Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 42 (1937)
- Issue
- Heft 50 (25.6.1937)
- Date
- 1937-06-25
- Page
- – (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 50. 25. VI. 1937 JÜDISCHE RUNDSCHAU Seite וו Zionistische Gruppenverbandstage Rheinland — Westfalen Für Einheit und Geschlossenheit Der diesjährige zionistische Gruppenverbandstag für Rhein-!and-Westfalen, der am 20. Juni in Essen stattland, wurde zu einer Massenkundgebung des westdeutschen Zionismus. Allein 500 auswärtige Zionisten nahmen an der Tagung teil. Nach Begrüßungsworten von Dr. Neuberger, Düsseidort, für den Vorstand des Gruppenverbandes, von Dr. Westf e 1 d, Essen, für die Ortsgruppe Essen, von Herrn Auerbach, Essen, für die Synagogen gemeinde sowie von Rabbiner Dr. Hahn für das Rabbinat und den Vorstand des Jugendheimes ergriff Dr. Franz Meyer, Berlin, das Wort zu dem Thema ״Der Zionismus vor dem XX. Kongreß und die zionistische Bewegung in Deutschland“. Der Referent gedachte eingangs des 40jährigen Jubiläums der ZV1D. und wandte dann sich der Gegenwartsarbeit zu. Mit Nachdruck wies der Redner darauf hin, welch große innere Gefahren mit dem durch die Massenauswanderung der jüngeren Generation erzeugten Umwandlungsprozeß verbunden seien. Die Aufrechterhalturig der Einheit trotz all dieser Schwierigkeiten sei ein großes Verdienst. Die Probleme, die mit der weiteren Massenauswanderung verbunden sind, können nur dann gelöst werden, wenn die zionistische Arbeit in all 'ihren Zusammenhängen mit der jüdischen Gesamtheit unangetastet aufrechterhalten bleibt. Wenn wir an die Juden auch in Zukunft in der Haltung einer einigen und ihrer Aufgabe bewußten Organisation herantreten, dann wird es sich auch zeigen, daß die Juden in Deutschland den Zionismus als den Repräsentanten des jüdischen Volkes und den Zionismus in der Welt als den Gestalter des jüdischen Volkswillens anerkennen. Die Rede wurde mit starkem Beifall aufgenommen. Anschließend entwickelte sich eine lebhafte Aussprache, in dei der Wille zur Einigkeit immer wieder zum Ausdruck kam. In den Kommissionssitzungen wurden zahlreiche Fragen der zionistischen Arbeit unter reger Anteilnahme der Kommissionsteilnehmer erörtert. Die KKL-Kommission leitete Dr. Josef Weiß, Berlin, die KH-Kommission fand unter Teilnähme von Dr. Rudi Abraham, Berlin, statt. Dr. Fritz Ikcnberg, Düsseldorf, gab in der Kommission für zionistische Arbeit einen Ueberblick über die Aufgaben der Ortsgruppen. Zum Schluß der Tagung sprach Dr. Georg Josephthal, Berlin, über ״Die Lage in Erez Israel und den Stand der Palästina-Politik“. Er befaßte sich mit der Frage der Teilung und erörterte ausführlich die Gründe, die dafür und dagegen angeführt werden. Nach dem Referat, das einen starken Eindruck!unterließ, wurde die Tagung mit dem Gesang der Hatikwah geschlossen. Dr. I. * Im Rahmen des Zionistentages fand eine Wizo-Arbeitsbesprechung statt. Die dem rheinisch-westfälischen Wizo-Bezirksverband angeschlossenen Gruppen Bonn, Dortmund, Duisburg, Düsseldorf, Elberfeld, Eissen, Köln, Oberhausen, Münster, Recklinghausen waren vertreten. Frau Tugendreich, Berlin, gab einen Arbeitsbericht und Ueberblick über die künftige Arbeitsgestaltung, insbesondere wurden neue Werbemethoden durchgesprochen. Die Aktivierung der Frauen zur Erlernung der hebräischen Sprache wurde als eine der vornehmsten Aufgaben der Wizo angesehen. Die Wizo sieht es als ihre Aufgabe an, immer mehr Frauen zur