Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 42 (1937)
- Issue
- Heft 42 (28.5.1937)
- Date
- 1937-05-28
- Page
- – (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
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JÜDISCHE RUNDSCHAU Nr. 42, 28. MAI 1937 Veranstaltungen Messlanische Gedanken in der jüdischen Kunst. Im Kulturbund sprach Rahel Wischnitzer-Bernstein über die Darstellung messianischer Gedanken im weiten Gebiete der jüdischen Kunst. Die Symbole des Tempels, der Thoraschrein, der siebenarmige Leuchter, die Symbole der Pflanzen des heiligen Landes im Zukkothfest, dazu die Symbolisierungen für das jüdische Volk, die bekannten Symboltiere, alle diese finden sich in den Darstellungen, die messianische Gedanken versinnbildlichen. Auch im Synagogenbau, auf Goldgläsern, Katakombenmalereien, in mittelalterlichen Machsorim und Bibeln sind sie zu finden. Während das vorige Jahrhundert hauptsächlich nur die Haggadah als Quelle messianischer Darstellungen kannte, sind in den letzten Jahr-' zehnten durch Ausgrabungen und aufgefundene Handschriften bzw. neu gedeutete Bilder im mittelalterlichen Machsorim die Kenntnisse bedeutend erweitert worden. In Lichtbildern zeigte Frau Wischnitzer Reproduktion nach der Machsor- Handschrift der Universität Leipzig aus dem Anfang des .15. Jahrhundert: ״Die Darstellung des f rommen mit Lulaw und Esrog1׳, an der unteren Bildseite mit den beiden Symboltieren der messianischen Zeit, dem Stier und dem Leviatan. Besonders interessant waren auch die Lichtbilder nach Malereien der Holzsynagoge in Mohilew. Die Störche sind hier Symbolgestalfen für die von überall her fliegenden Frommen; denn ihr Nest ist der Lebensbaum. Tempelsäulen und Tor auf Üdischen Handschriften, eine mittelalterliche Burg als hitnmisches Jerusalem auf einer christlichen Handschrift, Bilder aus einer spanischen Bibelhandschrift und interessante Dar- Stellungen, aus Dura Europes u. a. die Tempelquelle mit den ״Hütten“ der zwölf Stämme waren geeignet, diese jüdischen Symbole in Beziehung zu setzen zu den jüdischen Inhalten, wie sie die Feste und die Tradition auch dem heutigen Juden vermitteln.... R. M. Uraufführung von Liedern, ln einer Veranstaltung bei Wachsmann lernten wir neben einer Kantate von Telemann (Alt: Else Wachsmann; Flöte: Lola Croner; Klavier: Walther Hirschberg), ein Werk, das in geläufiger Zeitstilübung•, reizvollen Kantilencn der Gesangsstimme die leichte Hand des Vielschreibers verrät, neue Lieder von Walther Hirschberg kennen. Beim Anhören dieser Lieder, in denen der Komponist so manchen seiner Wesenszüge zu vertiefen trachtet, verstärkt sicli der Eindruck, daß Hirschberg seine Eingebungen vorwiegend von dem Klanglichen her zu gewinnen scheint. In vielen Liedern finden sich die Zellen der Melodieerfindung in einem improvisierenden Eröffnungsspiel 'des Klaviers vorbereitet. Mag sein, daß die Klangkonzentration zu Anfang sich nicht immer entwicklungsfähig genug zeigt, die Stimmungen in den textlichen Vorlagen zu sehr wechseln, doch gelingt ihm in manchem Lied der Guß der abgerundeten Form. So erreicht die Vertonung des Heinesdien Gedichtes: ״Wo?