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Jüdische Rundschau · 1937-09-03 · Heft 70-71 (3.9.1937) · page 15

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
42 (1937)
Issue
Heft 70-71 (3.9.1937)
Date
1937-09-03
Page
– (sequence 15)
Language
German
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JODISCHE RUNDSCHAU Nr. 70/71, 3. SEPTEMBER 1937 ErE Die neue Welle des Terrors Neun Araber getötet Jerusalem, 1. September. (JTA.) Die Spannung in Palästina hat sich weiter verschärft, nachdem am Mittwoch weitere vier Araber getötet worden sind. Die Zahl der arabischen Todesopfer seit Sonntag beträgt neun. In der gleichen Zeit sind drei Juden getötet und vie r ve rwundet worden. Von den vier getöteten Arabern sind zwei in einer Orangenplantage bei K e r k u r gefunden worden, wo am Sonntag die beiden jüdischen Arbeiter getötet worden^ sind. Die beiden anderen Araber sind in der Nähe des arabischen Dorfes E z a z im Kreise T u 1 k e r e m erschossen worden. In einer Vorstadt von Jerusalem wurde schon vorher ein Araber erschossen. Im Norden von Tel Aviv wurde ein Araber angeschossen und gefährlich v e r w u n d e t, als er mit einer Anzahl Bauern die Straße entlang ging. Es wurde beobachtet, daß ein junger Bursche auf einem Fahrrad vier Schüsse feuerte. Der Araber wurde ins Jaffaer Krankenhaus geschafft, wo er später starb. In der Jerusalemer Vorstadt Sanhedria wurde ein Araber tot aufgefunden, ein zweiter auf dem Karmelberg in Haifa und ein dritter starb in einem Jerusalemer Krankenhaus an den Folgen einer Verwundung. Verschiedene Gebäude der Stadt Safed_ wurden in der Nacht von Arabern beschossen, es wurde jedoch kein Schaden angerichtet. Fünfzig Zitrusbäume wurden in einem Hain in Ramat Hascharon entwurzelt. Zwei Araber und ein Jemenife, namens Haim Sharazi, wurden durch eine Bombe verwundet, die in ein arabisches Caf6 in der Carmelstraße an der Grenze von Tel Aviv geworfen wurde. Der Zustand des verwundeten Juden, der ins Krankenhaus geschafft wurde, ist nicht lebensgefährlich. An der Grenze zwischen Jaffa und Tel Aviv sind ein Jemenite und eine jemenitische Wäscherin durch die Explosion einer Bombe leicht verwundet worden. Sie behaupten, die Bombe sei von Hauranern geworfen worden. Der Wächter der jüdischen Kolonie Ekron ist in der Nähe der Siedlung in der Nacht von Arabern beschossen worden. Sein Pferd wurde getroffen, er selbst blieb unverletzt. In den Pflanzungen der jüdischen Siedlung G a n Jawne sind 50 Bäume umgehauen worden. In Nablus wurde das Haus des Polizeisekretärs angegriffen. Araber schossen in das Haus hinein und verwundeten einen Bediensteten. Die beiden jüdischen Arbeiter, die bei K er kur am Montag erschossen wurden, sind der 32jiihrige Daniel Staniecki und der 30j;ihrig־e Isser Bankus. Beide stammen aus Grodno in Polen. Sie wurden bei der Ueberprüfung eines Brunnens aus dem Hinterhalt erschossen. Nach dem Mord hatten die Angreifer die Leiche Bankus’ in den Brunnen geworfen. Am 30. August fand in Tel Aviv die Beerdigung Abraharn Bcrkowskvs statt, der am Sonntagabend in einem ji'1- ״tfftäthen Omnibus in der Nähe Jerusalems durch Schüsse getötet wurde. Ferner wurden die beiden jüdischen Opfer von Kerkur beerdigt. Beide Beerdigungen wurden in größter Ruhe vollzogen. Die Redner verlangten, daß die