Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 42 (1937)
- Issue
- Heft 89 (9.11.1937)
- Date
- 1937-11-09
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 89 x Jahrgang 42 Praia 28 Xtpt JÜDISCHE RUNDSCHAU Redaktion, VarLtg und A nzelgenvenraltanfp Barii&WlS, MaLBikaitr. 10 Fumruls 919033» Talagramm■Adrtue 1 Orghlp. — Bezugspreis einachließlich Bestellgeld j« Monat RM 2,—, je Vierteljahr UM 5,75, bei Abholung R3§ 1,88 bzw. RM 5,39 — Postscheck - Konten der Vertriebs .Abteilung! Berlin 71573 (für Grofi > BerlinV Berlin 17392 (für das üferijp Reich). In Fallen hohlerer Gewalt besteht kein Anspruch auf Nachlieferung oder Erstattung etwa sehen gezahlter Bezugsgebühren. — Erscheint jedem Dienstag und Freitag» BERLIN ה׳ כסלו תרצ״ח DIENSTAG, 9. NOVEMBER 1937 GBltlgi Anzelgenpretallete Nr• 5• Die 12 gespaltene mm - Zeile 20 RpE, für Familien«Nachrichten 15 Fpf. Für die Aufnahme von Anzeigen in bestimmten Ausgaben oder an bestimmten Platzen wird keine Geyähr geleistet Gelegenheit», enzeigen nur gegen Vorauszahlung aut Postscheck . Konto Berlin 71618 oder bar Montag bis Freitag 9—18׳ Uhr- Annahmeschlufi für die Dienstag Ausgabe Montag 10 Uhr, für die Freitag »Ausgabe Mittwoch 13 Uhr. (Fflr Familien •Anzeigen am Tag vor Ersriieinen 13 Uhr) Der Zionismus erstrebt für das jüdische Volk die Schaltung einer Bffentllch ־ rechtlich gesicherten Heimstätte m Palästina. (Baseler Programm) Kein ״politisches Maximum" Ormsby ־ Gore erläutert die neue Eimvanderungs - Verordnung Kolonienminister Ormsby-Qore gab im Unterhaus eine Erklärung in Beantwortung einer Anfrage des Abgeordneten Geoffrey Mander ab. Der Abgeordnete hatte gefragt, ob der Minister bekanntgeben volle, warum die britische Regierung die Begrenzung der jüdischen Ein w anderung außer der Teilung Palästinas beschlossen habe, obwohl •doch die Kgl. Kommission die Festsetzung einer politischen Höchstgrenze der jüdischen Einwanderung für die nächsten fünf Jahre im Ausmaß von 12000 Einwanderern ährlich als Alternativ-Vorschlag gegenüber der Telungspolitik genannt hat; Abg. Mander fragte weiter, warum man in dieser Weise von den Vorschlägen der Kgl. Kommission abgegangen sei. Die Antwort des Ministers lautete: Ich lann die Behauptung des Herrn Abgeordneten nicht akzeptieren, daß die Regierung Seiner Majestät den Vorschlag der Königl. Kommission, eine ״politische H öchstgrenae“ aer jüdischen Einwanderung für die nächsten fünf Jahre einzuführen, angenommen habe. Die Empfehlung der Königl. Kommission zugunsten eines solchen Vorschlages faßte die unbegrenzte Fortdauer des bestehenden Mandates ins Auge; die Kommission hat keine Vorschläge zur Regelung der Ein- Wanderung während der Zwischenzeit zwischen der Veröffentlichung des Berichtes und dem endgültigen Beschluß, das Mandat zu beenden, und ein Vertragssystem auf der Grundlage der Dreiteilung des Landes einzuführen, gemacht. Da im August eine neue Arbeiter-Einwanderungsschedcle fällig war, und eine sofortige Entscheidung getroffen werden mußte, hat sich die Regierung Seiner Majestät berechtigt geglaubt, die jüdische Einwanderung aller Kategorien für die acht Monate von August 1937 bis März 1938 auf insgesamt 8000 Einwohner als reine Uebergangsmaßjiahme zu begrenzen. Was die später getroffenen Regelungen betrifft, so ist es am besten, wenn ich die Erklärungdes Außenministers bei der letzten Tagung des Völkerbundsrates zitiere. Er sagte: ״Die Ständige Mandatskommission hat auf die Einschränkung der jüdischen Einwanderung auf insgesamt 8000 Personen während der nächsten acht Monate aufraerksatn gemacht. Dies ist, wie die Kommission anerkannt hat, eine rein zeitweilige Maßnahme, die getroffen wurde, um zeitweiligen und außerordentlichen Bedingungen zu entsprechen. Was nach dem Verstreichen der achtmonatigen Frist, also nach dem 31. März 1938, zu geschehen hat, muß notwendigerweise von den Fortschritten abhängen, die inzwischen mit dem Teilungsplan gemacht wurden. Hat der Plan bis dahin das Stadium provisorischer Annahme erreicht, dann wird offenkundig die gesamt« Frage der Einwanderung in ihren Auswirkungen auf das arabische und das jüdische Gebiet auf neuer Grundlage erwogen werden müssen.