“ überzeugenden Gleichklang von Musik und Versen, von Melodie und dichterisch gegebenen Empfindungen. Else Wachsmann brachte mit ihrer schönen Stimme und feiner Gesangskultur diese Lieder dem Hörer im nachspüreuden Bemühen nahe. —rg. Rabb. Dr. Max Joseph, der bei der Jubiläumskundgebung anläßlich des 40jäl1rigen Bestehens der ZVfD. am 31. Mai im Kulturbundtheater sprechen wird, ist einer der ältesten Zionisten Deutschlands. Im Jahre 1902 wurde er als Rabbiner nach Stülp in Pommern berufen und hat in dieser Gemeinde durch drei Jahrzehnte hindurch einen sehr nach* haltigen zionistisch-erzieherischen Einfluß ausgeiibt. Eine nicht geringe Zahl von Zionisten, die heute auch bereits im reifen Mannesalter stehen, verdanken Rabb. Dr. Joseph ihre Einführung in die national jüdische Renaisdancebewegung. Rabb. Dr. Joseph ist 1910 mit einem Buche ״Das Judentum am Scheidewege“ auch literarisch hervorgetreten und hat sich stets im besonderen Maße um die Bewältigung der kulturpolitischen Fragen, die der Zionismus im Judentum autwirlt, bemüht. _ Ankündigungen ictiekelmttarbelter-Versammlung der BZV. 1. Juni, 21 Uhr, Goltz- Straße 21; 3. Juni, 21 Uhr, Kant-:!!3;54 .־. Juni, 21 Uhr, Rosen• thtler Str. 44. Die ungeladenen Mitaibeiter werden gebeten, piinktlieh zu erscheinen. Jüdische* Lehrhaus. Der Beginn der Montags-Reihe ״Jüdische Kulturgeschichtc“ mit den! Vortrag von Hermann äinsheimer ״Sephardi* he» Judentum 1650—1750“ wird vom 31. Mai aut deu 7. Juni verlegt. — Arbeitsgemeinschaften (20,30 Uhr): Montag: Pollak: Weltwirtschaftliche Arbeitsgemeiruehait; AugUotr. 17. — Dienstag: Sternberg: Bib!i־che Sozialethik; Favinemtr. 80; Freyhant Disratli: Auseinandersetzung mit dem Judentum in •seinem Roman ,,Tariere!!■‘; Marburger Str. 5; Eisenberg: Vom Sprechen; Uehungen in freier Rede; Fasanenstr. 80; Beginn: 1. Juni. — Mittwoch: Margoliu־: Hermann Cohen: Religion und Sittlichkeit; Fasanenstr. 80; Berliner/ Karminski: Mrziebungs- und Ausbildungsfragcn der weiblichen jiidischeu Jugend; Fasanenstr. 80; Bulvermacher: Geschichte der Stile in der bildenden Kunst; Marburger Str. 5. — Donnerstag: Jonas: ״Die beiden Hätte Abraham Goldfaden nur die eine Szene im zweiten Akt geschrieben, in der die beiden Kuni Lemel einander gegenübertreten und der eine den andern überzeugt, daß er, nämlich der falsche, der echte Kuni Lemel ist, — so hätte er sich glänzend als Meister des Theaters legitimiert. Denn diese Szene ist bestes, faszinierendes Theater, zwischen den knappen, schlagenden Sätzen des Dialogs knistert es formlieh vor Elektrizität, und die Funken, die hervorsprühen, sind Funken echter, wetterleuchtender Dramatik; der Rest ist nur Theater, primitiver Bühnenspaß und Bühnenspuk, Von links nach rechts: Libe (Krt. Herz) — Kalmen (Wittelsohn) — Student Max (Nemet) Foto: H«b.rt Sonnenttia SSTÄR•'• Situationskomik, allerdings immer noch schlagkräftig und auch in dieser Aulführung publikumswirksam. Es ist nicht zu verkennen, daß das Volksstück mit Oesaiig־ und Tanz von dem Gründer und Altmeister der jiddischen Bühne, von Abraham Goldfaden, ist und außer dem genialen Aufblitzeu am Höhepunkt doch noch die Eierschalen einer eben erst begonnenen Kunst mitschleppt. Die Exposition schleppt, die Charakterisierung der Personen ist treffsicher, aber roh, die Clownerie billig, es gibt Monolöge und Einlagen, es wird ״bei Seite“ gesprochen, der Konflikt wird kunstlos grob gelöst. Der Cnassid, der nur Ltktüie und Jk’.