Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 42 (1937)
- Issue
- Heft 26 (1.4.1937)
- Date
- 1937-04-01
- Page
- – (sequence 17)
- Language
- German
- Belongs to
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f i- B. )gcij- Qezur ierer sind und ist vor ien- .-L, ii JÜDISCHE RUNDSCHAU i RUNDSCHAU Nr. 26, I.APRIL 1937 „Bitte einsteigen! 1 Kleinkunst Im Kulturbund Ii Schon der Titel einer Reise-Revue in 23 Stationen, wie sich das neue Kleinkunst-Unternehmen nennt, hat etwas Verlockendes. Der große Saal der Kleist-Loge hat durch einen Vorhang mit rollendem Eisenbahnzug, durch Signale und Plakate das Gesicht einer Bahnhofshalle bekommen. Die drei Musikanten unter Führung von Werner liaer am Flügel erscheinen in Schaffneruniformen. Wir wissen, dafl wir mit Max Ehrlicn gut fahren werden; unter 23 Stationen gibt es gewiß auch mehrere, an denen der Aufenthalt nicht ganz lohnt, aber Entgleisungen ins Geschmacklose sind mit diesem Zugführer nicht zu befürchten. Die Reise mit Ehrlich geht nicht weit, sie zielt nach vertrauten Stationen, wie Leipzig, Finsterwalde und besonders Kalau; dafür hat sie das Verdienst, uns auf harmlose Weise ein paar Stunden von Sorgen und Bangen zu entlasten. Es gibt eine hübsche Szene, wenn Max Ehrlich vom Kupee heraus die Psychologie der Reisenden, die zunächst immer geborene Feinde sind, studiert und doziert, wenn er sie als Gelehrter das sagen laßt, was sie sich gegenseitig gern sagen möchten und nicht sagen dürfen. Max Ehrlich tritt auch sonst noch in manchen Missionen auf, besonders mit den „gespielten Witzen", die sein eigenes und dauerhaftes Genre sind, und seine immer liebenswürdige Zuspräche findet nicht nur das Ohr, sondern auch das Flerz des Publikums. Man ist da schon in Familie, man verstellt sich gut und nimmt nicht übel. Zu diesem behaglichen Prinzipal des Lachens steht gut der mehr trockene und spitze Fritz Tachaucr; er spielt einmal im patriarchalisch weißen Rauschebart einen Großpapa Gangster, der rrtorgens einen Einbruch, mittags seinen 70. Geburtstag begeht und der als empfindlicher Musikliebhaber zwei Enkelkinder totschießt, weil sie in der F'cstkautate falsch gesungen haben. Das schien mir doch übertrieben. Bei Gangsters werden die eigenen Kinder gewiß nicht wie die geraubten behandelt. Familiär ist auch das Zusammenarbeiten in den Schwesterkünsten des Theaters von Ein lieh, dem Dichter-Regisseur, von Willy Rosen, dem Komponisten, und Heinz Cond eil, dem Bühnenbildner. Der Tonbildner rechnet wohl besonders auf seinen Tango „Mandoline, kleine Mandoline", der Venedig zum romantischen Hintergrund und wie alle seine Schlager wahrscheinlich die ganze Welt zum Ziele hat. Das barcarolemäßige Duett von Sopran und Alt sangen Edith Eisenhcimer und Ruth L e Ii n b c r g, deren Vielseitigkeit noch um manche andere Verwendung bemüht wurde. Heinz Condell, von dem wieder eine abwechslungsreiche und immer reizende Dekoration stammte, trat sogar einmal aus seiner Verborgenheit heraus; er hatte eine Debütantin des Kabaretts, die wie eine Waiscnhausvorstchcrin aussah, in einen höchst gefährlichen Vamp zu verwandeln, was ihm auch mit Hilfe einer Tischdecke und anderen Requisiten des Zufalls aufs beste gelang. Der Einfall gefiel sehr, weil er an sich wirklich hübsch war, und weil er, was das Publikum immer gern hat, hinter den Kulissen spielt, wo Menschen zugerichtet werden. Aus den angenehm vertrauten Gesichtern trat eine neue Erscheinung, Lili Sandberg, hervor, eine junge Tänzerin, die