Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 42 (1937)
- Issue
- Heft 81 (12.10.1937)
- Date
- 1937-10-12
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
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/ />׳^״ Nr. 81 /׳ Jahrgang42 ׳ *»reis 25 Rpl. JÜDISCHE RUNDSCHAU Redaktion, Verlag und A nzelgenverwaltangt BerUgWIS, Melnakeatr.10 Fernruf! 919031, Telegramm•Adrease 1 Orghlp. - B«1uj»prei» eiorchlieBlich Be.lellgeld je Monat RM 2,-, je Vierteljahr RM 5,75, bei Abholung RM 1,88 biw. RM 53®• — Postscheck - Konten der Vertriebs -Abteilung! Berlin 71573 (für Gro6. Berlin), Berlin 17392 (für das übrige Reich). In Fällen höherer Gewalt besteht kein Anspruch aut Nadilieferung oder Erstattung etwa schon geiahlter Bezugsgebühren. — Erscheint jeden Dl am lag und Freitag, Der Zionismus erstrebt fflr das fQdlsche Volk die BERLIN ז׳ מרחשון תרצ״ח DIENSTAG, 12, OKTOBER 1937 CttlÜSTt AnzelgenpreliUtte Nr. 5, Die 12 gespaltene mm-Zeile 20 Rpf., für Familien Nachrichten 15 Rpf, Für die Aufnahme von Anzeigen in bestimmten Ausgaben oder an bestimmten Platzen wird keine Gewähr geleistet. Gelegenheit#• Anzeigen nur gegen Vorauszahlung auf Postscheck ־ Konto Berlin 71618 oder bar Montag bis Freitag 9—18 Uhr, Annahmeschluß für di* Dienstag - Ausgabe Montag 10 Uhr, für die Freitag •Ausgabe Mittwoch 13 Uhr. (Für Familien •Anzeigen an! Tag vor Erscheinen 13 Uhr) Schaffung einer Öffentlich ־ rechtlich gesicherten Heimstätte in Palästina. (Baseler Programm) Die Haltung* der Araber Huberman wohlbehalten Im Flugzeug abgestürzt und leicht verletzt - Palästinareise abgesagt Bronislav Huberman ist bei einem Flugzeugunglück leicht verletzt worden. Er befand sich auf einer K011zertreise und benutzte das zwischen Amsterdam und Batavia verkehrende Flugzeug, ln der Nähe von P a 1 e 111 b a n g (Sumatra) mußte das Luftfahrzeug durch einen Motorendefekt notlanden. Drei Mann der Besatzung wurden getötet, von den sieben Fahrgästen wurde nur einer schwer verletzt. (Reuter berichtet von einem toten und einem schwer verletzten Fahrgast.) Nach einer Schilderung des ״Tclcgraaf“ (Amsterdam) waren Hubermans Verletzungen nicht ernst, aber er äußerte Befürchtungen, ob seine Hände und Arme in ganz unverändertem Maß für sein Spiel gebrauchsfähig sein weiden. Der Bericht schildert, wie Huberman nach dem Unglück zu Fuß zum Lufthafcn ging, mit seiner kostbaren Violine im Arm. Er wurde dann irn Auto nach •Palemlwng gebracht. Huberman hat seinen Angehörigen in Wien telegraphisch mifgeteilt, daß er sich genötigt sehe, die geplante Reise nach Palästina aufzugeben. Außer Schrammen am Hals und im Gesicht hat er einen Bruch des Speichenktiocheiis am linken Vorderarm. Nach den letzten Berichten sind keine Koniplikationen eingetreten und Hubermans Befinden zufriedenstellend. Die Ae.rzte erklären, daß eine vollständige Heilung ohne bleibende Folgen erwartet werden kann. Doch wird Huberman wahrscheinlich in den nächsten Monaten nicht konzertieren können. Die 8500 Mitglieder zählende jüdische Hochschülcrschaft Polens hat beschlossen, zum Zeichen des Protestes gegen die Einführung von Ghettobänken für die jüdischen Studierenden an einer Reihe polnischer Hochschulen ab Mantag, den 11. Oktober, in einen siebentägigen Schulstreik zu treten. Inzwischen ist die neue Sitzordnung