Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 42 (1937)
- Issue
- Heft 24-25 (26.3.1937)
- Date
- 1937-03-26
- Page
- – (sequence 23)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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1937 JODISCHE RUNDSCHAU AUS DEM REICH Nr. 24/25, 26. MÄRZ 1937 'in von jener r seinen i fluchen Fa- Unus- •1t sind. Jiericht mit un- •n, auf law — rwtite.rn. f emp- "stlichen t i g e n »cSialfen, er eine 'erlwltewut'ite cn jün, die genannt -nicht bleibt ltnisse, auch werden diesem ds der bstliilfe?>.l3 aiy DI' Ol' Wn I Künstlerisches und geistiges Leben Dresden. Die zweite Hälfte der tlieswhiterlichen Veranstaltungen braehte als ßüiinenerdgnis Kingslcys Aerztedrama „Menschen in Weiß". Dr. Buxbaums Regie, in der Rolle des Chefarztes sich auf einen so hervorragenden Darsteller wie Julius Kobler stützend, sicherte dem Werke eine spannende Aufführung. — Der in Dresden heimische Vortragsmeiskr Offu Bernstein harte für einen Rezitationsabend Dichtungen von Ludwig Hörne, Franz Werfel unü Richard Uccr-l lofinami gewählt. Die eindrucksvolle üestaUungskunst des Vortragenden vermittelte erneut einen Abend stärksten künstlerischen Erlebens. — Siegfried L e - winsky erwies sich im Rahmen eines Goethe-Vortrages von Prof. Wahle als ausgezeichneter Sprecher von Dichtungen des jungen Goethe. — In einem „Heiteren Konzert" des Kulturbundes bot Bella Erdocs-Herzfeld Volkslieder aus aller Welt in etwa 12 Sprachen. Dieser ohnehin nicht leichten Aufgabe wurde die temperamentvolle Künstlerin mit überlegenem gesanglichen und schauspielerischen Können gerecht. Die Begleitung führte Walter Gold mann mit gewohnter Meisterschaft aus. Im übrigen Konzertteil spielte er auf zwei Klavieren mit Siegfried Sonnenschein, der höchsten piauistischen Anforderungen mühelos gewachsen war, Strauß-Walzer „von Johann bis Richard" und Liszts Zweite. — Die im Spätsommer des Vorjahres gegründete Instrumentalvereinigung zeigte In einem JWH- Konzert, daß sie unter der Leitung Walter Goldmanns zu einem guten Streichkörper herangebildet wurde. Als Cellosolistin großen Formats trat Ily Strasser hervor. Der zweite Solibt des Abends war der noch nicht 14jährige Geiger Heinz Meyer, der Tartinis D-Moll-Konzert mit erstaunlich reifem Ausdruck und bewundernswerter Fertigkeit wiedergab. Georg Joachimsthal Halle. Die März-Veranstaltung des Jüdischen Kulturbundes brachte einen Cello- und Klavier- Abend mit Erich Lanckrcr (Klavier), Gottfried Zeelander (Cello), Leo Schönbach (Begleitung). — Der Synagogen- Chor unter Leitung von Kapellmeister Leo Schönbach veranstaltete am 16. März sein diesjähriges Wohltätigkeitskonzert zugunsten der Jüdischen Winterhilfe. Der erste Teil brachte Opernarien von üoldmark, Verdi, Lort/Jng, Leoncavallo usw. In gewohnter Meisterschaft sangen Frau Fränze Rosenthal, Halle, und Herr Sonnabend (Soniui), Leipzig. Den zweiten Teil füllte ein heiteres Funkpotpourri aus, das von Schönbach liebevoll und sachgemäß zusammengestellt war. Heitere Lieder, lustige Schlager mit exakter Unterstützung und Untermalung des Cliurs, sowie vierhändig gespielte Ueberleitungsmusik wechselten in bunter Reihenfolge miteinander ab. Der chursoiistische Teil war bei den Damen Joseph, Singer, und den Herren Glückmann, Kaufmann, Weinroth in besten Fiänden, Am 20. März wurde das Konzert