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Jüdische Rundschau · 1937-08-27 · Heft 68 (27.8.1937) · page 13

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
42 (1937)
Issue
Heft 68 (27.8.1937)
Date
1937-08-27
Page
– (sequence 13)
Language
German
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Nr. 68, 27. VIII. 1937 JÖDISCHE RUNDSCHAU Sette 19 Der Hilf s verein zum Costa Rica-Projekt Der Hilfsverein der Juden in Deutschland teilt mit: Wie vor einiger Zeit (siehe ״Jüdische Rundschau“ Nr. 65 1— Red.) gemeldet wurde, hat die American Economic Corporation in Costa Rica Land gekauft, das für eine Ansiedhing jüdischer Landwirte aus Deutschland be- Stimmt ist. Es muß jedoch auf Grund von Erkundigungen an niständiger Stelle darauf hingewiesen werden, daß mit der ז Taktischen Siedlungsarbeit während des nächsten ihre* nicht begonnen werden kann, da bisher noch nicht einmal die Ansiedlungspläne ausgearbeitet worden sind. Es wäre daher falsch, für die nächste Zeit Hoffnungen an das Projekt zu knüpfen. Zum Tode von Georges Gershwin. Die Nachricht vom Tode Georges Gershwins, des Abkömmlings russischer Juden, hat alle Musiker, auch die ״ernsthaften“ (Gershwin gehörte ״nur“ zu den ״leichteren“) sehr getioffcn. Alle wußten, aaß Oershwin eben nicht nur beste Unterhaltungsmusik schaffen wollte, sondern daß sein künstlerischer Ehr• geiz ihn trieb, aus den Formen, den Klangwirkungen und lfistrumentalkombinationen des Jazz etwas Neues zu machen, ihn der sinfonischen Musik aufzupfropfen und damit der Konzertmusik einen neuen Auftrieb zu geben. Seine ״Rhapsodie in blue“, seine Jazz-Sinfonie (Concerto) in F waren erste Versuche (eine Oper blieb unbekannt). Der Tod setzte diesen Bestrebungen des erst 38jährigen, der sich auf dem Höhepunkt seiner Entwicklung befand, ein Ende. Wie differenziert er sogar für den Jazz jetzt schuf, zeigen seine letzten Stücke zu dem Film ״bhall we Dance“, deren Platten vorliegen. Es sind in ihrer Art hinreißende Tanznummern, die an Meister wie Strawinsky oder Milhaud erinnern. Dr. Oskar Guttmann Bundesführertagung des Makkabi Hazalr In CSR. Am 14. und 15. August trat in SuCiarty (Slowakei) die Weidah arzith des Makkabi Hazair in der Tschechoslowakei bei einer Beteiligung von mehr als 100 Chawerim zusammen. Im Programm der Weidah standen vor allem Referate, die ein Bild über die letzten Entwicklungen und über die Arbeit im vergangenen Jahre gaben. Es wurden eine Reihe von Be- Schlüssen gefaßt, besonders ein Aufruf der Weidah an alle Gdudim des Makkabi Hazair zwecks erhöhter Mitarbeit und Bereitschaft in diesen schicksalsschweren Tagen. Weiterfaßte die Weidah Beschlüsse, die die ideologischen und erziehensehen Grundsätze von neuem festlegten, sowie Beschlüsse auf dem Gebiete der Erziehung, Organisation, Hachscharah- Wesens und Körperkultur. Vom jüdischen Central-Vereln. Dr. Bruno Well und Ernst Wallach haben gebeten, sie von ihren Aemtern im Präsidium des Jüdischen Central-Vereins