Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 42 (1937)
- Issue
- Heft 86 (29.10.1937)
- Date
- 1937-10-29
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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JODiSCHE RUNDSCHAU Nr. 86 29. OKTOBER 1937 Das Schwimm-Ereignis des Jahres Schwimmklub Hakoah Wien in Breslau Rundblick auf die Sportplätze Bar Kochba-Hakoah schlägt die •ISO. Handball 9:7 — Fußball 2:0 Der Berliner Rundenspiclbetricb habe am Sonntag auf dem Grirnewaldsportplatz wieder einen großen Tag. Die I. Mannschäften des Bar Kochba-Hakoah und der JSG. standen sich als alte Favoriten gegenüber, und der Makkabiverein konnte in beiden Kämpfen Siege davontragen. Im Handball, wo von vornherein mit einer Niederlage des Schildvereins gerechnet werden mußte, fiel das Ergebnis knapper aus, als man erwartete. Die Stürmerreihe, die sich noch vor zwei Wodien in ihrem Spiel gegen den Boxclub Berlin so hervorragend einführte, konnte gegen die JSO. nicht sehr befriedigen. Obwohl die Hintermannschaft des Gegners nicht überragend gut war, kam es vor dem Tor immer wieder zu Kombinationen, die nichts einbrachten. Es war nicht schön milanzuschen, wie fünf Stürmer, von denen jeder einzelne eine Klasse für sich ist, nicht die Energie hatten, eine vorbildliche Kombination durclizufiihren. Lediglich die Läuferreihe war als gut zu bezeichnen, und ihr ist es auch zu verdanken, daß das Ergebnis am Schluß nicht ungünstiger ausfiel. Nachdem es mit 5:3 für den Bar Kochba in die Halbzeit ging, fand sich der Sturm einige Minuten ganz gut zusammen und konnte bis auf 9:3 vorlegen. Dann jedoch ließ die gesamte Mannschaft, die allerdings infolge Verletzung eines Spielers nur noch mit 10 Mann wciterspielen konnte, rach und plötzlich waren die JSO.er bis auf 9:7 hcrangekommen. Die F 11(5 ball er zeigten im Anschluß daran ein ziemlieh eintöniges Spiel, bei dem lediglich der Stürmer des Bar Kochba-Hakoali, Hilkovvitz, überragte. V'or der Halbzeit konnte Bar Kochba 2 Tore landen und an diesem Ergebnis änderte sich, trotz zweier Elfmeter, die tler JSG. zugesprochen wurden, nichts mehr. Das Spie! verlief sehr fair und auch ohne Härte. Besonders hervorvuheben ist die Läuferreihe und die Verteidigung des Bar Kochba, der es in erster Linie zu verdanken war, daß der Makkabiverein den Sieg davontragen konnte. Audi hier fehlte dem Sturm die nötige Durchbnichskraft, bei dessen Vorhandensein das Ergebnis weit höher ausgefallen. Der Schiedsrichter ubersall vieles. Der JSV. Breslau in» Deutschen Makkabikreis veranstaltet am Sonntag ein Schwimmfest, bei dem neben den Schwimmern der beiden Verbände ,,Makkabi“ und ״Schild“ auch die S p i t z e nkönner der Hakoah Wien vertreten sind. Seit langein ist von allen jüdischen Schwimmern in Deutschland eine derartige Veranstaltung gewünscht worden und die Notwendigkeit eine! solchen Veranstaltung wurde immer dringender, da der jüdische Sdiwirnnisport in Deutschland schon seit eraumer Zeit keine Gelegenheit hatte, ein Ereignis vorzuereiten, das seinem Können entsprach. Für die Mitglieder des Makkabi ist