Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 42 (1937)
- Issue
- Heft 85 (26.10.1937)
- Date
- 1937-10-26
- Page
- – (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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JÜDISCHE RUNDSCHAU AUS DEM REICH Nr. 85, 26. OKTOBER 1937 Frankfurter Chronik Von unserem Berichterstatter Erhebliche Schwierigkeiten waren zu überwinden, bis der Kulturbund Rhein-Main in diesem Jahre seine Tätigkeit wieder autnctinien konnte. Als neuer kiinstlerisch-organisato- Tischer Leiter wurde l)r. Levinger vom Kulturbund Rhein- Ruhr gewonnen. An der Spitze des Orchesters steht wieder Professor Priiwer. Die Maßnahme, daß jetzt ein fester Monatsbeitrag, und zwar für ein ganzes Jahr, geleistet werden muß, stieß zuerst auf Widerstand, setzte sich jedoch durch und die nötige Mitgliederzahl wurde erreicht. Das Programm verspricht Orchester-, Chor- und Solisten-Konzerte, Theaterabende, Rezitations- und Kleinkunstahende, Vorträge u. a. in vielfältiger Auswahl. Das jüdische Element scheint gebührende Berücksichtigung gefunden zu haben. Ein Werbe a b e n d bildete den Auftakt der Winterarbeite Rabb. Dr, Salzberger und Dr. Levinger warben fiir die Idee des Kulturbundes. Frankfurter Künstler (S t 'e i g c r - B e t 7 a k, Orct e H off, L. Schwarz- M a y e rbot er, Assen heim, Auerbach, Prof. Priiwer, Dr. W. Salotnon) boten erlesene musikalische Gaben. Ein Kammermusikabem! bildete die Einleitung des eigentlichen Abonneuient-Zvkhis. Das Streichquartett des Kulturbund-Or- Chesters, die Herren Drucker, Rainer, Karp und Dr. Edelstein, vermittelten in hervorragendem Ztisaminenspiel und fein ausgewogenem Klang Sinctauas Quartett ״Aus meinem Leben“ und Tschaikowskys op. 11, dessen intimere Reize in dem großen Saale des Saalbaus etwas xerflattcrn mußten. Für Richard Karp, den ausgezeichneten Bratscher, der sich auch als Dirigent bewahrt hatte, bedeutete dieser Abend den Abschied von seiner bisherigen Tätigkeit. Ruth Kisch- Arndt steuerte in ihrer vergebtigten, tiefschürfenden Oestaltungsart eine Aus1111־.״ nicht alltäglicher (iesänge hei, unter denen hebräische I ieder von Herbert Fromm und Arno Nadel besonderen Beifall fanden. Audi die J 11 d i s c!1 e ח T o n k ü n s 11 c r bähen ihre sozial und künstlerisch wichtigen Mittwochs-Konzerte wieder anfgenonunen. tan stilistisch interessantes Programm (״Musik um IsÖV') mit Werken von Chopin, Rerlioz, Fiszt, Halcvv und Meverhcer wurde von den Damen Gerda Opper! he im (Gesang), Alice R o s e n h a u m (Klavier) und Lcni 1. •0 r s c h M o r ״ c 11 5 t e r n (Begleitung) in gediegener Form zur Ausführung gebracht. Dr. X a t h a n Ehrenreic h Künstlerisches und geistiges Lehen Baden-Baden. Der Jüdische Kulturbund eräffnetc seine Wititerveranstalnmgen mit einem I Icrmann-Sc h e y-Abentl, bei dem auch die Pianistin Suse L o e b mitwirkte. Gleiwi'tz. Die S v n; 1 gegen gemeinde Olciwitz bat in den letzten vier Jahren um etwa 500 Mitglieder abgenommen; am 15. September betrug die Scelcnzahl nur noch 13-59 Personen; seitdem ist ein weiterer Rückgang eingetreten. —- Die Kultu r bu n d s a i s o n konnte bisher noch nicht eröffnet werden. Die erste Veranstaltung wird voraussichtlich das Lustspiel ״Jean“ von Bus-Fekete bringen. — Aut Veranlassung des Gemcindevorsitzenden, Justizrat Koch mann, hat der Synagogen-Gcmeindeverbanci Oberschlesien einen Sportplatz angekault; der Platz־ wird demnächst seiner Verwendung