Mannheim
Compact Memory

Jüdische Rundschau · 1937-12-10 · Heft 98 (10.12.1937) · page 14

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Rundschau
Volume
42 (1937)
Issue
Heft 98 (10.12.1937)
Date
1937-12-10
Page
– (sequence 14)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
85% known words query
IRI
…/2651273-2653625-2653718--31634-2686256
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

2 entity mentions

S!*Tr* 14 JÜDISCHE RUNDSCHAU Nr. 98, 10. XII. 1937 Dezemberkonzert des Kulturbundes Gerhard K a n <1 e r, ein junger Geiger, er kann wohl noch keine sechzehn sein, nichts von Wunderkindmanieren, eher jein jugendlicher Schwärmer, begeisterungsfähig: so tritt er vor uns hin, um etwas von seinem Können zu zeigen und eröffnet das Debüt mit Händel, einem Werk, das im Gedankentlug über das rein Spielerische hinausgeht, eine gewisse Erfahrung־ barocker Stoffmeisterung verlangt; dabei heißt es schon, jede Spur von Scheu überwinden, und vom Klavier־ her kommt durch die allzu in sich gekehrte Art des mitmusizierenden Rudolf Schwarz nicht das Fluidum des Ansporns. Es scheint alles noch ungelöst, doch ganz allmählich scheinen sich in dem Jungen stärkere musikalische Impulse zu regen und, war das darauffolgende Wieniawskischc Violinkonzert in seinen konzertanten Ausmaßen m weitschwcifig und ungleichmäßig, um es ohne die nötige formtechnische Erfahrung zu einem Ganzen zu schweißen, so kann die immense Musikalität dieses Geigers in diesem Werk hereits zum Durchbruch; noch nicht vom Instrument frei, bei einer nichtsdestoweniger überraschenden Beherrschung der lechnischen Schwierigkeiten, setzt er in dem tänzerischen mazurkaähnlichen Satz dieses Konzerts mit Elan an; man vergißt seine Jugend; in den weitgespannten Arkaden der Kantilenen gewinnt die wärmende Sülle des Tones die Oberhand, schwingt sich in einer schlichten Innigkeit des Gesangs auf und vollends, in einem Guß hingesetzt, erstehen die kleinen, von Fritz Kreisler bearbeiteten Stücke, das ״Rondo‘‘ von Mozart, der ״slawische Tanz“ von Dvorak, das ״Andante“, wahrhaft so, wie wir es von einem wirklichen Nachschöpfer erwarten. Hier in diesen kleinen, nicht weitgesponnenen, sondern musikalisch abgerundeten Formen bewies Kander seine ausgesprochene Begabung, der man eine große Karriere Voraussagen darf. Der Erfolg beim Publikum war eindeutig ein begeisterter. Kander quittierte mit vielen schönen Zugaben. Schwarz war der noble diskrete Begleiter. Dr. Jakob Schönberg Hauskonzerte. Der Liederabend von Manja Barkan erzielte durch die Auswahl ausnehmend schöner Liedkompo* sitioncu von Mendelssohn, Mussorgski und de Falla Eindrucke, die im llörer wacliblieben. Die Anmut der Verse ״Die I lebende schreibt“, die Rhythmik der ״Neuen Liebe“, der Zauber des ״I lexenlicdes“ im Kontrapunkt eines endlos flieliendcii Melos plädierte fur das hohe Liedideal Mendelssohn. V011 ganz anderem Schrot steht ihm Mussorgski gegenüber, wenn er wie in den ״Liedern und Tänzen des Todes“ ureigene Sprache spricht. Für Liebhaber brillanter (lenreknnst gab es wahre I eckerbissen moderner, mit Tanz und Chanson iiebiiugclnder Musik, spanische Lieder von de Falla mit dem Endcoup ״Polo“, ein rasantes, der Realistik dieses Sports nichts iiacligebendcs k'laiigtreiberi. Die Sängerin, die unhtfrietilgt ließ, wurde von Rudi Lehmann diskret, technisch gewandt begleitet; stilistisch führte Lehmann in den ״Variations serieuses" von Mendelssohn eine beredte, doch stofflich noch zu gebundene Sprache, die zu höherem Aufschwung fällig ist. — Alfred L i c 111 e 11 s t e i n, als Flötensolist kein Unbekannter, konzertierte unter Assistenz von Gottfried Z e elancier (Cello) und Willy Aron (Klavier). Bei dem merkliehen Mange! an geeigneter Sololitcratur für Flöte war die Prugrammwahl schwer, doch glückte sie mit dem Griff in die Klassik, mit dem köstlichen Lkivdntrio in D-Dur, von Heilerkeit und Einfällen strotzend — das Kammerspiel Lichtenstein, Zeelander, Aroti war hervorragend —, mit der redseligen Flötensonate von Locillct, einem handfesten Stück guter Musik. Alfred l.iclitcnstein ist ein Flötist, der sein Instrument im wahren Sinne des Wortes meistert, seine Stärke ist die Kantilene, das Singen auf der Flöte, durch eine bevvundernswerte Atem- und Plirasierungsteclinik begünstigt. Die zahlreiche Zuhörerschaft nahm die Darbietungen beifällig auf. Dr. J. Sch. Die Künstlerhilfe der Jüdischen Gemeinde veranstaltet eine Reihe von Konzerten, um den Minderbemittelten Gelegenheit zu gehen, für wenig Geld gute ,Musik zu hören. An einem solchen Abend in der Volksschule Kaiserstraße spielte Gustav Sabel Chopin und Liszt und, zusammen mit dem ausgezeichneten Violoncellisten Godfried Z ec-!ander, die Cello-Sonate von Grieg. Sabel hat sich in den letzten Monaten auf’crordciitlicli vervollkommnet. Sein Ton ist frei, bestimmt, klangvoll, nuancenreich, seine Tccluiik erstrangig geworden. Eine letzte Zurückhaltung müßte er noch überwinden. Der wunderschöne Baß, die Vortragsk linst und die komische Kraft Kurt R a 11 m e r s kamen erst im zweiter! Teil des Abends zur Geltung, die Mcndelssohnschen Gesänge lagen ihm etwas zu hoch. Es ist bedauerlich, daß man diesen ausgezeichneten Künstler nicht bisweilen auf der Bühne sehen und hören kann. Für Abwechslung sorgten die Rezitationen Johanna Meyers, die in ihrer eindringlichen Sch!Einheit den erfreulich gefüllten Saal wie stets fesselte. Ihr Programm bedürfte freilich dringend einer Re- Vision. Dr. Oskar G u 11 m anti Familien-Nachrichten Herr Gustav Fa bist: h, W 62, Euiz׳jw platz 5, begeht am 13. Dezember den 70. Gcburt.stjg. Herr MHmrl H an.se (:riihur Wre-chen), Raubestraße 13, beging am 4. Dezember den 73. Geburt Frau Johanna L 11 b! n 5 k i, geh. G:ii k, \\r 3, Kanoniers!.!11 .־, begeht arn 13. DezetnD'r den 70. Gehn rt^tag. Ue\sp.ienCft in de* Welt Die Jüdische Rundschau hilft Adressen suchen Nr. 31. Frau Paula Leveson geb. Simon, Berlin NW 87, Klopstockstr. 