diese Veranstaltung besonders wichtig; werden doch die Zeitbester! dieser Kämpfe als Makkabimeistei gewertet. Außerdem soll dieser Sdiwimmwettkampf als Ausscheidung zur III. Makkabiah gelten und schon angesichts dieser Tatsache werden alle ihr Bestes geben, um vollendeten Sch wimras port zu zeigen. Das Programm ist außerordentlich reichhaltig und sieht neben mehreren Konkurrenzen für Knaben, Mädchen und Jugend auch einige Schulstaffeln vor. Dies ist besonders erwähnenswert, da auch im Schwimmsport auf die Jugendarbeit das Augenmerk gelenkt werden muß. Von der Haltoah Wien werden die besten Schwimmerinnen und Schwimmer nach Breslau fahren, um ihr Können mit dem der Vertreter des Deutschen Makkabikreises und des ״Schild“ zu messen. Namen wie Selinko, Weinberger, Elbogen, Fischer, Haber, Zechler, Blutstein, Klug, Feingold, Steiner, Kulke und bei den Damen Strauß, Pick, Lichtner, Back, Krcmenzky und Hcdi Wertheimer versprechen aller• besten Sport, wie er selten bei einem jüdischen Schwimmfest in Deutschland gesehen worden ist. Vom Deutschen Makkabi• kreis sind folgende Vereine vertreten: Bar Kochba Dresden, Hakoah Köln, Bar Kochba Breslau, Hakoah Essen, Hakoah Stuttgart und höchstwahrscheinlich auch Bar Kochba-Hakoali Berlin, die bewährte Kräfte wie Eckstein, Zechler, Leibier, Frl. Felgran, Loewendahl, Felber, Kaufmann, Mond I und II und Schönfeld entsenden werden. Besonders spannend verspricht das iOD-m-Damen-Crawlschwimmen zu werden, denn hier müssen die Vertreter des Makkabi und des Schild gegen vier Schwimmerinnen der Hakoah Wien ihr Können unter Beweis stellen. Beim 200-tn■ Damen-Brustscbwimmen, der weitaus interessantesten Kot»• kurrenz, steht mit der Meldung von Hedi Wertheimer bereits die Siegerin fest. Leider stellt Loni Guttniann nicht zur Verfügung, da sie in England ist. Loni Guttniann war bekanntlich auf der letzten Makkabiah die Gewinnend der Silbernen Medaille hinter Hedi Wertheinier. Ebenso ist bei den Männern durch das Fehlen des Frankfurters Goldschmidt eine große Lücke gerissen worden, die nur schwer aufzufüllen sein wird. Bei den Herren wird besonderes Interesse auf den Ausgang des 200-m-Hcrren־ßrustsclnvimmens gelegt werden müssen, da hier der bekannte Wiener Schwimmer Elbogen aut die Elite des Makkabi und des Schild stoßen wird. Im 100-ni-Hcrren-Crawl-Scliwimmen werden Fischer, Wien, und Haber von der Hakoah Wien bis auf Tichauer in den deutschen Vertretern keine ernsthaften Konkurrenten haben. Klug und Blutstein werden im 100-m-Riickenschwimmen für Herren ebenfalls leichtes Spiel haben, um den Sieg über Mond, Meise!, Kaufmann und Königsberger davonzutragen. Das 4*4stündige Programm, das im ganzen 120 Aktive in 22 Wettbewerben umfaßt, hat infolge der zahlreichen Meldüngen fast überall mehrere Läufe erforderlich gemacht und sieht noch Staffelkänipfe der jüdischen Schulen Breslaus, ein Schauspringen sowie zwei vielversprechende Wasserballkämpfe zwischen aer Mannschaft der Hakoah Wien und den Auswahlmannschaften des Deutschen Makkabikreises sowie des Schild vor. Die Kämpfe beginnen um 14.30 Uhr mit