übergeben werden. — Die Leitung der jüdischen Volksschule hat die Genehmigung zur Eingliederung des hebräischen Sprach- Unterrichts iri ihren Lehrplan erhalten; somit wird der hebräische Sprachunterricht jetzt obligatorisch. Es wurden vorläufig nur die beiden Unterstufen eingegliedert; der Unterricht in den Oberstufen wird noch in der hebräischen l'nterrichtsanstnlt erteilt, die unter Leitung von Rabbiner* Dr. Ochs steht. Später werden die Lehrkräfte von der Volksschule übernommen. Am 31. Oktober begeht Sanitätsrat Dr. B I u m e n f c I d II seinen 70. Geburtstag; er war früher jahrelang Vorsitzender der Srnagogengemeinde Myslowitz und Stadtverordneter. ' H. B. Köln. Am 1b. ()]woher fand ein Oneg Schahbat statt, bei dem Erich l.ucas über ״Praktischer und politischer Zionismus“ sprach. Klavier-Improvisationen und Rezitationen verschönertcn den Abend. Zionistisches und Gemeindeleben Düsseldorf, Aus 22, Squtonber .,pr.iAi Dr. 11:1ns Fi ietlcnfhal, Berlin, irr׳.•'-!! 1<!1 .׳!! vr-r ,’,,»Di 300 /Wm/rn!!?!er da- Thema: ,,An einem Wc;,.Lpi!:,k1 jü.!T Our GewLi_11־e — N;tcD den Tagen, von Zur!־ h‘*. Frankfurt am Main, Am 1. HkiDwr k׳>n:)׳<* Dir ]ml:-110־ Hmr-- haltun^•- •■.״h1׳!e ai;! ״׳.:!<*> vie:zi.:i 0׳! •ye TT i-’ki":! 7mi׳T. ITT■ ken. Au., der Imna?ivc 1!<ץ v;4s0!״ Krui-o in hcm!tutdrnr,'n R.ihincr! am 1, Oktober 1897 m;t 12 >1!׳.׳u!erinnen uisT 4 ren-i'unir innen oe^nOnd'O, h;׳n diese Imuiuhon >rit *־*wa 10 J:1hn־n einen zeit jnm n!Tn! AuDchwung genommen, ־■״> rl.!r> sie hwim mit wen ü!״-r 90 ו Schülerinnen zil den wj, rniq-'en Au-TTun^־! uifii der F!ה nkuirier Jüdischen Gemeinde gehört. Ung-r halsen auch Grnwin‘!c un«| keiehsvrrfretung die BedtMjtang riie-cr Linnch'un^ erkannt und Grdern sie durch Subventionen. Dir etwa zu gleichen Triirn internen und externem Zöglinge setzen;T־׳h audm verydsirden-ten Alters- ■and Vorbildung*• schichten von 14jahjigcn eben der \’o!k--chule entwachsenen Schulerinnen bis zu 20- und 21j.ihrigen. Ahitcne!!! innen, welche den Haushaltungs~Ptlegerinnen-Kur.nl־• absolvieren, zusammen. An Au-hildungajnöglichkeiten sind zur '/.eil die folgenden geschafft n: Einjähriges Hau-halt1n1gS'Pflc:.!ct innen •Seminar mit anerkannter Alischlußprüfung, halb- und einjährige }lair-hahungslehrgangc für Sechzehnjährige, einjährige IJaushah.dehrgängc für Vierzehnjährige, FathkDsse für Schneidern und Wäscheniib.cn, sowie eine Reihe von Schulküchen- Unterrichtskuisen für die Zöglinge des Philantropms und der Israelitischen Volksschule. Dr. E. Seligmann Göppingen. Am 12. September hielt Dr. Hans C a ק c 1 I (Berlin) einen instruktiven Vortrag über: ״Der jüdische Staat — Ende einer Illusion oder neue Wirklichkeit“, GeUenkirchen, Ar ich Händler (Berlin) sprach auf einem Elurn-Abcnd des Brüh Ilanoar über den ,.Weg der jüdischen Jugend ־*. Groß-Strehlitz. Am 11. September sprach in der Ortsgruppe Fritz Tau (Reuthen) über das Thema: ״Die Bedeutung des XX. Zionistenknngre-se.s für das jüdische Volk“. Der Vortrag fand allgemeinen Beifall und war gut he-ucho Die ZOG. hält ihre Arbeitsabende jeden Sonnabend uni 20.30 Uhr im Gcmcindchcim ah. Halberstadt. Arjch Händler "sprach in der ZOG. über das Thema: ..Judcnstaat — jüdischer Staat“. Hagen In Westfalen. Am 1. September sprach Dr. Fritz Ikcn* her g in der Ortsgruppe über das Thema: ״?u.lcüstaat oder Natiorialhcim — nach dem XX. Zionistenkongreß“. Hamm. Am 30. Ocptcmbcr spiarh l>r. Fritz Ikenbcrg genneinsam mit Herrn Frank (Dortmund) in der ZOG. über: ״Der STETTIN , Sonnabend, 30. Oktober 1937, 20.30 Uhr Gemeinde - Synagoge, Rosengarten 9.