Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 42 (1937)
- Issue
- Heft 84 (22.10.1937)
- Date
- 1937-10-22
- Page
- – (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
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JÜDISCHE RUNDSCHAU SPORT Nr. 84, 22. OKTOBER 1937 Die Leichtathletik auf der III. Makkahiah Rundblick auf die Sportplätze Im ״Derby“ der Reserven, Bar Kochba gegen Schild Frankfurt, kam es sowohl stn Fußball wie iin Handball zu Siegen der Makkabimannschaften. Die Fußballer hatten bereits bis zur Pause eine 3:0-Fiihrung erreicht und ließen es bis zum Schlüsse allerdings wieder zu einem 3:2 kommen. Trotzdem waren die Bar Kochbaner stark überlegen. — Im Handball endete das Rcserven-״Derby“ mit einem 8:3(2:0)-Siege des Bar Kochba, der stark überlegen war und bei einiger Anstrengung noch bedeutend höher hätte gewinnen können. Besondere Verdienste um den Jugendsport hat sich der Bar Kochba Offcnbach durch die Veranstaltung eines Jugend- und Schüler-Fußballturniers erworben. An 19 Spielen nahmen 9 Schüler- und 6 Jugendmannschaften teil. Bei den Schiilern zeigte dte junge Hakoah Frankfurt die schönsten Spiele una wurde auch verdient Turniersieger, während sich bei den Jugendmannschaften der Platzverein Bar Kochba Offenbach aut Grund seiner ausgezeichneten Leistungen als Sieger qualifizierte. Makkabi Iserlohn trat zum ersten Male an die Ocffentlichkeit, und zwar mit einem Tischtennis-Turnier gegen die Schildgruppe Witten. Iserlohn konnte einen großen Sieg mit!0:2 Punkten erringen. Die stets tairen Spiele wurden angesichts einer unerwartet großen Zuschauermenge seitens der Iserlohner Gemeinde durchgeführt. Der Binger Bar Kochba konnte sein Tischtennis-Turnier erfolgreich gestalten. Mit 9:0 mußten sich die Mainzer Hakoahner geschlagen bekennen. * Beim Westdeutschen Fußball-Blitzturnier holte sich von den erschienenen Makkabi-Vercinen aus Köln, M,-Gladbach, Eissen und Düsseldorf der westdeutsche Meister Makkabi Düsseldorf in überlegenem Stile Sieg und Pokal. Ergebnisse: Düsseldorf gegen Köln 3:1; Düsseldorf gegen M.-Gladbach 7:0; Düsseldorf gegen Essen 6:0. Was bringt der Sonntag? Berlin. Handball: Grunewald, Platz 1: 13.40: Bar Kochbal gegen JSO.I. Platz 11: 9.00: Bar Kochba IV gegen JSG. AH. 1; 10.15: JSO, II. Jugend gegen JSK. 1. Jugend; 11.30: JSG. VII gegen Bar Kochba AH. II; 12.45: Bar Kochba III. Frauc-n gegen JSG. I; 15.00: Bar Kochba IV. Frauen gegen Bar Kochba VI. — Platz III: 9.00: Bar Kochba III. Jugend gegen JSG. 111; 10.15: Bar Kochba 1. Jugend gegen Bar Kochba AH. I; 11.30: Bar Kochba I. Frauen gegen JSK. I; 12.30: Bar Kochba II gegen Boxclub I; 13.45: JSO. II gegen Hagibor I; 15.00: JSG. I. Jugend gegen Maccabi I. — Platz IV:!4.15: Bar Kochba V. Mädchen gegen Bar Kochba II. Fußball: Sportplatz Grunewald: 15,00: Hakoah I gegen JSG. 1. — Sportplatz Schäfersee, Platz I: 9.00: Hagibor III gegen Hakoah III: 10.30: JSG. III gegen Hakoah AH«; 13.50: Hagibor I. Schüler gegen Hakoah l. Schüler; 15.00: Hagibor 1 gegen Hagibor II. — Platz II: 9.60: JSG. II. Jugend gegen Hagi bor III. Jugend; 10.30: Hakoah IV. Jugend gegen Hagibor IV. Jugend; 12.10: JSG. III. Schi'!