Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 42 (1937)
- Issue
- Heft 63 (10.8.1937)
- Date
- 1937-08-10
- Page
- – (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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JÜDISCHE RUNDSCHAU Nr. 63, 10. AUGUST 1937 ERLINER RUNDSC Alf Dichterabend im Kulturbund Makkabi - Meisterschaften im Grunewald Unter starker Beteiligung von fast sämtlichen Makkabi• vereinen in Deutschland und Makkabim aus Wien und Prag führte am Sonntag der Deutsche Makkabikreis seine 16. leichtathletischen Meisterschaften durch, die sowohl in sportlicher als in organisatorischer Hinsicht bei den etwa 4500 Zuschauern einen ausgezeichneten Eindruck!unterließen. Viele der Besten des Deutschen Kreises standen nicht mehr zur Verfügung, so daß die Wiener und Prager Malekabim dominierten. In 100 m für Männer gewann Schattmann sehr knapp in 11,2 Sek. vor Fisch mann (Prag). Makkabi-Weltrekordmann König (W'icn) ließ sich die 400 m nicht nehmen, und Orgler schlug im 800-m-Lauf die Prager Goldschmied und Schwarz. Im spannendsten Rennen, den 5000 m, siegte ßlödy (Wien) vor Wcrthen und Beck (Wien). Petschau (Prag) gewann wieder den Fünfkampf und war mit Weiß (Prag) zusammen in den technischen Hebungen klar überlegen. Gerda Gottlieb (Wien) gewann allein drei Meisterschaften und hatte keine ernsthafte Gegnerin. Dr. Rabau hielt die Scliluf’ansprache und nahm die Preisverteilung vor. Der Kulturbund wirbt 6 große Werbe-Veranstaltungen für Nichtmitglieder Um den Berliner Juden, die noch nicht dem Jüdischer! Kulturbund angeboren, eine Probe künstlerischer Arbeit zu eben, werden eine Reihe von Sonderauffidmingen für osten losen Besuch veranstaltet. Der Erwerb des Programms mit der Werbebeilage (0,25 RM.) ist für jeden Besucher die einzige Bedingung. Die Werbeveranstaltungcn, die im Theater Kommandantenstr. 57 um 20.15 Uhr stattfinden, bieten: 19., 21., 23. August: ״Die Czardasfiirstin“, Operette von Emmerich Kalman; 21. August: Heiterer Abend des Kulturbund-Orchesters; 25. und 26. August: ״Jeanu, Komödie von Bus Fekete. Mit Rücksicht auf die starke Nachfrage empfiehlt es sich, Platzbestellungen, die nach der Reihenfolge der Eingänge berücksichtigt werden, möglichst bald an die Werbeleitung des Jüdischen Kulturbundes, Berlin SW 19, Kommandantenstr. 19, zu richten. Neue Foyer-Ausstellung Die neue Foyer-Ausstellung im Kulturbund-Theater zeigt Photographien, an denen man in vielfacher Hinsicht große Freude haben kann. Die Ausstellung der Photographin Hedwig Frankenstein zeigt wirkliche Photo-Kunst, eine sensible Bildntiffassung im Porträt wie im Landschaftsphofo. Wie das Maler,ange des künstlerisch schaffenden Malers gibt hier die Linse Licht- und Schattenwerte, sei es im Gesicht der jungen!'!;tu auf dem Balkon oder den zarten Grau-Schalten einer stehenden Gestalt, oder die im hellen Licht des Südens dunkel wirkenden Häuser einer malerischen italienischen Stadt am Meer. Hedwig Frankenstein erfüllt die Landschaft mit besonderer Zartheit und Liehe, etwa eine Baumreihe mit dem Liligranwerk der Acste, oder die Landschaft mit der Bank am Flußufer, mit dem spiegelnden Wasser und den Bamckbäusern am anderen Ufer, oder den Gegensatz der grandiosen Säulenreihe eines antiken Tempels und der Wiese, die