Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 42 (1937)
- Issue
- Heft 86 (29.10.1937)
- Date
- 1937-10-29
- Page
- – (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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JODISCHE RUNDSCHAU Nr. 86, 29. OKTOBER 1937 Avinoam Yellin Noch immer Unsicherheit Avinoam Yellin, der vorige Woche beim Betreten seines Amtsgebäudes von Arabern angeschossen Morden war, ist seinen Verletzungen erlegen. Die Beerdigung in Jerusalem fand unter ungeheurer Beteiligung statt. Frühmorgens sammelten sich bereits Mensclienmassen außerhalb des Hadassah-Krankenhauses an, um dem Opfer eines furchtbaren Verbrechens die letzte Ehrenbezeugung darzubringen. Bekannte Führer des Jischuw erschienen, unter ihnen die ו Mitglieder der Jewish Agency-Exekutive, Vertreter des Waad Leumi, der gesamte Lehrkörper der Hebräischen Universitat und führende Regierungsbeamte. Einen ergreifenden Anblick boten die vielen Schulkinder, die der Beerdigung beiwohnten und den Ver- Iust ״unseres Avinoam“ laut beklagten. Oberrabbiner Dr. H e r t z og.Ben Zwi, der Vorsitzende des Waad Leumi, und Dr. Joseph L u r i e, Direktor des Waad Hachinuch, hielten Ansprachen. Unter den britischen Beamten befan- P? den sich die Direktoren der Erziehungsabteilung, der Einwanderungsabteilung und die Vorsteher anderer Regierttngsdepartements. Kein einziger Araber wohnte der Beerdigung bei. Der Waad Leumi gab in einem Manifest der tiefen Trauer des gesamten Jischuw über den Tod dieses jungen jüdischen Gelehrten Ausdruck, der die vierte Generation der Familie Yellin war, die in Palästina geboren wurde. Die hebräische Presse veröffentlicht zahlreiche Artikel, die sich mit der gütigen Persönlichkeit des Verstorbenen beschäftigen. Anläßlich des Traucrfalles wurden die jüdischen Schulen im ganzen Land geschlossen. Seit der Erschießung von Avinoam Yellin in der Nähe des Eingangs zum Staatserziehungsamt werden alle öffentliehen Äemter und Büros von berittener Polizei bewacht. Avinoam Yellin bei einer Regegnung mit Sir A. Wauchope Foto: U, Orushkei Sir Ronald Storrs, der frühere Gouverneur von Jerusalem, widmet Yellin in der ״Times" vom 26. Oktober einen Nachruf, in dein er den Verstorbenen als vorzüglichen Hebraisten und Arabisten preist, der mit den Arabern sehr gut gestanden habe und auch ein fähiger und beliebter Beamter war. Als der Ethnarch der assyrischen Araber nach Jerusalem gekommen sei, sei er von Yellin jn dem alten biblischen Syrisch im Namen des Gouverneurs־ begrüßt worden; kein Araber würde dessen fähig gewesen sein. Storrs hebt auch hervor, daß Yellin bereits in Palästina geboren sei und von den Arabern also nicht als ״zionistischer Ein- Wanderer“ verurteilt werden konnte. Die englische offizielle Meinung habe den Arabern zugesfanden, daß sie Grund zu Besorgnissen haben; ihre Beschwerden sollen jetzt endgültig behoben werden, und obgleich das Prinzip der Teilung offiziell angenommen worden ist, sei die Tür zur Versöhnung noch nicht geschlossen. Die jetzt verantwortlichen Araber sollten sich erinnern, daß die letzten Unruhen zu spät und ungenügend von damaligen Führern verurteilt wurden; und daß Morde, wie die an Yellin und Billig oder die Er- Schließung der Krankenschwestern, die Araber um ihre Sympathien bei den Engländern und beim Völkerbund