Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 42 (1937)
- Issue
- Heft 34 (30.4.1937)
- Date
- 1937-04-30
- Page
- – (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
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I';l f •> S«tte 14 JODISCHE RUNDSCHAU Nr. 34, 30. IV. 1937 : /•; l ,< t .. h r A'') ','> f : i < f > t, I v' i t i ,< t- , f < l I" ' Schach Bearbeitet von J. Mieses Die nachstehende Partie wurde im „Premier Rcserves"- Turnier zu Margate am 7. April gespielt. Landau Ritson-Morry Weiß S.-|;« arz 1. <!2—,14 (17 —,15 2. c2—c4 e7— ,6 3. S hl —,'3 S K8- 1.- 4. Sgl —13 L i8-e7 5. L d —14 O—o 6. c2-o3 r7 — r5 7. <]4.xr5 8. ])<ll-.<-2 S 1>S —i 0 0. a2—;-.3 iiö - i-4 10. LilXo4 J) (18 -,-7 Als N '''i In-u-i' un i-/n; Uir et»- vi. 11. 0—0 " 1,7--.....h>> Sof.-rii.jc- «'6- 1-5 \uhdc Nnjjcn I. f4- -<; 5 i,;. ht i; :1 .-ein. 12. T fl —,11! Mit d,-r l)!,,!,.i :g 1-2 —1,-4 i.,.-:.>i 1.14-,16. 12..... (.-*>.....- ,-5 I>icS «ild du- ... h ,nV An'. WOIt de- ''.>;.!"• --. vv di,V» bf:.ti;> v. ,n- \. ,-'!■;;.t >;., 1.3. 13. L {iv >,.,: Km,'!.i Ii:!'': - m,.. ,-:--) «d; .. wjnn lui.f.!, K - -i, ■; , -i S<!.«.!,/ i,,t!. ■ 1!. : -, F.«!:, 13. ... P r2-i;.'-. K .....- 1, ., hfd, S10-!.V 1' ■. '*>■ t L , 5 — IT. . (■'• id :7--l',' 1 Ans der (5" .' in. . 1 1 * l J! i 1 .!"!. 1 : je 7'. ' .-,(... I>n'- . i \ t..y..: M \ Ulm.; - ■ In .•: ,.]' i«- -ii i,-! dm.l.'.j M J»e « i' Mi. CI - t ( I, 1' , . 7 Ad.im , ,, ' I ' viert» ii \ .Ii 5. In ,1 i , ' \ lern, a 1 ■> i i ,'->■( . List 61 (teil , ritten A|,cS e. In der ,l.ii Sektion teil;« 7 Zahlern d i c b e i d eii e rc Preis fiel gemc-i: si-haStiirh an Koä Selm arz. 1 -. .! ind vk-rie Aus jüdischen Schachvereinen Breslau. I n - »In i 1, ii 12 \ i I i . Aid Hm! i i « \ Jrur. <1< r | ., i 1 ttrv >, .1 ju ' '« v i ' \ tili 1,1 , ii Mm k. 1 n - i R. ■ . iil,. r d , k 1 1 BAD AACHEN SCHLOSSHOTEL '1 1 Min. vom Hptbhf. ..... Zt-ntr.-i jci/., ga\» Verpflegung fl. lt. u. v.. W.iw geeignet?ur hrbolun-- u. f. ( m-m-s?,-.it sr BADEN-BADEN d . Iii . i s t h,, i i i i_» I'', 1 in ' ' ' \ i , \ n 1) i t i ' r 1. Iii', d, , I ii,- M i ii \ / \i i \\ <>' >. i > 1 i- .iil II ' i < 1 i 4 1 *' ii .1 ' . 1 Ii ,' , i i 1' i , t K i ' r i i n 1 iju n .i,i.-, M i Ankündigungen aus dem Reich Frankfurt am Main: Jiidi-clic., Lchrlmn*. Im Mai In-ginnen lulm-nde Lclirgangi': 3. .M.u: (.iimdei-.-hiiintr: Ge-rhiilite der hüllenden Kunst. 4. Mai: Mar!»» h: St.i,its.!n«-Ii;«mngtn v;i:n AltciHnn 1«> zum Heginn der N'cuzrit. 12. Mai: Mer/.ha, h: 1 leil|>iidai;--).;i-ehe Hc-pierhungi-ii. liie engli-ehe Ai heil -geineiiiM-lialt. von I'hiL Ud'i'ner beginnt Montau* l'fifits um 18.30 Uhr, die franzii-i-idie um 20 thr. Die piiüo. »ophi-. he Ai!ieit-!.;eincin-i hafl. von Dr. KiraulJ i-.i in das Kla--enzimnier der We-teml-viiagoge verlegt worden. Familien-Nachrichten Den- I. Horn und l'i.tu Mela, geh. Siembcig, Eiluit, Markl-lr. 26, heg,iien am 5. Mai die dlherne llo'hzeit. II,-ir Albert Mendel, Wuii.-lorl (Hannover), beiicht am 16. Mai den 70. Gehurt »tag. Bar Mi zw ah -Termine Am 8. Mai (27. Ij.ir): Gert 1* i i e ,1 in a n n, im Internal Hirsch, Knhurg, Sidm von Max Id iedmann, Romhild (Thüringen). Juden und Jüdisches im Rundfunk Freitag, 30, April: üerouiiin-ler (530). 12: S liaUplalten: Riehaid Taulit-r dngi. — Ihiii- (1048!, 12.45: Jiidtvhe Sendung. — London (342). 21: Ro!ii.-i..on Crn-oe. Komhehc t »per von'!Mumbach. Sonnabend. 