Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 42 (1937)
- Issue
- Heft 99 (14.12.1937)
- Date
- 1937-12-14
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
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1612.1337 Jüdische Rundschau Kadafction, Verlag and A aaeigaovarwaltangi BarlInWIS, MelnekB.tr. 10 Farnrafi 919031, Telegramm•. Adr «■lei Orj^liip. - BezugipreU «io*chlieBIich B«>te!lgeM j» Monet RM 2,—, je Vierteljahr RM 5,75, bei Abholung RM 138 biw. RM 5,39 — Poiterl'.ecic ־ Konten der Vertriebe ■Abteilung: Berlin 11573 (für Groß - Berlin), Berlin 17392 (für da« übrige Reith). In Fellen höherer Gewalt beateht kein Anspruch auf Nachlieferung oder fcratattung etwa »chon gerahlter BezugegebBltren. —־ Erichelnt jeden D lenateg and Freitag• Der Zionismus erstrebt lOr das (üdlsche Volk die Schaffung einer öffentlich ־ rechtlich gesicherten Heimstätte in Palästina. (Baseler Programm) BERLIN י׳ טבת חו־צ"ח DIENSTAG, 14. DEZEMBER 1937 Gültig! AnzelgenpreUüste Nr. 5. Die 12 gespaltene mm- Zeile 20 Rpf., für FamilWsn - Nachrichten 15 Rpf. Für die Aufnahme von Anreisen in bestimmten Ausgaben oder an bestimmten Platzen wird keine Gewähr geleistet. Gelegenheit** anzeigen nur gegen Vorauszahlung auf Postscheck - Konto Berlin 71618 oder bar Montag bis Freitag 9—18 Uhr ArmahmeschluB für die Dienstag - Ausgabe Montag 10 Uhr, für die Freitag - Ausgabe Mittwoch 13 Uhr (Für Familien »Anzeigen am Tag vor Erscheinen 13 Uhr) Die Krise des Völkerbundes Die wichtigen Ereignisse des letzten Wochenendes haben noch deutlicher gemacht, was ohnedies auf Grund der Ent- Wicklungen der letzten Jahre bereits klar zum Vorschein getreten ist: daß nicht nur eine ganze Reihe wesentlicher Einzelheiten der politischen Naclikriegsregelung bereits beseitigt sind, sondern daß einer der entscheidenden Grundgedanken, auf denen das neue politische System der Welt gemäß der unmittelbar nach dein Krieg vorherrschenden Meinung beruhen sollte, nicht mehr als Richtlinie anerkannt wird. Die Idee der kollektiven Zusammenarbeit der Völker (nebst Vorsorge für friedliche Schlichtung kiinftiger Konflikte), wie sie i:11 Völkerbund verwirklicht werden sollte, erforderte von Anfang an eine möglichst vollständige Universalität, um überhaupt wirksam werden zu können. Es darf nicht vergessen werden, daß das Gebilde des Genfer Völkerbundes schon in seiner Oeburtsstunde einen schweren Stoß erlitt, indem diejenige Großmacht, von deren führendem Staatsmann die erste Proklamierung der Völkerbundsidee ausging, sich von der Ausführung zuriiekzog: die Vereinigten Staaten von Amerika. Gegenwärtig sind von sieben Großmächten nur roch drei im Völkerbund vertreten, und es zeigt sich deutlich, daß die Auseinandersetzungen zwischen Völkern und Staaten sich in den wesentlichsten Belangen anderswo abspielen als auf dem Genfer Parkett. Die Frage von Krieg und Frieden, um die beute Millionen von Menschen bangen, wird nicht vom Völkerbund entschieden werden: in dieser wichtigsten und kardinalsten Frage des Völkcrlcbens hat sich der Völkerbund bereits bisher als machtlos erwiesen. Es ist daher auch verständlich, wenn die dem Völkerbund angehörenden kleinen Staaten sich in bezug auf ihre Sicherheit nicht mehr allein auf ihre Zugehörigkeit zu dieser Vereinigung verlassen wollen, Diese Entwicklung