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Jüdische Rundschau · 1937-06-01 · Heft 43 (1.6.1937) · page 10

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
42 (1937)
Issue
Heft 43 (1.6.1937)
Date
1937-06-01
Page
– (sequence 10)
Language
German
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JÜDISCHE RUNDSCHAU Nr. 43, 1. JUNI 1937 AUS DEM REICH Frankfurter Chronik Von unseren Berichterstattern Aus der Gemeindearbeit. Die letzte Frankfurter Chronik berichtete bereits von 1.1er Neuordnung der Frankfurter Gcineindeverhaltnisse und warf die Frage auf, wie sich diese Neuordnung ausvvirken werde. Gelegentlich der F.tatberatung der (iemeindevertretung wurde diese Frage öffentlich wiederholt: ob sich nur zahlenmäßig einiges verschoben habe oder oh auch eine verstärkte Rücksichtnähme auf /iotiistisehc Wunsche spürbar werden solle? Vor wenigen Tagen wurde die Beratung insofern beendet, als der vorerst aus der Beratung ausgeschaltete Ftatposten Keren llajessod zur Sprache kam. Die sehr erheblich gewachsenen Ausgaben für txTuilc und Ausbildungs/wecke, für Pädagogik und Sozialpolitik also sind, wie der Sprecher der Volkspartei darlegtc, Ausdruck des Prozesses der Selbsthilfe, mit dem die Juden I )etitsehlanils entsprechend ihrer Situation auf ihre Lage reagieren müssen, in der Tat läßt sich das in diesem Litat von mehr als 1,5 Millionen Punkt für Punkt darlegen. Natürlich gibt jede Gruppe diesem Etat ihre Deutung, und doch ist es offensichtlich, welche Deutung die richtige ist, wo doch der Ausgaben- und Aufgaber.lrrcus über den l'nikrek der Aufgaben einer Kultusgemeinde so beträchtlich hiiiruisgewachsert ist, daß sich auch der Vorstand der Gemeinde in seinen einleitenden erlatiternden Darlegungen entschließen muhte, auf diese Verändenmg der Verhältnisse hin/uweisen. Es ist ganz nützlich, daß die drei in der (irnieimle arbeitenden Gruppen an diesem Abend anlabiich der Annahme des Ftats sich in programmatischen I )arleguiigen der 1 ieineinde nochmals vorstellen. Das geschah;11:111, und in der lat kann sielt denn auch die Gemeinde 1!״ Bild vor! den (r!•danken du׳ einzelnen Gruppen macht p. 1 t\ut< unerwartet war die Tats.u Ile, daß das bei der nai'lilr.iglicheii lalumdhuig d:r Keren linjessod-Frage nochmals nötig war. D!c liberale I raktion war der Meinung, daß die lie: 11ck':ehti.;!mg dieses zionistischen Wunsches durch, eine in g;-u 1c: m l '111 lang vorgesehene Erhöhung des tradier als Me: kp<!1 emee-etzten Keren llajessod- Betrages erfolgen kwitic. Dir Vollupartei war aber der .Meinung, daß awb ein Symbol wunlig der Sache sein muß, die es s\mbolr a-n. W! 1111 der (ii imdgedaiikc die Verbundenlunt der ( Hwiemde mit dem Autlern von Frcz Israel als der mit keiner ander: 11 Auf.nabe vergleichbaren zentralen (fegenwaiHve! pili. Iituiig des jüdischen Volkes ist, so kann das ziistiminende Bekenntnis der Gemeinde zu diesem Gedanken mir dm, b eine 1:1 e r k 1 1 e h 1• Beteiligiing zum Ausdruck gebracht werden. Daß dieser Gedanke mit den Stimmen der Konservativen mul Zionisten dma hge-et/l werden mußte, ist eigentlich betrüblich und, uie der Sprecher der Volkspartei ausfiihrte, nicht im Sinne der Männer, die vor einigen Jahren — Zionisten und Niclitzioiiisteit das jndisdie Volk aufriefen, alle Kialte zum Wiederau!ha 11 Palästinas zitsamnien/ufassen, Fin vom Hilfsverein eineobrachter Snbvcntionsautrag wurde ebenfalls mit den Stimmen der