zu entbinden. An ihre Stelle sind Rechtsanwalt Dr. Franz Eugen F u c h s - Berlin und Rechtsanwalt Dr. Kurt A1 exander-Krefeld getreten. Bei dem Aufruf der jüdischen Organisationen zum Eintritt in die Jüdischen Kulturbünde (״J. R,“ Nr. 66) ist versehentlich die Unterschrift des Sächsischen Israelitischen Gemeinde verbandes, Dresden (Max Lesser), nicht genannt worden. Der Sächsische Israelitische Gemeindeverband unterstützt diesen Aufruf wärmstens. Zum 125jährigen Bestehen der Beerdigungs-Brüderschaft der Deutsch-Israelitischen Gemeinde fn Hamburg bat der Vorstand dieser Vereinigung eine Festschrift herausgegehen, in der zahlreiches interessantes historisches Material zusammengetragen ist, das nicht nur über die Entwicklung der Brüderschaft, sondern auch über das Leben der Gemeinde Hamburg Aufschluß gibt. Berichtigung. Im Leitartikel der Nr. 67 hat sich bei der telephonischen Uebertragung ein Hörfehler eingeschlichen. In der zweiten Spalte, Zeile 21, muß es statt: ,,die auch organisatorisch für ihre eigenen Sammlungen den Weg über das Joint Distribution Committee wählen“, richtig heißen: ״die auch organisatorisch durch ihre eigenen Sammlungen den Palästina-Aktionen in Amerika gegenübertreten“. -MAGISTER KIRSCH- Der gute liker Maglstsr-Ukörfabrlk, München VII. In Btrlln 1u bstlth. du roh dl■ WdRgroühtndlung Bernhard Brauar, BurgytraBa 3 / Ruf: 51 4340 Juden und jüdisches im Rundfunk Freitag, 27. August: Zürich, 21.15: Vart11;־g von ()tto Zarvk über: ״Ungarn — gestern und heute“. — Sonnabend, 28■ August: Beromvinster, 21.45: D. l.ipinskaia. — Montag, 39. August: Paris (1048), 19: Uebertragung aus Salzburg: ,,Figaros Hochzeit“. Dir.: Bruno VV alter. Familien - Nachrichten Herr Richard Goldmann, Leipzig N 22, Muntbestr. 9, begeht am 1. September den 70. Geburtstag. Bar Mlzwah-Termine Am 28. August (21. Elul): Bruno V e i s, Sohn von Jakob Veis, Breiten (Baden), Melanchthonstraßr. — Am 4. September (28. Elul): Erich Sander, Sohn von Max Sander, Oberhäuten (Rhid.), Alsen- *traße 611. — Am 4. September (28. Eiul): Jakob Schneider, Sohn von Samue! Schneider, Ranbar, Langestr. 25. Briefe an die Redaktion Um das jüdische Buch Berlin, 24. August 1937 Sehr geehrte Redaktion! Jedes Jahr um dieselbe Zeit, nämlich wenn das R!>-ch Hasehanah-Fc't hemmaUt, erscheint in dm jtHi-־ hon Zeittm* gen ein Artikel ,X m da.־> jüdi'die Buch'‘. Kr beginnt regeK mäßig — Le^cr mit Ge׳l:i<־htnis, oder diejenigen, die .-ich die Zeitungen .mfhuben, können das fc^tstellen — mit der Fesistellang, welche Funktionen der Dichter, Verleger, Buchhändler und ■— Buchkäufer zu erfüllen hat, und stellt, dann fest, daß keiner eigentlich so recht seine Schuldigkeit tut. Der stärkste flieh tii'ft natürlich nehe!1 dem büsen Verleger dm jüdische Publikum, da.־, absolut keine jüdischen Bücher lesen will und er endet dann: ״So geht es nicht weiter!