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Jüdische Rundschau · 1937-04-27 · Heft 33 (27.4.1937) · page 9

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
42 (1937)
Issue
Heft 33 (27.4.1937)
Date
1937-04-27
Page
– (sequence 9)
Language
German
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JODISCHE RUNDSCHAU NER Nr. 33, 27. APRIL 1937 Die Jüdische Winterhilfe 1936/37 von Max Gundersheim, Lcitev der Jüdischen Winterhilfe der Jüdischen Gemeinde Zum zweitenmal ist die Arbeit der Jüdischen Winlcriiilte in eigener Durchführung beendet. Was viele gefürchtet hatten, daß der Reiz des Neuen einer Gleichgültigkeit weichen würde, ist nicht eingetroffen. Wir dürfen sa:;en, daf! auch im zweiten Jahr Opferwilligkeit und Hilfsbereitschaft in gleichem Maße vorhanden waren, wie im ersten Jahre der jüdischen Winterhilfe. Trotz einer erheblichen Abwanderung aus den Kreisen der Spender, trotz einer Herabsetzung des amtlichen Richtsatzes von 3 auf 1 °/o der jährlichen Finkommensteuer für die Winterhilfsbeiträ.ge ist der Rückgang im ganzen sehr unerheblich und erreicht noch nicht einmal ein Achtel des Vorjahres. Hier ist also klar erwiesen, claH das große soziale Hilfswerk jüdischer Nächstenliebe auch in diesem Jahre alle beteiligten Kreise erfaßt hat. Unsere Betreuten, deren Zahl in diesem Jahre 2<MK>0 überschritt, konnten daher in ausreichendem Maße versorgt werden. Ueber 140 ÜOÜ LebensmKtehchcine, 28 246 Zentner Kartoffeln, 80 782 Pfundpakete und fast 00 000 Zentner Kohlen wurden im Laufe des Winters verteilt. Der VCert der insgesamt für die Hilfsbedürftigen beschafften Kleidung tiiririltKfllllllMKM.....lUifiOn4MMtlM41l1tTlt<i;illltHt>UllinilUI1tlU!llllll1llt11MIII<IT1ltltlIII!l111ll!MIMIIirMI!Mll)lljti;<!;iiiriIllll An die Mitglieder der BZV. Wir richten an alle Mitglieder, die am 18. April bei der Abholung der KKL-Sammelblocks nicht angetroffen wurden oder die aus anderen Gründen noch nicht abgerechnet haben, die dringende Aufforderung, ihren Sanirnelblock unverzüglich zurückzuschicken und den gesammelten Betrag auf das Postscheck-Konto des Keren Kajemcth Lejisrael, Berlin 28247 zu überweisen. Berliner Zionistische Vereinigung Der Hauptvorstand ltllll11llll)IltlttllMltIllll«{|lttlII41ll(llllllltllll1lllifltlllIltiltf1lllllllllll llllltllllllll)llll]ISIIIIIUIlnlllllIIII1llt»ll(lllIllltlllll*MHI1ltll übersteigt eine halbe Million. Daß in allen Sonderfällen noch durch besondere Unterstützung teils in bar, teils in Sachleistungen helfend einbegriffen wurde, ergänzt noch das Bild dieses umfassenden Hilfswerks. So wesentlich die monatlichen Beiträge der größeren Spender auch gewesen sind, ihr eigentliches Wcsensmcrkinal erhalt die Jüdische Winterhilfe durch die Tausende von kleinen Reit ragen, wie sie Eintopfspende, Haussammlung, Biichscnsammlungcn und Veranstaltungen erbringen. Hier liegt die stärkste Leistung der Winterhilfe, die deshalb besonders wertvoll ist, weil sie Tausende von Menschen zu hilfsbereiter Haltung und sozialem Interesse im jüdischen Gemeinschaftsgeiste erzieht. Wenn an den Sammelsoiintagen über 40!i0 Heller mitgewirkt haben und an die