- ]er gegen Hakoah III. Schüler; 13.20: Hakoah IV. Schüler gegen JSK. IV. Schüler; 14.30: Hakoah II. Schüler gegen JSK. II. Schüler; 15.40: JSG. 11. Schüler gegen Hagibor II. Schüler. ■— Sportplatz Mariendorf: 10.35: JSK. III gegen Hakoah V; 12.10: JSG. V gegen Hakoah IV; 13.45: JSK. II gegen JSG. AH.; 15.20: JSG, IV gegen Hagibor IV. Chemnitz. Sportplatz Blankenaucr Straße: Fußhall: Makkabi Chemnitz 1. Schüler gegen Bar Kochba Leipzig I. Schüler; Makkabi Chemnitz I. Herren gegen Bar Kochba Leipzig I. Flcrren. — Handball: Makkabi Chemnitz I. Frauen gegen Bar Kochba Leipzig I, Damen. Dresden. Fußball: Bar Kochba Dresden I gegen Bar Kochba Leipzig I, Radrennbahn Reick, 15 Uhr. — Handball: Bar Kochba Dresden gegen Bar Kochba Leipzig; Damen: II Uhr, Jugend I: 14 Uhr; Radrennbahn Reick. Essen. Jugendheim. Vereins-Wetturnen, Geräte-Klub* kampf Köln, Düsseldorf, Essen. Beginn: 14 Uhr. Frankfurt a. Main. Sportplatz Sondershauser Straße: Freundschaftsspiele. Fußball: 10.00: Bar Kochba Frankfurt II. Jugend gegen Schild Frankfurt Jugend; 11.00: Bar Kochba Frankfurt II gegen JSV. Offenbach II; 14.45: Bar Kochba Frankfurt I gegen JSV. Offenbach I. — Handball: 13.00: Bar Kochba Frankfurt Damen gegen JJB. Hanau Damen; 13.45: Bar Kochba Frankfurt Herren gegen JJB. Hanau Herren. Karlsruhe. Pokalspiele des ״Spielaiisschusscs jüdischer Sportverbände“ zur Ermittlung der Endspielteilnehmer. Handball: 14.00: Turnklub Karlsruhe 03 Damen gegen Hakoah Stuttgart Damen; 15.00: Turnklub 03 I. Herren gegen Hakoah Stuttgart 1. Herren. Mitteldeutschland unterliegt Im Handball Zwei Mannschaften des Bezirks Berlin-Brandenburg hatten egen die Vertreter der Provinz zu kämpfen, und beinahe ätten die Berliner Mannschaften beide Pokale errungen. Während es bei den Handballern eigentlich von vornherein ziemlich klar war, daß die Mitteldeutschen auf verlorenem Posten stehen, war der Ausgang des Fußballspiels vollkommen offen. Hier waren beide Mannschaften gleichwertig, und nur ein Zufall konnte den Sieg der südwestdeutschen Mannschaft sich erstellen. Nachdem l</z Stunden gespielt worden war und beide Mannschaften ein Tor erzielt hatten, mußte verlängert werden, und alle 22 Spieler gaben ihr Letztes her, um den Treffer, der über den neuen Besitzer des Pokals entscheiden sollte, zu erzielen. Nach 7 Minuten fiel die Ent- Scheidung durch einen Eckball. Dem Frankfurter Linksaußen, Meyer, gelang das Kunststück, diese Ecke zum siegbringenden Tor zu verwandeln, ohne daß einer der übrigen Spieler den Ball dabei berührte. Es war beinahe tragisch zu nennen, daß ein Schuß, wie er nur sehr selten vorkommt, die Ent- Scheidung eines Pokal-Endspieles brachte. Aber vielleicht war es gerade gut so,' daß ein Zufall entschied, da die Gegner gleichwertig waren. Auch das Handballspiel wurde ein spannender Kampf, der einen verdienten 10:6-Sieg der Berliner Mann- Schaft brachte. Nachdem die Mitteldeutschen nach den ersten 10 Minuten überraschenderweise mit 4:1 im Vorteil lagen, fand sich der Berliner Sturm nach und nach zusammen und Wie bei der Olympiade, so nimmt auch auf der Makkabiaft die Leichtathletik die führende Stellung unter allen Sportarten ein. Die Leichtathletik ist und bleibt der olympische Sport par exccllcnce, und wenn auch andere Sportarten ihr in der Popularität den Rang streitig zu machen versuchen und zuweilen größere Zuschauermassen auf die Beine zu bringen vermochten, haben doch gerade die letzte Olympiade und die großen Läuderkämpfe des letzten Jahres bewiesen, daß wirklich große Ereignisse auch in der Leichtathletik ein großes Publikum anzulocken imstande sind. Djc leichtathletischen Wettkämpfe der If.Makkahiah stehen allen, die sie miterleben durften, noch in bester Erinnerung. TEL AVIV ״■«*«** ׳NY. 13.