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Jüdische Rundschau · 1937-12-03 · Heft 96 (3.12.1937) · page 14

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
42 (1937)
Issue
Heft 96 (3.12.1937)
Date
1937-12-03
Page
– (sequence 14)
Language
German
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4 ו»5!t׳s JÜDISCHE RUNDSCHAU Nr. 96, 3. XII.!937 t Aus den Vortrags-Sälen D uü’Die Krise״der Re״ßion“. Ein Kulturbundvortrag von Kabbiner Dr. Max Nußbau in unter diesem Titel setzte sich in breiter Form mit der gegenwärtigen Situation der Religion innerhalb der geistige« Situation der Weit auseinander. In ausführlicher Analyse wurde dargdegt, wie die Religion als Lebensmaciit immer stärker an Autorität einbulite, und zwar in dem gleichen Maße, in dem die Technik yorankam. Der allgemeine Siiku'arisierungsvorgang hat im m «L e1'n? besonders starke Ausorägung erfaiircn. Wenn Nulsbjum meinte, daß hier eine Aufteilung in zwei Hälften 8cRangen sei, indem das östliche Judentum seit der rlaskalan n 11 r die nationale Seite, das westliche Judentum nur die religiöse Seite betonte, so scheint diese These sich bei näherer Betrachtung nicht zu bestätigen, weil die westliehe jüdische Welt von ganz anderen geistigen Voraus- Setzungen ausging und die Religion keineswegs besonders ernst nahm, sie vorwiegend zu apologetischen Zwecken heranzog Der Redner wies darauf hin, daß die moderne hebraische!)1chtimg zum größten Teil weltlich areligiös ist. Die echte Wiedergeburt des jüdischen Volkes, so schloß er, Kann erst dann erfolgen, wenn nicht nur die Verbindung mit dem Boden wieder hergestellt wird, sondern auch die Verbindung mit dem Himmel. Die sich in diesem Zusammenhang atifdraiigerideu Probleme, wie das religiöse Gefühl im modernen .Menschen wieder erweckt werden kann und welchen Beitrag hierzu insbesondere die Halacha liefern kann, diese tragen blieben imerörtert; dies lag offenbar schon außerhalb des Rahmens des eindrucksvollen Vortrags. N. ״Vor einer neuen Wirklichkeit“. Der Misrachi veranstaltete eine Kundgebung a!s Auftakt der zionistischen Werbemonate. Ernst E ti r s t c n t h a! sprach über die Notwendigkeit der Werbung für den Oedanken eines religiösen Zionismus. Rabb. I )r. Alexander Altmann bejahte die Frage nach der Reife des jüdischen Voll.es zur Maatsbildung, im Jahre der 1.11 ruhen in L'.rez Israci hat der )ischmv seine staat‘.in,dentic11 I ähigkeiten, deren Grundlagen Seihstbelierrschling und Dis/i!1!1n sind, erwiesen. Der kommende Staat der Juc.en wird erst dann als jüdischer Staat gelten können, wenn seine Kultur die historische Kontinuität jüdischer Kultur bcwahren wird. 11,111 Jetlka I. e v v - S t e i 11 ging von der Unterseheiuiing^ der Begrilfe Galuili und Diaspora aus und entwieselte die Haltung der Juden in der <;דו. יי' .