Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 42 (1937)
- Issue
- Heft 65 (17.8.1937)
- Date
- 1937-08-17
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
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Dem Schluß entgegen RW, Zürich, 16. August, vormittags Während diese Zellen geschrieben werden, geht der XX. Zionistenkongreß in Zürich seinem Schluß entgegen. Wieder macht sich die allgemeine Erschöpfung zwar bemerkbar, aber dennoch wird in den Kommissio* nen mit Bienenfleiß gearbeitet und alles mögliche Material zusammengetragen. Der Nimbus von Kongreli- Beschlüssen ist noch nicht erloschen, obwohl die Er־ fahrung von zwanzig Jahren zeigt, daß sie zumeist nur deklamatorischen Wert haben und in der Praxis, die ihre eigenen Wege geht, nur wenig Beachtung finden. Und so sucht jeder, der irgend etwas auf dem Herzen hat, seine Sache in der betreffenden Kongreß- Kommission zu einem Beschluß erheben zu lassen, was unschwer gelingt, weil bei Dingen, die keine priuzipiellen Streitobjekte sind, wenig Widerstand zu finden ist; so arbeitet die Vervielfältignngsmascbine, und viele Seiten von Resolutionsantrigen werden in den Kongreß hineingeschleudert. Die Meinung, daß das Material am Sonntag bewältigt werden wird, hat sich wie immer als viel zu optimistisch erwiesen. Die Abstimmungen wer- 'den a!n Montag fortgesetzt. Diese Zeit wird dazu benützt, die Hauptfragen zu klären, die noch zu erledigen sind. Sonst waren dies Budget und Exekutiv e. D as Budget hat bei der jetzigen großen Entwicklung Palästinas an Bedeutung etwas eingebüßt, da die meisten Ausgaben der jewish Agency sich zwangsläufig aus den Bedürfnissen ergeben, und jeder sich darüber klar ist, daß auch andere Finanzierungsquellen gefunden werden müssen. Was die Exekutive betrifft, so steht im Vordergrund der Vorschlag, es bei dem Status quo zu belassen; doch wird mit Rücksicht darauf, daß das Schwergewicht der Entscheidung jetzt nach London verrückt wird, die Londoner Exekutive durch ein politisches Komitee verstärkt werden. Schwierigkeiten ergaben sich im letzten Moment -י auch hier eine Reminiszenz an frültere Kongresse — dadurch, dall einzelne Parteien, vor allem der Misrachi, neue Ansprüche in der Exekutive angemcldet haben. Der Misrachi verlangt jetzt zwei Vertreter, wahrend er bisher nur einen hatte. Das würde automatisch eine Vermehrung der Zahl der Vertreter auch bei den anderen Parteien nach sich ziehen, Eine Lösung ist zur Stunde noch nicht gefunden, wird sich aber zweifellos im Laufe des Montag noch ergeben. Bei Beginn der Verhandlungen über die Bildung der Exekutive tauchte der absurde Plan auf, sie nach dem Schlüssel 60 : 40 aus Ja-Sagern und Nein-Sägern zusammenzusetzen. Diese Idee soll von Ussischkin statpmen. Sie fiel, weil die Parteien, dabei vor allem der Misrachi, es ablehnten, auf den Parteischlüssel zu ver« zichtcn. Der Misrachi, der mit. Nein gestimmt hat, will seine Vertreter nicht als Nein-Sager, sondern als Mis- Tachisten in der Exekutive haben. Aber die Idee, wenn sie auch keine Unterstützung fand, verdient Beachtung, weil sie ein Symptom dafür ist, wie die geschaffene Lage von vielen aufgefaßt wird. Die Nein-Sager be* trachten sich nicht als überstimmt, sondern wollen ihren Kampf mit allen Mitteln fortsetzen. Wie eine Exekutive arbeiten soll, die gleichzeitig Ja und Nein vertritt, ist freilich unerfindlich, denn die Exekutive ist eine ausführende