sich früher wahrscheinlich in einen exotischen Namen mit entsprechendem Geburtsland eingepuppt hätte. Aber Max Ehrlich versicherte in väterlicher Einführung, daß sie nicht weit her sei, nämlich aus Breslau. Danach Regt diese solide Stadt jetzt in einem Märchenland. Daß dieses junge Ding die sechs oder sieben oder acht Kostüme einer Tanzsuite, mit denen sie jedesmal einen neuen Menschen, eine andere Rasse, einen anderen Weltteil anzieht, gleichzeitig auf dem Leibe, ohne Beschwer auf einem sehr schlanken Leibe trägt — diese blitzschnelle Verwandlung kann sie mit viel Geduld vor dem Spiegel gelernt haben —, aber wenn ich sage, daß sie die gelenkigste Puppe ist, wie ihr sie noch nie gesehen habt, so ist damit noch zu wenig gesagt. Gelenke, wie andere Menschen sie brauchen, scheinen da überhaupt nicht mehr vorhanden zu sein. Also eine Gummipiippe, deren Rumpf, Arme, Beine Wunder verrichten. Wenn sie sich verknoten, verschlingen, verknäueln, weiß man nicht mehr, was oben und unten, was vorn und hinten ist. Das könnte ängstlich machende Akrobatik sein; das beklemmt aber nie, bleibt immer in einem Schwung, höchst unangestrengt, wie von der Schwerkraft gelöst und leichter als die Luft. Lili Sandberg tanzt, wenn man das Tanzen nennen will, als ob ihr die Sache soviel Vergnügen machte wie uns selbst. Ein großer Dichter sagt: Schöne Stunden und schöne Talente müssen im Fluge genossen werden. — Hier sind es nur Minuten, und so muß man um so dringender genießen. Mit dem Erfolg, daß diese rein auf die Sinne gestellte Körperkunst zuletzt eine leichte geistige Wirkung hinterläßt. Aber wie der andere große Dichter sagt, soll es auch der Geist sein, der sich den Körper baut. Wenn Lili Sandberg ihre letzte Maske ablegt, zeigt sie ein sehr eigenes, kluges, liebenswürdiges, schelmisch ansprechendes Mädchengesicht. Wir werden es uns merken müssen; denn sie wird bald, wie das scheußliche Wort nun einmal heißt, in die internationale Klasse versetzt werden. Und in ihrer Klasse wird sie die erste sein. Arthur Eloesser Veranstaltungen der Bezirke und Gruppen der BZV CharlOtt«nburg Sonnabend, 3. April, 20.30 Uhr BZV Heim, Kantstraße S4 v\i o -n ,wiTvn .11 »ipww -v .vn :b*»ku .'Ii pnj BarDaroasapl., Mittwoch, 7. April, 20.30 Uhr •tadtpark und BZV-Heim, Qolhstrafle 21 Witt*nb*rgpl. Aueaprache- Abend. Uniere Stellung rar DJaapora — Die nichtp.-ilK»tinenaieche Auswanderung im Lichte der tlonf.tiichen Ideologie. Ref.: Dr. David SchloBberg. Zentrum-Nord Mittwoch, 7. April, 20.30 Uhr Musiker-Vereinshaus, Kaiser-Wiihtlm-Straßt 31 Kundgebung a. Anielge WIZO - VERANSTALTUNGEN Wieder Nachmittags Im Halm Berlin W, Wittinbergplatx 3a" Dienstag, 6. April, 16.30 Uhr: PALÄSTINA IN LICHTBILD BesliHvortrag: Dr. Wera Mahler Mittwoch, 7. April. 20.30 Uhr (Gruppe Tempelhof) bei eppenstein, Schulenburgrins 2 Lude Levy*Zobel ALLTAG UND FISTTAd IN PALÄSTINA FRAUEN• ARBEITSGEMEINSCHAFT PUR PALÄSTINA (WIZO) BarllnWIS, MelnekeetraSe 10 / Ruf M 00 31 „Der verzauberte Schneider" Ein jiddischer Theatererfolg Es ist schwer geworden, über die Aufführungen jiddischer Theatergruppen in Berlin zu berichten. Ein Dilettantismus hat hier das Feld erobert, was die Darstellung anbelangt nicht weniger als was die Wahl der Stücke betrifft, ein Aufgebot an Publikum, das zwar immer wieder das Bedürfnis nach jiddischem Theater legitimiert, aber allzu guten Herzens die Maßstäbe verwirrt hat. Und nun sieht man plötzlich, wie inmitten dieser Dekonzentration etwas entstanden ist, was in die