auch an der Warschauer Handelshochschule eingeführt worden. Die Einteilung wurde hierbei so getroffen, daß nichtji'idisehe Studenten verhindert werden sollen, auf denselben Bänken wie die jüdischen zu sitzen. Die Bänke tragen entweder die Aufschrift ״Für Studenten, die der Vereinigung polnischer Hochschüler Bratnia Poinoc angeboren oder das Recht haben, ihr anzugehören“ (das sind alle polnischen Studenten und die Angehörigen der christlichen Minderhei ten) und ״Ftir Studenten, die der jüdisch-akademischen Korporation angeboren oder das Recht haben, ihr anzugehören“ (das heißt auch die niehtorgauisierten oder sich nicht zur jüdischen Nationalität bekennenden Juden). An der medizimischen Fakultät tler Warschauer Universität ist für die jüdischeu Hörer ein besonderes Laboratorium mit einem eigenen Demonstrator bestimmt worden. Ghettobänke sind jetzt auch auf der Warschauer Zahnärztlichen H ochse h u 1 e eingeführt worden. Aus der Provinz wird gemeldet, daß auch in Mittel- und Volksschulen versucht wird, de:1 jüdischen Schülern abgesonderte Sitzplätze zuzuweiseii. Der polnische Lriterriclitsminister S w i e n t o s 1 a w s k i hat in einer Rundfunkansprachc die polnische Studentenschaft aufgefordert, Ruhe und Ordnung zu wahren und die Ehre der akademischen Jugend nicht" zu beflecken, Unruhen wie in den letzten zwei Jahren würden nicht mehr geduldet werden. Die Einführung der besonderen Sitzplätze für Juden erwähnte der Minister in seiner Ansprache nicht. Einer Abordnung des Jüdischen Parlamentsklubs, die gegen die Einführung der Ghettositzordnung rotestierte und sie als eine verfassungswidrige Maßnahme «zeichnete, durch die versucht werden soll, die gleichberechtigten jüdischen Bürger zurückzusetzen, antwortete der Unterrichtsminister, die Anordnung sei ausschließlich im Interesse der Aufrecliterlialtnng von Ruhe und Ordnung an den Hochschulen erlassen worden. Der Rektor der Warschauer Universität hat es abgelehnt, eine Abordnung der jüdischen Studentenschaft zu empfangen. Per Rektor ließ sagen, sein Empfangszimmer werde hergerichtet und es stehe ihm daher kein geeigneter Raum zu der gewünschten Unterredung zur Verfügung, Die in Wilna erscheinende Tageszeitung ״Slowo“ hat einen Artikel veröffentlicht, in dem die Losung der jüdischen Schuifrage durch Einführung eigener Schulen für Juden von der Volksschule bis zur Universität empfohlen wird. Die Zeitung beruft sich bei ihrem Vorschlag auf pädagogische Motive. Das Hauptorgan der Nationaldcmokratischen Partei, der ״Warszawsk; D/iemtik Narodowy“, fordert die schrittweise Isolierung der Juden auf den Hochschulen, auf den Märkten, im Handwerk, im ärztlichen und juristischen Beruf und in Kunst und Wissenschaft; weiter den Ausschluß der Juden aus dem Heer und die allmähliche Einführung eines territorialen Ghetto:. Zunäclist soll den Juden das Wohnrecht in der Festung Brest-Litowsk und in dein religiösen Zentrum Czenstochau verboten werden. Der Verband der ehemaligen Freiwilligen der polnischen Armee hat in einem Gesuch an den Marscliall Rydz-Smigly eine gesetzlich e R e g e 1 u n g el c r J 11 d enfr a g e gefordert. Danach sollen die Juden durch Gesetz gezwungen werden, wieder ihre früheren Namen zu führen. Der jüdisehen ßevö'kerung soll auch die Ansiedlung und Betätigung Die Tel