Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 42 (1937)
- Issue
- Heft 66 (20.8.1937)
- Date
- 1937-08-20
- Page
- – (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 66, 20 VIII 193? JODISCMf? RUNDSCHAU SÄS־f Völkerbundsrat am 9« September Genf, 16. August. (JTA.) Soeben wurde die Tagesordnung für die am 9. September beginnende Tagung des VOTkerbundsrates veröffentlicht. Als ein besonderer Punkt ist die Debatte Uber den Bericht der Mandatskommission Uber die Zukunft Palästinas vorgesehen. Die in Genf weilende arabische Delegation hat die Ansicht geäußert, daß neue Unruhen in Palästina zu erwarten seien, wenn die Verhandlungen über die Teilung des Landes beginnen. Einzelne Mitglieder der Abordnung haben mit Bestimmtheit erklärt, daß die Araber nicht auf die Küstenebenen verzichten werden, die dem geplanten jüdischen Staat zugedacht sind. Mitglieder der arabischen Delegation haben erklärt, sie seien bereit, an einer Round Table-Konferenz mit jüdischen Vertretern teilzunehmen und Verhandlungen auf der Grundlage zu beginnen, daß die Juden für die Dauer eine Minderheit in Palästina bleiben sollen. Der Bericht der Mandatskommission Die Mandatskommission hat ihre außerordentliehe Tagung zur Prüfung der Palästinafrage am 18. August mit der F e rt i g s tc 1111 n g seines Berichtes an den Rat abgeschlossen. Der Bericht wird geheim gehalten, bis er dem Rat zur Kenntnis gebracht ist. Wie aus Genf berichtet wird, soll der Ausschuß die einzelnen Lösungsmöglichkeiten untersucht und sich nicht grundsätzlich' gegen eine Teilung Palästinas 1 m Sinne des englischen Planes ausgesprochen haben; er soll aber verschiedene Modalitäten und Bestimmungen für die voraussichtlich lange dauernde Uebergangszeit vorgcschlagen haben. Es heißt, daß in dem Bericht vorgesclilagen wird, daß die beiden Teile Palästinas unter englischem Mandat bleiben sollen, bis sie zur Selbstregicrung fähig seien. Wer spricht für das jüdische Volk? Zur Frage der Befugnisse der Zionistischen Organisation bzw. der Jewish Agency nimmt der frühere Leiter der Einwanderungsabteihing der Paläslinaregierting, Albert M. Hyamson, in einem Brief an die ״Times“ Stellung. Das Mißverständnis sei durch die Kgl. Kommission selbst entstanden, die von einem Vertrag mit der Zionistischen Orfanisation spreche, die Regierung habe dies jedoch rasch errigiert, indem sie dafür ״Jewish Agency“ einsetzte. Paiästina und seine Zukunft, so schreibt Hyamson, gehen das ganze jüdische Volk an, nicht nur irgendeinen Teil davon. Dies wurde auch klar von der englischen Regierung anerkannt, die die Balfour-Deklaration nicht an die Zionistische Organisation oder irgendeinen Zionisten, sondern an Lord Rothschild als den führenden englischen Juden richtete. Aehnlich legt das Mandat fest, daß die Jewish Agency, nicht die Zionistische Organisation ״als eine öffentlicYie Körperschaft zum Zweck der Beratung und Zusammenarbeit mit der Verwaltung Palästinas anerkannt werden soll“. Die Zionistische Organisation sei nur ein Teil, wenn auch ein fewiß sehr wichtiger, der Jewish Agency. Die Beschlüsse es Zionistenkongresses, die durch ihre Zweifel und ihre Unschlüssigkeit und durch ihre Behinderung der Autorität, die kleinste Aktion in seinem Namen zu unternehmen, weit unter den Wünschen der Befürworter der Teilung bleiben, binden nur den Kongreß selbst. Der Rat der Jewish Agency könne mit ihnen übeieinstimmen oder nicht, aber der Kongreß habe keine Macht, ihn festzulegen. — Zum Schluß tritt der Verfasser der Ansicht entgegen, daß zwei Millionen Juden in absehbarer Zeit nach Palästina einwandern könnten. (Hyamson ist in der letzten Zeit mehrfach gegen die Teilung aufgetreten. S. auch ״J. R.