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Jüdische Rundschau · 1937-03-16 · Heft 21 (16.3.1937) · page 1

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
42 (1937)
Issue
Heft 21 (16.3.1937)
Date
1937-03-16
Page
– (sequence 1)
Language
German
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19. 3 1937 Nr. 21 / Jahrgang 42 Preis 25 RpfJ JUDISCHE RUNDSCHAU SArtftlaltamg.Varlag a. Aanlgatronraltaaft BarllaW 11, M.Inakaatr.l» fontrafi lumtl-MBUiHt Jl (Bismarck) 9031. — Bamiriprsii «iiucMicBlieh Baataltrald i« Momt RM 2,-, j, Vierteljahr RM 5,75, bei Abholung RM 1,88 biw. RM 53% — PortKheck Konten der Vertrieb« - Abteilung! Berlin 71573 (für GroB. Bertin\ Berlin 17392 (für dai übrif» Reich>. In Fellen höherer Geweit befteht kein Anapnich auf Nachlieferung oder Erstattung etwa schon eexahltar Besaz*r<bnhran. — Eraehalat Jaden D1 abataf Bad Fra11af■ BERLIN t*snn tD^3 *n DIENSTAG, 16. MÄRZ 1937 Gütig i Anol^BpreUliat» Nr. 5. Di« 12 psspalteoo mm - Zeile 20 Rpf., für Familien * Nach richten 15 Rpf. Für die Aufnahme von Anzeigen in bestimmten Ausgaben oder mn bestimmten Plätzen wird keine Gewahr geleistet Gelegenheit». •Bieiyen mir rejen Vorauszahlung auf Postscheck - Konto Berlin 71618 oder bar Montag bis Freitag 9 —-18 Uhr. Annahmeschluß für 6im Dienstag »Ausgabe Montag 10 Uhr, für die Freitag -Aasgab* Mittwoch 13 Uhr- (Für Familien-Anzeigen am Tag vor Erscheinen 13 Uhr) Der Zionismus erstrebt für das indische Volk die Schaffung einer öffentlich - rechtlich gesicherten Heimstätte In Palästina. (Baseler Programm) Umworbener Islam Die polnischen Hochschul-Unruhen Interessante Aussprache im Senat Anläßlich der Beratung des Budgets des Unterrichtsministeriums kam es in der vergangenen Woche im polnischen Senat abermals zu einer Aussprache über die judenfeindlichen Ausschreitungen an den Hochschulen. Senator Chzanowski beklagte es, daß sich die polnische Jugend nicht Rechenschaft darüber gebe, welche Gefahren Polen durch Anarchie drohe. Es sei nötig, ein s t r e n - Jeres Regime in den Schulen einzuführen. Die ugend kenne nicht die Geschichte Polens. Es müsse in ihr erst Respekt für die Ideale eines Koszciuszko und Mickiewicz geweckt werden. Brüderlichkeit und Menschlichkeit seien vielleicht Losungen, die heute in der Praxis nicht leicht zu befolgen sind; das heiße aber noch nicht, daß man diese Losungen herabsetzen und ihre Träger verunglimpfen dürfe. In einer Zeitschrift der nationalen Jugend sei behauptet worden, diese Losungen seien nichts als ein schönes Spielzeug, das von den Juden erfunden worden sei. Auch wenn man sich.zu dem Grundsatz bekenne, daß Schutz vor Ueberflutung durch ein fremdes Element nötig ist, dürfe man tro'.zdem nicht Menschlichkeit und Brüderlichkeit verwerfen und statt ihrer Gewalttätigkeit verherrlichen. Eine sehr scharfe Rede hielt der ehemalige Rektor der Warschauer Universität Prof. M i c h a 1 o w i c z. Er führte eine Reihe von Gewaltakten nationalistischer Hochschiiier an, die zum Teil auch gegen polnische Studenten gerichtet waren, die den Regierungsparteien angehören, und erklärte u. a.: Wir selbst tragen einen Teil der Schuld an den Vorgängen an den Hochschulen. Es gibt Uebelstände, die ausgemerzt werden müssen, weil sie uns einer Katastrophe entgegenführen können. Die jetzigen Rassenkämpfe sind nur eine vorübergehende Erscheinung und das Vorspiel zu anderen leidenschaftlichen Kämpfen. Senator Prof. Schorr befaßte sich mit der Situation des jüdischen Schulwesens und wies darauf hin, daß der in das Budget eingesetzte Beitrag zur Befriedigung der religiösen Bedürfnisse der drei Millionen starken jüdischen Bevölkerung nur als ein symbolischer bezeichnet werden könne. Der Redner setzte sich nachdrücklich für die Rechte des hebräischen Schulwesens ein. Er forderte, daß bei den Schulkuratorien Instruktorenämter geschaffen werden, durch die die Durchführung des Programms für den jüdischen Religionsunterricht ebenso überwacht wird, wie dies bei der Durchführung des sonstigen Lehrplans