bringen und daß die Welt zu fragen beginnt: soll aus diesen Gründen das von 52 Kulturvölkern gebilligte Mandat geopfert werden? Auch der frühere Leiter des Erziehungs-Departments, Humphrcy Bowman, bezeichnet in der gleichen Ausgabe der ״Times“ den Tod Yellins als einen großen Verlust für Palästina und schildert seine bedeutenden wissenschaftlichen und menschlichen Qualitäten sowie die Sympathien, die er überall genossen hat. Avinoam Yellin hat ein Alfer von 37 Jahren erreicht. Seine Studien hatte er an der Universität Cambridge absolviert. Seine wissenschaftliche Tätigkeit auf dem Gebiete des Arabischen hat zu großen Hoffnungen berechtigt. Yellin war ein Studienkollege des Professors der Hebräischen Universität Lewis Billig, der am 20. August 1036 erschossen worden ist. Beide hatten gemeinsam an einem arabischen Elementarbuch für jüdische Schulen gearbeitet. Rücktritt Wauchopes? High Comnüssioner Sir Arthur Wauchope, der wegen eines Augenleidens eine Klinik in London aufsuchen mußte, ist soweit wieder hergestellt, daß er das Krankenheiin verlassen konnte. Er beabsichtigt, sich am 5. November wieder nach Palästina zu begeben. Obwohl das Colonial Office das Gerücht über die bevorstehende Ernennung des Feldmarscha'ls Sir Philip C h et w ode entschieden dementiert hat, wird zu der für den 5. November angekündigten Rückkehr des High Commissioncrs Sir Arthur Wauchope nach Palästina neuerlich behauptet, daß der jetzige Fiigh Commissioner kaum während der ganzen Uebergairgszeit bis zur endgültigen politischen Neuordnung in Palästina iin Amte bleiben dürfte. Es heißt, daß die Frage, wer der Nachfolger Sir Arthurs sein soll, von der Regierung bereits studiert werde. Am wahrscheinlichsten ist es, daß die Wahl entweder auf Feldmarschall Chctwode fallen wird, dessen besondere Kenntnis der palästinensischen Verhältnisse sehr geschätzt ,wird, oder auf den ehemaligen Gouverneur von Bengalen, Sir John Anderson. Wieder ein Jude getötet ln Haifa ist der 28jährige Angestellte der Elekfrizitäts- Station, Yehuda Bron stein, bei der Heimkehr von der Arbeit von einem Araber verwundet worden. Bei Gaza ist der Zug Haifa—Kaniara knapp einen» Sprengstoffanschlag entgangen. Die Mine explodierte kurze Zeit, bevor der Zug an der Stelle eingetroffen war. Der Bahnkörper wurde jedoch erheblich beschädigt, so daß der Zug eine Stunde lang aufgehalten wurde. Die Eisenbahnstation in Lydda wurde von einer bewaffneten Bande angegriffen. Der Angriff wurde von der Polizei abgewehrt. Zwischen Jerusalem und Lydda wurde bei Deir es Scheich ein Teil des Geleises entfernt. Die Telephonlcitung nach Aegypten ist wieder durchschnitten worden. In Safed ist die Kaserne der jiidisehen Hilfspolizei beschossen ,worden. Verletzt wurde niemand. Mehrere Schüsse wurden auch gegen den Schlachthof inTel Aviv abgegeben. Im Huleh-Bezirk wurden zwei arabische Polizisten niedergestochen. Zwei Angreifer konnten verhaftet werden. Auf einen Transport der Palestinc Potash Company wurde auf dem Wege von Jericho nach Jerusalem durch eine bewaffnete Bande ein Angriff unternommen. Der jüdische Arbeiter Z 1 o t n i c k 1 wurde dabei getötet, ein arabischer Polizist schwer verwundet. Mit Rücksicht auf die Unsicherheit in den arabischen Vierteln von Jerusalem hat sich die Regierung genötigt gesehen, die Beamten