י Irrung der Juden in die ״״Ilena! stinensisclieii Länder ist nicht Wänderung in die Heimat. Die Heimat der jüdischen Kinder kann nur Licz Israel sein. ׳nbe der Jugend ist es, die Führung m der Wanderung zu übernelinien. Rabb. Dr. Harrv Lev v leitete die wirktmcsvoMe Kundigebung, die ein überaus gelungener Auftakt für di ׳'rlv.tni war. Die heutige Jugend und die Bibel. Im Verein geset/estreuer jüdischer Lehrer behandelte Dr. E. Loewenthal die Stellung der jüdischen Jugend der Gegenwart zur Bibel. Der religiöse Lehrer dürfe nicht nur lehren, was man soll, sondern er intili auch die E i n w ä n d e des Kindes hinsichtlieh des Textes mul seiner Glaubwürdigkeit zu begreifen suchen, sie womöglich vorwegnehtuen und entkräften. Wir leben in einer bihclkrilischen Welt; es komme deshalb darauf an, die Haltung der Jugend zur jüdischen Tradition zu bectnflussen, ihr ihre Werte nahe/ubringeti. sg. Südamerika und Südafrika. In der vom Jüdischen Cen- Iral-Vcreiu veranstalteten Vortragsreihe ״Ziele der jüdisehen G e g e n w a r t s w a n d e r u 11 g“ sprach Dr. Arthur I rinz über Südamerika. Er versteht hierunter den gewaltigen Kontinent von Mexiko bis zur Magalhäes-Straße. Trotz seiner Ausdehnung, trotz der großen Zahl seiner Staaten bildet er in wesentlich höherem Grade eine Einheit als Europa. Hier gab cs eine uralte Kultur, die der Inkas und der Azteken. Kurz nach der Entdeckung Amerikas erfolgte der Einbruch Europas durch die Konquistadores. ln den siidamerikanischen Ländern gibt es zusammen nur 400 000 bis 500 000 Juden, davon zwei Dritte! in Argentinien; in den meisten Staaten ist ihre Zahl so gering, daß die Gefahr ihrer Aufsaugung chircli die übrige Bevölkerung um so größer ist. Für die j ii d i s c h e E i n w a «der 11 n g ist cs von ßedcutung, daß cs an der Mittelschicht auch geistiger Kräfte, wie sie unsere trescluiltcn Facharbeiter und Handwerker darstellen, drüben noch fehlt. Allerdings wird in den meisten Ländern keine entgegen kommende Einwanderungspolitik getrieben, obwohl bei einem stärkeren Zufluß von Weißen die Wirtschaft gefördert werden würde. Man würde eine jüdische F.inwancicrung lieber sehen, wenn sic ausschließlich aus fachlich geschulten Kräften bestünde. Vollständig abgclchnt werden Kleinhändler, insbesondere Hausierer, da man bei dem meist niedrigen Niveau der Bevölkerung ihre Ausbeutung befürchtet. Weit verbreitet ist auch die Besorgnis vor einer politischen Betätigung der Einwanderer; in Ländern mit so starken sozialen Gegensätzen wurde diese der jüdischen Ciesämtlich schwersten Schaden zutügen. Voraussetzung für eine erfolgreiche Tätigkeit des Einwanderers ist unter allen Umständen die Beherrschung der Landessprache. — Der folgende Vortrag von Frau Dr. Fi d e I h e j 111 behandelte die Südafrikaitische Union. Unter Hinweis auf die Landkarte schilderte sie die Geschichte des Bezirks und gab u. a. auf Grund einer Bestichsreise Beohadrungeii wieder. An der Erschließung des Landes haben sich die Juden hervorragend beteiligt. In Südafrika leben etwa 80 000 Juden, davon wohl die Hälfte in in den großen Städten, während die übrigen überall versprengt sind. ' \Vi, Die Renaissance und das Shylokproblem. Irn Kulturbund sprach Julius Bah über das Shylokproblem. Nach der Einheit der mittelalterlichen Welt bedeutete Renaissance nicht bloß die Rückkehr zum Schrifttum und zur Kunst der Antike, sondern freiere