Körperschaft und kein Parlament. Ueberhaupt zittert die Erregung über die Abstirnjnung noch nach. Jeder fühlt, daß dies die wichtigste Entscheidung des Kongresses war. Was wir schon vxiri־ ges Mal angedeutet haben, daß auch ein großer Teil derer, die für die Resolution gestimmt haben, möglichst wenig verpflichtet sein möchte, ist auch weiter noch deutlich merkbar. Es gibt Delegierte, die sagen, daß sie nicht für die Teilung gestimmt haben, sondern nur für informative Verhandlungen. Die schmerzliehe Entscheidung über das Teilungsprinzip als solches betrachtet man als noch aufgeschoben, und doch ist aus allen Informationen, die hier vorliegen, ganz klar, daß es keinen anderen Weg gibt. Auch die Mandats* Kommission wird, wie man aus Genf erfährt, voraussichtlich in ihrem Bericht an den Völkerbund den Gedanken der Teilung im Prinzip gutheißen. Sie fühlt sich außerstande, Widerstand zu leisten, wenn die Mandatarniacht erklärt, daß sie keinen anderen Weg sieht. Und Ormsbv-Gore lat, als er letzten Freitag aus London nach Genf zurückkehrte, eindeutig War gemacht, daß England das Mandat in seiner bisherigen Form nicht weiter zu führen bereit ist. Da hilft es wenig, wenn auf dem Kongreß schwungvolle Reden gehalten werden, die Zionistische Exekutive solle Eng- )and zur Durchführung des allen Mandats veranlassen. Die klar zutage liegende Aufgabe ist vielmehr die, aus dem neuen Angebot •־־ es handelt sich um ein neues — etwas zu machen, was vom jüdischen Standpunkt bestehen kann. Mit größter Aufmerksamkeit wird auch die Reaktion verfolgt, die der Kongreßbeschluß in der öffentlichen Meinung der Welt und insbesondere in England hervorgerufen hat. Es scheint, daß die englische Presse im ganzen eine gute gewesen ist, und daß Genugtuung darüber besteht, daß der Weg zu weiteren Verhandlungen freigegeben ist. Man rechnet übrigens damit, daß sich bei der Tagung der Jewjsh Agency neue Probleme ergeben könnten. Der Council der Jewish Agency, der Dienstag zu seiner ersten Sitzung zusammentreten soll, hat bisher in den meisten Fragen keine andere Haltung JÜDISCHE RUNDSCHAU__Nr. 65, 17. VIII1987 Der Sinn des Kongreßbeschlusses Eine Erklärung Ben Gurions Der Präsident der Palästina-Exekutive der Zionistischen Organisation, David Ben G urion, hat folgende Erklärung über den Kongreßbeschluß vom 11. August übergeben: ״Die leidenschaftliche ernste Debatte für und gegen die Schaffung eines jüdischen Staates in einem Teil Palästinas auf dem Kongreß hat aufs neue überzeugend bewiesen, wie tief und unzerreißbar der Bund zwischen dem jüdischen Volk und Erez Israel Ist und wie unerschüttert der Glauben des Zionismus an sein Recht und an die Zukunft des jüdischen Volkes. Dies war eine Debatte nicht für oder gegen die Einheit Palästinas: kein Zionist kann auch nur auf den kleinsten Teil Palästinas verzichten. Es war eine Wahl zwischen zwei W c ״ e n, die möglichst schnell zu dem gemeinsamen Ziel führen sollen. Eine Zweidrittelmehrheit hat beschlossen, der Exekutive Vollmacht zu erteilen, Verhandlungen mit der englischen Regierung und anderen maßgebenden Faktoren über den enauen Inhalt des vorgelegten Plans für die baldige Grünung eines jüdischen Staates in Palästina aufzunehmen. Der Beschluß des Kongresses bedeutet nicht, wie manche glauben, eine grundsätzliche Zustimmung zu dem Plan. Für die Mehrheitsresolution haben viele grundsätzliche Neinsager in der richtigen Erwägung