geschieht. Gesundheitsschutz and Arbelterfüraorge Auf eine Anfrage des Abgeordneten McGovern über die Möglichkeit der Einführung einer Arbcitsloscn- und Krankenversicherung durch die Palästina-Regierung sowie die Errichtung von Kinderkliniken und anderen Institutionen zur Förderung der Volksgesundheit antwortete Koionicnminister Ormsby-Gorc in der Unterhaussitzung vom 10. März, daß nach Ansicht der vom High Commissioner 1932 eingesetzten Kommission für Arbeitsgesetzgebung die Einführung der obligatorischen Krankenversicherung verfrüht wäre, da große Teile der arabischen arbeitenden Bevölkerung unorganisiert sind und eine derartige Geseügebung bei ihnen unwirksam wäre. Die Palästina-Regierung sei noch immer der Ansicht, daß derartige Maßnahmen zurückzustellen sind, bis ihr Erfolg mit größerer Sicherheit gewährleistet erscheint. Dasselbe gelte von einer obligatorischen Arbeitslosenversicherung. Die Palästina-Regierung sei bemüht, ihr Programm für die Durchführung öffentlicher Arbeiten so zu gestalten, daß es etwaige Notstände sämtlicher Bevölkerungsteile durch Arbeitslosigkeit beseitigen kann. Der Abgeordnete McGovern wies darauf hin, daß die Kosten der Arbeitslosenversicherung zum großen Teil von den jüdischen Lohnempfängern getragen werden. Es schädige den Ruf der Regierung, wenn Pflichten, die die Regierung zu erfüllen hätte, der karg entlohnten arbeitenden Bevölkerung aufgebürdet werden. Der Minister möge darauf hinwirken, daß die von den Arabern benötigten sozialen Reformen durchgeführt werden. Minister Ormsby-Gore stimmte der Ansicht zu, daß solche sozialen Reformen notwendig sind. Fraglich sei nur, ob die Regierung eine Zwangsversicherung für die Araber einführen soll. Es würde besser «ein, wenn der Abgeordnete statt im Parlament Fragen zu stellen, ihm, dem Minister, Vorschläge machen würde, die geprüft werden würden. Straßen- «und Brückenbau Auf eine weitere Frage des Abgeordneten McGovern gab der Kolonienministcr die Ausgaben der Palästina- Regierung für Straßen- und Brückenbau seit 1924 bekannt. Sie betrugen 1924/25 für Neubauten 14 646, für Erhaltungsarbeiten 32 638 Pfund; 1925,26: 35 581 und 44 258 Pfund; 1926/27 : 48 724 und 58 194 Pfund; 1927 (neun Monate): 62175 und 51041 Pfund; 1928 : 69 185 und 62 774 Pfund; 1929 : 48 043 und 62 245 Pfund; 1930 : 53 865 und 73966 Pfund; 1931/32 (fünfzehn Monate): 40 848 und 99 099 Pfund; 1932/33: 36 116 und 91 894 Pfund, 1933/34: 70 510 und 93816 Pfund; 1934/35: 81652 und 123 916 Pfund; 1935/36: 201010 und 126 338 Pfund; für 1937/38 könnten Angaben erst nach Genehmigung des Voranschlags gemacht werden. Als der Abgeordnete erklärte, in vielen Gegenden Palästinas seien'Straßen und Brücken, wie er selbst habe feststellen können, in einem kläglichen Zustand, und wenn man von der Regierung verlange, mehr dafür auszugeben, erfolge keine Antwort, wies Minister Ormsby-Gor« Zur Lage an den Hochschulen übergehend stellte Senator Schorr fest, daß der Unterrichtsminister zwar die Ausschreitungen verurteilt, aber aus dieser Stellungnahme keine Konsequenzen gezogen habe. Bei den Ausschreitungen handle es sich doch nicht bloß um eine Angelegenheit der jüdischen Jugend, sondern vor allem auch um eine solche der polnischen Jugend. Nicht nur unter den Teilnehmern an den Exzessen werde eine sittliche Verheerung angerichtet, sondern auch unter der Jugend der Mittelschulen, die in der Taeespressc Worte der Anerkennung für die Abenteurer liest. Die jüdische Jugend werde sich nicht in ein Ghetto einzwängen lassen, sondern ihren Kampf fortsetzen. Die jüdische Öffentlichkeit zolle der jüdischen Studentenschaft ehrende Anerkennung für ihre würdige und stolze Haltung. Senator Dzieduszicki erklärte zwar, es gebe im Senat keine Antisemiten, erntete aber stürmischen Beifall, als er behauptete, Reden wie sie Professor Schorr gehalten habe, seien die beste Propaganda für den Antisemitismus. Prof. Schorr habe über die polnische Jugend gehässig gesprochen. Wenn ein Pole einen Juden schlage und ein Jude einen Polen, so seien beide