Mannheim
Compact Memory

Jüdische Rundschau · 1937-12-24 · Heft 102 (24.12.1937) · page 1

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Rundschau
Volume
42 (1937)
Issue
Heft 102 (24.12.1937)
Date
1937-12-24
Page
– (sequence 1)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
94% known words query
IRI
…/2651273-2653625-2653722--31679-2686305
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

2 entity mentions

2H.12.1S37 3/v*.׳ 1- י. Preis 25 Rpf, JÜDISCHE RUNDSCHAU »fJelrfifla^ariay und Ant*lg«ov8rwtltong1 Berlin W15, Mcineksitr. 10 Fernmfi 9190S1, Telegramm-Adr•«■•! Orghlp, — Bezugspreis einichiie&Iich Bestellgeld je Monat RM 2,•—, je Vierteljahr RM 5,75, bei Abholung RM!»88 bzw. RM 539. «— Poitacheck * Konten der Vertriebs - Abteilung“ Berlin 71573 (für (WB - Berlin), Berlin 17392 (für das übrige Reich'}, In Fallen höherer Gewalt besteht kein Anspruch auf Nachlieferung oder Erstattung etwa schon gezahlter Beaugagebühren. — Erscheint jeden Dienste? and Freitag. BERLIN כ׳ טבת תרצ״ח FREITAG, 24. DEZEMBER 1937 Gültig! Anzeigenpreis liste Nr, 5, Die 12 gespaltene nun י Zeile 20 Rpf., für Familien Nachrichten 15 Rpf. Für di« Aufnahme von Ansteigen in bestimmten Ausgaben oder an bestimmten Platzen wird keine Gewähr geleistet Gelegenheit*- aateigeo nur gegen Vorauszahlung auf Postscheck ־ Konto Berlin 71618 oder bar Montag bi* Freilag 9—18 Uhr. Annahmeschluß für die Dienstag Ausgabe Montag 10 Uhr, für die Freitag - Ausgabe Mittwoch 13 Uhr (Für Familien-Anzeigen am Tag vor Erscheinen 13 Uhr) Dar Zionismus erstrebt IQr das indische Volk dl« Schaffung einer öffentlich - rechtlich gesicherten Heimstätte In Palästina. (Baseler Programm) Jüdische Rede 1m Stadtrat Gegen Diskriminierung der Wiener Juden Von unserem Berichterstatter J. R., Wien, 20. Dezember Im Rahmen der Budgetberatunapn in der Wiener Bürgerschaft ergriff der Vertreter der Wiener Juden■ schaff, Rat der Stadt Wien, Dr. Jakob Ehrlich, das Wort zu einer Rede, in der er auf die Stellung der Juden innerhalb des Wiener Oemeindeverbandes hinwies, gegen die Fernhaltung der Juden vom öffentlichen Dienst und den Aus- Schluß jüdischer Aerzte aus den Gemeindespitälern, sowie schließlich gegen die Boykottaktion gegen die jüdischen Gewerbetreibenden Beschwerde führte. Dr. Ehrlich hatte zunächst im Zusammenhang mit der Beratung von Fragen des Fremdenverkeh rs darauf hingewiesen, daß aus diesem alle konfessionellen Angelegenheiten ferngehalten werden sollten. Im größten Touristenverein Oesterreichs bestehe seit Jahren der Arierparagraph, und in der letzten Haupt- Versammlung habe die Leitung des Vereines es für notwendig efunden, zu erklären, daß dieser Paragraph nunmehr mit esonderer Rigorosität gehandhabt werde. Dr. Ehrlich wandte sich hierauf dem Problem der Fern haltung jüdischer Angestellter aus dem Kommunaldienst zu und gab seinem Bedauern Ausdruck, daß die Zulassung von Juden m den Oemeindedienst nicht erfolge. Unter 22 611 aktiven Angestellten und 13 608 Pensionären befinden sich nur 154 Juden. Der Anteil der Juden an den Dienstnehmern der Stadt Wien betrage demnach ungefähr ein Viertel Prozent, ein Verhältnis also, das keineswegs der Steuerleistung, noch dem Anteil der