“ Nr. 61. — Red.) Neuer Kalender der Künstlerhilfe. In diesen Tagen ist der Kalender der Künstlerhilfe für das Jahr 5698 (1937/38) im Verlage Josef Jastrow erschienen. Die Redaktion besorgten: Professor Dr. Franz Lansberger, Dr. Osborn und Dr, Hermann Schildberger. Unter den rund 30 jüdischen Künstlern aus Berlin und detn Reiche befinden sich Maler und Autoren, die der Nachwuchsgeneration angehören. Der Ueberschuß aus dem Verkauf des Kalenders wird jüdischen Künstlern zur Verfügung gestellt. In New York fand eine von den Vertretern von 125 jüdischen Organisationen beschickte Konferenz der Jüdisehen Kunsttheater-Gcselischaft statt. De Ge- Seilschaft ist gegründet worden, um dem Jüdischen Kunsttheater, dessen Leiter bekanntlich Morris Schwarz ist, das ungestörte künstlerische Schaffen auf breitester Basis zu ermöglichen. Persönliches. Am 20. August feiert Dr. O. Rappoport, Kattowitz, seinen 50. Geburtstag. Er gehört führend zu jenem Kreis von Zionisten, die nach der Grenzziehung die zionistische und die Gcmeinclearbeit wieder aufnahmen und mit Fähigkeit und Gewissenhaftigkeit fortführten. So ist er mit den Männern verbunden, die vordem an dieser Stätte gewirkt haben. Arnold Wiener Hauswirt gehaltliche Ausbildung ln Lehnitz, Im Oktober beginnt ein neuer Lehrgang. Die Ausbildung vermittelt die hauswirtschaftliehc Grundlage für alle sozialen, pflegerischen und pädagogischen Rerufc. Die praktische Ausbildung ist eingeordnet in den Betrieb des Erholungsheims. Die Verbindüng mit dem Erholungsheim ermöglicht es, auf die Erlernung der feinen Küche, auf Anrichten, Servieren, Organisation der Arbeit besonderen Wert zu legen. Die Kinderheimabteilung des Heims bietet Gelegenheit zur Anleitung in der Betreuung und Beschäftigung von Kindern. Der theoretische Unterricht dient nicht mir der Vertiefung der praktischen Arbeit, sondern ergänzt auch die Allgemeinbikhmg und das jüdische Wissen. Das Leben in schöner gesunder Umgebung trägt zur körperlichen Kräftigung bei. Itn Sommer und Winter wird Gymnastik und Sport fetrieben. Anfragen beantwortet: Erholungsheim Lehnitz, Verand Berlin des Jüdischen Frauenbundes, Lehnitz (Berlin- Nordbahn), Viktoriastr. 19. (Tel.: Oranienburg 2043.) Dr. Weizmann und Ormsby-Gore Die Londoner Veröffentlichung Wie aus London gemeldet wird, veröffentlichte ״J e w is h Chrorticle“ am Dienstag einen Bericht über eine angebliche Unterredung zwischen Weizmann und dem englischen Kolonienminister Ormsby-Gore, die wenige Tage nach der Veröffentlichung der Aufteilungsvorschläge stattgefunden hat. Der Kolonienminister soll damals Dr. Weizmann mitgeteilt haben, daß er sich in der Unterhausaussp rache zu dem Palästina-Bericht nur sehr vage äußern würde und bestimmt damit rechne, das Unterhaus würde ihm sehr zusetzen. Weiter bczeichncte der Kolonicmninister in der Unterredung den Vorschlag der Palästina-Kommission zur Schaffung eines Hafens zwischen Jaffa und Tel Aviv als ״undenkbar“. Dann entschuldigte sich Ormsby-Gore wegen der im Bericht vorgeschlagcnen Regelung für H a i 1 a, die er damit begründete, ״daß die Admiräle hinter mir her waren״, worauf Weizmann ihm