z.ionistiseben Entscheidung zu,führen. Neben der intensiven Mitafbeit an der Fondsarbeit soll auch die Schekel-Aktion diesem Ziel dienen. Die bevorstehende Wizo-Konferenz, die acht Tage vor dem Kongreß stattfindet, wurde besprochen. Abschließend wurde über die Wizo-Alijah berichtet. Im Mai sind 40 Mädchen auf Wizo-Zertifikat in die Schulen und Lehrfarmen gekommen, im August werden wieder 20 herübergehen, und für den Herbst sind der Wizo wieder 40 Zertifikate in Aussicht gestellt worden. Bayern ״Politik und Wirtschaft in Palästina'1 Der Zionistische Gruppenverband Bayern hielt seinen diesjährigen Gruppenverbandstag am 20. Juni in Nürnberg ab. Die Tagung unterschied sich von früheren insofern, als diesmal die Fragen der praktischen und organisatorischen Arbeit zurücktraten und mehr die der zionistisehen Gesamtpolitik behandelt wurden. Der Vorsitzende des Gruppenverbandes, Dr. J. Bamberger, wies darauf hin, daß diese Tagung im Zeichen wichtiger Entscheidungen für das jüdische Volk abgehalten würde und daß der Augenblick uns besondere Verpflichtungen auferlege. Der Vormittag war von dem umfassenden Referat Dr. Michael Traubs über ״Politik und Wirtschaft in Paläslina“ ausgefüllt. Der Schwerpunkt für jede Entwicklung liege heute im Politischen, auch in der Wirtschaft. Die Exekutive habe es verstanden, den Jischuw durch die Fahrnisse des abessinischen Krieges und die Monate der Unruhen zu führen, ohne daß der Aufbau Schaden gelitten hätte. Dr. Traub wandte sich gegen unberechtigten Pessimismus. Die Industrie arbeite nach gewissen Krisenerscheinungen ungestört weiter, obgleich es keine staatlichen Subventionen gäbe, der Export nach Syrien und dem Irak habe gute Aussichten, neue Arbeitsplätze seien erobert worden und die Tozeret-Haarez-Bewegung habe an Bedeutung gewonnen und käme dem Jischuw zugute, ln der augenblickliehen Situation sei eine gesunde und weitschauende Boden- Politik von ausschlaggebender Bedeutung. Auch hier stehe die politische Bedeutung vor der des Ertrages. Es käme mehr denn je darauf an, den Botenbesitz im ganzen Lande auszubreiten, als den schon vorhandenen zu ergänzen und abzurunden. Dr. Traub appellierte nachdrücklich an die Pica, dieser lebenswichtigen Bestrebung mehr, als es bisher geschehen ist, Rechnung zu tragen und den Picaboden in weitestem Umfang der nationalen Arbeit freizugeben. Dr. Traub berichtete dann über die Sitzung des Aktions-Comites, behandelte den Gedanken eines jüdischen Weißbuches, erörterte umfassend die völkerrechtlichen Grund'agen des Mandates und widmete schließlich der Frage der Teilung Palästinas eine eingehende Untersuchung. Die Antwort des lischuws auf alle die wechselnden Kombinationen in der Weltpresse sei die Besetzung neuer Siedlungspunkte gewesen. Dies spräche mehr als alles für die Haltung unserer Menschen in Erez Israel. — Dr. J. Bamberger sprach über ״Fragen der jüdischen Schule und Erziehung“. Er forderte Hebraisierung des Unterrichts, Schaffung einer natürlichen hebräischen Sprachkultur und lebendigen Palästinakunde, die für jedes Kind eine persönliehe Beziehung zu Palästina schaffe. An die Ausführungen Dr. Bamborgers schloß sich ein kurzes Referat von Harry Philipps über die Situation der jüdischen Sportvereine in Bayern. — Als letzter Redner sprach Dr. Hans C a p c 11 über ״Der Zionismus vor dem XX. Kongreß und die Gegenwartsfragen des Judentums in Deutschland“. Eine Aussprache beschloß die anregende Tagung. Ein weiterer