Volkspartei angenommen unter Zurückweisung der polemischen Form, mit der dieser Antrag ursprünglich vertreten worden war. Zionistische Arbeit. Rabbiner Dr. Lothar Roth- Schild, Saarbrücken, sprach über Zionismus in Beziehung■ zu den alten und neuen territoriaiistischen Versuchen und grenzte unsere Bewegung als Bewegung der Erneuerung des jüdischen Lebens in Pnkistma ab von den sozialen Erwägungen entspringenden Versuchen der Verlagerung der Gallith von den Urten stärkerer Spannung zu den Orten geringerer Spannung. Dr. Otto I, eibowitz gab einen instruktiven Bericht von allen Sparten des kulturellen Aufhaus und des Schulwesens in Palästina. Ls war der Bericht eines geschulten Hebraisten, der nicht nur die organisatorischen Fragen behandeln, *undern auch die Fragen des Volksaufbaus und der Entwicklung der Sprache auf rollen konnte. Im J ii d i s c I: c n 1. e!1 rb a!1 s verabwiiiedete sich Martin B tt b e r von der Jugend mit einer öffentlichen ,Aussprache im Anschluß an jette (icdanUmgänge, die uns aus seiner Rede ״die Vorurteile der Jugend“ bekannt geworden sind. Jugendarbeit. N!ehdnn im April eine größere Anzahl von Ghaweiiut und Gi1aucrot!1 zur Alijal! gegangen sind und die 11!durch entstehende Fnruhe sich, gelegt hat, konnte die /iomMisriic j 11 ׳end.irheit 111 I ranLt'urt wieder in sturkerem Maße akmiert und intensiviert werden. Besonders erfreulich ist das Zusamnieitarlioiien aller 1 baluzischen Jugendbumle im sogenannten ..J 11 g e n d r i n g‘\ der nicht nur zur Besprechung von technischen Hingen zusamim!!tritt, sondern au:h 1 inc mhahncD־ Arbeit durciifuhrtc. Mit bcsonderen Sorgfalt verbucht er die Aiwbüdung von Jugemlfuhrern aliei cbaluzisclieil Bunde auf breiter Basis durchzufuhren. In drei Kursen von je zwöif Jiigciidfuhrem wird eine grimdliclie Sehulungs,irheit iibcr sechs Monate geleistet werden. Zur 1 )!irvDdiii rnng dieser Arbeit haben sich I >r. Hans Pom cranz, Rabbiner Dr. I. e in I e und Dr. Abraham Liesch ei (MiUcDtelle für linvai iisenenbildiing) zur \'erfiigung gestellt. -- Die Jugend:!! heit in Frank f urt wird erschwert durch das 1n0i!,׳!u׳L1:!־ge I linausziehen der Bildung einer Jugendkommission in der Frankfurter Gemeinde, mit einer Vertreterschalt, welehe die• Starke der einzelnen Jugend- Organisationen widerspiegelt. Die zionistische Jugend umfaßt den grüßten Teil aller organisierten jüdischen Jugendlieben und erhebt mit Recht Anspruch auf mindestens die Hälfte aller verfügbaren Sitze. Diese Forderung wird geschlossen von allen Mitgliedern des Jugendringes vertreten. Sie stoßt aber auf Widerstand. — Zu einer noch stärkeren Intensivierung der Arbeit wird die Gründung zweier Mittlercn Bate-Chaluz, eines des Bacliad und eines des Hechaluz, beitragen. Hierdurch werden zirka 40 Jugendliche, die in der Frankfurter Grundlehrc arbeiten, neu in die Mittleren Hachscharah eingeordnet werden. — Ganz besonders erfreulieh ist die enge Zusammenarbeit der zionistischen Jugend mit der ZOG. Dies kommt zum Ausdruck in der aktiven Mitarbeit der Jugend an den zionistischen Veranstaltungen in Frankfurt und in der Mitarbeit des Vorsitzenden Dr. Pomeranz an der Bildungsarbeit des Hechaluz. L. S. Frankfurter Makkabl -Vereine. Die Mitgliederzahl des Bar Kochba hat sich trotz, der Pause vergrößert und neue Abteilungen haben sich angegliedcrt. Die sportliche Arbeit wird im Hinblick auf die 3. Makkabiali eine große Intensität entfalten. Die 