‘‘ In den ganzen Jahren, in denen diese jährlich einmal erfolgenden Kotschreie ertönen, habe ich nicht einmal einen Artikel gefunden, der, nachdem er die Mängel aufgezeigt hat, einen V o r & e h 1 a g aufwie.% wie es denn nun eigentlich besser zu machen sei und was wirklieh für das jüdische Buch ge* tan werden muß. Denn darüber sind .•'ich nämlich ulk■ klar, auch diejenigen, die da» jüdische Buch nicht kaufen und nicht lesen, die eigentlich nur am Rande des Judentum•» stehen, daß das jüdische Buch e r h a 1 teil werden muß. Die Ansicht von Leo H i r 6 c h in der letzten Nummer der ״Jüdi&chen Rundschau“, daß »ovicle ungedrut kte wertvolle Manuskripte in den Schubladen und in den Schreibtischen der jüdisehen Autoren ruhen, und daß di U-ulu Vorle .n unhegienli'her Dummheit die>e wertvollen Bücher, nach denen da.> Judentum direkt schreit, nicht bringen wollen, in irrig. Der Schreiber die׳ er Zeilen, der nicht nur jüdischer Buchverleger, .חסיdern auch einer der Geschäftsführer der Jüdischen Huc h- Vereinigung ist, die vor. nicht allzu langer Zeit einen Aufruf an die jüdischen Autoren gerichtet hat, ihre Manuskripte emzuu'iohen, kann nur te-uocllen, daß äußerst wenig wert- \01!0י, zur Verßttentüchung reifes Mntenai vorliegt.. Ja man kann;sogar >agen, daß die wenigen jüdischen Verleger, die heute noch nrheiicn. sicherlich viel mehr jüdische? Bücher herausgcbracht hätten, wenn wirklich brauchbare Manuskripte vorhanden wären. Aber auch die Ansicht von Leo llineh, daß das jüdische P u h I i k u m keine jüdischen Bücher kauten will, ist nicht hundertprozentig richtig. Wohl besteht eine gewisse Animosität gegen das jüdische Buch. Aber Berlin, 24. August 1937 Sehr geehrte Redaktion; Der AiiG.üz ״Um das jüdische Buch'‘ in Kr. 67 enthalt *־ine richtige Analyse des jüdischen Burhniarktes — allein, hei wieviel richtigen Analv-.cn innerer kulturellen Situation ist es schon geblichen! Vielmehr gilt es der neuentitandenen Lage notwendigen Konsequen ten zu ziehen. Die jüdischen Autoren, Ver aus die worauf ist diese Animosität zu• nirkmhihren? Die jüd eschen Autoren und die jüdischen. Verleger stehen leider auf dem Standpunkt, daß ein Ruch nur dann jüdisch ist, wenn cs entweder Cheder-Gesrhirhten enthält oder biblische Geschichten, gut oder weniger gut, phantasievoll oder weniger ph.intasievoll behandelt. Die Produktion der letzten Jahre hat mit erschrekkend geringen Ausnahmen gezeigt, daß nur diese oben angeführten Themata behandelt wurden. Nun kommt aber noch als zweites und drittes hinzu: Wo kann man das jüdische Buch kauten und «,um kauft man es? Die er.-tc Frage io einfach zu beantworten: beim j ü d i & dien Buchhändler. Wieviele jü• dUche Buchhändler gibt o aber, oder he;.-t־r gesagt, wie wenig jüdische Buchhändler gißt €3 und wie ver.oreut wohnen De? Und da komme ich zur Beantwortung der zweiten Frage. Wann kauft, der Käufer das jüdische Buch? Und die Antwort, lautet: Fünf Minuten, bevor er es braucht, d. h. in der letzten Minute. Und da oft gerade dort, wo er w'uhnt, in der Regel kein jüdischer Buchhändler ist, geht der jüdische Käufer in den mch.