Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 42 (1937)
- Issue
- Heft 94 (26.11.1937)
- Date
- 1937-11-26
- Page
- – (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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JÜDISCHE RUNDSCHAU Nr. 94, 26. NOVEMBER 1937 Die Wirtschaft des kommenden Judenstaats Dr. Traub Im Jüdischen Lehrbaus Die Vortragsreihe über die Probleme des neuen jüdischen Staates, die das Jüdische Lehr 11 aus gemeinsam mit der Lehrstätte Bialik in der ersten Hälfte des Winters veranstaltet, geht jet/t ihrem End« entgegen; und es darf gesagt werden, d»(5 die /alilreiclieti Menschen, die sich zu dieser "Vortragsreihe nicht cingefumlcn haben, sich viel Interessantes und Wichtiges haben entgehen lassen. Der vorletzte (übrigens gut besuchte) Vortrag über die arirtschaftlichen Fragen des Judenstaates wurde durch die Kunst des sachverständigen ),ortragenden, Dr. Michael Traub, aus der Sphäre trockener Zahlen zu den Höhen fesselnder und anregender Darstellung emporgehoben. Nach einer bevölkerungspolitischen Uebersieht wandte sich Dr. Traub zunächst der Frage der Aufnahmefähigkeit des Landes zu. Er wies darauf hin, daß der Begriff der Bevölkerungsdichte überholt sei, daß es vielmehr heute entscheidend sei, wie intensiv der Boden bearbeitet werde. Nach den bestehenden Verhältnissen würden im projektierten Judensiar.t rund 130 Menschen pro Quadrat- Kilometer leben, im arabischen Staat jedoch nur f)0. Wir können mit etwa 3! ATillioncn Dunam kultivierbaren Bodens rechnen. Nach der Schätzung der Sachverständigen ließen sich auf diese Weise noch über ■103 00!) Juden ansie-deln, so dal! man auf einen Bevölkerungszuwachs von etwa 1600 000 im Judenstaat rechnen könnte. Es ist nicht anzunehmen, daß die Mehrheit der im jüdischen Gebiet lebenden Araber umgesiedelt werden kann. Bei einer durchschnittlichen jüdischen Einwanderung von 70 000 und einem natürlichen jüdischen Zuwachs von 20 °'0״ würde es ll)50 rund anderthalb Millionen Juden und ■128 000 Araber geben. Ausführlich befallt« sich Dr. Traub mit der Wirt- Schaftsplanung, insbesondere in landwirtschaftlicher Hinsicht. Entscheidend ist die Erschliefhirig neuer Wasserquellen und vor allem die Ausnutzung des Jordan und Jarkon. Angesichts der bevölkerungspolitischen Lage und zur Vermeiditng eines übermäßigen Einfuhrüberschusses muR in einem gewissen Maße der jüdische Staat zu einer fand wärtschaftlichen Autarkie kommen. In besonderem Grade muß der Getreideanbau gefördert werden, und ferner muß der Rinderbcstand wesentlich erhöht werden, um den Milch- und Müchproduktenkonsum der jüdischen Bevölkerung zu befriedigen. Ebenso wäre der Anbau von Zuckerrüben, Baumwolle und Kartoffeln zu intensivieren. Was die Industrie betrifft, so wird es vor allem die Aufgabe einer vernünftigen Zoll- und Handelsverttagspolitik sein, die jüdisch« Industrie vor ausländischen Dumpings zu schützen. Gegenwärtig