unmittelbar neben ihm, vielleicht den Platz einer Stadt des Altertums bedeckt. Das wichtigste aber sind ihre schönen Porträts. Es sind herrliche ״Großaufnahmen‘‘ dabei und hier kann man solch eine Landschaft eines Antlitzes natürlich am besten stuliieren. Ein junges Mädchen mit großem flächig aufgefaßten Gesicht wirkt als ganz, geschlossene Persönlichkeit. Die Photolinse kann malen in weichen Tönen, sie kann scharf sehen, sie kann mifeiupfimicn, sie kann nun wesentlichen Persönlichkeitsansdruek der Dargestellten werden. Das Haar in allen Photoporträts ist mit besonderer Sorgfalt bald malerisch weich, bald zeichnerisch deutlich gesehen, ebenso wie durchaus nicht selbstverständlich der Hintergrund in seinen bildwirksamen Werten erfaßt ist, ob eine körnig gesehene Tapete oder der Schatten an der Wand. Fines der schönsten Frauenporträts ist das kleine Bildchen, das Gusti Hecht in ihrem mädchenhaften Charme äußerst reizvoll und anmutig inmitten eines Gaitens zeigt. Sehnsucht nach dem Süden weckt eine Terrasse mit Liegestühlen und Blick über den See und auf die sanft ansteigenden Berge. Leider sind weder bei den Landschaften noch den Porträts die Namen genannt. Hanna Schlesinger (Ruth Morold) Barmliwah-Tcrmin: Am 14. August (7. Elul): Alfred S a 11> e r g, Sohn von P.ei'iholö] Salbcrg, (äiiulournimrg, foarhimsthaler Slrailc 6. Fünf Autoren suchen ein Publikum Dem Jüdischen Kulturbund ist für den Autorenabend, den er am letzten Donnerstag im Briidcrvereinshaus veranstaltete, zu danken, weil dadurch nicht nur ein großer Kreis mit einigen Autoren persönlich bekannt wurde, denen er sonst nur gedruckt begegnet, sondern weil auch das Gottesdienst der Berliner Zionistischen Vereinigung und des Misrachi an den hohen Feiertagen in den Räumen der ZVtD Melnekesfr. IO Korten zum Preise von AM 1.50, 2.50, 4.—, 5.-, Vorverkoul In der Anzeigenannahme der jüdischen Rundschau, Meinekesfraße IO, von 0—13 und 10—la Uhr Ferner veranstalte! die BZV Gottesdienste nach altem Ritus in ihren Heimen K&nfslr. 54 Karten zu SM 1.— bis 4.— im Vorverkauf in der Anzeigenannahme der jüdischen wundactsau, MeineKestr. IO, und im BZ v־׳ Heim, Kentstr. 54 Brlickenslr. 9 Karten zu AM 1.— bis 3.— bei Henner, InselsfraBe 6a; Sdiitton, Prlnzenatraße 74 Rosenlhaler Sir. 44 Karten zu am 1.— bis 3.— bei Adlersfein, Alte Schönhauser- Straße 53; Buchhandlung Salles, ürenadiersir. 30 Publikum an diesem Abend zeigen konnte, ob es noch Interesse für die schaffenden Menschen atifzubringen vermag, die, wie auch Julius Hab in seiner einleitenden Rede hervorhob, die Konzentration besitzen, in dieser Zeit künstlerisch zu produzieren und dabei auf das Anbüren eines relativ kleinen Publikums angewiesen sind. Es war die große Hebe rraschun g dieses Abends, daß der Saal dicht gefüllt war. Wir erinnern uns eines Dichterabends, den der Reichsverband der jüdischen Kulturbünde im Oktober 1935 in der Singakademie veranstaltete (siche ״J. R.“ Nr. 85 1935), wobei eine gähnende Leere herrschte. Sollte inzwischen das Bedürfnis nach neuer künstle- Ankündigungen Fraucn-Arbciisgcmeinschaf! für Palästina. Näch-ter Wi'zo-Naclimittag am 17. August, 18.30 Uhr, Wizo-Ilcini. Wiucnbcigpbtz 3a, Lude I.pvy-Zobc!: Der XX. Kongreß. Gä.te willkommen. (Am 10. August fällt der VVizo-N'arlmiillag aus.) Neue hebräische Kurse der BZV. Mitte August beginnen Anfängerkurse im Westen und im Zentrum der Sladt. Anmeldungen werden erbelen an die Kulmrabteilung der BZV., W 15, Mcinekestr. 