Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 42 (1937)
- Issue
- Heft 70-71 (3.9.1937)
- Date
- 1937-09-03
- Page
- – (sequence 21)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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w .«- — Nr. 70/71, 3. IX. 1937 JÖDISCHE RUNDSCHAU Seite 23 Schach Bearbeitet von I. Miete• am 21. Juli im Turnier das Die nachstehende Partie wurde *Blsu.Weifi“ tu Hamburg gespielt. Abramowitich Weiß 1. 62— ■<4 2. <12—d4 3. S bl—c3 4. S c3ye4 Keine gute Theorie empfiehlt Französische Eröffnung J. Schainowik! Schivais 67—08 a7—ds d5Xe4 b7—b6 Spielweise. 4, Stellung nach!lern 15. Zuge von Sch wart. Die hier 5. Sg8 S b8—<J7, um mit —te, e. S r4Vl־flt, S!nx!6 fort, fahren tu können. 5. D dl—!3 . Ein plausibler Zug, 5. c7~cfl Besser und konsequenter wäre L c8—b7. 8. L cl—03 L 18—07 Hierauf kommt Schwäre in entscheidenden Stellmigsnaclitcil. Am besten ist liier S g8—fö, Weiß behält zwar dann — nach even. tuellcm Dumentausch auf 1'6 — einen Entwicklungsvorspiung, aber t ד י Schwort ist strategisch überspielt und hat keine wirklich befrieiligemle Fortsetzung mehr. Der Testtug gibt dem Gegner Ge- Icgeiiheit tu einer hübschen opfet'knmb'malion, die erzwungenermaßen tu schnellem Siege das zchwarze Spiel weist keinen 16. I, b3Xeßi f7Xe8 schwachen Punkt auf. 17. T elXcß K e8—£7 7. D f3—-g3! g7—g8 18. T cOXfßf! K 17X18 8. S gl—-13 S g8—16 19. D fi3—c5f K 18—17 9. S c4Xf6f L c7Xfö 20, S I3-g5t K!7—e8 10. Le3—!16! 1. c8—ד, י 21. D c5Xh8f K e8—(<7 11. Tal—dl S b8—a 7 22.!)h8—c5 D (!18—K8 12. Lfl—c4 L!6—b5 23. S p5—e4 S e7—(15 13. L c4—״b3 S 117— bS 24. I. 116—(4 D g8—18 14. 0—0 S be—d5 25. S c4—c5f Sch' 15. T fl—el S d6—c7 gibt aut. Richtige LViungen der Aufgabe Nr. 20 gingen ein von: Margot Süßermann in Berlin, Ludwig Windmüller in Emden, Theodor Mottck in Osterode. Aus jüdisdien Sdiathvereinen In der Schacliabtcilung des Bar Kochba-Hakoah Berlin wurde ein vieirundigcs, stad; hojctztcs Blitzturnier um die Berliner Jüdische Meisterschaft im Blitzschnell misgetragen. Erster l’rcisträger und Titelhalter wurde in der ersten Klasse Leo Kreis b erg mit 75'/» Punkten vor Erwin I.cxandrowitsch und dem ilie-jührigcn Klubmeister Siegfried V'initzki, die mit 70 Punkten den zweiten und dritten Preis teilten, und. Ilerzilius CUarmaiz mit il'■! Punkten, ln Her zweiten Klasse errang Israel Glatt mit 53 Punkten den eisten Preis vor Alfred Wassermann mit 44 Punkten und Dipl.-Ing. Kurt E. Lermel mit 22V» Punkten. Der misgosetzte Scliünheitspreis ans Hem Winterturnier wurde Wolf K o ri i n s k i für eine glanzende Partie, die in einem Damenopfer gipfelte, zuerknnnt. Schadi in Palästina Das Interne Melstcrschaftsturnicr im Jerusalemer Mcnorahk 1 u b ist beendet. Sieger wurde der palästinensische Landesmeister Czerniak vor Lukowitsch und Dr. Perl- Im Jerusalemer Schach■ verein der Histadruih errang Steingarten den ersten Preis. Zwischen beiden Vereinen fanden in letzter Zeit zwei Wettkämpfe statt, die von ״Mcnorah“ mit 7 : 3 und 0'; : 3!