Regierung strengere Maßnahmen gegen die Terroristen zur Anwendüng bringen und energische Schritte unternehmen sollte, 1!m eine Zunahme der Unruhen zu verhindern. Beide Rabbi- 11er .Tel-Avivs, Rabbi Amicl und Rabbi U ziel, sowie der greise jüdische Schriftsteller Alexander Ziskind Ra-!)inowiizappellierten im Verfolge ihrer Reden an die jüdische Bevölkerung, sich irgendwelcher Rachepläne zu enthalten. Ein Jemenite wurde im Zusammenhang mit der Erschießung des Arabers in Jerusalem verhaftet, jedoch konnte anscheinend kein Beweis seiner Mittäterschaft erbracht werden. Die Polizei hat eine Belohnung von 500 Pfund für Mitteilungen ausgesetzt, die zu der Festnahme der in den letzten Tagen ermordeten Juden und Araber führen können. Ein Aufruf Fauzi Kaukjis In den Moscheen Jerusalems sind Aufrufe von Fauzt ei Kaukjl, dem Führer der arabischen Terrorbanden während der Unruhen des Jahres 1936, angeschlagen. In ihnen werden die arabischen Banden aufgefordert, sich wieder zu sammeln und ihre terroristischen Aktionen wieder zu beginnen. Verkehr Tel Aviv —Jaffa eingestellt Der Verkehr zwischen Tel Aviv und Jaffa wurde von der Polizei unterbrochen, ebenso der jüdische Autobusverkehr in Beit Wegan im Süden von Jaffa. Manifest des Waad Leumi Ein an die jüdische Bevölkerung gerichteter Aufruf des Waad Leumi warnt davor, auf Provokationen zu antworten und unschuldige Menschen anzugreifen; die jüdische Bevölkerung möge vielmehr ruhig ihrer Tagesarbeit nachgehen. Zum Schluß erinnert der Aufruf den Jischuw an die heroische Selbstbeherrschung, die er anläßlieh der Unruhen des vergangenen Jahres bewiesen habe. Der Distriktskommissar des Norddistrikts, Oberstleutnant Keitli Roach, ist von einer jüdischen und einer arabischen Abordnung aufgesucht und aufgefordert worden, durch strenge Maßnahmen für die Sicherung von Ruhe und Ordnung zu sorgen. Der jüdischen Abordnung erklärte der Distriktskommissar, die letzten Zwischenfälle seien auf Angriffe auf arabische Arbeiter zuriickztifiihren. Die Regierung habe keinerlei Hinweise, aus denen man schließen könne, von wem die jüdischen Opfer der letzten Tage gefordert wurden. Die Abordnung erwiderte, der Jischuw habe kein Vertrauen zu der Regie- Timg, da diese nicht in der Lage oder nicht willens sei, die Unruhen von Anfang an durch Lahmlegung der arabischen Rädelsführer und Agitatoren zu verhindern. Distriktskommissar Keitli Roach versprach beiden Abordnungen, daß er alles tun werde, was in seiner Macht steht, um Ruhe und Ordnung zu gewährleisten. ״Dawar“ kritisiert die Behörden, daß erst Schritte unternommen wurden, um die Verbrecher zu suchen, nachdem die Verbrechen begangen waren. Die Zeitung weist darauf hin, daß keine Ruhe im Lande hergestellt werden kann, wenn nicht die Organisatoren der Verbrechen, über deren Tätigkeit die Kgl. Kommission ausführlich berichtet hat und deren Namen jedermann im Lande kennt, ihrer Macht und ihrer Freiheit verlustig gehen. Die Zeitung macht die Regierung auch für das Schicksal der Araher verantwortlich, die getötet wurden. ״Dawar“ weist ferner daraut hin, daß der Jischuw durch den Tod unschuldiger Araber nicht für seine erlittenen Verluste entschädigt werden kann. Taten dieser Art müssen mit Abscheu betrachtet werden. Anläßlich des Anschlages auf den Eggcd-Omnilnis fordert ״Dawar“, daß die Fahrer der Autobusse bew aff net werden. Das Blatt betont, daß der Optimismus derjenigen, die geglaubt haben, der Araber-Terror habe aufgehört, sich als unbegründet erwiesen habe. Die Bewaffnung der Fahrer erscheine dringend geboten, um den Angriffen bewaffneter Araber auf den Landstraßen ein Ende zu setzen. Die ״Palestine Post" drückt ihre Verurteilung der Attentate aus, während ״Haare?