Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 42 (1937)
- Issue
- Heft 18 (5.3.1937)
- Date
- 1937-03-05
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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I I ¥ f f I. Nr. 18. 5. III. 1937 JODISCHE RUNDSCHAU Seite 3 Judentum als Erlebnis einer großen Liebe i. Wenn ich die Situation des westeuropäischen Judentums und die Spannungen zwischen ihm und der Uniwelt überdenke, so kann ich mich einer Szene nicht erwehren, die man kürzlich auf der Bühne des Jüdischen Kulturbundes sehen konnte: „Das Postamt" von Rabindranat Tagore. In diesem Stück sitzt ein kleiner Junge — er heißt: Amal (vielleicht wegen der hebräischen Bedeutung dieses Namens: Bürde, Last?), — behaftet mit dem Schatten des Todes, und sieht sich durchs offene Fenster das strömende Leben an, zu dem er gar keine Beziehungen hat. Auch er ging einmal draußen mit den anderen spazieren. Heute ist er krank. Und das Leben geht ohne ihn weiter. Weil er aber eine Sehnsucht nach diesem Leben verspürt, gewinnen für ihn die durchschnittlichsten Figuren des Alltags und des Straßenlebens eine ungeheure Bedeutung und wachsen sich zu phantastischen Erfüllungen aus: Der Wachmann, der Milchhändler und das Blumenmädchen.... Sie alle verkörpern für ihn das Leben. Und weil er dieses Leben liebt, erwartet er täglich den Briefträger des Postamts, der ihm einen Brief vom König bringt. Wohl einen Brief, der ihn in die Freiheit und in das Leben zurückruft. Der Bote dieses Königs kommt auch eines Tages. Es ist der Tod, der ihn in eine andere Freiheit versetzt. Wir sind heute in unserer Konstitution schon so gebaut, daß wir gar nicht anders können, als alle Dinge, die wir sehen, unter jüdischem Aspekt zu empfinden. So sieht man deshalb auch diese Szene des kranken Jungen Amal. Und wenn man für wenige Sekunden die Augen schließt, rollt sieh vor einem das tragische Bild des Judentums in Deutschland ab. Was ist eigentlich mit uns in den letzten Jahren geschehen? Wir gingen einst mit den Völkern der Welt die Straße des Lehens entlang spazieren. Dann mußten wir sie verlassen und wurden in die eigene Stube zurückgedrängt. Dort sitzen wir, am offenen, aber immer kleiner werdenden Fenster und sehen durch eine immer undeutlicher werdende Scheibe in das Leben hinaus. Und wenn man diesen üedankeu zu Ende führt, wird einem so vieles in der jüdischen Geschichte plötzlich klar. Was ist denn in den letzten 2000 Jahren jüdischen Lebens anderes geschehen, als der stereotype Szenenwechsel zwischen dem Leben auf der „Straße" und dem Leben in der „Stube"? War es denn eigentlich nicht immer so? Ist das „Fenster" nicht ein 200üjähriges Symbol der Gallith? Fs ist eigentlich alles schon dagewesen, und auch die letzten Jahre brachten nichts anderes als einen neuen Wechsel dieser alten Szene. II. Indem man sagt, daß die Dinge sich öfters wiederholen, hat man ihnen nicht die bittere Wirkung genommen. Aber bei diesen Gedanken wird man von einer merkwürdigen Tatsache erschüttert: warum waren die Profile jener Menschen, die diese Szene vor Jahrhunderten erlebten, so anders, so ganz anders als die unserer heutigen Menschen? Ich gehöre nicht zu denjenigen, die das Alte unbedingt glorifizieren und das Neue immer für schlecht halten. Die alten Juden