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Jüdische Rundschau · 1937-05-21 · Heft 40 (21.5.1937) · page 9

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
42 (1937)
Issue
Heft 40 (21.5.1937)
Date
1937-05-21
Page
– (sequence 9)
Language
German
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JÜDISCHE RUNDSCHAU Nr. 40, 21. MAI 1937 Politische Debatten Von unserem palästinensischen Korrespondenten gl. Te 1 Awiw, 12. Mai Fahnen, Licht und Dunkel Heute ist der Tag der Krönung des englischen Königs, und Palästina, zwar kein Teil des englischen Imperiums, aber ein Land unter britischem Mandat, feiert die Krönungswoche mit dem Ciesamtreich. In London nimmt Ben Z w i, der Vorsitzende des Jüdischen Nationalrats (Waad Leumi) an den Feierlichkeiten teil. (Die Araber haben bekanntlich die Teilnähme abgelehnt, aber leurioserweise hat D j e m a 1 e 1 H u s seini, der augenblicklich zu Propagandazwecken sich in London aufhält, an einem Empfang des Kolonialamts anläßlieh der Krönung teilgenommen.) Die Vorbereitungen für die Festwoche waren schon seit einiger Zeit■ im Lande spürbar. Die Regierung veröffentlichte das Festprogramm, militärische Paraden, Feste für Kinder, Illuminationen, Oeschenke an die Soldaten, Entzündung von Feuern auf den Hügeln im ganzen Lande und ähnliches mehr. Der Oberkommissar hat an den König durch das Kolonialamt im Namen Palästinas ein Glückwunschtelegramm gerichtet. Die öffentlichen Gebäude in den städtischen Zentren des Landes sind mit Fahnen geschmückt und illuminiert, und die Straßen, auch die des sonst so stillen Jerusalem, bis in den späten Abend von Menscbenmassen erfüllt, die die Illumination bewundern. In der Hauptstadt sind Teile der Stadtmauer um den Davidsturm herum beleuchtet worden, und Tel-Awiw steht in einem Festschmuck von Fahnen und elektrischen bunten Birnen. Die arabischen Teile der Städte jedoch, ebenso wie Jaffa, machen die Feiern nicht mit. Sie sind dunkel, ohne Fahnen und ohne Licht. Die Araber demonstrieren bei dieser Gelegenheit von neuem ihren Protest gegen die englische Politik. 700 Zertifikate Die Juden, die sich dagegen mit vollem Herzen an den Festlichkeiten beteiligen, haben nichtsdestoweniger gerade in diesen Tagen sehr ernste Beschwerden gegen die Regierung geäußert. Es wurde öffentlich bekanntgegeben, daß der Oberkommissar für die Monate April bis Juli 700 Einwandere r- Zertifikate bewilligt hat. Es ist das das erstemal, daß Zertifikate für eine andere Zeitspanne als für ein halbes Jahr ausgegeben werden, und da die sechs Monate gesetzlich festgelegt sind, hat die Regierung zugleich durch eine Verordnung den High Commissioner zu diesem Vorgehen ermächtigt. Daß man die Einwanderungsgrenze jetzt nicht für ein halbes Jahr festlegen will, ist natürlich mit dem erwarteten Bericht der Untersuchungskommission zu erklären, der die Grundlage für eine neue Palästina- und damit eine neue Einwanderungspolitik liefern soll. 700 Zertifikate sind unter den gegenwärtigen Bedingungen eher ein Symbol als ein praktischer Akt. Es ist offensichtlieh, daß die Regierung nach einem Mittelweg gesucht hat. Sie wollte die Ausgabe der Zertifikate in diesem kritischen Punkt der Palästinageschichte nicht verweigern, sie wollte aber auch keine nennenswerte Zahl ausgeben, und so hat sie sich zu diesen 700 durchgearbeitet, was eigentlich bedeutet: Einwanderung, aber doch keine Einwanderung oder eben eine symbolische Bewilligung. Erreicht hat das Oberkommissariat damit ein doppeltes: die Araber protestieren, dieses Mal natürlich nicht gegen die Zahl, sondern gegen die Sache selbst, sie sind gegen Immigration unter allen Umständen, behaupten sie doch, daß Palästina keinen einzigen Einwanderer mehr verdauen könne; die Juden protestieren ebenfalls. Die hebräische Presse ist einmütig in ihrer Ablehnung der Regierungspolitik, es erheben sich sogar Stimmen, die als Zeichen des Protestes für eine Ablehnung der ausgegebenen Quote plädieren. (Was inzwischen geschehen ist. Red.) Die Juden sehen in der geringen Anzahl der Zertifikate nicht nur eine weitere Besclmeidung der Immigration in den nächsten Monaten, sondern eine Verletzung des Prinzips der