28, sucht ihren Vater Herrmann Simon aus Altenbamberg, ausgewaudert 1882 nach Amerika, letzte Adresse: New York, Fifth Avenue 1609, Elm-housc, oder dessen Ehefrau Floreuce geb. Draber bzw. deren Nachkommen. Nr. 32. Ludwig Aron, Apotheker, Berlin-Wilmersdorf, Kaiser-Allee 194, sucht dia Nachkommen von Moses Silverstein, Peoria (USA.). Nr. 33. Herbert Lcvy, Berlin NW 21, Essener Str. 19, sucht Moritz I. Friedberger und dessen Frau Ida und Sohn Erich, wohnhaft um 1900 in Birmingham. Berliner jüdische Künstler auf Reisen Unter dem Motto ״Berliner jüdische Künstler aut Reisen“ zeigt das Sekretariat für bildende Kunst eine neue Aus- Stellung im Klubheim Marburger Str. 5. Künstler, die diesen Namen verdienen, sind ohnedies immer auf Reisen, sofern sie sieh die Aufgeschlossenheit und die Neugier auf das Erlebnis bewahrt naben. Fred Goldbergs vortrefflich gemalt er Straßemnusikant auf dem grauen Steinpflaster der Großstadt, Anneliese Ratkow ski-Braun mit ihrem Blick über braunrote Dächer, Beatrice Lions Blick über ״Hinterhäuser und Höfe“ beweisen es, daß ihre Schöpfer überall Rudolf Growald: Beim Schachspiel Foto! Herbert bonnenfeld und immer auf Entdeckungsreisen sind. Und so ist diese Ausstellung reich aji guten und zum Teil vortrefflich gemalten Bildern. Ain schönsten sind wie immer die Bilder, die aussagen, daß ihre Maler einfach ״in den Sommer reisen“. Georg Hausdorf hat mit seinen strahlend gelben Sonnenblumen unter hellblauem Himmel diesmal seinen Platz in der vordersten Reihe der Berliner jüdischen Afalcr. Er hat seinen Weg rasch gemacht, doch zeigt sein zweites Gemälde, eine Landschaff, daß seine Produktion nicht gleichmäßig ist. Strah- Icnd blauen Himmel, gemildert durch eine dicke weiße Wolke, zeigt auch Anneliese Ratkow ski in dem bereits genannten Gemälde der alten Dächer. Ihr zweites Gemälde ist ebenfalls meisterhaft: Kirche in Abbazia. Blaugrüne hohe Bäume überragen eine hohe Mauer, scharfe Schatten kennzeichnen die enge Straße mit der weißen Kirche als südländisch, während die Stimmung an alte Domplätze erinnert, die überall sein können. Ueberall sein kann auch die Märchenwiese von Lotte Uriger. Ein sanfter Bergabhang mit kleinen Dorfhäusern am Höhenrücken. Bialostotzki* Phantasie landschaft ״Erinnerung an eine Reise“ hat in den hellen Farben und in der Art der Komposition Freskocharakter. Lotte Ungers ״Markus-Kirche in Venedig“ ist ganz kl hellblaues und hellgrünes bewegtes Licht getaucht. Die schöne Sommerwirklichkeit bringen die beiden Gemälde von Alice Michaelis nahe. Bergwiesen von einem blauen Wildbach durchströmt: das Val Litnga und das Grödnertal. In die strahlende Schönheit des Südens führen die Gemälde von Adele Reifenberg-Rosenbaum und von Julius Rosenbau 111. Der Flafen von Torboie von Julius Roscnbautn und sein schönes Gemälde ״Das rote Segel“ mit der Prachtiarbe, die an Piratenromantik erinnert, sind von der eigenen Ausstellung im vorigen Jahr her schon bekannt. Adele Reifenbergs Gemälde am Gardasee war dagegen bisher noch nicht gezeigt. Neu ist aucli von Frau Bursch-Dreyf u ß das kleine Gemälde ״Ragusa“. Boote auf dem hellen grünen Seebogen bei Ascona zeigt das schöne Aquarell