waren so gut und so schlecht wie wir es sind. Und man sollte nicht immer — lediglich aus Gründen der Pietät -— das Alte verherrlichen wollen. Aber ich sage von dieser Stelle ohne jede Sentimentalität, daß die früheren Generationen bei diesem Hinausgedrängtwerden aus der Straße und Hineingepferchtwerden in das Zimmer anders reagiert haben, anders die Welt betrachtet und ganz anders durch das „Fenster" gesehen haben— Ich möchte dafür ein Beispiel geben: Die jüdische Welt gedenkt in diesen Tagen einer Epoche, die der unsrigen frappant ähnlich ist, und eines Mannes, dessen Leben auch ein Symbol des unseren sein könnte: die Epoche von 1402 und des großeft Juden: Abrabanel. Dieser Mann, der einige Male in seinem Leben politische Karriere machte, in Portugal, Spanien, Neapel und Venedig Finanzminister war und das Beste für diese Staaten hergab, mußte es erleben, daß er von einer politischen Höhe in ein zurückgezogenes Privatleben herabgestürzt wurde, weil er Jude war. Und was tat er? Als ihn die Straße in sein Zimmer verbannte und an seinen Schreibtisch kettete, schrieb er Kommentare, bedeutende geistige Werke, und es entstand das System seines Messianismus. Bedingt durch den Szenenwechsel in seinem Leben eitstand in ihm die große gebärende und schöpferische Liebe zu seinem Volk. Die Welt dieser Liebe gewann für ihn eine solche Realität und ersetzte so sehr die erste Welt, daß er an einer Stelle zu sagen imstande ist: „Vielleicht ist all das nur geschehen, weil ich die Thora vernachlässigt habe." III. Versucht man von diesem Standpunkt aus das Profil des Juden in Deutschland von heute zu beschreiben, der seit wenigen Jahren in seinem Zimmer sitzt und das Leben — das auch ohne ihn weitergeht — durch das Fenster beobachtet, so wird man erschüttert von der Ungleichheit der Konturen und der Unähnlichkcit dieses Gesichtes mit dem oben beschriebenen. Wir haben einmal gedacht, daß das deutsche Judentum auf Grund seines Vcrlassenmüsscns der Straße ein solches Erlebnis des Judentums hatte, daß die zweite Welt die erste ersetzen könnte. Weit gefehlt. Es war kein Erlebnis einer großen Liebe. Es war im besten Falle eine Verliebtheit. Die Menschen kamen — mit Recht ist es bereits gesagt worden — aus Neugierde, aus Trotz und aus Opportunismus. Die Neugierde ist schnell befriedigt worden. Der Trotz wollte dokumentieren, daß wir auch eine Welt haben, die man bejahen kann. Das dritte Motiv war die opportunistische Praxis: Man wollte nach Palästina und mußte sich mit den Dingen etwas beschäftigen. Da die Lösung dieser praktischen Fragen von der internationalen Politik abhängt, regulierte sich auch dieses und ist in unseren Tagen im Begriff, völlig zu versanden. Dieses Resultat ist vernichtend. Ich rede nicht von jenen Kreisen, die jeden Tag mit ihrer Auswanderung rechnen und sich diesen Dingen nicht in letzter Ruhe widmen können. Ich sehe auch von jenen Kreisen ab, die wirtschaftlich so ruiniert worden sind, daß sie nicht die Muße dazu finden. Ich meine vielmehr die dritte noch immerhin große übriggebliebene Schicht, die das alles noch nicht am eigenen Leib gespurt hat, und welche stehengeblieben ist am Rande unseres Korridor, der zu diesem alles? Weil es nicht das e r I e b n i s zum Volk Menschen konnten die des Judentums nicht in