Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 42 (1937)
- Issue
- Heft 72 (10.9.1937)
- Date
- 1937-09-10
- Page
- – (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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J0D1SCHE RUNDSCHAU Nr. 72, 10. SEPTEMBER 1937 Die Spannung hält an Neue Terrorakte 4 Juden und 5 Araber getötet Bei der Rückkehr von der Andacht an der Klaßemauer ist am Freitag Rabbi Eleasar Gerscheln durch Schüsse, die von hinten auf ihn abgegeben wurden, schwer verletzt worden. Er wurde ins Hadassah-Krankenhaus gebracht und ist später gestorben. Ein einundzwanzigjähriger Jude aus Jerusalem, Aron Agassi, wurde am Dienstag getötet, als er vom Berge Massada in Transjordanien herabstieg. Er war bei den Potasli- Werken am Südufer des Toten Meeres beschäftigt. Der Getötete war der frühere Sekretär der Studenten-Organisation der Hebräischen Universität. Am Mittwoch wurde die Leiche eines ertrunkenen Juden bei Tel Aviv aus dem Jarkon gezogen. Die Identität des Toten, dessen Hände und Füße gefesselt waren, und dem ein eisernes Gewicht angehängt worden war, ist noch nicht festgestellt worden. Auf der Hauptstraße bei Nahaial ist am Donnerstag vormittag ein Auto von bewaffneten Arabern angehalten worden. Bei dem Versuch zu flüchten, ist der 21jährige Willi Weiß, ein österreichischer Staatsangehöriger, getötet, und der 30jährige Michael Dubowski verwundet worden. Bei der Sommerresidenz des High Comrnissioner an der Küste in der Nähe von A11 i t ist am Donnerstag ein a r a - bischer Polizist erschossen worden. Ein weiterer Zwischenfall ereignete sich in Jerusalem, wo ein jüdisches Auto auf der Fahrt zur Hebräischen Universität beschossen wurde. Die Insassen blieben unverletzt. In der Proohetenstraße in Jerusalem wurde in der Nähe des Hadassah-Krankenhauses gegen einen arabischen Autobus eine Bombe geworfen. Ein britischer Polizist, der den Autobus begleitete, wurde an beiden Beinen leicht verletzt. Eine Araberin wurde auf der Stelle getötet, eine zweite schwer verwundet. Der britische Polizist und ein palästinensischer Polizist feuerten auf den Angreifer, doch wurde dieser nicht getroffen. Sofort nach dem Bombenanschlag drang Polizei in einen revisionistischen Klub ein und nahm drei Personen fest. Am Sonnabendmorgen ist in Haifa Ibrahim B e y el Khalil, ein Gegner des Mufti, von einem Araber erschossen worden. Ein zweiter arabischer Notabler, der der Nashashibi-Partei angehört, wurde schwer verwundet. Ein arabischer Kaufmann wurde im Christenviertel von Safed ermordet aufgefunden. Man vermutet, daß der Mord begangen wurde, weil er geschäftliche Be- Ziehungen zu Juden unterhalten hatte. Ein Araber wurde in einem Dorf in der Nähe von Jerusaiem Montag mitternacht erschossen. Bei Kawkab el Haha weigerte sich «in bewaffneter Araber, auf den Anruf einer Polizeipatrouille stehen zu bleiben; er gab mehrere Schüsse aut die Polizisten ab. Diese erwiderten das Feuer und verwundeten den Angreifer. Ein Araber, der gegen eine Polizei-Patrouille in der Nähe von Beisan feuerte, wurde verwundet und gefangengenoinmcn. In R a n! I e wurde der Vorsitzende des arabischen nationalen Ortsrates von sieben bewaffneten Arabern überfallen. Es entwickelte sich eine Schießerei. Die Angreifer wurden schließlich vertrieben. Die Hebräische Universität auf dem Skopus- Berg ist beschossen worden, das Feuer wurde von der