Exzedenten. Man werde solche Elemente auf beiden Seiten finden. Worum gehe es denn eigentlich? Doch nur um eine Kleinigkeit, um Bänke. Auf ausländischen Universitäten habe es früher einmal besondere polnische, tschechische und deutsche Bänke gegeben, und es seien keine Konflikte daraus entstanden. Ware ich ein Jude, erkläftc Senator Dzieduszicki, so würde ich mir sagen: Gut, ich bin ebenso Aristokrat wie ihr und werde mich erst recht auf eine besondere Bank setzen. Wir sehen also, daß das ganze ein Kinderspiel ist. Oder will Senator Schorr vielleicht, daß das Ministerium alle polnischen Studenten hinauswirft? (Prof. Schorr: Nein, nur die Abenteurer.) Wir müssen bedenken, daß junge Menschenanders sind als ältere und Dinge tun können, die ältere Menschen nicht tun. Senator Schorr ergriff nunmehr nochmals das Wort, um gegen die Auslegung seiner Worte durch den Senator Dzieduszicki Einspruch zu erheben. In «einer Rede sei keinerlei Haß gegen die Gesamtheit der polnischen akademischen Jugend zum Ausdruck gekommen. Er habe nur von dem Häuflein von Abenteurern gesprochen, deren Verhalten auch von dem Unterrichfsminister und von den Senatoren Malynowski und Michalowicz verurteilt wurde. darauf hin, daß nach der von ihm gegebenen Aufstellung im Jahre 1935'36 doppelt so viel für diesen Zweck ausgegeben wurde wie in den vorangegangenen Jahrren. Der Hafen von Tel-Awiw In schriftlicher Beantwortung von Fragen des Abgeordneten Major Procter gab der Kolonienminister bekannt, daß vom Beginn der Zitrussaison bis zum 9. März rund 200 000 Kisten Orangen über den H fen Tel- Awiw versandt worden sind. Die Frage der Hafenanlagen von Tel-Awiw und Jaffa werde jetzt geprüft und eine fachmännische Untersuchung durchgeführt. Auf eine Frage des Abgeordneten Wedgwood erklärte der Minister, er sei noch nicht in der Lage, darüber Auskunft zu erteilen, ob die aus der jüdischen Kolonie Mizpa geraubte und nach dem Libanon fortgetriebene Herde wieder zurückgebracht oder ob Ersatz für die geleistet werden wird. Entlassung arabischer Beamter Eine Anfrage des Abgeordneten Gallach er über die Entlassung von zwei arabischen Distriktsbeanrten der palästinensischen Zivilverwaltunjg wegen politischer Betätigung während der Unruhen wurde von dem Kolonienminister dahin beantwortet, daß es sich um provisorisch angestellte Beamte handele, von denen der eine noch im Dienst ist, aber seine definitive Ernennung nicht erhalten hat, während der andere nach der üblichen Kündigungsfrist entlassen wurde. Neue Vernehmungen durch die Kgl. Kommission Die Peel-Kommission hat in London, wie amtlich bekanntgegeben wird, neuerlich eine Reihe von Vernehmungen in geschlossener Sitzung durchgeführt. Aussagen machten der Earl of Winterton, der sich im Unterhaus wiederholt für die Forderungen der Araber eingesetzt hat, der Erste High Commissioner für Palästina, Sir Herbert Samuel, der frühere Kolonienminister Wlnston Churchill, unter dem im Jahre 1922 das Weißbuch zur Interpretierung des PaIHstinamandats veröffentlicht wurde, und Sir Francis Humphrys, der seit Oktober 1929 High Commissioner für den Irak war. Wauchopes Rückkehr Wie Palcor erfährt, wird Sir Arthur Wauchope seine Rückreise nach Palästina früher als ursprünglich angenommen antreten und bereits am 19. März mit dem Flugzeug in Jerusalem eintreffen. Die Reden, die gelegentlich der Anwesenheit Mussolinis in Libyen gehalten worden sind, zeigen neuerlich die Großzügigkeit, mit der das neue Italien seine koloniale Position in Afrika und im östlichen Mittelmeer auszubauen sucht. Mussolini wurde, wie die Zeitungen melden, als „Schirmherr des Islam" proklamiert Ein moslemischer Geistlicher verstieg sich sogar dazu, in einer in dem Bericht wiedergegehenen Rede den Duce im Namen von „vierhundert Millionen Gläubigen" zu begrüßen. Es ist verständlich, daß Italien seine Stellung in den von ihm eroberten Ländern durch gute Beziehungen mit den dortigen Mohammedanern zu festigen sucht. Die Maßnahmen, die z. B. in Abessinicn für die islamische Bevölkerung