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Jüdische Rundschau · 1937-10-26 · Heft 85 (26.10.1937) · page 1

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
42 (1937)
Issue
Heft 85 (26.10.1937)
Date
1937-10-26
Page
– (sequence 1)
Language
German
Belongs to
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Nr. 85 /Jahrgang 43 Pr•!■ 25 Rpl. JÜDISCHE RUNDSCHAU Rtd«ktion( Verlag ud A B11»lRM11r«rwaU<u121 BarllnW 15, M*In«k«1b.lO Ttarnt s 919031,!•!•grramm •Adr••«• * Orghlp« * Bezugspreis einschlteßüdh Bestellgeld j• Monat RM 2,—, j« Vierteljahr RM 5,75, bai Abholung RM 1,88 bzw. RM 5,39. — PosUcheck - Konten der Vertriebs-Abteilung: Berlin 71573 (für Groß - Berlin), Berlin 173% (für das übrige Reich). In Fallen höherer Gewalt befiehl kein Anspruch auf Nachlieferung oder Erstattung etwa schon gezahlter Besugsgebühren. — Erscheint jeden Dienstag: und Frelteg. BERLIN כ״א מרחשוו תרצ״ח DIENSTAG, 26. OKTOBER 1937 Gültig: AnxaiffanpralnUnta Nr« 9• Die 12 gespaltene mm ־ Zeile 20 Rpf״ für Familien * Nachrichten 15 Rpf. För di« Aufnahme von Anzeigen in bestimmten Ausgaben oder an bestimmten Plitaen wird keine Gewahr geleistet Gelegenheit»• anzeigen aar gegen Vorauszahlung auf Postscheck •Konto Berlin 71618 oder bar Montag bis Freitag 9—18 Uhr AnnahmesehluB für die Dienstag Ausgabe Montag 10 Uhr, für die Freilag *Ausgabe Mittwoch 13 Uhr• (Für Familien •Anzeigen am Tag vor Erscheinen 13 Uhr) Der Zionismus erstrebt 10r das IQdlsche Volk die Schäftung einer Öffentlich - rechtlich gesicherten Heimstätte In Palästina. (Baseler Programm} Englands Pläne Erst Ruhe, dann neue Kommission — Dreiteilung bleibt Verband* lungsbasis — Verwaltungsreformen angekündigt Ormsby-Gores Erklärungen Die neue englische Politik in Palästina, die durch die scharfen Maßnahmen des 1. Oktober und die Auflösuog des Arabischen Komitees eingeleitct wurde, fand bei Wiedereröffnung des Parlaments in der ersten Sitzung des Unterhauses am 21. Oktober ihren Widerhall. Die Regierung benutzte diese erste Gelegenheit, um e i n d e u - tige Erklärungen abzugeben, aus denen hervorgeht, daß die Regierung entschlossen ist, den Terror niedera!- werfen und ihren Versuch einer Lösung des politischen Konfliktes fortzusetzen. Die Erklärungen, die Kolonienminister Ormsby-Oore abgab (siehe den kurzen Bericht in ״Jüd. Rundschau“ Nr. 84 — Red.), stellten die Beantwortung einer Reihe von Fragen dar, die an ihn gerichtet worden waren. Ormsby-Gore begann mit der Beantwortung von Fragen der Abgeordneten Williams und Mander. Er führte aus: ״Im Lichte der von dem Völkerbundsrat und der Völkerbundsvcrsammhinn im letzten Monat gefaßten Resolutionen ist die Regierung Seiner Majestät jetzt der Auffassung, daß »ie treie Hand hat, um die Untersuchungen in Angriff zu nehmen, die zur Ausarbeitung eines Planes der Dreiteilung Palästinas nach den im dritten Teil des Berichtes der Kgl. Kommission vorgeschlagenen allgemeinen Richtlinien erforderlich sind. Demgemäß wird geplant, zur rechten Zeit eine weitere spezielle Körperschaft einzusetzen, die nach einer Untersuchung an Ort und Stelle in Palästina Vorschläge für einen detaillierten Plan der Dreiteilung unterbreiten soll. Völkerbundsrat und VSlkerbtihdsversammlung werden ersucht werden, einen •olclten Plan zu genehmigen.“ Der Koloirieitminister ging dann zur Besprechung der gegenwärtigen Lage in Palästina über: ״Ich bedauere cs, daß nach einem ruhigen August im September ein sehr ernstes Wiederaufleben von Terror und Mord begonnen hat, wobei es zur Ermordung eines britischen Distriktskommissars und dessen begleitenden Polizisten kam. Der Mord hatte zur Folge, daß sofort energisch gegen ' die politischen Organisationen vorgegangen wurde, die nach Ansicht der Regierung Seiner Majestät vor allem für diese Verbrechen und Gewalttätigkeiten verant- Wörtlich gemacht werden müssen. Ueber 100 führende Araber, die man entweder für Terroristen oder für politisch unerwünschte Elemente hält, sind verhaftet und mterniert worden. ־Das