Polizei erwidert. Verletzt wurde niemand. Ein britischer Polizist, der einen arabischen Autobus eskortierte, hat sich durch Unvorsichtigkeit mit seinem Oewehr verletzt. Für die neuen landwirtschaftlichen Siedlungen im Beisan- Gebiet sind hundert Hilfspolizisten mobilisiert worden. Für die Polizeistationen im nördlichen Scharon ist Alarmbereitschaft befohlen worden. An sämtliche Siedlungen sind besondere Weisungen für das Verhalten im Fall von Angriffen ergangen. Im Hafen von Haifa ist der britische Zerstörer ״Imogen‘‘ eingetroffen. Rosch Haschanah ruhig verlaufen Die Rosch Haschanah-Tage sind in Palästina im ailgemeinen ruhig verlaufen. Nur in Haifa wurde der Jude Ephraim Weiner von einem Araber durch einen Messerstich leicht verletzt. Revisionisten •Verbannungen nach Akko 35 Juden, zum größten Teil Revisionisten, sind verhaftet worden und Uber die Hälfte von ihnen wurden in das Konzentrationslager in Akko gebracht. Es ist das erstemal, daß Juden in dieses Lager geschickt werden. Die am Freitag in Jerusalem verhafteten Revisionisten sind für ein Jahr nach Akko gebracht worden. Auch die in Chedera verhakteten 15 Revisionisten sind in das Konzentrationslager gekommen, dagegen wurden die in Kerkur verhafteten 6 Juden am Sonntag wieder freigelassen. 6 Leiter der Revisionist!- sehen Organisation von Tel Aviv wurden für ie sechs Monate nach Akko gebracht. Unter den in Jerusalem verhafteten Revisionisten befindet sich Jehuda leib Schneurson, der am 7. März auf dem Weg zur Klagemauer verwundet worden ist. Unter den in Tel Aviv verhafteten Revisionisten befindet sich der Leiter des Brit Hechajal, Menachem Arber, und der Vorsitzende der revisionistischen Arbeiterorganisation, Akiba Broun. In den Straßen von Jerusalem sind am Freitag ununterbrochen Passanten angehalten und nach Waffen durchsucht worden. Die Regierung hat zahlreiche jüdische Hilfspolizisten entlassen und in jüdischen Siedlungen Durchsuchungen vorgenommen. Am Sonnabend sind auch 10 Araber aus einem Dorf bei Chedera i!1 das Konzentrationslager nach Akko gesandt worden. Eine Anzahl von Arabern wurde im Zusammenhang mit der Ermordung von zwei Juden bei Kerkur nach Akko verbannt. Das Büro der Revisionistischen Partei in Tel Aviv ist vorübergehend polizeilich geschlossen worden. Nach seiner Wiedereröffnung wurde es unter polizeiliche Aufsicht gestellt. Ein Polizist hält sich ständig im Büro auf, um alle Vorgänge zu beobachten. Der gesamte Jischuw ist in der Verurteilung der summarisehen Aktion der Polizei einig. Die jüdische Presse wendet sich gegen die Handlung der Polizei und vergleicht die Hast dieser Aktion mit der geringen Aktivität, die bei den notorischeu Verbrechen von Arabern an den Tag gelegt wurde. Die Aktion sei geeignet, ein falsches Bild von ’der Lage in Palästina zu geben. In den hebräischen Zeitungen veröffentlicht die Neuzionistische Organisation eine Erklärung, in der sie gegen die Verurteilung von Angehörigen der Revisionist!