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Jüdische Rundschau · 1937-02-19 · Heft 14 (19.2.1937) · page 17

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
42 (1937)
Issue
Heft 14 (19.2.1937)
Date
1937-02-19
Page
– (sequence 17)
Language
German
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Nr. 14. 19. II. 193> JÜDISCHE R U N fVc. <" H A I! Seite 21 Briefe an die Redaktion Die Schule in Halhcrstadt % Zt. Wiesbaden, 14. Februar Sehr geeinte Koluktion! Durch da» Sch-ciben der Frau Julie Schtc-inger in M linz, welches Sie am 12. Februar ver- (,|leni'i< Merl, werde ich zu meiner besonderen I iemiyuning an meinen üelien, leider früh verstorbenen Jugendfreund Jom-i liai-r rnnnert, und kii ire.Ui lite dieses v.>rz<ig!ieheii M n e. i» meinem jüiig.-U'ii Artikel in gleicher Angelegenheit., indem ich dt ssen Sehn, I'mfes or Vr'vz liier, Jerusalem, bei den ernvimten llalberstädtem besonilm hervorhi*. ui wohl Frau Se.'i'c^n^er enljj.mgen ist. Ucn ältesten der liiiider, den seürjen Kintl Bacr, erwähnte ich, »-eil er ehrenamtlich einige 1 >c?ennicn die »irlwh.iltliehr Seite der S imle betreute, untl die beiden anderen Bruder nannte Uli. weil sie meine und meines .seligen Bruders spezielle, beinahe iileidialuiye Juallcin jahr-;i- 70 loit- Kerolfreuwle waren. Schlicß'ieh sollte dot h meine kleine Sl;&.e nicht btammbaum judwher Fniniiierr sein, denn nieine < iÄ,.Se Fannie streifte ich kaum, w, im sie c« stirb cinr'g und crmögliehte. dusch gioti Ii. he Ztijclui?se, ruinde t Jahre von den FtO. ila bestehen der leiten Schule in sichern. De, scheen J-,,ct |!.i,.r erinnere ich mich 'dem <1, ,,halb in steter Fi lie und lb».ha< htung, weil er mich als Vordermann während meines »ir!,r!,,ift. liehen Werdegangs betreute. In der Sld^/e von Fiau Schk ,ii tn r i-t be.-'ituFr, he; vorejeiealien cli r Se;:enss|,ruch der Rahboni:n im (.arten ihres V.itors und der /iwhuß de -elben für den Fate.n-1'nttr.i-hl in der Schule, den der seliee Josef Buer mit Freuden (xiahlte. IIoch»clitungtvoll Aron Hirsch „Herlsliva" Haifa, den 11. Februar Sehr geehrte Kc<Fkii<>n! Die Frage Jhu\> Kigaer 1 esers in Nr. lü. waiinu Ilerzha in < 1er englisclieti Fas-ui g „Hert ,- hya'' (jevhrieb-n werde, ist leicht zu erklären, da vieh (he en;;- \iv he Vcrw altun;.; in der Sehreib. \\e;se yenall [i.i< Ii der lieli'.uschen Au.>snrache lichtet. B,t der Schreibweise ..Ilcrziia" müßte der Engländer das „z" wie ,,s" an-spreclien. Ebfu.,0 Ut das ,.y" eingeschoben, um das zum Aufdruck zu 1j innen, bin blick auf den Kopf tler TttgewihiHR TIKru zei^t, dali auch dort die engÜM'he Transkription „Iiiaretz" lautet. . Z. B. kenne ich Iii' r eine aus Fnyiand Main, inende Familie, die sich ,,('als" Im il" — ein Xatne, du bekanntlich au» den hclitUi.v l»-n Kueh.-taben p pu;r,3 I ■c.-tebt. l"ms;ekehrt herrscht in der hebiäi^hen Kc!i! cibwei-c il.ivlhe l'rinzip, indein inan Ina Kiesviinamen jeweils die Au> .;.r.n he in der bemdeu Spraehe z'i^iunde legt; su schreibt nein z, B. Winuhope in h'br.iisiiien Lettern "El? V, oder New Ynrk l'l.- Dr. A r t u t K a t z Eine Anfrage Tel Awiw, Masestr. 