gestimmt, daß es der Bewegung jetzt noch nicht gestattet ist, einen Plan, der nicht klar und nicht genau präzisiert kst, abzulehnen oder anzunehmen. Die neue Exekutive wird, entsprechend dem Kongreßbeschluß, natürlich nicht nur alles tun, um fcstzustellen, was der genaue Plan der britischen Regierung enthält, sondern wird auch die größtmöglichen Bemühungen unternehmen, daß der Plan möglichst gut und gerecht sei und daß der vorgeschlagene jüdische Staat einen genügend grolien Umfang für Masseneinwanderung und großzügige Kolonisation erhalten, vom politischen und strategischen Standpunkt ans geeignete Grenzen und volle Souveränität und Selbständigkeit bekommen werde. Aber das letzte entscheidende Wort wird doch der nächste Kongreß haben. Bis dahin ist es Pflicht der Exekutive, noch energischer und unermüdlicher über allen Rechten und Positionen des jüdischen Volkes auf der Grund* läge der Balfourdeklaration und des Mandats zu wachen. Bis der nächste Kongreß einen endgültigen Beschluß fassen wird, bleibt das Mandat das einzige politische und rechtliche Instrument, das die Beziehungen zwischen Mandatarmacht und jüdischem Volk in allen Palästina-Angelegenheiten zu regeln hat. Trotz der tiefen politischen und taktischen Meinung®- Verschiedenheiten, die während der Debatte und Abstimmung zum Ausdruck gekommen sind, wird die Zionistische Organ!- sation aus diesem Kongreß gestärkt und fester geeinigt her- Vorgehen. Das Wesen der Zionistischen Organisation als staatsbildendes Instrument hat sich auf diesen» Kongreß in seiner ganzen Größe gezeigt. Die größte Frage der jüdischen Geschichte ist auf dem Kongreß mit tiefem Verantwortungsbewußtsein und politischer Reife behandelt worden. Das jüdische Volk wird nach dem Kongreß noch energischer und mit noch stärkerem Glaub©! sich um die Zionistische Organisation konzentrieren, die berufen ist, die historische Aufgabe der Rückkehr des jüdische* Volkes in ein neu aufgebautes, befreites F,rez Israel zu veiw wirklichen.“ Die Tagung der Jewish Agency Die Meinung Felix M. Warburgs New York, 11. August. (JTA.) Felix M. War bürg hat, bevor er mit den übrigen amerikanischen Mitgliedern des Council der Jewish Agency zu der Tagung nach Zürich abgereist ist, eine Erklärung veröffentlicht, in der darauf üingewiesen wird, daß die paritätische Zusammensetzung der Jewish Agencv aufrecht erhalten werden müsse. Endgültige Schlüsse über die Haltung der Juden in der Welf könnten nur aus der Stellungnahme der Jcwisl» Agency gezogen werden. Es sei niemandem möglich zu sagen, welches der allgemeine Wille der Juden sei und welcher Berieht von der Agency der Mandatskommission unterbreitet werden wird, bevor der Council der Agency die gesamte Lage gründlich geprüft haben wird. Felix Warburg spricht weiter die Ansicht aus, daß ein dauernder Friede nicht erzielt werden wird, bevor nicht Juden und Arabern die volle Möglichkeit gegeben werde, zu einer friedlichen Verständigung zu gelangen. Warburg ist überzeugt, daß die britische Regierung, die ״so lange die Schätzerin der Unterdrückten“ gewesen sei, eine freundscliaftliehe Regelung begrüßen würde. Zum Schluß wird erklärt, daß Warburg und seine Mitarbeiter sich bemühen würden, zu einem friedlichen Uehereinkommen nicht nur mit den Nichtzionisten, sondern auch mit den Zionisten zu gelangen. Dann werde es möglich sein, eine Einheitsfront zu bilden und an Verbandhingen mit arabischen