1. Fußballmannschaft hat die Deutsehe Makkabimeisterschaft zu verteidigen und ist bereits, wie auch die 1. Herren-Handball- und 1. Damenmannschaft, Südwestdeutscher Makkabimeister. Der Bar Kochba Frankfurt besitzt heute 20 Rasenmannschaften in Fußball, Handball und Hockey. Die übrigen Abteilungen wie Tennis, Damengymnastik. Schwimmen, Kegeln erfreuen sich eines starken Zuspruchs. Die Leichtathletik spielt eine dominierende Rolle. Ein großes Ereignis verspricht das Spiel am 29. Juni gegen den palästinensischen liandbailmcister ״Makkabi Petach Tikwah“ zu werden. -- Die innere und geistige Arbeit kann einen weiteren Aufschwung verzeichnen. Neue Intensivgruppen sind entstanden, die Onegim-Schabbat wurden ausgeltaut. Schl. Künstlerische Veranstaltungen. Alljährlich steht das K u 1111 r b u 11 d - O r c h e s t e r vor der betrüblichen Tatsache, daß es gerade dann auseinamlcrgehcn muß, wenn cs am besten eingespielt ist. Diesmal mußte der Abschied sogar noch früher als sonst erfolgen. Irn März-Konzert konnte Prof. Pr ü wer den unter seiner Führung erreichten hohen Leistungsstand an Mendelssohns Ouvertüre ״Die schöne Melusine“ und an Schuberts C-Ditr-Symphonie bewähren. Ernst Drucker stellte sein reifes geigerisches Können und seine sichere, natürliche Musikalität in den Dienst von Beethovens Violinkonzert. In einer sehr gutbesuchten Veranstaltuug für die Orchester-Hilfskasse hörte man die Wiederhohing von ßlochs ״Concerto grosso“. P r ii w e r dirigierte, alternierend mit Richard Karp, slawische Musik. Paula S a 1 ת! ס o tt - L i n d b e r g spendete eindrucksvolle Proben ihrer großen Gesangskunst. — Ein Liederabend Hermann Sclteys mit dem ebenbürtigen Begleiter Paul Meyer prägte sich durch seine absolute künstlerische Höhe als Erlebnis tief ein. Im Programm fiel clor 22. Psalm von Ernest Bloch als eigenwillig geformte religiöse Musik von ekstatischer Haltung auf. —- Den seltenen Genuß eines Tanzabends boten Ruth Cond eil und Nclly Hirsch unter der pianistischen Mitwirkung von Werner S e c I i g - B a ß. — Die Jüdischen T o 11 k iin s tl c r vermittelten in ihrem ständigen Zyklus einen Abend Frankfurter Komponisten mit klangvoller Musik von Rosy Geiger- K ti! 1 m a n n und charmanten heiteren Gesängen von Max W o 1 f f. Einen anregenden K a m tncrinusik-Abend bestritten die Damen I ranze Sch m uckler, Aenne Netibcrger und Aenni Rosen thal; in einem /«־eiten vereinigten sich Lilly S c h w a r z - M e y e r 11 o f e r, Riehard Karp und Ilse K 1 e i n (Klarinette) zu lebendigem Musizieren. — ״Jüdische Klänge“ nannte sich eine (der Selbsthilfe von Orchester- Mitgliedern dienende) Veranstaltung, die bei sehr guten Einzelieisttingcn doch in sich zu heterogen war, um zu einer einheitlichen Linie gelangen zu können. Trotzdem entstand, dank der Zusammenarbeit von Hans Assenheim, Alfred Auerbach, Rieh. Karp (Orchester), Fritz Schames (Bilder), Else Liebreich und Sofie Seligmanu ein fesselnder Gesamtei!ul ruck. Die ״Gesellschaft für jüdische Vo I k s b i 1 - d u n g" entfaltete in letzter Zeit wieder stärkere Aktivität. Sie versteht es, in ihren Vorträgen und Führungen immer an aktuelle Gegebenheiten anzuknüpfen. Dr. Eduard S c h r e iher sprach über ״Leopold Kompcrt“, Rabb. Dr. Jakob Horovitz über ״Rabbi Josef Eiahn“. Weihestunden vor Peßach und Schawuoth hielten Rabb. Dr. Lazarus (Wiesbaden) und I. B. Lev y. Der Praxis jüdischen Lebens galten Führungen durch die Anlernwerkstätten (Grundlehre), durch die Maz/cnhäckerei der Gemeinde und das Haus der jüdischen Wohlfahrtspflege. Dr. E. Persönliches. Dr. med. Saliv Loc b, M.