für die Betreuten der Jüdischen Winterhilfe wiederholt. Mannheim. Im Jüdischen Lehrhausc schilderte Frl. Dr. Rieß (Frankfurt a. M.) „Gestalten der Bibel", vor allem Joseph und Elias. — Bei der Purimfeier des Verbandes der polnischen Staatsbürger Mannheim wirkte die Stuttgart-Heilbronner Kleine Künstlerbühne unter Leitung von Sally Kosten mit. Daneben machten sich besonders Else Rypinski als Harfenistin und Begleiterin, Ilse Reiß mit hübschem Stimmaterial, Herr Dziza als Gast und Marianne Bcissinger mit Tänzen besonders verdient, während die anderen Mitglieder der Kleinen Künstlerbühne weniger befriedigen konnten. — „Zwei Stunden Lachen mit Alfons Fink" bot am Nachmittag für die Jugend und abends vor ausverkauftem Saale der „Liederkranz", wobei neben Fink selbst besonders die stimmlich wie im Vortrag gleich charmante Trude Kanter und Max F Irnberg als Begleiter befriedigten, während leider der Tenor Fritz Blum sanglich nicht auf gleicher Höhe stand. —nn. Zionistisches und Gemeindeleben Elbing. Auf Kiiiladung der '/JJOs;«uch vor den Mitgliedern der SynaimtH-nwriieiiHlt: Georg K o p _v tl I o w s k i über das Thema „Das jüdische Volk im Kuujif um Palästina". M.-Gladbach. Am 9. Mjiz sprach Dr. Neubörger über „Die Aufnnhmefühif'keit Paläj:in;isk*. Mannheim. In einer übel iüllleii Versammlung der ZOG. sprach Dr. Grunewald über die I'.iui]rücke seiner Reise nach Nordamerika. Der Vortrag muß infolge des grolien Interesses wiederholt weiden. Mülheim. Am 23. Februar sprach Dr. S. Wassermann, Oberhäuten, über das Thema: „Die Untersuchungen der Königlichen Kommission — Vor der Kntuclieiduiig". Die Veranstaltung war recht put be urlit. Die Teiiiivlmicr zeigten in der anschließenden Diskussion reges Interesse. — < üeichzeitig wuidu der Vorstand neu gewählt, da der bisherige Vorsitzende, Dr. Erich Falkeii&lcin, auswandert. Der Vor,und be,h:hi nunmehr aus Lehrer Einatme!, Frl. Nohen und Frl. Hann» Kaiser <KKL). Für die Zukunft wurde ein 14ta(,;iees Atbeilsprograintii festgelegt. Bad Nauheim. Am 11. Januar wurde die jüdische Bezirksschule Bad Nauheim in dem Heim der jüdischen Kinde rhcilstättc eröffnet. Rabbiner Dr. f. e v i, Mainz, als Vertreter des Landesverbandes israelitischer kelimVmsgemeiitdeii Hessen» und als Vorsitzender seines Sdiulausschusses,' hielt die Weiherede. Der erste Vorsitzende der Gemeinde, Emil Rosen thal, und der erste Vorsitzende der Gemeinde Fried- FR A N K F U RT a M. berg, Siegfr. Rothschild, übeibrachten die Grüße und Wünsche ihrer Gemeinden. Der Vertreter der Hess. jiid. Lehrerschaft, Jakob Strauß, überbrachte mit den Grüßen der Gemeinde Odenbach und ihrer Schule auch die Glückwünsche der jüdischen Lehrerschaft Hessens. Der Leiter der neuen Schule, Karl Bettmann, dankte nochmals all den Persönlichkeiten und Organisationen, die selbstlos mitgearbeitet haben, die Schwierigkeiten zu überwinden. An die Feier schloß sich ein Rundgang durch die Räume des neuen Schulhauscs an. Alle Teilnehmer waten überrascht von den schönen luftigen Räumen, die sowohl für die Sclmkäle als auch für die Schlaft Same zur Verfügung stehen, denn die Sbuie will auch die S.liiiicr ObtrhtNsciu und des benachbarten Gebiets erfassen, die nicht todi.h von ihrem Wohnort zur Schule hin- und zuriickfaliien können im I ihnen Unterkunft und Verpflegung in der Schule selbst gewahr cn. Für Spiele und Freizeitgestaltung steht ein Garten zur Verfügung. Die Schule ist aufgehallt als eine Volksschule mit. erweiterten Lehrzielen (fremdsprachlicher Unterricht). Sie witd zur Zeit von 90 Kindern besucht. Ncuamneldungen nimmt der Schulleiter entgegen. Rabbiner Dr. Max Nussbaum spricht In dDF^DFN Mittwoch, 31. Man, um 20.1 S Uhr Henriette Schlo-Saal, Zeughausttr. 