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Jüdische Rundschau · 1937-11-19 · Heft 92 (19.11.1937) · page 9

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
42 (1937)
Issue
Heft 92 (19.11.1937)
Date
1937-11-19
Page
– (sequence 9)
Language
German
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JÖDISCHE RUNDSCHAU Nr. 92, 19. NOVEMBER 1937 Der blutige Sonntag in Jerusalem Sieben Araber und ein Jude getötet lieber den Verlauf der Ereignisse am letzten Sonntag in Jerusalem, über die wir bereits in unserer vorigen Ausgabe berichteten, liegt jetzt folgender ausführlicher Bericht vor: Jerusalem, 11. November. (Palcor.) Heute wütete der Terror wieder in einer schrecklichen Weise in Jerusalem. Um 11 Uhr morgens waren bereits sechs Araber getötet, fünf schwer und eine Anzahl leichter verwundet, während auf der jüdischen Seite vier verwundet waren und eine große Anzahl durch Steinwiirfe verletzt. Die Vorfälle nahen sich etwa folgendermaßen abgespielt: Um 7 Uhr morgens wurde ein Araber in der Nähe von Rechaviah, einem jüdischen Viertel, erschossen. Zur gleichen Zeit wurde ein anderer Araber durch Schüsse leicht verwundet Zwei Jude» sind in! Zusammenhang mit den Schießereien verhaftet worden. Später wurden arabische Arbeiter im Viertel Bellt Israel Chachadascha beschossen, wobei drei getötet und ein vierter verletzt wurde. Daraufhin wurden jüdische Arbeiter von Arabern m i t Steinen beworfen. Vier mußten ins Hadassah-Krankenhaus geschafft werden, von denen einer schwere und die drei anderen leichte Verletzungen erlitten hatten. Eine Bombe wurde von einem Araber in der King George Avenue gewerfen. Der Araber konnte festgenommen werden. Ein Araber, der in der Nacht mit einem Gewehr auf der Jerichostraße angetroffen wurde, wurde von einer Polizeipatrouille angeschossen und verwundet. Im Roincma-Vicrte! wurden aus eine in arabischen Omnibus Schüsse abgefeuert, die zwei jüdische Mädchen im After von 15 Jahren verwundeten. Daraufhin wurde der Omnibus beschossen, wobei drei Araber, darunter zwei Frauen, getötet und drei verwundet wurden, einer davon ernstlich. Ferner wurde der arabische Fahrer eines Lastwagens verwundet, während einem jungen Juden schwere Verletzungen durch Dolchstöße und Steinvvürfe beigebracht wurden. Weiter wurde eine Bcwnbe aus einem Auto in ein arabisches Cafe in der Nähe des Römerna-Vicrtels geworfen, wobei sechs Araber leicht verletzt wurden. Das Auto entkam. Diese Vorfälle versetzten die Bevöfkcrung in ein solches Entsetzen, daß die allgemeine Erregung, die folgte, in ein gegenseitiges Steinbombardement ausartete. Im Romema- Viertel wurden jüdische Autos von Arabern mit Steinen beworfen, unter anderem auch das Universitiitsauto. Die Juden erwiderten darauf mit Steinwürfen nach arabischen Wagen. Es gab Verletzungen auf beiden Seiten. Ferner wurden weiter drei Araber durch ein Bombenattentat auf einen arabischen Omnibus im Romema-Viertel ernstlich verletzt. Nach den Zwischenfällen, die in ungefähr zwei Stunden sich ereigneten, herrschte eine angespannte Stimmung. In den gemischten Vierteln legten die jüdischen und arabischen Straßenarheiter ihre Arbeit nieder, und die Geschäfte in der Nähe des Jaffa-Tores schlossen. Polizei sowie Militär mit Maschinengewehren besetzten die Nachbarschaft von Romema und Lifta, während alle Omnibusse von Polizei eskortiert wurden. Dem Romema-Viertel soll wegen des Omnibus-Zwischcnfalles eine Geldbuße auferlegt werden. 