- sehen Partei im Schnellverfahren protestiert und feststellt, daß die Regierung mit ihrem Vorgehen versuche, die Verantwortung für den Terror der letzten anderthalb Jahre von sich abzuwälzen und den Juden zuzuschieben. Eine Delegation aus Chedera besuchte den Distriktskommissar Keitli-Roach, um gegen die Verurteilung der jüdischen jungen Leute zu protestieren. Unter den Verurteilteil befinden sich auch Mitglieder des amerikanischen Kibbuz Banir, die an den amerikanischen Konsul appelliert haben. Die revisionistische Zeitung ״Hayarden“ wurde für einen Monat verboten. Die arabische Zeitung ״AI Liwa“, das Organ des Mufti, wurde für sechs Wochen verboten. Besprechungen High Comrnissioner Sir Arthur Wauchope hat mit dem Leiter des politischen Departments der Jcwish Agency, M. Schertok, Sicherheitsfragen erörtert. S c h e r t o k wurde ferner von dem Obcrkoitnnandicrcnden der britischen Truppen in Palästina, Generalmajor A. O. Waveil, empfangen, um mit ihm über die Vorkehrungen zur Sicherung von Ruhe und Ordnung zu sprechen. Schließlich hatte er «ine Unterredung mit Mr. Battcrshili, dem Chefsekretär der Palästina-Regierung, und mit Mr. Mills vom immigrations-Departement. Der Bürgermeister von Tel Aviv, Israel Rokach, hat mit High Comrnissioner Sir Arthur Wauchope eine längere Beratung über Sicherheitsprobleme abgehalten. Es wurden bei dieser Gelegenheit auch allgemeine Angelegenheiten der Stadt Tel Aviv behandelt. Der Waad Lcumi hat die Revisionistenführer Altmann und Lobodskv zu einer Besprechung der gegenwärtigen Lage eingeladen. Wauchope ahgereist High Comrnissioner Sir Arthur Wauchope ist am Sonnabend im Flugzeug nach London abgereist. Er tritt einen zweimonatigen Urlaub an und wird in dieser Zeit von dem Chefsekretär, William D. Battcrshili, vertreten. Gegen den Terror Der Berichterstatter der ״M o r n i 11 g p o s t“ in Jerusalem meldet: Die allgemeine Lage wird außerordentlich beunruhigend. Die Beendigung der Ernte hat die Bauern für Ueberfälle und Gesetzwidrigkeiten frciffcmacht, und da sie immer noch bewaffnet sind, besteht die Möglichkeit ernster Unruhen. Obwohl nicht nachgewiesen wurde, daß die letzten Morde an Arabern Juden zuzuschreiben sind, scheint es möglich, daß die von diesen bisher bewiesene Zurückhaltung am Ende ist. Von verantwortlichen Führern werden Vergelt ungsmethoden schärf stens verurteilt. Bei den ordnungsliebenden Arabern und Juden besteht allgemein der Wunsch, daß die bekannten Organisatoren des Terrors mit Festigkeit niedergehalten werden. Aus Tel Aviv wird uns geschrieben: Angesichts des neuerlichen Aufflammens von Terror im Lande schreibt der ״Haare/.“: Es ist unsere Pflicht, eine Tatsache festzustcllen: Zum ersten Male macht sich auch!11 der arabischen Presse ein« verständige und rn cn schliche Haltung geltend, man wünscht den Frieden. Es handelt sich noch nicht um die ganze Presse, sondern um die Kreise, die Nasliashibi nahe stehen oder zum mindesten sich mit dem Mufti überworfen haben. Trotzdem muß es als erfreulich bezeichnet werden, wenn wichtige arabische Zeitungen davor warnen, sich zu Ausschreitungen Die Panarabische Konferenz, die am 8. September in Bloudan bei Damaskus eröffnet wurde, hat dadurch, daß der französische Generalkonsul in Jerusalem palästinensischen Arabern, die an der Konferenz teilnehmen wollten, das Einreisevisum nach Syrien verweigert hat, viel an Bedeutung verloren. Während man bisher daran gedacht hat, daß auf dem Kongreß eine Zentrale geschaffen werden wird, die sich mit der Organisierung eines bewaffneten Aufstandes in Palästina, der Einfuhr von Waffen und der Unterstützung der palästinensischen Araber befassen soll, dürfte sich die Konferenz jetzt in Abwesenheit der Haupt- Wortführer aus Palästina darauf beschränken, allgemeine politische Richtlinien zu