Gruppenverbandstag nach dem Kongreß zur Vorbereitung der Winterarbeit wurde in Aussicht genommen. M. St. Die Synagoge in Wörlitz (Anhalt) ist durch den Landesverband der Anhaitischen Israelitischen Kultusgemeinden, in dessen Eigentum sie stand, an die staatliche Joachim-Ernst- Stiftung abgetreten worden. Die Synagoge ist tm Jahre 1780 vom Fürsten Franz von Anhalt-Dessau auf fürstlichem Grund und Boden errichtet worden, stand bis zum Jahre 1910 im Herzoglichen Eigentum und ist nachdem der Park zu Wörlitz auf die im Jahre 1019 erricntete staatliche Joachim-Ernst- Stiftung übergegangen war, iin Jahre 1024 dem Landesverband der Anhaltiscben Israelitischen Kultasgemeinden überlassen worden. Die Synagoge ist in Anlehnung an den Vesta- Tempel in Rom in Form eines Rundbaus errichtet worden. Ihre Einrichtung stammt zum Teil aus der früher in Wörlitz bestehenden Synagoge, d. h. aus dem Anfang des 18. Jahrhunderts. Die Synagoge diente als Gotteshaus für die Gemeinden Wörlitz und Oranienbaum, die um die Wende dieses Jahrhunderts ausgestorben sind. Sie wurde in den letzten ahren noch zu besonderen Anlässen, wie Gedenkfeiern usw. enutzt. Die Synagoge wird als Kunstdenkmal in würdiger Weise erhalten werden. Sterbefall. Der Zionistische Grunpenverband Mitteldeutschland ist durch das plötzliche Ableben eines seiner aktivsten Mitarbeiter, des Rechtsanwalts Dr. Alfred Backhauß, Eisenach i. Thür., in Trauer versetzt worden. Obwohl er noch nicht lange in unseren Reihen stand, hat er sich auf der Grundlage einer umfassenden allgemeinen Bildüng ein festgegründetes jüdisches und zionistisches Wissen angeeignet, von dem er in ansprechender Weise anderen mitzuteilen wußte. Sein Andenken wird weiterleben und unsere Anteilnahme wendet sich der Gattin und den Kindern des Verstorbenen zu, die allzu früh des Gatten und Vaters beraubt worden sind. Ankündigungen aus dem Reich Altcnburg-Meuselwitz. ZOG. Am 29. Juni: Hcrzl-Bmli!: Gedenkstunde; Vortrag: Siddy Goldschmidt. — Breslau. Wizo. Am 29. Juni, 16.30 Uhr, bei Glogowski, Schweidnitzer Stadtgraben 9, Klubnachmittag. Eva Jessel erzählt von ihrer Palästinareisc. Gäste willkommen. —■ Hamburg. Misrachi. Am 29. Juni, 20.45 Uhr, Veranstaltung im Gemeindehaus, Johnsallee 54. Thema: .,Palästina 1937 und der XX. Zionistenkongreß, Bericht einer Reise“. Referent: Dr. Max Fiesch, Hamburg. Anschließend: Palästina-Bildbericht. — Hamm. ZOG. Am 28. Juni, 20.30 Uhr. Göringstr. 59, ״Jüdische Volksmusik“ mit Schallplatten; Begleitvortrag: Dr. G. Buetow, Köln. Familien - Nachrichten Herr Max Bernstein und Frau Clotilde, geh. N’achtigall, Nürnberg, Ziegelgasse 45, begehen am 28. Juni die goldene Hochzeit. Frau Elisabeth Einstein, Stuttgart, Hölderlinstr. 37, begeht am 26. Juni den 60. Geburtstag. Frau Erna S u ß m a n n, Stuttgart, Seestr, 66, begeht am 27. Juni dem 85. Geburtstag. Bar Mizwah -Termine Am 3. Juli (24. Tarnmus): Gert Kaiser, Sohn von HauptlehreT Fritz Kaiser, D.-Ruhrort. — Aron Redner, Sohn von Josef Redner, Breslau 5, Freiburger Str. 42. — Am 10. Juli (2. Aw): Lothar Grünebaum, Sohn von David Grünebaum, Köln, Badstr. 