Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 42 (1937)
- Issue
- Heft 20 (12.3.1937)
- Date
- 1937-03-12
- Page
- – (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 14 JÜDISCHE RUNDSCHAU Nr. 20, 12. III. 1937 Zionistentag in Mannheim Die zionistischen Gruppenverbände Südwestdeutschland und Baden, Württemberg, l'fal/, veranstalteten am 0. und 7. .War/ in Mannheim eine lagung, die außerordentlich gut besucht war. Am Samstag fand ein üneg Schabbat unter Leitung von Dr. S. Kaleko (Berlin) statt. Als Auftakt fand eine Kundgebung der ZOG. Mannheim statt mit den Rednern Dr. Franz M e y e r (Berlin) und Rabbiner Dr. Lcmle (Frankfurt a. M\). Der Vorstand der Gemeinde Mannheim, Rabbiner Dr. Grunewald, sprach her/liehe Ikgrüßungsworte. Dr. Lcmle verlangte die Verbindung von Idee und Wirklichkeit im Judentum. Die reine Idee, im Zeitalter des religiösen Liberalismus, kultiviert, kann ebensowenig fruchtbar sein, wie die reine Wirklichkeit ohne jüdische Idee. Dr. Franz Meyer bezeichnete das jetzige judische Zeitalter historisch als das Zeitalter des Zionismus unter Betonung, dali Zionismus mit einer Prosperity in Palästina nichts ni tun hat. Am Sonntag war die Arbeitstagung. Die Vertreter des Oberrats in Karlsruhe, I>r. Fritz Strauß, und des Oberrats in Stuttgart, Rechtsanwalt Scheuer (1 leilbronn), sowie der zionistischen Gemeindefraktion in Mannheim, Dr. Otto Simon, begrüßten die Tagung, die dann das Referat von Dr. Hans Pom e ranz (Frankfurt a. M.) über die politische Lage in Palästina mit sehr viel Interesse entgegennahm. Dr. Michael Traub unterstützte diese politische Fundierung mit den Ziffern wirtschaftlicher Entwicklung. Abschließend gab Dr. Franz M e y e r eine Darstellung der zionistischen Mitarbeit in der Reichsvertretung und die grundsätzlichen Unterschiede, die zwischen einer Auswanderung nach Uebersce und «irrer E i n w a n d e r u n g nach L'rcz Israel bestehen. Aus der Aussprache muß besonders die eindrucksvolle Darstellung der jüdischen Lebensmöglichkeiten in Nordamerika, die Herr Dr. Grünewald gab, hervorgehoben werden. Dr. 0. S. * ■ Im Anschluß an den Zionistcntag Tand ein Wizo- Treffen statt. Fast alle 12 dem Bezirksverband angeschlossenen Gruppen, u. a. Frankfurt, Karlsruhe, Stuttgart, hatten Vertreterinnen entsandt. Frau T u g e n d r e i c h (Berlin) sprach über die gegenwärtige Arbeit und ihre Gestaltung in nächster Zeit. iL a. wurden Berichte gegeben über die im letzten Jahr gegründeten fünf Bezirksverbände, die künftig — ebenso wie die einzelnen Ortsgruppen — in sehr viel engerer Zusammenarbeit mit den Gruppeuverbänden und den Ortsgruppen der ZVfD. stehen müssen. Einige Gruppen berichteten über neue Werbemethoden. So hat z. B. Berlin in einem Propaganda-Monat 281) neue Mitglieder geworben, Mannheim auf die gleiche Weise seinen Mitgliederstand erheblich vergrößert. Linen breiten Harm nahm die bevorstehende W i z o - A 1 i j a Ii ein, für die zur Zeit 48 Mädchen im Vorbereitungslager Wilhelmiuenhöhe vorbereitet werden. Diese Mädchen kommen auf die von der Regierung genehmigten zus ä 11.1 i c h e n Wizo-Zertifikate in eine der land- oder hauswirtschaftlichen Ausbildungsinstitutionen der Wizo. Sie müssen sich für die Dauer von zwei Jahren verpflichten. Paläsihia-Am4 Berlin BE«L 31WISW A&SNCY FOA. P ALtSTI NB Berlin W 15, Meinckcstraße 10. Telefon: Sammel-Nummer J 1 (Bismarck) 9031. Einwanderung auf Anforderung (D-Zertifikat) IS häufen mc'i in letzter Zeit die Falle, in denen Eltern, die lui r ftu Vi>r/ri;;eK<eki wirgemerkt sind, von ihren in Pa- 1.!'