‘> Tunkten gewonnen wurden. Im Verein der Jlbtadrutlt begann jetzt ein neues, unter Beteiligung von 24Spielern in 2 Klassen durrbgeüihrtesTurp.icr. Zwischen der Stadtmannschalt von Tel .Aviv und den Schachvereinen des Scharon fanden zwei Wettkampfe statt, die von Tel Aviv gewonnen wurden. Die Begegnungen am ersten Brett »wischen Blaß (T. A.) und Foerdcr endeten mit IV» : V» für Blaß.— In Haifa wurde vor kurzem ein neuer Schacltvercia gegründet.!?*■*'agemn ntrdm__ ״ ״ *triodell ^4 itr ■•(•n/Ruhr Frankfurt a.M. Karliruh» I. B. Mannheim Ludwlgihafan/Rh. Stuttg «rt f\.7 lf(k). I»ALASTi*\'A• AMT UMHIN )/tu fi/cur ' DANZAStCa a.m. 1■ B. H. trOlier *liiert Ken / •MMIVIII IRr *BSUnMumrBg# Frankfurt a. M.t Outloulitr, 31 * Telefon 30041 Transporte nach allen Landern ln Lifts und Sammelladungen faehminnlieh• Beratung — SichgemBBe Verpackung Lcg.rung Versicherung Postschlüsse nach Uebersee Berlin! Postamt C 2; Frankfurt am Malm Bahnpoztamt 19 oder Flughafen; München! Bahnpostamt 1 oder 2 (Flughafen); Hamburg« Postamt 1; KWm Bahnpostamt 10 und Flughafen. Die Sendungen müssen so eingeworfea werden, daß sie zu der! angegedenen Zeiten beim Postschlußamt vorlicgcn oder d;13 Schiff!nindestens im letzten europäischen Hafen erreichen können. Palästina 3. Berlin 19.30 4. Berlin 17.30 5. Berlin 18.00 7. Beilin 17.30 8. Berlin 19,30 München 8 München München 9 München München 10, Berlin 19.30 (11. München 0,00) OO) O0) OO) 30) OO) Bahn 7. 9. Piräu* Bahn 9. 9. Brindui Bahn Balm Luftpost 4. Berlin 3.00 via Athen 4. Berlin 9,30 (4. München 18.00) via Brindisi 6. Berlin 8.00 via Athen 8. Berlin 3.00 via Athen 8. Beil in 9.30 (8. München 18.00) via Brindisi 10. Berlin 6.00 via Athen Vereinigte Staaten van Nordamerika 4. Berlin 8.00 6. Cherbourg (״Europa“) 7. Berlin 8.00 8. Le Havre (״Normandie“) 9. Berlin 8.00 10. Cherbourg (״Hansa‘‘) Luftpost 4. Berlin 13.30 (4. Frankfurt 15.00) via Paris Südamerika 9. Berlin 18.00 10. Frankfurt 8.00 11. Boulogne Luftpost 4. Botin 13.30 (4■ Frankfurt 15.00) via Paris 8• Berlin 21.00 (8■ Frankfurt 24 00) Südafrika 8. Kein 21.00 10. Southampton (״Stirling C 8. 9. Haifa 10. 0. Haifa 10. 9. Haifa 13. 0. Ilaif.t 14. 9. Haifa 15. 9, Haifa ca. 21/a Tage ca. 3 Tage ca. 2!4 Tage ca. 214 Tage ca. 3 ׳ Tage ca2 ״ (, läge 10. 9. New York 13. 9. New York 17. 9. New Vork 7. Rio; E. B. A. 27. Rio; 1. B. A. 7. Rio; 8.B. A. H. Rio; 12. B. A. ) 24. 9. Kapstadt ca. 8 Tage ca. 8 Tage ca. 8 Tage ca. 8 Tage der ist. für L u f t^rot t 4. Berlin 6.00 via Athen 6. Berlin 9.30 (6. München 18.00) via Brindisi 7. Ber lin 6.00 via Athen 10. Berlin 9.30 (10. München 18.00) via Brindisi Luit Postsendungen nach China können bis auf weiteres nur noch bis Kanton oder Hongkong per Luft befördert werden, da l׳’lu1״li<*n־t Hongkong—Schanghai vorläufig eingestellt worden Der I.ultויי»ןZuschlag für die.