Aviver Stadtgemcindc, die Histadruth und fünfzig andere palästinensische Organisationen haben Huberman zu seiner glücklichen Errettung bei der Flugzeugkatastrophe telegraphisch beglück w ii n s c h t. (Das Hubcrman-Konzert mit dem Palästina-Orchester unter Leitung des Dirigenten Steinberg sollte am 26. Oktober in Tel Aviv stattfinden. — A. d. R.) ♦ Die musikalische Welt und mit ihr die ganze jüdische Welt, entsetzt über die Nachricht von dem schweren Unglück auf Sumatra, wird mit großer Freude zur Kenntnis nehmen, daß Huberman einer großen Gefahr knapp entronnen, aber doch e n t r o 11 11 e n ist. Das Leben des Künstlers, dem Millionen Menschen unvergeßliche Stunden der Erhebung und dem das jüdische Volk ein großes kulturelles Werk verdankt, ist gerettet. Die Meldungen über die Verletzungen Hubermans schwanken, aber da die Hände betroffen sind, wird er zunächst nicht spielen können. Alle Freunde der Kunst aber hoffen, daß seine völlige Wiederher- Stellung und Rückkehr auf das Podium nur eine Frage der Zeit ist und daß dann auch das jetzt verschobene Palästina-Konzert, dem man im Lande mit solcher Spannting entgegensah, nachgeholt wird. im Gebiet der polnischen Rüstungsindustrie untersagt, und außerdem soll sie vom Heeresdienst ausgeschlossen werden. Eine in Warschau abgehaltene Konferenz jüdischer O r g a n i s a t i on e n hat eine Entschließung gegen die Ghettositzordnung auf den Hochschulen gefaßt. In der Entschließung wird betont, daß durch diese Maßnahme die Juden zu Bürgern zweiter Klasse degradiert werden sollen. Unter dem Eindruck der Maßnahmen an den Hochschulen verlangen polnische kaufmännische Verbände, daß auch auf den Märkten abgesonderte Plätze für die Juden bestimmt werden. Ir, den letzten Tagen häufen sich wieder Ueberfälle aut jüdische Passanten in Warschau, Im Sachsiseben Garten wurden mehrere Juden verletzt. Das Gericht in Wilna hat vier Nationaldemokraten wegen Teilnahme an jtidenfeindlichen Ausschreitungen zu einem Jahr Zuchthaus verurteilt. Michael Wawelberg, ein Sohn des jüdischen Gründers der Wawclbergschen Technischen Hochschule, hat dem Unterrichtsministerium eine Denkschrift überreicht, in der gegen die unterschiedliche Behandlung der jüdischen Studenten auf dieser Hochschule protestiert wird. Der Beschwerdeführer beruft sich auf einen Vertrag, der 1910 zwischen seinem Vater und einem zweiten jüdischen Philanthropen, die die Mittel zu der Errichtung der Hochschule zur Verfügung gestellt haben, und dem Kultusministerium geschlossen worden ist. Der erste Punkt des Abkommens lautet, das Unterrichtsministerium verpflichte sieb, die Hochschule auf Staatskosten fortzuführen, ihren bisherigen Charakter nicht zu ändern und keinerlei Ausnah mebe- Stimmungen gegen Hörer zu treffen, die anderer Nationalität und Religion sind, sofern sie die polnische Staatsbürgerschaft besitzen. Tragödie jüdischer Jungärzte Von unserem Berichterstatter J. R. Wie n, 10. Oktober Kürzlich hat ein junger jüdischer Arzt aus Verzweiflung darüber, daß er, weil er Jude war, seine Spitalstätigkeit vorzeitig beenden mußte und keine Aussicht sah, in absehbarer Zeit in einem anderen Spital ein Tätigkeitsfeld zu finden oder eine eigene Praxis zu erhalten, Selbstmord verübt. Dieser Tage ist ihm seine Mutter ebenfalls freiwillig in den Tod