erklärte, die Juden seien bcreit, mit dem englischen Marineministerium direkt zu verhandein, würden aber ״England in Genf die Hölle heiß machen“, falls es versuchen sollte, Haifa einzustecken. Dr. Weizmann wart dann die Frage der Zahlungen des jüdischen Staates an den arabischen Staat aut und erklärte, die Juden wären ״unter gewissen Voraus- Setzungen“ bereif, hierüber mit dem arabischen Staat einen Vertrag abzuschließen, würden sich aber ein solches Abkoiamen nicht a!1 f z w i n g c n lassen. Diese Voraussetzuncn würden, wie Weizmann gleichzeitig andeutete, die Eineziehung der neuen jüdischen Vierte! in J e r u s a - lern in den jüdischen Staat sein, was Ormsby-Gore als ״recht und billig“ bezeichnete. Weizmann warf sodann die Frage der Elektrizitätswerke Ruthenbergs und der Kaliwerke am Toten Meer auf. Beide sind nicht in dem jüdischen Staat, wie er von der Palästina-Kommission geplant ist, ciugeschlossen. Hierauf erwiderte Ormsby-Gore, daß Rutheuherg und Lord Lytton, der Vorsitzende des Aufsichtsraies der Palestine Potash Company, ״zehn Tage lang auf ihm herumgeritten haben“, und daß diese Frage noch geregelt werden müsse. Schließlich erklärte Weizmann, er würde für die Annahme des Palästina-Berichtes in Zürich eintreten, vor• ausgesetzt, daß die von ihm aufgeworfenen Fragen in ״unscrem Sinne” geregelt würden. Der Londoner ״E v e n i n g S f a n d a r d“, der das Doku■ ment abdruckt, veröffentlicht ein Interview mit Dr. Weizmann, der betont, das Dokument sei naturgemäß nicht zur Veröffentlichung bestimmt gewesen und wäre nur seinen engsten Freunden und Mitarbeitern zugänglich gewescn. Kolonienministcr Ormsby-Gore hat es, nach dem gleichen Blatt, ahgelelmt, sich zu dem Dokument zu äußern. Frankreich und der Teilungsplan Eia« französische Note an England Unser Pariser K.-Berichterstatter schreibt: Die französische Regierung hat in Beantwortung einer Mitteilung der englischen Regierung über den Teilungsplan eine Note nach London gerichtet, in der der französische Standpunkt zu den jüngsten Palästinaplänen dargelegt wird, Ein Teil der Presse hat diesen Schriftwechsel zwischen London und Paris dahingehend interpretiert, daß England Frankreich um Zustimmung zur Durchführung der Teilung ersucht und daß Frankreich ablehnend geantwortet habe. Diese Version ist — wie von amtlichcr französischer Seite versichert wird — völlig irrig. Frankreich hat in seinem Memorandum zu der Frage der späteren Gestaltung Palästinas grundsätzlich überhaupt tu haben in den guten Fachgeschäften asst M): Tnssbehleidtmq nicht Stellung genommen. Die französische Note betont nur, daß Frankreich große ideelle und materielle Interessen in Palästina besitzt und daß es Wert darauf legt, von England über jede Phase der künftigen politischen Ent- Wicklung, also auch über die Entwicklung des Teilungsplanes, auf dem laufenden gehalten zu werden. Frankreich begründet sein besonderes Interesse an dem palästinensischen Mandatsgebiet vor allem mit seiner Stellung als große islamitische Macht und weist auf die Aufmerksamkeit hin, mit der man in den nordafrikanischen Kolonien Frankreichs den Vorgängen in Palästina gefolgt ist. Weiterhin betont die französische Note, daß auch große Teile der französischen Juderheit mit Palästina verknüpft sind. Frankreich hat ferner erhebliehe materielle Interessen in Palästina. Es betont, daß durch keine politische Neugestaltung Palästinas die Interessen