40 Hilfspolizisten werden auf Kosten der Einwohner in dem Viertel postiert. Ovadiah M i z r a c h i, ein 30jähriger kurdisch-jüdischer Arbeiter, starb an einer Gehirnerschütterung, die er sich bei einem Steinbombardement im Betli Israel-Viertel zugezogen hatte. Im ganzen übrigen Lande herrschte Ruhe. Der zwölfstündige Ausnahmezustand, der um 5 Uhr nachmittags beginnt, blieb in Jerusalem heute in Kraft. Die Polizeistunde wird so strikt eingehalten, daß selbst Journalisten keine Curfew-Pässe erhalten. Den Korrespondenten der Zeitungen wurde verboten, die Brücke in der Nähe von Moza zu besichtigen, bei welcher ein Bombeuattentat verübt w׳orden war. Ein halbamtliches Communique von beute abend bestätigt die Nachrichten über die heutigen Vorgänge in Jerusalem, berichtet jedoch, daß nur fünf Araber getötet und vier verwundet wurden, während ein Jude tot und fünf Juden verwundet seien. Ablehnung des Terrors Jerusalem, 15. November. (Palcor.) Die gesamte hebräische Presse bringt (wie schon kurz gemeldet) ihre Entrüstung über die gestrigen Vorfälle zum Ausdruck. ״Haaret z“ erklärt, daß das Blut der unschuldigen arabisehen und jüdischen Opfer zum Himmel schreie. Ueberfälle auf friedliche arabische Passanten seien nicht nur gegen diese, sondern gegen die Lage der Juden im Lande gerichtet. ״Da war“ stellt fest, daß die Vorfälle die Flammen schüren und eine Gefahr wieder auferstehen lassen, die sich bereits im Abflauen befunden habe. Es sei Pflicht des Jischuw, gegen die Unverantwortlichkeit anzukämpfen, deren Folge nur Chaos und Tod sein könne. ״Pa lest ine Post“ erklärt, daß wer für die Vorfälle auch verantwortlich sein mag, der Jischuw diese Menschen als gefährliche Feinde des Aufbaus und der jüdischen Lebensart in Erez Israel be״ trachte. Die arabische Presse bringt ausführliche Berichte über die gestrigen Ereignisse. ״A d i f a a“ fordert die Belegung der Stadtviertel, in denen die Morde verübt wurden, mit kollektiven Geldstrafen. Jerusalem wieder ruhig Montag morgen wurden jüdische Aulobusse und Passanten in Jerusalem durchsucht. Die Straßen werden von starken Polizeiaufgeboten bewacht, während Flugzeuge das Stadtgebiet überfliegen. Zu Ruhestörungen ist es nicht gekommen. Infolge eines falschen Gerüchtes, demzufolge ein Bombenanschlag auf eine arabische Schule verübt worden sei, blieben zahlreiche arabische Kinder Montag von der Schule fort. Das Geräusch von Schüssen im Geschäftsviertel Jerusalems verursachte Erregung. Es stellte sich heraus, daß ein Araber versucht batte, einem arabischen Hilfspolizisten sein Gewehr zu entwenden; dieser leistete Widerstand und erhielt mehrere Messerstiche. Britische Polizisten, die gerade vorbeigingen, verfolgten den Angreifer und gaben Schüsse ab, jedoch ohne den Mann zu treffen oder festnehmen zu können. Während des Begräbnisses der zwei christlichen Araherinnen, die Sonntag im Autobus im Romema-Viertel erschossen wurden, wurden in Jaffa Flugblätter verteilt, in denen zu verstärktem Widerstand gegen die Juden und die Regierung aufgerufen wird. ln den Jerusalemer Stadtvierteln Bell!