von Julie Wolfthor n. Elly Frank, eine neue junge Malerin, beweist mit den zarten Farben ihres Aquarells ״Hallingsdal in Norwegen“ in zarten duftigen Farben beträchtliches Talent. Ein großer Wurf gelang Emma F rankenb e r g mit ihrem Gemälde ״Castell in Neapel“. Heinz Rosenthals kleines Gemälde ״Badehütten“ erinnert in der Sauberkeit und Exaktheit der Malerei an seine Grunewaldstraße vom vorigen Jahr. Sein zweites Gemälde ist in der Komposition mißglückt, der dunkle breite Raum zerstört die sonst gute Anlage des Gemäldes. Hübsch und lebendig wirkt das Aqua- 1 eil von Klara Gumpert ״Eine kleine Waldstadt‘‘ mit hellrosa Dächern und hohen dunklen Tannen. Kurt Jansens Gemälde ״Rote ־Dächer“ bestätigt seine gute Qualität. Auch Minna Levis Gemälde, besonders das schöne Standbild, sind in der Qualität vortrefflich. Von den Jüngeren verdienen Manfred Steinhardt mit seinem skizzenhaften, doch reizvollen Parkbild und Grete Wiesen, thal mit dem zeichnerisch klaren und malerisch kultiviert und reizvoll gebrachten Hafenbild von Kopenhagen Beachtung. Arno Nadel zeigt ein Stimmungsbild aus Paris: ״Pariser Tänzerin“ in gelöster ausruhender Haltung; Nunberg führt in eine Weberei in Serajewo, und die Bildhaucrin Burchard Br ick bringt Zeichnungen ebenfalls aus Serajewo und Porträts von Bosniaken. Ottilie W 01! man ns kleine Plastiken aus der Indicnschau und von der Tripolisschau kommen am weitesten her. Sehr schön ist ein Kopf eines jungen stolzen Beduinen. Witzig und humorvoll sind die Aquarelle von Rudolf Growald. Aelfere Aquarelle zeigt der bekannte Berlinmaler Georg Wolf, gut sind die Aquarelle von Lotte Hagelberg. H. Schlesinger (Ruth Morold) Gertrud Bursch-Drey fuß: Arosa rotoi J« Abraham Ankündigungen Nächste Kulturbund-Premiere! Shakespeares ״Viel Lärm um Nichts“ mit der Bühnenmusik von E. W. Korngold. Regie: Frizt VVisten, Bühnenbild und Kostüme: Heinz Condcll. Theater der jüdischen Schulen. Nächste Vorstellungen am 20. und 21. Dezcmlrer, 15.30 Uhr und 19.30 Uhr, im Bredervereinshaus: ״I)as Glas Wasser“ von S׳-ribe. Karten• und Abonnement-Bestellung: Stallsrhreiberstr. 41-42 (TcL 17 1151). Fraucn-Arbeitsgemeinsehaft für Palästina. Wizo-Nacbrnittag, 14. Dezember, 16.30 Uhr, Regensburger Str. 26: Gertrud Caro, Joscfrha I׳'la. h-Linder (Arbeitsgenuinschatt für Kinder- und J11״end-A!ijah): ״Kommt Jugend zur AHjah?“ — Gruppe Tcrnpelhof. 15. Dezember, 20.30 Uhr, bei Eppeiistein, Srhulenburgring 2: Josephs Flachdander: ,.Jiiili-■ he Jugend — wohin?“ — Ctiug Iwri (Leitung: Esther Rost). 15. Dezember, 16 Uhr, VVizo-IIcim. — 16. Dezember, 17 Uhr, Ai heit .,ך״!nein^rhafl (Leitung: Rabb. Dr, Jospe): ״Wir lesen Bibel“. — Zu aßen Veranstaltungen Gäste willkommen. Hebräische Kurse der BZV. Neuer Anfängerkurs (Vorbesprechung) im Ilciin, Knnt-.tr, 54 (I.c-i ung: B-nser ),beginnt am 14. Dez-, 19.30 Uhr (Dien-lag und Donnerstag. 19,30 Uhr bis 21 Uhr). Tcilnclmnuzahl bes'-hrünU. — Anfängerkitrs Rosenthaler Straße 44 (I). Kantor) beginnt demnächst. — Kurse für Anfänger und Fortgeschrittene (Leitung: I.ebner, Dr. Fischer), jeden Montag, 20.30 Uhr, I leim, Brückenstrafie 9, — Neuer Artfängerkurs, ItZV.