erörtern, ohne praktische Maßnahmen zu beschließen. Immerhin sind in den letzten Tagen schon Gäste aus Palästina zu der Konferenz eingctroffen, insbesondere Jugendliche des extrem-nationalistischen Lagers, und eine Reihe von Beduincnsehciehs. Auf Wunsch der französischen Behörden hat die syrische Polizei auch den Führer der palästinensisch-christlichen Araber, Emir Ghori, ausgewiesen, welcher der vor kurzem zu Propagandazwecken nach Europa entsandten christlich-arabischen Abordnung angehört. Die französischen Behörden begründeten ihre Forderung damit, daß die Anwesenheit Ghoris die öffentliche Ruhe und Ordnung in Syrien gefährde. — An der Konferenz nehmen nur wenige palästinensische Delegierte teil. Auch ist weder Nuri Pascha noch sonst ein bekannter aktiver arabischer Staatsmann zu den Beratungen eingetroffen. Als Vertreter aus Palästina sind der Vertrauensmann des Mufti, Dschemal ei Hussein!, Izrat Darwat, Issai Lissa und Fakhri Bey Nashashibi sowie Abdul Hadi, der Sekretär des Obersten Arabischen Komitees, zugegen. Den Vorsitz auf der Konferenz führt Nebil II Asma Bey. Die von dem früheren Bürgermeister von Jerusalem, Ragheb Bey Nashashibi, geführte Arabische Verteidiprovozieren zu lassen und zur Bewahrung der Ruhe auffordern, wenn auch Begründung und Ziel dieser Haltung uns völlig fernstellen. Die Hauptsache ist der ausgesprochene Friedenswille auf arabischer Seite, und wir können nur wünsehen, daß die Araber aller Richtungen, was immer ihre politischen Ziele sein mögen, sie unter Wahrung der Ordriung aut friedlichem Wege verfolgen. Denn selbst nach den Vorgängen der letzten Tage wird niemand glauben, daß auf seiten der Juden Blutvergießen Beifall findet. Anderthalb Jahre lang hat der Jischuw eine übermenschliche Geduld gezeigt, trotzdem diese Zurückhaltung .Mißdeutungen ausgesetzt war. Die eindeutige Haltung der Juden war: der Regiemng liegt es ob, den Mord zu verfolgen, und der Bürger hat sich jeder Handlung zu enthalten. Wir wissen, daß es ein sehr zweifelhaftes Heldenstück ist, den Fremden zu überfallen, der siel! vertrauensvoll in unser Gebiet wagt. Wir haben den starken Willen, jeder Form von Anarchie entgegenzutreten! Reiche Araber und die Terroristen In der arabischen Presse waren Meldungen aufgefaucht, wonach die reichen Araber aus Palästina, die im Libanon ihre Sommerferien verbringen, bereits im vergangenen Jahre während der Unruhen die Terroristen!großzügig mit Geldmittein unterstützt und in diesem laiire gleichfalls der. Terroristen ihre Hilfe gewährt hatten. Einer der Mitgiieder des ״Gcneralstabes“ des T erroristcnfiilirers Fauzi «1 Kaukji, Fakri Abdul Haid, veröffentlicht nimm ehr ein Dementi dieser Nachrichten. Er erklärt, daß die palästinensisehen Araber, die im Libanon sieh befinden, gegenüber dem Schicksal ״derjenigen, die ihr Alles für das Land geopfert haben“, so indifferent seien, daß sie sie noch nicht einmal aufgesucht hätten. Söldner und Waffen aus Syrien? Die ״New York Times“ berichtet aus Jerusalem, daß das Oberste .Arabische Komitee, obwohl es einen Aufruf erlassen hat, in dem die Bevölkerung zu Ruhe und Selbstbeherrschung aufgefordert wird, in Damaskus Söldner an« wirbt und Waffen aufkauft, um sie i 111 letzten Augenblick, wenn der Aufstand in Palästina aushrechen soll, in das Land einzuschimiggeln. Die Zeitung behauptet weiter, dem Minister- Präsidenten von Syrien seien