äen Buchladen und kauft frgundein ihn interessierendes Buch. Weil aus äußeren und inneren Gründen der Absatz des jüdisehen Buches immer weiter und weiter zurückgeht, hat der Schreiber dieses Briefes vor einigen Tagen der Reichsvertreitmg einen positiven Plan unterbreitet, wie nicht allein das jüdische Buch in Deutschland erhalten, sondern wie auch dem jüdischen Buchhandel und dem jüdischen Volk dabei gedient werden kann. Dieser Plan sieht nicht mir eine Regelung der ן ü rl i - sehe n B u r h p r o 1׳ uktion vor, sondern will auch den Absatz der Bücher st eigern. Er gliedert die, in Deutschland lebenden jüdischen Familien nach Bezirken und siebt für jede Familie einen zuständigen Ruchhändler vor. Fr ermöglicht e.s, daß das jüdi-ehe Huch zum Le :־er kommt, daß wh kl ich jeder in Deutsch- Find k-Innule Jude über die jüdi sehe Produktion unterrichtet wird und .'ich aus der Fülle der vorhandenen und der sicherlieh kommenden die Bücher auswählen kann, für die er Interesse bekundet. Dieser Plan ermdgiirht es, daß die in Deutschland vorhandenen jüdischen Buchh.indler existenzfähig bleiben und er ermöglicht es, daß der jüdische Verleger pro iuzlcren und der jüdische Autor arbeiten kann. Hochachtungsvoll E rwin Löwe leger, Buchhändler (auch ein Teil der Buchdrucker und Buchbinder muß hier genannt werden) Umlagen eine Zahl, die in die Hunderte geht. Die Erhaltung des jüdischen Schrifttums in Deutschland ist also eine eminent soziale Frage- Da> jüdische Schrifttum in Deutschland, wissenschaftlich und belletristisch, ist einer der hervorragendsten Exponenten jüdischer Kulturarbeit und in seiner Bedeutung etwa dem jü- Gottesdienst der Berliner Zionistischen Vereinigung und des MIsrachl an den hohen Feierlagen in den Räumen der ZVfD Melneketlr. IO Karlen *um Preise von JUt l.SO, 2.50, 4.—, 3.—. Vorverkauf In der Anzeigenannahme der Jüdischen Rundschau, Meinekestrafie 10, von 0—13 und 10-ie Uhr Ferner veranafaifei die BZV Gottesdienste nach altem Ritus ln ihren Heimen Kantslr. 54 Karten *u AM l.— bis 4.— im Vorverkauf in der Anzeigenannanme der Jüdischen Rundschau, Meinekestr. 10, und im BZV-Heim, Kanlstr. 54 BrUckenstr. 9 Karten *u AA 1.— bis 3.- bei Hepner, inselstrafieOa! Schiitan, Prinzenstrafte 74 B. Ehrmann, Blumensfr.20 Rosenmaler Sir. 44 Karten xu 1.— bis 3— bei Adlersfein, Alle Schönhauser Strass 39; Buchhandlung saUes, Grenadiers»30 .־ Sonnabend, 28. Aug., 20.30, BZV.-Helm,NeukBlln, Jlgerstr.6 Dr. David Schlossbarg Bericht vom XX. ZionlstenkongreB Jugendchor GEMEINDEABEND Montag, den 30. August, pünktlich 20.30Uhr, in der Synagoge Prinzregentenstraße 69-70 II eberseevraitderu ng Redner: Dr. M. Witohnliztr, Vor», d. Vorstandes des Hilfsvereins d«r Juden In Deutschland E.V. Rabbiner Dr. Swareensky. Einleit.Worte: Qamslndevorst. Moritz Roaenthal. Gesänge: An der Orgel: Oberkantor Peiesaohowltach Werner Beer Bischen Theater oder Lehrhaus gleichzusetzen, Die Judenheit Deutschlands in einer Kopfzahl von ca. 380 000 ist durchauo imstande, kulturell und sozial, dieses Schrifttum zu tragen, da die Auflagen der Bücher auf einer Zahl von 2000 bis 3000 Stück kalkuliert sind. Was tut der jüdi .