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Jüdische Rundschau · 1937-12-17 · Heft 100 (17.12.1937) · page 11

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
42 (1937)
Issue
Heft 100 (17.12.1937)
Date
1937-12-17
Page
– (sequence 11)
Language
German
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JÜDISCHE RUNDSCHAU Nr. 100, 17. DEZEMBER 1937 SPORT Neumann — der Heid des Abends Foto: Herbert Sonoenfeld Box-Club Maccabi - ganz groß! Neumann Ist Internationale Klasse In den überfüllten Musikerfestsälen führte der Box-Club Maccabi nach langer Zeit wieder eine internationale üroßveranstaltung durch, die den nun schon traditionell gewordenen Erfolg mit sich brachte. Die zahlreichen Zuschauer bewiesen, daß das Interesse für eine Sportart, die geschickt und erstklassig aufgezogen ist, immer vorhanden ist. Wir haben aber darüber hinaus dem Box-Club für seine Tätigkeit zu danken, daß er uns Veranstaltungen bietet, die ein sportliches Niveau aufweisen, wie man es heutzutage in unseren Kreisen kaum mehr gewöhnt ist. Man sali Kämpfe, die i n ־ ternationales Niveau haften und einen vegessen ließen, daß die Boxer des Jüdischen Box-Clubs Maccabi ohne Trainingsmögl'chkeit dastehen und lediglich auf ihre internationalen Begegnungen, die leider nur zu selten stattfinden, angc- , wiesen sind. i Im P.11־׳ emgewicht hatte , Ruhen gegen den Tschechen; Cocman nicht schwer zu kämpfen, um einen Punktsieg fierauszulioien, nachdem er allerdings wegen Genickschlagens und Sprechens zweimal verwarnt worden ist. Es war ein harter Kampf, bei dem die Technik über den wilden Schläger siegte. Ein tragisches Ende nahm das Treffen zwischen Prossek (Prag) und Joel. Nach überaus hartem Schlagwechsel, bei dem besonders die sicheren Schläge des Makkabiboxers gefielen, unterlief Joel in der zweiten Runde ein bedauerliches Mißgeschick. Während eines Clinchs, bei dem Joel in Doppeldcckung ging, landete er mit dem Kopf tief, und zwar so unglücklich, daß der‘ Prager nicht mehr imstande war, den Kampf fortzusetzen. So mußte Joel disqualifiziert werden. Ebenso nahm der Kampf zwischen Jezek und Lewkowitz (Makkabi) ein frühzeitiges Ende. Der bereits durch Magenkrämpfe stark gehandikapte Prager mußte nach der 1. Runde aufgeben, nachdem Lewkowitz durch seine draufgängerische una trotzdem überlegte Kampfvveisc angenehm überraschte. Im Halbschwergewicht traf der Makkabi-Boxer Kronfeld auf Nekolny, dem er infolge der längeren Reichweite einen Punktsieg überlassen mußte. Kranfeld boxte technisch zwar überlegener und reifer als der Gegner, jedoch konnte er gegen den Tschechen, der seine Reichweite immer wieder günstig auszunutzen verstand, nichts ausrichten. Den schönsten Kampf des Abends lieferten sich Kral und Neumann im Leichtgewicht. Der tschechische Landesmeister 1937, der über ein ausgezeichnetes Können verfügt, stand der technischen Reife des Makkabi-Boxers machtlos fegenüber. Immer wieder gelang es Neumann durch seine aargenauen Schläge, durch seine Schnelligkeit lind nicht zuletzt durch seine Härte, den großen Qegner aus dem Konzept zu bringen. Es war ein Kampf, wie man ihn sich nkht besser wünschen kann, spannend, abwechslungsreich und, technisch wohl das Beste, was man bei uns bisher gesehen hat. Durch diesen Sieg hat Neumann erneut bewiesen, daß er ein Boxer internationaler Bedeutung ist. Ein schöner Erfolg für den noch sehr entwicklungsfähigen Makkabi-Boxer. In den Rahmenkämpfen sah man die Nachwuchsboxer des Maccabi, die bewiesen, daß man sich in diesem Box-Club auch um die Jugend stark verdient gemacht hat. Außerdem kämpften die beiden Schwergewichtler des Box-Club Maccabi Friedman» und Mielzynski. Nach einem interessanten und abwechslungsreichen Kampfverlauf gelang es Mielzynski, einen knappen Punktsieg über seinen Kiubkarneraden davonzutragen. Was bringt der Sonntag? Berlin. Hockey. 