Bezirke der großen Kunst mündet und dennoch seine Kraft aus dem Jüdischen nimmt: in einem Saal im Osten Berlins fand vom Studio des Bezirks Friedrichshain der BZV. (Leitung J. Hauben stock) die Uraufführung des „Verkischuften Schneiders" statt, der von Dawid Feit dramatisierten Erzählung Scholem Alejchems. Der arme Schneider, der eine Ziege kaufen will, urn seinen Hausstand zu vergrößern, und der einfach nicht dazu kommt, die Ziege m kaufen: immer wieder fällt er dem Schicksal anheim, das aus der Ziege einen Bock macht. Es liegt viel Jüdisches in diesem komischen Schneider Scholem Alejchems, Ausgeliefertsein an eine feindliche Welt, die immer die stärkere bleibt. Dawid Feit hat in einer geschickten S/encnfolgc, die durch einen „Sprecher" verbunden wird, diese Erzählung bühnenreif gemacht, wert, auch für die Spielpläne anderer jüdischer Theater beachtet zu werden. Trotzdem liegt die Bedeutung dieser Aufführung in der Inszenierung Nicolai F. Ijaschoffs und im Bühnenbild Osio Kofflcrs. Bcwuflt hat Eljaschoff den Akzent seiner Regie aufs Optische gelegt — nicht nur weil das Sprachliche dem Publikum schwerer zugänglich ist, sondern weil er damit einen jenseits des Realismus liegenden Stil fand, der dein Spiel angemessen war. Er arbeitete mit. Oestik, Bewegung, Mimik, Tänzerischem, Kostüm. Maske, Licht — ergänzt durch ein faszinierendes Bühnenbild, in seiner Intensität und r.-nbgelmng ebenso wie in seiner Spnkhaffigkeit an Chagall erinnernd. Man soll gewiß vorsichtig mit Vergleichen sein, aber der Traum des Schneiders in der Schenke, wo ihm in traumhafter Perspektive die Gestalten seines Weges seltsam verändert erscheinen, und nicht nur die Werwolf-Ziege, sondern auch die Milch und der Käse, die sie einmal geben soll, zu tanzen beginnen, kommt den grollen Augenblicken ostjüdischen Theaters nahe und hält den Vergleich etwa mit Oranowskis „Nacht auf dem alten Markt" aus. Ebenso wie Kofflcr auf einer primitiven Buhne das Szenische loste, überwand Eljaschoff das Sprachliche und schuf — zum erstenmal in solchem Rahmen — ein wirkliches Ensemble, selbst um die kleinsten Episoden besorgt, und gerade darin ausgezeichnet — z. B. die beiden Schneidergesellcn — und mit Liebe eine Szene ausspielend (etwa beim Unterricht des Melamed). Man müßte diesem begabten Regissrur ein geeignetes Tätigkeitsfeld erschließen. Von dem ausgeglicheneu Ensemble seien Dawid Eeit, Franziska Okmianski, Mosehe Salz mann, Paul Skotzki genannt, die anderen mögen sich mit einem Oesamtlob begnügen. Herbert Friedenthal Seder der Gemeinschaften Seit einigen Jahren hat sich der Brauch herausgebildet, daß einzelne Vereine große Scdcrabcnde veranstalten, bei denen sich Hundtrtc von Menschen einzufinden pflegen, um einen der schönsten Abende des jüdischen Jahres gerneinsam zu erleben. Gleichgültig aus welchen Gründen der einzelne zu dieser Feier kommen mag — die Atmosphäre, die sich hier herausbildet, ist eine ganz eigene und in dieser Art zweifellos etwas Neues. Der Seder ist seinem Wesen nach eine Familienfeier; in den vergangenen Jahrzehnten war er in weiten Kreisen des Judentums ebenso vergessen worden wie die anderen jüdischen Feste; und jetzt stoßt er in die Sphäre der Genieinsehaft vor, die im Singen und gemeinsamen Findtn neuer Deutungen alter Bräuche wiederum einen familiären Zug erhält. Bei den Sederabenden der Cliewra Kadischa und des S y n a g o g <• nvereme Tri e c! e 11 s t e tri p e I schien uns das familiäre Moment hisoiulir. glücklich herausgehoben zu