 8. Nr. 71, Hermann Baer, geb. 1873 zu Strasburg'Westpr., 1887 nach London ausgewandert; ferner die Nachkommen von Isidor Berg, geb. zu Berlin, der in London lebte, werden gesucht von Frau Martha Fleck geb. Berg, Berlin N 65, Müllerstr. 52. Ankündigungen aus dem Reich Breslau: Hebräische Sprachschule. Unterrichtsbeginn: 5. Januar. Kurse für Sprache, Bibel, Mischna, Agariah, mittelalterliche und neue Literatur, Lchrcrvorbcreitungs- und Intensivkurse. Neue Atifängerkurse werden organisiert. Anmeldungen: Dienstag bis Donnerstag von 19 bis 19.15 Ehr oder telephonisch Xr. 85496. Sprechstunde des Herrn Reznicov: .Montag von 19—19.45 Uhr, Wallstr. 14, Zimmer 4. — Frankfurt a. M.: Gesellschaft für jüdische Volksbildung. Rabb. Max Dienemann, spricht über Midrasch am 9. Januar, 20.30 Uhr, Westendsynagoge. _ Familien - Nach richten Der Gemeindeverordnete David Grosser, Zwickau, begeht am 5. Januar den 75• Geburtstag־. Frau Helene M o 11 d r y, Allenstein, Unterkirchen str. 8, begeht am 3. Januar den 80. Geburtstag. Juden und Jüdisches im Rundfunk. X Freitag, 31. Dezember: Rennes (289), 21.30: Einakter von Offenbach. — Sonntag, 2. Januar: Haag: Franz Osborn spielt im ״Fünf Pianisten-Mei-tcrkonzerf‘. Veranstaltungen der Bezirke und Gruppen der BZV Zentrum-Nord (Junger Aktivkreis) Ptcn^toQ, 4. ]otuiar,?0.30 Uht BZV.Heim, Rosenthnter Sfr. 44 Zionä*tmr_he Ideologie! Leitung: Adolf Locher Wilmersdorf Mittwoch, 5, Januar, 20.30 Uhr Mcinekcstrnße!0 Dr. Alexander Besser: Zur jüdischen Situation Steglitz- Schmargendorf Mittwoch, 5 jamuir, 20,30 Uhr Friedenau, Moselstr. 4 Dr. Hellmwth Pappe, Walter Schwans Politik und Wirtschaft in Palästina Spandau Mittwoch, 5, Januar, 20.30 Uhr Spandau, l.indenufer 12 Dr. David Schloßberg: Judenstaat — Juden Wanderung Anschließend : Neue Pal8stina*Monataschau Friedrichshain Mittwoch, 5. Januar, 20.30 Uhr BZV-Heim, Landsberger Sir. 87 Zwiegespräch zwischen Dr. Han» Capell und Heinz Gocbahetmer. Zur Berufsentscheidung der jüdischen Jugend Südost Mittwoch, 5. Januar, 20.30 Uhr Oranienstraße 180 (Turnhalle) Sorge Bm anacre Zukunft (Liquidation des Judentums in Deutichland, Wege unserer Wanderung: Palästina ~ Uebersee) R.-A. Dr. Alfred Rabau, l>r. Kurt Licht Zu sämtlichen Veranstaltungen sind auch Nichtmitglieder willkommen. Auskunft« erteilt die BZV, W 15, Meinekestraß* 10 / Ruf: 91 90 31 App. 75 Sonnabend, 8. Januar 1938, 20.*5 Uhr Mu.lk.rva1-.lnah.ua, Kalaar- Wilhtlm -StraBa 3t THEATER•ABEND Der Jeschiwe - Bocher Labonsbild In 4 Aktan von Rakow Aufgafflhrt von dar Klainkunatgrtippt da• Bazlrka Zantrum.Nord dar BZV. Regia: M, Wittaiaohn / Tachn. Ladung 1 F- Flndar Karten zu RM 0,75, 1,—, 1,25 und 1,50 im Vorverkauf beit Adlersiem, Alte Schönhauser Str. 58; Buehh. Saües, Grenadier*!!30 .־? Konditorei Dobrin. Spandauer Brüdce 7; Buchdr. Lacher,!.othringer Str. 34-35; Wiener Caf6, Alte Schonhauser Straße 11; Restaur. Kimelfeid, Ros&enthaler Str. 32; BZV-Heim, Rosentbaler Str. 44 BERLINER ZIONISTISCHE VEREINIOUNQ ✓ Bezirk Zentrum - Nord SU ricU im! Sonnabend, den 15, Januar 1938 Gesellschaft^ •Abend des ITSC Bar Kodiba-Hakoah E.V• Im Brilderverclnuhaua, Kurfüratcnatr, 118/116 BEftlXX DBS VOBVKBKAIIFB5 8. JASl'AÄ!»88 Vorverkauf, - Steiles Club - Sekretariat W15, Meinakeatr.10. 911936 Paleatine & Orient i-ioyö W15, Memekeetr.2. 917303 Man Srebnik, C 2, Kaiaer״ Wilhelm-Straße 34. 429492 Gebr. 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