4, Bergson wird katholisch Unser Pariser K-Korrespondent schreibt; Die Zeitschrift ״Tribüne Juive“ bringt die überraschende Nachricht, daß der berühmte französisch - jüdische Philosoph, Henri Bergson, der heute bereits im 78. Lebensjahr steht, zum Katholizismus übergetreten ist. Wie mitgeteilt wird, ist es dem Professor des katholischen Institutes in Toulouse, Gorce, gelungen, diese aufsehenerregende Bekehrung durchzuführen. Professor Gorce soll Bergson auf Grund seiner eigenen Schriften nachgewiesen haben, daß die geistige Konsequenz seiner Philosophie der Uebertritt zum katholischen Glauben sei. Trotzdem Henri Bergson niemals in jüdischen Fragen eine positive Haltung eingenommen hatte, hatte er doch bisher an dem Glauben seiner Väter festgehalten. _ Der Synagogengemeinden-Verband Oberschlesien hatte für Mittejuni in Gleiwitz zu einer Sitzung cinberufen. Fast sämtliche Mitgiiedsgemcindcn und eine Reihe von Organisationen hatten ihre Vertreter entsandt. Unter den Erschienenen bemerkte man von der Reichsvertretung Frau Prof. Cora Berliner, vom Preußischen Landesverband jüdischer Gemeinden Rabb. Dr. Galliner und Herrn Birnbaum, im Aufträge des Synagogengcmcinden-Verbandcs Niederschlesien Regierungsrat a. D, M u n r und Magistratsrat a. D. G uttmann, als Vertreter des oberschlesischen Rabbinerverbandes Rabb. Dr. Hirsch berg, Oppeln, Rabb. Dr. K r e n g e 1, Ratibor, und Rabb. Dr. Ochs, Gleiwitz., für den Verband israelitischer Lehrer in Schlesien Konrektor Rosenstein, ferner Delegierte der jüdisch-politischen Organisationen. Generaldirektor David Goldstein, Bcuthen, wurde für seine Verdienste um den Verband durch Ernennung zum Ehrenmitglied geehrt. Der Versammlung präsidierte justizrat Arthur Koch mann, Gleiwitz. Es wurden Berichte erstattet über die Angelegenheiten des Verbandes, insbesondere über die Betreuung der Klcingemeinden (durch den Vorsitzenden), über die jüdische Bczirksdarlehnskassc (Apotheker Kunz, Bcuthen), über die Tätigkeit des Aktionsausschusses (R. A. Dr. Weißmann. Bcuthen), über die Kassenlage (Hugo Kallmann, Egon Juliusburger, Gleiwitz), über die Tätigkeit der Provinzialwohlfahrtsstelle (Behrendt und Kurt Berg, Bcuthen). Mit besonderer Spannung wurde der Bericht des Aktionsaus- Schusses entgegengenommen, der die Aufgaben gelöst hat, die sich aus der Anerkennung der Juden des trüheren oberschlesischen Äbstim וזז ungsbezirks a 1 s ״M i n d e r h e i t“ ergehen haben. I Jcr Kciercnt wies darauf hin, daß die Lösung der mit dem Ablauf des Genfer Vertrages entstehenden Fragen wahrscheinlich in absehbarer Zeit vorliegen werde. Sobald bestimmte Richtlinien bekanntgegeben sind, beabsichtigt der Synagogcngcme■ndcn-Verband, ein Merkblatt herausztigeben. ln den Vorstand des Verbandes sind für die kommende Legislaturneriode gewählt worden: für Bcuthen: Apotheker Hugo Kunz, Salo Guttmann, Justizrat Skalier, Arnold Wiener; für Gleiwitz: Justizrat Kochmann, Egon Juliusburger, Dr. med. Werner; für Hin den bürg: R. A. Dr. Schäfer, R.A. Schindic-r; für Ratibor: R.A. Dr. Brauer; für Oppeln: Dr. Lewinski, Georg Wiener; für G r o ß - S t r c h 1 i t z: Albert Nothmann; für Neisse: Zahnarzt Dr. Berger; für Neustadt: Dr. Wolff; für Rosenberg: Karmainski. Lehrgänge zur Ausbildung für jüdische Lehrkräfte für Turnen und Sport. Die Schulabteilung der Reichs- Vertretung hat mit Genehmigung der zuständigen Beliörden seit 1935 zwei Lehrgänge zur Ausbildung von jüdischen Turn- und Sportlehrern in Stuttgart durchgeführt. Nunmehr ist durch Erlaß des Herrn Reichs- und Preußischen Ministers für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung vom 7. April 1037 (Aktenzeichen Kl 8004/26. 2. 