werden etwa 40 "0 des Bedarfs durch inländische Produktion gedeckt. Selbst wenn es gelingen sollte, diese Produktion auf 75 zu steigern, bliebe immer noch eine erhebliche Importnotwendigkeit von Fertigwaren und Rohstoffen. Der jüdische Staat würde nach diesen Schätzungen ,einen Import von insgesamt 25 Mill. Pfund jährlich haben. Woraus soll dieser Einfuhrüberschuß gedeckt werden? Der Zitrusexport läßt sich vielleicht auf 5—6 Mill. Pfund steigern, Es käme nur noch ein stark erhöhter Export industrieller Produkte in Frage, zu dessen Ermöglichung das Augenmerk Spezialindustrien zugewandt werden müßte. Schließlich erörterte Dr. Traub noch die künftige Finarrzpolitik. Für »Ire Sicherung der Grenzen wird ein hoher Betrag notwendig sein. Das Unterrichtsbudget wird erheblich gesteigert werden müssen, wenn die allgemeine Schulpflicht durchgcführt werden soll. Schon heute stellt die jüdische Bevölkerung 63 "b der Gesamteinnahmen der Regierung. Es sind bereits Erwägungen über das künftige Staatsbudget angestellt worden, und man hat ausgerechnet, daß bei gleichbleibender Belastung alle bisherigen Aufwendungen erhalten und aiisgebaiit und die Ausgaben fiir Erziehung und Sozialarbeit sogar verdoppelt werden können. Reicher Beifall dankte dem Redner für seine reichlialtigen Ausführungen. N. Der dramatisierte ״Pojaz“ Aulführung in der Jugendbühne Karl Emil Franzos׳ Roman ״Der Pojaz'* wurde bis vor einer Generation sehr viel gelesen. Da «s berechtigte Zweifel gibt, ob die heutige Jugend sich noch dieser Lektüre zuweiiiiet, 1־t cs ein Verdienst von Cieorg Hirschf e 1 d, durch das stärkere Medium der Bühne die Dichtung all denen zugäuglieh zu machen, die den Weg zu diesem Buche noch nicht gefunden haben (und ihn vielleicht nach dieser Aufführung finden werden). Hirschfeld ist es hervorragend gelungen, die Atmo- Sphäre des ״I’ojaz“ zu bewahren. Diese Welt des Ghettos, in die die Aufklärung eindringt und einen seclenzerstörendeu Kampf zwischen den Generationen entfacht, wo das Erlernen der deutschen Sprache zum Schibboleth wird und der Weg in die Welt zugleich als Abfall vom Judentum gilt... diese heut(,‘ wohl überwundene Epoche uniII den jugendliehen Zuschauern der Jugendbühne etwas gespenstisch vorgekomm.cn sein; aber ihre Aufmerksamkeit, ihre Begeis e־ung, ihr Beifall zeigten, daß sie vielleicht doch verstanden haben, worum es hier eigentlich geht und daß sie etwas von der ewigen Tragik des Judeseins in diesem Spiel erkennen konnten. Die Regie Georg j a c o b s o h 11 s legte es darauf an, möglichst 1־e;1 listiscli zu zeichnen. So entstand eine vielleicht um einen Grad zu freudlose ostjiidisehe Welt, die ja nicht nur ihre Enge, sondern auch ein starkes inneres Leben besitzt. Das hätte vielleicht ein wenig mehr herausgearbeitet werden können. Die Darstellung konnte sich auf eine Reihe ausgezeichneter Schauspieler stützen, die restlose Anerkennung Für ihre Hingabe an