33 Sehr geehrte Redaktion! Ich befinde mich im Uesttze einer deutschen Uebersetzung des „Barkix-hba", ohne den Namen des Uebersetzcrs zu kennen. Sollte derselbe auf diesem Wege sich i rmitteln la-sen, bitte ich höflichst um Namen- und Adiessenanyal fe. Sehalom! Sau! Tschornichowski KARLSRUHE Sonnabend, 27. Februar, 20.30Uhr Karl-Friedrioh-Lofl« Adolf PoHaK - Jerusalem Nach der Abreise der Kgl. Kommission Zionistisch* Ortsgruppe Der Hilfsverein der Juden in Deutschland gibt folgendes bekannt: In letzter Zeit häufen sich die Fälle, in denen Personen, die anheben, kurz vor der Auswanderung zu stehen und vom I iilfsverein nicht ausreichend unterstiit/t zu werden, sich an Privatpersonen wenden, um die angeblich zur Auswanderung fehlende Summe zu erbitten. Es ist festgestellt worden, daß diese Angaben häufig keineswegs den Tatsachen entsprechen und daß die betreffenden Personen oft ^;ar nicht die Absicht haben, auszuwandern. Oer Ililfsverein bittet daher alle diejenigen, an die man mit derartigen Gesuchen unter Berufung auf den Hilfsverein herantritt, keinerlei Unterstützung zu Ejewährcti, ohne sich vorher beim Hilfsverein von der Richtigkeit der Angaben vergewissert zu haben. Warnung! Wir warnen vor einem gewissen Hans Blumenthal, der mit der Begründung, Chawer des Ilcchaluz und auf der Reise zu einer Hachscliatabsfelle im Ausland zu sein, um Quartier bittet und bei dieser Gelegenheit seine Gastgeber bestiehlt. Ulutneiithal ist nicht Chawer des Hechaluz und erhielt auch keine Haclischarahstellc zuge- Ankündigungen aus dem Reich Bochumi ZOG. Am 20. Februar Vortrag Erich Frank, Dortmund: „Jüdischer Beulen in Palästina — aus Geschichte und Gegenwart des KKF". — Breslau! Furim-Kinderfe-t der Wizo und der Mbraehi- FrauertgrupjM! am 23. Februar, 16 Uhr, Lessing ■aal, Agncsstr. 5. — Chemnitz: Verein Jüdi.chcr Händler und Reisender. Am 20, Februar Vortrag von Dr. Sulinger, Berlin: „Die Rechtsstellung der polnischen Staatsangehörigen im deutschen Recht'-. — Düsseldorf! Am 20. Februar, 20.30 Uhr, im* Ibach-Saal, Vortrag Dr. Mark Wischnitzer: „Meine Eindrücke von einer Afrika-Reise". — Franklurt am Main! Chug Iwri, Eschersheimer Landsur. 65. Arn 20. Februar, 16 Uhr. „Sticht". — Gesellschaft für jüdische Volksbildung. Am 28. Februar. 20.30 Uhr, Wcctcia!.Synagoge, Vortrag Rabb. Dr. Maybaum, Berlin: „Eicchiel und wir". — Hamburg! ZoG. Vortrag Kurt l.uewenstein, Berlin: „I.ond"n —- Jerusalem. Um die Zukunft Palästinas". Am 23. Februar, 20.30 Uhr, im Gabr.-Riester-Saal, Ober*traBe. — Karhruhet /.( iG. Vortrag Adolf Poliak, Jerusalem: „Naeh der Abreiße der Königlichen Kommission" ann 27. Februar, 20.30 Uhr, in der Karl-Friedrich-Loge. — Kölni Arn 25. Februar Arbeitskreis, 20.45 Uhr, im Heim, Cacilien-aialJe. — Am 23. Februar. 20.30 Uhr, Gerneindcsaal, ("äci'ienstraße, Vortrag Dr. Mark Wischnitzer: „Ausivandeiung^fiageii: Meine Reise nach Südafrika". — M.-Gladbach! 22. Februar. 20.30 Uhr, Gemeindehaus, Albertusstr. 54, Vottiag l'r. Mark Whchuilzcr: „Auswanderer(ragen: Meine Rei»c nach Afilka". - Stettin: Zion. Vereinigung. Kundgebung anläßlich des IV. Pommerschen Zionisten-Tages am 20. Februar, 20.JO Uhr, bei Karcliowskl- Flschcr, Fr!edrlch-Karl-Str. 3i „Da» jldjschc Volk vor der KBnlgl. Kommission — Der Wll'e tum Palästina-Aufbau"; Referenten! Dr. R. Abraham, Berlin, Dr. Walter Oroti, Berlin, Dr. H. Swarsensky, Berlin. — Jugendseminar. Am 19. Februar, 20 30 Uhr, Oncß Schabbat! „Bialikt Erzieher mm Volk" (Rabb. Richter). Am 20. Februar, 10 Uhr, Arbeitsgemeinschaft: Das fiffentliche Leben des Jischuw — Bewegungen und Institutionen! Ref.i Dr. Rudi Abraham, Berlin; 1S.30 Uhr: Arbeitsgemeinschafti Eriiehungsfraßcn (Arno l.cdcrbergcr). Kreistag am 21. Februar, 10 Uhr: „Zionismus — heule!" ein Rechenschaftsbericht (Dr. W. Groß). 