“ Abg. Mander: Ist es nicht Tatsache, daß gewisse Verordnungen jüngst das Einwanderungssystem geändert haben? Der Kolonienminister: Jawohl. Es wurde eine Verordnung erlassen, um den von mir im Juli bekannt gemachten Beschluß zu verwirklichen. Abg. Mander: Habe ich zu verstehen, daß dies nur etwas Zeitweiliges ist? Minister Ormsby-Qore: Sicherlich. Abg. Kirkwood: Stimmt es, daß ein jüdischer Arzt, wenn er nath Palästina gehen will, 1000 Pfund hinferlegen muß? ' Der K olo n i en m i n i s t e r; O nein, das war nach dem alten System 4er wirtschaftlichen Aufnahmefähigkeit. Mit 1000 Pfund konnte jedermann ohne Frage nach Palästina zugelassen werden. Es gab verschiedene Kategorien, vcrschiedene Arbeitertypen, festgesetzte Angehörige usw. Ob ein Arzt zugelassen wird oder nicht, hing von der Kategorie ab, zu der er gehörte. Universiftäts - Aktion in England Unter dem Vorsitz von Sir Philip H a r t o g fand im Hause von Harry Sacher die Jahresversammlung der britischen Gesellschaft der Freunde der Hebräischen Universität Jerusalem statt. Zu Beginn der Versammlung widmete der Vorsitzende dem verstorbenen Lord Rutherford einen Nachruf. Sir Philip Hartog stellte weiter fest, daß die Aktion, die in England für die Hebräische Universität durchgeführt wird, sehr günstig verläuft. Die Gesellschaft hat sich die Aufgabe gestellt, sechs Jahre lang jährlich 10 000 Pfund lür die Universität aufzubringen. Das gesteckte Ziel ist in diesem Jahr fast vollständig erreicht worden. Ein wichtiges Ereignis sei die Gründung der David-Edei-Gedächtnisbibliothek für Psychologie gewesen. Den Grundstock zu dieser Bibliothek bildet die hinterlassene psychoanalytische Büchersammlung von Dr. David Eder. Außerdem wurde ein Betrag von 500 bis 600 Pfund zur Anschaffung neuer psychologischer Werke für die Universität zur Verfügung gestellt. Nachdem die Generalversammlung den Tätigkeit^- und Finanzbericht zur Kenntnis gebracht hatte, wurden Viscount Samuel zum Ehrenpräsidenten und Sir Philip Hartog zum Präsidenten der Gesellschaft wiedergewählt. Neugewählt wurden als Ehrenvizepräsidenten die folgenden Persönlichkeiten: Domherr Danby, Simon Marks, Prof. Noah Morris, Lord Melchett und die Marquise Rcading, Die Exekutive wurde Ln ihrer bisherigen Zusammensetzung wiedergewählt Abg. Kirkwood: Ich habe vom Innenministerium erfahren, daß mein Freund, der Arzt ist, wenn er nach Palästina gehen wolle, bereit sein müsse, 1000 Pfund zu hinterlegen. Er hat kein Vaterland, ln sein Geburtsland kann er nicht zurückkehren, weil er Jude ist. Er wurde an. der Universität Glasgow ausgebildet und ha. kein Vaterland. Minister O rin s b y-G or e: Seit den jüngsten Ereignissen in Mitteleuropa und Polen hat sieh bereits «ine große Zahl jüdischer Aerzte in Palästina niedergelassen. Mehr zuzulassen würde nur den Aerzten, die schon dort sind, die Aussicht nehmen, ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Abg. Wedgwood: Ist es dem Minister bekannt, daß die Anordnung, die Zahl der Juden nicht durch die Wirtschaftliehe Aufnahmefähigkeit des Landes, sondern durch Regierungsakt zu begrenzen, von den Juden in Palästina und von denjenigen von uns hier im Lande, die das Mandat billigen, als eine vorsätzliche Verletzung des Mandates angesehen wird? Minister Ormsby-Go re: Ich habe stets jede Verletrting von Artikel 6 des Mandates (der die Regierung beauftragt, jüdische Einwanderung zu erleichtern lind geschlossene Ansiedlung von Juden auf dem Lande zu fördern — Red.) in Abrede gestellt. Ich weiß durchaus, daß von Juden die Rückkehr zu dem früheren System der wirtschaftlichen Aufnahmefähigkeit gewünscht wird. Wie ich dem Hause vollkommen klargemacht habe, ist beschlossen wurden, für eine Uebergangszeit von acht Monaten eine Willkürliehe Zahl an zu nehmen. In Beantwortung weiterer Anfragen gab der