Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 42 (1937)
- Issue
- Heft 91 (16.11.1937)
- Date
- 1937-11-16
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
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ל33ו1־191 Nr. 9;l / Jahrgang 42 RUNDSCHAU Pre!1 29 Rpl Itltldln1,V«’U| n)dAu•lןn.•rw^im■|I B«»llaW IS, Malnakaitr, 10 Fantrafi 919051, TalagTamir. ■Adfaaaa ■ Orghlji. - Baitigipreii •iiMchlitBlidi Baatallgrid j. Monat RM 2,—, jo Viartaljahr RM 5,75, bai Abholung RM 1,88 bjsw RM 53s. — Posttdieck. Konto» d«r Vortrieb■ Abteilung! Berlin 71573!für Grofi - Berlin), Berlin 17392 (für des übrige Reicht io Fällen höherer Gewalt besteht kein Ampruch auf Nachlieferung oder Eret*ttnng etwa schon gezahlter Beragegebühren. — Erscheint jaden Dienst■• and Freitag, BERLIN י״ב כס מ חרצ״ח DIENSTAG, 16. NOVEMBER 1937 Gflittf: Anxelgenpreisüst« Nr. 5, Die 12 gespalten» mm - Zeile 20 Rpf., *Qj FamtUm - Nachridhien 15 Rpf. Für die Aufnahme voa Anzeigen in bestimmte* Aujgaben oder an bestimmten Platzen wird keine Gewähr geleistet Gelegenheit»״ anzeigtn nur gegen Vorauszahlung aut Postscheck - Konto Berlin 7161% oder bar Montag bis Freitag 9 — 1 S Uhr. Annahmeschluß ״für di• Dienstag - Ausgabe Montag 10 Uhr, für die F reitag - Ausgabe Mitt *׳■och 13 Uhr (Für Familien - Anzeigen am Tag vor Erscheinen 13 Uhr) Der Zionismus erstrebt tOr das indische Volk die Schaffung einer Öffentlich - rechtlich gesicherten Heimstätte In Palästina. (Baseler Programm) Beim Staatspräsidenten Polens Jüdische Delegation — Die Parolen der polnischen Kaufleute Von. unserem B e r i c h t e r s f a i t e r Warschau, den 13. November Das Ende der vergangenen Woche war hier reich an wich• tigen Konferenzen una politischen Ereignissen ersten Ranges, Schon die Aufzählung der jüdischen Tagungen, die im der zweiten Halbvoche in Warschau stattfanden, liefert einen Beweis für die große Aktivität des jüdischen Lebens in Polen, Es tagten: Vertreter der zionistischen Jugendorgani sationen mit den Delegierten des Keren Kajemeth, die Grün dungskonferenz des Allgemeinzionistischen Akademikerverhan des ״Lematarah“, Liga des arbeitenden Palästina, JüdWli« Arbeiterkonferenz für konstruktive Hilfe und Kooperation, Jü dische Emigrationskonferenz, Parteirat der Allgemeinen Zio nisten Gruppe B, Landeskonferenz der jüdischen Kleingewerbe treibenden, Jubiläumskongreß des ״Jüdischen Arbeiterbundes“ Wie mannigfaltig auch die Probleme waren, die bei dieser! Beratungen behandelt wurden, gaben sie zusammen ein lebendiges Bild der trostlosen Situation, in welcher sich die polnische Judenheit gegenwärtig befindet. Heute fand in Anwesenheit des Präsidenten der Republik, der Regierung und höchster Staatswürdenträger die Eröffnung des ersten allpolnischen Kongresses dtr christlichen Kautleute statt, an weichem sich 3000 Delegierte aus dem ganzen Lande beteiligten. Die Eröffnungsrede des Vorsitzenden Heinrich Brun und das Expose des Handeisministers Roman enthielten bereits die Leitsätze des Programms, das auf diesem Kongresse beschlossen und mit Hilfe der Regierung Und der Selbstverwaltungen schon in nächster Zeit verwirk■ licht werden soll. Diese Losungen sind: ״Der Weg zur wirt■ schaftlichen Stärkung des Staates führt ■durch die Stärkung der polnischen (sc, christlichen) Handels-Nationalisierung des polnischen Handels durch tatkräftige Unterstützung der polnisehen Kaufleute bei Lieferungen, Krediterteilungen, Konzessionierong u. dgl., seitens der Behörden und Handelskammern, Der Ueberfluß an Arbeitskräften im Dorfe muß in die Städte geleitet werden, wo die Bauernsöhne gerade im Handel ein wertvolles Element sein können. Die Eroberung und die Schaffung neuer christlicher Arbeitsplätze sei eine unbedingte Notwendigkeit für die Existenz der polnischen Bevölkerung, und die Nationalisierung des Handels ist eine geschichtlich begründete Voraussetzung der ökonomischen und demographisehen Expansion.