1 Palistina im Brennpunkt dar jüdischen weifproftlematik Di» Situation der Juden in d«r Welt. Die Goluth: Wirklichkeit, Illusionen u. ßefrelungsfendenzen / Audorpolästinantiidho Emigration s Territorialitmuj und Alijah y Vor der Entscheidung de' Käniglich. Kommission / Die Zukunft Erez Israels Der Glaube an unserVolk/Unterallen Umständen Zionistische Vereinigung für Deutschland Neuwied. Itn b e r i> e r über „Wir UeUiiCe —, Versiul Norden. Die Jiid konzeit. Die Veran-taltunp; wurde hauptsächlich des Syii,i;<D!r1 n-Ciiors bestritten. Die Soli des Dr. Neuder Synagogcnpemeinde sprach ndciuitg nach Paliistina — Wandelung nach einer in und si'ziichcn Auseinandersetzung", sehe Wintcihüte veranstaltete ein Wohltat igkeitsvim dem Uuartetl Kantor Kl aber und urmahmt von einem Streichlrio. Traditionellen veranstaltete die Chewra-Kadischa ihr Stiftungsfest. Lehrer Kurt Singer hielt die wurden hegKitet Nordhausen. am 21. Februar Festrede. Nordwestdeutschfand. Oldenburg i. O.: Arn 1. Marz sprach Max W e i n e r, Hannover, in der ZOC. über das Thema „Im Kampf um Erez Israel, — Die Juden vor der Kgl. Kommission". — Delmenhorst: Am 2. März fand ein« grölicre Veranstaltung stall. Max Weiner, Hannover, sprach zu dem Thema ,,Ini Kampf um Krez Israel. — Die Juden vor der Kgl. Kommission". An das Referat schloß sich eine rege Aussprache an. — Anrieh: Max W eine r, Hannover, referierte am 3. März in der ZOG. über das Thema „Im Kampf um liret Israel. — Die Juden vor der Kgl. Kommission". — Norden: Am 4. März veranstaltete die Zionistische Arbeitsgemeinschaft einen Vortragsabend. Mai W eint r, Hannover, sprach über das Thema »i'Itu Kampf um Erez Israel. — Die Juden vor der Kgl. Kommission". Nürnberg. Der ostjiidisdie Verein Achi-Fser weihte am 5. Scliwat ein neues Sclcr Thora ein. Von der Kultusgemcindc erschienen Rabb. Dr. Heil brotin uttJ Dr. Andorn sowie Komm.Rat Rosenzweig und Herr Fev hlttiraer. Ferner war die Adas., Jisroel vertreten durch Prof. Dr. Taohatter und Alfred Klugmann, die ChewTa Kadisrha durch Herrn Gulniann, der Verein Geniillus Chassodim durch Herrn Schwarz, die Talmud Thora durch Herrn M. Klugmann. — Der 1. Vorsitzende Chaim Katz begrüßte die Gä^te. Es folgten Reden von Dr. I. ilambcrger und Rabb. Dr. Heilbronn. Oberhausen. In einer Veranstaltung der Wizo zeigte Hans Damidt am 10 Februar die jLkhtbildstreifcn Nr. 1 und 2 des KKL. Osnabrück. Am 6. Februar sprach Dr. Fritz Ikenberg in einer Ortsgruppenvcranstaltung über das Thema: „Wanderung nach Palästina — Wanderung nach Uebcrsee". Pirmasens Der Jüdische Pfadfinderbund Makkahi Hazair veranstaltete ein Mntleren-liürluirg., .eniinar für seine Chawerim aus Pirmasens, Kaiserslautern und Saarbur ken. bei dem Rabb. Dr. Lothar Rothschild, Saarbrücken, und Martin Hirsch, Frankfurt a. M,, referierten. Recklinghausen. Arn 3. Februar sprach Dr. Fritz Ikenberg in der ZUG. über das Thema: „Engländer, Araber, Juden". Regensburg. Arn 28. Februar sprach in der