Türen von über 50 000 jüdischen Haushaltungen pochten, wenn bei jeder jüdischer Veranstaltung, überhaupt bei jeder Gelegenheit, wo jüdische Menschen zusammenkamen, die Büchse der Jüdischen Winterhilfe in Erscheinung trat, dann wird man ermessen können, in welch allgemeiner Weise die Jüdische Winterhilfe ins Bewußtsein der jüdischen Öeffcn'lxhkeit gedrungen ist. Wenn die Seelische Winterhilfe „Freude im Winter" nahezu 30000 Personen im Laufe des Winters als Zuhörer hatte, so geht auch daraus die allgemeine kulturell-jüdische Bedeutung dieses Werkes hervor. Schließlich darf auch nicht die ungeheuer starke wirtschaftliche Bedeutung vergessen werden, die die Beschaffung der notwendigen Kleidung, Drucksachen, Lebensmittel, Kohlen, Materialien, nicht zuletzt die Beschäftigung von 130 Personen, die zum größten Teil auch Ernährer ihrer Familien sind, darstellt. _ Gedächtnis-Gottesdienst für Dr. Max Kollensclter. Für das ehemalige Mitglied des Gemeindevorstandes, Dr. Max Köllen sc her, der in Tel-Awiw verstorben ist, fand am letzten Sonntag in der Synagoge Pestalozzistraße ein vom Vorstand der Berliner Jüdischen Gemeinde veranstaltet«- Gedächtnisgottesdienst statt. Der Gottesdienst war stark besucht, und man bemerkte unter den Anwesenden zahlreiche führende Persönlichkeiten der Berliner Jüdischen Gemeinde. Die Gedenkreden auf den Verstorbenen hielten Rabb. Dr. Freimann und Dir. Georg Kareski. Familien - Nachrichten Hrrr S. S a 1 o m n n .-. o h n und Frau Elina, geb. Hoolistcin, \ 85. Iranische Str. 3, Jüdisches Altersheim, huguhen am 2. Mai den 40. UcHizeiNtag. Achtung: Kinder! Am Dienstag, dem 27., und Mittwoch, dem 28. April, finden nachmittags um 17.30 Uhr im Brüdervereinshaus, Kurfürstenstr. HS 16 Vorführungen da» Palästina-Films „Hatikwah" für Kinder statt, lieber den Eindruck, den dieser Film auf euch macht, könnt ihr einen Aufsatz schreiben, oder in irgendeiner Art euer Erlebnis wiedergeben, t. B. in Form einer Zeichnung, eines Gedichts usw. Die besten Arbeiten sollen in der nächsten „Kindar-Rundschau"» die zu Schawuoth erscheint, veröffentlicht werden. Ihr müßt die Arbeiten, die natürlich allein verfaßt sein müssen, bis spätestens 4. Mai unter genauer Angabe eurer Adresse und eures Alters an die Redaktion der „Jüdischen Rundschau", Berlin W15, Meinekestr. 10, einsenden. Die zur Veröffentlichung gelangenden Arbeiten werden mit Büchern und Spielen prämiiert. f I Der Bunte Karren" Kleinkunst im Brüdervereinshaus Zuerst erschien Herr Friedwald in Frack und weißer Binde, was eine anzügliche Ueberschutzung seiner Conference, dann in braunem Sakko, was eine Unterschätzung des Publikums bedeutete. Nun gibt es zwei Sorten jüdischer Conferenciers; die .zweite hat nichts zu sagen, aber andauernd zu reden; und anstatt den Zuschauern das Programm einzuschmeicheln, plustern sie auf Kosten der Mitwirkenden sich auf. Zu dieser Sorte gehört Herr Friedwald nicht völlig. Wie macht man Kleinkunst? Man malt bunte Prospekte und singt darunter mehrstimmig Volkslieder. Aber wie fragwürdig ist das alles doch! Wir haben nichts gegen die Lieder, im Gegenteil, wir lieben sie so