-10 DR. HANS FRIEDENTHAL DER JUDENSTAAT Ende einer Jtluslort oder neue Wirklichkeit STETTINER ZIONISTISCHE VEREINIGUNG jiidhehe Staat. ׳־ - Frnlc einer Illusion ■— oder neue Wirklichkeit? — -Nach den Tagen, von Zürich“. Heilbronn. In der ZOG. hielt Rabbiner Dr. Hcimann anbißiirh cimfr HcrzFOedrnkfeier eine Rede über: ״Das Vermächtnis Ileizls tur unsere Zeit“. Vor einiger Zeit trat der langjährige und verdiente Vorsitzende *1er ZOG.., Dr. Scheuer, seine Alijah an. Die X< >G. verlor m ihm nicht nur ihren Gründer, sondern auch den Mann, der sie durch unermüdliche und zähe Arbeit zu ihrer heutigen Ihdhe brachie und der seine Kraft und seine Zeit ebenso dem KKL und dem KIi zur Verfügung stellte. Der neue Vorsitzende,־ Dr, Kern, leitete seine Tätigkeit mit einem ausführlichen Kongreß־ bericht ein. II. Reis hielt ein Referat über Arlosoroff. In einem Grmrindevortrag behandelte Rabbiner Dr. II c i m a n n das Thema: ,,Gedanken und Bräuche der bevorstehenden Fesfeszcit“. Hindenhurg (Oberschles.)• Am 13. September fand eine Berichts- Versammlung über den XX. Zionistenkongreß statt. Das Referat hielt Arnold Wiener, der an dem Kongreß und der Tagung der Jcwish Agcncv als Delcgierrer teilgcnommen hat. Er brachte die geistige I.instcllung der Parteien, welche für die Resolution A und für die Resolution B gestimmt hatten, zu einer klaren Darstellung und moti־ vierte seine eigene Stimmenabgabe zugunsten Rc.-olution B, während Fritz Tau den Standpunkt der Richtung A verfocht. Herr Wiener schloß mit einer warm empfundenen Werbung für die Rosch-Iiascha j1ah־Aktion des Keren Kajemcth. Iserlohn. Am 7. Oktober sprach Dr, Fritz Iker.berg, Dusselilorf, in der ZOG. i!l>er gegenwärtige Aufgaben. Köln. Am 7. Oktober sprach Rabbiner Dr- Lothar R o t h sc h i!d, Saarbrücken, im erweiterten Arbeits• und Intensivkreis über das Thema ,,Juden in der Entscheidung•*. Königsberg. In der Generalversammlung der ZOG. ,wurde bei der Neuwahl des Vorstände■» Dr. J cd w abnick zum Vorsitzenden der Ortsgruppe gewählt. Dr. Paul Hirsch referierte über das Thema: ״Vom Pcel-Berithl zum Volke!bund“. Liegnitz. Am 21. Ok!ol>cr sprach Dr. Walter Lux (Breslau) über das Thema: ,,Nationale Heimstätte oder Judenstaat? Fiir oder gegen den Tcilungsplan?“ Mannheim. Bei der Bar Kochba-Feier sang nicht, wie irrtümlich berichtet, GKkstein, sondern Herr Grünglück, Frankfurt a. M. Offenbach am Main. Der Leiter der jüdischen ßezirkssHmle in Offenhach am Main, Dr. Manfred Strauß, wird im November nach Amerika au>wandcrn. Aus diesem Grunde versammelten sich am 30. September Schüler, Lehrer, Freunde d-er Schule und der Vorstand der Gemeinde zu einer Abschiedsstunde. Nach einem Lied des Srhülerrhors sprach ein Schüler des 10. Schuljahres schlicht und innig. Dr. Guggcnheim als 1. Vorstand brachte den Dank der Ge* mcinde zum Ausdruck. Im Namen des Lehrerkollegiums dankte Herr L i e h t e n st c i 11 Dr. Strauß dafür, daß er allzeit ein kollegialer Schulleiter war. Rabbiner Dr. Dienentann betonte, er wolle nicht noch einmal die guten Eigenschaften und das pädagogische Geschick des Scheidenden schildern, sondern über die. Ergriffenheit der Stunde hinweg z1,׳ einem sarhlichrn Thema ülvergehen. Fr gab eitlen Abriß über die Ziele der jüdischen Schule von früher und heute. Bewegt dankte Dr. Strauß