י r h e Verleger? Er wartet ah, uh die iüHiseiien BuHihund’er diesen Winter wirtschaftlich über-׳eben werden und hat die Produktion bis zum Frühjahr zurückge^Hlt, Der ן ii dische B u c h h ä n d- ] e r kann aber nur existieren, wenn der jüdische Verleger Bücher auf den Mark! wirft, die zahlenmäßig und gehahmäßig imstande sind, das Lesehedtiifnis dejüdischen Publikumzu hefuedigen. Pruluzie.t der jmln-iJu; Verleger dic-en Winter nicht, .טי ist zum Frühjahr weder der jüdi'che Buchhändler noch, das jüdische Le ־*epuhlikum vo! handen. Was tut die j u d i .י r h t Oetfentlichkeit? kann nicht gm dem jü Verleger ak einem privaten < schattsmann die alleinige V .■!■;! wortnng sür dir Filuhmig du* vDhrigen Kulm׳zv.t!geי m! lassen. Alle judi-chen F tiorren und Orga m-aUonen in weitaus h. ׳herein Maß! bisher verpflichtet, werbema log und erziehen rh — auch hit׳rfür liegen bereif» konkrete Wirschlage vor ־— eine ״öftentliehe jüdische Meinung für da» jüdisehe Buch־‘ zu *chatten. Darüber hinaus gilt es, den Verleger beim Vertrieb der Bücher ru unterstützen. Man dien!er-!tu- >ind als Notwendig ist die sofortige Gründung einer Interessengerneinschaft der jüd i s c h e ח Verleger in D e 11 י ז e 11 1 a n d mit dem Ziel, in den vielen Orten, in denen jüdische Buchhandlungen nicht bestehen, bei der örtlichen jüdi- *eben Gemeinde einen V'«־- trauen.-mann zu linden» der da! Vertrieb jüdi.-ciier Bücher unter den (.'«(;nifindemitgi ledern übernimmt (bynag׳*gendiener. Lehrer u. a.). Fi licht, der Landeaverbände jüdischer Gemeinden wäre es, die Verleger in dieser Aufgäbe zu unterstützen und Pflicht der örtlichen Gemeinde, die PublFFut diese.* Veitrauenamtnnes )lefzustedem Die Intel e»»engemeinschaft sollte rieben der Hauptauigabc des Vct meh-nefzo daran denken, einen Schlichtung** y tt > .ל c h u ß zu bilden, der in Fiagen buchhändlerisrher Konvent innen usw. autoritativ auftreten kann. Dem jüdi-eben Buchhändler ist mit keine-weg scliatlen 1m'in׳lt-n Orten di. schrimiüc die.-cm Wrtriebänet* eine Konkurrenz gc- — die Svnttgugenge- ■ oben ja nur in den * Bucliverttich in Erheren, in denen eine ■dihandlung nicht exiaber nin dieses Verdie Existenz des jüerleger» sichern kann ier Fx.i-.tenz des jüdijü׳li-cl!e Bit stiert. Da , t! irhmetz di ־dien \ und von! sehen Verlegers die des Buchhänd!e־r» abhängt, kommt es in gleichem Maße dem jüdischen Buchhandel zugute. Hochachtungsvoll Herbert Friedenthal Einwanderung nadi Paraguay Asuncion, 30. Juli 1937 Sehr geehrte Redaktion 1 Der Vorstand der deutschisraelitk'.ch1;n Gei münde Amncion sicht sich auf Grund verschiedencr Fahrhmelclungen u!!er die Au־.\v;-m!k-M1ngund Lebemniogliebkuin.’