innig, daß wir schon die Worte Jüdische Volkslieder in Musik statt in Antiqua gesetzt zu sehen wünschten. Aber diese szenische Darstellung? Rabbi Levi Jizchak von Berditschcw persönlich, betend, mit Vollbart auf blauem Magen-David-Grund? Zwischen Chansons, Tanz und Conferenccwitzcln? Und verkleidete Mädchen mehr Talmials Talmud-Jünger zum Chedcrlied? Und trotzdem nähmen wir's gern hin, wenn es mehr Chejn, auf deutsch: Charme, hätte, mehr Schwung in der Darstellung, weniger Verschleppung der Tempi im Vortrag, mehr szenische Einfälle. (Aus den guten darstellerischen und stimmlichen Anlagen der Damen Bienenstock und Pomcranz, der Herren Marcus und Sonnabend wäre sicherlich mehr herauszuholen.) Aber wie soll man's machen? Das jüdische Stoffgebiet ist begrenzt, besonders wenn man sich's leicht macht, und doch würden wir kein Wort darüber verlieren, wenn es keine besseren Möglichkeiten und Ansätze gäbe. Solche Ansätze sind nicht zu suchen, wo andere Besseres gegeben haben, bei den Volksliedern oder gar bei den Chansons „Hachscharah" oder „Alle fahren fort'1 im Kabarettstil vergessener Jahre, wohl aber im Sketch, der unsere (vermeintliche) Drainenschreiberei persifliert, und in einer szenischen Karikatur unsere Vereinsmeierei. Auch in der Type des Trinkers „Maschke", (von welchem Autor?), wo der als Conferencier danebenhauende Herr Friedwald als Schauspieler plötzlich famos ins Schwarze trifft. Es ist also möglich, es geht, man steht nicht auf verlorenem Posten, und die beifallsfrohe Dankbarkeit des Berliner jüdischen Publikums gegen den Leipziger .,Bunten Karren" sollte die Kärrner anspornen, ihre besseren Anlagen und Ansätze z.u entwickeln. _ L. H. Semesterbeginn am Rabbinerseminar. Der Rektor, Rabb. Dr. W e i n b e r g, eröffnete das Sommersemestcr mit einer Ansprache. Er begrüßte u. a. R.-A. Dr. Klee (Preußischer Landesverband jüdischer Gemeinden) und Ministerialrat i. R. Dr. Fuchs (Arbeitsausschuß für allgemein-wissenschaftliche Vorlesungen). In tiefempfundenen Worten gedachte er Dr. Nathan Birnbaums. Im Programm des kommenden Semesters ist erstmalig den Hörern des Rabbinerseminars Gelegenheit geboten, an aligemein-wissenschaftlichen Vorlesungen außerhalb der Universität teilzunehmen, denn, so führte Dr. Weinberg aus, die Antwortder Orthodoxie auf unsere Situation soll der erneute Versuch einer echten Synthese von Thora und Derech erez sein. — Mit einer kurzen Würdigung Isak Abravanels wurde zu dem wissenschaftlichen Eröffnungsvortrag von Seminardozent Rabb. Dr. Grünberg: „Don Isak Abravanel und seine Stellungnahme zu bibelkritischen Fragen" übergeleitet. Barmlzwah-Tcrmln. Am 8. Mai (27. Ijar): Walter Emmerich, Sohn von Robert. Emmerich, Berlin-Treptow, Defreggcrstr. 10. Ankündigungen Sämtliche Berliner Aufführungen de§ Hatikwah-Films waren bisher ausverkauft. Die Wiederholungen im Brüdervereinihaus Hegen wie folgt: Am 27. April, 20.3Ü L'lir (Karten vom 21. April oowie Karten mit Aufdruck Brüilcrvercinjluus vom 27. April). Am 28. April, 20.30 L'iir (Karten vom 27. April Karten mit Attülru-, k Hriidcrvereinsbaus vom 28. April). Auf vielseitigen Wunsch wurde noch eine Vorführung am 5. Mai, 20.30 Clir, im ISrinkivcreir.