-c Tctllrefünimjng betragt 45 Pfennig je 5 Gramm. Glückwunschtelegramme nach Palästina anläßlich der!'.oben Eeieiluge können als sogenannte!<’.Telegramme zu halber Gebühr' auigegi Iren werden. Sie ko,um 53(! Pfennig je Wort. Der Yer. merk ,.IX“, den das Telegramm tragen muß, wild als ein Wort bereclinct. Auch die 1 er-endirng von Brieftelegrammen, die neben dein Vermerk ״NI.T“ noch 24 Worte enthalten dürfen, bl emp■ fehlenswert, da für diese nur eine l’aiisrh,!!gebühr von 8 KM. berechnet: wird. Die Lautzcit b׳-ider Telegrammarten!reinigt ungefähr 24 Stunden. Persönliches. Am 7. September wird der Vorsitzende des Kuratoriums des Berliner Rabhitiersemiuars, Handelsgerichtsrat a. D. Felix S t ru c k, 70 Jahre alt. Seit Jahrzehnten bis heute fiat er in vielen jüdischen Angelegenheiten hervorragenden Einfluß gehabt lind stets sich jüdischen Gemein- Schaftsaufgaben zur Verfügung gestellt. Er war einer der ersten Zionisten in Deutschland. Innerhalb der Berliner Jüdjschen Gemeinde hat er neben zahlreichen Acmteni im Vorstand von Synagogen der Repräsentanten Versammlung angehört. Das Landschulheim ״Kristineliov“ (Schweden) gibt eine Schulzeituiig heraus, in der Lehrer und Schüler aus dem Sehnlichen berichten. Die Zeitung ist auch mit netten Zcichnungen der Kinder geschmückt. Aus dem Reich Ellen. Der Galil Rhein-Ruhr des Iiabonim noar chaluzj traf sich; am 29. August im Essener Jugendheim• Am Vormittag sprachen der Ilunilcdeiter S i 1 b e r s 1 e i n, Berlin, und B a r t a, I)ii-;־cT(b>rf, über Kongreß und Teilung. Der Nachmittag war mit einem literarischen Gericht ülwr Schabbatai £wi und neuen Liedern dem ,,geselligen“ Teil gewidmet. Kitzingen 1. M. Am 29■ August fand in der festlich geschmücklen Synagoge die feierliche Iimtalkition des neugewahltcri Bezirksr.ibblncrs Gottheit Wolilyemuth, Sohn des verstorbenen Rabbiner» Jo,q>!i Wohlgemutii, statt, Mannheim. Die jüdische Wanderliirsorge für Baden und Pfalz, Mannheim, kann aut eia zehnjähriges Bestehen ztirilck Wicken, ist aus der seit vielen Jahrzehmen bestellenden sogenannten -antenknssc“ hervorgejjangen und steht unter der Leitung von. Otto Simon, während seit neun Jahren IT!. F. Strauß die Geschäftsführung hat. M.-Gladbach. Am 29. August fand die Abschiedsfeier für Dr. I. oeb und seine Familie statt. Frau Dr. Eichelberg, die Vorsitzende der ZOG., begrüßte die Erschienenen. Sir überreichte Dr. Loch «ine Urkunde übet 35 Bäume, die anläßlich seines Abschicdes von Freunden auf seinen \.!!ne!1 gespendet worden waren. Anschließend sprachen Heinrich F a 1 k 0 11 ־,! e i n für den Makkabi, Hugo II eu mann für den Vorstand der Synagogcngemeinde und Dr. fiucto«׳ für der» Zicni.a i-chen Oruppenver band Rheinland- WeXalcn und die Zion!.ti,du: Vereinigung lür Deut-rhland. Nach der Ab.