die so reden, haben nie sucht ist jenes Gefühl, Volkes, oder genauer gesagt, am Rande hinführt. Und warum dieses grolle Abrabanel ähnliche Liebesgewesen ist. Man sagt uns oft, die lange vernachlässigte Entwicklung so kurzer Zeit einholen. Diejenigen, gewußt, was Sehnsucht ist. Schedas imstande ist, ungeheure Entfernungen zu überqueren, stark auseinander liegende Welten zu überbrücken, und in Minuten das einzuholen, was das graue Leben in Stunden und in Monaten raubt. Wären die deutschen Juden vom Erlebnis erschüttert worden, hätten sie nicht die Verliebtheit, sondern die Liebe gespürt, hätte die Sehnsucht zu unserem Volk sie mitgerissen, sie hätten Jahrhunderte jüdischer Entwicklung in kürzester Zeit eingeholt. IV. In diesen Tagen führte Max Reinhardt in New York ein biblisches Drama Franz Werfeis auf. Man mußte dazu eine große N'cw-Yoiker Buhne umbauen und fünfstöckig gestalten, dann aber sah die Szene so aus: Unten im Parterre stand ein Rabbiner und las mit seiner Gemeinde die Bibel. Während er dieses tat, spielten sich auf den oberen Stockwerken die verschiedenen, in unserer Geschichte so reichen und sich so oft wiederholenden fragischen Ereignisse unseres Volkes ab. Und siehe da: diese so verschiedenen zu ganz ungleichen Zeiten spielenden Ereignisse waren plötzlich in eine eminente eindeutige Beziehung zum Bibeltext gebracht. Das Wort der Bibel umfing den gesamten fünfstöckigen Raum, breitete seine Flügel aus und unigab die 'JOOOjaln ige Gesrhichtc unseres Volkes mit dem einen großen Sinn: Ewige Liebe. Das meine ich: dieses ewige Sich-in-Beziehung-sct/cnkönnen zum Geist und zum Gefühl, zur Bejahung des Volkstums und zur Liebe zu ihm. V. Ich glaube nicht daran, daß das Ende des deutschen Judentums dasselbe sein wird, wie das des kleinen Jungen Amal. Ich glaube schon daran, daß der Freiheitsbrief, den Aus dem Wodicnahsdinitt für Sdinbbat, (). März Da verhüllte die Wolke das Zelt der Gegenwart und SEINE Ersdielnunfl tüllte die Wohnung. Nicht vermochte Mosche einzugehen jn das Zelt der Gegenwart, denn dem obwohnte die Wolke und SEINE Erscheinung füllte die Wann die Wolke sidi hob von der Wohnung. [Wohnung. zogen die Söhne Jissraels, aul eilen ihren Zügen, hob sich aber die Wolke nicht, zogen sie nicht bis zum Tag da sie sich hob. Denn SEINE Woike über der Wohnung des Tags und Feuer war darin des Nudits vor den Augen alles Hauses Jissrael aut allen ihren Zügen. 2. hucfi Mose, Kap. 40, 34-38 Verdeutscht von Martin Buber wir erwarten, ein solcher des Lebens tmd nicht des Todes sein wird. Aber zu all dem muß m:ni vorbereitet --ein. Um die Sonne /u empfangen, muli man ein „soiineuliaftcs" Auge haben. Deshalb muli es unserer < ieneration gelingen, zu einem Erlebnis des Judentum»; zu kommen, und in einem Moment die große i.iebc zu erfüllen. Es gibt keine Rezepte hierfür. Aber es scheint mir das Entscheidendste in unseren Tagen zu si in, und deswegen weiden wir nicht aufhören, unsere Mi-nsi hen d.si.in zu «•tinm-rn. Denn die Forderung, die ich hier auf-telle, :-t n:clit aütin vom jüdischen Aspekt aus gc-ehen, lebeiv-v. i. hlig. Mindern zunächst vom Standpunkt des kleinen b, in unserem l.cbeii iTti.uun ertragen w urden, 1. i u e i e e i e ( i e u e r a t i o n, d i e die S t r a Ii e v erlas-, v u in n |; t e u n ,1 i in / i ni m er n i c h t s g e S c Ii a I f e Ii Ii a t, Ii n d il e r e n 1 \ i s t c u / 1 e d i g lieh im Hin a tit.se h e n d u r e h das | ,. n s e r u n d d e r t r a g i s c Ii e n I r i n u e r u u :> b < - t i m in t i s I, in u Ii e i Ii e s T a g e .