“ auf Einigkeit und auf die Zusammenarbeit des jischuw dringt, um die Selbstkontrolle zu erhalten. Ein arabischer Aufruf Das Oberste Arabische Komitee hat einen Aufruf an die Araber Palästinas gerichtet, in dem die bintigen Vorfälle der letzten Tage, bei denen mehrere Araber getötet wurden, bedauert und verurteilt werden. Die Araber müßten aber trotz dieser Vorfälle die Ruhe bewahren und sich nicht provozieren lassen. Das Komitee verfolge in zur Ruhe gemahnt, und cs scheint, daß diesen arabischen Kreisen das Wiederaufflackem des Terrors gerade im gegenwärtigen Moment der politischen Entscheidungen nicht erwünscht ist. Es ist klar, daß vom jüdischen Standpunkt aus nichts so sehr zu bedauern wäre als eine längere Periode der Unruhe und Unsicherheit. Aktionen einzelner unverantwortlicher Elemente auf jüd'schcr Seite, durch die Araber getötet und verletzt wurde׳!, können jedenfalls nicht dazu beitragen, unsere Sache zu stärken, ja sie gefährden die moralische Basis unserer Ansprüche aufs schwerste. Der Waad Leumi und die jüdische Presse des Landes haben deutlich darauf hingewiesen, wie notwendig es ist, auch unter dem Druck der von arabischer Seite begönnen er! Provokationen und angesichts des Verlustes jüdischer Menschenleben die Ruhe und Einigkeit des Jischuw zu bewahren und auch in Zukunft die Zurückhaltung zu üben, die allein der moralischen Kraft des Jischuw würdig ist und unsere politische Stellung festigen kann. Mord und Gewalttat erscheinen uns nicht als Argumente im nationalen Kamp! und!missen sich im Endeffekt gegen diejenigen richten, die sie als Kampfmittel anwenden. Es ist daher zu wünschen, daß die Aufrufe zur Besonnenheit und Mäßigung, die ergangen sind, ihre Fruchte tragen werden, so daß die Welle des Terrors, die in der letzten Woche über das Land gegangen ist, so rasch wie möglich abehbt. ■ Türkisch 8 4H Senat M Zusammenarbeit mit den übrigen arabischen und moliammedanischen Ländern weiterhin seine Ziele, um die Palästina-Frage unter Sicherstellung der garantierten arabisehen Rechte zu lösen. Die arabischen Zeitungen ״Al Islamia“ und ״Fe lest in“ äußern sich in Leitartikeln über den Wiederausbruch von Terrorakten und steilen fest, daß in Anbctracht der Tatsache, daß die arabischen Herrscher ernsthaft das Palästina-Problem behandeln, es nicht klug sei, Unruhen hervorzurufen; es wird deshalb in den Artikeln an die Araber appelliert, Zurückhaltung auszuüben. Die arabische Zeitung ״Adifaa“, sowie das Organ des Mufti, ״Aliwaa“, berichten wohl über die Vorfälle, enthalten sich aber jeden Kommentars. Wauchope verschiebt Urlaub Die Londoner ״Daily Mail“ meldet, daß Sir Arthur Wauchope seinen zweimonatigen Urlaub verschoben hat, den er am 31. August antreten wollte. Sicherheits-Maßnahmen Die Palästina-Polizei ist in erhöhter Alarmbereit- Schaft. Besonders in Jerusalem patrouillieren stark bewaffnete Polizeikräfte durch