ZOO. Dr. Georg Joseph thal über da; Thema: ..Judi nschii k.sal und Zionismus in der Welt". Am 6. Marz sprach Adolf Pollak über die „Situation nach der König!. KommMon". Rostock, Die Israelitische Landesgemeinde Mecklenburg hielt am 7. März die Jahresversammlung ab. Auf Antrag des Oberrates ist die Amtszeit der Abgeordneten auf ein Jahr verlängert worden. Aus dem Itcrieht des Vorsitzenden des Oberrates, Max Samuel, geht hervor, daß die Abwanderung von Mitgliedern unserer Landesgemeinde, besonders aus den kleineren Städten, unvermindert fortbesteht und dadurch der Bestand der Landesgemeinde erheblich ge fährdet wird. Der vom Oberrat vorgeschlagene Etat wurde angenommen. Im Anschluß an die LainlesverSammlung fand ein Gemeinde-Nachmittag statt unter Mitwirkung von Dr. Landau (Berlin), der über „Jüdische Propheten" sprach, und von Max Mansfeld (Berlin), der jüdische Gesänge zu Gehör brachte. Stuttgart. Die ZOG. vciatbUiItetc am 24. Fibmar eine Purimleier, die überaus gut besucht war. Aus dem Programm heben wir hervor: ZOG.-Töncndc Wochenschau — 6 Chaluztin spielen und singen — Tarantella von Tricolelli mit Tanzeiniage — Flegie auf den eicht nach l'.ilä-fina wandernden Zioni\tcn. Die Hcgntfumg erfolgte durch M. Kaufmann, Hein?. Abraum« itz, Kiwi» Alter in Wort, Gedicht und l.ied. — In der letzten Weihe -,;>r,ir)i Dr. Freund über Fragen der lieruf-attsbildung, besonders im Hinblick auf eine planvolle Auswanderung und Unisc'iiriiiiing. Sowohl der Vortrag als auch die Sprechstunden waren gut besucht. — Die Arbeit steht zur Zeit unter dem Zeichen der am 4. Marz bi^rinienden KH-Aktion. An Veranstaltungen sind jetzt Ort-gruppenabcude und lntensivkreül in Aussicht genommen. Wormi. Vom 26. bis 28. Februar veranstaltete der Makkabi Hazair ein Mittleren-liildungss,.miliar, an dem Chawerim aus Worms, Kaiserslautern und Mannheim teilnahmen. Es referierten Rabb. Dr. Metzger, Landau. Lehrer Richard Fuchs, Mainz, und Heinz Gochsheime r, Frankfurt a. M. Zwickau (Sa.). Am 4, März beging der Vorsteher der Israelit!. seilen Kcügioiiigeiiieinde u:.il d», VoislundaiiHs; Ortsgrup|>e, Direktor Karl Stern, seinen 50. <; stammt aus Montabaur (WV-VtwaM). \ "!i . Marburg und Würz!»arg, wo er einem Kreis jii miker beitrat, hat Karl Stern seit »einer Herrn öffentlichen Angelegenheiten ov le Inien , c e; i tor Karl Stern ist Au-■ :m!c.:ig!i. d des S.u h täeineiiidt'verbandes uisl in de a ^O'ueraic.« aoi.' (äe-meindekomntission bei der /'iosa i-lim \"ir; land an. Seit vielen Jahren .nbeitet er uneiari Hajes:,».!. Er wurde in den Au .,< ii Beirat der Jcwish Agcncy tur Die der Zionistischen el im tstag. Karl Stern eiia'r Studienzeit in Misch aktiver Akadeiatigkeit den jüdisch- •;i Mgebi acht. Direkoi ~"lien Israelitischen Kr gehi'-rt auch der iniipim; für DeutschoIii. h für den Kcren Hajessod und in den Ankündigungen Hamburg: ZioiiLsti* h-Ak."!vii.i.. her Klub. Um Uhr, im Heim, Kpp>. ud"t ier liaütii 6, Pt »:. I ztige im aiabis,heii Keeht". Am 1. \psü, '• Üauni 6, Jehuda Manai.,: „bi.ii.he Aibeit als — Kol«! ZOC. Am 31. Mais Mitgllcdta-vel ■ die Wiiitertätigkcit, VUi »hüifii lür kotii't.cr.di rent: Dr, Gerhard Hu,low. AkfUe'U-r II 'i ht: Otto May (20.45 Uhr, < so ilh u-tr. Ii; 22,. 