Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 42 (1937)
- Issue
- Heft 22 (19.3.1937)
- Date
- 1937-03-19
- Page
- – (sequence 16)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 87% known words query
- IRI
…/2651273-2653625-2653647--30469-2685020- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
Seite 16 JODISCHE RUNDSCHAU Nr. 22, 19. III. 1937 offensichtlichen Anstifter und Abenteurer als den überzeugten Sehwarmer geglaubt, um so mehr, als die Jugend, die die Zeit der Saat ist und die der Uneigcnnüt/igkeit sein soll, in der Bearbeitung wie in der Darstellung etwas zu kurz kam. Dieser keiiberii mit seiner Macht- und Staatsidee war von vornherein sehr erwachsen und festgelegt. Und da gerade meldet sich der Zweifel: wie weit glaubt dieser nüchterne Kopf an seine eigene Erfindung von den verlorenen Stämmen Israel in der Wüste Chabor, über die sein Bruder herrscht, und die mit großer Kriegsgewalt den Kreuzzug gegen die Türken unterstützen sollen? Ihre Kriegsbeute soll chnn der Besitz von Palastina sein. Es wäre für Reubeni wohl am schlimmsten ausgefallen, wenn die Großmächte seinen Vorspiegelungen Glauben geschenkt hätten. War er wundergläubig, war er trunken von seiner Zeit? Verführer sind immer nur interessant, wenn sie in demselben Maße Verführte sind. Der Jüngling ist nach zwei kurzen Szenen aus dem Elternhaus und dem Prager Ghetto entwichen. Der Realpolitiker, EINBERG-HEMDEN..........RM 5.90 EMBERG - BLUSEN..........RM 3.M KAUFHAUS AM S AVI G NYPLATZ, GROLMANSTR. 27 Verlorene Autorität B der sich nun mit kriegerischem und fürstlichem Ansehen aufspielt, verhandelt mit dem Rat der jüdischen Gemeinde in Venedig, mit dem Papst, mit dem König von Portugal, handelt einmal um moralische, einmal um politische, einmal lim militärische Unterstützung. Wir werden also nach dem Kornau von Brod in die verschiedensten und repräsentativsten Zentren des 16. Jahrhunderts geführt, was von der Bühne Cmen beträchtlichen Aufwand verlangen müßte. Der Regisseur Ernst U o s e n b a u m ist solchen Ansprüchen zuvorgekommen, wie sich das auch für eine Jugendbühnc gehört. Ks hieß da sparsam sein, und so ist die Primitivität nur zu billigen, die sich mit einer einzigen Dekoration begnügte und die wechselnden Schauplätze mit geringen Veränderungen andeutete. Die Jugend wird auch so ein gutes Stück jüdischer Oesclmhlc kennen lernen, wie ja das Drama nicht mehr als tine Chronik sein will. Iis ist andererseits der kaum zu tilgende Nachteil «»'.eher Bearbeitungen nach Roman oder Historie, dal! viele Personen auftreten, ohne eine Spur zu hmterkis'.'.'ii, und dal', der Held, der im Grunde immer allein bleibt, ir.it (Itin-nulen Scib.-terKuiterungcri zu viel Platz auf der (inline linnimmt. Diese Leere um ihn füllt sieb, erst am Schluß, wenn hVuluni ni einem Gegenspieler kommt. Das ist Salomo M >> I c h o, der junge Maranne, der iiier wie in der Geschichte zuerst als Diego Pires und höherer Würdenträger des portug.e-iselien Mi.f.s .mitritt, um dann von messianischer I-.rwartuni.'. von einer judi-chen fkstasc zu brennen. Der echte M-hw.