Auffassung in allen Dingen. Dadurch erst wurde der Jude als Figur dramatischer Dichtung möglich. Marlowe schuf int ״Juden von Malta“ das erste Drama, in dem ein Jude als Held auftrat, aber nicht als jüdischer Mensch, sondern als Symbol für das Ungeheuerliche. In England, wo es damals keine Juden gab, galt der Jude als der Geheimnisvolle und als das phantastische Element. Der Erfolg des Herzogs von Naxos, der wirtschaftliche Aufstieg jüdischer Finanzgenics ließen in der Renaissancc den Juden als Musterbeispiel für den Renaissance- Menschen gelten. So kam es, daB Shakespeare seinen Shylok nicht bloß als Ungeheuer schildert, sondern als leidenden Menschen. Ein Lustspiel sollte es werden mit der Porziagestalt als Mittelpunkt, eine spielerische Groteske seiner Nichtheldendramen. Durch die Gestalt des Shylok wird dieses Lustspiel aber auseinandergesprengt und zur Shylok- Tragödie immer dann, sobald ein genialer Shylokdarsteller diese Gestalt erschütternd formt. R. M. Zur Reform der Synagogenmusik. Die Ausführungen von Dr. Oskar Gutt mann über die Reform der Synagogenmusik wirkten auf das zahlreich erschienene Publikum aufrüttelnd. Die Forderung nach Reform scheint nun allgemein spruchreif geworden zu sein. Zum ersten Male erhoben wurde sie von mir im Jahre 1925 in einer kritischen Ablehnung der Synagogenmusik des 19. Jahrhunderts; ihre Verwirklichung sah ich in der Erkenntnis des traditionellen Bestandes, der Schaffung eines lebenskräftigen jüdischen Milieus, den Weg in der Einbettung des traditionellen Materials in moderne Kunstbestreblingen. Der ״Deutsche Kantorenverband“ glaubte sich in seinen Grundsätzen angegriffen und versuchte durch ein Preisausschreiben die ״Erfindung“ neuer Synagogenmusik aus dem Boden zu stampfen, für dessen Bilanz Gnttmann die notwendige kritische Ablehnung fand. 1926 wurde der erste A. Hartbiodt, Berlin C 2, Königsu.iQ 1 Uhren / Gold• u. Sitberwaren | Versuch einer Reform der Liturgie gewagt, der Schalitschc Freitagabend-Gottesdienst entstand, und weitere Werke folgten. GuOniann legte an überzeugenden Beispielen die Abwegigkeit der Gesangsübung in unserem Chasonus bloß, so die häufig zugunsten europäischer Melodieführnng verzerrte Deklamation des. hebräischen Textes, den großen Einfluß fremder Melodien in der Liturgie oder die Europäisicrung ttrsnrünglich original jüdischer Melodien. So ergiht sich die Notwendigkeit einer Reform der Synagogenmusik, _ und die Frage ihrer Verwirklichung «־öffnete die Schwierigkeiten einer neuen Problemstellung, für deren Lösung Gnttmann folgende Vorschläge macht; Aufnahme des Bestands des traditionellen Materials, gewissermaßen die Festsetzung eines ״Kanons“ der Liturgie (durch Idelssohn zum großen Teil schon vorweggenommen); die Entfernung fremder Bestandteile. Mit Hilfe dieses ״Kanons“ könnte nach Guttmann die Produktion systematisch cinsctzen: Verwendung des traditionellen Elements, vielleicht sogar unter Heranziehung der aus der Bibel überlieferten Instrumente unter Ausschaltung der Orgel, Anwenditng des ״primitiven•'1 Stilprinzips oder Schaffung von völlig Neuartigem