Kolonienminister bekannt, daß er gegenwärtig Verhandlungen mit dem Schatzkanzler über die Grundsätze führe, nach denen Witw׳en und Angehörige in Palästina ermordeter Be• amt er entschädigt werden sollen. Ferner teilte der Minister mit, daß zur Verböserung des Zitrustransports aus Palästina die Straße Jaffa—Haifa und andere Straßen, sowie ein neues Transitlagerhaus in Haifa gebaut wurden; eine neue Gütermole ist rm Bau. Eine Untersuchung über die Ur- Sachen des Verderbs von Früchten während «es Transportes wird durchgeführt. Ueber die Benutzung des Hafens von Tel Aviv haben die Exporteure selbst zu entscheiden. ★ Die Erklärung, die Minister Ormsby-Qore im Unterhaus abgegeben hat, beendet eine Angelegenheit, die außerordentliches Aufsehen erregt hat. Wir berichteten mehrfach über die Diskussionen, die sich an den Erlaß einer Ein- Wanderungsverordnung knüpften und zu einem cnergisclien Protest aller Kreise des Jiscliuw Anlaß boten. Es schien, als ob diese Verordnung, die den Begriff des ״politischen Maximums“ sanktionierte, für die Zeit nach dem 1. April 1938 Geltung haben sollte, so daß der gegenwärtige Zustand auf unbestimmte Zeit verlängert würde. Wäre dies der Fall gewesen, so hätte die Verordnung gegen die ausdrückliehen Erklärungen Edens und Ormsby-Gores in Genf verstoßen. Die jetzigen Mitteilungen des Kolonienministers klären diesen Sachverhalt dahin auf, daß die Verordnung nur den gegenwärtigen R ec h t s z u s t a וו d bis Ende März 1938 sanktioniert, da die jetzige Praxis der Ein- Wanderungsregulierung bisher ohne rechtliche Basis ausgeübt wurde. Es ist damit nichts über die Behandlung dieser Angelegenheit nach dem 31. März präjudiziert. Bedauerlich bleibt, daß es zu diesem Zwischenfall kommen konnte. Es wäre sicherlich ein leichtes gewesen, die palästinenslsche Oeffentlichkeit über den Sinn der Verordnung rechtzeitig aufzuklären, um neue Beunruhigung zu vermeiden lind die an sich schon so gespannte Atmosphäre Palästinas nicht durch weiteren Zündstoff zu belasten. Der wissenschaftliche Teil der Sitzung war ausgefüllt von einen Vortrag des früheren Direktors der British School ot Archaeology in Jerusalem, J. W. C r o w f 0 0 t, über archäologische Forschungsarbeiten an der Universität und die jüngsten Entdeckungen aus althebräischer Zeit. Der Vortrag w׳ar von Lichtbildern begleitet. Warnung’ iror Einwanderung nach Luxemburg Der Justizminister des Großherzogtums Luxemburg hat ein Rundschreiben an die lokalen Polizeibehörden erlassen, in dem die Beschäftigung von Ausländern als landwirtschaftliche Arbeiter verboten wird. Die Bauern werden darauf aufmerksam gemacht, daß die Beschäftigung von Ausländern nicht im Interesse des Landes liegt, und aufgefordert, die Polizei zu verständigen, wenn. ein Ausländer um Beschäftigung bittet, in dem Rundschreiben wird ferner erklärt, daß Jüdische Auswan 11 erer nicht die Niederlassung! m Gebiet des Großherzogtun! in Betracht ziehen sollten, da es keine Aussicht aut Beschäftigung gibt. Diejenigen, die keine gültigen Pässe besitzen oder zum Verlassen des Landes aufgefordert wurden, würden deportiert werden. r Polnischer November Von unserem Berichterstatter Warschau, 5. November Seit Jahren war in Polen der Monat November durch Unruhen von antijüdischem Charakter gekennzeichnet. In diesem Jahre erwartete man den November in Polen mit bangen Gefühlen. Die Leidenschaften sind bekanntlich sehr verschärft und die Atmosphäre ist geladen. Dies war auch eine der Ursachen, warum Marsehall Rydz-Smigly am 30. Oktober die Leiter der Legionärsgruppen zu einer Konferenz nach Warschau befohlen hatte. Die Regierung und der Chef der neuen Partei wollten die Gemüter beruhigen. Dies ist einigermaßen gelungen. Die Konferenz hat eine leichte E n t s p a n n u n g herbeigeführt und eine Art W a f - fenstilistand i in Püsudskischni Lager wurde erreicht, Wie lange dieser Zustand dauern wird, ist natürlich nicht voraus Zusehen. Jedenfalls werden die Feierlichkeiten am 11. Noveinber, am Tage