-!ü;j Übenden Kindern angefordert werden, obwohl diese nuhl in di/r Lage sind, für ihren Unterhalt aufzukommen. Die Litern stellen dann auf Orund der erfolgten Vormerkung für da> Yor/cigegdd Anträge auf YorschuHIrfetnngen entweder vr Auswanderung bei dem Palästina-Amt oder nach Einwanderung bei der 1 l;t.:v.ira. Die Tiau-b r-M;::;:nisatio!icn sind infolge der Transferlage leidir in Zukunft lueht mehr imstande, derartigen Anträgen angcs'urih iter l'erxmen, die auf D-Zertifikat einwandern, zu eutspri eilen. Wir miifs>n daher ausdrücklich darauf aufmerksam machen, dal! j.-nund, der in Zukunft auf Anforderung seiner Kinder in Palästina einwandert, nicht damit rechnen kann, biiisii litheh di< für ihn vorgemerkten Yor/cigegckles bevorzugt behandelt zu werden. Kleine Kunstnachrichten Die Altistin Teresa G e r s o n - D a n z i g c r, die sich auf Gastspielreise in Amerika befindet, hat u. a. am 25. und 27. Februar an der Oper in Cincinnati die Partie der Herodias in „Salome" gesungen. Für Anfang April ist sie an die Oper in Philadelphia verpflichtet, wo sie die „Brangäne" in „Tristan und Isolde" singen wird. Die Berliner Künstlerin Rose Sander sang im Sender „Monte Ceneri" am Ii. März in der Oper „Die Revolutiotishochzeit" von Fugen D'Albert die weibliche Hauptrolle. Sie wurde an die Opern in Lugano, Locarno, Bellinzona und Chtasso für dieselbe Partie verpflichtet. Die Schauspielerin Sofie Seligraann, Frankfurt a. M., wurde an das Theater des Kulturbundes Rhein-Ruhr verpflichtet. Der jüdische Maler M a n £■ - K a t z veranstaltete in Paris eine Ausstellung seiner Werke. Wie stets hat der Künstler wieder eine große Anzahl von jüdischen Stoffen behandelt. Die Ausstellung, die die koloristische Begabung des Künstlers zeigt, hat bei der Pariser Kunstkritik eine günstige Aufnahme gefunden. Der italienische Schriftsteller Mario Puccini veröffentlicht in der Zeitschrift „Ambrosiano'- einen Aufsatz über den hebräischen Dichter Saul Tschernichowski. Ankündigungen aus dem Reich Bielefeld: ZOC, ,Vti 16. Mar?. VorUaK Doris Ilbenstadt, Tel Josse!, 20.30 t'hr, im < b eeireb-.a.d, i,i>rr „liertif-fu^cn j'idiadicr Jugend". — Bingen am Rhein! A n 18. M ,<■/., im C.rmrimlrzimmer, Eltern- A'.e;,d .!,•■: „Ji.,!,.;,j:„» und „M.r.k.ibl lla/air". Rabbiner Dr. Lernte t-ib :über „f , lateral jre-t.i'tet ihr Leben". — Bochums '/AH,.: \m 15. M,r. W.rVei fi-üi Li-riK'adt, TW J.awf. 20.30 l.'hr, im K; I . I leim. C j. 1 .■.,(•: Str. 2''. aber „Kin l'buz in der Welt — Imnai mal VVi...*i!ita it einer Henna!". — Daruig. Zionistische VcrtiniRunC. Am 13. .Mar;. 