den Versammelten. Oppeln (Oberschlesien). Am 31. August fand eine Berichts- Versammlung über den XX. Zionistenkongreß statt, zu der ah Berichterstatter der Delegierte Arnold Wiener und als Korreferent Rezirkssckretür Fritz Tau erschienen waren. Fs ist zu hoffen, daß sich aus der Veranstaltung eine starke Anregung für die Rosch-Haschannh-Sammlung und für die künftige zionistische Arbeit in Oppeln ergeben, ־wird. Papenburg (Eins). Am 17. Oktober beging die Gemeinde das 50jährige Jubiläum ihrer Synagoge. Am gleichen Tage wurde eine jüdische \ olksschule eröffnet und zugleich der neue Lehrer. Benno ließ, in sein Amt eingeführt. Landrahhiner Dr. Blum hielt die Festrede. Die Feier wurde umrahmt durch Gesänge des Kantors Bernhard ChrzeMitzer (Berlin). Anschließend sprach in seiner V&ohsten Freitag: Kinder-Rundschau Kulturveranstaltung des Preußischen Landesverbandes Dr. Bruno Schön fei d über: ״Die Messhisidce im Judentum״*. Remscheid. Die ZOG. nahm am 22. Scpt. ihre Arbeit wieder auf. Nach einleitenden Worten der Vorsitzenden, Frau Dr. M. Cohn, gab Frau Strauß, Remscheid, Informationen über die Aufgaben des KKL. Anschließend schilderte Herr S. Lazcr das Leben von Mcndcle Mochcr Sforim. Schivclbein. Aus Anlaß des Fortzuges des Vorstandsmitgliedes Julius Moses fand eine Abschiedsfeier statt. Prediger E hrenberg würdigte die Ycidiensle des Scheidenden, Dr. mcd. Meyersohn sprach den Dank der Gemeinde aus. Schneidemüh!. In diesem Jahre feiert die Gemeinde Schneidemiihl den 100. Jahrestag der Grundsteinlegung ihrer Synagoge auf dem Wühelinsplatz. Nach dem großen Brand im Jahre 1837, dem auch die alte Svnagoge zum Opfer gefallen war, wurde ein neues Gotteshaus errichtet, das inzwischen dreimal umgebaut worden ist. Am Rosch llasehanah gedachte Rahhiner Dr. Plotke des Jubiläums in einer Fcsapredigt. — Lehrer u R. Moses, jahrelanges Mitglied des Gcmcindevorstandes, einer der uncinnidliclmtcn Mitarbeiter der Gemeinde, verläßt, in diesen Tagen Schneidemühl. Schwcinfurt, Der Gemeindevorsteher Ludwig Silberstein verstarb nach kurzer Krankheit. Der Trauer der Gemeinde gab Be* zirksrabbiner Dr. Köhler beredten Ausdruck. Nach ihm sprachen an der Bahre Amtsgerichtsrat Dr. Frank, Justizrat Dr. Haas (Würzburg), Lehrer B c r 1 i n g c r, M. L e h m a n n und Dr. Justin M ohrcnwii z. Stargard. ln der ZOG. sprach Georg Kopvdlowski, Stettin, über das Thema ״Nach dem Kongreß“. Stralsund. Zu einer Feier vereinigte sich am 3. Oktober die Synagogcngcmcinde Stralsund, um das 150jährige Bestehen ihrer Svn• agoge festlich zu begehen. In der geschmückten Svnngoge konnte flcr Vorsitzende der Gemeinde, Fritz (lohn, auch die Vertreter der Xachbargemeinden Anklam, Greifswald und Rostock begrüßen, ln einem kurzen geschichtlichen׳ Rückblick führte er aus, daß die Ge• nreindc ins Leben gerufen sei durch die 1757 von der schwedischen Regierung nach Stralsund geholten Münzjuden Gebiüder Hertz. Schon in früheren Jahrhunderten hätten Juden in Stralsund gelebt — erst• malig urkundlich erwähnt 1282 — ohne daß von dem Be-tehcn einer Gemeinde etwas überliefert worden sei. — Namens der Chewra Ka• discha übergab deren Vorsitzender, Simon S t c i n f e 1 d, mit den Glückwünschen ah Geschenk einen Thornvorhang. — Prediger Lemke gedachte in seiner Krinncnmg'.nnsprache besonders der Männer, die als Lehrer und Vorsteher in früheren Jahren für dieses Gotteshaus gewirkt hatten. — Rabbiner R 1 e h t e r (Stettin) über• mittche