“ Das Programm bedeutet — wie der Vorsitzende des Verbandes der jüdischen Kleingewerbetreibenden erklärte, eine Legalisierung all dessen, was bisher auf diesem Gebiete von den Nationaldemokraten und Nationalradikalen getan wurde, Die bisher chaotisch geführte Tätigkeit soll nun auf Grund der Beschlüsse des Kongresses gesetzlichen und plan■ mäßigen Charakter anriehmen. Es unterliegt leider keinem Zweifel, daß dadurch die antijüdische Boykottpropaganda und der Vernichtnngskampf gegen den jüdischen Kaufmannsstand neue Stoßkraft erhalten wird. An den Staaisfeierlichkeiten am 11. November, die von den Nationaldemokraten boykottiert wurden, haben Vertreter der Juden offiziell tetlgenommen. ln manchen Städten haben die Nationaldcmokratcii während des Aufmarsches der verschiedenen Jugendvcrbände antijüdische Demonstrationen zu arrangieren versucht, aber ohne nennenswerten Erfolg. Die nationaldemokratische Studentenschaft hat an diesem Tage hei ihren Versammlungen u. a. Resolutionen gefaßt, in weichen die Regierung auf gefordert wird, sämtliche Juden aus der Armee auszuschlicßcn. Die Regierung und das kegiemngslager befinden sich gegenwärtig an einem Scheidewege in der Innenpolitik. Die konzentrierte Aktion der alten, demokratisch gesinnten Lcgionärsgnippen bewirkte, daß das Lager der nationalen Konsolidierung in den letzten Tagen von den rechten Elementen etwas abzurücken begann. Anläßlich des 11. November hat man wieder die prinzipiellen Unterschiede zwischen der Politik des Marschalls Pilsudski und der Nationaldemokraten scharf betont. Die Teilnahme der oppositionellen Gruppen an den Feierlichkeiten kann als Brücke zur Verständigung kommentiert werden. Heute ist in zweistündiger Audienz vom Präsidenten der Republik eine Delegation der polnischen sozialistischen Partei und der professionellen Verbände empfangen worden. Diese Audienz, die zum erstenmal seit dem Inkrafttreten der neuen, dem Präsidenten weitgehende Rechte erteilenden polnischen Verfassung einer ausgesprochen politischen und dazu, streng oppositionellen Partei erteilt wurde, wirkte heute wie eine politische Sensation. In einem ausführlichen dem Präsidenten überreichten Memorandum haben die polnischen Sozialisten ihre Auffassung der polnischen Außen- und Innen- Politik dargelegt. Ihre Forderungen gipfein darin,, daß schnellstens allgemeine demokratische Wahlen ausgeschrieben werden sollen, ln diesem Memorandum wird auch im Zusammenhang mit der Schilderung der Methoden der innenpolitischen Kämpfe die J u de n fr a'g e erwähnt. Gestern kam auch nach längeren Bemühungen die Audienzsärntli eher jüdischer Paria in en tarier beim Staatspräsidenten zustande. An der Audienz beteiligten sich die Zionisten: Senatsmitglied Oberrabbiner Professor Schorr, die Abgeordneten Dr. Gott lieb, Rabbiner Rubinstein und Dr. Sommerstein, sowie die inzwischen dem jüdischen Parlamentsklub beigetretenen Vertreter der A g u d a h: Abgeordneter M i n z b e r g und Senator T r o k - kenheim. Der Präsident hat zwar, wie es in dem offizielten Communique heißt, ״die Delegation