9.00 Uhr: JSG. I. Jugend gegen Tennis Bar Kochba II; 10.15 Uhr: Tennis Bar Kochba I gegen Bar Kochba I. — Fußball. Grunewald: 11.15 Uhr: Hakoah 1 gegen Hakoah II. Schäfersee: 12.00 Uhr: Hakaah IV gegen Hakoah V; 12.20 Uhr: Hagibor A. H. gegen JSK. III; 14.00 Uhr: JSG. II gegen Hakoah HL <).00 Uhr; JSK. I. Jugend gegen JSG. II. Jugend: 10.30 Uhr: Hagibor I. Jugend gegen Hakoah II. Jugend; 10.40 Uhr: Hagibor II. Jugend gegen Hakoah I. Jugend: 13.30 Uhr: JSG. I. Schüler gegen Hakoah II. Schüler; 14.40 Uhr: Hagibor II. Schüler gegen JSK. I. Schüler. — Handball. Orunewald: 9 Uhr: Frauen: JSG. 1 gegen B. K. II; 10.00 Uhr: Kanu gcgenJSG. V; 12.15 Uhr: Jugend: Bar Kochba III gegen Bar Kochba II. 13.30 Uhr: Männer: Bar Kochba V gegen Bar Kochba VI; 9.00 Uhr: Bar Kochba I gegen Kanu I; 10.15 Uhr: Triton I gegen Bar Kochba 1. Jugend; 11.30 Uhr: Undine f gegen JSG. A. H. 1; 10.00 Uhr: Männer: Boxclub I gegen Hagibor I. Frankfurt a. M. Sportplatz Sonclershauscr Str, Freundschaftssnicl. Fußball. 10.30 Uhr: Bar Kochba Frankfurt I. Schüler gegen Schild Frankfurt 1. Schüler. Wiesbaden. Sportplatz Lahnstrafie, Freundschaftsspiele. Handball. 10.00 Uhr: Schild Wiesbaden I. Jugend gegen Hakoah Frankfurt I. Jugend; 11.00 Uhr: Schild Wiesbaden Damen gegen Hakoah Frankfurt Damen. — Sportsaal Kaiserhof: Tischtennis. 14 Uhr: Turnier: Schild Wiesbaden gegen Hakoah Frankfurt. Rundenspiele Berlin. F u ß b a 11. Hakoah I. Schüler gegen JSG. I. Schüler 2:1; Hakoah!1. Jugend gegen JSG. II. Jugend 9:0; JSK. II. Jugend gegen Hakoah III. Jugend 4:2; Hagibor II. Jugend gegen JSG. f. Jugend 2: 1; Hagibor I. Jugend gegen JSK. I. Jugend 10:1; Hakoah V gegen JSG. V 1:0. Handball. Hagibor I gegen Bar Kochba 11 0:3; Frauen: Bar Kochba I gegen JSO. II 3:1. jüdischer Sport in Columbien In Cali (Columbien) gründeten jüdische Sportler aus Deutschland den Fußball-Verein ״Hakoah“. Dieser Verein umfaßt bereits eine 1. und 2. Mannschaft. Die 1. Mannschaft hat mit mehreren coiumbianisehcn Mannschaften Gcsellschafts* spiele ausgetragen, die allerdings zum größten Teil von der Hakoah verloren wurden. Man muß dabei in Erwägung ziehen, daß die Spieler längere Zeit überhaupt nicht gespielt haben und nun unter klimatisch anderen Verhältnissen wieder anfangen. Das erste offizielle Spiel gegen die Boca juniores Cali ging 1:4 verloren. — Das Spiel riß die Zuschauer mit. Wenn die Hakoah auch ihren Gegner nicht erreichte, so muß man bedenken, daß ihre Spieler den Fußballsport lange nicht ausgeübt haben und die Boca juniores unzweifelhaft eines der besten Teams repräsentiert ״Die befie Afdtcnbahn im Vorderen Orient" Das Makkablah - Stadion fertiggestellt — Meisterleistung Kreigsmanns Der Bau der neuen Laufbahn im Makkabi-Stadion Tel Aviv ist beeidet. K r c i g s m a 1111, dessen internationaler Ruf und überragende Leistungen auf dem Gebiete des Bahnbaus und der Her- Unbildung von Meistern und Rekordleuten in der Leichtathletik dafür garantierte, daß die Aschenbahn der 111. Makkabiali zur Befriedigung ausfallen wird, übertraf sich beim Bau dieser Laufbahn selbst. Nachdem er mit seinem Assistenten Erik Soederbom die Bahn genau untersucht hafte, war man allgemein der Ansicht, daß lediglich die oberste Schicht erneuert werden müßte, um die Anlage in dauernden guten Zustand zu setzen. Dies erwies sich jedoch als irrig. Es ergab sich nämlich später, daß ein vollkommener Neubau notwendig war, da eine untere Schicht der Laufbahn kein