eigener Inspiration. Diese Regel ist akzeptabel und kann, wie das bisher auch schon der Fall war, Beiträge zu einer Erneuerung der Liturgie liefern. Schwieriger wird es sein, das Publikum dafür 7.11 gewinnen, das diese neue Kunst mir als einen Rückfall ins Primitive deuten kann. Hier ist nur eine Synthese möglich, die die Elemente und Farben des traditionellen Gesangs iri das hochentwickelte Kunsthandwerk einbaut. Nur dann kann sich die Gemeinde von der Geschinacksbildung an das Epigonentum in der Synagogennmsik des 19, Jahrhunderts freimacheri. Gnttmann lachte Beispiele, das ״W’ahawta“ der Schalitschen Freitag,äffend- Liturgie, seine Kompositionen, ״Adon malach“ aus ״B'reselüth“ und einen ״Schir hamaalot“-Psalm, eine stimimmgsvolle einstimmige Komposition mit unterlegtem Basso ostinato, von Paula Gnttmann und Oberkantor John-Jac 0 b s o 11 n in instruktiver Weise vorgetragen. Dr. Jakob Schönberg ״JUdfsche Musiker in Rußland“. Die Streifzüge Dr. Anneliese Landaus durch das ungleiche, viclgcmusterte Territorium jüdischen Musikschaffens stempeln ihre Vorträge zu einem ernstzunehmenden Werbefaktor dieser Kunstgattung. Ihrer populären Darstellung gelingt es, diesen systematisch noch unbehauenen Stoff in den Brennpunkt des allgemeinen Interesses eines großen Publikums zu stellen. Wenn sie in ihrem letzten Vortrag (im Berliner Kulturbund) das jüdische Schaffen in Rußland in historischer Sicht sieht, von dem Dekret der russischen Kirche berichtet, das bis in die jüngste Vergangenheit weltliche Musiki) bttng aus Rußland ausschloß, über ein Zwischenstadium eines an europäischen Vorbildern hochgezüchteten Dilettantismus den jahrhundertelang gestauten Musikstrom die Dämme des Verbots brechen läßt und so die Persönlichkeit Anton Rubin steins als den organisatorischen Lenker dieser Flut, Gründer der Russischen Ge- Seilschaft, Konservatorien, städtischen Operntheatern, die sozialc Hebung des Musikerstandes damit bewirkend, einführt, so zeugt das von der verantwortungsvoll zu wertenden pädagogischen Absicht ihrer Ausführungen. Ebenso geschickt wußte sie die Hochflut an jüdischer Musikproduktion in Rußland nach verständlichen Gesichtspunkten zu gliedern: Die ״Modernisten“ Alexander Weprik, Wladimir Vogel, Samuel Feinberg, Josef Schillinger, im Fahrwasser modernen Musikgebarens eines Schönberg, Toch usw., darunter der Toch- Schüler L ס p a t n i k o f f mit einer s׳;hr feinen Kostprobe (Variationen über eine slawische Melodie für Klavier) eingcführt, von Rose brillant gespielt; die ,,Impressionisten“ Saminski, Josef Achron mit Beispielen aus ihren Liedwerken vertreten, unter dem Jupiter! icht französischer Klangkunst stehend; die letzte Gruppe, die sich selbst den stolzen Namen der ״nationaljiidischen Komponisten“ nicht mit Unrecht zulegte (zur nationaljüdischen Avantgarde Rußlands gehörend), Gnessin, Rosowsky, Millner, der hochbegabte Alex. Kr ein mit seinen ״Ornamenten“, in denen chassidische Ausdruckskunst von erschütternder jüdischer Empfindung steckt, von Mascha Benjakonskys glockenheller Stimme echt und zündend wiedergegeben, Joel