-ii mer .Molch» macht K'eiiheni zu seinem Messias, d-n er sieh nicht politisiert oder verweltlicht denken kann; er weil! nichts von der .Wacht, die sich auch am Bösen stärkt. Seine- I cuersccle wünscht sieh nichts Besseres als den Scheiterhaufen, zu dem er auch als abtrünniger Christ durch ehe Im|iiiMii;>>i verdammt wild. Und die Inquisition bringt alle l'i.ine Reubenis zum Scheitern. Der Realpolitiker hat sieh verrechnet, und gerade die reine Idee in einem reinen Menschen hat ihn widerlegt. Als Staatsgefangener Karls V., mit dem er zuletzt zu verhandeln suchte, ist Reubeni wieder allein, ohne Gelahiten im Leben uml im Tode. Hier erst wurde das Stuck warmer und es endete als menschliche Tragödie. Die vielen einzelnen Szenen, die sich alle mit schlichter Sachlichkeit abspielten, wurden jedesmal mit Beifall anerkannt und am Schluß wurden alle Darsteller mit ihrem Regisseur nach Verdienst ihrer Anstrengung gerufen. Es war schon der Zahl nach ein großes Aufgebot, von denen Wern e r H i n z e I m a n n als Molcho, Georg Jacobsohn als Macchiavclli, dann in mehreren Rollen Paul S k o t z k v, Bert Baer und Fritz Ritter eine besondere Erwähnung verdienen. Arthur F.locsscr Die Vortragsreihe des Jüdischen Lehrhauses über das Thema „Autorität" fand ihren Ausklang in Ausführungen, die Dr. Max Grunewald, Mannheim, über „Autorität und Gemeinschaft" machte. In prägnanter Form legte er die Problematik dar, die sich aus der Tatsache entwickelt, daß dem heutigen Judentum die Autorität verloren gegangen ist. Dieser Prozeß ist seit dem Augenblick zu verfolgen, da die Juden aufhörten, auf der Ebene des Gesetzes zu stehen. Die Emanzipationszeit ist begleitet von dem Versuch, sich ausder religiösen Ordnung zu befreien. Dieses abgestreifte Gesetz aber enthielt die Grundlage jeder Atitoritätsbildung. An die Stelle der Normierung des Lebens (durch die Halachah) trat eine schrankenlose „Agadisicrung", und wir stehen heute vor der Frage, wie weit die Grundlagen der Halachah wieder zurückzuerobern sind. Das Chaos, in dem wir leben, läßt nicht erkennen, wie dieses Ziel zu erreichen sein wird. Grunewald erinnerte daran, daß B i a I i k die Wiederbeschäftigung mit den Prinzipien der Halachah forderte und nach festen Begriffen suchte, die sich nicht „agadisieren" lassen. Andererseits darf man freilich das Halachischc nicht als etwas Starres betrachten; Mischna und Oemara zeigen uns, wie sich die Halachah in ständigem Fluß befindet. Hinter der Abwendung vom Gesetz steht zugleich die Abwendung von der Geschichte. In vielen Menschen ist heute das Verlangen wirksam, geschichtslos zu sein und ganz naiv neu zu beginnen. Am klarsten ist dieser Typus in einem bestimmten Teil der palästinensischen Jugend ausgeprägt. Autorität im Judentum aber ist nach Grünewalds Ansicht gebunden an die Anerkennung einer wirkenden Geschichte, von der wir uns nicht emanzipieren können. Solange das Gesetz anerkannt war, gab es auch gesellschaftliche Mittel, um seine Durchführung zu erzwingen. Die Autorität des Religiösen ist aber nicht zu denken ohne die Persönlichkeit. Hier sieht Grünewald eine Chance in der Entwicklung der jüdischen Welt: wieder Vorbilder anzuerkennen und ihnen nachzustreben, das Charisma