-Heirri, Landsberger Str, 87 (Leitung: P. Schächter), Montag, 19.30 Uhr; Kurs für Fortgeschrittenc, Landsberger Str. 87 (Leitung: P. Schächter), Mittwoch, 20.15 Uhr. — Kurs für Weitfortgeschrittene mit Slilübungen und Lektüre von I3ibclkom!nenta!en (Leitung: J. D. Bornstajn), BZV. - I leim, Roventhnler Str. 44, Montag und Mittwoch. 20,30 Uhr. — Kurse für Anlänger und Fortges׳ hritlene jeden Montag (20 Uhr), B/.V.-I leim, Neukölln, Jägerstr. 6 (Leitung: F)r. I'.. Stern).'— Konvcrsationszirkel Dr. Broser: Teilnehmer können nblit mehr aufgennmmen werden, intire oenten für einen neuen Zirkel werden um Voranmeldung gebeten. — Demnächst neuer Kurs für Fortgchrittrnc (Lötung: Dr. Helle!), Meiuckestr. 10. Anmeldungen bei der Kulttirabtciluiig der BZV״ W 15, Meinekestr. 10 (91 8031). LchrkSche auf Palästina-Herden. Praktische Kochübringen auf vers hiedenen Systemen. Diätvorträge mit besonderer J3e!ücksiel1tig1׳ng der palästinensischen Verhältnisse. Unentgeltliche llansfrauen-Sprcchstunden. Montags von 16—18 Uhr, Henriette Alljacli, Wilmersdorf, Tiautemiustr. 8 (87 25 28). Zugunsten der Jüdischen Altershilfe Groß-Berlin am 16. Dczcmbei, 20.30 Uhr, Toeabcnd mit kiinstleris lirn D.irbivlungin. im Brüdcrvercittshans. Mitwitkende: Max Ehrlich. Paula Salomon-Lindbcrg, Camilla Eisn-er-Spira, Ruth lehnberg, Fritz Dachauer, Erna Klein. Die Ausstellung 100״ Jahre jüdische Kunst" wird im Jüdischen Museum am 14. Dezember eröffnet. Besuchszeiten: 10—14 Uhr. Das Hauskonzert bei Simon, Wannsce, beginnt schon um 10.30 Uhr. Rabbiner Dr. Nußbaum spricht am 11. Dezember, 20.30 Uhr, in der Synagoge Frkxlcnstcmpel über: ״Was ist uns Religion?“ Der Verein zur Unterstützung armer Leidtragender und zur Abhaltung des Frühgottesdienste* (Schomer Laboker Umischan Abelim) vcranstaltet am 2. Januar, 16 Uhr, in der Alten Synagoge seine Stiftungsfeier. Fcstprcdigt: Rabb. Dr. Freimann. Israelitische Vereinigung Llchtenberg. Am 15. Dezember, Landsberger Str. 31, Gesellschaft .;abend. Karte» bei A. Stillmann, Frankfurter Allee 302 (Tel. 58 15 28). Gottesdienst - Nachrichten Schabbat ויגש Schohbat-Ausgang 16,42 Abkantungen: Fr »Freitagabend. f rSp=s Freitng5־>pätgottesdien*t. SchF *a Schabbat. Frühgottesdienat. SchH Schitbbat-Hauptgottesdienst. M Schabhatsnirtch■• J=sJugend- Gottesdienst, h Predigt Sehr Schrifterklarung. L Lehrvortrag. OSch *יי Anschließend Gneg Schabbat. Wa ~ Wo henfag-Abend. Wm Wodientag-Morgen Gemeinde-Synagogen nach neuem Ritus Neue Synagoge; Fr 18 Pr Adler / SchH 10 , , _ ״ Fasanenstraße: Fr 18 Pr Brosch / SchH 10 t M 16.15 / Wa 16 / Wm 7.30 Lüttowstraße: Fr 18 Vr Wiener / SchH 1 ) / M 16.15 / Wa 16 / Wm 7.30 Lindenstrafie: Fr 16 Pr Salomonski / SchH 10 J M 16.15 / Wa 16» / Wm 7*30^ Levetsowstraße: Fr 19 Pt Hamburger / SchH 10 / M 16.15 / v*a 16 / Wm <30 Friedrnstetap«!!: Fr 16 Pr Warschauer / SchH 10 / M 16.15 / Wa 16 / Wm 730 Prinzre5rentert»traße s Fr 19 />, V0o» / SchH 10 / M 16.15 Z Wa 19.15 / Wm730 Schmargendorf: Fr 19 Pr Nußbaum / SchH 10 Gemeinde-Synagogen nach altem Rita■ A'.te Synaeo»■־: Fr 16 / S-hH 9 / M 16 / Wa 16 / Wm 7 K1״Kr»traS«: Fr 16 / Sch« 9 / M 16 / Wa 16 Z Wm 7 Rykestrafle. Fr 16 / S h.i 9 t M 16 / Wa 16 t Wm 7 Münchener Straße! Fr 16 / ScbH 9 / M 16 / Wa 16 / Wm 7 Grunewald! Fr 16 / SchH 9 / M 16 / Wa 15 / Wm 15.