Engel, ein Internationalist in seinem Stil, doch in seiner Tendenz, der von ihm geleisteten Pionierarbeit von fruchtbarer jüdischer Mentalität. Eine reiche Ernte jüdischer schönferischer Kraft, die jetzt in Palästina Wurzel schlägt und Früchte zu tragen beginnt. Dr. Jakob Schönberg Die Montags-Vorlesungen im Jüdischen Lehrhaus, die großen Anklang fanden, sind nunmehr abgeschlossen worden. Dr. Fritz B a rn b e r g e r hielt eine sehr instruktive Vorlesung zur Einleitung in die Geschichtswissenschaft, in der er die verschiedenen historischen Auffassungen darstelltc. Dr. Paul Epstein gab eine Einführung in die Soziologie, in der er die wichtigsten soziologischen Schulen analysierte und vor allem eine aufschlußreiche Darstellung der Seinsgebundenheit der Ideen brachte. _ M, W. Die Sprechstunden des Hillsvereins Berlin. Nachdem in den letzten Tagen ein besonders starker Andrang bei der Beratungsstelle Berlin geherrscht hat, erweisen sich folgende organisatorische Aenderungen als notwendig: Es können an jedem Sprechtage (Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag) nicht mehr als 150 Personen beraten werden. Die Sprechzeit findet nur am Vormittag ab 9 Uhr statt. Die Nummernausgabe erfolgt nur bis zur Zahl 150, die später Kommenden erhalten Nummern für den nächsten Sprechtag. Ankündigungen Frauen-Arbeitsgemeinschaft für Palästina. Gruppe Nord und Ost: Am 7. Dezember, 16.30 1 hr. Roscnthaler Str. 44, Wizo-Nachmittag: ״Interessantes aus dem Peel-Bericht“, Lil'i Glaser. —- Chug Iwri der Wizo: I-citung: Esther Rost: Am 8. Dezember, 18 Uhr, Regensliiirgcr Sir. 26. — Am S. Dezember, 17 Uhr: Arbeitsgemeinschaft (Leitung: Rabl». Dr. Jospe): ״Wir lesen Bibel“. — Zu allen Veranst.ihungen Gäste willkommen. Hebräische Kurse der BZV. Neuer Anfilngcrkirrs im Heim, Kantstraßc 54 (Leitung: IIroser), beginnt am 34. I)ezeml>er, 19.30 Uhr (Dienslag und Donnerstag. 19.30 Uhr Iris 21 Uhi). Teilnehmer rzahl beschränkt. — Anfüngcrkui.s Ko-enthaler Straßc 44 (D. Kantor) beginnt demnächst. — Kurse fiir Anfänger und Fortges-hriltenc (Leitung: Leisner, Dr. Fischer), jeden Montag. 20.30 Uhr, Heim, Brücken- Straße 9. — Neuer Anlängtrkurs, BZV .-Heim. Landsberger Str. 87 (Leitung: P. Schächter). Montag. 19.30 Uhr: Kurs für Fortgesrhrittene, Landsberger Str. 87 (Leitung: P. Rrliärlitcr), Mittwoch, 20.15 Uhr. — Kurs für \Veilforlgesrhri(tene mit Stiliibungen und Lektüre von Hibelkominentaren (Leitung: J. D, Bornstajn). BZV.-Heim, Roscnthalcr Str. 44, Montag und Mittwoch, 20.30 Uhr. — Kurse für Anfänger und Fortgeschrittene jeden Montag (20 Uhr), BZV.•Heim, Neukölln.'Jägers!!-. Ö (Leitung: Dr. E. Stern). — Konversationszirkel Dr. Broker: Teilnehmer können nicht mehr aufgenommen werden. Interessrnlcn für einen neuen Zirkel werden urn Voranmeldung gebeten. In den! Montag. 19.30 Uhr, Kantstr. 54. stattfinderiden Kurs für Weil fortges tui tene (Kaldko) werden nocliTeilnehmer aufgenommen. Desglci hen im Fortgesrhritlenenkurs (Komas). Goltzstr. 21. Montag, 21 l'hr, Mittwoch, 20 Uhr. — Demnächst neuer Kurs für Fortgeschrittene (Leitung: Dr. Hellet). Mcinekestr. 