auf sich wirken zu lassen. Wie aber ist Autorität durchzusetzen? Es gibt heute nur eine Form der Gemeinschaft: die kleine Gruppe, die heute allein als echte Lehensgemeinschaft sieh zu bewähren vermag und in sich Autorität verwirklicht. Zerstörte Autorität bedeutet ein zerstörtes Vertrauensverhältnis zur Welt. Uns tun Maßstäbe not, nach denen sich das Leben ausrichten kann. Wenn der Maßstab des Gesetzes nicht mehr da ist, dann muß die Persönlichkeit oder die Idee Maßstab werden. Ohne Autorität aber gibt es keine Erziehung. Darum bedeutet diese Frage für uns so außerordentlich viel. Es geht bei ihr um wirkliche Lebensentscheidung. Im Suchen der Menschen nach Autorität läßt sich aber wenigstens dieses eine Tröstliche finden: es spricht daraus ein ungebrochener Wille zum Leben, der immerhin die Voraussetzung für das werdende Neue ist. Dr. N. Tanzabend Elsa Caro Elsa Caro (mit ihrem Künstlernamen Juana Matt erska) stellte sich im Briidervcreinssaal dem Berliner jüdischen Publikum vor. Ihr Tanz. — in besonders schönen Kostümen — nähert sich oft der Pantomime. Am besten gelang die „Regenbeschwörung", für die gewisse Riten feststehen und die ihrer heiteren undämonischen Natur am besten lagen. Elsa Caros Tanz ist eine grazile Kunst, leicht und anmutig, schwebend. Im Wiegenlied nähert er sich allerdings einer Romantik, die wir heute nicht mehr gelten lassen. Rückhaltlos anerkennen darf man ihre Mädchentänze nach italienischen Volksmelodien, ihren kleinen slawischen Zigeunertanz und vor allem ihren Valse triste, der die schönste Leistung dieses Abends war. Langsam beginnend, dann schneller und leichter und Melodien hingegeben bis zur heiteren Gelöstheit, begriff man, daß diese leichte heitere Kunst ihr eigentlichstes Gebiet sei. Wo sie mit großen Schwüngen Leidenschaft zum Ausdruck bringen wollte, griffen ihre Arme ins Leere. Und doch sind technisch alle Vorbedingungen vorhanden: Ein wundervoll trainierter Körper, eine vorzügliche Armtechnik, Leichtigkeit und Kultur der Bewegung und vollkommene Beherrschung jedes Muskels. Das zeigte sie vor allem in den langsamen Tänzen und am besten in dem schwierigen Tanz, mit gebundenen Knien „Der gefangene Vogel fleht um Befreiung" (nach Musik von Strawinsky). Was ihr noch fehlt? Neue Tänze und klarere Erkenntnis ihrer wesentlichen Begabung. Das Schwerterschwingen gelingt ihr nicht, dagegen gelingt ihr fast jede gewünschte Figur, die dekorativ ist oder schön. Am Flügel begleitete der ausgezeichnete Pianist Leo Taubmann, am Schlagzeug Hildegard L e w i n. Das Publikum nahm die Tänze dieser starken Begabung mit außerordentlichem Beifall auf. Hanna Schlesinger (Ruth Morold) Von der Jüdischen Winterhilfe Die nächste Haussammlung (Peßach-Haussammlung) findet am Sonntag, dem 21. März, statt. Wir bitten alle Spender, sich neben dem laufenden Opfer mit einer Sonderspende zu beteiligen. Postscheckkonto der Jüdischen Winterhilfe: Berlin 93446. Foto . Herbert jjonnsnfeld Liederabend Sabine Kalter. Bei dem starken Verlangen nach exponierter Solokunst sehen wir dem Auftreten Sabine Kallers in Berlin mit großem Interesse entgegen. Wir erwarten von dieser Sängerin