15.30 Uhr Kurzreferate i Hachscharah! Dr. Swarsensky; Fondsarbeit: Georg Kopydlowski; Organisationstraßen: Dr. Abraham. — Stuttgart: Vom 19. bt» 21. Februar l'e ji-fha de-, s;i l'lcuts'hen Ibili! der I 'nn.it Tina wa'A«ola (ll.ichad und Hthh-Hanoa-). Reterate: Chaluziuth: Mob Colin — K.Ubui Rodges; Zioni .tische Gegenu artsjiolnik: Arieh Händler; Lernarbeit im Fund: Arieh Händler; Krzicliungslraejeu: Erwin Seligmann, herlui. Familien - Nachrichten Frau Poris Broh, geb. Schreiber, Frankfurt a. O., begeht am 20. Februar den 80. GehuriMa^. Herr Benno Isner, Nürnberg, begeht am 2i. Februar den 85. Gehurtstaej. Frau Rosa I U m ann, geb. Guttmann, Glogau, LeopoMring 7, begeht ihren 85. Geburt st aen Herr Laak Mann, Ostholen (Rheinh.), begeht am 24. Februar den 95. Geburtstag. Herr Alpbons Mayer, Rülzheim (Pfali), begeht am 4. März den 77. Geburtstag. Bar Mizwah -Termine Am 20. Februar (9. Adar): Walter G u n /. e n h a u » e r, Sohn von Emma Gunzenhäu.er, Bamberg, Gangolf.platz 4. — Ernst Heymann, Sohn von Leu lleymann. Itamiierg, F'iiediich,tr. B. —• Am 27. Februar (16. Adar): Peter F o r c b h e i ni e r, Sohn von Kmil Forihheimer, Koburg, Adolf-1111 Icr-Str. 30. — Heina P r e u ß, Sohn von Julius Preuli, Forst (Lausitz), Kottbusccr Str. 2. — Am 6. Marz (23. Adar): Ralael II I n m e ri t h a 1, Sohn von Dr. med. Sali)' lllutnenthal. Bad Salzbrunn (Schlesien), — Arno Anselm 11 o - renciyk, Sohn von KU Horencz.vk, Frankfurt am Main, Grüne Straße 36. Antisemitische Kampagne im Elsaß. Unser Pariser K.¬ Berichterstatter schreibt uns: Im Elsaß, das von jeher einer der Mittelpunkte der antisemitischen Propaganda in Frankreich ist, ist in den letzten Tagen wieder eine Verschärfung der antisemitischen Kampagne eingetreten. Anlaß zu dieser neuen Kampagne gibt die Verlängerung der Schulzeit, die die Regierung Blum durchführen will, und über die sie in einen Konflikt mit den katholischen Kreisen dieser Provinz geraten ist. Ein Teil der katholischen Öffentlichkeit benutzt diese Tatsache im Vorstößen gegen die sozialistischen Abgeordneten des Elsaß, von denen ein Teil jüdischer Abkunft ist. Darüber hinaus bemühen sich gewisse Kreise, diese Auseinandersetzung zwischen Laizismus und Katholizismus im □sali als eine Folge von jüdischen Einflüssen darzustellen. Eine verbreitete elsässischc Zeitung, der „Cuurrier d'Alsace", erklärt sogar offen, daß, wenn die jüdischen Abgeordneten weiter gegen die katholischen Interessen Stellung nehmen würden, eine Entfesselung der antisemitischen Bewegung eintreten würde. Die Straßburger „Tribüne jttive" weist in diesem Zusammenhange auf die schwere Lage der jüdischen Bevölkerung des Elsaß hin, deren politische Ueberzcugunp; oft weit von denen der sozialistischen Abgeordneten abweicht, die aber nichtsdestoweniger für deren Aktion verantwortlich gemacht wird. Zionistische Vereinigung für Deutschland M 111 e t d e u t a c h e r G r a p p e o t e r b a d d Xionistentag für Mitteldeutseliland in Leipzig Freitag, 19. Febr., 20 72 Uhr, Turnhalle, Gustav-Adolf-Str. 7 Oneg Sehabbat der Jugend Samstag, 20.Febr , vorm. Ez-Chajim-Synagoge, Otto-Stfn'!I-Str. Festgottesdienst Predigt; Gemeinde - Rabbiner Dr. Ochs 17 Uhr, Kulturbund - Theater, Tauchacr Straße 32 Dr. Joachim Prinz: Umrisse einer jüdischen Kulturgeschichte 20'/* Uhr, Kulturbund-Theater, Tauchaer Straße 32 Feierliche Eröffnung der Hebräischen Sprachkurse der Israelitischen Religions- Gemeinde Leipzig Dr. Joachim Prinz: Ansprache Dr. S. Kaleko: Die hebräische Sprache im Prozeß nationaler Wiedergeburt Sonntag, 21. Febr., 10'/j Uhr, Kulturbund, Tauchaer Straße 32 Interne Tagung. Vorsitz: Benno Cohn Dr. David Schloßberg: PalSstina.Politik 1937 Dr. Joachim Prinz: Zionismus in Deutschland — Zionismus in der judischen Welt Allgemein« Aussprache Der Beiurh des Zionistcntatres steht al'en organisierten Cifsiiitiungspenossen in Mitteidfuts;ftland trei. — AnmeirJ. an das Büro der ZOG. t.eipirig, KciUtr. 