der Unabhängigkeit, unter dem Zeichen der nationalen Einheit stattfindcii Können. Die Regierung hat an die J u g e n u v e r b ä mie samtlieber Parteien eine Einladung gerichtet, im ganzen Lande, lind besonders in der Hauptstadt, mit ihrer ganzen Mitglieder- Schaft in eigenen Uniformen zusammen mit den Militiirahteilungen aufzumarschieren, um auf diese Weise die Verbindung der gesamten polnischen Jugend mit dem Heer zu manifestieren. Die jüdischen Jugendorganisationen haben keine solche Einladung erhalten. An der Hochschulfront Hier ist keine Entspannung eingetreten. In den letzten Tagen war besonders Lemberg der Schauplatz größerer Krawalle. Am 3. November proklamierten die nationaldemokratischen Studenten an der Universität einen ״Tag ohne Juden“. Das Resultat waren Verwundete, Juden und Nicht- Juden, infolge der Zusammenstöße im Hochschulgebäude und auf den Straßen. An! selben Tag beschloß der akademische Senat der Universität in Lemberg, das Demissionsgesuch des Rektors Kulczynski nicht zur Kenntnis zu nehmen, worauf Professor Kuiczvnski erklärte, daß er im Amte verbleibe. Sein erster Schritt war infolge der neuen Exzesse, die Universität für 14 Tage zu schließen. Gleichzeitig meldete der Rektor für die nächsten Tage eine neue Sitzordnung an. Heute erfolgte aie Verlautbarung, der zufolge an der Universität in Lemberg abgesonderte Sitze für die National - de mok raten und für die Juden eingeführt werden. Die nichtantisemitischen polnischen Studenten haben zu deklarieren, ob sie mit den Juden oder mit keiner dieser beiden Gruppen zusammensitzen wollen. Für diese dritte Gruppe werden auch besondere Sitze reserviert werden. A n der T e c h u i s c h e n H o c h s c h 111 e in Lemberg sind ebenfalls blutige Unruhen ausgebrochen, die zur Schließung der Hochschule führten. Während der am 3. November wiederholten Demonstration der nationaldemokratischen Hochscliiiler vor dem Wohnhiuse des Rektors Kuiczvnski ist die im selben Hause wohnende Gattin des Universitätsprofessors Loria einem Herzschlag infolge der Krawalle erlegen. Dieser Todesfall hat großen Eindruck in der Stadt gemacht. Auf den von der ״J. R.“ bereits zitierten Brief ״An die polnischen Mütter“ von Frau Kuiczynska antworteten bereits einige prominente Vertreterinnen der polnischen Frauen- Organisationen. Die bekannte polnische Schriftstellerin Halina Görska bemerkt in ihrem Schreiben u. a.: ״Ich begreife Ihre Verzweiflung und Ihren. Zorn, aber — nehmen Sie es mir, bitte, nicht übel — ich kann mein Mitleid und meinen Schmerz nicht in die Grenzen eines Professorenhauses einschließen. Ich habe auch Mitleid mit allen diesen jüdisehen Müttern, welche Abschied nehmend von ihren zu den Vorlesungen eilenden Kindern nicht wissen, ob sie heil und gesund, ob sie nicht besudelt und geistig und physisch gebrochen heimkehren werden. Aber besonders fühle ich mit denjenigen polnischen Müttern mit, deren Söhne, in das Parteispie! 11 ineingezogen, systematisch mit Haß vergiftet werden und auf Abwege geraten, von denen es immer schwerer wird umzukehren.“ Frau C 11 o m s k a macht den polnischen Frauen und Erziehertt den Vorwurf, daß sie durch ihre Untätigkeit und Passivität es zu diesem Zustand gebracht haben. Sistierung der Vorlesungen und Veröffentlichung von Aufrufen kann leider nicht mehr helfen. Es muß ein neuer Erziehungsweg eingeschlagen werden. ״Uebrigens“ — schließt Frau Chomska Ue&vMitk Die Sicherheils Verhältnisse in Palästina haben sich in den letzten 7'ageri nicht geändert. Es kam wiederum in zahlreichen Teilen des Tandes zu lieber• fällen und Attentaten, bei denen in Jerusalem zwei englische Soldaten getötet wurden. Iler Ausnahme• zustand in der Altstadt von Jerusalem wurde aufgehoben. Die palästinensischen Araberfuhr er sind imn Beirut nach Damaskus abgereist, nur der M uf t i hält sich weiter im Gebiet des Libanon auf. Die Eintragung der Balfour - Deklaration in das Goldene Buch des KKL wurde in einem feierlichen Akt an Lord Roth sch ild übergeben.