10 (Tel. 91 90 31, Apparat 79). Hebräischer Kurs für Fortgeschrittene. Per Kurs von Pr. Joseph Heller (iir l'ortgesrlnicene wird demnächst wieder nufgenonunen (!weimal wöchentlich Meinrkestr. 10). Es können noch Teilnehmer aufgenommen werden. Anmeldung an die Kulmrabteilung der BZV. Fotogruppe T'munah. Am 10. August, 20.30 Uhr, Kanlstr. 54, Dr, Walter Großmann: Unsy.-tcmaiisclie Bemerkungen über Aufnahmen auf Reisen (mit Lieh!bildern). Jüdische» Lehrhaus. Photo.Arbeitsgemeinschaft am 11. August. 20.30 Uhr, Abubtirger Sir. 5. III. Thema: Entwickler. Lutwiekler-Arten, Wirkungswei-e und Technik. — Wanderung: Am 15. August (Loimngl Olm Tn-itel), Treffpunkt 9 Uhr vor U-Bahnhof Ruhlel)cn; Wunderstrecke; Spandau—I Iciligen-.cc -Tegel. — Sprachkurse: Us laufen zur Zeit englische Sprachkurse Miuhurger Str. 5. Kurfü! tendarum 103-100, Fa-anenstr. 80. I’rinztegenlenstr. 69 70 und l.inden-tr. 48-50. Besonders in die Kur-0 Kurfiirstendriniin und FasanenUraße können noch Teilnehmer mit geringen VorkcunlnN-eu, sowie l'origesehnttene aufgenoniincn werden. Flu Aiifangcrkur-us in Rngliseh beginnt am 10. August in der Liiulenstr. '48. lingii-die St111׳ngrn|>hi<׳kur-e Ireginnen am 17. Augu-t, 19 und 20.30 Uhr, in der Mrimkesr. 22 — Auch in die spanischen und portugiesischen Sprachkurse können rauch Teilncl mier mitgenommen werden. Bei genügender Meldung von Teilnehmern ist ein Anlängerkur,.us in Portugiesisch zum 1. September (Fasanen-lraße) in Au-siiht genommen. — Per Intensiv. Kursus (Englisch) hat am 2. August eiiige-cizl; Teilnehmer mit Vorkenntnissen können noch aufgenommen werden. Ausstellung von Schüler-Arbeiten der kunstgewerblichen Lehrgänge von Jakob Knollcr im Klubheim des Jiidiseiicn Frauenbundes, Marrischer Erfüllung wacligeworde« sein? Wir wagen cs nicht zu entscheiden; aber wir wollen es als ein hoffnungsvolles Symptom deuten. Nicht ungeri'igt freilich darf die Haltung eines nicht unbeträchtlichen Teils der Besucher bleiben, die mitten während der Vorlesungen es für nötig hielten, polternd ihren Sitz zu verlassen. Freilich war der Kulturtnind nicht ganz unschuldig hieran: ein Programm von über drei'Stunden Länge ist unmöglich. Der Abend wurde von Max Zodikow eröffnet und von Josefa Metz beschlossen. Beide waren die unbefriedieendsten Teile des Programms. Zodikow soll seine Ehrlich« heit, sein Bemühen um die Form, seine Innerlichkeit nicht bestritten werden; aber man hatte nicht das Gefühl, daß hier etwas Gestaltetes dargeboten wurde oder etwas, was aus dem Zeiterleben heraus 211 uns spricht. Als völlig veraltet müssen die mehr komischen als lustigen Gedichte und Prosastücke von Josefa Metz bezeichnet werden, die unserem Empfinden nichts mehr zu sagen haben. Der Beifall, der beiden entgegengehraeht wurde, ist kein Maßstab für die Qualität der Dichtungen. Dies sollte sich auch Hilde Marx sagen, die durch ihre Erscheinung, ihre brillante Sprechtechnik und ihre gewinnende Art stets den Beifall auf ihrer Seite haben wird. Wir vermissen bei ihr die Verarbeitung des Erlebnisses, die Objektivierung, die das