Oberste Arabische Komitee und alle Nationalkomitees sind als illegale Organisationen erklärt worden, vier Mitglieder des Obersten Komitees und andere führende arabische Politiker wurden verhaftet und deportiert. Der Mufti von Jerusalem ist all seiner Aemter entsetzt worden und flüchtete nach Syrien, wo er sich gegenwärtig Unter Aufsicht der Zivilbchörden aufhält, ich bin sicher, daß das Haus dem zustimmen wird, daß es die unmittelbare und erste Pflicht der Regierung Seiner Majestät und der Palästinaverwaltung ist, die schärfsten Maßnahmen zur Niederschlagung des Terrorismus, zum Schutz des Lebens britischer Beamter und zur Wiederherstellung der wirksamen Autorität der britischen Zivilverwaltung in ganz Palästina zu treffen. Ers! Ordnung, dann Kommission Der Abgeordnete Williams fragte, ob die Vorschläge der nach Palästina zu entsendenden Kommission einem geeinsamen Ausschuß der beiden Häuser des arlaments nach dem Vorbild des Indien-Ausschusses vorgelegt werden würden. Minister Ormsby-Gore erwiderte, er wolle hierauf keine *ndgüRige Antwort geben. Ein gemeinsamer Parlamentsaus- $cht1ß (Joint Select Commission) würde es notwendig machen, daß zahlreiche Zeugen aus Palästina gebracht werden; er Würde zu unendlicher Verzögerung und möglicherweise zu *ehr vielen Komplikationen führen. Aut die Frage des Abgeordneten Mander, ob geplant sö, Mitglieder des Hauses in die Kommission zu entsenden, erklärte der Minister: ״Ich glaube, wir sind noch weit davon entfernt. Es ist vollkommen klar, daß die Entsendung irgendeiner Kommission nicht in Frage kommt, solange nicht die or- «entliehe Herrschaft des Gesetzes ln Palästina herbeigeführt ist und Leute, die Morde und Gewalttaten begehen, von den ordentlichen Gerichten abgeurteilt werden können. Solange nicht eine völlig andere Lage herheigeführt ist, gedenke ich nicht, Erwägungen darüber anzustellen, wer zum Mitglied dieser Kommission ernannt werden soll.“ Die Vergeltuagsmaflnabmea Auf eine Frage des Abgeordneten Be van bestätigte der Kokmienminister die Richtigkeit der Meldungen über Vergeltungsmaßnahmen wegen der Niederbrennung des Flughafens in Lydda. Er fügte hinzu, daß Militär und Polizei bei ihren Maßnahmen gegen eine Kampagne des Mordes und der Gewalt seine und der ganzen Regierung volle Unterstützung finden würden. Als der Abgeordnete weiter fragte, ob wirklich gemeint sei, daß die Politik der Regierung dahin gehen soll, V e r - geltungsmaßnahmen gegen Unschuldige für Gewalttaten zu treffen, die von Arabern begangen werden, antwortete Minister Ormsby-Gore: ״Gewiß nicht. Wenn aber ein bestimmter Zwischenfall sich ereignet, wenn die einheimische Bevölkerung Gebäude in Brand steckt und vernichtet und die Einrichtungen des Zivilflughafens von Lydda niederbrennt, dann hat meiner Ansicht nach die Polizei durchaus recht daran getan, die Häuser derjenigen, die dies taten, zu vernichten.“ Aut eine Frage des Abgeordneten Vivian Adams erklärte Minister Ormsby-Gore, er habe bereits dem Hause mitgeteilt und auch in Genf betont, daß die Regierung den Bericht der Kgl. Kommission in seinen allgemeinen Orundzügen angenommen habe, daß sie aber nicht an spezielle Einzelheiten gebunden sei. Es wurde klargestellt, daß weitere Untersuchungen über Grenzen, finanziehe Fragen und andere Angelegenheiten durchzuführen sein werden. Der Mufti Der Abgeordnete McGovern fragte sodann, ob etwas unternommen worden sei, 1»n festzustellen, woher die Mittel tür die Terroristenbanden gekommen sind. Der Kolonienministcr antwortete, es sei sehr schwer, dies genau zu sagen. Die gewöhnlich vom Mufti verwalteten Gelder stehen jetzt unter der Kontrolle einer eigenen Kommission unter dem Vorsitz eines britischen Richters. Abg. McGovern: Sind Sie davon überzeugt, daß der Großmufti während seiner ganzen Amtszeit gegen uns gearbeitet hat? Minister Ormsby-Gore: Jawohl. Auf eine Frage des Abgeordneten Wedgwood teilte Ormsby־Gore mit, daß die Mittel des mohammedanischen Religionsfonds jetzt von einer