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Jüdische Rundschau · 1937-12-17 · Heft 100 (17.12.1937) · page 1

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
42 (1937)
Issue
Heft 100 (17.12.1937)
Date
1937-12-17
Page
– (sequence 1)
Language
German
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23.12 ג_1 37 Nr• 100 / Jahrgang 42 Preis 25 Rpt. JÜDISCHE RUNDSCHAD H*4«kM0iK,Va*Ug gnd Anxalg«Dv*rw*ltnngt Bwlla V15, Mclnttkeatr. 10 Tarnrnfi 9190S1» *!«Ugramm -Adr••»• ו Orghlp. - Bewgipr•!» elnschließli* B«*telig61d je Monet RM 2,—% je Vierteljahr RM 5,75, bei Aiholusg RM 1,88 be*. RM 539. — Postscheck - Konten der Vertriebs ״ Abteilung־ Berlin 71573 (für GroS. Berlin), Berlin 17392 (für das übrige Reich), in fallen höherer Gewalt bejtebt kein Anspruch auf Nachlieferung oder Erstattung etwa schon gezahlter Baztigsgeb&hren. * Erscheint jeden Dlanetag und Frnltag* BERLIN י״ג טבת תרצ״רו FREITAG, 17. DEZEMBER 1937 Gtltlgi Ansetgenprelnllffta Nr• 5, Die 12 gespaltene mm - Zeile 20 RpfH für Familien - Nachrichten 35 Rpf. Für die Aufnahme von Anzeigen in bestimmten Ausgaben oder an bestimmten Platzen wird keine Gewähr geleistet Gelegenheit*• anueigen nur gegen Vorauszahlung auf Postscheck * Konto Berlin 71618 oder bir Montag bis Freitag 9— 18 Uhr. Annahmeschluß für di« Dienstag - Ausgabe Montag 10 Uhr, für die Freitag •Ausgabe Mittwoch 13 Uhr■!Für Familien ־ Anzeigen am Tag vor Erscheinen 13 Uhr) Der Zionismus erstrebt fdr das |0tflsche Volk die Schaffung einer öffentlich - rechtlich gesicherten Heimstätte in Palästina. (Baseler Programm) Um die Verständigung Zu den Gerüchten Zentralstelle für Auswanderung Zentralisierung der Wanderungsarbeit Die Reich!Vertretung der Juden in Deutschland teilt mit: In der Sitzung des Wanderungsausschusses der Reichs- Vertretung der Juden in Deutschland vom 13. Dezember wurden die Notwendigkeit einer Verstärkung aller Bemühungen zur Förderung der Auswanderung festgestellt und die hierzu möglichen Maßnahmen erörtert. Angesichts des starken Auswanderungsbedürfnisses und der nur beschränkt vorhandenen Einwanderungsmögliclikeiten müssen alle Kräfte angespannt werden, um die vorhandenen Auswanderungsmöglichkeiten wahrzunehmen und neue zu erschließen. Nachdem sich die Zusammenarbeit der Im Wanderung!- ausschuß der Reichsvertretung der Juden in Deutschland zusammen geschlossenen Wanderungsorganisationen bisher voll bewährt hat, bestand Einmütigkeit darüber, daß künftig noch stärker die gesamte Planung der Jüdischen Auswanderung zentral zusammenzulassen ist. Es wurde daher im Wanderungsausschuß der Reichsvertretung der Juden in Deutschland die Zentralstelle für die jüdische Auswanderung geschaffen, die fn engster Zusammenarbeit mit den wie bisher selbständig bleibenden Wanderungsorganisationen die einheitliche Lenkung und planvolle Förderung der Einzel- und der Gruppen- Wanderung gewährleistet. Der Wanderungsausschuß wird der jüdischen ()Öffentlichkeit über seine Arbeiten Bericht erstatten. In den Wanderungsausschuß wurden zugewähit: Die Herren Jakob Levy, Dr. Leo Löwenstein und Josef Schmeldler. Damit sind alle In der Reichsvertretung der Juden in Deutschland zusammengefaßten jüdischen Organisationen auch im Wanderungsausschuß vertreten. Das