Kunstwerk von der Reimerei unterscheidet. Ihre Gedichte werden allmählich zu gereimten Feuilletons. Das ist schade, weil sie zweifellos ein gutes Formtalent hat und bei strengerer Selbstkritik sicher Tieferes und besser Gestaltetes gehen könnte. Gesinnung allein entscheidet nicht über den Wert der Dichtung, sondern es muß auch eine Dichtung sein. Der eigentliche Gewinn des Abends waren neue Arbelteil von Arthur S j ] b e r g I eit und Herbert F r i e d e n t h a I, Silherglcit ließ sehr wirkungsvoll durch Hüde Marx aus seinem Romanmamiskript ״Per Leuchter“ vorlcsen, in dem das Schicksal einer jüdischen Familie in der Gründerzeit ansebaulieh und mit Beherrschung des Wortes geschildert wird, und zwar nicht ohne jenen feinen Humor dieses I)ichters, der in einer eigentiimlielien Dualität souverän über dieser Welt steht und zugleich an ihr leidet. Wir hörten außerdem sehr zarte und gelungene Verse bilbergleits, die ihn wieder als Meister der Formung von Gefühlen und Empfindungen zeigten. -- F r i e d e n 111 a 1 las seine neue Novelle ״Der Tod des Saloinon Mainion“, in der in sehr eigenwilliger Art das Schicksal dieses merkwürdigen jüdischen Philosophen gedeutet wird, der nach der Meinung des Autors an dem Nein Kants gegenüber seinem Werk zugrundegeht. Die männliche und kräftige Sprache dieser Novelle stach wohltuend von der süßlichen Romantik ab, die uns in überreicher Form an diesem Abend dargehofen wurde. N. Bürger Skr. 5. am 22* 23. unä 24. August, und zwar am Sonntag von 10—14 Uhr, am Montag und Dienstag von 10—14 Uhr und von 17—10 Ui,r. ״Die Touristen" ist die Bezeichnung für ein aktuelles Kabarett junger jüdischer Autoren und Schauspieler, das sich in der neuen Saison vorslcllcn wird. Künstlerische Leitung: 1,110,111 Schneit und Erich I.ow'iiicky (lilow); Geschäftliche Leitung: Wilhelm Griff, Charlottenbürg, Wiimersdoiicr Str. 80. Die Lehranstalt für die Wissenschaft des Judentums eröffnet das Wintersemester am 19. Oktober. Das Vorlesungsverzcichnis, das sowohl in der theologischen als auch in der allgemeinen Abteilung wiederum sehr reichhaltig ist und wieder eine Reihe von Vorlesungen enthält, die mit dem Rabbinerseminar gemeinschaftlich veranstaltet werden, wird Ende August im Druck erscheinen. Fs enthält zum ersten Male auch Kurse für Leibesübungen. Das Yorlesungsverzeichnis ist durch das Sekretariat der Lehranstalt, Berlin N 1! Artillerlestr. 14, unentgeltlich zu beziehen. Offene Auslandsstellen (zur Besetzung genehmigt durch' das Landesarbeitsamt Bramlenburg). 1, Für Stockholm wird ein jüdisches junges Mädchen zur Beaufsichtigung zweier Kitt* der von 6—8 Jahren gesucht (Arzthruislialt). Die Betreffende muß servieren können. — 2. Für die Philippinen wird ein jüdischer Spr/inlist im Bank-f inan/wesen geois/bt. Perfekte englische Sprache Bedingung. .- 3. Für Malta wird ein perfeister jüdischer Herrenschneider gesucht. — 4. Für die Azoren wird eine seriöse jüdische (jouvernanfe gesucht. Die Dame muß die 15 Jahre alle Tochter deutsch unterrichten, perfekt englisch und französisch sprechen, Sport treiben; musikalische Betätigung er wünscht. Fs soll ein Jahreskontrakt abgeschlossen werden, lim- und Rückreise wird gewährt. Als Gehalt ist 590 Fse. ( 55 ■■־ RM.) ausgeset/t. — Ausführliche Bewerbungen auf I)iiiinp.'ipicr mit Zeugnisabschriften und Paßbild werden weitergeleitet durch die jüdische Gemeinde, Berlin SW 19, Lindenstr. IS 59. Veranstaltungen der Bezirke und Gruppen der BZV Hermannplatz Dienstag, 10. August, 20.30 Uhr BZV-Heim, Neukölln, Rigersrr. 