einem Aufmarsch aller Aktiven. Berliner Ergebnisse Handball: BK. I gegen JSG 1 0:7 (5:3); BK. II gegen Boxclub 1 1 :11 (0:3); Jugend JSG. II gegen JSK, I 22 :1 (8 :0); JSG. VI! gegen BK. Alte Herren II 14 :1 (7 : 1); Frauen BK. 111 gegen JSG. i 0:13 (0:7); Frauen BK. IV gegen BK. VI 5:0’ (2:0); BK, 1. Jugend ״egen BK. Alte Herren 19:3 (7 : 1); Frauen BK. 1 gegen JSK. 17:2 (4 :1); JSG. II gegen Hagibor I 6:5 (5:4); JSG. I. Jugend gegen Makkabi 1 2:4 (1:0); Mädchen BK. II gegen BK. 1 3 : 12 (1 :7). Fußball: BK. I gegen JSG. I 2:0; BK. III gegen Hagibor 111 7:3; BK. Alte Herren gegen JSG. HI 13:3; Hagibor I. Sch. gegen BK. I. Sch. 1 :0; BK. IV. Jugend gegen Hagibor IV. |ug. 4 :4; BK. 111. Sch. gegen JSG.III. Sch. 1:0. Stuttgart siegt gegen Mannheim Schild Mannheim besuchte die Hakoah Stuttgart zu einem Freundschaftsspiel. Die Stuttgarter mußten mit vier Mann Ersatz antreten. Trotzdem konnten sie nach iairem Kampfe einen 4:0-Sicg buchen. Drelstädte-Turnkampf in Essen Die westdeutschen Makkabitunicr aus Köln und Düsseidort trafen sich mit den Essenern auf Einladung des Essener Hakoah zu einem gut aufgezogenen Wertkampf. Gleichzeitig damit hielt der Veranstalter seine Vereinsineister- Schäften ab. Es wurden sowohl beim Dreistädtckampf, bei (Schluß aus Nr. SD Ueber 400 m ist die überragende Stellung von König (Wien) unangetaslcf, wenn er auch in diesem Jahr nicht die guten Zeiten der Vorjahre über seine Spezialstrecke aufweisen kann. Er gehört natürlich auch zu den Favoriten des 200-m-Laufs, den er bei der II. Makkabiah gewonnen hat. Der Nachwuchs aut dieser Strecke 1>t schwach, Deutscher und Maranz, die alten Kämpen aus Wien und Tel Aviv, scheinen noch die meisten Aussichten unter den bekannten Athleten für den Endlauf zu hallen. Eine sehr interessante Auseinandersetzung wird es auf der 800 -111 - S t r 1c k e!■:eben. Hier wird der neue Mittelstreckensfern der Wiener i hakoah, Kaiser, Gelegenheit nehmen wollen, für die Niederlage, die ihm Orgler (Deutschland) beim Frankfurter 11;1II011 fest heigebradit hat, Revanche zu nehmen. Wenn Ürglers Iorm durch seine Hachscharah nicht zu sehr leiden sollu-, wird es 'eines der spannendsten Rennen werden. Wer wird bei dieser Auseinandersetzung der lachende Dritte aus Uebersee sein? Die Prager Goldschmidt und Schwarz und Passy (T. A.) sind Anwärter auf die Plätze. — Eine ähnliche Auseinandersetzung wie über 800 m dürfte es über 1500 und 5000 m zwischen Blöilv (Prag) und Werthcn (Berlin) geben. Es wird interessant sein, iestzustellen, ob das an sich vorhandene Können und das heimatliche Milieu ausreichen werden, die mangelnde Kampferfahrung auszugleichen und den veranlagtesten Läufer Erez Israels, den Rechowother Waldmann, zu befähigen, in diesen Kampf erfolgreich einzugreifen. Ueber 10 und 25 km sind Beck (Oesterreich) und Frankl (E. I) in erster Reihe zu nennen, dagegen kann man sich über die Chancen der Hürdenläufer und der Gelier noch kein Bild machen, da die Konkurrenzen zu wenig von Makkabisportlern bestritten worden sind, ln beiden Staffeln ist das Makkabiteam aus Oesterreich