% u n g I u e k I i i Ii w e i d e n. "-seht man genau hin, so merkt man dies am. Ii an den Ki •Murin der blassen, fahlen, iniii.leu und gnpi.ili.-n < ,< virhii i uns wer Judi n. I s geht nicht um das Problem, ob das Leben di.iulien ohne uns weitergeht oder niiht. Gewiii ueht es weilvr, auch ohne uns. Das Problem und die I .mb. i nu:' lauten amleis: im Zimmer sitzen, einmal eine giolie Liebe ei leben, dann weit das Fenster öffnen, um die Welt verschont rt, glorifiziert, tausendfach reicher wiederzufinden, ohne edi au -le zu verlieren. Ich glaube an das Leben med an ihn Brief den- Iteiheit, den es uns einmal schicken wird. Aber ich glaube an dieses Leben mir wegen des einen ciollen Wertes: Liebe. Dr. Max Nußbaum u < i;u.;,,>, das w jr uns alle und ohne weiches war nichts Jüdisches Leben in Holland Von unserem Berichterstatter den organisatorischen ist ihm in kurzer Zeit Schwierigkeiten waren Menseln n, die für das RL. Den Haag, im Februar Palästina -Aktionen Der Kereri Hajcssod bereitet für den Monat März eine große Aktion vor. Das Ziel ist die Erhöhung lier Zahl der Zeichner um 30 <•>. Zur Unterstützung dieser Aktion wird Kurt Blumenfeld, Direktor des Keren Hajcsscxi, nach Holland kommen. Das „Komitee für Einwanderung und Ausbildung von Kindern in Palästina" konnte im vergangenen Jahre auf eine erfolgreiche Arbeit zurückblicken. Es war gelungen, einen Betrag von mehr als öO(KK) Gulden zusammenzubringen, der es ermöglicht, 112 Kinder zwei Jahre hindurch in Palästina auszubilden. Dr. A. van R a a 11 e, der Leiter der Kereu Kajemeih- Arbeit in Holland, wurde gelegentlich seines Rücktritts vom Posten des Direktors des Prüfungsaintes in Amsterdam zum Offizier im Orden von Oranje-N'assau ernannt. Die misrachistische Jugendvereinigimg „Sichrem Jaakow" feierte ihr eiiuiiid/wan/igjäliriges Bestehen. Im Mittelpunkt der Feiern stand die Uraufführung des Marraiieu-Schatispieis „Echo", das L. I. Cohen van Delft zum Verfasser hat, dessen letztes Stück in den Spielplan der Ffabimah übergegangen ist. Ehrungen iür Huberman Die verschiedentlich verschobenen Iluberman-Kon'erfc dieser Saison haben nun stattgefunden. Die Säle waren lange vorher ausverkauft. Das Publikum empfing den Künstler mit herzlicher Begeisterung und dankte ihm mit Ovationen, die nicht enden wollten. Nach dem Konzert in Amsterdam wurde Huberman die Schenkungsurkunde für ein Stück Land in Palästina zusammen mi steht, mußte Dr. Kauowitz ztinächs Rahmen für die Aktion schaffen. Die mit großem Geschick gelungen. Die um so größer, als alle diejenigen........................... Gelingen' der Aktion von Bedeutung sein konnten, vor allein durch das Fluehtlingshbt'sv.erb absoibiert sind, so daß Dr. Kanowitz die Grundlagen für die Arbeit in der Hauptsache allein legen mußte. Den Auftakt für die Aktion bildete ein öffentlicher Vorfragsabend. Weiterhin wurde eine Pressekonferenz der nicht jüdischen Presse organisiert. Dr. Kauowitz sprach wichtigen jüdischen ( »rgairsaf ioncii, hielt die Aktion durch den I mpt. m