6 Rudolf Melitz: Narb einer Palästinareiset Vorführung der neuen Palästinamonatsschau Zentrum-Nord Dienstag, 10. August, 20.30 Uhr BZV-Heim, Rosenthaler Str. 44 Dr. Artur Prinz: Palästina Wanderung — Ueberseewanderungj Dr. Alexander Besser: Genf-Zürich — ela Zwischenbericht{ Adolf Locker: Gemeindepoütlk SOdeet Dienstag, 10. August, 20.30 Uhr B'/.V-lkim, lhiiekenstr. 0 Dr. Ernst Bcrcnt: Zwischenbericht vom XX. Kongreß; Rudolf Ahraham! Die Wirtschaft•*■ und Arbeitslage in Palästina; Dr. Kurt Semmel: Aufgaben unserer Arbeit Friedrichehain Mittwoch, 11. August, 20.39 Uhr BZV’tieim, Landsberger Str. 87 Besprechung des Verlaufs des XX, Kongresses (mit Vorlesung der Origm&lhericht«! der JTA) Hansa Mittwoch, 11. August, 20.30 Uhr Konditorei Hansa, Flensburger Str. 19 Dr. Ernst Berenf: Kämpfe in der islamlachen Wo!t Zentrum-Nord Sonnabend, 14. August, 21 Uhr BZV-Heim, Rosenthaler Str. 44 שיחה על הנושא: שאיפותינו הציוניות בקהלה• חפותה: א• אקר Sonnabend, 14. August, 20.45 Uhr BZV-Heim, Rosenthaler Str. 44 Junger Aktivkreis: Otscg Schabbat. Es spricht: Kurt Klapphotz Klavierstimmer PEREZ / Ruf: 7219 20 Sonnabend, 21. Aug20.45 ״ Uhr K«l»«r-WHhelm-Stp. 31 (Musikervtrelnshaus) Theaterabend der Klelnkunetgruppe de• Bezirk« Zentrum-Nord Der Traum der Braut von Öoldfart / Musik: W. W8lntr1ub Leitung: f. Finder Regie: M. Wittelsohn Karten tu RM 0.75, 1.-, 1.25 und 1-50 {in Vorverkauf: Adlereteia, Alte Schönhauser Str. 5B; Konditorei Dobrin, An der Spandauer Brüdks 7; Buchdruckerei Lädier, Lothringer Str. 34 5 Wiener CaU, Alte Schönhauser Str. 11; Buchh&adlung Salles, Grenadierstr. 30; Restaurant KimJfeld, Rosenthaler Str. 32 PER JÜDISCHE KULTURBUND LÄDT SIE EIN ZU KOSTENLOSEN WERBE-VORSTELLUNGEN FÜR NICHTMITGLIEDER im Theater in der Kommandantenstraße 57 ״Die Csardasfürstin“ Operette v. Emmerich Kalman Donner.tag, den 19. Au*., 8'/, Uhr Sonnabend, den 21. Aug., 8 V, Uhr Montag, den 23. Aug., 8 >/, Uhr DIE GROSSEN ERFOLGE ״Jean“ Komödie von Bus-Fekete Mittwoch, den 25. Au;,! 8J/ä Uhr Donnerstag! dm 26. Auf.,!4 Uhr HEITERER ABEND DES KULTURBUND-ORCHESTERS DIRIGENTEN! SINGER, SANDER, AI.TMANN PROGRAMM: Ouvertüre ״Lustige Weiher" (Nicolai), Ouveriöre ״Schöne GaUthe6 (Supp£), Ouvertüre ״Orpheus חי der Unterwelt“ (Offenbach), Fantasie aus ״Butterfly" (Pucclni), ״An der schönen blauen Donau“, Walzer für gern. Chor u. Orchester (Strauss) u. a. Dienstag, den 24. Aug.f 8 7* Uhr Wählen Sie aus den oben berechneten Veranstaltungen •Ixt• aus und schreiben Sie um, wieviel Karten (bis XU zwei) Sie rugc&andt haben wollen unter Angabe von Namen und Adresse für Jod• Karte (Freikuvert erbeten!). Wir senden Ihnen nach Maßgabe der vorhandenen Pintzc In der Reihenfolge des Eingang• der Be« Stellungen rin oder *wei Karten tu, dir nicht übertragbar sind? Der Erwerb de» Programms mit unserer WerbexciUchriR (RM 0,25) ist für jeden Besucher die einzige Bedingung. — Schreiben Sie noch heute an die: Werbeleitung des jüdischen Kulturbundes Berlin e.V. Berlin SW 19, Kommandantcnstr. 57