20.iO Uhr, Vortrag Rabb. Dr. Nußbaum: „Jüdische Geschichte als Gespräch von Volk iu Volk". —- Makkahi. Am! I. Mär?, 16 Uhr, Vortrag Rabb. Dr. Nußbaum! „Das neue Gesicht unserer iiidischen Generation". — Erfurt! Am t 7 ' I ' e ' M i i 11 , , i I In rn und I n undc s- * ' \ \ ' r l' i . I e'lp'i K - Jugend- ' 1 ' i \ i < t r ' d< •■ 1 iv i ili ng des i ' < t rankfurt am Main: ( 1 ty luri, I \ ■ M 1, Im s,Ih. - Gilsinki- 'im i > 1 ' \ . I ii I «Ii, IW I . im i -ava a. e "r .Jan l'ialz Iii der 1 1 e. . m ".e. - I acua.i lania — i ranm und (iluuit/ 'i i rr ' >r i| prn- % \ ' t ' i a m tnlMinle. i i 1 i M i 1 i . lUUä. I ' i i n ii-. als 1 i i k ( 1 >r 11 im ' ■ >."- . ■ .;.e I a'i . i . .■ ■■ i - . e e a <['■■ keb K'>m an >>i' in" K N t - i , k \\ il'it [ ims II! I ,! ' , r I \ I b HtdÄ" 1 \ 1 * i i i (O - ) i l30 1 1 i i i f Ki I i de: \' i ' Hannover: Judizier u 1 III Mi \ »r I! r„'-tr 8. ' > '". ' ' <!.. .. \ --r '-ab laaie Kima in l'.ilaM ma"; ' I Hi in " \ l \! i » \ i nfr I >r I ritz - . i r,'r. 32 über . i i i Min- I bt, 1 <>rb ms. ' ' - i 1 1 i i i n,tr 18 22 20 30 l i '*i 11 , i, ki i im Ju ii nhiin". i" i k ' , ] , i , kl Mein.« h ii, 1 ni Uli' I in »...I <l> M ,kk iln Hu ir i ii 1 ] \1 - lr. I i. i n i t II hü (.,; is- 1 <-1 I i M i /'«.. Vit Ii \kii Out/ SW lb.it. „'> l i l I N n <', , ,h dilciibil 1 lez ltlttl' (Kl.UK'T, I 1 ' Im \-i Ii). lJ.nbii lung «le> Ilulmln k \ i 1' M r ,, i„ \ , ,at , R (). , M ly u'-i I' 1 - I'.' m" Mannheim: IW I ied, Hn-ir fibrt am 1 t IM M ■ t »i> r \r i ( ni k .Oip, rn<i tu 'S Inndde" Mi i I i . i, \f \ '-m/t.mier, R. j,u : I rn't Kndnlf M ,( i 1 , 1 'i.> in h V i\ l>(«u <i-|htii5 ingt I'mla. S '«ii n (1 i - ■) ,i I um Ii' e iuidr W.'ft, den \innr I < re (.(dm. - Remscheid: /ml,. Am Ki. M.irz Vortrag Siegfried freund, R'ii 1 i 11. ) ii .Ii -/'»,, H, ,k ift „i„r d,= 'I h<ma „Pas >'f i ' i T i ' i in I*' u Siegen: /()'., \m 36. Mir?. 'i 1 ' I» 1 Stuttgart: /<>',. \m 34 M ■/ ku 1 i r d i \S. ,lii' rn <.n-ta\ -u^Ip 1 lau?, Ir ni it k Ii tf, 1 t ir — \ n 1") Mu/ \ ( uri-'altini, «It i /()<;. Ixi Ii' | . K 1 i i . 1 b, 2) ju I nr. Au prn> hm ol« riu.intisrlie Kraeen: l..nail binjerv, a tra^. In der Paula Ollendorff-Haushaltungsschule fn Breslau wird im Einverständnis mit der Beratungsstelle der Sytiagogenfremeinde zu Ostern 1037 eine gewerbliche Fach Klasse aufgebaut. AuISer den ehemaligen Schülerinnen können daran Mädchen teilnehmen, die den Nachweis einer hauswirtschaftlichen Ausbildung erbringen. Die Ausbildung umfaßt Wäschenahen und Schneidern, Schnittzeichnen und Abformen, Anfertigung modischer Kleinigkeiten, Putzarbeiten, Materialkunde. Das Schulgeld beträgt monatlich 16 RM., der Pensionspreis für interne Schülerinnen monatlich 70 RM. Nähere Auskünfte erteilt die Wir bitten unsere Be2ieher im Inlande, tur notwendigen Ersparung unnützer Kosten die Bezugsgebühr für April mit RM 2.~ oder das 2. Quartal mit RM 5.75 ohne die bisher Gbltrfie Erinnerung auf eines unserer Posrschedfkonten zu überweisen. <für Reich; Bln. 17392, für Berlin: Bln. 71573> * Poitbezieher müssen die von ihrem Postboten vorgelegte Bezugsquittung sofort einlösen, um Unterbrechung in der pünktlichen Belieferung bezw. die Verspätung.