gefolgt. Diese Tragödie, die man zunächst als einen tragischen Einzelfall gelten zu lassen versucht war, hat leider in einer zweiten, die sich eben um einen jungen jüdischen Arzt abspielte, ihre Fortsetzung gefunden. In der Tagespresse berichtete eine lokale Notiz über den Selbstinordversuch des jungen Arztes Dr. S., der nur mit größter Mühe gerettet werden konnte. Diese zwei Vorfälle werfen ein grelles Licht auf die menschliche Tragik der jüdischen Jungärzte in Wien. Die Aerztetragödien haben über die jüdischen Aerztekreise hinaus in der Wiener Oeffentiichkeit große Teilnähme ausgelöst. Von der ״Vereinigung der jüdischen Aerzte Oesterreichs“ wird zu diesen Vorfällen Stellung genommen und in einer öffentlichen Erklärung darauf hingewiesen, daß seit 4! 2 Jahren österreichische Staatsbürger, die ordnungsgemäß ihre Studien vollendet haben, zum Hilfsarztdienst in den öffentlichen Spitälern nicht zugelassen werden. Dabei sei dieser Dienst weder mit einem wesentlichen Einkommen verbunden, noch bedeute er eine Lebensstellung, er biete bloß dem jungen Arzt Gelegenheit zur Weiterausbi'dung. Zu diesem Dienst am Kranken werden sie aber nicht zugelasscn, nicht etwa weil ihnen die Befähigung fehle oder abgesprochen werde, sondern weil sie Juden sind. Englands Palästinapläne Das energische Zugreifen Englands gegen den arabischen Terror und die Festnahme der moralisch , und intellektuell verantwortlichen Araberführer in Palästina hat, soweit bisher zti übersehen ist, eine so gilt wie einmutige Billigung und Unterstützung der Presse in England gefunden. Die Kritik, die dabei laut wurde, bezieht sich mehr auf die Vergangenheit als auf die Gegenwart; manche Blatter betonen, daß die Regierung viel zu lange gewarlet hat, so daß der Anschein der Schwache und Ziellosigkeit entstellen konnte. Zugleich aber wird darauf hingewiesen, daß tler Versuch, im Jahre LLih durch Entgegenkommen und Milde zu einer Verständigung zu gelangen, nach englischer Auflassung richtig war. Lin scharfes Vorgehen gegen die Araber im Jahre 19wäre, so schreibt z. B. die Zeitschrift ״Great Britain and the Last“, in England sehr impopulär gewesen, Jetzt aber, nachdem die Peel-Kommission anerkannt hat, (laß die Araber einen in gewisser Hinsicht gerechtfertigten Kampf fuhren, hatte eine Zusammenarbeit auf Grund der Kompromißvorschläge versucht werden müssen. Wenn die arabischen Führer das auch jetzt noch ablelmieii, blieb nichts, anderes übrig als die Politik der starken Faust. Was wird der weitere Weg sein? Die gewöhnlich ans Kreisen tler Koiomalbeamteiischafl gut informierte, bereits genannte Zeitschrift ״Great Britain and the East“ (die aber keineswegs, wie oft irrtümlich angegeben wird, das offiziell« oder offiziöse Organ des Kokmialamtes ist) schreibt angesichts der allarabiselicn Kampagne gegen den Peclschen Tellungsplan: ״Ob Palästina letzte״ Endes geteilt vv erden wir 11, k a n 11 n i e in a n d he u t e d o g in a t is c 11 prophezeien. Es ist aber eine Tatsache, daß in den ersten zwei Tagen nach der Veröffentlichung des Peel- Berichtes, d. 11. also bevor die Propaganda des Mufti, der seine politische Stellung bedroht sah, einsetzte, das arabische Palästina keineswegs in seiner Gesamtheit dem Plan feindlich war. Ein Zurück zu dieser ursprünglichen Stimmung ru erzwingen, ist jetzt unmöglich, aber cs wird schon etwas sein, die Entstellungen wegznräumen, die den Teilungsplan jetzt umhüllen.