ל ,, _ Kottbusrer Brücke, Ahawaa Reim! Fr 16 / SchH 9 / J 15.1>0 / M 16 / W« 16 / Wm 7 PestalozzEatraße! Fr 16 f SchH 9 / M 16 / Wa 16 / Wm 7 Vereins-Synagogen AHawas Scholaum und Moven Doveid, Berlin M, Kleine Auguatatr*. 101 Fr 16 / achri rOO / Wa 19.45 / Wm 7 . ״ . Ahaaralh Zion, Schönhauser Aüee 4! Fr 16 / SchF 7 / SchH 9 / M 15.30 L Levy / ». 16 / Wm 7.15 ״ ״ ״ ״ , Beth Scholaum (Minjan Mendelsohnl, Markgral-Albrecht-Straße 11*121 Fr 16 / SchF 7.15 / Seht! 9.15 . , ,, , Beth Zion, Brunnenstr. 331 Fr 16 / SchH 9 / J 15.15 i M 16 L Lsndau / W» 16 / W tu 7 Lippmann-Tauss, Friedenatr. 31 Fr 15.50 / SchH 8.45 / J 15.15 Pr Sioffcnnano t ft! 16 L / Wa lt> / Wm ל A Mazmiach jeachuah, Dragouerstr* 34-351 Fr 16 / SchF 7 / SchH 9 / M 15.45 f \&a 16.30/ v» m 7 15 Minian lwri, Roaenthalar Str. 441 Fr 16 / SchH 9 Ohel JUchok, Liesensbr. 3 s Fr 16 / SchH 9 Pr KUppholz OSch /M16^ Wa l6/wm7 Syn, Gesundbrunnen, Prinzenallee 87: Fr 16 / SchH 9 / J 15.30 / M 16 / Wa 16 t Wm 7 Iar. Vereinigung Lichtenberg, Frankfurter Allee 56 t Fr 16 OSch t SchH 9 Pf Rosenthai / M 16.12 / Wa 1930/ Wm 730 Syn. Pasaatier Str. 2 t Fr 16 / SchH 9 / M 16 L / Wa 16 / Wm 7.13 Jüd. Religiontgem. Chbg., SchuUtr. 7 t Fr 16 f SchH 9.30 _ Jüd« Religionsverein Friedenau-Steglitz, Stieratr. 21t Fr 16 QS&> / SchH “ r M 16 L Winter / Wm 8 _ t Jüd. Religlonsverein Neu-Tempelhof, Museehlatr. 22 t Fr 16 OSch / SchH 10 Pr Wresaynski / M 16 /. Jüd. ReUgionaverein der nördl. Vororte, Hermsdorf, Albre^latT• 101 Fr 1830 L Klein J SchH 10 Pr Klein ״ Ä . Sjrn.-Vereia Moabit und Hanaahezirk, Lesaingstr. 19t Fr 16 / SchF 7 Synagogenverein Wetüenaee, Lothringen!tr■ '1% 1 Fr 18 / SchH 10 Sehr Meye* Barmlzwah-Termln! Ara 18. DczcmbcT (14. Teweth): I« MmgelgrÜn! Sohn von Dawid Mingclgiün, N 4, Gartcnstr. 112. 51e speisen gut -״■.. in dem jüdischen Cafe u. Restaurant Am Neuen Markt LUC UtmtiS Bischofstraße 17 Kanee-ResiauraEii urmeisDach Inh.: Oskar Aberbach, M. d.j.G., Bayerischer Matz 2 Reidihültig« Mittag- und Ahendmenu von RM 1.10 &ס / Gut» gepflegte Biere, Weine / Nadjmittag* u. abend* die gute Mustlt Angenehmer Aufenthalt ✓ Separate Räume für Feierlichkeiten. In- und aaislnndische Zeitungen / Spiel- und Billardräutne. ׳״■■■ ׳—׳ י Ausrichtung von Festllchkaiten Manuskripte bitte deutlich zu schreiben Konditorei Adler am Wittenbergplatz - Ruf 25 6154 Jüdischer Treffpunkt in Bettln ErxtklaMig» Speisen und Getränke / Aufmerksame Bedienung Eigene Konditorei / Ihsber 101 in* und ausländ. Zaitotagna Eingang Leibnizslr. / Ruf 311638 Die bekannte Tanzbar Harvotrasend• Stlmmungc-Kap•!!• HOLL AN , ■ , V •. . 1 Kurfürilendämm 61

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.