1. Mai: Wien (007), Konzen der Wiener Philharmoniker, Dil igen!: Hl uno Walter. D Abgebrochene Synagogen. Das „Reutlinger Tagblatt" meldet: „Schon vor Jahren wurde die Synagoge in Ivettensee an der Strafte nach der Ortschafi" NssriKtettun gän/ücli aber» brochco und beseitigt. Jetzt ist an der Stelle, wo früher die Svnajiofje stand, ein Garten. Nun ist in der Nachbarschaft, und /war in Nordstetten bei Horb, dieser Tage eine ähnliche Arbeit vorgenommen worden. Die Synagoge, die an das Gasthaus zum „Ochsen" angebaut war, wurde vom OJisciiwirt Dopfenhardt käuflich erworben und bis auf die (inii -.1 mauern abgebrochen." Zur jüdischen Geschichtsforschung. Die Reichsvertretung der Juden in Deutschland, der I'reuhisclie Landesverband jüdischer Gemeinden und das Kuratoriuni des Gesamtarchivs der Juden in Deutschland richten einen Aufruf an die jüdische Oeffentlichkeit, durch Sammlung von Mohelhüehern und durch Gewinnung von Grabsieinver/eichnissen die Bestände und damit die Auskunftsmittel des Gesamtarchivs systematisch zu erweitern. Todesfall. Am 10. April verschied in Luxemburg im Alter von 43 Jahren Herr Abraham Natt ei. Der Verstorbene, der sich persönlich der gtöliten Wertschätzung erfreute, machte sich besonders um die Wahrung der Belange des ostjüdisehen Teils der jüdischen Bevölkerung Luxemburgs verdient. Er war langjähriger Präsident des luxemburgischen Bcth-Am Iwri, sowie Mitglied des geschäftsfiihrenden Komitees der Föderation Sioniste de Lu.xembotirg. Betreuung der jüdischen Kriegsopfer. Die Presse-Abteilung der Reichsvertretung der Juden in Deutschland teilt mit: Die Kriegsopferabteilung des Reichsbundes jüdischer Frontsoldaten bittet uns im Interesse der jüdischen Kriegsopfer darauf hinzuweisen, daß die Vertretung der jüdischen Kriegsopfer durch Erlaß des Herrn Reichsarbeitsniinisters vom 27. August 10'M dem Reichsbujid jüdischer Frontsoldaten übertragen worden ist. Die Kriegsopferabteilung des Reichsbundes jüdischer Frontsoldaten führt die Betreuung und Beratung der jüdischen Kriegsopfer in allen Versorgungsangelegenheiten bei seiner Btmdesleitung, Berlin W 15, Kurfiirstcndamm 200, bei seinen Landesverbänden und Ortsgruppen durch. Das staatliche Museum „Jeu de Paumes" in Paris hat ein Gemälde von Kate Münzer -Neu mann (Kate Mun/er) „Mnternite" erworben. BRIEFE AN DIE REDAKTION Ein neues Groß-Palästina? Jerusalem, 20. April Sehr geehrte Redaktion! In einer der letzten Nummern der „lüdixhen Rundschau" hat Herr \V i 1 f r i <i I s r a c 1, der augenblicklichen ..otfendi, heu Meinung" widersprechend, ganz kurz einige Vorteile einer Kantoni-ii-iung i'alü-ainas ge-tieiit. Da nun in dicem Augenblick der Teilung-plan vielleicht schon gar kein „angeblicher" Llan mehr i-t, ist es angezeigt, ohne alle S; heuklappen die Möglichkeit ins Auge 7.u lassen. Und dazu ist zu sagen: » Die Teilung des Landes ist überaus schmerzlich und wird d- In r ich, besonders solange die Heilige Stadl Jerusalem außerhalb des jüdischen Scklors gelegen i.t, zur Knt.tchung einer Iriedenla im Sinne des Wortes Xiou innren, von dein ja der Hegriit Zionismus sich abieilet. Aller wenn der jihii.