-prechung der ,,Sprüche der Väter“; Fasanenstr. 80! Kulm; Psychologie der Persönlichkeit I; Marburger Str. 5. — Die für den 30. Mai geplante ״Wanderung in die .Natur“ findet erst an! 13. Juni statt. Kulturbund-Spielplan der Woche. Theater in der Kommandantenstraße, 20.15 Uhr: 31. Mai: ZVfD.-Veranstalmng; 1. Juni: Chorkonzert (Abt. 2, 3, 12, 13); 2. Juni: ״Jean“ (Abt. 4, 14); 3. Juni: ״Jean“ (Abt. 5, 15); 4. und 5. Juni: keine Vorstellungen; 6. Juni: ״Jean“, (Abonnement und Abt. 46). — Synagoge JohannLstr. 10, 20.15 Uhr: Vortrag Dr. Anneliese Landau; Chorkonzert (Abt. 24, 25, 20, 27, 28, 35, 36, 37, 38); Chorkonzert (Abt. 1, 11, 21, 29, 31, 34, 39, 41, 51). Vortragsverfegung. Der zweite Vortrag von Dr. Anneliese Landau (gelbe Marken) am 31. Mai findet nicht im Kulturbund-Theater, sondern in der Synagoge Jolumnisstr. 10 am gleichen Tage statt, Kleinkunstbühne im Briiderverclnshaui. Die letzten beiden Vorstellungen der Revue: ״Bitte, einsteigen'.“, von Willy Rosen und Max Ehilich, finden am 29. und 30. Mai, 20.30 Uhr, statt. Susanne Löwenstein und Wilhelm Guttmann singen, von Leo Taubmann begleitet, am 5. Juni in einem Hauskonzert bei Weil, Fasanenstr. 5, Lieder von James Simon, Paul Frankfurter, Wilhelm Groß und Max Kowalski. Die Tanzgruppe Ilse Vordemberge (Charlotte Auerbach, Erika Czollek, Ham lall Kroner, Ruth Mandu.:, Hedwig Siedner, Ilse Vordemberge) veranstaltet vor ihrer Italien-Tournee einen Tanzabend im Brüdervercinshaus am 31. Mai. Choreographie: Ilse Vordemberge. Am Flügel: Werner Baer. Schlagzeug: Hildegard Lewin. Kostüme: Heinz Condeil. Eine Abrabanel-Aussteliung. Das Jüdische Museum veranstaltet im Verein mit der Bibliothek der Jüdischen Gemeinde eine Ausstellung« Don Jizcliak Abrabanel, ־ein Werk und seine Welt. Die Gestaltung der Ausstellung, deren Rahmen über eine Buchausstellung weit hinausgehen soll, liegt in den Händen von Rahel VVischnitzer-Bcriistein. Die Eröffnung findet am 13. Juni statt. Ansprachen bei der Eröffnungsfeier Dr. Alfred Klee und Rahel Wischnitz er-: Bernstein. Familien-Nachrichten HerT Moritz Hirsch, Charlottenburg 5, Wundtstr. 52, bei Heller, begeht am 3. Juni den 60. Geburtstag. Kuni Lemel“ auf den ״Adel“ sieht, wenn er seine Tochter verheiraten will, ist ein Pantoffelheld und Narr, lind daß er genarrt wird, ist die ״moderne“, aufkläruiiKsmäßigc Beweisführung für Gold* fadens Tendenz. Demi diese Tochter liebt den modernen, jungen Mann, der sich, um sie zu erringen, als der halbblinde, halblahme und zimgensclnvere, aber angeblich ״adlige“ Kuni Lemel maskiert. Der echte Kuni Lemel wiederum isl das komische Objekt des Ganzen, die Quelle des Humors ist also die dreifache und drastisch ausztispielende Verkrüpplung. Der chassidisclic Schwiegervater wird durch eine Geisterbeschwörung überzeugt, genasführt, wie alle außer ihm wissen, und überhaupt sind die Knalleffekte aus der Technik des nie versagenden Prinzips der doppelten Vortäuschung und Verstellung, des Theaters im Theater, geholt, was alles aber den echten Kuni Lemel nicht hindert in jener großen Szene aus dem Objekt der Komik für einen Augenblick zur tragischen Figur emporzuwachsen. Aber dann geht die Verwechslungskomödie weiter, bis endlich der deus ex m,•ichina