die Grüße und Glückwünsche des Preußischen Landcsvcr• bandes jüdischer Gemeinden und ries Verbandes der Synagogen« Gemeinden Pommerns. Die Feier wurde besonders verschönt durch die Gesänge von Oberkantor R a i 11 o w i ז z (StetGn), wirkungsvoll am Harmonium begleitet von Herrn Schneemann (Berlin). Nach der Feier in der Synagoge versammelten sich die Teilnehmer zu einem geselligen Beisammensein i!11 Gemeindezimmer. Stuttgart. Die ZOG. hat ihre Winierarbcit begonnen und veT• einigt ihre Mitglieder alle 14 Tage zu. einem Ortcgnippenabend. Eingeleitet wurden die Abende am 18. Oktober durch einen Vortrag von Dr. Pnmeranz, Frankfurt am Main, über die: ״Neueste Klappe der Palästina-Politik“. *— ZOG. und Jüdisches Lehrhaus haben sieh zu einem Zyklus über den Peel-Uerirht zusammengefunden, der von Felix David geleitet wird. Der erste Abend fand am 11. Oktober statt. Herr Ernst Frctidcnlieim verläßt Stuttgart. In ihm verlicrt der Sportklub Hakoah seinen ersten Vorsitzenden und die ZOG, einen ihrer aktivsten Mitarbeit er. Das Präsidium des Deuitschen Makkabikreises würdigte seine Verdirri.'äe durch die Verleihung der silbernen Ehrennadel, die ihm durch Dr. Tänzer überreicht wurde. Zwickau. Am 9. Oktober .sprach Dr. Flesrh über ״Der Jtidcn.staat vor der Verwirklichung — Probleme der Politik und Wirtschaft“, Ankündigungen Hannover! Jüdischer Kulturbnn.I. O.isispiel der Hamburger Kultur• btmdbühne ״Jean“ am 30. und 31. Oktober, 20.15 Uhr, Synagoge, Bergstr. 8. Am 31. Oktober. 15 I hr. Kimle׳rvorMe!h1ng: Künstlerische Handpuppen-spielc, — Stettin: /<)!׳. Am 30. Okiobrr. 20.30 Chr, Synagoge, Rosengarten. Dr. lLmn!•'riedcnthnl IBerlin): ״Der Juden- Staat — Ende einer Illusion oder neue Wirklichkeit? — Die Wendüng in Palästina“. — Stuttgarl: ZOf,. Am 1. November, 20.30 Uhr, Oartenstr. 30. Felix David: ,,Paiäoiitas Wirt adult in der Krise“ Bericht «irret Palästiuateise. Familien - Nachrichten Frau Therese verw, B 1 ti nt I e i n. Leipzig, Kichlc.-.t r. 26, begeht am 19. November den 70. Geburtstag. Frau Babette Kaufmann, Rhrinbisihofsheim (zur Zeit Karlsruhe, Kreuzstr. 21), begeht am 27. Oktober den 75. Geburtstag. Frau Johanna Mosbach, Jlörd« (Westfalen), begeht am 30. Oktober den 90. Geburtstag, Frau Hulda Wallach, Oberaula (Uersfeld), beging am 23. Oktober den 74. Geburtstag. Barmizwah-Termine! Am 30. Oktober (25■ Marrhcsehwan): Thomas M. Ascher, Sohn von Rudolf Ascher, Hamburg 39, Winterhuder. quai 15. — Am 13. November (9. Kislevv): Kurt. G old sc hm i d t, Sohn von Julius Goldschmidt, Hannover, Grctchcnstr. 28. Im Alter von 85 Jahren isf der ehemalige Rabbiner der New - Yorker spanisch - portugiesischen Synagogengemeinde ״Shearith Israel“, Rabbi Henry Pereira Me 11 des, ein hervorragender Historiker des amerikanischen Judentums, in Westchester gestorben. Frau Regine U 11 mann in Wien wurde in Anerkennung ihrer bedeutenden Verdienste auf dem Gebiete der sozialen Fürsorge durch Verleihung des Goldenen Verdienstordens ausgezeichnet. FRANKFURT a M. HAMBURG Offizielles Reisebüro der III. Makkabiah (KreüitbrMe nh!tHV:dM PA LEST( NE & ORIENT LLOYD V#rtr*tung Frankfurt a. M., Alfred Adler, Steinweg 9, Tel. 2 AR 81 Schiffs-, Bahnu. Flugkarten nach allen Lindern Geschenke aus Porzellan KaiaeratraB• 4 Kristall Klapptisch 76x76 rm 7.30 Jenaer Glas Teewagen!.großerAuswahl Keramik fS2 6 serr Anzeig.'Annahme Frankfurt a. 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