Juden an den sonstigen öffentlichen Lasten entspricht. Unter den 4765 städtischen Lehrern befinden sich nur 10 Juden. Trotz der Errichtung von rein jüdischen Parallelklassen wurden auch hier keine jüdischen Lehrer angestellt. Dr. Ehrlich besprach weiter die verzweifelte Lage der jüdischen Jung-Aerzte, denen in den Fondsspitälern längst jede Möglichkeit einer fachlichen Ausbildung genommen sei. Seit dem Jahre 1934 ist im Städtischen Lainzer Spital mit einer Ausnahme kein jüdischer Arzt, Hilfsarzt oder Aspirant ernannt worden. Die städtischen Anstalten werden künftighin keinen einzigen jüdischen Aspiranten oder Hilfsarzt aufweisen, das gleiche gilt für die Kinderspitäler. Dr. Ehrlich appellierte an den Wiener Bürgermeister, wenn dieser etwas für die Juden tue, auch dafür sorgen zu wollen, daß auch in das trostlose Dunkel der jüdischen Jugend, der alle Türen und Tore verschlossen seien, etwas Licht iiineinfalle. In seiner Rede wandte sich Dr. Ehrlich weiter gegen die vom Vizebürgermeister Dr. Kresse geförderte Aktion ״Christen, kauft bei Christen“ und die Ausstellung der Ortsgruppe des Gewerbebundes im 9. Bezirk. Oh es heiße ״Christen, kauft nur bei Christen“ oder das Wörtchen ״nur“ weggelassen wird, die jüdischen Gewerbetreibenden erblicken in dieser Parole und in ihrer Auswirkung den Boykott der jüdischen Gewerbetreibenden, ln der Ucberschwemmung von ganz Wien mit solchen Strcuzetteln müsse der jüdische Gewerbetreibende eine schwere Schädigung seiner Interessen erblicken. Zum Schluß seiner Ausführungen bat Dr. Ehrlich die Bürgerschaft, von Pauschal beschul di gütigen abzugehen. Er wehrte sidt dagegen, daß man jede Uebeltat eines einzelnen Juden auf dem Schuldkonto der jüdischen Gesamtheit registriere, während die gemeinnützigen Leistungen der Juden auf dem Gebiete der Wissenschaft, der Kultur, der Literatur, des Handels, der Industrie und des Gewerbes im Konto der Allgemeinheit verschwinden. Die Rede des jüdischen Vertreters, die einige weitere Redner zu polemischen Erwiderungen veranlaßte, hat auf den Die Wahlen in Rumänien Keine jüdischen Abgeordneten Das Ergebnis der rumänischen Wahlen wird nur langsam bekannt. Nach den bisher vorliegenden Berichten aus 37 von insgesamt 71 Bezirken entfallen auf die Jüdische Partei in diesen Bezirken 1,33 ,ס/י der abgegebenen Stimmen. Zum Erhalt eines Mandates ist es jedoch erforderlich, daß eine Partei mindestens 2 ״;» sämtlicher abgegebener Stimmen erreicht. Es besteht die Befürchtung, daß im neuen Parlament keine jüdische Vertretung vorhanden sein wird. Im übrigen haben die Wahlen der Regierung T atarescu nicht die für die zur Zweidrittel-Mehrheit in der Kammer notwendigen 40 0/0 gebracht, so daß die Regierung nur über eine Minderheit verfügt. Der große Wahlerfolg der von Codreanu geführten Partei, ״Totul nentru Tara“ (chemalige ״Eiserne Garde“), die bisher im Parlament nicht vertreten war, ist das bemerkenswerteste Ergebnis dieser Wahl, Diese Partei ist, wie unser Mitarbeiter Dr. Maver-Ebner in seiner Analvse der rumänischen Parteiverhältnisse in Nr. 92 der ״Jüdischen Rundschau“ dargclcgt hat, ebenso antisemitisch wie die Partei Cuzas, die 35 Mandate erhielt. Dr. Ebner hat in dem erwähnten Artikel