wirtschaftlichen Fassungskraft des Landes. Dieses Prinzip ist offiziell seit Jahren, de tacto seit der Publikation des Churchill-Weißbuchs, die Leitlinie der englischen Einwanderungspolitik gewesen und bedeutete, daß die Immigration nach Palästina nur durch die Möglichkeit der palästinensischen Wirtschaft, weitere Arbeiter zu absorbieren, beschränkt sein solle. Es ist jedoch vielfach in den letzten Jahren gegenüber der Regierungspolitik eingewendet worden, daß sie ähre Schätzungen für die Einwanderungsquote nicht nach rein ökonomischen Gesichtspunkten gestalte, sottdern sich von politischen, insbesondere dem Drucke der Araber, bestimmen lasse, Und die Ausgabe der Zertifikate und ihre Höhe bildeten ja in der Tat in den letzten Jahren den Angelpunkt der palästinensischen Komplikationen. Man denke nur an den tnonatelangen erbitterten Kampf des vorigen Sommers, wo die Araber die Suspendierung oder Abdrosselung der Einwanderung als Preis für die Aufgabe ihres Streiks verlangten, die Juden sich weigerten, auf diese Forderung einzugehen und auch dem Drucke der arabischen Gewalt nicht wichen. Die Ausgabe der jetzigen Quote von 700 ist ein neuerlicher Beweis dafür, daß die Einwanderung nicht von ökonomischen Berechnungen, sondern mindestens ebensosehr von politischen Ueberlegungen abhängig gemacht wird. Und gerade gegen diese Abhüngigmachung der Immigration von nichtökonomischen Gesichtspunkten versuchen die Juden nach wie vor Stellung zu nehmen. Proteststreik In Tulkerem Während in den großen Städten des Landes die Fassaden der Häuser beleuchtet sind und die Straßen gedrängt voll von Menschen, liegt Tulkerem, die arabische Stadt Samarias, im Dunkel. Tulkerem hat wieder einmal, wie lange Monate hindurch zur Zeit der Unruhen, Sperrstunde. Ein englischer Polizist wurde dort vor kurzem angeschossen, der Distriktskommissar verhängte Sperrstunde und eine Kollektivstrafe von k 150. Die Einwohner von Tulkerem weigerten sich zu zählen und schlossen zum Protest ihre Läden. Eine Delegation an die Regierung im Ort wurde nicht empfangen, der Streik mußte schließlich abgeblasen werden, mit dem Einheben der Geldstrafen wurde begonnen. Jetzt ist von neuem der Streik erklärt worden, weil die Regierung nach wie vor die Sperrstunde aufrecht erhält. Es gibt Dcmonstrationsversuche in der Stadt, die Wachen sind verstärkt, es sind ein paar Flieger über der Stadt erschienen, die jüdischen Autobtisse, die durch Tulkerem fahren, werden von Militär cskortiert. Also mitten im ״Frieden'1 wieder ein Teilausschnitt, wie in der Zeit der Unruhen. Es ist eine ähnliche Situation, wie sie kürzlich in Safed bestand. Die Neuigkeit in der Ent- Wicklung liegt darin, daß man sich außerhalb der betroffenen Stadt nur wenig um solche Lokalerscliciuungcn kümmert... Noch eine Folge hat der Proteststreik in Tulkerem gehabt und sic ist der Erwähnung wert: Die jüdischen Kleinautos — nicht die großen Autobusse —, die zwischen Tel- Awiw und Haifa laufen, haben ihre Route geändert. Sie fallren jetzt anstatt über das unbehagliche Tulkerem über die neue Straße von Chederah, das heißt, sie meiden das arabische Gebiet und folgen der Strecke, die den von Juden stark durchsetzten Küstengürtel zusammenschließt. Der in den zeitgemäßen Schlagworten bewanderte Beobachter bemerkt lächelnd: ein weiterer Schritt zur Bildung getrennter Kantone... Diskussion Im Nebel Bis in die letzte Zeit, bis nach Abschluß der Aktions- Comitc-Sitzung, hat das jüdische Publikum in Palästina unter dem Eindruck gestanden, daß die ״eingeweihten Kreise“ bereits recht gut über die Vorschläge der Königliehen Untersuchungskommission orientiert wären. _ Von den verschiedensten Seiten wurden Gerüchte kolportiert, die immer aus den ersten Quellen stammen sollten. Einer hatte aus Jerusalem, der zweite aus London und der dritte aus Genf die ״letzten Nachrichten“ erhalten, und es sammelte sich um die Kantonisierungs- und Teilungsplänc ein ganzes Gewebe von Nachrichten, die nur die wenigsten auf ihren wahren Gehalt geprüft hatten. Erst jetzt fangen sich auch weitere Kreise davon zu überzeugen an, daß das, was immer wieder im englischen Parlainent betont wurde, wahr ist, daß nämlich