-20. April 193B Selten hat man irgendwo, am wenigsten in Palästina, derartig stark besetzte und umkämpfte Läufe gesehen, die fast jede Entscheidung zu einem dramatischen Endkampf machten. Auch die technischen Konkurrenzen ließen an Spannung und Kampfmomenten nichts zu wünschen übrig. Wenn trotz alledem nicht die rechte Befriedigung über die Ergebnisse vorhanden war, die nach dem Verlauf der Wettkämpfe und den Namen der Sieger härte erwartet werden können, so lag das, abgesehen von kleinen organisatorischen Schönheitsfehlern, in erster Linie an den unzureichenden Bahnvcrlialtnisscu, die die Ergebnisse dieser so hart umkämpften und von Athleten der internationalen Spitzenklasse gewonnenen Wettkämpfe unter das Niveau eines Jugendsportfestes zweitklassiger Bedeutung herabsinken ließen. Aller Voraussicht nach wird die III. Makkahiah in dieser Beziehung ihre Vorgängerinnen erheblich übertreffen. Einer der besten Fachleute für den Bau. von Aschenbahnen und die Anlage von Städten wird schon in diesen Tagen damit be- Haifaer Schwimmer Maccabi siegt In, Aegypten Der erste Start des Maccabi Haifa mit seiner Schwimm- und Wasserballmannschaft׳ in Aegypten gestaltete sich zu einem eindrucksvollen Erfolg. Zur ersten Veranstaltung in Alexandrien hatte sich ein hervorragendes Publikum eingefunden, an der Spitze König Farouk I., Prinz Omar, sowie der Gouverneur und Vi/cgouverneur von Alexandrien. Im Mittelpunkt der Wettkämpfe stand die Begegnung im Wasserball zwischen dem Nationalmeister von Aegypten, dem Club Nautique Heieniquc, und Maccabi Haifa. Die jüdische Mannschaft wurde stürmisch begrüßt, und konnte den ihr vorausgegangenen Rut in überzeugender Weise rechtfertigen. Kurz nach Beginn erzielte Rosenblatt nach einer Kombination mit Vago und Flescli den ersten Treffer, dem vor Halbzeit Vago das zweite Tor folgen ließ. In der zweiten Hälfte legte die ägyptische Mannschaft, vom Publikum stark angefeuert, in großem Stil los. Bigger im Tor des Maccabi zeigte hervorragende Leistungen, und verhinderte jeden zäh!• baren Erfolg der Gastgeber. Flescli und Rosenblatt stellten mit zwei weiteren Toren den dank überlegener Technik erzielten Sieg mit 4:0 sicher. Auch in den Scliwimmbewerhen war Maccabi Haifa erfolgreich und gewann den von Prinz Omar von Aegypten, gestifteten Pokal. Aut ihrer Weiterreise nach Kairo, wo die Maccabi- Schwimmer an den nationalen Meist erschaffen teilnehmen werden, machten sic in Port Said Station und schlugen eine Auswahlmannschaft mit 9:2 nach jederzeit überlegenem Spiel. Gäste aus Tel Aviv Maccabi Haifa veranstaltete ein Sdivvinimfest, das vor allem der Jugend gewidmet, war und teilweise hervorragende Leistungen zeigte. Erfreulicherweise nahinen auch Vertreter der britischen Polizei sowie Makkabim aus Tel Aviv und vom dortigen Atid teil. (Jeher 50 m wurde der Makkabi-Mcister Tinsliemet in neuer Rekordzeit besiegt, Arzi schwamm 27,6 Sek., eine international ausgezeichnete Zeit, aber auch - SUdwestdeutsche Fußballer hatten Glück konnte bis zur Halbzeit einen 5:4-Vorsprung heratisholen. Auch die im Anfang schwache Verteidigung wurde von Minute zu Minute besser, so daß es den Mitteldeutschen nicht mehr möglich war, ein Tor zu erzielen. Nach der Halbzeit war die aus Spielern des Bar Kochba Hakoah und des JSK. kombiliierte Stürmerreihe nicht mehr zu halten und schoß Tor auf Tor. Nur dem ausgezeichneten Dresdner Torwächter Eckstein war es zu verdanken, daß das Resultat rieht höher als 10:6 ausfiel. Dieser jugendliche Torwart war eine angenehme Ueberraschung. Von den Gästen ist außerdem noch Czoppek zu erwähnen, der durch seine rasante Spiel weise den gesamten mitteldeutschen Sturm nach vorn riß. Ihm ist es auch zu verdanken, daß nach der Pause der Berliner Torwächter noch 2 Bälle durchlassen mußte. Von