Wasser dnrchlicß, was naturgemäß zur Folge hatte, daß, Im Dienste der Jüdischen Winterhilfe Am 23. Januar werden sich die Handballer und Fußballer des Makkabi und des ״Schild“ in den Dienst der Jüdischen Winterhilfe Berlin stellen. Auf dem Sportplatz Grunewald wird der jüdischen ()Öffentlichkeit ein Sportereignis seltenen Formats gcl'׳^<cn werden. Eine kombinierte Handbalhnannscha’t der Berliner ״Schild“-Vereine wird gegen eine *lidwestdeutsche Makkalbi-Auswahl-Elf autr-t״n, v,:!hrend die slidwestdeutschen ״Schild“-Fußba!ler Ihr Können gegen eine Mannschaft der Berliner Makkabi'vereine unter Beweis stellen werden. wenn in der Regenzeit große Wassermengen niederströnien, der obere Teil der Bahn allmählich unterwaschen und teilweise fortgespillt werden mußte. Jetzt bestellt der Boden unter der Bahn aus einem feinen tiefen Sand, der der Bahn Elastizität lind Wasserdurchlässigkeit verleiht. Diese Unterläge mußte vollkommen eben und dann durch ausgiebige Bewässerung und Walzen in die richtige Form gebracht werden. Um Schlacke und damit Geld zu sparen, wurde als erste Grundscliicht der Bahn ein Material verwandt, das sich für diesen Zweck ausgezeichnet eignet, sogenannte Kurkard, ein für Palästina eigentümlicher Kalkstein. Kreigsmann machte eine große Anzahl praktischer Proben, bis er sich überzeugt hatte, daß dieses Material das bestgeeignete ist. Aut diese Unterlage wurde eine Mittelschicht von grober Schlacke gelegt, deren Hauptzweck es ist. der Bahn aie nötige Elastizität zu gewährleisten. Darauf kam die Oberschicht, für die eine besondere Mischung hergestellt wurde. Kreigsmann und Soederbom machten während der ganzen drei Wochen, die diese Ausschachtungs- und Nivellierungsarbeiten in Anspruch nahmen, Versuche, um die -für Palästina bcstgeeignete Bahn- Oberfläche zu ermitteln. Neben anderen Experimenten wurde unter anderem diese Mischung vollkommen mit Benzin durchtränkt, das dann angezi'mdct wurde. Auf diese Art und Weise fand man eine Mischung, die aus fein gesiebter Schlackenasche und besonders gemahlenem Ziegelstaub bestellt. Die gewählte Mischung erwies sich von ganz erstaunlicher Qualitat. Sie läßt Wasser schnell durch, bleibt aber doch sehr lange feucht, also zwei ideale Eigenschaften, die besonders für eine Aschenbahn geeignet sinaj die sich ]!1 einem Lande befindet, wo es monatelang tagtäglich regnet. Sport in Palästina Leichtathletik In Rechowoth fand ein Vereinskampf zwischen Makkabi Hazafon (Nordabteilung des Makkabi Tel Aviv) und Makkabi Rechowoth statt, dem man nach dem Siege des letzteren gegen den kampfstarken ״Atid“ mit besonderem Interesse begegnete. Es siegte überlegen Makkabi ״Hazafon“ mit 40:26 Punkten. Die Ergebnisse litten unter schlechter Beschaffenheit der regendurchweichten Bahn. Uebcr 100!11 siegte Attermari Elijahu (Haz.) in 12,7 Sek. vor Lieberftiann (Haz.), über 1500 m siegte W. Frankl (Haz.) in 4:15 Min. vor Waldmann (Rech.) und in der olympischen Staffel siegte ״Hazafon“ in der Aufstellung Frankl— Attennann— Liebermann—Socliovlansky überlegen vor ■Rechowoth. Im Kugelstoßen siegte Attermann Arie, der knapp a!1 die Zwölfnietergrenze kam, im Hoehsprung konnte der Gymnasiast Leibowitsch mit 1,65 m einen weiteren Sieg für -Makkabi ,,Hazafon“ buchen, während sein Klubkollege Waren mit 6,02 m den Weitsprung an sich brachte. — Auch der Jugendkämpf zwischen den beiden Vereinen endete mit einem Siege der Tel Aviver Makkabim. Fußball Die für das Vorrundenspiel um die Fußball-Weltmeister- Schaft gegen Griechenland, das auf Wunsch Griechenlands auf Anfang Januar verschoben wurde, in Aussicht genommene Elf wurde gegen die stärkste englische