die Einzelheiten des Peel-Berichtes i!1 der Tat unbekannt sind, manche von ihnen überhaupt noch nicht feststehen, und daß sich die eingeweihten Kreise nicht willkürlich in einen Dunst der Geheimnistuerei hüllen, sondern daß man in der Tat Geduld haben und auf das Erscheinen des Berichtes warten muß, ehe man im Ernst über die verschiedenen Vorschläge — und es werden anscheinend mehrere sein — diskutieren kann. Diese Erkenntnis kommt jedoch etwas spät. Denn mit dein Moment, wo die ersten Berichte über die Vorschläge der Kommission auftauchten, denen dann bald die Artikel in der englischen Presse folgten, hat sie eine Diskussion über Kantonisierung und Teilung entwickelt, die gerade, weil sie von Details unbeschwert ist, sich in den farbigsten Spekulationen ergeht. Es ist eine Diskussion, die völlig im Nebel geführt wird, jeder bringt seine Argumente für und wider unter der stillschweigenden Voraussetzung, daß die Kantonisierungs- oder Teilungsprojekte gerade so aussehen werden, wie er sie sich vorstellt, und es besteht daher eine starke Verwirrung aller Begriffe über die politischen Formen, die Palästina in Zukunft annehmen soll, kann oder wird. In der Presse spiegelt sich diese Diskussion bisher nur in Nachrichten und gelegentlichen Feuilletons, während die Auseinandersetzungen überall in privatem Rahmen vor sich gehen. Die einzige Zeitung, die bisher mit einer ernsthaften Diskussion der Möglichkeiten hegönnen hat, ist die ״Jüdische Rundschau‘׳', deren letzte politische Artikel hier mit großem Interesse verfolgt worden sind. Die ״Diskussion im Nebel“, die zur Zeit in Palästina — fraglos auch unter den Arabern — stattfindet, hat die große Gefahr, daß man sich über Dinge streitet, von denen man letzten Endes nichts oder fast nichts weiß. Sie hat jedoch auch andererseits den Vorzug, daß die Geister aufgelockert werden, daß das Publikum sich darüber bewußt wird, daß Palästina heute von neuem an einem Wendepunkt steht und sich Möglichkeiten bieten, alte Wege, die sich als gefährlich erwiesen haben, zu verlassen und neue zu suchen, die einen leichteren oder sicheren Gang zum alten Ziel vorsprechen. Gerade in Palästina, wo die Kämpfe der letzten Jahre sowohl bei Juden wie bei Arabern eine Festlegung auf bestifnmte Formeln und Losungen verursacht haben, ist eine derartige Auflockerung der Geister wichtig. Sie wird für eine ernsthafte Diskussion von Bedeutung sein, wenn sich erst einmal die Nebel, die den politischen Horizont bedecken, verteilt haben. Zionistischer Kongreß, wann und wo? Das Aktions-Comite hat bekanntlich in seiner Sitzung in Jerusalem beschlossen, den Kongreß für Anfang August einzuberufen. Es handelt sich dieses Jahr um eine In Jeder Beziehung außerordentliche Zusammenkunft. Es ist der XX. Zionistenkongreß, und er soll vierzig Jahre nach dem ersten zusammentreten, jenem historischen Kongreß in Basel, wo Herzl die Fundamente für die Zionistische Organisation legte. Und nicht nur im Hinblick auf die Vergangenheit hat er sein besonderes Gewicht, sondern noch weit mehr, was die Zukunft anbetrifft, denn er wird schließlieh den Bericht der Kommission und damit das Schicksal Palästinas und der zionistischen Bewegung zu diskutieren haben. Nicht ohne Berechtigung hat man in letzter Zeit immer wieder darauf hingewiesen, daß vielleicht noch keiner der vergangenen zwanzig Kongresse vor derartig weittragende Lösungen gestellt war wie der erwartete dieses Sommers. Es lag nahe, in der Erinnerung an den ersten Kongreß für den zwanzigsten dasselbe Datum — den 3. August _— und dieselbe Stadt — Basel — zu wählen, wie beim ersten. Und anscheinend sind in Jerusalem im Aktions- Co mite manche Stimmen laut geworden, die in diese Riehtung wiesen. Jetzt meldet sich jedoch der ״Haare 7.