“ Es ist noch erinnerlich, daß unmittelbar nach dem Peel-Bericht zahlreiche englische Zcilungsineldungen hezüglich einer arabischen Mitarbeit optimistisch waren, und damals z. B. der Berichterstatter der ״Times“ sofort die Beseitigung des Mufti forderte, weil nur dann, wie er meinte, die zur Verwirklichung des Peel-Berichtes bereiten arabischen Kräfte sich hervorwagen würden. Ob das heute noch möglich ist, wird bezweifelt, denn inzwischen ist die vom Mufti und seinen freunden entfärbte arabische Opposition gegen den Peel-Plan zur ״maßgebenden״ arabischen Haltung geworden und weit über die Grenzen Palästinas hinaus gedrungen. Die Reden des ä g v p t i? dir n und irakisehen Vertreters in Genf waren An/eichen dafür, und gerade in den letzten Tagen sind von diesen Staaten auch wieder diplomatische Vorstellungen hei England erhoben worden. Palästina ist, was noch vor einigen Jahren nicht der Fall war, initiier mehr zu einer Angelegenheit der ganzen arabischen Welt erklärt worden. In vielen Zeittmgsartikeln — so z, R. auch in der letzten Woche ■ wird der Palästina-Konflikt /tun Anlaß von Dai Steilung׳•!! der Verhaltnisse in der gesamten arabischen Welt genommen, und der Zusammenhang all der vielen arabischen Fragen, die noch ungelöst sind, wird ohne weiteres unterstellt, obwohl das Kriiftespicl keineswegs so eindeutig ist, wie es sieh einem vereinfachenden Blicke darstellt. Daß aber die nationalistisch erzogenen jüngeren Araber und die von nationalistischen Parfeien regierten arabischen Staaten Palästina als ein wesentlieh nationales Problem des Arabertunis empfinden und ohne Rücksicht auf die Großmächte ihre .Meinung international zur Geltung bringen, ist eine Tatsache, die nicht übersehen werden darf. Wir geben liier die Nachrichten aus den letzten Tagen wieder: Aegypten und Irak Der ägyptische Außenminister Ghali Pascha legte dein Ministerpräsidenten Nahas Pascha sein Rücktrittsgcsuch vor. Der Außenminister gibt Familiengründc an. Die wahre Ursache des neuen Riiektrittsgesudis ist ein Protest der britischen Regierung in Kairo gegen seine p r o a r a b i s c 11 c n Reden vor dem Völkerblind. England hat offenbar übel genommen, daß das erste aktive politische Hervortreten Aegyptens in Genf gegen Englands Politik gerichtet war, obwohl England den Eintritt Aegyptens in den Völkerbund veranlaßt batte. Aegypten ist hier in einem schwierigen Dilemma zwischen der Loyalitat zu dem verbündeten England und der Verpflichtung gegenüber dem Arabertum. Schon in Genf bat, offenbar unter englischcr Einwirkung, Ghali später seine Haltung geändert und in der VI. Kommission zugegeben, daß der Teilungsvorschlag der einzig praktisch in Frage kommende Weg zur Lösung des Palästinaproblems sei. Aus Bagdad wird gemeldet, daß die irakische Regierung dem britischen Geschäftsträger einen maßvoll gehaltenen Protest gegen die scharfen Maßnahmen, die von den britischen Behörden gegen die arabischen Führer in Palästina ergriffen worden sind, überreichte, ln Beantwortung eines Protest mein oraiui ums, das kurz, vorher vier britischen Gesandtschaft von einer repräsentativen Streik der jüdischen Studenten Die Lage an den polnischen Hochschulen