stellt auch die Judenheit vor die Notwendigkeit, die Dinge so zu sehen, wie sie sind. Und sie sind anders, als man sie vor achtzehn Jahren zu betrachten sich gewöhnt hatte. Gewiß ist für den Völkerbund die Sache der Juden kein Problem ersten Ranges. Aber infolge der Zerstreuung der Juden ist die jüdische Frage ein Weltproblem, von dem fast alle Länder in irgendeiner Weise betroffen sind, und das Bestehen einer Instanz, die für alle größeren internationalen Angelegenheiten das Zusamtnenwirken der Völker anbahnt, weckte zuweilen die Hoffnung, daß auch die jüdische Frage im Rahmen des Genfer Völkerbundes konstruktiv behandelt werden könnte. In der Tat gab es dafür manche Anhaltspunkte. So wichfige allgemeine Prinzipien wie der Minderheitenschütz und das für Palästina angewandte Mandats- System waren irn Völkerbund verankert; darüber hinaus konnte man seine Mitwirkung auch in der W an derungsfrage erhoffen, die ja ihrem Wesen nach gleichfalls eine größere Zahl von Staaten betrifft. Leider war die praktische Bedeutung des Völkerbundes auf allen diesen Gebieten sehr gering. In bezug auf den Minderheitenschutz gibt sich niemand mehr einer Illusion hin, in der Wanderungs- und Flüchtlingsfrage wurde zwar dank der Tat- Noch keine neue Kommission Das Memorandum arabischer Beamter — Erregte Szene kn Unterhaus Zu einer erregten Szene kam cs fn der Unterhaussitzung vom 8. Dezember, in der eine Anfrage bezüglich der Haltung der arabischen Beamten in Palästina gestellt wurde; als Ormsby-Gore gegen eine weitere Frage in dieser Richtung protestierte, in der Col. Wedgwood verlangte, der neue High Commissioner müsse den Auftrag erhalten, die?loyalen Elemente aus der Palästinaverwaitung zu entfernen, )am es zu lebhaften Zwischenrufen und der Vorsitzende (der ,,Sprecher“) erklärte Wedgwoods Frage als unzulässig. Ormsby-Gore erklärte, durchaus befriedigt zu sein, daß die Palästina-Verwaltung in höchst loyaler Weise die Politik der Regierung durchführe. Auch versicherte der Minister, daß jetzt alle Schritte ergriffen würden, um den Terror zu brechen. Ueber die neue Kommission erklärte der Minister, daß im Augenblick nicht beabsichtigt sei, sie zu entsenden. Col. Wedgwood fragte, ob der Minister die Name« der 137 Beamten der Palästinaverwaitung bekanntgeben wolle, die am 30. Juni 1936 in einem Memorandum an die Palästinaregierung deren Politik verurteilt haben, und welche Schritte egen sie unternommen würden. Ormsby-Gore erwiderte, a» er keinen Vorteil in einem Einschreiten sehe und auch nicht bereit hierzu sei; im übrigen bezog er sich aut seine Erklärung vom 18. November, nach der nichts mehr in dieser Sache unternommen werden solle. Als Col. Wedgwood dann eine weitere Frage stellte, kam es zu der erwähnten Sturmszene. Im weiteren Verlauf der Debatte stellte der Abg. Mandet die Anfrage, ob beabsichtigt sei, einen gemein• Samen Ausschuß beider Häuser des Pariaments einzusetzen, der die Pläne über die Zukunft Palästinas prüfen solle. Ormsby-Gore bezog sich auf seine Anfwort vom 12. Oktober, in der er der Befürchtung Ausdruck tab, daß ein solcher Ausschuß zu Verzögerungen führen und oniplikationen schaffen könne, Col. Wedgwood warf kraft einer überragenden Persönlichkeit, Frithjoff Nansen, etwas Nützliches geschaffen, aber später nach Nansens Tod