versichert, daß die Regierung der Republik wie bisher auch weiterhin alle Anarchicerscheimingen bekämpfen werde“, der Verlauf der Audienz gibt aber keinen Anhaltspunkt für eine optimistische Betrachtung über die Zukunft der polnischen Juden. Die Razzia in Budapest Eine Erklärung des ungarischen Zionistenverbandes Ueber die Vorgeschichte der Razzia im Budapester Judenviertel, von der wir in der vorigen Nummer berichteten, sendet uns unser Budapester Korrespondent eine ausführliche Darstellung, der wir folgendes entnehmen: Am 5. November erschien in sämtlichen Budapester Tagesblättern ein amtliches Communique der Polizei, in dem mitgeteilt wurde, daß infolge des Verdachtes, daß eine linksradikale Jugendgruppe sich weiter betätigt, am 2. November 4״ Hachscharahs mit insgesamt 36 Mitgliedern“ von der Polizei überrumpelt worden seien, die angetroffenen Jugendlichen, ihrem Berufe nach gemäß Polizei bericht ״Techniker, Zeichner, Handelsgehilfen, Mechaniker, Zuckerbäcker, Dentisten u. a,“ wurden auf der Polizei behalten. — Dieses Communiquö gab der rechtsstehenden Presse Anlaß zu überaus übertriebe- ת e n Kommentaren. In manchen dieser Blätter hieß es gar: ״Die verhafteten Makkabäer-Kommunisten wollten statt in Palästina in Ungarn den bolschewistischen Judenstaat begründen“ — eine Formulierung, die offenkundig widersinnig ist. Die Angelegenheit fand bereits am nächsten Tage ihre Aufklärung, da sämtliche Festgenommenen von der Polizei entlassen wurden. Es hatten sich keinerlei Symptome einer illegalen Tätigkeit oder Verdaehtsgründe nach weisen lassen. Der Ungarische Zionistcn-Verband versandte in Form einer Sonderausgabe seines Organs ,,Zsido Szemle“ eine Erklärung, die auch von einer Anzahl Budapester Blätter veröffentlicht wurde. In dieser Erklärung heißt es u. a.: ״Die Auswanderung der in Ungarn keine Unterkunft findenden jüdischen Jugend nach Palästina ist wünschenswert. Daß diese unsere Auffassung auch von den zuständigen ungarischen Behörden geteilt wird, haben wir uns wiederholt überzeugt. Die Aufnahme in die Hachscharah geschieht jedesmal auf Grund eines polizeilichen Leumunds- Zeugnisses. Sämtliche V »rbereitungskurse und ihre Mitglieder werden von der Zionistischen Organisation der polizeiliehen Behörde mitgeteilt und stehen unter ihrer ständigen Uebenvachung. Die letzte Kontrolle geschah eine halbe Stunde vor der in den Blättern mitgeteilten Ueberrumpelung.“ Hatte sich diese ״Sensation“ als ganz kurzlebig erwie- 8en, 8« folgte darauf eine zweite: Die großangelegte Oeneralrazzia, die am 7. November in den frühen Morgenstunden ausschließlich in dem von Juden bewohnten Ghetto des VI. und VII. Bezirkes mit Aufgebot eines riesigen Apparates von Sicherheits- und Geheimbeamten durchgeführt wurde. Mehr als 12 000 Personen wurden um 5 Uhr morgens aus ihren Betten geweckt, alle mußten aufstehen und ihre Legik! Unruhiger Sonntag Das Wochenende In Palästina Ist sehr unruhig verlaufen. Es sind eine Reihe von Bombenwürfen zu verzeichnen, denen mehrere Araber zum Opfer fielen. Die hebräische Presse verurteilt einstimmig die Neigung kleiner jüdischer Gruppen zu Rache-Akten. Mehrere R e v i - sionistenfüh r er wurden verhaftet. (Näheres S. 5.) ״ Auch wenn Tausende fallen“ Die Entschlossenheit des Jiscbuw Von unserem palästinensischen Korrespondenten Der vorstehende Bericht, der den Eindruck der furchtbaren Bluttat von Kirfath Anawim schildert, ist vor den Ereignissen des Wochenendes ahgesamlt. — Red. gl, Tel Aviv, 11. November Der Tod der fünf jungen jüdischen Arbeiter, die letzten Dienst;!