seiner Staatsangehörigen beeinträchtigt werden dürfen. Schließlich verlangt Frankreich die Sicherung der heiligen Stätten der Christenheit und der Arbeit der zahlreichen französischen Missionen und Institutionen, die in Palästina tätig sind. Die Note Frankreichs enthält ferner Bitten um Aufklärungen über einige Punkte des Peel-Berichtes, die die französische Regierung besonders interessieren. Es wird von französischer Seite ausdrücklich betont, daß die Note über Palästina in dem freundschaftlichen Geiste gehalten ist, der seit langem die politische Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern kennzeichnet. Die französische Demarche geht über den üblichen Meinungsaustausch über aktuelle politische Probleme keineswegs hinaus und alle anderen daran geknüpften Kommentare entbehren jeder Grundlage. Anläßlich des Abschlusses des zionistischen Kongresses in Zürich wird die Frage der Teilung Palästinas vom ״Tcmps“ in einem Leitartikel beleuchtet. Die Zeitung begrüßt, daß die Haltung des zionistischen Kongresses, wie sie in der politischen Resolution zum Ausdruck kommt, die eventuelle Durchführung des englischen Planes ermöglicht. Die Zionisten haben die Grundidee des Pcel-Berichtes, die Errichttmg des Judenstaates, akzeptiert, bemühen sich aber, bessere Bedingungen herauszuhandeln. Der Artikel weist dann auf die Schwierigkeiten Englands vor der Mandatskommission des Völkerbundes hin, die eine scharfe Kritik an der Palästinaverwaltung übt. Die Debatte über das Palästinaproblem, meint das französische Blatt, wird noch lange weitergeführt werden müssen, ehe es eine endgültige Lösung erfahren kann. Auf allen Seiten stehen moralische und politische Interessen von höchster Bedeutung auf dem Spiel. Die Mandatskommission wird eine verantwortliche Entscheidung fällen und über Aufrechterhaltung, Aufgabe oder Modifizierung des Mandates entscheiden müssen. Im ״Temps“ vom 15. August wird ferner eine Zuschrift von Marc Blatin veröffentlicht, die sich mit dem Teiluitgslan beschäftigt. Es wird darauf hingewiesen, daß die egierungen von Irak und Transjordanien ״seit der Alex,•in* drette-Affäre kein Wort zu (lüstern wagten“, jetzt aber öffentlich Protest erhoben haben. In dem Brief werden sodann die kolonisatorischen Feistlingen der Juden erörtert. Der jetzt geplante Jmlcustaat verwirkliche nicht den territorialen Traum des Zionismus, da allzu eng gezogene Grenzen aus ihm ein übervölkertes Inselchen machen würden. Die palästinensischen Araber seien keine Wiistonbcduinen mehr, und viele hätten sich durch d!11׳ Kontakt mit den Zionisten zivilisiert und bereichert. Trutz der jüdischen Einwanderung warbst ihre Zahl noch schneller als die der Juden, und sic profitieren von den Fortschritte!! der Hygiene. Die Araber Palästinas seien also weder ein erbarmungswürdiges noch ein abnehmendes Volk, und es handele sich nicht darum, dieses Volk zugunsten des Zionismus zu schädigen. Auch geographisch würde durch die Teilung ein unentwirrbares Oemenge von Enklaven entstehen. So scheine die Teilung wie ein Glücksspiel. Als Lösung empfiehlt der Verfasser, die Zeit und die Wirtschaftliche Entwicklung wirken zu lassen. Das bedeutet, daß die Maridatsmacht in Permanenz. Streitkräfte unterhalten muß, um beim Ausbruch von Unruhen einzugreifen. _F>er Verfasser sieht aber nicht ein, wie die Teilung sie von dieser Pflicht befreien würde. Fs gäbe weder eine schnelle noch