vorstehende Communiqud beweist, daß die zentrale Instanz der Juden in Deutschland, die Reicbsvertretung, sich wohl bewußt ist, in welchem Maße heute das Bedürfnis nach Auswanderung die gesamte Judenheit Deutschlands b«- herrscht. Die Oiganisierung der Auswanderung ist mit außer- Neue Razzia in Budapest Von unserem Berichterstatter Budapest, 15. Dezember In der Montag vormittag abgehaltenen Sitzung des haupt• städtischen Verwaitungsaussrhusses machte der Führer der kommunalen christlich-sozialen Partei, Dr. A, € s i II e r y, Milteilung davon, daß laut seiner Information Sonntag abend ein halber Waggon Galizier aus Nyiregfmza in Budapest eingetroffen sei. Er empfahl strenge Kontrolle schon aut den Bahnhöfen. Der anwesende Ofaerstadthauptmann (Polizeipräsident), Dr. A. Eliassy, nahm die Anmeldung zur Kenntnis, die er dringend an die zuständigen Stellen weite!■- leiten werde. Und schon am nächsten Morgen, um 4 Uhr, veranstaltete das Fremdcnkontrollamt wieder eine groß angelegte Razzia, diesmal im VIII. Bezirk, in der Umgebung des Ostbahnhofes und des als Tandelmarkt dienenden Teleki ters, wo Juden in Massen angesiedelt sind. Wie die Blätter melden, wurden an 350 Personen ins Schtilhaus überführt, wo die Ueberprüfung ihrer Legitimatknissehriften erfolgt. Die Razzien gegen Juden haben auch in der Provinz nicht aufgehört, an einigen Orten wurden Bachurim (Talmud- Schüler) ausgewiesen, weil sie kein festes Einkommen hätten, fn Szombatbely (Steinamanger) forderte ein pfeilkreuzlerisches Mitglied der KomitafsKongregation die Auflösung der Jeschivva, weil sie aus der Stadt ein Ghetto mache. R.-A, Dr. E. Hei ml er protestierte gegen die Politisierung dieser Frage, worauf Vize- und Obergespan ihm in vollem Maße zustimmten. Pressediskitssionen ln der katholischen Zeitschrift: ״Kor unk szava" (״Stimme unserer Zeit“) nimmt Dr. Josef Junger- J!1 h ä s z zu den ״Jugendproblcmen“ Steilung und befaßt sich auch mit der jüdischen Jugend. Er schreibt u. a., der Liberalismus hätte nur einen ganz oberflächlichen Nationalismus gefordert, deshalb konnten sich auch die nur oberflächlich assimilierten Juden für gute Magyaren halten, Als ihnen dies unmöglich gemacht wurde, übernahmen manche ״hebraisiert den Rassegedanken, den sie in sich bewußt verwurzelten“. Aus diesen wurden die Zionisten, die Ungarn gegenüber nur staatsbürgerliche Pflichten kennen, der ungarischen Kultur aber gleichgültig gegenüberstehen. Schließlich empfiehlt der Verfasser ״Rückkehr zum sozialen Geist der Bibel und Abkehr vom Shylock-Geist des Kapitalismus“. — Im ״Zsidö Eiet“ antwortet Bela Den es auf diese Ausführungen, deren Konse• quenzen er ebenfalls zu den seinen macht, jedoch die zionistische Jugend gegen die Mißverständnisse Jüngers verteidigt. Zu gleicher Zeit veröffentlicht in ״Zsidö Szemle״ Dr. P. Klein ״Konkrete Vorschläge in Angelegenheit der ungarischen jüdischen Jugend“. Er legt das Hauptgewicht auf eine einheitliche Organisation (Landeskataster, jugendbund, Erziehungssenat), damit die im Lande nicht iinterkornmende Jugend systematisch in neue Berufe und neue Länder über* führt werde. Im rechtsradikalen ״Ui Magyar säg“ äußert sich der Präfekt des Budapester St. Imre-Kollegiums, Dr. J. I j j a s, der zum Subdirektor des österreichisch-ungarischen Pilgerhauses in Jerusalem ernannt wurde; über seine früheren Erfahrungen im Palästina. Mit seinen bibhseh-wissenschaftlichen, hebräischen Kenntnissen habe er bei den Juden meist Verwunderung er• regt; die neuhebräische Sprache sei eine notwendige und glückliehe Sprachemeiierung. Der Dozent der Jerusalemer Lehre!