Militär-Auswahlmann- Schaft erprobt. Die Leistungen der Nationalmannschaft konnten noch nicht befriedigen; es fehlte das flüssige Zusammenspiel der Stürmerreihe, während die Hintermannschaft sehr sicher arbeitete. Das Ergebnis von 3:1 entspricht nicht dem Spielverlauf, da die englische Mannschaft absolut gleichwertig war. 3000 Zuschauer sahen ein spannendes Spiel, das sich durch große Fairness auszeichnete. Handball Im Handball wurden die Liga-Spiele fortgesetzt. Die in glänzender Form befindliche Mannschaft von Amal T. A. siegte gegen Bar Kochba Jerusalem mit 14:1 und gegen Malckabi Rechowoth mit 18:0. Makkabi Petach Tikivan gewann gegen Atid T. A. mit 4:1. Hockay , Das alljährliche traditionelle Treffen aller hockeyfreibenden jüdischen Vereine des Landes fand wieder in Rechowoth statt, und zeigte eine starke Aufwärtsentwicklung dieses in Ercz Israel yerlüillnisrnäßig noch jungen Sports. ■Gekämpft wurde in zwei ausgeiosten Gruppen mit je drei Mannschaften, und die Sieger der beiden Gruppen bestritten dann das Endspiel des Turniers. Ueberraschend gut schnitt der neugegründete ״Bar Kochba“ Haifa ab, der in seiner Gruppe dem Hockey- Nach maßgebendem Urteil ist die Balm ebenso hart wie elastisch, stark, widerstandsfähig und leicht instand zu setzen. Die Härte der Oberschicht garantiert das Erzielen von erstklassigen Resultaten, andererseits ermöglicht die Elastizität der Bahn ihre Benutzung für Tralningsz wecke. V’om ersten Tage ihrer Vollendung an wurde die Bahn in praktischen Gebrauch genommen; je mehr sie benutzt wird, desto besser wird sie, vorausgesetzt natürlich, daß sie i!1 der richtigen Weise instand gehalten wird. Für diese Instandhaltung wurde schon '.!־ährend des Baues von Kreigsmann insofern Sorge getragen, als die Balm derart angelegt wurde, daß sie von einem cin/igen Menschen, der auf diesem Gebi-tc allerdings fachmännisches Wissen haben muß, in bester Verfassung gehalten werden kann. Audi diese Tatsache stellt einen Rekord dar, da Bahnen ähnlicher Qualitat in Westeuropa weit höhere Lrha'tüiigskosien verursachen« Kreigsmann hat dem Makkabi Ercz Israel ein Expose über die Pflege der Bahn übergehen, von dessen Befolgung die Zukunft der Balm abhängt. So ist es 11. 0. notwendig, daß ständig gewisse Mengen des Materials aus dein die Ober- Schicht besteht, auf Lager gehalten werden. Da die Erhaltung dieser Anlage von großer Bedeutung ist, wird die Exekutive des .Makkabi-Weltverbandes gemeinsam mit dem Kuratorium des S.ndions den ehemaligen finnischen Olympiasieger und Makkabi-Wcltbcsteu Eli Kat / ais Balmaufscher verpflichten. Kat/, lebt seit einigen Jahren in Palästina und wurde von Kreigsmann, dem er zun! Teil als Dolmetscher zur Seite stand, bei der Konstruktion der Neuaulage herangezogen und über jedes Detail ihrer Pflege und Unterhaltung unterrichtet. Die Zielgerade wurde von 7,20 111 auf 7,50 111 verbreitert, so daß sie nunmehr auch für liürdenläuie verwendet werden kann. Die Kurven wurden ohne Ueberhoiiuiig gebaut, da dies hei dem großen Kurvenradius vollkommen unmöglich ist und andererseits bei starken Regengüssen eine Verschiebung der Oberschicht durch die Abschrägung möglich wäre. Die Sprunggrube liegt auf der mittleren Flöhe der Zielgeraden. Die Anlaufbahnen wurden auf 3,50 m Breite gebracht, so daß Weitsprung, Stabhochsprung und Dreisprung gleichzeitig nebeneinander stattfinden können. Außerdem sind die Anlaufbahnen dieser sechsfachen Spruiiganlage von mehreren Seiten gebaut, damit eine Unabhängigkeit von der Windriclitiing erreicht wird. Fast alle Fachleute waren der Ansicht, daß cs eine Unmögüvhkcit sei, infolge der klimatischen Verhältnisse und