versagte der Völkerbund auch in dieser Frage. Das zur Erleichterung der Wanderung der Juden aus Deutschland nach 1933 geschaffene Kommissariat ist völlig ergebnislos geblieben und bat nichts erreicht, was nicht die jüdischen Organisationen selbst getan haben. Zwar haben die Vertreter der meisten Staaten ihr Mitgefühl und ihre Hilfsbereitschaft ausgesprochen, praktische Ergebnisse jedoch hatten diese Erklärungen nicht. Die Erwartung, eine Adresse zu haben, an die man sich in großen humanitären Weltfragen wenden könnte, wurde bitter enttäuscht. Die Furcht des Völkerbundes, die Empfindlichkeit eines seiner Mitglieder in bezug auf seine Souveränität zu verletzen, verhinderte jede zentrale Aktion. Aus der Fiktion, daß alle unabhängigen Staaten Mitglieder des Völkerbundes sind, erklärt sich auch der Grundsatz, daß neue Staatsgründungen sozusagen durch den Akt der feierlichen Aufnahme in den Völkerbund vor sich gehen. Da der Völkerbund seinen Mitgliedern die Unabliängigkeit und Unverletzlichkeit garantieren sollte, war die Aufnahme in den Völkerbund nicht nur die Anerkennung, sondern auch die politische Sicherung eines Staates. Praktische Bedeutung hat dieser Vorgang in bezug auf die Staaten, die unter Mandat standen und bei denen man das Mandat als beendet erklärte, aber auch in anderen Fällen, in denen kein formelles Mandat (vielmehr eine Art Protektorat) vorlag, z. B. Aegypten, das im letzten Jahre in den, Völkerbund eintrat, während das vom Mandat befreite Königreich Irak schon 1932 Mitglied des Völkerbundes wurde und für Syrien und den Libanon dieser Vorgang für 1939 in Aussicht genominen ist. Nach dem von der englischen Regierung angenommenen Peelschen Schema sollten auch die beiden neu zu gründenden palästinensischen Staaten, nämlich der Judenstaat und der aus der Vergrößerung Transjordaniens hervorgehende Araberstaat, ihre Souveränität formell durch Eintritt in den Völkerbund erhalten. Es ist durchaus möglich, daß an dieser Formalität festgehalten wird, auch wenn der Völkerbund längst nicht mehr den ursprünglich geplanten Sinn hat und vor allem für seine Mitglieder keine ausreichende Garantie mehr ist. Wir Juden müssen aber der neuen Sachlage ins Auge sehen. Das jüdische Volk ist, wie wiederholt von uns dargelegt wurde, bei seiner Wiedergehurt bestrebt, das Wohlwollen aller Mächte zu gewännen. Darum wäre ein Völkerbund, dem alle maßgebenden Mächte angehören, ein erwünschter Partner beim Aufbau eines jüdisehen Nationallieims. Ein solcher Völkerbund existiert aber nicht. Die Meinung, daß der Völkerbund eine Art Beschwerde-Instanz gegen die Mandatarniacht sein könnte, war stets nur sehr bedingt berechtigt und gilt heute weniger als je. Für die Bewertung des Mandatsverhältnisses, dessen Fortsetzung viele wünschen, und in bezug auf die künftige Position eines etwaigen Judenstaates ergeben sich schwerwiegende Konsequenzen, die auch auf jüdischer Seite bei den künftigen Entscheidungen in bezug auf Palästina nicht außer acht gelassen werden dürfen. ■im!n ■■»■■■a———■1——■a—i——a—q dann die Frage auf, ob Einwanderung die ökonomische Aufnahmefähigkeit des Landes vergrößere und fragte, ob diese Auffassung durch die Erfahrung in den Kolonien allgemein bestätigt werde. Ormsby-Gore verneinte dies. Londoner Debatten In London fanden, wie uns