Vertretern über die Lösung unseres großen gemeinsamen Problems des Aufbaus Palästinas heranzutreten und die Teilung eines so kleinen Landes zu verhindern. eingenommen als der Zionisten-Kongreß, aber die Frage des Judenstaates, die von neuem auftaucht, ist ja geradezu d i e traditionelle Streitfrage zwischen Zionisten und Nichfzionisten, die Frage, an der sich schon vor 40 Jahren, als Herzl das Wort aussprach, die Geister geschieden haben. Zionisten und Nichtzionisten haben sich 1029 in Zürich zur Jewish Agency zusammengeschlossen zu dem Zwecke, die jüdische Kolonisation Palästinas im Sinne des Mandats zu fördern. Wenn das Mandat wegfällt (und damit auch die in Artikel 4 vorgesehene Jewish Agency), entsteht eine ganz neue Situation, und unter den Nichtzionisten ist die amerika» nische Gruppe, wie aus Erklärungen von Felix Warburg hervorgeht, anscheinend ein entschiedener Gegner der neuen Politik, aber nicht so sehr, weil sie gegen Teilung Palästinas ist, sondern weil sie gegen das in der neuen Politik enthaltene Projekt des Juden- Staates ist. Nun muß man in der Tat zugeben, daß die Gründüng eines Judenstaats gewiß neue Probleme im jüdisehen Leben auch für manche jüdischen Gruppen der Diaspora aufrollen kann, aber in dieser Erkenntnis sind wohl Zionisten und Nichtzionisten einig, und beide werden zweifellos in dem gleichen Sinne Zusammenwirken, um etwa befürchtete Beeinträchtigungen der jüdischen Situation zu vermeiden. Es scheint, daß auch unter den Nichtzionisten die Nein-Sager in einer Minderheit sind, denn im wesentlichen dürftet» nur die Amerikaner diese negative Haltung einnehmen. Felix Warburg hält sich in Paris auf und verhandelt noch über sein Kommen nach Zürich, denn, wie den Lesern der ״Jüdischen Rundschau" auch bereits aus den Mitteilungen unseres amerikanischen Korrespondenten bekannt ist, haben die amerikanischen Nichtzionisten für ihre Beteiligung an der Council-Tagung gewisse Bedingungen in bezug auf die nichtzionistischen Vertreter in der Exekutive gestellt. Ob die Bedingungen erfüllt werden können, läßt sich in dieser Stunde schon darum noch nicht mit Bestimmtheit sagen, weil ja gegenwärtig sogar zwischen den zionistischen Parteien noch keine volle Einigung über die Exekutive erzielt wurde. Es wird aber allgemein gehofft, daß Felix Warburg und seine Mitarbeiter dennoch der Council-Tagung auf alle Fälle nicht fernbleiben werden. Für die Zionisten im Council entsteht die Frage, ob die zionistischen Nein-Sager mit den nichtzionistischen Nein-Sagern gemeinsam stimmen können. In einer so lebenswichtigen Angelegenheit, in der der Zionisten- Kongreß ein Votum abgegeben hat, ist wohl kein anderer Weg gangbar als der, das zionistische Votum als ganzes zu erklären und nicht im Council eine innerzionistische Abstimmung zu wiederholen. Abgesehen davon aber würde sich die seltsame Situation ergeben, daß diejenigen, die das Judenstaats-Projekt aus dem Grunde ablehnen, weil es zu klein ist und nicht ganz Palästina zum Judenstaat erklärt wird, mit denen Zusammengehen, die aus prinzipiellen Gründen gegen jeden Judenstaat sind. Die Maximalsten und Minimalistet! würden sich vereinigen, um die mittlere Linie der Realpolitik zu bekämpfen. Es ist anzunehmen, daß dieser Weg im Council nicht beschritten werden wird. Auch darüber wird in den letzte« .Stunden des Zionisten- Kongresses noch intern verhandelt werden, damit der Kongreß eine entsprechende