hoher Favorit. Die technischen Ucbungcn sind von jeher ein Schmerzenskind des Makkahisports gewesen, und so sind denn auch die Leistungen in diesen Konkurrenzen meistens erheblich schlechter als die Laufkistungeii gewesen. Noch immer gibt es keiner! Athleten, der mit Sicherheit den Speer über die 50-m-ürenze werfen kann, und die 13-m-Greuze im Kugelstoßen ist anscheinend ebenfalls unübersteigbar. Einzig׳ im Diskuswerfen gibt cs erfreulichere Verhältnisse. Hier hat sieh der Prager Freund zu einem sehr zuverlässigen und sich ständig verbessernden 40-ni-Mnnn entwickelt, von dem noch viel zu hoffen ist. Auch Still, der letzte Makkahisicger, konnte mit einer Reihe schöner 40-m-Würfc aufwarlen. Weiß (CSR.) wirft nicht viel weniger, seine Stärke liegt aber mehr im Kugelstoßen und Hammerwerfen, wo er bestimmt weit vorn enden wird. In diesen Konkurrenzen und besonders im Speerdem mit Werner Hecht» Mirjam Leeser und Helga Tichauer die westdeutsche Spitzenklasse der Makkabiturner vertreten war, als auch bei den Vereinsmeisterschaften sehr schöne Leistungen gezeigt. Hier verdient besonders der Sieger der Altersturner-Oberstufe Erwähnung. Besonders erfreulich war der Eindruck, den man vom Nachwuchs mitnehmen konnte. Es wird in allen Vereinen eine gute und sachgemäße Aufbauarbeit betrieben und die Nachwuclisturner lassen für die Zukunft das Beste erhoffen. Dreistädtekampf (gleichzeitig Vereinsmeisterschaft): (K Hakoah Köln; D Makkabi Düsseldorf; E Hakoah Essen) Flauen, Siebenkampf: 1. Mirjam Leeser (K) 132 Punkte; 2. Helga Tichauer (E) 126 Punkte. — Herren, Achtkampf: 1. Werner Hecht (D) 150 Punkte; 2. Josef Joscowicz (E) 143'/, Punkte. — Weibl, Jugend, Jahrgang 21-22, Siebenkampf: 1. Thea Weil (E) 133 Punkte; 2. Margit Einhorn (E) 126'/, Punkte. — Männlich« Jugend, Jahrgang 21-22, Siebenkampf: 1. Gerd Rosendahl (E) 128 Punkte; 2. Willi Verständig (0) 126", Punkte. Verelnsmeisterschaften: Altersturner, Oberstufe: 1. Sally Luft (68 Jahre) 55 Punkte; 2. Karl Aron (58 Jahre) 63 Punkte. — Altcrsturner, Unterstufe: 1. Franz Ncuberg 72•/, Punkte; 2. Alex Marx 70 Punkte. — Frauen, Unter• stufe: 1.Berta Mandclbauni 69V, Punkte; 2. Miriam Schindler 65*/, Punkte. —• Männer, Unterstufe: 1. Leo Bär 71', Punkte; 2. Man• fred Stern 70V, Punkte. — Weibl. Jugend, Jahrgang 21-22, Unter• stufe: 1. Anneliese Fricdlein 74 Punkte; Ruth Metzger 671/0 Punkt«. Männliche Jugend, Jahrgang 21—22: 1. Leo Strauchler 61 Punkte; werfen hegen die größten Erfolgschancen von Ercz Israel, die in Rabin-owitz, Attermann und Green einige befähigte Werfer haben, die in der Entscheidung ein ernstes Wort mitzureden haben werden. Im Hoch - und Weitsprung liegen aut Grund der Ergebnisse der letzten Saison die Brüder Blank (Deutschland) und Wasser (CSR.) an der Spitze. Gold (Stockholm) hat ebenfalls gute Leistungen aufweisen können, ebenso verschiedene Springer der baltischen Länder. Bei den relativ ausgeglichenen und mäßigen Leistungen sind natürlich alle Ueberraschungsmögliclik eiten gegeben. Stabhochsprung und Dreisprung sind große Fragezeichen. Bei den Frauenkonkurrenzen