sein. Die hell erleuchteten Räume, der festliche Glanz, der Kerzen, die liebevoll guieckten Tische -- all diese wägbaren und unwägbaren Momente law n m dem T eilnehmer sehr rasch das Gefühl entstehen, der Wirklichkeit entronnen zu sein und einen Tr.iuin /ti ir.iuinen. i s ist der schone Traum von der Volkwerdung Israel-, v<.n seinein Weg durch die Welt, von seinen Leiden und von semer Errettung. Begleitet von sachverständigen Erklärungen, entgleitet so die Fiaggadah dem Bereiche de- IJtcnu Kellen und gewinnt auch für den heutigen Menschen eine blutuille Wirklichkeit. Niemand verlaßt diesen Seiiera bend, ohne sich angesprochen zäi fühlen von der i in/igarligkei! der »Usihichti- und ohne einen Zusammenhang mit der großen Kette der Geschlechter von neuem geknüpft zu haben. Zahlreiche Menschen dir gc nannten Vereine (auch andere Vereine veranstalten gemeinsame Sederabendc) bemühten sich um das Zustandekommen der 1 eiirn. i> wäre unrecht, einzelne Namen hervorzuheben; sie mögen darum alle nur mit einem (i es amtdank bedacht werden für die Leistung, einige hundert Juden für zwei Abende von den Sorgen des Alltags befreit zu haben. N. Ankündigungen Fraucn-Arbcll«igemeimchaft für Palästina. Wim Nachmittag am 6. April (16.30 Uhr), Wiltciiher«|)lats 3 a, Pal.islina im Lichtbild. Hcgleitvortrag: Dr. Wera Mahlen .— Grupjic Tt-mpelhot: Am 7. April, 20.30 Ehr, bei Eppenstein. Tempelhof, Sehulenburgring 2, I.ucie Levy-ZobH: „Alltag und Festtag in Palästina". Zu allen Veranstaltungen Gäste willkommen. Hebräische Anlängcrkune der BZV. Montag, Landsberger Straße 87, 20.30 Uhr, Ltg.i Schächter. — Am 7. April, 19.30 Uhr. Dr. Kaleko. (Vorbesprechung'.) Auskunft und Anmeldung: Kulturabttilung der BZV., W 15, Meinokcstr. 10 (J 1 9031, Apparat 78). Volkil!eder-Ab«nd Leo Gollanin. Das vom 7. Februar verlegte Konzert von Gollanin findet am 12. April im iiiüilerveieinshaus ttati. Bereits gelöste Karten behalten Gültigkeit. Arien-Abend Alexander Kipnis. Am 25. April, 20.15 Uhr, singt Kipnis im Briidcrvercinsh.i*>. Das Programm enthält Arien aus „Die Jüdin", „Hugenotten", „Die Zauberflote", „Die lustigen Weiher von Windsor", „Martha", „Der llarbier von Sevilla", sowie Arien von Brüll, Tsrbaikowsky und Verdi. Das Notstand s-Kflbarett der Künntlerhilfc spielt am 3. und 4. April 20.15 Uhr, im Hotel „König von Portugal", Bürger. 16. Ntut«; Programm unter Mitwirkung von Hedi Haase, Ilanni Roseiiihai, Nikolai Eljaschoff, Krirh Glittstadt, Willy Ma.schke, Alexander M"d!i u. a. Einlaß ohne Kulturbund- oder R-Karte gegen .Nachweis der Zugehörigkeit zur jii<li»<hen Gemeinsrhaft. Die Jüdische Winterhilfe (Abteilung Seelische Winterhilfe) veranstaltet für ihre ehrcnamtlHicn Helfer Hunte Abende am 5., 8.. 7. und 8. April im Logenhaus, Kleiststraße; am 12., 13., 14. und 15. April im „Alt-Wien", Landsberger Str. 31. Ansprachen: Direktor Stahl, Direktor Kareski, Max Gundersheim. Für ihre jugendlichen Udler veranstaltet die Winterhilfe eine Sonder-Veranstaltung am 7. Apiil, 15 Uhr. Zur Aufführung gelangt: „Das Extemporale", Lu-,tspiel von Hans Sturm, aufgeführt von der Jüdischen Jugeudbühne. — Karten nur für ehren amtliche Helfer bei den Hlorkwartcn, Gruppenleitern sowie Beiirksleitern der Jüdischen Winterhilfe. Das Sekretariat für Bildende Kunst eröffnet eine neue An -Stellung am 4. April mit Arbfiten der Münrhener Künstler: Rudolf i'.rnst, Marie- Luise Cohn und Elisabeth Springer. Die Ausstellung ist taglich (außer Sonnabends) von 11—14 Uhr geöffnet. Die Ausstellung „Das jüdische Plakat" im Jü lisrhcn Museum ist nur noch am 4., 5. und 6. April von 10 -14 Uhr zu be.