-Israel und Machne J e h u d a sind Polizeiposten von je 10 Hilfspolizisten aut Kosten der Bevölkerung stationiert worden. In R e c h a v i a wurden 20 Hilfspolizisten auf Kosten der Einwohner postiert. Jüdische Vertreter bei Battershitl Die Herren Schertok und Ben-Zwi hatten Unterredungen mit dem Stellvertreter des High Comtnissioner, Mr. Batt e r s h i 11. Die verhafteten Revisionisten Das Pressebüro der Regierung teilt mit, daß im Zusammentiang mit den Geschehnissen am Sonntag 15 Juden in verschiedenen Teilen des Landes kraft der Ausnahmegesetzgehung verhaftet wurden. Von diesen wurden 2t nach Akko gesandt, wo sie festgelmlten werden sollen, und 21 wurden unter polizeiliche Aufsicht gestellt. Die Mehrheit der Häftlinge besieht aus Mitgliedern der Revisionistischen Organisation. Heute wurden in Jerusalem 10 weitere Rcvisionisten verhaftet. Eine große Anzahl der verhafteten Rcvisionisten wurde heute vom Bezirkskommissar in Jaffa abgeurteilt. Die meisten erhielten eine Gefängnisstrafe von drei Monaten, wobei die Bestimmung zur Vcrhüfung von Verbrechen in Anwendung gebracht wurde. Dienstag: Ausnahmezustand verkürzt Jerusalem. 16. November. (Palcor.) Der Ausnahmezustand in Jerusalem bleibt weiter in Kraft, jedoch wurde heute bekanntgegeben, daß er statt um 5 Uhr nachmittags erst um 9 Uhr abends beginnen soll. Heute nachmittag explodierte im Hofe des Klubhauses der ״Betarim“ (Revisionisten), das in der Altstadt von Jerusalem gelegen ist, eine Bombe, die jedoch keinen Schaden anrichtete. Mahnungen zur Ruhe Der Bezirkskommissar von Jerusalem forderte heute die jüdischen und arabischen Stadträte auf, gemeinsam ein Manifest zu veröffentlichen, in dem sie die Stadtbewohner aufrufen, dem Blutvergießen ein Ende zu bereiten. Einem Bericht zufplge stimmten. die arabischen,Stadträte prinzipiell dem VorsClifäg zu, jedoch wiesen sie darauf hin, daß ihr Leben, wenn sie ein gemeinsames Manifest mit den Juden unterzeichnen, durch die Terroristen bedroht wäre. Daraufhin wurde beschlossen, der Stadtrat solie einst immig zur Ruhe und Ordnung aufrufen, während die jüdischen und arabischen Räte sich in separaten Manifesten in diesem Sinne an die Bevölkerung wenden sollten. Ferner wird gemeldet, daß die lertisalemer Kaufieute den Wunsch äußerten, ebenfalls ein zum Frieden aufrufendes Manifest zu veröffentlichen; obwohl die arabischen Kaufleute diesem Plan im Prinzip zustimmten, fürchteten sie sich doch, entsprechend zu handeln. Aufruf der Exekutive Segen Rache ־ Akte Von der Exekutive der Jewish Agency wurde gestern eine energisch abgefaßte Erklärung veröffentlicht, die die Racheakte, die kürzlich von Juden an Arabern ausgeübt wurden, aufs schärfste verurteilt. Die Erklärung weist darauf hin, daß die Annahme, durch Racheakte sei es möglich, den arabischen Terror zu beendigen, ein g e f.ä h r - licher Irrtum sei. Den Organisatoren des arabischen Terrors läge gar nichts an den Leben ihrer unschuldigen Brüder, und jedes Blutvergießen würde die Terroristen nur in ihrem Vorgehen bestärken und ihr politisches Ende hinauszögern. Die Jewish Agency erinnert an die bewunderungswürdige Selbstkontrolle der Juden während der Unruhen von!636, eine Selbstbeherrschung, die Hand in Hand mit tapferer Verteidigung ging. Diese bewunderungswürdige Haitung des Jischuw während der schweren Zeit hätte ihm den 20 haben in den guten Fachgeschäften pW///// VienatHrqmäm Tttssbekleidunq Respekt der öffentlichen Meinung im Ausland gewonnen und das Resultat sei die Errichtung einer gesetzlichen bewaffneten jüdischen Verteidigungskraft gewesen. Nach Bezugnahme auf die vergangenen Vorstellungen, die die Jewish Agency der Regierung bezüglich der Unterdrückung von Gesetzlosigkeiten unterbreitete, und nach Anerkennung der Art und