die Sache verdienen. Sender, der Poiaz, wurde durch Werner Bukofzer verkörpert. Mit ahwesendem Blick, ekstatischer Haltung, durch seinen asthenischen Typ wie prädestiniert fiir einen Lungenkranken — so führt er seine Zuhörer in die Traumwelt des aus dem Ghetto herausdrängenden Bocher, der vom Thcatertrieb besessen ist, vom Rabbi verflucht wird, nach unendlichen Mühen die Berufung an das Stadttheater von Czcrnowitz erreicht, im schlimmsten Wetter sich nachts auf den Weg macht, bei dem väterlichen Theaterdirektor Nadler den verehrten Schauspieler Dawison antrifft, den Hamlet vorsprechen darf, vollen Beifall findet und sodann zusammenbricht, weil dies über seine Kräfte gegangen war. Eine vorzügliche Leistling, der gegenüber der Theaterdirektor von Paul Skotzki zu pathetisch wirkte, zu wenig lebensecht. Der berühmte Schauspieler fand in Simon Sainsky eine eindrucksvolle Maske, aber ebenfalls mit zuviel Pathos. Senders Mutter (Rosa Cohn) ist eine tapfere Frau, die an ihren Sohn glaubt, auch wenn die Gemeinde Eon links nach rcc Jütte (Steffi Rosen hts: Puj«z (Werner Bukofzer f — Mutier (Rosa Cohn) bäum) — Reh Ilzig f ll’erm׳/■ I!inzelinmin ) I'״1״, H. .'0׳!m ״MJ spottet. Nicht weniger fraulich zart ist Jütte, die den Seniler liebt, ohne daß er eine ausgesprochene Neigung für sie m haben schein!; Steffi Rose 11 ha um gab diesei I igur sehr liebreizende Züge. Zwei Leistungen sind noch hefvor/üheber!: der finstere, über das Gesetz wachende kabln, den Fritz Ritter wirklich angsterregend vor/usteüeii wußte, und der witzige Schadchen und Lottrric-Liiimdimer Reh It/ig, den Werner H i n z e I m a 11 n gab, dessen trockener I lumor immer wieder neue Nuancen der Wirkung findet. Die übrigen Mitwirkenden waren: Franziska Okmianski, Hans Lüps c 11 ü t 1, Frieda F lat a ti und Ernst R 0 s c 11 b a u in. Einige Stilwidrigkeiten (wie die Plakate in der Schenke oder die ganz unrabhinischc Bibliothek des Rabbi) lassen sich leicht beseitigen. Es gab stürmischen Beifall und viele Vorhänge. N, Umbesetzung in ״Eugen Onegin“ In der — hier bereits gewürdigten — Kultnrbund־ auffühmng von Tschaikowskys ״Eugen Onegin“ sind einige Umbcsetztingcn vorgenoinmen worden. Wir hörten als Onegin Walter Olitzki und als Tatjana Doris Wilamowska. Olitzki bringt eine eindrucksvolle Maske und ein die seelische Starrheit des Helden betonendes Spiel mit. Gesanglich gewinnt er im Laufe des Abends und findet in der Schlußszene während der letzten Aussprach« mit Tatjana Höhepunkte. Doris Wilamowska als Tatjana ist im Spiel etwas allzu verhalten, Ihre umfangreiche Stimme kommt zu voller Geltung, wenn auch in den oberen Lagen ein Ausgleich gelegentlich zu wünschen wäre. Siegfried Urias sahen wir als Fürst Circmin; er verlieft ihm seine imposante Gestalt und seine schöne Stimme, die besonders in der Arie ״Ein jeder kennt die Lieb auf Erden“ glänzte. Die Aufführung wurde vom Publikum zum Schluß stürmisch