12. April spricht in der Milgli-dtrv« i .. -nnd'i borg über „Die liedintnog <j• -r Kj--e|ih> gieiiv — Nordhausen: ZOÜ. Am 30. Merz Voll i e; am 30. Mäiz, 20.30 r. «'tut < *oct.: ..Streit- Jo'SO Uhr, IsptHaxlorfer n.ue inale forderun^". uiaiiloe;'. ISeriell! Ül)cl Alb. Csj.enode: Refe- Asc ri. hl siat i. R. - Leipzig: /<>'">. Arn ng Dr, Eduard Hlumi'ir 'hu judi.T ire Volk". Laiidgerichtsdircktor a. D. Alterthum, Leipzig: ,,Illusion und Wh Mi. hkut". Familien - Nachrichten V. .r-äi zeiuh. der ZOG. Uochuni, liiuekstr. 54, und (J begeht Der langjährige J. Klausner, 50. Gebui tstag. Frau Jeaimette S ü ß - S c h ü 1 e i n. Haibcrsta.lt, geht am 1. April den 83. Geburtstag. eine am iiidercpräsentant 30. Marz den ■hmarkt 12, be- Bar Mizwah-Termine Am 3. Apnl (22. Nissan): Mordechai Malow, Sohn von Sclimuel Malow, Frankfurt a. M., Schützenstr. 9. Ein Vorbereilungslagcr der Wizo. Atn 18. Februar begann im Landjugendheim W i 1 h e 1 m i n e n h ö Ii e bei Hamburg das erste Alijah - Vor bereit ungslag er der Wizo. Ueber fünfzig junge Mädchen aus dem Kattien Reich, die mindestens ein halbes Jahr Hachseharah hinter sich haben, sind in diesem Lager zusammengefaßt, um vor ihrer gemeinsamen Alijah untereinander Kontakt zu bekommen und die letzte geistige und fachliche Vorbereitung für die Alijah zu erhalten. Die hauswirtschaftltche Arbeit, die die Vormittage ausfüllte, hatte nicht so sehr Hedeutinig als Berufsausbildung oder Hachscharah, sie bot vielmehr den Leiterinnen und den Mädchen Gelegenheit, zu erproben, wie sie sich bei der Arbeit zurechtfinden. Dagegen lag die Bedeutung der Arbeit in Hcbräischkiirsen und Arbeitsgemeinschaften im Lernen selbst. Jeder Nachmittag war mit intensiver Schülungsarbeit ausgefüllt. Jehuda Markus hielt einen Kursus über „Palästinensische Gegenwartskunde" ab, Dr. 1! r o e Ii e s leitete eine Arbeitsgemeinschaft über „Zionistische Geschichte" und Frl. Dr. Lyon gab einen UntcrnVhl über „Hygiene in Palästina" und Anleitungen zur „braten Hilfe*'. An jedem Tage wurden zwei Stunden Iwrith gelernt, Dr. Holz gab den Unterricht in zwei Gruppen für Anfänger und Fortgeschrittene. Allwöchentlich fand unter «ier Leitung von Dr. lloiz eine Ssicha über „Jüdische Geschichte" statt. Neben diesem Tarbuth-Programm blieb nur wenn; Zeit zur freien Ausgestaltung übrig. Dennoch ist aus diesem Lager bald eine gute Gemeinschalt «»worden. Am 21. Mär/ fand das Lager sein Ende. Aus der regelmäßigen \rbeit der vier Wochen ragen einige Tage heraus. So werden die Mädchen wohl noch lange an ihre Purimfeier zurückdenken. Ein Höhepunkt war auch der Besuch von Jochewet bat Rachel, einer Palästinenserin, die aus eigener Erfahrung über das Leben in Erez Israel erzählen konnte. VERSCHIEDENE ORTE Bank Hypotheken Immobilien Sali Kauf mann Frankfurt a. M., Zell 11» / Tel. 27076 Spelinlabtcllunsri Vermtigensanlage in Palästina für Auiwandtrar JETZT ut dl. SCHÖNSTE ZfIT für PALÄSTINA Buchung für all« tlnlan Bordgeld * Rei»ekredi!briefe usw. »•■••tili« * Orient Lloyd Vartr«ttuna Frankfurt am Main, Alfrsd Adiar Sf Inwfl 9 Telefon 24961 Anzeigen «Annähmet Frankfurt a. M. Gr. Boekenheimer Str. 29, I. Ruf: 23977 ▼•rtiwlarbaraih aat ABfotrdant RADIO Iehrenfeld Prankfurt a. M., Zell 104 Wir Beraten sie hcmm Kaffee — Tee — Kakao Weine — Lebensmittel m «MiMter IM* Witwe Hassan Filialen in ullm Stadtteil« Geschwister Gutmann / Damenhtite Zell 99 Frankfurt a. M. 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