-;-Gebühr zu vermeiden. * Diese Erinnerung gilt nicht für Leser, die Genehmigung zur automatischen Abbuchung der Bezugsgebühr von ihrem Postscheckkonto erteilten. Jüdische Rundschau Ve rtriebs Abteilung Juden und Jüdisches im Rundfunk Freitag, 1J. Märt: Mailand (368), 21: Sinfonieionzert, Dir. J. Dobrofen. - Droit wich (150O), 22.40: U. a. Streichkoniert v. A. Sonntag, 14. Müri: An: drei S. hueiztr Sendern: Beromünster (540), 17: Lciu btcm-Scljnri'Jeri „Papfmgiorggia". Montag, 15. Min. Brüssel (322), 22.10: U. a. „Vetkttrte Nacht", »oo Schonhcrg. — Radio-Cirt (281), 23: U. a. Schallpktten: Jaseh« Hdfctt fViotioe). SchuIIeiterin (Sprechstunden: Mittwoch 11—13 Uhr oder nach telephonischer Anmeldung). Handwerkliche Berufsausbildung und Lehrstellen durch die Schule am Mittelmeer (Dr. Hans Weil). Die seit drei Jahren bestehende Schule am Mittelmeer hat. eine Abteilung für handwerkliche Berufsausbildung für Schüler im Alter von 15 bis 19 Jahren angegliedert. Ks bieten sich umfassende Ausbildunßsmöglichkciten an: Hol/-, Stein, Metall, Texiii, Farben, Lebensbcclarf. Es besteht die Möglichkeit zu formender und montierender Arbeit in den Bauhandwerk- und Mctallgebieten, eingeschlossen Elektro- und Automechattik, zur Herstellung und Verarbeitung in den Bekleidungs- und Nahrungsmittclgewerben. (Anschrift: Schule am Mittelmctr, Dr. Hans Weil, Recco, Rivicra Ligure, Italien.) Columbienspende des Hilfsverein». Der Aufruf des Hilfsvereins zur Ueberlassutig guter Bücher für Auswanderer in Columbien hat Erfolg gehabt. Es sind mehrere hundert Bücher eingegangen, die den Grundstock für eine schöne Bibliothek in Columbien bilden werden. Der Hilfsverein spricht allen Spendern seinen Dank aus. Inzwischen sind weitere Bitten ahnlicher Art eingetroffen, und zwar handelt es sich diesmal um Ecuador. Wenn Bücher, vor ailc-m jüdischen Inhalts, für diesen Zweck verfügbar sein sollten, so bittet der Hilfsverein, sie ihm unter dem Stichwon „Bücher fflr Ecuador»« zu übersende«, Adresse: Berlin W3S, Ludendorffstr, 20. OER JÜDISCHEN RUNDSCHAU Alter chassidischer Nigun Alle Redit* vorbehalten Ch. Wtnawer Nachdrude rerbotea ^rj^c^^^ai^^^r^^^^^rpr: t ....... t Srh'^Ut ^^^^bpja^^Ea^^ ^^^e^^^Ie^^^^^eiIe^^^^^^'l-^^J. . .j| Dieser Nigun gehört zu den wertvollsten unter den alten chassidischen Nigunim. Es haftet ihm noch der seltene Schimmer von Echtheit an, wie den meisten altüberkommenen Volksliedern, von denen man nicht einmal den Verfasser weil!, und die man daher fälschlich oft irgendeinem zuschreibt, der vielleicht der Urheber gewesen sein könnte. So wird auch dieser alte chassidische Nigun selbst von einem unserer hervorragendsten Kenner jüdischer und altchassidischer Musik, A. M. Bernstei n, in dem berühmten „Wiinaer Musikalischen Pinkeß" irrtümlich dem Modschitzer Rebben zugeschrieben. In diesem „Pinkeß" ist auch nur der erste Teil des Nigun originalgetreu wiedergegeben; nach den ersten vier Takten bringt Bernstein ein Anhängsel, das m. E. wohl vom Modschitzer Kcbbcn stammen könnte, nicht aber der ganze Nigun, der in der Fassung Bernsteins mir überhaupt nicht als ein einheitliches Ganzes erscheint. Die ersten