bejubelt. —n. ״Der große Bilderbogen“, die kabarettistische Szenenfolge von Leo Hirsch, wurde in dieser Woche mehrmals zugunsten der Winterhilfe in den Kaiser-Wilhelm-Sälen vorgeführt. Innerhalb des Programms wurde eine Acnderung angebracht; anstatt des Puppenspiels, das die trüben Erfahrurigen eines armen Schluckers auf dem Wege von einer jüdischen Organisation zur anderen mit sarkastischer Laune darstellt, fungierte nun ein Sketch nach einer Novelle von Seitdem Alejcltem: ״Hotel Tiirkalia“ in Berditschew, der das Publikum nicht weniger amüsierte. Lrehcr!1aupt fanden die Vorstellungen ungeteilten Beifall, und das Ensemble, an der Spitze sein bewährter Regisseur Nikolai Eliascltow, die Damen Edith Esther Hirsch, Dorothea Krause, Lotte Oppenheimer, die Herren Alexander lipsehitz, Max Jareeki, Herbert Mcy. rowitz, Arthur Peiser und Kurt Sußmaitn und der Bühnenbildner Osias Kotier durften sich immer wieder verneigen. Veranstaltungen! der Bezirke und Gruopen der BZV ן Hermannpiatz Sonnabend, 27. November, 20.10 Uhr BZV-heim, Neukölln, jägerstr. 6 Gesprochene Zeitung• Dr. Alexander Besser ז In der Liebergangsaeit. Rudolf Melitz: Jugend-Alijah. Vorführung des neuen Jugend-AIijah-Bildatrelfens Zentrum-Nord Sonnabend, 27. November, 2! Uhr BZV-heim, Rosenthaler Str. 44 י• ד■ בורבשסייו: רבי עקיבה והמשך! Charlottenburg Sonnabend, 27. November, 20.70 Uhr BZV-tteim, Kautstr. 54 שיחה* נואמיימ: ו״ר מ• ברוזר׳ ד״ר ש• קאלהו WUtenbergpiatz Mittwoch, 1. Dezember, 20.34) Uhr BZV-Heim, Colrzstr. 21 Dr. Siegmund Wassermann: Die Wirtschaft Palästinas in der Üebergangazeit SQdost Mittwoch, 1. Dezember, 20.30 Uhr BZV-Hcitn, Briickenstr. 9 Martha Wertheimer: Sorg־e und Zuversicht in Erez Israel (Nach einer Reise) BZV CHANUKKA H- VERANSTALTUNGEN Zentrum-Nord (Junger Aktivkreit) Dienstag,, 30. November, 20JO Uhr BZV-heim, Rosenthaler Straffe 44 Es spricht: Ahraham Tobias Oliva Mittwoch, /. Dezember, 20.30 Uhr BZV-heim, Kantstraße 54 Ansprache: R.-A« Dr. Alfred Rabat! Steglitz- Sctimargondorf Mittwoch, 1. Dezember, 20.30 Uhr Friedenau, Mosclstrafie 4 Es spricht: Rabb. Dr. Oscar Adler Wilmersdorf Mittwoch, 1. Dezember, 20.30 Uhr Cafe Leon, Kurfürstendamm 155 Es sprechen: Ernst Hamburger, Dr. Alexander Bciaer Nord fing Mittwoch, den 1. Dezember, 20.30 Uhr Berolina Festsäle, Schönhauser Allee 28 Dr. David Schloßberg Zentrum-Nord Sonnabend, 4. Dezember, 2030 Uhr BZV-Heim, Rosenthaler Straße 44 Es spricht: Rabb. Dr. Oscar Adler. Begrüßungwsmpr.: Adolf Locker, Moritz Otste-ln. Mitwirkende: Mascha Benjakonsky. David Feit, M. Wittelsohn, W. Wein* traub, J. Roaenthal. Karten RM t,—. Jüdischer Kulturbund SMiA ■ c.V. * ■ ••■■״..־;' KLEINKUNST-BUHNE im neuen Kulturbund-Saal Kommandantenstr. 