von der Regierung eingesetzten fCom - mission verwaltet werden. Ihr Vorsitzender ist ein Richter, die beiden anderen Mitglieder• ein Mohammedaner und ein Verwalturigsbeamter. Die Mittel des Fonds werden den wohltätigen und Eraehungszweeken zugeführt, für die sie ursprünglich bestimmt sind. Als der Abgeordnete weiter fragte, ob die Möglichkeit bestehe, daß sich der Mufti nach Italien begibt, bemerkte der Minister, dies sei eine Angelegenheit nicht der englischen, sondern der syrischen Behör• den. Die Frage des Abgeordneten Campbell Stephens, ob Fellachen in aem Rat des Religionsfonds vertreten sind, wurde von dem Minister verneint. f Spicers Nachfolger Auf die Frage des Abgeordneten Wedgwood, ob der Minister Mitteilungen über Veränderungen in der Verwaltung Palästinas machen könne, erklärte Omtsby-Gore, er habe dem Abgeordneten hierüber hereits am 26. Juli Mitteilungen gemacht (damals hatte der Minister aut die Vorbereitung von Aenderungen des Ein- Wanderungsgesetzes, die Einführung einer Kontrolle der Bodenkäufe durch den High Commissioner und Aenderungen der Organisation der Distriktsverwaltung hingewiesen, im übrigen aber betont, daß man über die Vorschläge der Kgl. Kommission im einzelnen erst nach der außerordentlichen Tagung der Mandatskommission werde spre-hen können. Red.) Jetzt könne er hinzufügen, daß Schritte unternommen worden sind, um die Verwaltung, den Beamtenstab für das Rechtswesen und die Ansiedlung zu verstärken und daß Maßnahmen zur Dezentralisierung des Sekretariats im Zuge sind. Bedauerlicherweise sei Mr. Spiccr, der in den letzten sieben Jahren die schweren Pflichten eines Inspektors der Polizei und der Gefängnisse mit großem Erfolg erfüllt hat, aus Gesundheitsgründen genötigt, zum Jahresende aus dem Dienste auszuscheiden. Als sein Nachfolger Ist der jetzige Generalinspektor der Polizei in Nigeria, Saunders, der früher im Dienste der Palästinapolizei stand, ernannt worden. ״Ich habe mir auch“, sagte Minister Ormsby-Gore, ״die Dienste von Sir Charles Tegart gesichert, der früher der Polizei in Indien ange- Körte. Er hat sich bereit erklärt, in zeitweiliger Mission nach Palästina zu kommen, um die Regierung in Angelegenheit der Polizeiorganisatlon zu beraten. Sir Charles Tegarts Leistungen in Bengalen, wo er mit äußerst schwierigen Verhältnissen, auch mit terroristischen Aktionen zu tun hatte, sind dem Hause zweifellos bekannt. Ich bin überzeugt, daß sein Rat und seine Hilfe für die Palästina- Verwaltung von ungeheurem Wert sein werden.“ Der Abgeordnete Wedgwood fragte weiter, ob in der palästinensischen Justizverwaltung Aenderungen vorgenommen wurden und ob es richtig sei, daß arabische Richter gegen das Vorgehen der Regierung in den letzten Wochen protestieren. Der Kolonienminister antwortete, er habe davon nichts gehört. Richtig sei es, daß der Justizapparat verstärkt worden ist. Er glaube, daß in letzter Zeit ein Richter von Cypem nach Palästina versetzt wurde. Abg. Wedgwood: Ist von irgendeinem Einschreiten gegen die Justizbeamten im Hinblick darauf die Rede, daß sie während der Unruhen des letzten Jahres bei der Regierung Vorstellungen erhoben haben, und ist im besonderen etwas bezüglich des Staatsanwaltes, eines Schwagers Dschetnal Bey ei Husseiuis, geschehen? Minister Ormsby-Gore: ״Ich habe keinen Grund anzunehmen, daß der Staatsanwalt nicht vollständig loyal war. Ich habe niemals etwas Derartiges gehört. Ich weiß nicht, was Colonel Wedgwood meint, wenn er von Vor- Stellungen der Listizbeamten bei der Regierung spricht. Ich weiß davon nichts.