• ordentlichen Schwierigkeiten verbunden, weil eine ganze Reihe von politischen und wirtschaftlichen Problemen dabei zu lösen ist und viele Formalitäten damit verbunden sind; auf der Reichsvertretung und ihrem Wanderungsausschuß, der jetzt eine Gesamtplanung der Auswanderung in Aussicht nimmt, liegt eine gewaltige Verantwortung. Denn die Aus- Wanderung der Juden aus Deutschland muß in geordneter Form vor sich gehen, da sie sonst zu unhaltbarem Zuständen führen könnte, die nicht nur für die betroffenen Menschen selbst, sondern auch für die Allgemeinheit in jeder Beziehung unerwünscht sind. Die auswandernden Juden sind sich dessen bewußt, daß sie durch harte Arbeit sich eine Existenz in einem neuen Wohnlande schaffen müssen, und sie sind entschlossen, mit aller Energie neu a n z u f a n g e n. Dazu gehört in Anbetracht der vielen ungünstigen Umstände eine große Nervenkralt und eine Lebensbejahung, die durch das Bewußtsein der tätigen Anteilnahme der jüdischer! Gemein- Schaft innerhalb und außerhalb Deutschlands gekräftigt wird. Die große Mehrzahl der Juden, und insbesondere der Jugend, ist zum Einsatz dieser Energie zum Aufbau eines neuen Lebens bereit. Aber di« Schaffung der Voraussetzungen für die Auswanderung kann in den meisten Fällen nicht Aufgabe des einzelnen Juden sein, sondern obliegt der Gesamtheit, als deren Repräsentantin die Reichs Vertretung fungiert. Wir sind Zeugen eines ungeheuren umwälzenden Prozesses, der einen tiefen Einschnitt in der neuzeitlichen Geschichte der Juden bildet. Dabei gilt es die Anspannung aller Kräfte und die sinnvollste und ökonomischste Auswertung aller Gegebenheiten. Dadurch wird ein Chaos vermieden und darauf hingearbeitet, daß die wandernden Juden einen neuen Lebensraum finden und wertvolle und dankbare Bürger des Landes werden, das sie aufgenommen hat Die jüdische Oeffentlichkeit wird den in dem Communiqud in Aussicht gestellten Berichten über die Arbeiten des Auswanderung!- ausschusses mit größtem Interesse entgegensehen. bildüngsanstalt, Dr. J. K. G r a u, der in verschiedenen jüdisehen Anstalten und Veranstaltungen Vorträge über die hebräische Universität gehalten hatte, war dieser Tage Gast des Leopoldstädter Kasinos, wo er über die Europäisierung des Nahen Orients, besonders Palästinas, sprach und großen Beifall erntete. Seine Aktion im Interesse der ״Freunde der Universität" soll ebenfalls von schönem Erfolg begleitet sein, Aas dem Gemeindeleben Ein Prozell dem prinzipielle Bedeutung zukomrnt, wurde vor dem Kgl. Gerichtsnot in Eger (Erlau) zu Ende geführt. In Gyöngyös hatte ein Kaufmann, der der orthodoxen Gemeinde angehörte, am Schabbat sein Geschäft geöffnet, worauf eine im Vorhof der Synagoge angeschlagene, vom Rabbiner und Vorsteher unterschriebene Erklärung ihn aus der Gemeinde ausschloß. Der Kaufmann klagte wegen Verleumdung und Ehrenbeleidigung. Die erste Instanz sprach den Rabbiner