den Berlinern gefiel besonders der Sturm, der sich erstmalig gut zusammcnfatid und vollendete Kombinationstechnik mit genauen Schüssen vereinigte. Auch die Verteidigung war an diesem Tage in Höchstform; nur der Torwächter konnte nicht ganz befriedigen. ■ Die Pokalspiele sind zu Ende und die Sieger ermittelt. Beide Mannschaften sind wahre Makkabimeister, das haben sie eindeutig am letzten Sonntag unter Beweis gestellt. Die Spiele waren nicht nur sportlich fesselnd und hochstehend, sondern sie wurden auch fair, diszipliniert und ohne jeden Zwischenfall durch ge führt. Das Vorspiel, das die beiden Jugendfußball-Mannschaften der Hakoah und des Hagibor zusämmetibrachfe, endete 2:2. ginnen, das Makkabiahstadion so auszubauen. daß es der Bedeutung einer Veranstaltung wie der Makkahiah in jeder Weise entsprechen wird. Da Kreigsman, der schwedische Spezia-!ist, auch gerade besondere Erfahrungen im Bau von Aschenbahnen unter schwierigen klimatischen Verhältnissen hat, ist wohl die Gewähr gegeben, daß diesmal die Resultate ein wahres Bild vor! der Leistungsfähigkeit und dem Stand der Leichtathletik irri Makkabi-Weitverband zulassen weiden. Unter der Voraussetzung, daß bei der relativ kurzen Zeit der Vorbereitung die entfernter liegenden, besonders kampfstarken Makkabikrcise Südafrika und USA. noch in der Lage sein werden, ihre besten Könner zu entsenden und daß es auch den mitteleuropäischen Makkabikreiscn möglich sein wird, mit einer gleich großen Zahl von Teilnehmern zu crscheinett wie auf der II. Makkahiah, wird also die III. Makkahiah den Höhepunkt aller bisher stattgei’uudeueii Ereignisse in der Leichtathletik und im jüdischen Sport bilden. Es ist natürlich zwecklos, schon heute* etwas über den Ausgang der Wettkämpfe sagen zu wollen. Weder stellt es fest, wer sich beteiligen wird, noch wie die I'riihjahrsform der Athleten, die doch mit Ausnahme der palästinensischen unter veränderten Bedingungen kämpfen müssen, aucfalleii wird. Trotzdem kann man sie!! schon jetzt nach Abschluß der Leichtatliletiksaison ein Bild machen, wer für die Entscheidung in den verschiedenen Konkurrenzen in Frage kommt, in diese ,,Musterung“ können freilich die amerikanischen und südafrikanischen Athleten nicht einbezogen werden, da wir zu wenig von ihnen wissen. Wir kennen die Leistungen von (ilickman und Stollcr (USA.) und van der Carr (SI.), die zu den besten Sprintern ihrer Länder gehören, wir keimen Ro-en kränz, Sandler, Klopslock, den Disktismeisfer Phil l.ewv, eien Stabhochspringer Sharf u. a. Sie werden ihre Konkurrenzen mcher gewinnen. Aber werden sie■ am Start sein? V er hat vor der II. Makkahiah etwas von Rosenkranz, von liotinumi gewußt, ׳wer kannte die großartigen Südafrikaner? Wem wußte׳, daß Miß! lopciand, die Olvmpiask'gerin von I.os Angele-.. ebne: Jüdin ist? Ebenso wird es diesmal sein, in jeder Koiikum״׳/ werelen die amerika* nischcn und südafrikanischen Athleten entweder die i'avoriten oder doch die ״schwarzen Asse" sein Trotzdem gibt cs in den aiuleren Makkabikreiscn noch viele Sportler, die mit genau so gegen AiN-ichten 111 den Kampf gehen, wie ihre Kameraden aus Uehersee. Und auch die Athleten F. r e z Israels, die unter günstigeren Bedingungen kämpfen können, als die andern, werden in verschie• denen Wettbewerben ein ernste•« Wort init/uspieenen haben. In den Sprintstrecken sind es wieder Sehattinaim 11ml Lewin (Deutschland), Kall) (Oesterreich) - - falls er bis dahin ausgeheilt ist —, eventuell auch i'iselimaim (Prag) und (iiinzburger (Wien), die neben den Besten Erez, Israels, Weil, Bab