10. Anmeldungen bei der Knlturabteihing der BZV.. W 15. Mcinekestr. 10 (919031). Photogruppe T’munah. Atn 7. Dezember. 20.30 Uhr, Kantstr. 54: Photographisches Praktikum. Es sprechen: Dr. Knorlic. Hans Lewv. Jüdisches Lehrhaus und Lehrstätte Bialik der BZV. Vorlesungen: Nr. 9. Schau! Kaleko: .Junge hebräische Dichtung in Erez Israel“, am 9. Dezember, 20.30 Uhr. Ro-enthaler Str. 44 (BZV.•Heim). —• Arbeitsgemeinschaften: Nr, 32. ״Gegcnwart-fragcn der Technik“: Neue \Vork.,lo! fe für den Maschinenbau, ihre Eigenschaften und ihre Behandlung. Referent : Paul Orodzinski, am 6. Dezember. 20.30 Uhr, l'a<;men-.tr. 80 (Yorlragssnal). Nr. 28, ״InstrumentaIgemeinschalt”: Nächster Abend am 7. Dezember, 20.30 Uhr. F'a-anen- Straße 80 (Vortragssnal), Nr. 31. ״Photoarheitsgcinoinsehnft“: Nachster Abend am 7. Dezember, 20 Uhr, Marburgor Str. 5. —■ Arbeitsgemeins-•haften für die jüdische Jugend: Singcgcniein-ehnft (Leitung: Erwin Jospe), nächster Abend atn 8. Dczcmlier. 20 Uhr, Roseitstr. 2-4 (Plenarsaal). Anmeldungen, Auskünfte usw. im Sekretariat während der Sprechstunden: Montag bis Donnerstag, 10—13 und 16—18 Uhr. Jüdisches Museum. Wogen der Vorbereitungen zur Ausstellung ..100 |ah-e jüdische Kunst aus Fierliner Besitz“ bleibt das Jüdische Museum vom 6. bis 13. Dezember ges־h!ossen. ״Berliner Jüdische Künstler auf Reisen." Das Sekretariat für Bildende Kunst eröffnet in der Marburgcr Straße 5 am 5. Dezember. 11 Uhr, eine Ausstellung, in der Berliner jüdische Künstler Arbeiten von ihren Reisen zeigen. Eine neue Kinderlescstube. Das Jugcndpflcgedczernat hat fiir die Bezirke Westen, Südwesten und Charlotlcnburg in Berlin \V 50, Mar- Bürger Straße 5. die fünfte Kinderlescstube errichtet. Sie ist täglich (außer Freitag) von 15 -19 Uhr geöffnet. Jugendpflegeamt Weißensee. Am 4. Dezember. 20 Uhr, Berliner Allee 234, Chanukkahfcier. Synagogengemeinde Spandau. Am 5. Dezember, 20 Uhr, Synagoge, Winterhilfskonzert. Milwirkende: Sabine Hermann (Gesang). EI friede Ronis (Klavier). Ilannejiirgen Ronis (Violine), Godfried Zeclandcr {Violoncello). Wolfgang Rosö (Piano). Arthur Silbergleit trägt aus eigenen Werken vor. 1 Bar Kochba-Hakoah. Atn 4. Dezember. 20 Uhr, Turnhalle IMensee, Ncdlitzer Straße, Ecke Kronprinzendamm, Ciianukkahfeier. Ansprache: Dr. Rabatt. Familien- Nachrichten Herr Paul Cohn, W 50, Landshuter Str. 23, begeht am 8. Dezember den 60. Geburtstag. Herr Max Fuß, Köpenieker Straße 115, begeht am 8. Dezember den 80, Geburtstag. Frau Fannv Samuel, Berlin \V, Kulinbacher Str, 4, beging am 30. November den 70. Geburtstag. Gottesdienst - Nachrichten Scbebfcst: שבח״חנוכה) מקץ) Posch Chodeech Schabb*t-Au8g־any 16,45 AbkOriunjfen! Fr r*Freibleibend. frrSpswFreiUg-Spatjfettesdieftet SchF« Sdhabbat- Frühjf0tte«di*n1k SchH rs Schahbai־Hauptjfottesdienst, M « Schabbatmineha. J~Jug־end•;ottesdienst. Pt ss Predigt. Seht Schrifterklanmg- L *• Lehrvortrag. OSeh a AnachiieBend Oney Schabbat. W« «= Wochentay-Abend. Wm Wochaotaj.Morg־an Gemeinde-Synagogen nach neuem Rita■ Neue Srnajrojre 1 Fr 15.45 Pr Joape f SchH 10 Faaanenatrafie 1 Fr 15.45 Pr Saiomonski / SchH 