״ beim Bau einer Straße in de!! unwirtlichen Iliigeln der judäischen Berge von Terroriste׳! niedcrgescho-sen wurden. hat eine Welle der Lnegui!" durch die pahästmenzische JudenInut gehen lasse!!, wie 110111־ kaum eines der tragischen Ereignisse, an denen die letzt.•11 Jnlue iiborivieh waren. Diese ju11gr(׳n Menschen waren ein Sviiilml des Besten, was d a s neue P a 1 ä s t i 11 a h e 1׳ v o r b r a c h t c. In ruhiger Hartnäckigkeit bahnten sie in dem Yt׳n1.״u'blüsMgten 1 liigelgclüntle bei Jerusalem Wege, die diese Oegemi autsch ließen sollten für neue Aufforstung mul Siedlung. I hibekuni inert um die täglich hinter Felsen um! in Wadis lauernde Gefahr setzten sie ihre Arbeit zur Neiihepflan/ung dieser früher blühenden und jetzt seit Jahrhunderten verödeten llugc] fort. Jedci Jude in Palästina stellt in demselben Kampf, irr dem dies« Arbeiter fielen. In Trauer und Wurde Wie tief verwurzelt dieses Gefühl der Kampfesgemein- Schaft ist, bewies der Begrabnis/ng in Jerusalem, der in seiner gewaltiger! Trauer einen tieien Eindruck machte. Die Massen, die in Stille und mit der twisten Anteilnahme ,die Straßen säumten, kamen, um den Toten die letzte Ehre zu erweisen, aus dem einmütigen Oefiihl der großen Schicksalsgemeinschaft heraus. Mit der g.olten Trauer verband sieh eine imposante Würde und Entschlossenheit, ״Jeder, der liier die fünf Toten betrauert, kann demselben Schicksal erliefen“, sagte Schcrtok in seiner Totenrede. ,,Aber wenn auch Tausende fallen, so werden andere an ihre Stelle treten.“ Die Stimmung, die aus diesen Sätzen spricht, gibt getreu die Haltung der Juden wieder, ihre Entschlossenheit, ihre würdige Haltung, ihre Bereitschaft, sich an gefährdete Posten zu stellen, und ihre Ablehnung der blinden Rache als Heilmittel gegen den noch immer herrschenden Terror. Das Recht zu aktiver Verteidigung Die besonnene und würdige Haltung der Juden gegenüber den Morden begnügt sich jedoch nicht mit passivem Abtimationspapiere vorweisen. Die Häuser wurden während dieser Zeit streng bewacht und Personen, deren Zeugnisse für ungenügend befunden wurden, wurden einer besonderen ('!nippe von Polizisten überwiesen, die sie in das Poli/eisclinbhaus eskortierte. Natürlich kam es im Laufe dieses Auswe'svcrfahrens häufig zu heftigen Protesten irnl lauten Szenen, die Kontrollbeamten gingen aber in bedenklichen Fällen mit der gebotenen Strenge vor, meldete der ״Pester Lloyd“. Stadtabgeordneter Dr. Zoltnn Klär brachte die Angelegenheit in der Generalversammlung der Hauptstadt zur Rede, indem er an den Bürgermeister die Anfrage richtete, ob er geneigt sei, den Glauben in die Rechtsordnung in der Bevölcerung wiederherzustellen und dafür zu sorgen, daß sich ahnliehe Fälle in Budapest nicht wieder ereignen. Auch im Abgeordnetenhaus hatte Abg. Dr. Johann Vazsonyi an den Innenminister eine Interpellation angenieldet, verschob dieselbe aber, da er von amtlicher Seite beruhigende Mitteihingen bezüglich der jüngsten Razzia erhalten habe. Dagegen wendete sich der zweite Interpellant, der _ (nichtjiidische) Reichstagsabgeordnete Dr. Rudolf Rupert, in scharfen Warten gegen das Vorgehen der Polizei. Innenminister Josef Szdll, der schon früher erklärt hatte, die Razzia hätte keinerlei konfessionelle Tendenz, sondern sei rein administrativer Natur gewesen, antwortete sofort auf die Interpellation. Die Razzia sei auf seine eigene Weisung hin durchgeführt worden, sie sei auch im Gesetz begründet. Seit