-chifaUiVier, zu (Irren Ab-chluß Dr. I.oeb .rehcl ela., Wort ugi'itf, folgte der geuüiüb l!e, 'leib V Sitz Sie ״Pas Dr. Ankündigungen Düsseldorf! Am 9. September, 20.30 Uhr, spricht im Gerne! Grafenberßer Allee 78, Dr. Josel Neuberger über: ״Der Staat“. —. Frankfurt am Alain! Cliug Iwri, K»1 hvrshoiine st'.-i!65 •״׳. Am 5, September, 16 Uhr. Dr. Rand über: ״ Atejenuu''. Bar Mizwah-Termine Am 4. September (28. Klub): Mas Strauß. Sohn von Strauß, Frankfurt a. M., Z1 il 44. — Atu 11. Septem!» r (6 Noiber: Cohen, Sohn von Henry (Chon, Hamhnrt», Rer;! — Heinz Werner Levi, Sühn von Loa!» Levi. Wupnertal-h Utllei'str. 6. ndehaus, jüdische r Land- Schaken Wilhelm Ti-chn) 1 Uel-tr. 5. rtebl, Offene Auslandsslellert. (Genehmigt durch das Landes« arbeitsamt Brandenburg.) Es werden gesucht: 1. Für Schwe« den für einen orthodoxen Haushalt eine erfahrene jüdische Hausgehilfin mit Kenntnissen in Kochen, Backen und allen vorkommenden Hausarbeiten. Aller 20—25 Jahre. — 2. Für Argentinien jüdische Oboisten mit Nebeninsfrumcnt Englisch Horn, Fagottisten und Hornisten für tiefes Horn bei festem Monatsgehalt und späterer Pensionsberechtigung. — 3. Für Ecuador ein gut ausgehildetcr jüdischer Konditor zu foi« gendeii Bedingungen: 6 Arbeitsstunden, Anfangs-Monatsge« halt 120 Sucres, bei freier Station. — 4. Für Budapest zu zwei Mädchen von 7 und 9 Jahren ein jüdisches Kinderfräulein, ca. 25—30 Jahre alt, die das Kinderziinmer und die Kindersachen in Ordnung haften muß. Bei freier Station wird ein Gehalt von 40 Pengö geboten. Französische oder englische Sprachkenntnlsse erwünscht. — 5. Für eine lieber- Siedlung nach Istanbul eine gebildete Stütze für einen 2-Pcrsoneii-Hauslialt. Der nichtrituelle Haushalt ist zu führen lind für die leitende Hausfrau ist zu sorgen, vegetarische Küche. 40—50 M. Gehalt. Reise- und Rückreisekosten werden nach zwei Jahren übernommen. -י Für Finnland wird ein jüdischer Fachmann für Lampenschirme in Karton, Pergament, Kra« quele, Seide usw. gesucht. Der Betreffende soll mit der Fa« brikation völlig vertraut sein. Ausführliche Bewerbungen, nur _ aut Luftpostdüminapier, Lebenslauf, Zeugnisabschriften, sowie Pallphoto werden weitergeleitet durch die Jüdische Gemeinde, Berlin SW 10, Lindenstr. 48 50. Bewerbungen mir auf gewöhnlichem Postpapier werden nicht mit Luft« post befördert. FRAN KFU RT a. M. IRQERSBACN iKronprinienstr. e Neu• KrSine 26 Korb«, Bürsten״ u. Holzwaren Kinderwagen Kinderbetten Koffer, Matten KaiaerstraQe 4 Klapptisch 76x76 RM 7.30 Teewagen i. großer Auswahl Geschenke BUS Porzellan Kristall Jenaer Glas Keramik 1837 8e 10(Kf 1937 Ernst Lochnerft Horkheimer t.ichfrruipnbcrg 39, 1. Stork. 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