berichtet wird, zwei Dis- Missionen über Palästina statt. Der ehemalige palästinensische Beamte Broadhurst hielt im Londoner Angio-Palcstiiie Club einen Vortrag, in welchem er den Teilungsplan als ״tot“ bezeichnete. In einer Studentcnversammlung sprach Musa A. Huss e i n i, ein Vetter des früheren Jerusalemer Mufti, über ״Möglichkeiten arabisch-jüdischer Zusammenarbeit“. Husseini sagte, daß die Araber nichts gegen Palästina als geistiges und kulturelles Zentrum für die Juden einzuwenden hätten; aber Dr. Weizmann habe festgestellt, daß 6 Millionen Juden dorthin blickten, eine Zahl, die weit über die Fassungskraft des Landes gehe. Der Redner bezeichnete den Plan von Dr. Magnes als die bestmögliche Lösung (Dr. Magnes hatte vorgeschlagen, ein festes Bevölkerungsverhältnis in Palästina für einen bestimmten Zeitraum festzusetzen und den beiden Gemeinschaften weitgehende innere Autonomie zu geben.) Ein homogener palästinensischer Staat, in dem Araber und Juden gleichwertige Bürger wären, würde, so sagte Husseini, mit England in ähnlicher Form wie Aegypten verbündet sein und die britischen Interessen wahren. Palästina würde sich mit den benachbarten Staaten zusammenschließen. Nach der Beseitigung der Furcht vor einer jüdischen Vorherrschaft würden auch die Araber außerhalb Palästinas bereit sein, eine gewisse Zahl von Juden, von jüdischem Kapital und jüdischen Arbeitern aufzimehmen. Dies würde eine Erleiehterung der jüdischen Auswanderungsfrage, aber natürlich nicht ihre Lösung bedeuten. Nachdem Husseini das Zukunftsbild eines großen semitischen Volkes ent vorfen hatte, in dem Juden und Araber zusanut enarbeiwü.den, betonte er zum Schluß, daß die vorgctr.-'gM.en Ar ....- 1 seine perso n liehe Auffassung darsie'ü״ , und da, ״ keine Familie oder Partei repräsentiere. In der A.1 .a J.e a4׳t Husseini für eine Round TabU-Konferenz ein. Gespräche unter Juden Juden sprechen heute viel miteinander. Wie konnte es auch anders sein bei einer Gruppe von Menschen, die zu einem großen Teil gewohnt waren, zu anderen und mit anderen zu reden, und die mehr oder weniger plötzlich auf ihren eigenen Kreis beschränkt sind! Ein großer Teil dieser Gespräche ist eine Art von S e I b s t g e s p räch e n. Es sind Versuche der Befreiung des Herzens, der Läuterung der Seele und der Erträglichmaclumg des Lebens. Wir meinen dabei nicht jene Unterhaltungen, die es auch heute gibt und die über alle möglichen Dinge geführt werden, nur nicht über das, worum es wirklich geht, nicht die Gespräche jener Oberflächlichen, die an den Ernst der Zeit deshalb nicht glauben, weil sie seihst die Hand des Schicksals noch nicht gespürt haben: vir denken vielmehr an all jene sorgenvollen Gespräche unter Juden, die dem 1׳k1־׳׳R׳n und den! Judcnschicksal als solchem gelten. Drei Fragen Worüber man spricht? Nach vieler Beobachtung sehe!