10 / M 16.15 / W1 16 / Wm 7,30 Lfltzowatrafle: Fr 15.45 Pr Adler / SchH 10 / M 16.15 / Wa 16 / Wm 7.30 Llndenatrafle» Fr 15.45 / SchH 10 Pr Brntth / M 16.15 / Wa 16 / Wm 730 Levetrowatrafie 1 Fr 15.45 Pr Naybaum / SchH 10 J M 16.15 / Wa 16 / Wm 7.30 Fricdenatenapei« Fr 15.45 Pr Nußbaum / SchH 10 J M 16.15 / Wal6 / Wm 7.30 Prinzregentcnstrafiei Fr 15.45 Pr Graf / SchH 10 / Wa 19.15 / Wm 7.30 / 2. Cioiteadienat Ff 19.15 Pr Callmer Schmargendorf! Fr 15.45 / SchH 10 Pr Graf Gemeinde-Synagogen nach altem Rita■ Alte Svnarove. Fr 15.45 / S<*H9 Pr Freimann / M16 / Wal« / Wm7 Kalaentrale 1 Fr 15.45 / SchH 9 Pr Freier / M IS 1 W« 16 / Wm 7 RvkeatraBei Fr 15.45 / SAH 9 Pr Landau / M IS / Wa 16 / Wm 7 Mdachener StraCe! Fr 15.45 / SchH 9 Pr Altmann / M 16 / Wa 16 I Wm 7 Grunewald. Fr 15.45 / SchH 9 Pr Nobel I M 16 / Wa 16 / Wm 7.35 Kcttbuaaer Brücke, Ahawai Helm! Fr 15.45 / SchH 9 Pr Jakobovit* / J 15.30 / M 16 / Wa 16 / Wm 7 Peataloxaistraße! Fr 15.45 / SchH 9 Pr Berkovita / M 16 / Wa 16 / Wm 7 V erelna-Synagogen Agudath Achim, Pankow, Mfihlenitr, 77! Fr 15.45 und 19.15 Pr Ohr.nitein / S-hH 9 Ahawai Scholaum und Mögen Oowid, Berlin N, Kleine Auguitetr. 101 Fr 15.45 / SchH 8.30 Pr Unna / Wa 19.45 / Wm 7 Ahawath Zioa, Scbdnhauaer Allee 4! Fr 15.45 / SchF 7 / SchH 9 Pr Ltvy / M 1545 I. Levy / Wa 16 / Wm 7.15 Beth Scholaum (Mtnjan Mendeliohn), Markgraf-Albrecht-Straßo 11-121 Hr 15.45 / SchF 7.15 t SchH 9.15 Pr Amoltki Beth Zion, Brunnenatr. 331 Fr 15.45 / SchH 9 / J 15,30 / M 15.30 / Wa 16 / Wm 7 LIppmama.Tauaa, Friedenatr. 31 Fr 15,45 l SchH 8.30 Pr Singermano / J 15.15 / M 16 /. / Wa 16 / Wm 7 Marmiarh Jeachuah, Dragoneratr. 34-35! Fr 16 / SchF 7 / SchH 9 / M 15.45 / Wa 16.15 / Wm 7.15 Mtnjan Iw-ri. Roaenthalar Str. 441 Fr 16 / SchH 9 Ohe! Jizchoh, Lleaeiistr. 3! Fr 15.45 / SchH 9 Pr Klapphdiz / M16 / Wa 16/ Wm 7 Sjrn. Geeuadbrunnen, Frinienallee 87: Fr 15.45 / SchH 9 Pr Aleunder / M 16 / Wa 16 / Wm 7 ler. Vereinigung Lichtenberg, Frankfurter Allee 56 ג Fr 15.45 / SchH 9/M 16.15/ Wa 19.30 / Wm 7.30 Sf n. Patentier Str. 2! Fr 15.45/SchH 9/M 16 L/Wal6 / Wm7.1S Jttd. fteligdonagem. Chbg., Schuletr. 71 Fr 15.45 Pr ßoet! / SchH 9.36 J0d. Religlonavcrein Friedenau-Steglitz, Stieretr. 21! Fr 15.45 OSch / SchH 9 Pr Winter / M 16.20 J Pr Winter / Wm 8 Sjrn.-Verein Moabit und Haniabealrk, Lcieingatr, 19! Fr 15.45 / SefcF 7 Sgnagorenreraln Welßenaee, Lothringenatr. 221 Ir 18 Pr Meyer / SchH 10 Sehr Meyer Sonnabend, den 4.18., 7 Uhr abends Künstler-Konzert und GhaitikkahfeiBr mit Anzünden der Kerzen Ohne Entree RESTAURANT RUBINSTEIN Berlin W, Jo a ch Imathaler Straße 41 All Mltt• Dezember nachmittags und abends Caföhausbctrieb mit alganar Konditorei Erstkl. Wiener Gebäck Zivile Preise Jüdisches Restaurant PAUIA MÜLLER Barfln-Wllmersdorf , . 96 08 98 Ballenstedter Str. 2 *•41 9683 ״ zwischen Kurfüutondamm und Fehrbeiliner Platz an der Brandenburgisdten Straße Täglich ah mittag■ 12 Uhr ERSTKLASSIGE KÜCHE KarfSritimiimn 22, N i h Z Ausrichtung von Feetlichkeiten. / Ruf!?! 22 43 Aufiicbt Ka»cbr.-Kom1m. 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