der Regicrungsärriter, die in diesen Vierteln liegen, in Autos zur Arbeit abzuholen und wieder nach Hause zu bringen. Bei T u 1 k e r e m und Lydda hat eine kleine arabische Bande Polizei- und Militärpatrouillen angegriffen. Verletzt wurde niemand. Die z.u den Eisenbahn- Werkstätten bei Lydda führenden Straßen sind auf Anordnung der Regierung gesperrt worden. In der Altstadt von Jerusalem wurden in der Nähe des jüdischen Viertels aut zwei jüdische Polizisten Schüsse abgefeuert, die einen von ihnen leicht verletzten, während der andere unverletzt blieb. In Jadjur wurden aus einem vorbeifahrenden arabischen Auto zwei Schüsse auf Schüler der Emck-Zentralschule abgefetiert, als diese um 6 Uhr nachmittags aus den Scluiltoren herausströmten. Der 16jährige Ascher Hermann wurde getroffen und am Oberschenkel verwundet. Er wurde sofort von einer Ambulanz nach Haifa ins Hadassah-Krankenhaus geschafft und dort operiert. Sein Zustand ist nicht besorgnis erregend. Die Ludwig Ti etz-Sc h u I e ist, wie hierzu tclegraphiert wird, von dem Vorfall nicht betroffen. Der 28jährige David Bergson, ein amerikanischer Bürger, der nach der Ermordung von zwei Arabern bei Kerkur mit anderen Verhafteten in das Gefängnis von Akko gebracht worden war, wurde freigelassen. Zur Strafe wegen der Anschläge aut Eisenbahn- und Tclcphonlinien hat die Regierung sieben Häuser in Nablus sprengen lassen, ferner wurde in dein Dort N y n b e i Nazareth ein Haus wegen eines Anschlages auf die Oe!• leitung der Irak-Petroleumgesellschaft gesprengt. F11 Migdal Gad wurde von der Polizei eine Durchsuchung vorgenommen. Da drei führende Männer nicht aufzufinden waren, wurden ihre Familien verständigt, daß ihre Häuser gesprengt werden würden, wenn die Gesuchten sich nicht der Polizei stellen. In einem amtlichen Commtmique ist mitgetcilt worden, daß während der letzten vier Tage in 18 Dörfer des Kreises Jerusalem strafweise Polizeiposten gelegt worden sind; die von den Einwohnern erhalten werden müssen. Es ist in dieser Gegend zu sporadischen Gesetzwidrigkeiten ekommen. Weitere sieben Polizeiposten sind in Ortschaften es Unterdistrikts Gaza wegen des Sprengstoffanschlagcs auf die Eisenbahn gesetzt worden. Dschenin erhielt׳ nach der versuchten Beschädigung der Straße Dschenin— Alule einen neuen Polizeiposten, iin Kreis Beisan wurde den Einwohnern der arabischen Dörfer eine Geldstrafe zur Besoldung der Polizeiposten auferlegt. Alle Polizeistationen sind mit Kurzwellenempfängern, die größerer» Stationen auch mit Kurzwellensendern ausgestattet worden. Die Bekämpfung der Terroristen ist dadurch bedeutend erleichtert wordt Im Kal f o u r - V a I d ist durch einen grollen B r a 1 d, der allen Anzeichen nach von arabischen Terroristen geie! wor* den ist, bedeutender Schaden angerichtet worden. Di.־ Lei* tung des Keren Kajemctli-Hauptbüros hat mitgeleilt, sie werde von der Regierung Schadenersatz, ausreichende Bewachung des Waldes und sofortige Wiederaufforstimg des zerstörten Teiles verlangen. Neue Methoden der Polizei Wie aus gut unterrichteten Kreisen mitgetcilt wird, soll der Terror in Palästina jetzt durch neue Methoden bekämpft werden, die von dem Berater der Palästinaregierung, Sir Charles Tegart, ein geführt werden. Sir Charles konnte in Bengalen mit diesen Meihodcn bedeutende Erfolge bei der