-Gladbach, der Gründer und langjährige Vorsitzende der zionistischen Ortsgruppe M.-Gladbach, wird am 2. Juni 50 Jahre alt. Dr. l.oeb, ein seit seiner Gymnasialzeit in Koblenz und seiner Studentenzeit im K. J. V. unermüdlicher Vorkämpfer unserer Bewegung, ist seit fahren im jüdischen Gemeindekhen als Repräsentant, später als Vorstandsmitglied tätig, und hat sich auch in diesen Aemtern mannigfache Verdienste, besonders auf dem Gebiete der Wohlfahrtspflege und in ״Atifhati und Hilfe“, erworben. — Am 29. Mai feierte Herr Emil Oberndorfer, Fürth i. B., seinen 60. Geburtstag. Oberndorfer, der der zionistischen Beweguttg seit ihren frühesten Jahren angehört und auch Gründungsmitglied der ZOG. Nürnberg-Fürth ist, vertritt seit mehreren Jahren die zionistischen Interessen in der Gemeinde Fürth. Künstlerisches und geistiges Leben Aschaffenburg. Die vor kurzem ins Leben gerufene Ortsgruppe Ascliafferiburg des Jüdischen Kulturbundes Bayern begann ihre Tätigkeit am 16. März mit einer wohlgelungenen Veranstaltung. Dr. Singer gab dem jüngsten Sproß der Kulturbundgcmcinschaft Richtlinien und Zielpunkt der Arbeit auf den Weg. Seine Ausführungen lösten großen Beifall aus. Ihm folgte Paula S a I o m o n - L i n d b e r g. Im ersten Teil sang sie Arien von Mendclssohn-Barthokly und Händel, im zweiten Teil jüdische Lieder und Volkslieder. Die Zuhörerschaft dankte spontan für den so langentbchrten Genuß. Am Flügel saß Hilde Freund, die mit viel Anpassungsfähigkeit und Verständnis begleitete. Sie eröffnelc die Reihenfolge der Darbietungen mit dem Impromptu B-Dur von Schubert und schloß mit der Tarantella von Liszt. Das Publikum applaudierte freudig. Erfurt. Der Kulturbund beschloß seine Veranstaltungen mit einem Liederabend, den Ruth Kisch-Arndt, Köln, bestritt. Am Flügel bcglci.etc in bekannter Meisterschaft Dr. Willi Salomon, Frankfurt a. M. Koltbus. Im April fand ein gut besuchter Gemeindeabend statt, bei dem Franz Kuhn und Rechtsanwalt Hammer- Schmidt im Rahmen eines Cello-Sonate,•1-Abends Musik von Rvmski-Korsakow, Stutschewsky und Lwow zum Vortrag brachten. Es ist beabsichtigt, das Konzert in Nachbargemeinden zu wiederholen und überhaupt derartige Musikabende hin und wieder zu veranstalten. Zionistisches und Gemeindeieben Dortmund. Am 13. Mai sprach Dr. Ik<־nl>1־rg im Rahmen einer Srhckclveranstallung der Ortsgruppe über ,,Der Schekel als Baustein Erez Israels“. Düsseldorf, Am 23. Mürz .sprach Rabb. Dr. M. Nußhaum (Berlin) in der Zionistischen Ortsgruppe über ״Unser Recht aut die Heimat“. Euskirchen. Envin Seligmann (Brüh ITanoar) sprach in der ZOO. über die ״Bedeutung der religiösen Jugendbewegung für den Aufbau Erez Israels*‘. Im Anschluß an diesen Vortrag wurde eine Brüh llanoar-Gruppe gegründet, die von Madrichim des Kölner Brüh Ilanoar. unter Mithilfe von Rabb. B a i e r, geleitet werden wird. Fürth. Tn Fürth (Bayern) befindet sich seit Jahrzehnten eine jüdische* Realschule, die durch Beitrüge aus allen Kreisen und von allen Organisationen erhalten wird. Ebenso stammen die Schulkinder aus allen Kreisen Nürnbergs und Fürths. Direktorat, Lehrerschaft und Kuratorium erklären .stets, daß die Schule jüdisch-politisch in streng neutralem Sinne auf gesetzestreuer Basis geführt wird. Anlühlirh der s. Z.