längerer Zeit wurden solche Umstände wahrgenonunen, die vom Standpunkte der nationalen Verteidigung, der staatlichen Sicherheit und der Wirtschaftliehen Interessen eine großangelegte Kontrollaktion für notwendig erscheinen ließen. Manche Unannehmlichkeiten müssen in Kauf genommen und als Opfer für die Gemeinschaft ertragen werden. Es sei auch in erster Reihe, — so setzte der Minister fort — im Interesse der Judenheit, daß die unerwünschten Elemente möglichst rasch entfernt werden, denn nach authentischer Feststellung der Tatsachen werde eben die jüdische Bevölkerung in ständiger Ruhe und voller Sicherheit ihr anständiges Berufsleben fortsetzen können. warte n der E11tw :icklur 1gen und ׳ mit immer wi ederhoitem For- 11 CI Ul!" en an die Regie ■Hing, die Terroristen a us/uheben. Die J u d 0 1 1 w o 1 1 e n s i c 11 s e 1 b s t v e r t e i d i g e 11 und selbst gegen 1 Jen I error an kn impfen. Se hertok berühr te in der Totenrede;11 ich d ieser ■1״!!<! 1 Er wur de in aller \ ,iglulnuddictikeit in der Kon i eren. ׳. der Arbeiter»!■ gan Kation au! ״gesprochen, die am 'Fa ge dt :r Morde in Tel A\ uv tagte und bei Erhalt der NacJirii. Jlt St dort ihn* Sit zun1 ״. interhrnel), Al s die Verbandlu ng1׳n wici!er , :uif^cn 0111111 c!1 w ־tmieii, nahm die Ktmierenz eine R eso 1 111 i o n a 11, die von der Negiert! ng die sofort i g e 1. i c f e rn n v!> 11 \V a i f e 11 verlangt e, und /war in eil i'14־ u ntlcr י■׳'■,. 111 u■ ־ 11 (Jualita t, um sa'h;1 nf den Wegen, in d e!1 Sit J' ־! lind an abge't ■geilen S'cüeii zu \e1 teuligen. Vdt*i ter wird t 1,1 ,U'i'ölk •rer Anteil der Juden a 11 der Polizei gdoich :11. 1 11 (1 i e > er Forderung steck! mch; mir der Ruf nach mehr und bess׳ eren Waft en, sondern auch natda der Müglic hl«־ift von den Juden aus eine» 1rirk',;u ■neu Patrouillendien st ein/u rieht en. Ol me Frage sind die j'.itit solid (TS in■■׳(! ,[[: den Si edlun gen, l\üt 7 11 dieser s chvercii Akti on geeignet. Sie kennen (ins Gei; inde. sie kennen die umhege ntiem nrah!,ehcn Dörfer, sie s ind t ms tan de, viel 1' 11 g 111 <ek zu v c r 1! i 11 tj c r n, wenn! de di e entspree iienden \X 'alten mul di e notige Rewegnngsfreiheit haben. Daß sie ihre Wulfen u״,I Vollmachten mit größter Vorsicht u 11 d /nnickhaitiiin; zu bc1!׳!;/cn wissen, haben sie in den letzten Jahren und gegenüber den sehe ersten Provokationen bewiesen. Die unmittelbare Antwort der Regierung auf die letzten Morde ist die (bereits gemeldet«) Errichtnng von Militärgerichten. Jerusalem und Bari Das Jerusalemer Radio bringt in den letzten Wochen öfters Dementis von Nachrichten, die Truppenbewegungen und Sbsiei UekeMUk Zahlreiche Anschläge wurden in den letzten Tagen in Jerusalem verübt. Die Zahl 11er Toten auf fiidischer wie auf arabischer Seite ist. erheblich. Der .■Ins,׳- nähme tust and wurde auf die ganze Stadt ausgedehnt und dauert von 5 Uhr tun hm. bis 5 i hr früh. Die Gesa m t e in 11! anderungsz i j f e r für die Zeit vom August 1937 bis 31■ März 1938 wurde!חסי der Palästina-Regierung mit 9600 Personen festgesetzt; davon sind 1780 Zertifikate der Arbciterhategorie. Die H ah im a h begann ihr Londoner Gastspiel am 15. November. Die Berliner Veranstaltungen der J e tp i sh A gen cy anläßlich des 20. Jahrestags der Ihdfimr- Deklaration nahmen einen sehr■ eindrucksvollen Verlauf. Die non der Reichsvertrelung der luden in Deutschland ausgearbeiteten Richtlinien für jüdische Volksschulen wurden mm Reichserzichungsministcr genehmigt. ■ t 1 . hattet UPBt:Wmwusü