-ehe Sektor w :i thall Ii. h halbu-cglebensfähig gestaltet wird, das heilit, wenn ihm der \\'ü-(engüitel von Beer-dieva' bis in die Gegend von Aipdiah zugeteilt wird, der heute kaum als arabisch zu bezeichnen i-t. da er weder von Arabern noch von anderen Menschen in auch nur halbwegs intensiver Weise Ircwohnt oder bearbeitet wird und der bei richtiger Ucwä-enmgspolitik enorm nuhiahnicfahig sein könnte, wenn (lies ge-elucht, dann ist ein solcher jüdischer Kanton besser als die dauernde Anhangigkeit von den Schwankungen der englischen Grient[x)litik. Man wird sicherlich nicht mit begeistertem Herzen dazu Ja .sagen können, denn ein begrenzter Zionismus gleicht s liüeüliclr doch der Bewegung eines Amputierten, Aber man kbt lieber mit einem Bein, als ohne Heine. Wenn die Teilung zur Wirk, liehkeit werden sollte, dann kann und wird sich, nach Konsoli, cüerung der Verhältnisse ein neuer Weg dir die beiden l'alli siiin cröllnen, voi ausgesetzt, da Ii die \VcIt(>olilik sie in Ruhe lallt. Kin Weg, der schlielSlich zum friedlichen Zusammenschluß f |< r bi-ideu aus wirtschaftlichen tuvl austrategischen Giünden stets gelährdeten Teile zu einem Grolipalä-tina, die,es Mal aber auf freiwilliger Basis füllren muli. Solange der Geld. 2iiliuü von aulkm nach dem jüdischen Kleinpalästina fortdauert, würden die ökonomischen Schwierigkeiten keine allzu grollen sein; wenn dieser Zustrom aber, .vci es auch nur inloige einer Verschärfung der Welllage, stockt, dann würde die Wiiischait des jüdischen Teiles nicht weniger gelahrdet .sein, als ehe des arabischen es unter jeder Bedingung sein würde. Heide Palästina sind aulelnaniler angeu iesen. So ist es naheliegend, da'ö ein Zu-amineiischlul) zwingend würde. Nach einer durch feststehende Staat -grenzen durchgefühlten Abtrennung dc:r nationalen 1 nlercssenspharen würde sich folgerichtig ehe Aufnahme des jüdischen Gemeinwesens in die arabisi hc Föderation der Zukunft und ihre Umwandlung in eine semitische Union ergehen. I'lin .solcher Staatenbund wäre durchaus lebensfähig und ■— last not least, — eine weil, stärkere Rückendeckung für F.nglaml als zwei Duodezstaaten, die allein weder leben, aber sehr leicht sterben können. M. X. Ii e n - g a v r i e 1 Offene Auslandstellen. 1. Jüdischer Druckereifachmann für die Bedienung einer Druckerpresse nach Amsterdam gesucht. 2. Jüdischer Buchbinder und Kartonagcfachmann mit mindestens dreijähriger Praxis nach Amsterdam gesucht. 3. Jüdischer Kinovorführer nach Kolumbien (S.-A.) gesucht. 4. Jüdische Studienassessorin für Vollunterricht zu zwei Mädchen nach Nordwyk (Holland) gesticht. 5. Jüdischer Fachmann, erfahren in der Herstellung von künstlichen Zähnen und Zahnarbeiten, für London gesucht. Ausführliche Bewerbungen auf Dünnpapier mit Zeugnisabschriften und Lichtbild werden wcitergeleitet durch die Jüdische Gemeinde, Berlin SW 19, Lindenstr. 48 50. Jüdische Künstler in Mailand. Die Mailänder Künstler» gruppc Circolo artistico italo - roniano veranstaltet vom 15. April bis zum 5. Mai eine Schwarz-Weiß-Ausstellung, an der mehrere jüdische Künstler teilnehmen. Michael Fingesten stellt 50 Graphiken aus, Robert Gen in zeigt u. a. offenbar in einer Zeichnung „Die Familie Fingesten". Bei den sieben Schweizer Malern, die geschlossen ausstellen, befindet sich der jüdische Graphiker Gregor R a b i n o w i t s c h. HOTELS PE HS ION E N UN D SAN ATO RIEN Erholungsheim! ior israelitische Frauen Bauen-Baden, E. u. Anmeldungen daselbst Wctdcrsirafie 24 Mit großem (uirten und Liegehalle. Minderbemittelte Damen finden Aufnahme jeweils für 4 Wodicn gegen eine Pöusdtnle je PUitz von RM l'Ki -. lici Zimmern mit fließendem UViiirr Reidismark 110.— leii. 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