eine wirklich befriedigende Lösung des Problems. Man müßte den Orient schlecht kennen, um sich cinzubildcn, daß die Lage ohne Rücksicht auf die beiden einzigen Faktoren geregelt werden könne, die dort gelten; Macht und Zeit. IN ALLER KURZE Am Montagabend ist im Züricher St a d 11 h e a t e r, in detn die Plenarsitzungen des XX. Zionistenkongresses, statt- .. In Zürich fand die europäische Uraufführung eines Paläst i na f i 1 ms statt. Der Film zeigt in dokumentarischen Ausschnitten das Leben des Jischuw in den letzten, zwei lahrcn. Eine besondere Bilderfolge ist den Unruhen gewidmet. Der Film hat deutsche und englische Titel, der gesprochene Begleittext und eine Reihe neuer Ghahizlieder sind hebräisch. Der Film ist von Nathan Axelrod, dem Schöpfer der palästinensischen Wochenschau, 711sammen״e«tellt worden. An der in Nizza stattfindenden Konferenz des Internationalen S t 11 d e n f e 11 \v e r k e s nimmt auch der Sekretär des Wcltverbandes jüdischer Studenten, Alexander Teich, teil. Das Geschäft für Herren- und Knahenbekleidung Münzer &־ Adler, Reuthen (Ob.-S.) ist in den Besitz der Firma Nossek ft Schulz iiberRcgangen. Der Hörer der Pariser Universität und der Hohen Rabbinatsschule, Ititre W e i s s aus N'itra, hat eine ,,Hymne der Pariser Ausstellung“ und tune ..Friedenskantate“ zu Wirrten des Dichters Paul Valcrv komponiert. Die Kompositionen wurden vom Pariser Rundfunk zur Aufführung angenommen. Zum 25jährigen Bestehen des Jüdischen Nationalen Arbeiterverbandes in Amerika ist in New York eine Festschrift mit Beiträgen von Pinski, Niger u. a. unter dem Titel ״Die jüdische S t i in!11 e“ erschienen. Der in Paris lebende Dichter Salman S c 11 n e u r hat in Beantwortung einer (ilücku imseliadrrsse, die der Stadtrat von Tel Aviv anläßlich seines 50. Geburtstages an ihn gerichtet hatte, dem Bürgermeister Rokach mitgeteilt, er hoffe, sich binnen eines Jahres in Palästina nieder lassen zu können. ״jüdische klassische Dichter“ nennt der jiddische Essayist N. B. Minkow sein im Verlag Boden in New York erschiener.es Buch mit Monographien aber i rrig, Perez, Raset!- Feld, Jehoasch, Liessin und A. Reisen. Die Londoner Abteilung des Wilna er Jüdischen Wissenschaftlichen Instituts veranstaltet eine Aus- Stellung ״Sechzig Jahre jüdisches Leber, in England“. Das Warschauer Filmtheater Sfinks kündigt die Premieren dreier jiddischer Tonfilme an, und zwar ״Tekias Kaf“ für die kommende Woche, dann die Verfilmung des ״Dybuk“, die soeben abgeschlossen wurde, und ,.Purim- Spieler“. Max Bau mann, der mit einer Dramatisierung der ״Olückel von Hameln“ Erfolg batte, hat ein neues Theaterstück ״Der Abtrünnige“ vollendet. ״Glücke! von Hameln“ wird in jiddischer IJebersetzung von Ida Kaminskis Ensemble in Polen, zur Zeit in Lodz, gespielt. S. Weinstock hat auch Baumanns neues Stück ins Jiddische übersetzt. INTERNATIONALES TENNISTURNIER 19.-ZX. AUGUST 1937 auf der Anlage des Jüdischen Tennis-Clubs Bar Kochba e.V., Berlin-Charlottenburg 4, Leibnizstr. 4953־ Alf Teilnehmer dl« betten jüdischen Spieler ««is LETTLAND - ÖSTERREICH - POLEN - RUMÄNIEN - TSCHECHOSLOWAKEI sowie dl• Repräsentanten der Makkebl-Vereine und des Sportbund•• Schild in Doutsohland Tl|(lkartem Am 20. August R M I, —, am 21. August RM 1!-, am 2 2. August R M »,50, Dauerkarte: R M 4, — JÜDISCHER TENNIS-CLUB BAR KOCHBA e.V. (Ruimoo) * ■ftv* ■h,; fc. A. » I .5. ■Ljas♦, », > <•4״ > jg.. >»-■> r-־־«