Direktive gibt. Es wäre sehr zu wünschen, wenn gerade jetzt Dr. Weizmann die notwendige Unterstützung auch des nichtzionistischen Teils der Jewish Agency fände, damit er mit um so größerer Autorität gegenüber allen Verhandlungspartnern auftreten kann. Verlauf der Kongreß-Sitzungen In der Kongreß-Sitzung vom Mittwoch, dem 11. Augusf, nachmittags, gedachte, wie bereits kurz berichtet, zunächst Rev. Goldbloom der Toten der Bewegung, wobei er insbesondere einen Nachruf auf Mcir Dizengoff hielt. Nach der Ehrung der Toten folgte ein Referat von Dr. Arthur R u p p i n über ״Wirtschaftsfragen Palästinas“, das wir an anderer Stelle der heutigen Nummer wiedergeben. In der Sitzung vom Donnerslag, dem 12. August, vormittags, wurden zunächst die Kommissionen gewählt Außer der bereits vorhandenen Politischen Kommission wurden gewählt: Permanenz-Ausschuß, Finanz- und Wirtschafts-Kon* niission (zugleich auch Kommission für städtische Siedlung), Organisations-, Kolonisaiions-, Alijah-Koinmission, Kommission für Kultur- und Jugendarbeit, Nominations-Kommission. Ferner wurde auf Anfrag der Arbeiterpartei eine Kommission für die Fonds eingesetzt. Nach einer kurzen Debatte über die Berichterstattung über den politischen Beschluß des Kongresses sprach Elieser Kaplan über die Wirtschaft«- und Finanzlage. Den Inhalt des Referats werden wir nachtragen. Es folgte hierauf der Beschluß, die Teilnehmer des r. Kongresses in das ״Goldene Buch des KKL“ einzutragen. Sodann sprachen Jizchak Wifkansky über Bewässerung«• Probleme und Abraham Harzfeld über Boden- und Kolonisationstragen. Den Inhalt dieser Referate werden wir später veröffentlichen. Am Donnerstag nachmittag sollten Berichte über den Keren Hajessod und den Keren Kajemeth gegeben werden. Die Plenarsitzungen wurden jedoch bis Sonntag unterbrochen, um den Kommissionen die nötige Zeit zur Aus-, arbeitung ihrer Vorschläge zu geben. Sonntag vormittag fand eine Kongreß-Plenarsitzung statt, in der Kurt B 111 m e n f e i d sein mit großer Aufmerksamkeit angehörtes Referat über die Aufgaben der Propaganda und des Keren Hajessod hielt. Es folgten dann Ansprachen von Rottenstreich und H a r z f t* I d über Wirtschaftsfragen und ein Referat von Frau Hanna Steiner über die Arbeiten der Wizo-Konferenz. Auch über diese Referate berichten wir in den nächsten Nummern. Der Nachmittag war wieder mit Kommissions-Sitzungen ausgefüllt, und spät abends trat der Kongreß zusammen, um einen Teil der Koni missionsberichte entgegen zun eh-, men. Dabei referierte Schkolnik über die Arbeiten der Kommission für landwirtschaftliche Ko'onisation und R u b• schow über die Erziehung«- und Kultur-Kommission. Beide Referenten legten eine große Anzahl von Resolutionen vor, die vom Kongreß, zuweilen nach kurzer Debatte, angenommen wurden. Der Kongreß wurde Sonntag abend um 12 Uhr geschlossen und auf Montag vertagt. ln der Montagvormittags-Sitzimg erstattete Harzfeld den Bericht über das Budget. Verantwortlicher Redakteur: Dr, Robert W e 11 s c h, Bcrlm-Chul. 9 (auch verantwortlich für die Aufnahrat von Bildern). Stellvertreter: Kurt Loewenstein, Berlin W 15. Anreigenleiter und verantwortlieh für dm Inhalt der Anzeigen: Hermann F i n n, Berlin W 1.5. Gültig Anzeigen Preisliste 5 vom J. April 1936. Verlag und An- 2eigen verwalt lang: Jüdische Rundschau, Berlin VV 15, Meinekestr. TO. D.A. 11/1937 30 316. — Druck: Siegfried Scholem, Berlin-SchSnebew».