Niederkämpfiing der Terrorbanden erzielen. Erste Vor- Wollen Sie exportieren! Dann <üir׳g־m Hip für Ihtr WrlroUin'׳■ im Import IJitootory dns in Aegvptfn, Palästimi, i ürir.on, Irak. Iran untl Türkei als •Nachweis «usiundisciifr Waren benutzt wird- Verlar,■־>׳n Sic umg׳׳.diend einen Prospekt. Oershon Ben (Formeriy The Rudolf Mosse Agency) Tel Aviv, Rechov Shefnkin 2, P. O. B. 1094 Verlag / H a ח d 0 I 8 a 1׳ s k u n ft e i / Annonce n־Expedit!on ausset/iing hei dieser Art der Bekämpiiing ist strengste Gebein,liakiiiig. Die Behörden in Paläsiina haben zu Beginn des Monats die Erfahrung machen müssen, daß ihr Plan, die Araberftihrer zu verhaften, trotz sorgsamster Vorkehrungen frühzeitig bekannt geworden ist, so daß einige Personell, deren Verhaftung geplant war, entkommen konnten. Jetzt soll ein neues System der Benachrichtigung in Polizeikreisen ein ge führt werden, durch das ein derartiges Durchsickern von Plänen unmöglich gemacht werden so!!. Wie man erfährt, soll Sir Charles Togail bereits in Palästina eingetroffen sein und seine Arbeit dort aufgenommen haben, bevor noch Kolonien minister Gmisby-Gore seine Betrauung im Parlament angekündigt hatte. Sir Charles will mit einem kleinen Stab vertrauenswürdiger Beamter des Geheimdienstes arbeiten. Die Regierung ist entschlossen, keinerlei Mitteilungen über seinen jeweiligen Aufenthalt und seine Tätigkeit sowie über seine weiteren Pläne zu machen. Fauzi Kaukjl am Werk? In Jerusalem ist das Gerücht verbreitet, daß der. Führer des vorjährigen Aufstandes, Fauzi Bevel Kaukji, zwei Tage nach der Flucht des Mufti nach Palästina zurückgekehrt sei. Er soll fetzt die Banden in der Gegend von Hebron und Beer Schcba befehligen. Der verwegene Angriff auf die Polizeistation von Daliriya soll angeblich sein Werk sein. Auch die Verstärkung des arabischen Terrors in dem ganzen Gebiet wird aut Weisungen Fauzi Kaukjis zurückgeführt. Der Mufti — ״politischer Flüchtling“ Der französische Oberkommissar hat den Mufti von Jerusalem als politischen Flüchtling anerkannt und ihm die Aufenthaltserlaubnis für die Republik Libanon erteilt. Der Mufti steht jedoch unter strenger Bewachurig. Der Verkehr mit der Außenwelt wird ihm fast unmöglich gemacht. Einer arahischen Nachrichtenagentur hat der Mufti erklärt, er habe Jerusalem verlassen, um eine Verletzung des Gebietes der Omar-Moschee durch Militär zu verhüten. Vor dieser Gefahr sei er wiederholt gewarnt worden. Aus Bagdad wird berichtet, daß die Irak-Regierung von England ersucht worden sei, dem Mufti von Jerusalem, von dem man glaubt, daß er sich nach dem Irak begeben uolle, keine Aufenthaltserlaubnis zu geben. Angeblich hat die Regierung des Irak durch ihren Konsul in Beirut mit dem Mufti Fühlung genommen. Einer Meldung des״Tcmps״ zufolge hat der Mufti gegenüber dem Führer der arabischen Nationalisten in Tunis die Einberufung eines Kongresses der Araber von Algier und Marokko zum Protest gegen die Maßnahmen in Palästina begrüßt und erklärt, die paläst in ensisehen Araber würden auf ihren Rechten bestehen. Eine Nachrieht aus Damaskus meldet, daß die syrische Regierung den Ernst der terroristischen Umtriebe in Syrien voll erfaßt hat. Der syrische Minister des Innern hat _ auf Fragen eines Vertreters der Zeitung ״Al I תsh a“ in Damaskus über die Haltung der Regierung