frei, verurteilte aber den Vorsteher zu einer Geldstrafe, da er kein Recht habe, jemanden auszuschließen, auch wenn — wie in gegebenem Falle — eine andere Gemeinde am Orte bestehe. Das Appellationsgericht bestätigte wohl das Urteil, aber nur mit der Begründung, daß in der Veröffentlichung beleidigende Ausdrücke enthalten seien. Der Ungarische israelitische Lehrer verband, der erst jüngst sein Erholungsheim am Plattensee fertigstellen konnte, hat jetzt in Hajdu-Scoboszlö, in der Nähe von Debrecen, Boden angekault, um dort eine Heilanstatt und Sanatorium lür Lehrer zu errichten. Der Verband gibt zu diesem Zwecke Anteilscheine heraus. Beim Empfang des Verbandsvorstandes durch den Gemeindepräscs, Hof rat S. Stern, der anläßlich des 70jährigen Jubiläums des Verbandes zum Ehrenmitglied gewählt wurde, machte dieser die Mitteilung, daß er beabsichtige, in nächster Zukunft eine neue Textilgewerbeschule ins Leben zu rufen, um damit dem Interesse der jüdischen Jugend zu dienen. fn Kl ein pest hat der Vorsteher der Gemeinde, Alex. Ungar, zum Andenken an seinen frühverstorbenen Sohn eine jüdische Bibliothek: Sifrija Schimeon Ungar, begründet und sie der Oeffentlichkeit übergeben. Die Ausweisungen aus Brasilien Za hoch, gegriffen« Zahlen Der Hilfsverein teilt mit: ״Durch di« jüdische Presse ging die Nachricht, daß infolge der politischen Ver- Snderungen in Brasilien mit einer Ausweisung von 2000 größtenteils illegal Ins Land Eingewanderten gerechnet werden müsse. Wie der Hillsverein inzwischen durch die Hicem, Paris, erfälrt, scheint zwar tatsächlich die Gefahr der Aus- Weisung für eine Anzahl von Personen zu bestehen, jedoch sind die ursprünglich angegebenen Zahlen erheblich zu hoch. Die Zahl der noch nicht legalisierten Einwanderer — nur diese Kategorie wird wohl von der Gefahr der Aus- Weisung betroffen — dürfte S00 kaum überschreiten.“ (Die ״Jüdische Rundschau“ hat bei Wiedergabe der aus Brasilien stammenden, auch von der Tagespresse verbreiteten Mitteilung ausdrücklich hervorgehoben, daß keineswegs feststeht, daß die Ausweisungen — wie das Cormnuniqud des Hilfsvereins sagt — ״infolge der זיי־יי'heim V■• •itHbrungin“ erfolgten, vielmehr könne es sich um cי י ״• erliche Bekanntgabe der schon anfangs dieses Jahres für illegale Ein- Wanderer angedrohten Maßnahmen handeln. — A, d. Red.) über jüdisch - arabische Verhandlungen ״. . . In bezug auf den Judenstaat glaube ich, daß dieses kleine Land gar nicht lebensfähig ist, wenn es nicht von vornherein eine Entwicklung zur Eini• gang mit den arabischen Staaten anslreht, mit De• günstigung jüdischer Einwanderung, mit Gteichbcrechtigung jedes der beiden F iilher, jedes Menschen. Aber auch falls es daxu kommen sallie, ivürde man eine feste Zcntralrcgicrimg brauchen, vicl'cicht einen gemeinsamen Feind, angesichts dessen sich die Inter• essen, auch die Arbeit und Wirtschaft, vereinigen würden. Dieser Gedanke der Zusammenarbeit muß aber Millionen kühn und hitzig erfassen; solche Akttonen scheitern, uw in sie unfreiwillig sind," {Aus dem Briefe eines Sechzehnjährigen) Theoretische Ueberlegungen In den letzten Wochen sind verschiedene Nachrichten über angebliche Ver h a 11 cl 1 u n g e n zwischen J u - den und Arabern durch gesickert. Die Exekutive