die Straßen. Große Militärabteilungen bewachen die Zufahrtsweße zur Stadt. Der neuernannte Oberkommandierende der britischen Truppen, Generalmajor Waveli, hat mit dem bisherigen Oberkommandierenden, Generalleutnant Dill, eine änderthalbstündige Beratung abgehalten. In Tel Aviv wurde für die gesamte Polizei erhöhte Bereitschaft angeordnet. Das Reuter-Büro meldet aus Jerusalem, daß durch die Ermordung von Arabern neuerlich eine Atmosphäre der Ungewißheit entstanden sei. Vorbeugende Bereitschaftsmaßnahmen würden von Polizei und Armee getroffen. Die Militärf lug zeuge stünden mit schußbereiten Maschinengewehren vor den Hangars, um iin Bedarfsfall sofort eingreifen zu können. Der ״Morning Post“ wird aus Jerusalem berichtet, man glaube, daß im Fall ernster Unruhen sofort das Kriegsrecht verkündet werden wird. Alle vorbereitenden Maßnahmen hierfür seien getroffen. Da nach Berichten von zuverlässiger Seite in den Grenzdistrikten starke Spannung herrscht, sind Luftstreitkräfte zur Unterstützung des transjordanischen Grenz ko rps für die Bewachung der Grenze zwischen Transjordanien und Saudi-Arabien herangezogen worden. * Der Umfang der Abwehrmaßnahmen und die Tatsache, daß Sir Arthur Wauchope seinen England-Urlaub vorerst aufgeschoben hat, zeigen den Ernst der Lage, die sich in den letzten Tagen in Palästina herausgebildet hat. Die Zahl der Todesopfer, die in den letzten Tagen auch auf arabischer Seite erheblich war, ist eine Mahnung an alle verantwortliehen Instanzen, sowohl der Regierung als der beiden Bevölkerungsteile, die nicht überhört werden darf. Auch die arabische Presse und das Oberste Arabische Komitee haben 1m1m1111111111111!11111111n1m11111!m111!1111!111!1111111!111!1!1111m111M11111111M111!111111H1!111m1111H11111111!11111u1!1n1n1m!n!11111u1 Der neue britische Oberkommandierende in Palästina Vor kurzem traf Generatmajor A. P. Waveli in Palästina ein, der Nachfolgcr von General Dill im Oberkommando der in Pulästina stehenden Truppen Foto; H. Qm»bltet ו!וווו1(1ון!וו״ו1)11וו11וווון1!1וו!ו1ו1ן1זוווו!י1וווווווח11!וו1וו1ןןוחווו1ווווו1וו1וו1ו15!!1ו!ווווווווןןוח״ו11ו1ו11ו!ן!ווו״!ווו1!וויווו1!11ו11וווווו:יוו11 Araber hoffen auf Intervention Wie der Jerusalemer Korrespondent der ,,Times“ berichtet, setzen die Araber jetzt große Hoffnungen auf die Intervention d e r a r;1 b i s c 11 e!1 S t a a t e n b c i m Völkerbund, die, wie sie glauben, von der Türkei unterstützt werden wird; es sei unwahrscheinlich, daß sie durch die Radikalen sich zu ausgedehnten Unrulieakfioneu Hin reißen ließen. Auf der jüdischen Seite sei stets die 0 e w alt jeder Art s 0 h ä r f s 1 e n s von allen ver a 111 w o r t! i e h e n M e!1 s c h e 11 a 11 g e 1 e 11 n t worden. Man hofft daher, daß die augenblicklichen Ausbrüche sich rasch wieder legen werden. Der Zweifel in bezug auf die Zukunft sei ein wichtiger Faktor in der jetzigen Lage. Große Teile beider Völker glauben nicht, daß die Teilung in der von der Kommission vorgeschlagenen Art Wirklichkeit werden wird. Unter diesen Umständen besteht eine große Ungewißheit, die reichlich Ursache für Mißverstandnisse und gegenseitige Beschuldigungen zwischen den beiden Teilen der Bevölkerung schafft. Der Korrespondent weist im übrigen darauf hin, daß die ö f f e n 11 i c 11 e Sicherheit in Palästina sehr zurückgegangen