in kultureller und religiöser Beziehung getroffen werden, beweisen, daß Italien seine Fürsorge- Verpflichtungen als herrschende Macht ernst nimmt. Aber unter italienischer Herrschaft leben heute ungefähr fünf Millionen Moslems in Libyen und in Abessinicn; 305 von den 400 Millionen, von denen der zitierte Redner spricht, leben außerhalb des italienischen Hoheitsgebietes. Es ist nicht unsere Sache, zu untersuchen, wie weit es sich bei der Rede des Kadi in Derna um eine „orientalische" Uebertreibung handelt oder was für Umstände dieser Aeußerung sonst zugrunde liegen; was uns aber als Zionistcn interessiert, ist die unverkennbare Tatsache, daß das neue Italien den Islam als Ganzes in den Bereich der Sympathie und des Einflusses zu ziehen sucht. Der Islam aber und die wenn auch nicht numerisch stärkste, so doch aus historischen Gründen repräsentative islamische Nation, die Araber, sind ein politischer Faktor ersten Ranges auch in Palästina. Palästina Hegt im islamischen Lebensbereich, war bis 1917 durch Jahrhunderte unbestritten islamisches Gebiet, steht erst seit der Besetzung durch Allenby unter der Regierung einer christlichen Macht und wurde auf Grund der alten historischen Verknüpfung zum Ort des jüdischen Nationalheims bestimmt. Das jüdische Volk ringt fregen Widerstände physischer, politischer, Wirtschaft» icher, kultureller Art darum, sein Nationalheim zu errichten; es ist eine Aufgabe, wie sie die Geschichte noch nie gekannt hat, und nur mit der Anspannung aller menschlichen Kräfte des jüdischen Volkes kann dieses Werk durchgeführt werden, in dem menschlicher Geist und die Macht einer Idee über die erwähnten Widerstände siegen. Dieses Unternehmen ist umbrandet von den Wogen des Islam, und spürt die Zuckungen der islamischen Welt. Jede islamische Bewegtheit kann ihre Rückwirkungen auch auf Palästina haben. Wir haben es vor zwei Jahren erlebt, als schon der Beginn des abessinischen Feldzuges zuerst die Wirtschaft Palästinas und dann sein ganzes Leben erschütterte; und wie die um sich greifende Meinung, es werde zu einem Zusammenstoß der Großmächte im östlichen Mittelmeer kommen, im Jahre 1030 die Araber gerade in Palästina zu einem Aufstand ermutigte. Die islamische Welt ist heute zwar nicht mehr in dem Sinne eine Einheit, wie sie es im Mittelalter war, das für den Islam bis zur Wende des 10. Jahrhunderts reicht; aber auch heute noch sind vereinigende Bande vorhanden, und zum Teil wurden die früher vorwiegend religiösen Bindungen durch politische und nationale Gesichtspunkte modernerer Prägung abgelöst oder ergänzt. Wir erleben seit dem Weltkriege die Bildung einer Reihe islamischer Nationalstaaten nach europäischem Vorbild, und dabei siegt zunächst das nationalstaatlichc Interesse über das panislamische; so wie in Europa im ausgehenden Mittelalter auch die einzelnen christlichen Staaten trotz der Gemeinsamkeit des Christentums immer stärker ihre nationalen Individualitäten herausbildeten. Man darf heutzutage gewiß den Appell an die islamische Gesamtheit nicht mehr in seiner Bedeutung überschätzen. Er ist mehr ein politischer Schachzug, dem andere politische Mittel gegenüberstehen. Aber ebenso unrichtig wäre es, sentimentale und faktische Zusammenhänge dieser Art tü ignorieren; und vor allem dürfen wir niemals vergessen, daß ungeachtet der Frage, wie wir die Reichweite solcher Kräfte einschätzen, die europäischen Mächte sich von diesen Tendenzen leiten lassen. Italicnische Zeitungen berichten, daß in Tripoli „die Fahne des Propheten mit dem Bild des Duce geschmückt wird." Während zur Zeit der Kreuzfahrer Europa dem Halbmond den offenen Kampf angesagt hatte, ist es heute so, daß jede Macht, die im Orient Interessen verfolgt, den Islam ihrer Freundschaft versichert und die Sympathien der islamischen Völker zu gewinnen versucht. AufdieserTatsached er rivalisierenden europäischen Mächte beruht zum guten Teil die politische Machi der Araber. Ohne Palästinafragen im Unterhaus

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