״ mit einem warnenden Artikel, in dem er darauf hinweist, daß solche verständlichen sentimentalen Argumente in einer so schwerwiegenden Stunde wie der heutigen nicht ausschlaggebend sein dürften. Er weist darauf hin, daß in diesen ersten Augusttagen vermutlich die M a n d at s ko m m is * sion zusammentreten wird, um über den Bericht der Untersuchungskommission und den Jahresbericht der Palästinaregicrung zu beraten, daß diese Sitzung auch in nächster Nähe des zionistischen Kongresses stattfinden würde, daß daher der zionistische Kongreß durch die Beratung in Genf stark von seinen eigenen Angelegenheiten abgezogen würde, kurz, die Zeitung bringt alle Gründe aufs Tapet, die gegen die Einberufung des Kongresses in diesen lagen und an dieser Stelle sprechen. Als Gegenvorschlag greift der ״Haarez“ den früheren Plan der Amerikaner auf, den Kongrell in Amerika abzuhaiten, laßt bedenken, daß sich heute jenseits des Atlantik die bedeutendsten jüdischen Kräfte konzentrieren, und daß die Einberufung des Zionistenkongresses gerade in Washington nicht ohne politische Be* deutung sein könne. Niemand wird bestreiten, daß die Gegenargumente des ״Flaarez.“ gegen die in Jerusalem festgesetzte Zeit und den Ort ihr Gewicht haben. Andererseits zeigt eine Untersuchung auch nur der elementaren technischen Vorbedingungen, daß eine Zusammenkunft in Washington ihrerseits die größten Schwierigkeiten machen würde. Wir haben hei allen unseren Sitzungen und Konferenzen seit jeher gegen die .,jüdische Geographie“, die Zerstreuung der Juden über die Welt, kämpfen müssen. Welche ungeheuren Schwierigkeiten machte jedesmal die Festsetzung einer Sitzung, ihres Datums und ihres Ortes, wenn man die Teilnahme aller wichtigen Persönlichkcitcn sichern wollte. In diesem Jahre, wo die schwerwiegendsten Entscheidungen zu treffen sind, erscheint das alte Problem komplizierter als je. Man wird es vermutlich nur mit der Methode des kleinere n U c b e 1 s lösen können und trotz allen Komplikationen versuchen müssen, den XX. Zionistenkongreß so repräsentativ wie möglich zu machen. Das Arbeitsabkommen Der zwischen der Histadruth und der r e v i s 1 o - nistischen Arbeiterorganisation von Tcl-Awiw abgeschlossene Vertrag ist das Ergebnis einer Reihe von Besprechungen, die auf Anregung von Pinhas Rutenberg im April in Haifa' begonnen wurden. Das Abkommen hat Gültigkeit für ein Jahr und bezieht sich vorläufig nur aut städtische öffentliche und Bauarheiten. Es besteht die Absicht, auch andere Arbeiterorganisationen zu dem zu schaffenden gemeinsamen Arbeitsamt in Tel-Awiw herauzuzichen. sowie weitere Arbeitsämter in Jerusalem und Haifa auf Grundlage eines binnen vier Wochen festz.usetzetidcn Schlüssels zu schaffen. ״Dawar“ erklärt, daß das Abkommen den Zweck habe, den Arbeitskonflikten in Palästina ein Ende zu be* reiten. Die politischen Gegensätze zwischen der Arbeiter• partei und den Revisionisten würden fortbestehen, ohne abei auf das Gebiet der Arbeifsbe/iehtmgen herüberzugreifen. Es sei zu hoffen, daß auch andere Organisationen, die dei Histadruth nicht angcschlosseii sind, dem Abkommen beitreten werden. ,,Haboker“ begrüßt das Abkommen, das von größter Wichtigkeit für alle Arbeitsgebiete des Jisehuw sei Klar Schmaryahu Anläßlich des zweiten Todestages Schmarva Lcvinä fand am '20. Mai die Einweihung des Mosch aw für jiidische Miftclstaiulssiedler aus Deutschland in Kfar Schmaryahu im Beisein des High Commissicmers statt. Sir Arthur Wauchopc hat den ersten Baum im Schmarva Levin Park, für den er den Betrag von £ 10<Xi spendete, gepflanzt. Toscanini kommt wieder In einer Pressekonferenz in Jerusalem gab der Manage* des Palästina-Symphonieorchesters, Dr. Walter Simon! bekannt, daß Arturo Toscanini auch in der kommenden Saison mehrere Konzerte des Orchesters dirigieren wird. Bel einem der Konzerte wird auch der Gründer des Orchesters, Bronislaw H u b e r m a n, als Solist mitwirken. Krönungs-Geschenk des Waad Leumi Das Geschenk, das der Waad Leumi dem König George VI, anläßlich der Krönung gesandt hati besteht (außer atis einer Thora• Rolle) aus einer Kassette aus Pergament ■ Leder, die fünfzig der schönsten Aufnahmen von Lrcz Israel enthüll. Das Geschenk ver• mittelt dem König nicht nur einen Eindruck von der Aufbau - Lei• stung der zionistischen Bewegung, sondern auch von dem llochstand des jüdischen Kunsthandwerks in Erez Israel. (Entwurf und künstlerische Arbeiten: E. Korngold, Jerusalem. Buchbindc ־ Arbeiten a. d. Werkstättc Dr. Seligmann, Jerusalem.) f'oto; Keren Hejenod

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