^darchgefübrten Schekel-Aktion versuchte die Ortsschekelleitung im Schulgebäude, außerhalb des Unterrichtsbetriebes, durch Schüler einen Schckelautruf vorteilen zu la.->en. Das wurde durch .Anweisung des Direktors mit Unteronitziitig des Lehrkörpers verhindert. Einige Tage später verhandelte der Orf:--chekelleiter mit dem Direktor und dem Kuratorium, um wenigstens zu erreichen, daß innerhalb des Schulgebäudes das aus der J'iao-e bekannte Schekelwcrboplaknt ausgibängt werden dürfe. Au־׳h diese Forderung wurde in einer Sitzung des Kuratoriums unter Hinzuziehung des Direktors mit Berufung auf die Führung der Schule auf streng neutraler Basis abgelehnt. Als in die-er Sitzung dann der Ortssehekelleitcr den Nachweis führte, daß von einer neutralen Führung der Schule keine Rede sein könne, sondern daß einseitig nur eine Betätigung der agudi.stisrhen Organisationen zuge!as->en werde, wurde die Erklärung abgegeben, daß an den bestehenden Tatomhen nichts g<ändert werde. Auf seine Anfrage, ab inan einem Ersuchen der zionistischen Jugendbände auf Anbringung eines Aushüngekastcns und der Uebcrlassung von Raumen, wie dies für die agudUtivdicn Organisationen der Fall ist, stattgeben würde, wurde ihm erwidert, daß dies gar nicht in Frage kommen könnte. Um der zionUtiwhcn Werbung keine Möglichkeit zu gestatten, werde man eher auch, den Esrakasten entfernen. BegieitiirhenveUc bleibt die.-e einseitige Einstellung der Schulleitung auf den gesamten Schuldet! ich nicht ohne Auswirkung. Ein Großteil der die Sehnde besuchenden Schüler gehört den zionistischen Jugep.dbünden an und ein erheblicher 'Feil der Förderer der Schule ist in zionistischen Kreisen zu finden. Insbesondere haben von jeher Zionisten die Interessen der S •hule stets energisch vertreten. Ein zionistisches Mitglied des Srhulku-atoriums erklärte auf diesen Vor• fall hin seinen Austritt, aus denselben. Göttingen. Am 3. Marz sprach!זי. Walter Groß (Berlin) in einer gutbcsuchten Versammlung der ZOG. über: ,,Die Funktionen des Zionismus in der jüdischen Welt“. Schweinfurt. Die ZOO. wurde durch eine sehr gelungene und gut besuchte Vera :ist;11 hing der Makkabi-!1 azair iil»cn awlit. Die jungen Mädchen (14 bis 16 Jahre) setzten in kurzer Zeit, fast ganz allein ein abendfüllendes!,ragiatmn in Szene. Familien - Nachrichten Frau Emma Heß, Hannover, RühmkuifHtr. 11, begeht am 7. Juni den 80. Geburtstag. Herr Hermann IC 11 r n i k, Bydgoszcz (Bromhrrg), zur Zeit Danzig, Breilgasse 10, bcgclil, mu 16. Juni den 80. Geburtstag. Das Ehepaar Salomon Steinhardt: und Frau Martha, geb. Caspari. Breslau, Mauritiusplatz Nr. 3, begeht am 13. Juni die goldene Hochzeit. Herr Siegmund Web er, Köln-Braunsfeld, begeht am 6. Juni den 60. Geburtstag. Bar-Mizwali-Tcrmln! Am 12. Juni (3. Tammus): Josef Jakobos -v i t s, Sohn von Dr. Tobias Jakobovits, Prag. ERAN Kf U RT A/M, II VE RS CH IEDENE ORTE || HAMBURG Geschwister Gatmann Zeil 99 Lleblrauenberg 39 Damenhille S. GUTTMANN Inhaber: ROBERT HIRSCH Frankfurt a. M., Zeil HS1־ ׳>e׳/enührr der Hauptpoit Da• Fachgeschäft für Ihr Photo-Reisebegleiter LOiGioderCOHtiX Ehrenfeld Frankfurt a. Main, Zeil 104 Anzoigen-An nähme F R A N K F U R T a. M., GroBo Bockeahaimar Straße 29 I, Ruf 23 977 Alles iüp die Hausfrau Vollständig■** Einrichtungen für Auswanderer und Brautpaare MARGARETE ACHERMAIM-MAINZEfl: Fachgeschäft für Hausu. 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