oder Maranz, Chancen für den Endlauf geltend machen können. (Fortsetzung folgt) die Leistung der übrigen verdient volle Anerkennung, da für Tinshemct 28, für Gweenv (Polizei) 28,6, für Vago (Haifa) 29 und für Großmann 29,2 Sek. notiert wurden, Auch die Polizisten Hirsehlcr (Atid) und Oodard (Tel Aviv) schwammen noch wertig über 30 Sek. Nach diesen Leistungen kann es nicht Wunder nehmen, daß die Freistilstaffel Arzi-Vago- Flcsch-Tinshemet mit 1:55,9 Min. einen Landesrekord aufstellten. Von den Zeiten der jugendlichen verdient die Leistung von L. Bigger, der die 200 m in 2:49 Min, schwamm, sowie die 50-m-Zeit üoldschmidts von 31,2 Sek. besondere Erwähnung. Im Wasser ball schlug Maccabi Haifa eine Auswahlmannschaft der gesamten palästinensischen Polizei 5: 2, wobei auffici, daß auch in der Mannschaft der britischen Polizei ein Makkabi-Polizist Oroßinanii mitwirkfe, während sonst die Briten die eingeborenen Polizisten nicht als Repräsentanten heranziehen. Die besiegte Poii/ei-Mannschaff hatte erst vor wenigen Wochen im Turnier um den Pokal des Fiigh Com miss io 11 ers alle anderen führenden Teams der Armee und der Polizei geschlagen. Dieses Match war das erste gegen eine Polizei-Mannschaft, und besonders erfreulich war auch, daß mehr als 200 britische Polizisten den Wettkämpfen als Zuschauer beiwohnten. Schwer bewaffnet sahen sie auf der Tribüne, jederzeit bereit für den Fall eines Alarms. Makkabi - Sport aus aller Welt Makkabi Erez Israel hat am 24. September das erste offizielle Training ftir die zur Teilnahme an der Makkahiah vorläufig ansgcwiililtcn Lcichtatlreten in Rechowoflt durchgeführt. Mitte Oktober begann die offizielle Box- Saison, so daß in fast allen Sportzweigen 1 iochbetrieb herrscht In Prag gelang dem Iingibor-Disktiswerfer Freund die ausgezeichnete Leistung eines Diskuswurfes von 46 in. Bei dem F u ß b all- I. ii n d c r k a 111 p f Oesterreich gegen Lettland im Wiener Stadion, den Oesterreich 2:1 gewann, schossen zwei jüdische Spieler ‘die Tore, nämlich Lettlands bester Fußballer, der Rechts-Innen Westermann, und Oesterreichs Links-Inncn Jerusalem. Neue Makkabi-Rekorde im Brustschwimmen für Damen wurden von Frau Hedi Wertheimer (Hakoah Wien) aufgcstellt. Sie schwamm die 100 m in der neuen österrcichisehen Rekordzeit von 1:26,4 und die 20!) m in 3:12,8 Min, Bei der großen Athletikveranstaltung des Makkabi Brno lief König (Hakoah Wien) die 400 m in 49,8 Sek. und Bloedy die 3000 m in 9:7,8 Min., Kaiser (Hakoah Wien) gewann den SOQ-m-Lauf in 2:02,4 Min. Der Fußball-Rundenspieibetrieb beginnt. Am kommenden Sonntag werden die Berliner Fußball-Rundenspiele eröffnet. Drei Männer kl assen, zwei Jugendklassen und zwei Schülerklassen werden die beteiligten!Mannschaften auf längere Zeit hinaus mit Spielen versorgen. In der ersten Miinncrklasse sind die I. Mannschaften des Hagibor, JSK., Rar Kochba- Hakoah tmd der JSG. neben den II. Mannschaften von Hagibor und Bar Kochha-Hakoah vertreten. In den anderen Männerklassen spielen neben den übrigen II. alle unteren Mannschaften und die Alten Herren der Vereine. Alle diese Vereine sind auch in den Jugend- und Schülerklassen vertreten. Ringkampf im JBC. Maccabi am 28. Oktober in der Kaiserstraße 2030"׳׳. Beginn 20 Uhr. Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht der Kampf zwischen dem Bantamgewichtler Batist gegen Erich Becker. Der zweite ״große Gang“ heißt: Max Rosenzweig gegen Orunwald. Dir weiteren guten Sport werden Schmalzhach gegen H, Schott und Dagobert Lcwy gegen Herbert Wolf{ sorgen. Berlin und Südwest Pokalsieger