diese Umtriebe des Obersten Arabischen Komitees bekannt, er sei aber nicht in der Lage, sie zu verhindern. Politische Aktivität Auf Grund von Mitteilungen aus arabischer Quelle veröffentlicht ״Dawar“ die Nachricht, daß in den Räumen auf dem Gebiet der 0!11 a r - M o schce, die der Mufti jetzt als Zufluchtsstätte bewohnt, mehrfach Zusammenkünfte des Obersten Arabischen Komitees stattgefiinden haben. Unter dem Vorwand, daß an der Moschee Ausbesserungsarbeiten durchzuführen seien,!iahe der Mufti auch eine größere Zahl arabischer Arbeiter bei sich konzentriert und aus ihnen eine Leibwache gebildet. Aus Transjordanien wird berichtet, daß die Be- Ziehungen zwischen diesem Lande und Saudi-Arabien zur Zeit sehr gespannt seien, und daß König Ihn Saud neue Truppen zu mobilisieren plant. Demnächst tritt eine a r a b is c!1 - e 11 r i s 11 i c 11 e Ab- Ordnung eine Europareise an. Sie wird sich auf der Fahrt auch einige Zeit in Damaskus 011 f halten. Die Abordriung hat die Aufgabe, in den griechisch-orthodoxen <1emcinderi der Balkanländer das Palüstiiiaproblem darzulegen. Einer Meldung der ägyptischen Tageszeitung ״El Mokattain" zufolge hat die Sv rische K e gier u n g boschlossen, eine Abordnung nach Genf zu entsenden, die das Komitee unterstützen soll, das dort die Interessen der palästinensischen Araber wahrt. Weiter will das Blatt erfahren haben, daß der l ondoner Gesandte von S a 11 d i - A r a Dien bcatiftragt worden ist, sich zu demselben Zweck nach Genf zu begeben. Der 1 eiter des politischen Departments der Jewish Agency, Mosche Schertok, hat sich zu der Eröffnung der Tagung des Volkerbundratcs 1m Flugzeug nach (teil! begeben. gungspartei, die' vor einigen Monaten ihre Vertreter aus dem Obersten Arabischen Komitee zurückgezogen hatte, hat nunmehr wieder ihre Vertreter in dieses Komitee entsandt. Die Partei hat auch beschlossen, sich an den Arbeiten der Fanarabischen Konferenz zu beteiligen. Palästinatag in Alexandrien Kairo, 8. September. (JTA.) In Alexandrien wurde am Mittwoch ein Palästina-Tag veranstaltet, an dem zahlreiche kleine Versammlungen anläßlich der Eröffnung der Panarahischcn Konferenz in Bloudan stattfanden, in den Ver- Sammlungen wurden Entschließungen gegen die Teilung Palästinas gefaßt und von England verlangt, daß es den Arabern Gerechtigkeit widerfahren lasse. Der ägyptische Ministerpräsident Na bas Pascha hatte eine Unterredung mit dein Leiter der Britischen Gesandtsctiaft, Mr. Kal ly. Es heißt, daß hei dieser Unterredung die Lage in Palästina besprochen wurde. Das McMahori•Versprechen. In der ״Times“ vom 3. Sepfernher nimmt Cyril Asquith nochmals das Wort zu einer Entgegnung auf die Bemerkungen von Pliilby (s. ״J. R.‘- Nr. 67 und 6S), Philhys Brief sei völlig auf 'der Annahme aufgebaut, daß die Kommission berechtigt war festzustellen, daß die englische Regierung Palästina nicht unzweideutig von dem unabhängigen arabischen Staat: abgrenzte, der Hussein versprochen worden war. Der zweite Vorbehalt in dem Brief McMahons bezüglich des Gebiets, das den französischen Ansprüchen ijntcrlag, erscheine völlig klar. Pliilbv habe auch keine Gründe vorgebracht, darüber anders zu denken — über das ״ipse dixit“ der Kommission hinaus, cias ihm im Gegensatz zu den Dokumenten zu stehen scheine, auf denen es aufbaut, und von McMahon selbst abgelehnt worden ist. Die Panarabische Konferenz n \ 1 I |1 1? ן iß >