den Besondere Bedeutung ervon Prof. A. Frankel und Dr. K. Kauowitz. beim holländischen Unterrichtsminist e r. In organisatorischer I lim-icht w urde auf Dr. Kauow itz' Vorschlag das Komitee das bisher ,r,ts bmt Personen unter Vorsitz von Prof, | >, Cohen bestand, um zwei Mitglieder erweitert. Es gelang in de. sei Zeit, (be Zahl der Mitglieder des „Vereins der I Kunde dt r l 'iiive: :• .i J> rtisalem" um etwa PO zu erhöhen. Im besomh i er I Mob; war der geschlossene Beitritt der ,,\ rouwen Vi reenigiug \oor praktisch Palestina Werk" (Wizo), Anisteidam. Die Juden aus Deutschland Auf Anrei-'iug von Prof. D. C o h e ti wurde in Amsterdam eine Vereinigung von Ju Le; lan.d für gemeinsame so'i.ile an 1 I Die erste Tat dieser Verein! omg Tagesheimes für Juden au. I ) uo hat" dort eine Biblioth;,, Lese, u enthaltsräume eingerichtet. IL,band und Deutschreih' Arbeit gegründet, r die I rottiumg eines : I in Amsterdam. Man Schreibsaal sowie Aufit einem Buch, das die Namen der Spender enthielt, überreicht, um der Dankbarkeit Ausdruck zu verleihen, die sich der Künstler durch seine hingebende Arbeit für die Schaffung des Palästina-Sinfonie-Orchesters verdient hat. Die Universitätsaktion Wie bereits gemeldet, wurde während der letzten Wochen unter Leitung von Dr. Kurt Kauowitz (Jerusalem) in Holland eine Werbeaktion für die Hebräische Universität Jerusalem durchgeführt. Dr. Kanowitz wurde während eines Teiles der Aktion von Prof. A. F r ä n k e I sehr aktiv unterstützt. Während Prof. Frankel in seineu Vortragen vor allem über die akademische Eigenart der Jerusalemer Universität sprach und auf Einladung der Universitäten Groningen und Utrecht dort Vorlesungen über mathematisch-naturwissenschaftliche Fragen hielt, führte Dr. Kanowitz die Hörer in die gesellschaftliche Problematik Palästinas und die daraus sich ergebenden Aufgaben der Hebräischen Universität in besonders lebendiger und anschaulicher Weise vor Augen. Da der „Verein der Freunde der Hebräischen Universität Jerusalem" in Holland erst verhältnismäßig kurze Zeit be- Feierstunde in der Osloer Synagoge, hurt des Erbprinzen I I a r a I d, des eist wegischen Kronprinzenpaare-, sandte d: ein (iluckw'iiusi. hiciegi amin au empfing ein herzlich gehalHnr Gcmeindcrahbiner Julius Samt laß ein hebräisches und ein i die in einer Feierstunde am '27. zahlreichen jüdischen und niehtjiidisehen lesung kamen. die K . A ei b, .du nai Aus Anlaß der Geeu Sohnes des nore ( Kioer I iemeinde mpi inzt ubimilie und w ortsi hreibeu. — Der aus gleichem Anus Gehet verfaßt, in Gegenwart eines Publikums zur Ver- Eine Rothschild-Sammlung wird verkauft. Ende April wird in London, wie die „T i m e hvom '2. .März, mitteilt, die berühmte Sammlung \ou Bildern, französischer Möbel, Gobelins und Kuustgcginstatule des Barons Lionel Nathan de Rothschild zum Verkauf gebracht werden. Die meisten Stucke der Sammlung wurden zwischen 1S35 und ISöO nach England gebracht. ,,l"s ist selten", so schreibt die „Times", „daß eine Sammlung von so wertvollen Stucken auf den Markt kommt, und der Verkauf wird einer der wichtigsten seiner Art seit vielen Jahren sein." Es wird dann eine ausführliche Beschreibung der wichtigsten Stücke gegeben; auch werden auf der Bilderseite der „Times" zwei der schönsten Gemälde reproduziert.