wegen Mangels an Material eine erstklassige Bahn in Tel Aviv zu errichten. Die jetzt fertiggestellte Laufbahn widerlegt diese Ansicht; denn sie ist den besten westeuropäischen Bahnen mindestens gleichwertig und erfüllt dennoch alle Ansprüche des Ostens, was Dauerhaftigkeit, Widerstandsfähigkeit und billige Erhaltung anbglangt, Kreigsmann selbst ist der Ansicht, daß die Bahn im Makkabi-Stadion in Tel Aviv selbst jener, die er seinerzeit für die olympischen Spiele in Amstcrdam errichtete, in nichts nachstcht. Er äußerte, nachdem er die Aschenbahnen der palästinensischen Nachbarländer sorgfaltig studiert batte, daß die Laufbahn der III. Makkabiali die beste des Vorderen Orients ist. Er erklärte ferner, daß es als ein Wunder anzusehen sef, daß trotz der ungünstigen Verhältnisse die Ergebnisse der II. Makkabiali 1935 auf verhältnismäßig hohem Niveau stauden. Die Zeiten, die im April!038 von der jüdischen Sportjugend erzielt werden, werden in Anbetracht dieser neu errichteten Aschenbahn ein besseres Zeugnis über das Können der Leichtathletik des Makkabi ablegen. meister ״Makkabi“ Tel Aviv I gegenüberstam! und nach scho- 11 cm Spiel mir 0: 1 verlor. Die Bar Kochba 11er aus Haifa hin- 1erließen einen ausgezeichneten Eindruck und dürften sicherlieh hei den kommenden Ligaspielen einen nicht zu unterschätzenden Gegner abgeben. Sieger des Turniers wurde der Makkabi Tel Aviv׳ I, der Atid mit 5:0 schlug Die sein׳ eifrig spielende Atid-.Mannschaft mußte ersatzgesell wacht an treten, und wenn es ihr auch gelang, bis 1 la'b/eif den Kampf 0:0 zu halten, so mußte sie doch nach Wiederbeginn der starkeren Durchschlagskraft des Makkabisturmes weulicn, der in kurze» Abständen 5 Tore schoß. Der ״Makkabi'• I iaifa hat eine Reihe guter Stürmer verloren und erzwang wider Erwarten gegen Makkabi Tel Aviv II nur 0:0, während gegen Atid 0:1 verloren wurde. Den ..Makkabi'‘ Rechowoth br;achte das Los in die Gruppe der beiden spielstarksten Mannschaften, Makkabi Tel Aviv und Bar Kochba Haifa, und mußte (!■!her völlig aussichtslos in den Kampf gehen. Den kecliowotherii fehlt cs immer noch an Nachwuchsspielern, und es bleibt zu hoffen, daß die geplante Fusionierung mit den Hockeyspielern Jerusalems, die aus Platzmangel keine Trainingsgeiegenheit haben, zur wesentlichen Hebung der Spielstarke der Recho* wother beitragen wird. Ergebnisse! Bar Kochba Haifa pegen Makkabi Re!׳!>!>w<>!!1 6:0; Atid Tel Aviv gegen Makkabi Tel Aviv 11 2:0; Makkabi Tel Aviv I gegen Makkabi Rechowoth 3:0: Atid Tel Aviv gegen Makkabi Haifa 1:0: Makkabi Tel Aviv I gegen Bar lvo'hba Haifa 1:0; Makkabi Haifa gegen Makkabi Tel Aviv II 0:0; Makkabi Tel Aviv gegen Atid Tel Aviv 5:0. Tennis ln der Endrunde um den Dizengoff-Pokal im Tennis standen sich T. C. Jerusalem-Recliawia und Makkabi Tel Aviv gegenüber. Letzterer setzte nicht seine stärkste Mann* schaft ein und gewann nur knapp mit 4:3. Schwimmen Bei einen! Schwimm-Mccting in Tel Aviv wurde ein neues Talent, von dem noch viel zu erwarten ist, entdeckt. Der 17jährige Tibor gewann 100 Yards Freistil in 58 Sek. lind scnlug dabei den zweitschnellsten Schwimmer des Lan* des, Hirscnler, mit fast 4 Sekunden! * In Tel Aviv fand die Jahresgeneralvcrsammlung des Turn- und Sportlehrer-Verbandes statt. Ueber 60 Turn- und Sportlehrer erschienen. Die Versammlung ehrte ihren Vorsitzenden Zwi Nisclir! anläßlich seines 60. Geburtstages durch Ueberreichung einer Bronzestatue und durch Ernennung zum Ehrenpräsidenten. _ Ein Tischtennis-Turnier zwischen JJB. Hanau und Hakaah Frankfurt ergab in 6 Spielen einen Sieg der Frankfurter mit 5:1 Punkten.

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