von Format mit einem ihr nachgerühmten, ungemein schönen, weite Toriskalen umspannenden Alt, eine der künstlerischen Erlesenheiten. Garant dafür ist ihre bisherige erfolgreiche Laufbahn als Opern- und Liedsängerin. Mit einem Schlage bekannt machte sie die Altpartie in der „Oedipus Rex"-Aufführung in Berlin unter Leitung Klemperers; bald darauf konnte sie diesen Erfolg als Carmen vertiefen. Es folgte weiterhin die Herausstellung hochwertiger Profile einer Lady Macbeth, Amneris, Eboli, Brangäne, erfolgreiche Gastspiele bei den Wagnerfestspielen in Paris, an der Royal Opera Covent Garden, London, der Grand Opera Paris usf. In allen Kritiken wird ihre vollendete Gesangskunst, edelste Darstellung vorbehaltlos zugesprochen. Somit verspricht das am 20. März, im Brfidervereinshaiis stattfindende Konzert mit Leo Taubmann am Flügel eiti; künstlerisches Ereignis zu werden. —rg. Rabb. Isi Broch verließ in diesen Tagen seine bisherige Tätigkeit an der Synagoge des Pankower Religionsvereins Agudath Achim, um einem Rufe der Gemeinde an eine Synagoge des Westens Berlins zu folgen. Er hat seit 1929 im Pankower Bezirk gewirkt. B. NEUN ANN Kurfürstendamm 205 J ( 3716 PIANOS Artwill. Sport tnh.: Loewanthal Berlln-CharloHenbg. Kalaar.Frladrldi.StraBa 50a Laden und 1. Etage ' Palästina- Ausrüstungen!. cnaluzim g.Teurtstm Sportand Beruf«- bekleld-tm*? jeder Art Ihre Hochzeit» Ihre Familienfestlichkeit Dar beim HERREN 0 B E RH EM OER Stets das Neueste Preiswert und gut S. Ehrmann vorm. Friodler Berlin S Berlin N Kottbuiser Damm 12a Badttr. 59 Klavierstimmer Konzertstimmer seit 190« Ctg. KeparalurwerkitaU M.l-<l'....l <!.-r ju.l. CV;.,.in<!„ ffaufe »lünrfig gebrauchte Pianos B -1 <>V7S An,|s,„Wr Str. V. ARKEN ankauf-uerkau! M H G.8r ■'Vl.'"-=.M...r:.:i>..t„l„ ■ w» ■ Philipp Kosach (Co. BH Wm BerUn C 2, BurgitraBe 13 Anzeigen - Annahme - Stellen HF K Hugo Kaufmann Erat kl. Ausführung In und anßer dem Hanse Räume im Haus werden nicht berechnet Restaurant n. Sf adlKfiüie ... Auf. a ,. c„.m. Berlin W62, KlelststraBe 14 / Ruft 25 51 09 Für die Sederabende Anmekig. rechtz. erbet. Gedeck RS! 4, Zu den Seder-Abenden Vollständiges Gedeck mit Fisch nur RM 3.— p. Abend Mnzzoth zu den Seder-Abenden unberechnet Feiertags; e-leck.......RM 1.40-1.80 Anmeldungen IU den Scdcr-Abenden rechtzeitig erbeten Tindel, Privat-Mittagstisch, Schönhauser Allee 4 Westen : Halen«««: Zentrum: Neukölln: Melnekestraßo 10 In unnrim Verlagahausa Joachlm-Friedrlch-Str. 49 bei B. D. Magnus, Ruf 9712 SO Neue FrledrichstraBe 99 Buchhandlung M. Poppelauer Neukölln, Sanderstr. 24 am Kottb. Damm bei M. Batlasch Sonder - Schnelldienst für Familiennachrichtsn und Gelegenheit»- anzeigen. Auf Anruf 919031, Apparat 89, werden Sie besucht und fachkundig beraten JÜDISCHE RUNDSCHAU OrVeirs 1W mittag- und fibenüiiscn Kurfürfttendamm 2 2, Nähe Zoo Auarichtung von Fe.tl.chkel.an. / j \ BUm. 2245 Aufsicht KasHir.