erscheint und das gesamte Ensemble die zwei Pärchen (auch der echte Kuni Lemel wird versorgt) umtanzen, und das Publikum applaudiert und fast mittanzt. Womit bewiesen ist, daß das Stück immer noch kräftig lebt, trotz seinem ,Alter, trotz der gar so verschollenen Epoche, der es entstammt. Ja,, man könnte sich sogar vorstellen, daß es mit guten Schauspielern unter einem originellen, besonders spielerischen Regisseur, noch einmal ganz großartig auficben müßle. Aber es lebt auch im Theatersaal der Kaiser-Wilhelm-Straße sehr viv und lustig, obwohl die Darsteller hier Dilettanten sind um! ihr Regisseur Wittelsohn mit den primitivsten Zutaten und Materialien zurechtkoniroen muß. Dazu spielt er selbst den singenden, tanzeudeti Schadchen mit Laune und Jkmliomie. Herr Lat ei» n e r gibt den echten Kuni Lemel mit guter Zungenschwere, Frau Baum, die Herrin über Haus und Mann, ist eine gelungene Type, Herr F 1 a s t e r als ihr Mann eifrigst bemüht,’ Fräulein Baum, die Tochter, singt ihr Schmachtlied mit schöner Stimme, Herr Ne me 111 ist ihr weit■ gewandter Bräutigam, Fräulein Herz keift ergreifend in Wort und Lied, und das It/igl funkt begabt dazwischen, während die Kapelle Weint raub für den Rhythmus der uiusikfreudigen Stimmung sorgt. Noch ein Wort über den besten Mitwirkenden: das ist inmüdi das Publikum, das von vornherein mit der größten Verve mitgeht. Bedenkt man noch die Umstände, unter denen das Ganze zustande zu bringen war, so muß man vor der Kleinkunstgruppe des Bezirks Zentrum-Nord alle Achtung haben. h. Gottesdienst - Nachrichten Scbahbat: בהעלתך Schabbat-Ausgang 51.It Abk3־m1ngent Fr *= Freitagabend. l־rSpr.= Fr׳Mtn״-Spät׳.:f'tU*«u!it-r,«<t. SchF =5 Sdhabbab Frühgotteadienst. SchH Sc]»abbnt.Ha11pt8:nttcsdirn«t. M ־־=* .Schahbatmincha. J Jt* g־endjf0ttc*<licmt. Pr ™ Predig. Seht ־־--= Sdmftrrklnrun^. L =*״ Lehrvortrag. OSch =* Anschließend Oneg Schnbbat. Wa ־= Wochentag-Abend. Wm s= Wochentag-Morgen Gemeinde-Synagogen nach neuem Rita* Fas&nen.traß« 1 Fr 19 Pr Snlomonsky / SchH 10 / M 20.30 Z Wa 1930 Z V■ 7M Neue Synagoge: Fr V) Pr W<yl / SchH 10 Lützowstraße 1 Fr 19 Pr Nußbnum / SchH 10 / M 20.45 / Wa 1930 / Wa 7.30 Unrfenstraße.* Fr 19 Pr Warschauer / SchH 30 /M 2CM5 / Wa 39,30 / Wa 7.30 Lcvetrowatraße t Fr 19 Pr Lrwkowitz / SchH 10 / M 2045 / Wa 19.30 / Wm 7.30 Frledensiempel: Fr 19 Pr Adler / SchH lü / M 20.45 / W4t 19.30 / Wm 7.30 Prlnxregentenstraßc: Fr 19.15 Pr Swarscnsk*/ / SchH 10 / M 20.45 / Wm 19.15 S Wm 7,30 Schmargendorf t Fr 19 / SchH 10 Pr Brasch Gemeinde-Synagogen nach altem Ritus Alte Synajroge! Fr 19.30 / SchH 0.30 ZM 20.30 / Wa!9.30 Z Wm 6.30 Kaiserstraße! Fr 19.30 / SchH 9 / M 20,10 / Wa!'30.׳ / Wm 6.30 Ryke.trnfie: Fr 19.30 / Schi• 6.45 / SchH 9 / M 20.30 Z Wa 19.30 Z Wm 6.30 Münchener Straße: Fr 19.30 z SchH ') Z M 20.30 / VT.,!9.30 / Wm 7 Pc.taloiristraßc: Fr 19.3(1 / SchH 9 / M 20.30 / Wa 19.30 / Wm 7 Kottbusser Ufer: Fr 19.30 / SchH 9 / J 16.30 / M 20.30 / Wa 19.30 / Wm f Grunewald ו Fr 19.30 / SchH 9 / M 2030 / Wa 19.30 / Wm 7 Vereins-Synagogen Ahawath Zion, Schönhauser Allee 4: Fr 19.30 / SchF ל / SchH 9 / M 20 L Ltvy f Wa 19.30 7 Wm 7 BethScholaum (Minjan Mendelsohn}, Markgraf-Albrecht-Straße 1112־! Fr 1930 / SchF 7 / SchH 9 Beth Zion, ßrunnentlr. 