4 In die Jüdische Lchterbllriunt'sanstalt Würzburg können wieder Schüler und Schulet innen lur alle Klassen aufgenommen werden. Der Lehrplan der ersten fünf Klassen entspricht dein Lehrplau tler Auibatischuleu. An Fremdsprachen werden Unterrichtet Hebräiseh, Englisch und (wahlfrei) Französisch. Nach erfolgreichem Ik-Mich der iltci unteren Klassen wird das Zeugnis tief mittleren Reife erteilt. Fs haben infolgede.-.seu nur iWlibcgabtc Schüler AuwJit, die in allen profanen und hebräischen Fächern weitgesteckten Ziele zu erreichen. — Gemäß den behördlich vorgeschriebenen Ausiesebestimtmingen können auch für die mittleren Klassen nur Schulcr(innen) zugelassen werden, deren Reifezeugnis für Obersekunda im Durchschnitt zumindest die Note „gut" aufweist. — für Abiturientcn(iiitieii) dauert die Ausbndimg in den hebräischen, pädagogischen und musikalischen l ächern mindestens zwei Jahre. Gute Vorkenntnisse im Hebräischen werden für alle Klassen voraiihge.-ctzf, da dem „Lernen" in der Anstalt besondere Aufmerksamkeit geschenkt wird. Auf Eignung für Leibesübungen wird großer Wert gelegt; dem Handfcrtigkeitsunterrieht" (für Schülerinnen auch Unterricht in Hauswirtschaft und weibliche Handarbeiten) ist im Lehrplau eine entsprechende Stundenzahl eingeräumt. Die Anstalt ist staatlich anerkannt und besitzt Prüfungsberechiigung; das Reifezeugnis berechtigt zur Anstellung im Volksschuldienst. Studiumberechtittung für englische Universitäten. Uns wird mitgeteilt; Der Reichs- und Preußische Minister für Wissenschaft, Erziehung und Unterricht hat durch Erlaß vom 12. Februar auf Anregung der Universität Cambridge g-enehmigt, daß am Philanthropin in Frankfurt a. A4, und an der Jüdischen Privatschule Dr. Lconore Uoldschmidt, Berlin-Dahlem, sogenannte e n g 1 i s c Ii e E x a m e n s z e n t r e n eingerichtet werden. An diesen Schulen können künftig Engländer und Nichtengländer alle Abschlußprüfungen der englischen höheren Schule ablegen, die die Berechtigung zum Studium an den englischen Universitäten geben. Bitte um Bücher für Auswanderer in Columbien. I>a< Einwanderer-Hilfskomitee in Caü (Columbien) tei't dem Hilfsverein der Juden in Deutschland mit, daß sich unter den eingewanderten Juden aus Deutschland fast alle in Arbeit und Brot befinden mit wenigen Ausnahmen, die in den letzten Monaten eingewandert sind. Fs macht sieh aber unter den Eingewanderten ein außerordentlicher Mangel an Büchern bemerkbar. Das Komitee in Uali bittet um Uebcrlassung von Büchern für die Einrirbttin^ einer deutschsprachigen Bibliothek. Die dortige Bibliothek umfaßt nur jiddische Werke, Da das Komitee in Cali für derartige Zwecke keine Betrüge zur Verfügung hat. hat es der Hilfsverein übernommen, ihm Bücher aus Dtutschland umsonst zur Verfügung zu steilen und bittet hiermit alle, die gute Bücher umsonst abgeben können, sie an das Büro des Hilfsvereins: Berlin W35, Eudendorffstr. 20. einzusenden, mit der Bezeichnung „Columbien-Spende". KAPITALMARKT la Caffi-Restaurant ■(nicht rituell) in wentd. 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