^Lai:;, Kurfürstenstr. 115, angesetzt. Wir empfehlen rechtieitige Kartenbestellung im Vorverkauf. Hebrältche Lehranstalt der Jüdischen Gemeinde. Neuer Am'iingerkurws in der Gr. Harnburger Sir. 27. Anmeldungen werden ent- KeKenr»enommen. Wir machen auf die Kurse für Mittlere und Fortgeschrittene aufmerksam: 1. Gr. Hamburger Str. 27, Montags und Mittwoch,: a) 20.30 bis 22 tTlir: Srliofetin, Neue Literatur; Lehrer: Jehosrbna Wollt, b) 17 bis 18.30 t'hr: Samuel, Agnon; Lehrer: Xeicr. c) 20.30 bis 22 Uhr: Melarhiru und Mischle; Agnon und Palästinensische»; Lehrer: Mohr, d) 20.30 bis» 22 Uhr: Hilielkorninontare, Mbrlma und Stilübungcn; Lehrer: Hornstein. 2. Klopvtorkjtr. 58, PiciLtag» und Donnerstag»: a) 17 bis 18.30 Uhr: Thora, Am/adah, Xcue Literatur: Lehrer:" Dr. Gnldmnnn. b) 20.30 hh 22 Uhr: Samuel und I'.ahnen, Kmilaii>kt: Lehrer: Xrier. c) Melarluai Und JirrtU'ja, ßerkowitz; Lehrer: WVrba. d) Poetische Stücke aus der Bibel, Neueste Literatur; Lehrer: Mohr. — In allen Klassen: Sichoth und sein iflliehe UdHingen. Für Jugendliche be.-tehen Sonderkurse. Sprechzeit: Gr. Hamburger Str. 27: Montags und Mittwochs, 17.30 bis 18.30 Uhr. Kiopstockstr. 53: Dienstags und Donnerstags, 17.30 bh 18.30 Uhr. Das Orchester der Künstler«ilfc vousuher ui.u-r Uitaag von Dr. Fritz Bereit«! einen OjHWMtfiijlicn-l am B. Mai, 20.30 Uhr, im Grotten Saal 4c» Mu-ikerrciriii .!i,m-t.-, K."i-.r-\Viifii!:.i-st).' 31. Einlaß ohne Kulturbund- oder K-Kutte für Angehörige der Jüdischen Gemeimchjtl. Erhard Wechselmann, ein Schüler »vr» Obcrkaut-.r Hanns John Jaeob.ohn, wurde als Kmtor nach A:n~'<rüam bernteu ural verabschiedet >ich vom Herlincr Publikum in einem gemeinsam mit Krimmersangerm Ottilie Mctigcr-f.attermann gegiiaaeu Konzert 1:11 l'cstsaa! der Josephd.ehmann-Si hule, Joaoiiimsthalcr Sir. 13, am 10. Mai, 20.1ä" Uhr. Else Wachsmann *ingt in einem K'-tm-rt in iUscm Heim, Iii ander,, burgitrtie Str. 16, am 2, Mai, £0 Uhr. neben a'tiu!ii-n<.,dicn Arien und einer Kantate, van Telionaim int Siagoaacne, Flu"- -ur.J Coutinuo als Urauiiuhtungeii, vom Koinpjiü aen begleitet, Lieder von Walter llirschberg und pa U atneno-ehe! icler m Bearbeitung von Hir^ehberg. Irina Charlat.tr („Vater spiel; eine looten.jnj!,: von Loeillet, die Pianistin Gertta-1 S. hle^inger das Konda eajmccwxJ von Mendelssohn. Die Mensa Acadcnilca Jtidaica E. V. siedelt am 3. Mai in neu hergerichtete Räume in der Großen Piasiiientenstr. 1, Ecke Oranienburger Straße, über. Bei Alexander Kipnls' Arien- und Liederabend herrschte unter der vielköpfigen Menge eine Einigkeit, wie man sie sich bei vielen anderen Gelegenheiten ebenfalls wünschte. Der Beifallsjubel wurde am Schluß übertönt durch die einstimmigen Rufe: „Wiederkommen, wiederkommen!" Alexander Kipnis war in verschwenderischer Geberlaune; mit charmantestem Lächeln schrieb er in dargereichte Büchlein, folgte willig den unzähligen Autogrammwünschen und sang, sang, sang; jede Arie, jedes Lied, ob deutsch, ob russisch, ob jiddisch, wurde zum Erlebnis bei der musikalischen und dramatischen Gestaltungskraft