37. Elb EIIeM) die Anerkennung der Abschlußprüfung des ersten Lehrganges ausgesprochen worden. Die Teilnehmer des Lehrganges erhalten staatliche Zeugnisse, die sie zur Tätigkeit im jiidisehen Schulwesen berechtigen. Der Herr Württembergische Kultminister hat im Anschluß an einen Erlaß des Herrn Reichserziehungsministers vom 5. Mai 1937 (KI 8004) die Genehmigung zur Abhaltung eines weiteren Lehrganges erteilt. Der Lehrgang hat bereits begonnen. Offene Auslandstellen. (Genehmigt durch das Landesarbeitsam!) 1. Für Paris wird ein jüdischer Edelmetall- Chemiker gesucht, der möglichst Spezialist für Zahngoldlegicrungcn ist. — 2. Druckereifachmann für Broschüren und Formulardruck, welcher über die entsprechenden Maschinen verfügt und spanische Sprachkenntnisse hat, nach Cali (Columbien) gesucht. — Ausführliche Bewerbungen auf Diinnpapier, Zeugnisabschriften, Lebenslauf und Paßphoto werden weitergeleitct durch die Jüdische Gemeinde, Berlin SW 10, Lindenstr. 48/50. Der Familienschutz, Eingetragener Verein für Hinterbliebenenfürsorge der Mitglieder jüdischer Gemeinden, legt seinen Geschäftsbericht für das Jahr 1036 vor. Der Familienschutz hat im Berichtsjahr in 150 Todesfällen 5 5 091 RM. ausgezahlt. Vom Beginn seiner Tätigkeit bis zum Ende des Berichtsjahrs sind in 608 Todesfällen zusammen 197 556 RM. zur Auszahlung gebracht worden. Die Prämieneinnahmen beliefen sich aut '260 867 RM., die Anzahl der Mitglieder betrug rund 10000, die Gesamt-Versicherungssumme rund 4 328 000 Reichsmark. Landestagung der Agudas Jisroel In Deutschland. Am 4. und 5. Juli findet in Nürnberg die diesjährige Landestagung der Agudas Jisroel Landesorganisation statt. B.NEUMANN * PIANOS RADIO Neu: Abtlg. Kühlschränke — Kurfürstendämm 205 Ru«: 91 3716 1T AP ■Li KST I <111 EISBOMBEN (lyglanlich IM KARTON «•rpackl Meine Neuheit D.R.0.M. Stete groJar Verrat «um aofert Mitnehm. Ab 3 RM (elneehl.Varpaek.) In Berllnlr. Heue Hel. BALSAM-EIS CAPS UND KONDITOR■! Berkel & Schwoake WIE LANDS TR. (AM OLIVAER PLATZ) _i___-__ m..a, A4 A4» AA Eingang Uibnizatr Horvorraggnd• stlmmuriD• Klsuisrstimmer Perei Ruf: 721820 seiiptibbaro KIRSCH Gegr• 1911 KMttatr.U 28401• DULMIN ENTHAARUNGS-CREME befreit schmerzlos und schnell von lästigen Körperhaaren.Tube M2vL25und 50 Pfennig. ArheniLSpori ,1״ff*,״ hh.1 LeevraUitl Berlin-Charlottenbg. I. ChaiUZtm I.TODIIItM IMwr-rrleMA-Urale So■ Sport- ■nd Bern!«. Laden und L Etage bekleldnn* ]•dar Art U8II8 INKag- und Kurffirpieodamm 22, Nihe Zoo Ausrichtung von FoAtlfehkoftBn. / Ruf: 912245 Aufsicht Kasdhr.-Komm. Jüdische Gemeinde Berlin Grolmanstr. 42 I Zer. karftretendinM u. SeelMTpl. Stamm••••(! •O Npf Mitte*- u. Abendgedecke RM 1.20 (Abonn. 1.06) Inkl. Bedien» * ־־-־־ai- Rudolf Qoldmann Ü Benutzen Sie bitte unseren Schnelldienst lOr Famlllennaehrtehten und Oelegenhelttanzelgen. Aul Anrul •1 90 31! Apparat 99, werden Sie beeueht und laehkundlg beraten Anz9lg9n - Vorhaltung «jw Restaurant _ "F Gorodecki שר- Borlln. Frlectrlehstrafie 18S gegatsüb. Caf6 Imperator * Ruf : 113420 Rolleifl« Di. Jl%4vw Contax etc. Oil eg enh eitskSufe PoHraltaufnahmen — Paßbilder KOTO Gegr. 1906 tt r WOLFFA LEONHARDT ■ WUmersd,,Ber!inerStr.l29. 86 29 44 FESTDICHTUNGEN afctiioft 0 Individuell verfaßt E. Sandale, Bln.-Chariottbg. 4 Waitxatrefie 20 Ruf j 96 2318 (oraTYm9) RI EG El. V J Lief. d. Kranken! ־יי^ j.Hdw.-V. Pirlter Str, 11/21 (Ollnar Pietz) Rul 92HM Soltorwassor und ■Ile Naturbrunnen. P6ri-£Z Fruflktgetrank. — Echte Biere, Apfelseft — Tr■«־ benaaft Liefert Auch ad Privat frei Har•■ los•! Luster. 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