Weise, in der jetzt von der Reierung die Schwierigkeiten behandelt werden, erklärt die ewish Agency, daß sie auch weiterhin die Regierung in derselben Richtung drängen und bemüht sein wird, die Bewilligung zu erhalten, daß die Juden in angemessener Form an der Bekämpfung des Terrors teil nehmen können. Gleichzeitig spricht sich die Jewish Agency aufs schärfste gegen Vergeltungstaten an unschuldigen Menschen aus, die nicht nur den arabischen Terror intensivieren würden, sondern auch die Moral der palästinensischen Judenhcit zerstören, sie in ihrem politischen Kampf aufhalfen und die Sicherheit des Jischuw untergraben würden. Die Erklärung der Jewish Agency schließt mit dem Ausdruck des Vertrauens, daß alle verantwortlichen Teile des jischuw sich gegen diese entehrenden Taten wenden und sie ihr äußerstes tun werden, um dieses Uebel aus ihrer Mitte auszurotten, Konferenz von Vertretern des Jischuw Jerusalem, 16. November. (Palcor.) Heute traten Vertreter des gesamten jischuw, bestehend aus Gesandten von allen lokalen Verwaltungen sowie vom Oberrabbinat und der Agndath Israel unter der Leitung des Waad Leumi zusammen, um die infolge der kürzlichen Gewalttaten entstandene Lage sowie Sicherheitsfragen im Lande zu hesprechen. Ben Z w i, der die Versammlung leitete, verlas bei der Eröffnung die Namen der zehn Opfer, die während der letzten Monate dem arabischen Terror erlagen. Daraufhin wandte er sich der durch die kürzlichen Ereignisse entstandenen Situation zu. Schertok beschäftigte sich hauptsächlich mit Einzelheiten von Sicherheitsfragen im Lande und wies auf den politischen Wert der Disziplin des Jischuw hin, wobei er erklärte, daß diese Disziplin der entscheidende Faktor im gegenwärtigen Kampfe sein werde. Er wies auf die vielen hervorragenden Leistungen des Jischuw während der Unruhen 10.16 hin und führte aus, daß jede Abweichung von diesem Kurs nicht nur Terrorismus und Anarchie verstärken, sondern auch die bisherigen jüdischcn Leistungen / 1!!1 i c h t e machen würde. Schertok verlangte einen a Igoernen Feldzug des Jischuw gegen Ausbriiche unverantwortlicher Elemente. Vertreter aller zionistischer Parteien sowie bekannte Führer des Jischuw nahmen an der Debatte teil und verdammten die Geschehnisse von! vergangener! Sonntag. Tiefen Eindruck machte eine Rede von David Y oll in, der sagte: als nach dem Morde an seinem Sohn Avinoam ein Araber getötet wurde, sei seine ganze Familie aufs tiefste empört gewesen, denn iirer Meinung nach könne der Mord an ihrem unschuldigen Sohn nicht mit dem Mord an einem anderen unschuldigen Manne gebüßt werden. Er fü^te hinzu, sie waren stolz darauf, daß sogar in diesen schwierißen Tagen Araber Tel Aviv und andere jüdische Viertel ohne Furcht vor Angriffen passieren könnten. Ben Zwi erklärte, daß der gesamte Jischuw_ eine Kampagne zur Erziehung der Öffentlichkeit, Disziplin im Jischuw aufrecht zu erhalten, organisieren werde. Ferner wurde hei dern Treffen der Entschluß gefaßt, die nationalen Institutionen aufzurufen, eine Siedhing bei Kirjat Anawim an der Stelle zu gründen, wo die fünf Juden ermordet wurden und wo ihre Kameraden einschließlich der Witwe eines der Opfer am nächsten Tag mit der Straßenarbeit und der Waldanpflanzung fortfuhren. Aufruf des Waad Leumi Der Waad Leuini veröffentlichte eine Erklärung, in der der feindlichen Einstellung des Jischuw gegenüber allen Racheakten sowie der Abscheu des jischuw vor Verbrechen, die