“ (Fortsetzung Seite 3) Hebräische Akademie Zar Proklamation an der Jerusalemer Universität Bei der Eröffnung des neuen Semesters der Hebrä« ischen Universität in Jerusalem hat der Kanzler der Universität, Dr. Magnes, eine Ankündigung gemacht, die über den engeren Kreis der an den Arbeiten der Universität Interessierten hinaus von großem Interesse ist: Er teilte nämlich mit, daß der Plan bestehe, Im Zusammenhang mit der Universität eine ״Hebräische Akademie der Wissenschaften“ zu gründen. Diese Ankündigung betrifft eine Sache, die schon durch den Titel, der ihr gegeben ist, symbolische Kraft und hohe Aspirationen besitzt. Die fdee der Schaffung einer solchen Hebräischen Akademie scheint in der Luft zu liegen. Wir selbst haben in einem am 8. Oktober an dieser Stelle erschienenen Aufsatz (,,Leben über den Tag hinaus“), der sich mit den Fragen des hebräische n H 11 m a n i s in u s beschädigte, die Forderung aufgestellt, daß ״eine Kör* p e r s c 11 a f t von Autorität und aktiver Kraft“ geschaffen werden soll, die unter Führung der bedeu* tendsten geistigen Vertreter des Judentums das Werk der jüdischen Renaissance in einer Richtung fortsetzt, die wirklich der Größe der jüdischen Vergangenheit und den Hoffnungen unserer Zukunft entspricht, d. h. die den Versuch macht, einen — wie wir es nannten — ״hebräischen Humanismus“ in Anknüpfung an die großen Gestalten der jüdischen Antike heraufztiführen. Eine solche Körperschaft stellten wir uns entweder als von der Hebräischen Universität in Jerusalem getragen oder aber als eine selbständig zu konstituierende Vereinigung der wesentlichsten geistigen Kräfte des jüdischen Volkes in der Welt vor. Gewiß ist diese fdee nichts Neues, und sie ist bei vielen wuchtigen Gelegenheiten in der Vergangenheit ausgesprochen worden. Wir erinnern z. Bi daran, daß — um einen Mann aus unserem engeren Bezirke aiuuführen — Martin Buber auf die Bedeutung einer solchen Akademie schon vor über 35 Jahren hinwies, und daß er in seiner im Jahre 1919 gehaltenen Rede ״Der heilige Weg“ das Programm des hebräischen Humanismus formulierte, ln diesem Zusammenhange ist es von besonderem Interesse, daß gleichzeitig aus Jerusalem gemeldet wurde, Btiber werde in diesem Semester seine Lehrtätigkeit an der Jerusalemer Universität auf nehmen. So schmerzlich wir das damit wohl definitive Scheiden des Freundes und Lehrers aus unserem eigenen Kreise bedauern und den Verlust enrpfinden, den das Judentum Deutschlands dadurch erleidet, so wichtig erscheint es uns, daß gerade die Kraft und Persönlichkeit dieses Mannes der Arbeit der Jerusalemer Universität und damit dem kulturellen, geistigen und moralischen Aufbau des Landes in Zukunft voll und ganz zugute kommen wird. Wie bereits gesagt, schien es nicht klar, ob die Jerusalemer Universität bereit wäre, den Gedanken der Akademie aufzunehmen. Wir gestehen, daß gewisse Bedenken dabei mitspielten, da ein solches Institut, wen« es wirklich zu einem Instrument umfassender Erneuerung und einer starken menschlichen Ausstrahlung werden soll, sich von allzu engen Bindungen geistiger Art und gewissen Rücksichten frei halten muß, die die Universitat besonders in ihrer geisteswissenschaftlichen Haltung und auf judaistischein Gebiet für sich akzeptieren muß. Wenn nun die führenden Männer der Universität, wie aus der Proklamation von Dr. Magnes hervorgeht, heute Uslei Ue&eMUU Das akademische Jahr der Hebräischen V niver sität Jerusalem wurde am 20, Oktober eröffnet. Dr. Magnes teilte mit, daß die Professoren Martin Buber und Mordechai M. Kaplan ihre wissenschaftliche Arbeit an der Universität aufgenommen haben, und kündigte den Plan der Schaffung einer hebräischen Akademie der Wissensehaften an. Der Entwurf einer neuen Ei nw ande r u n g s v er - Ordnung wurde im palästinensischen Amtsblatt ver- 6f)entlieht; er sieht auch für die Zukunft ein sogenanntes ״politisches Maximum" vor. In den letzten Tagen kam es in Palästina nur zu vereinzellen Terrarekten. Die Beisetzung Felix IV ar bur gs fand in New Y ork unter außerordentlicher Beteiligung statt. In Bern beginnt am 27. Oktober in zweiter Instanz der Prozeß um die ״Protokolle der Weisen von Zion". Das Wintersemester des Berliner Jüdischen Lehr - h a 11 s e s und der Lehr st ä t t c Bi a I i h der BZV. wurde am 21. Oktober eröffnet. Salman Schocken (Jerusalem) begeht am 29. Oktober den 60. Geburtstag.

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