vorausgesagt, daß Codreanu und seine Partei sehr ernst zu nehmen sind. Wie sich die weitere Entwicklung in Rumänien gestalten wird, ist noch nicht ersichtlich, doch kann dies für die zweitgrößte (nach der polnischen) jüdische Gruppe Europas von tiefeinschneidender Bedeutung sein. Palestine Potash Co. nimmt Dividendenzahlung auf Die Palestine Potash Co. wird zum Jahresende eine Vorzugsdividende auf ihre 7'4 ״/oigen und 5(4 %i gen Vorzugsaktien zahlen. Es ist das erste Mal, daß die Gesellschaft aus ihrem Gewinn Dividende verteilt. überwiegenden Teil der Bürgerschaft großen Eindruck gemacht. Das Echo war m der Wiener Oeffentlichkeit sehr stark. Die ״Ratliauskorrespomleriz“ hat den wesentlichsten Teil der Rede an die Zeitungen versandt und die gesamte Wiener Presse veröffentlichte sie. Die ״Neue Freie Presse“ registriert das Verständnis, das diesen Ausführungen entgegen(;ehracht wurde und das sachliche Niveau der ganzen Debatte. Die ״Reichspost“ spricht dagegen von einer ״unangebrachten Beschwerde“ und einem .,Mißton“, der durch die Rede des jüdischen Rates in die Budgetberatung hincingetragen wurde, kann aber nicht umhin, die ״maßvolle Art“ dieser Rede zu rühmen. Eingeworlene Fensterscheiben In Wien sind, Zeitungsnachrichten zufolge, in der letzten Woche in mehreren jüdischen Geschäften in der Kärntner Straße Schaufensterscheiben ei 11 geworfen worden, auch wurden in dem Warenhaus Gerngroll drei Stinkbomben ge- Worten. Bei einer Kundgebung des ״Antisemitischen Bundes“ wurde gegen die jüdischen Geschäftsleute Stellung genommen. Am Montag wurden die Schaufensterscheiben von fünt jirdisehen Geschäften im 6. und 7. Bezirk durch Steinwürfe eineschlagcn. In zwei jüdische Schaufenster wurden Stinkomben geworfen. Der ״Bund jüdischer Frontsoldaten Oesterreichs“ wendet sich in einer durch die Tagespresse veröffentlichten Erklärung gegen die in Versammlungen des ״Antisemitenbundes“ in Wien und Graz vom Bundeswerbeleiter Endemann vorgebrachten Verleumdungen der jüdischen Kriegsteilnehmer Oesterreichs. Endemann behauptete, die jüdischen Soldaten seien während des Krieges nicht an der Front gewesen, sondern in den Kanzleien und Magazinen gesessen und hätten dort gestohlen. Der Bund jüdischer Frontsoldaten bezeichnet diese Behaupfungen als Unwahrheit. In der Erklärung wird gegenüber diesen Angriffen festgestellt, daß ea. 30 000 jüdische Soldaten in der österreichisch-ungarischen Armee ihr Lehen gelassen, daß viele Tausende jüdischer Frontkämpfer hohe und höchste Kriegs- und Tapferkeitsanszeichmmgen erworben haben und noch heute viele Tausende Juden in Oesterreich leben, welche ihre Verwundungen und ihre Kriegsauszeichnungen nachzuweisen in der Lage sind. Boykott-Aktion in Warschau Der letzte Sonntag, an dem in Warschau die Geschäfte von 13 bis 18 Uhr geöffnet waren, wurde von den rechtsstehenden Parteien und studentischen Organisationen zu einer antijirdischen Boykott-Aktion ausgenutzt. Aut der Straße wurden Flugblätter mit der Aufschrift ״Polen, kauft nur bei Polen!