>it hl igen. Vom 7.—24. April bleibt das Museum wegen der Vorbereitungen zur Frülijalirs-Ausstellung Berliner jüdischer Künstler geschlossen. Vereine Bar Kochba-Hakoah. Die Wiederholung der Revue des Bar Kochba- Hakoan, die am 31. Marz stattfinden -ölte, niulite auf den 28. April verlegt werden. GcK'-tc Limiif .k.irirn lu i.alicn (Willigkeit. — Synagogenverein Hermsdnrl. Frl. Regina J«nas .spri' ht am 7. April, 20 Uhr, AlbrechtstralJe 10, über: „Hettlcnlunt und Frjiicnsrhicksal biblischer Frauen". ■— Selbsthilfcgruppc jüdischer Körperbehinderter. Mitgliederversammlung am 6. AihiI, 20 l iir, Joii.imii.-u.tr. 10. Marlin Ainolski spricht über: „Jüdischer Witz und Humor". — Sprechzeit: Montags von 11.....-13 Uhr oder nach telephoni-cher Vereinbarung (39 13 03), Tile-Wardenbctg-Str. 10. vorn, pail. (Hermann). — Wer spendet einem S> (s»-vik>>i;Ml>e!«i!!.ivs'i :i etinnoch gebrauchsfähige Schreibmaschine? Meldung au obige Anschrift erbeten. Familien- Nachrichten Frau Fanny G <> 1 d m a n n Wiimersloif, Ik-mhardsu. 17, begeht am 6. April den 70. Geburtstag. Frau Anna J a c o b y, Spi< nernstr. 19, begeht am 15. April den 80. Gflnnt-tag. Fiau Adele KaiischewiU, I.rip?:qcr Str. 84, bei Meisner, beging am 29. Marz den 94. I ■burisi i;;. Bar Mizwah-Termine Am 17. April (6. Ijaj): Ern4 Kiew e, Sohn voa Leo Kiewe, Charl, Haden-Aüee 1.__ Von der Jüdischen Winterhilfe Die Kleiderkammeni sind bis zum 11. April für den Publikum «besuch geschlossen. Postscheckkonto der Jüdischen Winterhilfe Berlin 93 446. Jüdischer Kulturbund Berlin E.V. Kleinkunstbühne Logenhaus, Kleiststr. 10 Kimäl. I.oiti,nK: Max Ehrlich APRIL APRIl APRIl APRIl 3 4 8.30 Uhr 10 11 SONNiR SONNTAG SONNAB. 80NNTAB ii fl Bitte einsteigen Die neue Revue In 83 Bildern von Willy Rosen u. Max Ehrlich Mvtik: Willy Roten Regle: Max Ehrlich mit Max ■hrllcH Edith Eleenhelmer / Uli Sandberp; / Ruth Lehnberg Monlea Herrnfeld / Fritz Tachauee s Bert Baer u. a. Auutattf.: Halm Condell / Mu.il. I.tr-•■ Werner Bier /T.*n. \A%.: H>ni Sendhoimer Tam.einitud. (Duette und Enwmblu): IrmlRganl Willner Vorrcrkamf dar Karten von Rat bla S.SO im Philo-Verlajr; beim ZcitunrssUncj im Cnf« Leon (97 42 29): Konditorei Schneider, Kleiststraße 13 (25 36 48) j Kulturbundthaatar (17 77 35); und an dtr Abtndk.»«. Eintritt nur mit % ü I t i y e r Kulturbund- oder Reichsverbandskartr (aucii g*jr«n Legitimation an der Ab^ndlcau«). Ohne gttlNjren Autwelt kein Einlafi. Der Vorverkauf hat bereits begonnen. Klavierstimmer PEREZ, 62 Steglitz 1920 Oeffentliehe Kundgebung am Mittwooh, den 7. April, 20.30 Uhr, Musiker-Vereinshaus Berlin, Kaiser-Wilhelm-StraBe 3t Wie Stenern wir das Aufbauwerk in Erez Israel? Es .pr.ch.r,; Dr. MAX NUSSBAUM BORIS EISENSTADT (Tel Jojef) Eintritt freit Dr. JOSEF WEISS Berliner Zionistische Voreinigung, Bezirk Zentrum-Nord Donnerstag, den 8. April 1937, 20.30 Uhr BrildervQrainahaua, KuriUratenttraBe 116 117 Der verzauberte Schneider Ein Spiel In 11 Bildern von David Feit nach der Erzählung von Scholem Alejchem Regie: NICOLAI ELJASCHOFF ✓ Bühnenbild-. 0810 KOFFLER / Mitwirkende: Studio dea Bezirke Friedrictiehaln, Leitung J. Haubenatock Karten zu RM 0,90 ti s? - Im Vorverkauf: Jüdisch» Hundschau, MnineknetraSa 10! Kond. Schneider, Kleiststr. 13-, Drog, Laufer. Trautanauatr, 91 BZV-Heim, Kanlalr, 54 und an dar Abendkasse BERLINER ZIONISTISCHE VEREINIGUNG / Westliche Bezirke i; 11.' >\ .