ist. Als Grund hierfür sieht er das mangelnde Vertrauen in die Haltung der Palästina-Verwaltung an. Die Wiederherstellung der Sicherheit scheint davon abzuhängen, daß eine schlagkräftige Polizei und Verwaltung besteht, deren Unparteilichkeit und Entschlußkraft von allen Einwohnern Palästinas respektiert wird. Der Londoner ״Daily Hera Id“ widmet der Situation in Palästina einen Leitartikel. Die Zeitung warnt davor, daß die Unsicherheit und die Zwischenfälle sich immer mehr aus breiten, wodurch die Hoffnungen auf Ausgleich zwischen Juden und Arabern immer mehr schwinden. Es tragen daher, so meint das Blatt, alle Parteien die größte Verantwortung dafür, daß nichts getan werde 1111(1, soweit eine Kontrolle möglich ist, daß nichts erlaubt werde, was die Situation verschlimmern könnte. Im Interesse von Arabern und Juden und nicht zuletzt in ihrem eigenen Interesse dürfte die Britische Regierung keinen Vorwand für eine Gesetzesverletzung schaffen; sie müsse Ruhestörungen unterdrücken. Der panarabische Kongreß Jerusal cm, 1. September. (JTA.) Der panarabische Kongreß, der in Bloudan bei Damaskus am 8. September stattfinden soll, findet in der arabischen Presse Palästinas eine günstige Aufnahme. Dem Kongreß werde, so heißt es in Meldungen arabischer Zeitungen, die gleiche Bedeutung beiztirncsscn sein, wie dem Zionisteukongreß in Zürich. Eine Vertretung d e r palästinensisch e!1 A r a b e r ist noch nicht bestimmt, ebensowenig eine Stellungnahme zu den auf dem Kongreß zu behandelnden Fragen. Das Oberste Arabische Komitee wird aufgefordert, eine Konferenz arabischer Führer Palästinas einzuhertifen, die entsprechende Entscheidüngen zu fällen haben worden. In der arabischen Presse wird weiter mitgeteilt, daß die Vorbereitungen für den Kongrell bisher in aller Stille vor sieh gegangen sind. Es sei befürchtet worden, daß die Regierung den Kongreß von vornherein verbieten werde, wenn die Plane hierzu vorzeitig bekannt würden. lieber den Kongreß schreibt der Jerusalemer Korrespondent der ״Times״, daß er voraussichtlich zwei Tage oder mehr dauern wird. Man erwarte ungefähr 2 0!) Delegierte, einschließlich einiger Christen. Ein- I,־!düngen seien an alle arabischen Länder ergangen. Zahlreiche Vertreter werden aus allen Distrikten und Teilen Palä stiuas entsandt werden, und man erwartet, daß. abgesehen von Resolutionen gegen die Teilung Palästinas, auf die antijüdische Stimmung liingewiesen werden wird, die in den arabischen Ländern infolge der Errichtung des jüdischen Nationalheims in Palästina entstanden ist. Palästina auf dem Parteitag der englischen Konservativen Am 7. und 8. Oktober wird in Scarborotigh der Parteitag der Konservativen Partei Englands stattfinden. Auf ihm soll das P a 1 ä s t i n a - P r o b I e in erörtert werden. Die Konservative Partei wird ihre Ansichten zu den Fragen der Palästina-Politik klaricgen. Es wird erwartet, daß Winston Churchill und Lord Lloyd in der Ausspräche das Wort ergreifen. Der Unterstaatssekretär für die Kolonien, Lord Duffe rin and Ava, der seinerzeit in der Oberhausdebatte über den Bericht der KgL Kommission den Standpunkt der Regierung dargelegt hat, wird auf dem Parteitag wahrscheinlich ebenfalls als Sprecher der Regierung das Wort nehmen.

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