dürfte es die 100-m- Siegerin der II. Makkabiah, die Hamburgeri-n Kendziorra, schwer haben, ihren Sieg zu wiederholen. Die Wienerin Gerda Gottlieb hat sie schon mehrmals geschlagen und Erez Israel hat mit der sehr begabten Ada Avud ein sehr heißes Eisen im Feuer, die auch im Weitsprung mitsprechen können wird. Den Hochsprung wird sich wohl die weltrekordlerin Gerda Gottiieb keinesfalls entgehen lassen. Stark zurückgegangen sind die Leistungen in den Wurfübungen, hier fehlen vctschiedenc gute Kräfte, die bisher nicht ersetzt werden konnten. Es ist sehr schwer, hier eine Vorhersage zu treffen, da bis auf die guten Diskuswürfe von Berson (E. I.), die mit diesen Weiten ernste Aussichten geltend machen kann, keine nennenswerten Ergebnisse erzielt worden sind. Auch in der 4x100-111- Staffel hat Ercz Israel gute Chancen auf einen Sieg. Völlig von der Tagesform abhängig ist der Sieg in einer so schwierigen Uebung wie dem Zeh n kampf für Männer und dem Fünfkampf für Frauen. Bei den Männern haben die bewährten Mehrkämpfer Petsehau und Weiß (CSR.) und Attcrmann (E. I.) die meisten Chancen, bei den Frauen könnte Gerda Gottlieb gewinnen, doch wie gesagt, hier sind die meisten Ueberraschungen möglich. Diese Uebersieht soll dazu dienen, aufzuzeigen, in welchen Konkurrenzen die einzelnen Kreise noch besondere Erfolgsmögliehkeiten haben können. Man kann nicht von heute auf morgen Spitzenkönner auf die Beine stellen, aber man kann vielleicht noch durch eine kleine Umstellung Athleten, die in ihrer Spezialübung zu schwere Konkurrenz haben, um aussichtsreich ins Rennen zu gehen, auf eine ihnen auch liegende» aber weniger stark besetzte Uebung umstellen. Es gibt davon, wie aus dieser Musterung hervorgeht, noch eine ganze Reihe. Doch was wird USA. und Südafrika an den Start bringen, und weiche Ueberraschungen kommen aus den Makkabikreisen, von denen man im letzten Jahre wenig oder gar nichts gehört hat? Alle Berechnungen und Voraussagen können von den Vertretern der Kreise, die bei unserer Uebersicht nickt in Betracht gezogen worden sind, über den Haufen gestoßen werden. 2. Ralf ERhengrün 541/3 Punkte. — Mädchen, bis 14 Jahre: 1. Hannclore Strauß 821,2 Punkte: 2. Ruth Sommerfreund 81 Punkte. — Knaben, 14 Jahr«: 1. Max Uriger 941/2 Punkte; % Richard Teig 861/2 Punkte. (Die nicht erwähnten Oberstufen- Gruppen nahmen am Dreistädlckampf teil.) Makfcabi - Siege in Südwestdeutschlancl Der letzte Spielsonntag brachte Makkabi-Siege auf der ganzen Linie. In Frankfurt fertigte Bar Kochba Frankfurt I den sehr spielstarken JSpV. Olfenbach I im Fußball mit 5:1 (2; 1) Toren ab. Man sah einen harten, rassigen Kampf. Die Makkabim waren eindeutig überlegen und der Schütze des Siegestors im Berliner Pokalendspiel, Ernst Meyer, konnte sogar drei Treffer hintereinander anbringen. Noch eindeutiger war die Uebcrlegenhcit der Frankfurter Bar Kochbaner iin Reservenspiel, das gar mit 6:0 (3:0) ausging- Einen glänzenden Sieg über den Pokalsieger iin Mainkreis, Schild Frankfurt I, errang der Bar Koeliha Offenbach mit 3:2 (3:0) Toren. Die Seliildleute