58-59 neben dem Theater Fährverbindung! U*ßahn: SpiffeL markt,Moritzph, Autobus: 8,IM?,16 Straßenb.176,62,92,27,47,93, 98 Künstler, leitg.: Max Ehrlich WIEDERERÖFFNUNG zu Chanukkah Premiere Wiederholung M1H- [־g l Dez, wo dt I **1 1937 Premiere l®J30nnta9 ausvemaim 20 5י Uhr Sonnabend Die neue REVUE Vo™ ROMEO bis STREICHQUARTETT von Max Ehrlich und Willi Rajen Musik: WILLI Rosen mit MAX EHRLICH ROSL OERSTEL RUTH LEHNBERG, FRITZ TACHA UER, NORA WEIHRAUCH, BERT BAER, HANS LOPSCHUTZ, ERICH WOIF. Re^i«: MAX EHRLICH Pr.lt• du־• Piltz.: RM 1,10- 3,30. Vorverkauf: Palestine ÄOrient Lloyd, Meinfkeitr. 2 (Ruf 9173 03); Konditorei Schneider, Kleistetraft« 13 (Ruf 25 36 48); Philo־ Verlag, Pariser Straße 44 (Ruf 92 1 375); Kulturbund (Vorderhaus, 3. Stock, 1. Ruf 17 77 35) Ca(6 Reh, Spandauer Straße 24. Eintritt auch für Nicblmitsjlieder de» Kulturbundes mit der neue!« (orange) Reichsverbandskarte (R-K-arten geg. Ausweis auch an der Abendkasse). linier- VorsieiiuBoei Chanukkah [7 onntg nachmlfto,« 4 Uhr im Kulturbund-Theater Kommandantenstr. 57 HESEL SIMON mit Ihrem Kasperl- Theater Kasperl u. die Wu nderlampe für Kinder von 4—14 Dahren Gutscheine zur Platz-Verlosung RM 1,— *für Kinder und Erwachsene (Erwachsene müssen Kulturbund - hfitglioder oder im Besitze einer Reich*־ verbandsiurte sein) in den bekannten Zahlstellen. Kartet» rechtzeitig besorg־• n 1 K 0 nzert-Dlroktlon L. Taube / Ruf 873090 _ Mitglied d. R.V. der jüdischen Kulturbünde in Deutschland Einziger Klavierabend »ont»g,t3.0ez.,20.15uhr Brüdervereinshaus Debusiy, Liszt (Sonate H-Moll), Chopin, do Falls, Moussorgski u.a. ntastischem Ausmaß... 3,30 k1(1A.1yei n ו n v ו c 1 0 u « LÄNDERER Wahre Triumphe ..... von phar Karten RM 1,10־ Sonnab., 25.06z., 20.15 Uhr BrUdervet einshaus ARIEN-ABEND Hugsnotten, Don Juan, Don Carlos, Boris Godunoff. Eugen Onegin, Fauit, Lustige Weiber u. a. Amfiugel: Wolfgang Ros6 Sonntag, 2.Jan.: Zweites (letztest Konzert / Neues Programm Karten RM 1,65—4,40 bei Philo, Kedem, Poppelauer KUnntlarhilfe der jüdischen Gemeinde Abtljj.: Veranstaltung im Reiehsverband dar jüdischen Kulturbünde in Deutschland. Veranstaltungen bei Well, Berlln-Chirlettenburg 2, Fjsanenetr. 5, Tel. 319(39. Sonnabend, 27. November 1937, abends 8 Uhr: AU1SS I ichtensteiH (Flöte! Mitvnrtand»: Godfrlad Ze*land«r, Callo. Am Flügel: Dr. Willi Aron. Unkostenbeitr. RM 1,50. Vorsnm. erbet Kulturbundsod.Reichsverbandsausw.crforderl. Kopenhagen: Es ist erstaunlich und verblüffend, was der kleine Deutsche an Tonen, Trillern, Laufen und Kadenzen ans seinem Instrument hervorlocfcen kann; daß er etwas ganz Außergewöhnliches äst, dasist sicher! Er ist ein Künstler von Gottes Gnaden. ,Caire: Alfred Lichtenstein - einer der allerhervorragemlstm Flötenspieler unserer Zeit., Chanuhhah-Veranslallanöen I o Frauen• Arbeitsgemeinschaft für Palästina (W1ZO) Dienstag, 30. November, 16.30 Okr, WlZO-Heim, Regensburger Straße 26 pt. Oberkantor John-Jacobsohn Marta Schlossberg . Susi Cohn Dienstag, 30, November, 20.30 öär, BZV-Heim, Rosenthaler Straße 44 (Gruppen Nord und Ost) Dr. Martha Wert heim er Oberkantor David Cohen