- nen uns drei Fragen in dieser Zeit im äußersten Vordergrund des Interesses zu stehen: Aus wandern? Wann ist der rechte Zeitpunkt und wohin soll der Weg in die Welt führen? Das ist das zentrale praktische Problem, um das die Gespräche in Tagen und Nächten kreisen. Die zweite Frage gilt Palästina. Was wird im Lande werden? Wie ist die Lage von Freunden und Verwandte», ist der Terror wirklich so stark zu spüren, wie man ihn der Zeitung entnimmt, und wird es im Lande zu einem jüdischen Staat kommen? Auch diese Frage bewegt jeden, wo immer er innerjiklisch stellen mag, und wird mit banger Erwartung, in Furcht und zugleich in Hoffnung gestellt. Das dritte Problem, über das immer wieder diskutiert und nachgedachl wird, ist ein mehr geistiges. Viele stellen die Frage: Wozu das alles? Warum müssen wir, gerade wir, ein Geschlecht wie viele andere, diese Zeit erleben? Welchen Sinn hat unser Leben unter den äußeren Umständen, die gegeben sind, ja hat es überhaupt einen Sinn? Uns scheint, daß diese dritte Fragestellung besonders wichtig ist, führt sie doch über die praklischcn Fragen des Tages hinaus tiefer in den Bezirk ׳■׳!imlsätzlichcr Ent- Scheidungen. Ins Land der Utopie? Wenn wir mit aller Ehrlichkeit und Offenheit zu dieser Frage Stellung nehmen, so kann man eines nicht leugnen: Eis sind nicht die schlechtesten Juden, die in manchen Stunden das Gefühl haben: könnten wir doch all dem entfliehen, was wir heute als Juden erleben müssen! Möchte uns das Schicksa! doch wieder Stunden der Unbeschwertheit scheukeil, in denen wir uns mit leichterem Herzen und unbclastctem Geiste den schönen Dingen des Lebens zuwenden, ohne in jedem Augenblick unseres Tages (und vielleicht auch unserer Träume) vom Judcnschicksal belastet?11 sein! Und ob in dem oder jenem nicht schon einmal der utopische Gedanke aufgetanclü ist, in einen fernen Winkel der Erde zu entfliehen, Name, Slam! und Art abzulegen, um dort zu verg c s s e n, was man war und ist, nichts zu tun als 7U vergessen .... und als neuer Mensch eia neues Lehen in Freiheit und Unbeschwertheit zu beginne!!? Eine Utopie, gewiß, und dennoch psychologisch verständlich. UeberdruO! In der Tat, wer könnte einen Juden unserer Zeit schelten, wenn ihn der IJebenlruß in solchen] Maße packte! Ueberdruß über die objektiven Gegebenheiten, unter denen wir unser Lehen als Juden in der Welt zu führen haben, über all die zusätzlichen Sorgen, die auf unsere Schultern gelegt sind, und zugleich ein volles Maß des Ueberdriisses über den Teil der Juden, die nicht mit Kraft und Würde solche Lasten tragen, sondern sie zu igriorieren suchen und dabei eine erbärmliche Figur abgeben. Dennoch ist eine Haltung des Ueberdriisses nicht nur in ihren Zielsetzungen utopisch, sondern auch innerlich u n her ec 11tigt. Wir sind uns bewußt, daß Ghetto und Assimilation unseren Rücken nicht gerade gemacht haben, daß das jiidische Volk in hohem Grade in einem Zustand des inneren Verfalles ist; wenn wir ein nationales Bekenntnis zum jüdisehen Volke ablegen, so nicht deshalb, weil wir das Volk in seinem heutigen Zustande verherrlichen wollen, sondem weil wir an seine tieferen Kräfte glauben, die in »<*>*1 ׳׳״*•׳■־׳—luifTT rrrr *.11111■ ■1. Zvslev Ue&vMUk ln Haifa wurde ein 13jähriger jüdischer Knabe bei der Verfolgung eines arabischen Terroristen erschossen. Ferner wurde in Haifa ein Araber erschossen. Der Berater der palästinensischen Polizei Sir Charles Tegart traf in Palästina ein. Zum Distriktskommissar von Jerusalem wurde der bisherige Distriktskommissar des Nordbezirkes Keil h- Ro ach ernannt. ln Polen begann eine Bo y k o 11 A k t i 0 n gegen den Einkauf in jüdischen Geschäften. Rosa Valet li starb in lIT'cn im Alter von 59 Jahren. Der Dichter Ernst Lissauer ist in!Kien gestorben.