33: Fr 19.30 / SchH «.30 P, L״nd!m Z J 17.30 / M 19.45 It Land״■ / Wa 19.30 / Wm 6.45 Llppmann-Taus», Gotlnowstr. 12: Fr 19.:»/ SchH 8.30 i J 15.45 / M 20.25 L I Wa 19.30 / Wm 6.30 Marmiach Jeschuah, Dravoncrstr. 34-35 s Fr 19.30 / SchF 7 / SchH 9 / 1 19 2 M 20 / Wa 20 / Wm 7 Ohel Jlichok, Llesenstr. 31 Fr 19.» / SchH 9 Pr Mrvcr / M 20.10 Z W« 19.30 i Wm 7 Syn. Gesundbrunnen, Prinrenallee 87 : Fr 19.30 / SchH 9 / M 20.25 L Alexander f Wa 19.30 / Wm 7 Syn. Passauer Str. 2: Fr 19.30 / SchH 9 Sehr Altm.ne / M 19.40 / Wa 1930 i Wm 7 Sephardische Synagoge, LUt/owstr. 111: Fr 19.30 / SchF 9,30 lar. Vereinigung Lichtenberv, Frankfurter Alice 56: Fr!9.30 Z SchH 9 Pr i M 20.» t. / Wa 19.30 / Wm 7 Re%!ons!rem, Chbg׳., Srhukti. 7: Fr!8.30 / SchH 0,30 / J 15.30 ReKgionsvereln Friedenau-Steglitz, Stlerstr, 21: Fr 19.30 / SchH 9 OSch t M 20.30 I. Winter Syn.-Verein Moabit und Hansahe7.1rk, Lessingstr, 19: SchF 6.45 Synagogenverein Weißensee, Lothrlngenstr. 22: Fr 19 ,SdiH 10 Sehr Meyer OSch Zu dem Artikel über Theodor Schön b erg er in Nr. 41 wird uns mitgeteilt, daß Schönberger seit 1034 als Lehrer für Musik an der Jüdischen Lehrerbildungsanstalt wirkt. AuffUhrung des ersten historischen Palfistinafilms HATIKWAH Dokumente einer Hoffnung FÜR OBERSPREE Sonnabend, 29. Mai, 21.15 Uhr, im Heim Oberschäneweide, Wilhelminenhofstr. 1 Ansprache: Siddy Goldschmldt FDR TEMPELHOF Dienstag, 1. Juni,20.30 Uhr,Tempelh.,Mussehlstr.22 (Synagoge) Ansprache: Dr. David Schlottbers Karten lu RM 0,60 und 0,80 1m Vorverkauf: BeUfedemhau» Etkin, Tempelhof, Maofred von Richthofen-Stroße 9 FDR FRIEDRICHSHAIN Mittwoch, 2. Juni, 20.30 Uhr, BZV-Heim, Landsberger Str. 87 Ansprache: GaorS 3081 Karten zu RM 0,60 und 0,80 »m Vorverkauf: Salinaer, Neue Konigstraße 74* Feig, Slrausberger Straße 24 BERLINER ZIONISTISCHE VEREINIGUNG Auf vielseitigen Wunsch! Nochmalige Vorführung des ersten historischen Palästina-Films ■ ■ ATI ISA AI AU Dokument• riAl IlVWAn einer Hoffnung &n Tähadwi-TUm iMbWachMM׳ undMfofaidteTaiästim Gestaltung: Georg Engel Hersteüungsleltung! Manfred Epstein Donnerstag, 3. Juni, 20.30 Uhr Brüdervereinshaus, Kurfurstenstr. 115 Ansprache: Joachim Prinz Kartrn *u RM 0.80,1,-1.30 ,״ Ifid. Rundschau, Meinekestr. 10} Cafe Leon, Kurfürstendamm 15j; Buchh. Mas■, Pestalozristr.l 51 Kond. Schneider, Klciststr.!3? Drog. Läufer, Tnsutenau«tr. 9} H«Dsfl>Konditorei, Flensburger Straße 19; Zigarreo-EpsUis Jerusalemer Straße 9 Eintritt nur für Mitglieder der!üdischen Gemeinschaft Palästina-filmstelle der zvfo. Jüdischer Kulturbund Berlin E. V. Kleinkunstbühne / KUnstl. Leitung; Max Ehrlich VC-T7T im BRUDERVEREINS - HAUS Ju 1« 1 KurlUrstenstr. 1t5 (3 Min. vom Wittenbergpl.) ן letzten 3 Vorstellungen MAI MAI 29. 30. SONNABEND SONNTAS ״Bitte einsieigen" Die neue Revue in 93 Bildern von Willy Roten und Max Ehrlich Muiik! Willy Roten Regie: Max Ehrlloh mit Max Ehrlich In der Original-Inszenierung u. Premieren-Besotzung Vorverkauf der Karten von RM 1,- bis 3.S0 im Philo.Verlag (921375)1 beim Zeitungsstand Im Cafi Leon (97 42 29); Konditorei Schneider, Klcistutr. 13 (25 36 48); Kulturbundtheater (17 77 35); und m der Abendkasse. Eintritt nur mit gültiger Kulturbund- oder Reichmrbandakarte (auch gegen Legitimation an der Abendkasse). Ohne gültigen Ausweis kein ElnUfi.