vier Takte bilden den Anfang des Niguns, wie ich ihn hier bringe, und wie ich ihn selbst am Hofe eines der berühmtesten Chassidim-Rabbis in Polen gehört habe. Er zählte zu den Freitag-Abcnd-Semiroth und wurde zum Text des „Joh ribon" gesungen. Er galt als „des Rebben Nigun" (das ist der Nigun, der nicht, wie andere, von einem zum Singen aufgerufenen Chassid vorgetragen, sondern nur vorn Rebben allein angestimmt werden durfte) und die Chassidim sangen ihn auch nicht regelrecht, sondern summten nur leise mit. Man kann zu einer derartigen Weise nur sehr schlecht Anleitungen für die Vortragsart geben, dies trifft für chassidische Nigunim schon ganz allgemein zu, insbesondere aber für diesen, der ja kaum noch ein Nigun ist, sondern —- wie er sich vielleicht am besten erklären läßt — „ein in Noten gesetzter jüdischer Seufzer". Chcmjo Winawer iiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiimiiiiniiiiiiiiii......iiiiiii'iiiiiiiin......iiiiiiiiiiiiiiiiüiiiiiiiiiiiiiiiiiiuiiiimiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiniiiiiw Schach Bearbeite« von J. Mieses Nachstehend geben wir zwei Aufgaben, die es wohl verdienen, der Vergessenheit entrissen zu werden. Ihr Verfasser, ein Vetter des Leiters dieser Schachrubrik, gehörte vor etwa einem halben Jahrhundert zu den besten Problemkomponisten. Zahlreich allerdings sind die Erzeugnisse seiner Problemkunst nicht, aber sie dürfen fast ausnahmslos als wahre Meisterwerke bezeichnet werden. Viktor Mieses hat auch wiederholt in internationalen Problemturnieren konkurriert, und seine Sendungen sind stets mit den höchsten Preisen ausgezeichnet worden. Autgabe Nr. 18 Aulggbe Nr. 19 Von Vik'or Mieses in Leipzig Von Viktor Mieses in Leipfig (Leiter l'icU im internationalen (Zweiter Treis im internationalen ProbUmtuniH'r der „Nuova Ri- Probteniurnier der „Baltimore visla degü Srachi" 1884.) Sunday News" 1884.) " .■ ' I -A . b 1 » «* r/n ' <-j< rm . i '.'a n W t * # *«w £«** jl ':-rni " Ca-« <:.'„' :Kt " '..-"! , > i% v y ' •,» ~i '* ■ % 'i^*f' MI &trJ: [ ■ M .-vj. wr- .a^« abcdef)ih Matt in drei Zügen b c (i e i J k Matt in drei Zügen Schachbriefwedisel M. Marmorosch in Tel-Awiw. („Dawar") Sie schreiben uns, daß Sie Her Leiter wmtlirlwr Schachspalten m Palästina seien, und Sie wenden sich an alle jüdisdien rroblemkompunistcn mit der Bitte um Einsendung von Originalproblcmen. Neu ermheinende Schacliwcrke wollen Sie gern besprechen, wcrui Ihnen ein l'iobecxemplar zugeht. Ferner erklären Sie sich bereit, mit Leitern von Sdiachspahen in Zeitungsaustauach, zu treten. — Wir bringen dies hiermit gern zur Kenntnis unseres Leserkreises. Aus jüdischen Schafhvcreincn Die Jüdische Schachvereinigung in Frankfurt a. M. hat sieK dem Deutschen Makkabikreis angeschlossen. Damit ist einer der stärksten jüdischen Schachvereine Deutschland» in den Makkabi eingetreten. Persönliches. In Tel-Awiw starb im 79. Jahre Herr Salomon SchloBberg, Vater des Leiters der BZV Dr. David SchloRbcrg und Haupt einer alten zionistischen Familse. Den Hinterbliebenen wendet sich das Mitgefühl der Ziontsteß Deutschlands zu, dem wir uns aitscMieSea.