dieses Künstlers. Man müßte das ganze Programm erwähnen und die vielen „Zugaben", wollte man die Höhepunkte des Abends hervorheben. Falstaffs weinselige Arie aus den „Lustigen Weibern'* machte uns froh, die selten gehörte Arie aus „Das goldene Kreuz" von Ignaz Brüll mit dem so geläufigen Refrain „Je nun, man trägt, was man nicht ändern kann", summte man resignierend mit, und das hauchfeine Piano der Hugo Wolfschen „Verschwiegene Liehe" beglückte. Die „Verleumder-Arie" aus dein „Barbier von Sevilla" ist wohl selten schöner und eindrucksvoller gesungen worden, und selten ist auch die Klavierbegleitung mit größerer Künstlerschaft gespielt worden als hier von dein vorbildlich bescheidenen, sympathischen Rudolf Schwarz, dessen vorzügliche, völlig dein Sänger hingegebene, hohe Musikalität bezeugende Begleitung jede Arie und jedes Lied vetschönte. _ R. Gr. Paula Salomon (lindberg) sang in einem Orchesterkonzert in Holland unter begeistertem Beifall die Kindertotenlieder von Mahlcr und eine altitalientsche Kantate in einer Bearbeitung von Kurt Singer. HATIKWAH DOKUMENTE EINER HOFFNUNQ Der erste historische Palästina-Film Aufführungen in Berlin BRÜDERVEREINS HA US KURFÜRSTENS TRASSE 1151116 27. April (Kart«, v.2t.IV.) 20,30 Uhr 28. April (Karten v. J7.iv.) 20.30 Uhr 5. Mai, Mittwoch, 20.30 Uhr Jugend - Veranstaltungen 27. und 28. April, 20.30 Uhr Kurten iu UM 0.80,1.-, 130,1.50. (Für lujend. vernnsst. halbe Preist!). Jüdische Rundschau, Meincke. str. 10; Cafe Leon, Kurfürstendamm 155; Iiuchh. Mnass, PentBloiristr. 15; Kond. Schneider, Kleiit.tr. 13; Drog. Läufer, Trautenou«tr. 9; W. Kichw/ild.Wilmdf., Berliner Str. 5; Hansa-Konditorei, Flcnsburger Str. 19i Bäckerei Tannenwald, Sir^mundshof 15; Apoth. Salinftr. Heu« Königttr. 74; Zigarren-Epstein, Jerusalem« Straß« 9 Eintritt nur für Mitglieder der jiidiichen Gemeinschaft Palästina-Filmstelle der ZVfD. Anzeigen - Annahme - Stellen wo»tan: m el n e kes t r aBe 10 In unserem Varlligahaus« »üdwenten: Jerusalomer Straße 9 Im Zigarrenhaus Epstein Haisns»»» Joachfm-Frledrlch-Str. 49 bsi B. D. Magnus, Ruf 871290 Neukaim; Neukölln, Sanderstr. 24 •m Kottt». Damm bsi M. Badasch »«nimmt Neue FrledrlchstraOe 89 Buchhandlung M. Poppalauer Sonder - Schnelldienst für Famlliennachrlchten und Qeleganheitaenzaigen. Auf Anruf 919031, Apparat 89, werden Sie besucht und fachkundig beraten •JÜDISCHE RUNDSCHAU J)ht (jaiieht braucht Tatbe! Unauffällig verhelfen dazu KHASANA Lippenstift und Wangenrot, Wetter-, wasseru. kußfest. Wangenrot: 1.50 M, Lippenstift: 1.50M, Kleinpackungen je 50 Pf. Sonntig. 28. April; 11811 -ErOlflllllig Mittag» und Abendtisch, beste Wiener Küche. BlarldoWlky, Ro«enttial«r Strstc II, I. 12-22 Uhr. lOITK. FOTO MAX RIEGEL Lief. d. Krankenk. Mitgl. d.j.Hdw.-V Parlier Str. 28 S8 (Olivtsr Platz) Ruf M«J6T Klavierstimmer Perei Ruf: 721920 Anzeigen-Preisliste Nr. 9 auf Anfordern Berliner Inserenten verlangen Vertreter-Besuch AN-UND VERKAUF Brillant LQu«litlt,ea.2</,K«r. iu verkaufen. Pr«is«njr«b.unt.R963 sn die Ani.-Abt. der Jüd. Rundsch., Berlin, Mtinekettrtfie 10. 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