-Komm. Jüdische Gemeinde Berlin Bevorzugen Sie unsere Inserenten iTAFELFERTIQE i EISBOMBEN hygienisch IM KARTON verpackt Maine Neuheit D.R.Q.M. Stets groBar Vorrat zum »otort. Mitnahm. Ab 3 RM (ainachl.Verpack.) In Barlin tr. Hau» Hat. BALSAM-EIS CAFE UHD KONDITOREI Berkel & Schwanke WIELANDSTR. (AM OLIVAER PLATZ) BaeaaMBBiBeeBBsBBi Ruf: J 1 0366 a—m—^^mam Sie speisen gut in dem jüdischen Caf6 u. Resiaurani W . »^» * 11* * tf am #c"cn Markt JUUCllUUS Bisdiofstraßc 17 OLL AN D Kurfürstendamm 61 Eingang Lsibnizstr. / Ruf 311638 Die bekannte Tanzbar I IjliÄBeStUnjn^n^^Jira^p^e^^J AN-UND VERKAUF Pianos Flügel Ankauf -- Verkauf Herer, Kiei»t«tr. 1t B S 2727 Blüthner- PlSnO brauchte«, billig verkäuflich. E^rincreruicr A nknuf reo Pianos, Flügel Schachschal Kiavi^rnia'.-her NOSS,Trt>«kowttr.22 Telephon: D 5 310« Bücher gante Bibllothekon kauft ständig TEPPER DahlmanrutraBe t am Bhf. Charlbg. Ruf. 96 34 12 Mnungsauisiiiigeii M. Rothberg. Karfürslendsmm 133. Gut« Preis« mieten Sie durch meine lariffj. Erfahrungbei Durchführungde» freihändigen Verkaufs, Erfo'jje nachweisbar. Anruft »I 7 S63* 9-li Uhr Herrn. Jacob, Grabow/Meckl. Kassa-Käufer für unsortierte und sortierte Lumpen aller Art Unter Nr. 212 zugelassener Sortierbetrieb - modeiiKieider- —i Sümrnerkolleklion. Große 40— 42, preis* wert an Private ta verkaalenu A. Eckor, Berlin MV 8, Kranenstr. 12 Ruft 11 18 68 Bücher ■Mit Die Fundgrube Grolmanstrad« 38 J1 Bismarck 2676 Bacher Wblietliaken, kauft »«.tiqisriit Waith») Marlin- Lutber. Str. 4 Barbarotu (B 5 2855) _ _ _ _ samt ttoiJJMjuihl. gegen Nasie PersapfeDDicne^i^ Perser-Teppichs u Brüchen kttst" nSchsIzahl. Firma L, Hartheimer, Oriantteppiche, W15, Meinekeftr.22 iÄÄBUro-u. Ladeneinrichtungen Ankauf — Verkauf Gaers Iaraail * Co., FriadrlehatraSa 325 / A9 7t«4 Briefmarkensammlung kauft Erich Llllanthal, Charlottenburjr, Roscherstraße 13 J6 37S4 BUromöDei gebrauchte.kauft Bant- Stein, Kommandanten* atrJl/A6M«rkur83S2 Kaufe StHmOtKl, seilte Teppiche Zahle HöchBtprei« O E A PoUdamer StraBe 129 B 1 Kurfiirat 0871 Bücher Blbllothakan kauft Un»«r Madaittr.l / E 9 3664 ANKAUF - VERKAUF -Ameig-en gehören in die Jud. Rundschau Textilwaren kauft flieajen Kasse Trikotagen, Kurzwarenlagsr, auch Restbsst&nde Kamme auch nach auswärts. Sonnenfald, Barlin SO 1B, Midiaelkirchstr. 26 t Telefon: E2 2983 Kaufe (regen Kasse "aT©XtiIls/ail*©B KonfaktloiM-, Trikotagen-, Karxwaran-Lager, auch. RaatbaatHncfo. Komme auch nach auswärts JOSEF WEINREICH, Bln.-ächSneberjf, GrunewaldatraSe 60, Telephon G7 2764 Kauf« aaaen Kassa Textilwaren Herrenkonfektion, Kurzwaren, Trikotagen, auch Restbestände. S. SehlOBalbarg, Berlin C S, HalllgagalatatraBa 35 / Tal. E Z 1172 Fußbodenbelag IValoar — Linola«« kauft 1»' Uan, Mrr.ba.raar Str. », Ruf M iufend Ruf M13 40 Die J0d. Gemeinde. Konatanz, deren Nutrn durch Brand vernichtet wurden, sucht aofort Lewandowskl, Ii Tdl.f.Feiertg. Kirsthner, Synagogenge$&ngK, 1. und II- Teil Offerten mit Preisangabe an den Sy o a jro jr a nrat KonataiiB Gummimäntel für Herren und Damen Gelegenheits-Posten i m m e^r lagernd. Direkt vom Schneider BrUnZWelg, Berlin, Rungestr. 9, Ruf:671681 Verlangen Sie bitte Anielgen-Prelallata Kielderannauf. Anzüge, Pelze höchntzahiend Ch„BiimiraMtr.si, tsBlttin8ar.C4 4MS Ankauf Kleff, modern. Herren., Schlafu. Spei sex.mm., Stilmöbe!, Peraerteppiche, Deutschteppiche etc. Relchif, Krumme str.60.c1stpi.e2e1