der Jcwish Agency in Jerusalem dementiert in einer Erklärung kategorisch alle derartigen (ierüditc• über ein angebliches Uefiereinkomnien, die auch von der arabisehen Presse verbreitet worden waren. Gewiß ist von einem Uebereink'ommen noch lange keine Rede. IJnabhängig von solchen Nachrichten aber sind Anzeichen vorhanden, daß denkende Menschen in beiden Lagern allmählich zu der Einsicht kommen, daß dem schon zu lange währenden Zwist, der die ganze Entwicklung des Landes in jeder Beziehung schwer zurückwirft, auf diese oder jene Weise ein Ende gemacht werden muß. Nicht nur die ungeheuren Schäden, die dem Lande erwachsen, die sinnlosen Verluste an Me::־•:henleben, Verwilderung der Sitten und Schaffung einer Atmo- Sphäre des Mordens, nicht nur das Gefühl der Unsicherheit und die damit verbundene wirtschaftliche Depression für beide Teile der Bevölkerung müssen eine Besinnung herbeiführen, sondern dazu kommt noch der Gedanke an die Zukunft, die Erkenntnis, daß ein permanenter Haß und eine ״Erbfeimiscliaft“ zwischen Juden und Arabern nicht entstehen und sich befestigen darf, weil dadurch die Zukunft des Nahen Orients schwer umciüstert würde. Schon aus diesen ״negativen“ Gründen, d. h. um die schlimmsten Folgen der Krise zu vermeiden, ist ein Ausgleich zwischen Juden und Arabern notwendig; aber darüber hinaus eröffnet sich auch ein positives Ideal, eine große Zulcunftsmögiichkeit, viel größer als irgendeine andere Perspektive sie zu bieten vermag: die Idee einer jüdisch-arabischen Zusammenarbeit an der Regenerierung des Vorderen Orients, ein Ziel, das wir kürzlich einmal mit einer gewiß nicht allzu wörtlich zu nehmenden Formel ״Die Vereinigt e n S t a a t e 11 d e s S e m i t i s c h e n Orients“ genannt haben. Mit dieser Formulierung soll keines.wegs eine bestimmte Staalsform von vornherein festgelegt sein, sondern nur der Gedanke der Zusammenarbeit einen besonders prägnanten Ausdruck erhalten. Es ist nicht zu bezweifeln, daß für die in den beiden zu riationalem Leben erwachten Völkern vorhandenen Energien in dem weiten Raum des Semitischen Vorderen Orients ein gewaltiges Arbeitsfeld vorhanden wäre, wenn die Voraussetzungen geschaffen werden. Heute hat die Intelligenz und die heranwachsende Jugend dieser Völker, die zum ersten Male seit Jahrhunderten eine moderne Bildung genossen hat, keine wirklich große Aufgäbe, die viele Kräfte absorbieren würde; ein beschäftigungsloses Intelligenz-Proletariat jedoch verstärkt bekanntlich den Nationalismus, denn die nach Arbeit und Stellen verlangenden jungen Menschen sind Schrittmacher radikaler Ideen, wenn sie keine Verwaltungsposten oder sonstige Betätigung erhalten können. Dieses Problem wird sich in den nächsten Jahren zweifellos 4• Ue&vMitk Zwei Araber wurden vorn ordentlichen Gericht in Jerusalem wegen Ermordung eines Juden zum Tode verurteilt. Ein jüdischer Polizist wurde bei Tiberias erschossen. Bei Jagur wurden 13 Personen verletzt. Toscanini trifft am 22. März 1038 in Palästina ein. In Amsterdam wurde unter Teilnahme von Sir Neil Malco im eine Konferenz der Hilfskomitees für jüdische Auswanderer eröffnet. Ein südafrikanischer Zionist hinterließ 33 300 Pfund für, Palästinazwecke.

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