bezüglich der Ankunft des Muffi geantwortet, daß die Regierung entschlossen sei, strenge Maßnahmen gegen jegliche Tätigkeiten zu ergreifen, die geeignet seien, die Beziehungen Syriens zu den Nachbarstaaten schädlich zu beeinflussen. Die Tageszeitung ״El Ah r a m“ in Kairo meldet, daß Bemühungen unternommen werden, um dem Mufti die Niederlassu ng in Aegypten zu ermöglichen. Dem ״D a i I y Hera Id“ zufolge hat der Mufti vergeblich versucht, die Einreiseerlaubnis nach Aegypten 7.11 bekommen. Er erstrebe jetzt eine Einladung nach Ankara. Dem ״Dawar“ wird von seinem Berichterstatter aus Aleppo gemeldet, daß die G e I ds am m 1 u n g zugunsten der palästinensischen Araber am 7. Oktober abgeschlossen worden ist. Es wurden in Aleppo insgesamt 2600 syrische Pfund aufgebracht. Es wird angenommen, daß die Juden, die zu der Beteiligung an der Aktion gezwungen wurden, etwa 15 <0/י der Gesamtsumme aufgebracht haben. Von der Bevölkerung der Stadt Aleppo machen die Juden 3 <y0 aus. Von der Woche Der ״Da war'' wurde von der Regierung für eine Woche wegen seines Kommentars zum Entwurf der Einwanderungs- Verordnung der Regierung verboten. Die arabische Zeitung .,Felestin“ meldet aus Beirut, die Polizei habe einen Armenier verhaftet, der angeblich geständig sein soll, den Distrikts-Kommissar Mr. Andrews ermordet zu haben. Diese .Meldung muß jedoch mit größter Vorsicht aufgenomnien werden. (Palcor.) Die Tageszeitung ״El 1. i w a a“, das Organ des geflüchteten Mufti, ist nach Ab1 auf der sechswöchige״ Verbotstrist 11 i c 11 t w i e d e r e rs c 11 i e 11 e n. Vermutlich kann das Blatt wegen finanzieller Schwierigkeiten nicht weiter herausgegeben werden. In Damaskus wurde eine PaßfaScher/entraie ausgehoben, die sich vor allem mit der Ausstellung von falschen Ibissen und falschen britischen Sichtvermerken für illegale Ein- Wanderer nach Palästina befaßte. Die G r a p e t r u i t - E r n t e hat bereits begonnen. Mit der Orangenk rate wird sogleich nach dem Frühregen angefangen werden. Die Frucht ist bereits reif. Man schätzt die Zahl der notwendigen Frntearbeiier!111 südlichen Saron- Gebiet aut 1000. ln diesem Jahre sollen nur jüdische Arbeiter beschäftigt werden. Vor einigen Tagen ist in der Umgehung von Tel Aviv ein sch w c r e s U n weiter m i t H a ge 1 s c 11! a g niedergegangen. Aus Petach Tikwali wird berichtet, daß in den Orangen-Pflanzungen der dortigen Gegend schwerer Schaden angerichtet• worden ist. In vielen Pflanzungen wurden zehn bis fünfzehn Prozent, in einzelnen sogar fünfundzwanzig Prozent der Ernte vernichtet. ln der Bibliothek Salmami Schockens in Jerusalem fand 7U Ehren des zu einem Besuch in Palästina ein getroffenen Priisidenten der Vereinigung der amerikanischen Freunde der Hebräischen Universität, Samuel R. F i n k e I, und seiner Gattin ein Empfang statt, an dem die Professoren der Universität und führende Mitglieder der palästinensischen Vereinigung der Freunde der Universität teilnahm.en. Nach einem Nachruf für Avinoam Yellin hielt Salmann Schocken eine Begrüßungsansprache an den Gast, die von diesem erwidert wurde. In Tel Aviv wurde Dienstagabend die Saison des Palästinensischen Symphonie-Orchesters mit einem Beethoven• Konzert eröffnet, das von Hans Wilhelm Stein berg dirigiert wurde. 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