“ verteilt. Ferner waren vor den jüdischen Läden Trupps aufgestellt, die den Passanten zuriefen, daß es sich um jüdische Geschäfte handle. Teilweise kam es zu Zusammenstößen. Es entwickelten sich SchUigerfien, so daß eine Reihe von Verhaftungen vorgenommen werden mußten. Das amerikanische Komitee für die Wahrung der religiösen und MinoTitätenrechte hat eine Protesterklärung gegen ökonomische Diskrimination der Juden in Polen und die Einführung von Gheftobänken veröffentlicht. Um Englands Haltung Gerächte über da■ Teilungsprojekt In New York fand eine Konferenz der amerikanischen Föderafion palästinensischer Juden statt, die sich u. a. auch mit dem Teilungsproblcm beschäftigte, Bei dieser Gelegenheit wurde mitgeteilt, daß Dr. Stephen Wise Informationen ans London empfangen habe, nach denen England das T e i - lungsprojekt aufgegeben habe. Wie wir hierzu erfahren, wird in Londoner offiziellen Kreisen erklärt, daß für diese Mitteilung von Dr. Wise keine Begründung besteht. Auch in den Kreisen der Jewisli Agencv in London werden die Mitteilungen von Dr. Wise mit größter Zurückhaltung aufgenommen und die Meinung vertreten, daß es keine Anzeichen für eine Aenderung in der Haltung der britischen Regierung zur Frage der Palästinapolitik gebe. Gerüchte, Lord Samuel habe auf seinem Weg nach Indien mit Auni Abdul Ha di in Kairo verhandelt, sind (laut Palcar) aufs schärfste dementiert worden. Lord Samuel hielt sich auf seiner Reise nach Indien überhaupt nicht in Aegypten auf. * _____ Ein jüdischer Arzt. Unser Osloer Berichterstatter schreibt uns: Vor einigen Tagen konnte die norwegische Presse von einer sensationellen Operation berichten. Es war dem Arzte Dr. Säen ger in Fredriksstad gelungen, das Leben einer Patientin durch Ueberfiilirung von Blut von einem Körperteil in den anderen zu retten. Die Frau war infolge großen Blutverlustes dem Tode nahe. Da griff der sie behandelnde Arzt zu dem Ausweg, von dem Blut, das in die Bauchhöhle geflossen war, einen halben Liter zu entnehmen. Er setzte Natrium-Citrat hinzu, seihte das Blut durch eine sterilisierte Kompresse und spritzte es dann in ein Blutgefäß des rechten Armes ein. Auf diese Weise wurde das Leben der Frau gerettet. — Der Arzt ist ein Jude aus Deutschland. J. S. Zum Denken gezwungen Wenn Juden clmstliche Bräuche feiern Jeder Mensch ist immer in Versuchung, sich von den Ereignissen und den Kräften, die auf ihn einwirken, treiben zu lassen; es ist sehr verlockend, den Weg des geringster! Widerstandes zu gehen, und ein natürliches Verlangen, im Strome des Lehens nicht aufzufallcn, da die Erfahrung lehrt, daß Unterschiede leicht zu Abneigung und Gegnerschaft verleiten. Das!..eben des ״schwarzen Schafes unter weißen“ ist nicht immer ein leichtes. Die Sprache hat allerhand bildliche Ausdrücke für die gefunden, die, obwohl nicht ganz da/.ugehörend, dasselbe tun wie die Masse der;uulcreii. Es ist ein überaus ,,menschlicher“ Vorgang, der menschlichen Natur entsprechend, die schließlich unser aller Natur ist. Der Mensch ist aber nicht nur ein Naturwesen, sondern ein denkendes und m o r a 1 i s c h e s Wesen; er ist verpflichtet, sich über seine Handlungsweise Ged ankeil zu machen, auch wenn das manchmal nicht angenehm ist. Vor dieser produktiven, aber manchen nicht angenehmen Nötigung steht der J 11 d e. Der Jude in Europa steht seil der geschichtlichen Epoche, die wir kurz «als dig ״Aufklärung“ bezeichnen, und der darauffolgenden Epoche der Judenemanzipation im Leben der Volker, die ihn zunächst rückhaltlos an ihren Gütern teilnchmen ließen, später freilich teilweise — in einigen Ländern stehen wir jetzt in diesem Stadiutn — diese Gewährung einschränkten oder ganz aufhoben. Die Epoche der Emanzipation brachte den Juden die große Verlockung, ohne Selbstkritik alles mit zumachen, w as d i e IJ m \v eit tat, und diese Neigung ist bei manchen auch dann nicht verschwunden, wenn sie durch große geschichtliche Ereignisse und persönliehe Erlebnisse gewahr werden mußten, daß da doch irgend etwas nicht stimmt. Interessant ist in den jetzt zuweilen erscheinenden Memoirenwcrken von Juden etwas über die für das moderne jüdische Bewußtsein entscheidende Zeit vor etwa fünfzig oder sechzig Jahren zu lesen und dabei festzu stellen, wie wenig das Judesein damals bedeutete. Zur Geltung kam es höchstens in einer gewissen familiären Sphäre, und auch da mehr in negativem Sinne; im übrigen war cs einfach ein Hindernis der Karriere. Um cs ganz loszsnverden, bedurfte es freilich einer Zeremonie, nämlich der Taufe, und sich dazu zu entschließen, war sozusagen ein ״positiver“ Akt, also nicht mehr ein bloßes Gcschehenlassen. Viele schreckten davor zurück, aber nicht wenige haben sich auch dazu entschlossen. Die Welt des Judentums bedeutete ihnen nichts mehr und hot auch keine ästhetischen Reize. Für die in das aufstrebende Bürgertum des neunzehnten Jahrhunderts immer stärker einströmenden Juden ,aber war die Teilnahme an der ästhetischen Kultur der Umwelt eines der wesentlichsten Bildungselemente. Die Annahme der zum großen Teil auf christlichen Fundamenten beruhenden Kultur ließ in vielen Juden die Ueberzeugung entstehen, daß sie selbst in gewisser Hinsicht bereits ״christlich“ seien, die Taufe war dann nur das äußere Symbol dieser Verschmelzung. Aber auch die ungefärbten Juden, sogar solche, die an ihrem Judentum noch festhielten und manche seiner religiösen Gebrauche beachteten, haben ohne jedes Bedenken christliche Bräuche m i t g e 11 a 11 e n. In diesen Tagen, wo überall in der Welt das größte christliche Fest gefeiert wird, drängt sich eine solche Analyse auf. Es ist eine der eigentümlichsten und sonderbarsten Tat- Sachen in der Entwicklung des Judentums der letzten hundert Jahre, wie sehr sich das jüdische Bürgertum -- um so stärker, je wohlhabender es wurde — dieses Brauchs bemächtigt hat und dies fast als Selbst- U■siet Ueh&iMUU In Bcth Höherem bei Jerusalem und in Kfar Chittsm wurden zwei Juden gelötet. Ein früher schwerverletzter Jude ist gestorben. Ein zum Tode verurteilter Araber aus Gaza wurde zu lebenslänglichem Gefängnis begnadigt. Der Etat der Berliner Jüdischen G e rn c i n d e für 1937 wurde mit Ausgaben von 14 Millionen RM. angenommen, Die Iwria-Banh in Berlin hat einen Vergleich auf der Basis von 35 Prozent abgeschlossen. Rabbiner Dr. Leo B a e e k begeht in diesen Tagen das 25jährige Jubiläum als Rabbiner in Berlin. Zum Rektor der A m s t e r d a rn e r Universität wurde der Jude Prof. Frijda gewählt. Rabbiner Dr. F re im an n in Berlin starb im Alter von 71 Jahren.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.