wachten erst nach der bis Halbzeit andauernden 3:0-Führung der Bar Kociibaner auf; es gelang ihnen aber nur, zwei Treffer aufzuholen. Weitere Fußball-Ergebnisse: Schild Frankfurt Jugend II gegen Bar Kochba Frankfurt Jugend II 1:4 (0:2). Im Handball konnte der JJß. Hanau mit beiden Mannschäften nicht gegen den Bar Kochba Frankfurt bestehen. Die Frankfurter Fferreneinheit fand sich allerdings erst nach Seitenwechsel zusammen und gewann schließlich mit 10 :3 (3:2), während sie zu Spielbeginn bei den Hanauer Makkabim aut harten Widerstand stieß. Bei den Damen war der Kampf zwischen Bar Kochba Frankfurt und JJB. Hanau eine eindeutige Sache; hier gab es einen glatten 8:0 (2:0)־Sieg der Frankfurterinnen. Tischtennis Bar Kochba Halle gegen Bar Kochba Weißenfels (2:8) Bar Kochba Weißenfels zeigte auch in diesem Spiel, daß er den Hallenser Makkabi-Lcuten bei weitem überlegen ist. Er brauchte im ganzen Turnier nur ein Herren- Einzel an die Gastgeber abzugeben. Dieser Sieg ist um so höher zu werten, als Weißenfels nicht mit seiner ersten Tischtennis-Garnitur aufwarten konnte. Rundenspiele in Nürnberg Handball; Männer: Jtus München gegen Jtus Fürth 8:6; Frauen: Jtus Nürnberg gegen Jtus München 4:1. — Fußball: Jtus Nürnberg gegen Jtus München 4:1. Was bringt der Sonntag? Berlin. Hockey: 10 Uhr: JSG. I gegen BK. II; II. 30 Uhr: BK. I gegen Tennis BK. i; 14 Uhr: JSG. Daincn gegen BK. Damen; 15 Uhr: JSG. II gegen JSG. Jugend. Fußball; Grunewald. 14.30 Uhr: Hagibor I gegen JSK. I. — Schäfersee. 9 Uhr: Hakoah IV gegen JSG. IV; 10.40 Uhr: Hakoah A. H. gegen JSK. II; 12.20 Uhr: Hakoah I. Sch. gegen JSK. I. Sch.; 13.20 Uhr: JSG. II gegen BK.־ Hakoah Handball; 14.30 Uhr: Hakoah II gegen Hagibor II. — 9 Uhr: JSG, II. Jgd. gegen Flakoah III. jgd.; 10.30 Uhr: JSK. I. Jgd. gegen Hakoah Jgd.; II Uhr: JSK. IV. Sch. gegen Hakoah V. Sch.; 12.10 Uhr: JSG. I1L Sch. gegen Hagibor IV. Sch.; 13.20 Uhr: JSK, IM. Sch. gegen Hakoah III. Sch.; 14.30 Uhr: JSG. II. Sch. gegen Hakoah II. Sch.; 15.40 Uhr: JSG. I. Sch. gegen Hagibor II. Sch. Handball: Grunewald. 9 Uhr: BK. V gegen JSG. VII; 10.15 Uhr: Hagibor M gegen Triton M; 11.30 Uhr: BK. VI gegen BK. Alte Herren 11; 12.45 Uhr: Jugend Hagibor I gegen BK. II: 14 Uhr: Frauen JSG. III gegen BK. V; 15 Uhr: Frauen BK. II gegen JSO. II; 9 Uhr: BK. MI gegen BK. I. Jugend; 10.15 Ohr: BK. Alte Herren I gegen Triton I; 12.45 Uhr: Kami 1 gegen BK. II; 14 Uhr: JSG. VI gegen Undine I; 13.20 Uhr: Hagibor I gegen JSK. I. — Schäfersee: 13.20 Uhr: JSO. II gegen BK. I. Frankfurt a.M. Sportplatz Sondershauser Straße: Freundschaftsspiele; Fußball: 10 Uhr: Hakoah Frankfurt Schüler IV gegen Bar Kochba Offenbach Schüler I!; 11 Uhr: Bar Kochba Frankfurt Schüler I gegen Schild Frankfurt Schüler I; 14.30 Uhr: Bar Kochba Frankfurt I gegen Makkabi München-Gladbach I. Handball: 13.30 Uhr: Bar Kochba-Hakoah Frankfurt Damen komb. gegen westdeutsche Damen-Auswahlelf. — Tischtennis-Kasino, Neue Mainzer Str. 23, nachmittags: Tischtennis-Klubkampf Bar Kochba Frankfurt gegen Makkabi München-Gladbach. Die Leichtathletik auf der III. Makkabiah