?! m Paraguay zu folgender oltickuvcr Bei icliturstattung veranlaßt: Seit. Beginn der jüdischen Auswanderung aus Deutschland haben sich in Paraguay ca. 150 jüdische Familien ange>icdeit, eit ca, 2 Jahrni•״ ־in׳ und eindeii k• ju־׳-1; ׳!ien l׳Ün\'.־a11- -Jiiand haßen h HaujitUadt des , aiedergeß1"־vn h in de! Klein- :1 k tmd f lanüel, hi? aut dem nachdem bereit: zehnten hier 11־. sephardiM'he K otanilen. Die deier .1u 1 ־ »eur teilweise in der Lande>, A:u1u-on und hp'ärigeri ■u. Industrie, Hnndwt ein großer Teil flachen Fan■!(■׳ g kann bdiaup U1J tnnrll k aUe |U ' Ft« uh dn 11: i po! ngem eüu: falls bis aatz eine ben, Amkonnii weise in befindlich richte U, vo n F n;; Ahorht, hart zu! kuize Z i kargen H,s wei>e .!ui' piri weiden, kleinen Pr:■, icn Firm 1־!! he getan lut aß außer den erforderlichen landwiruchaftlielien Gerätschaften auch den Geldbetrag mitbrin- .-,ullh 11, der ■lu.-mclit» um ein c111..|)1e.ih1111־e.» Grundstück kauten zu können und den I.ebeii.-unteihait. lür ein Jahr sicher, :teilt. Der Gesamtbetrag von ca. 3000 Pe־os arg. dürfte ausrei<׳lH-nd ־-ein. 2. Facliarbeitern, die ausgestattet mit. den: gesamten Ilandwerk.zeug, evtl, kleinen Mascliiiiett. : 10111־ über ein [Capital von ca. 2000 P! aus arg. verfügen; ־־ie werden, um die hiesigen \>rhj!t111c-e kctrnenzillernen, 2—3 Monate als Angestell ie at!!eiten mii-sen, um sich dann seiin'andig eine Werkstatte zu euclnen. 3. k.tprn;1-!en, die über ein ג eil״,!gen von mindestens 8000 aig. Pc-־״, vertilgen; ihnen biehi! ,-iah immer wieder Möglichk1 ,!׳ :׳:׳!, em!)e־’ehf11.־ies Ge- --.!•■ii: i'lu־ erneu Iletuieb zu J0:1 ז - hi., aber Ftr .V m-c!a;t iä. hxt--’! arm. AM, 1’ teil- 'htn Htlfsü ■:omirets hi 0! 1׳ et׳״•״!. Rai ÜtU - da-.!־׳G-indeete I.an׳l Siiifvnii ttkas, ׳.־lilte He r״ nur d rei Arten von i• -ir»wa nderern A! ׳ü!j י zum Ziele dienen: 1. Leuten, die gt •eignet &ind, ni‘-•.!! A: auch unter *chwvi ׳en kbrperltcher 1 Anlnrderunnen .-ich in der LatidwirUchaf; zu betätigen, die!. A.: Am 106. vli'c in k.mtmän- :11 .-owte iur Aka- ■ ■■!!ier keinerlei hked. u 1v hat eine gei11׳ Z ä'var,drrtirtg, 1 K; uze 11:1 Slen für du׳: Iv-.wgonen!e ttittei gewissen :1 ilter aus za er- i-r.eiitU'he Ge-!m 10 gern bereit, ׳heu Au-k'ini’te zu ■'hritt: (hist.iv J. uon (Paraguay), - t -r.1 c’itisohe Gemeinde itincion (Paraguay). Der Schriftführer. H ans Schlesinger WIZO-NACh MITTAG im Heim, Berlin W, Wittenbergplate 3a" Dienstag. 31. August, spricht Prau IRIN! f IlfllNDRItCH die zum XX. ZlonistenlcongreB delegiert war, über das Thema: Nach dam XX. Zlonlstan.Ko ngraB Nach dar IX. WIZO-Konfinni letzter WIZO-Nachmlttag vor den Feiertagen Interessenten sind willkommen Beginn des Tee-Nachmittags 16' ״ Uhr Beginn des Vortrags 17 Uhr pünktlich FRAUEN-ARBEITSGEMEINSCHAFT FÜR PALÄSTINA Sonnabend, 28. Aug., 20.30, BZV.-Helm, RoeenthaiorSlr.44 ״Jüdische Jugend“ spricht zur Situation Referenten: Dr, Hans Capell, Kurt Klappholz, Dr. S.Losner Gruppe Zentrum-Nord (Junger Aktivkreis)

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