die moralischen und ethischen Grundlagen des Judentums und des Zionismus untergraben und Feindschaft zwischen den Völkern Palästinas säen, Ausdruck gegeben wird. Der Waad Leumi ruft den Jischuw auf, solche Methoden zu bekämpfen und das Uebel in seiner Mitte auszurotten. Araber bei Batfershili Der Chefsekretär der Palästina-Regierung, Mr. Bat« t er s hi 11, hat am Montag eine arabische Delegat io n unter Führung vor! Raghcb Bey Nashashibi, Yacob Faraj und Di. El Moghatinem zur Besprechung der Lage empfangen. Nach einem Dienstag veröffentlichten offiziellen Communique hat die Delegation ein langes Memorandum überreicht, worin es heißt, es sei unmöglich, die Rillte in Lande herzustellen, solange nicht eine arabische Regier ti n g eingesetzt wird, mit entsprechenden Bestimmungen zum Schutz der Minderheiten. Zugleich wird gegen den Teilungs plan protestiert und Bestrafung der Juden für die Vorgänge vom Sonntag verlangt. Mr. B.ittershill soll erklärt haben, die Regierung werde Gewalttätigkeiten von jeder Seite aufs energischste unterdrücken und den jüdischen Vororten seien für die Zwischenfälle Geldstrafen aufcrlegt worden. Die Nashashihi-Parfei hatte bereits ein Manifest über die Vorgänge am Sonntag vorbereitet, dessen Veröffentlichung die Regierung jedoch verbot. Gefecht bei Safed Truppen stießen in den Bergen zwischen Akko und Safed auf eine Bande bewaffneter Araber, der sie während eines Gefechtes, wie man annimint, schwere Verluste zufügten. Ein Soldat wurde leicht verwundet. Der Zusammenstoß erfolgte nach einer Information, die die Truppen erhielten, daß eine Bande arabischer Terroristen kürzlich in einem Dorf auftauchte und Geld sowie Eßwaren verlangte. Palcor erfährt, daß die Truppen während des Gefechtes einen bewaffneten Araber gefangen nahmen. Während einer militärischen Aktion, in der die Polizei von der transjordanischcn Grenzbewachung sowie von Flugzeugen unterstützt wurde, sind drei Araber getötet und ein bewaffneter Bandit gefangen worden. In T e i J ose p h wurde nachts eine Eisenbalmhütte niedergebrannt; Telephondrähte wurden tltirchschriitteii. Kurz darauf stieß eine aus drei jüdischen Polizisten bestehende Streife auf eine etwa 15 Mann starke Bande bei Beth Alpha, die sofort auf sie aus nächster Nähe das Feuer eröffnete. Die Polizisten erwiderten das Feuer und es gelang ihnen, die Araber in die Flucht zu schlagen. Es wird angenommen, daß es sich um die Brandstifter von Tel Joseph handelte. Die Spuren führten zu einem benachbarten arabischen Dorf. Ein arabischer Hilfspolizist wurde in einem Dorf bei Akko erschossen. Das Opfer war einer der Hilfspolizisten, die in dem Dorf auf die kürzliche Attacke auf eine Polizeipatronille hin postiert wurden. Nach einem Angriff auf einen arabischen Hilfspolizisten setzte die Polizei Hunde auf die Spur der Angreifer. Die Spürliundc führten die Polizei zu dem Dorf S i Iwan, wo zwei Araber verhaftet wurden. Zu Schießereien kam es in der Nähe von Meir Sehefeja und Artuf. F.ine arabische Bande versuchte in eine arabische Orangenpflanzung bei Ramie h cinzudringeu und forderte von dem Besitzer Geld, Als er die Forderung zurückwies, zerstörten die Araber die Pumpstation in der Plantage. Die arabische» Studenten des Raudath el Maaref College und die Schüler zweier arabischer Regierungsscluilcn traten als Protest gegen die Vorgänge am Sonntag in den Streik.

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