Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 42 (1937)
- Issue
- Heft 14 (19.2.1937)
- Date
- 1937-02-19
- Page
- – (sequence 9)
- Language
- German
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JODISCHE RUNDSCHAU PORT Nr. 14, 19. FEBRUAR 1937 Rundb,i^uIdil!portplät2e Wo fehlt es uns an Nachwuchs? Ergebnisse; gegen JJB. Hanau Frankfurt Schüler II! 0:2 (0 : 1). Hamibai gegen JJB. Hanau Bar Kochba Frankfurt sfJdwestdeutscher Makkablmelster Die Fußhai!- und Handball-Meisterschaft des Südwestdeutschen Makkabikreises wurde in den Rückspielen zwischen Bar Kochba Mannheim und Bar Kochba Frankfurt entschieden. Beim Kampf der eisten Fußballmannschaften sah man ein besonders schönes Spiel. Es begann für Frankfurt recht erfreulich, denn schon in den ersten 10 Minuten schoß der Mittelstürmer Paul May den ersten Treffer, dem das zweite Tor von Erbesfeld wieder 10 Minuten spater nachfolgte. Mannheim kam nun mehr und mehr auf. Die Frankfurter, insbesondere die Verteidigung mit Torhüter Jeckel, der einen guten Tag hatte, mußten sich sehr strecken, um Mannheimer Torerfolge zu verhüten. Halbzeitstand: 2:0 für Frankfurt. Gleich nach Wiederbeginn kann Mannheim zum ersten Male einsenden und erzwingt durch ein Frankfurter Selbsttor den Ausgleich. Mannheim drängt, fast die ganze Frankfurter Mannschaft verteidigt, und immer wieder sind Qirgusky und Jeckel die Retter. Mannheims Mittellaufer Zwicklcr wirft dauernd seinen Sturm nach vorn, aber ein zählbarer Erfolg bleibt ihm dank der überragenden Frankfurter Verteidigung versagt. 20 Minuten vor Schluß gibt Herrsch (Frankfurt) wieder eine seiner wunderbaren Flügelvorlagen zum Rechtsaußen E. Meyer; dieser lauft vorbildlich durch, umspielt die gegnerische Verteidigung und schießt unhaltbar in die linke untere Torecke. Kurz darauf verwandelt Qirgusky noch einen Strafstoß zum vierten Tor. Das 7:0- (4 :0)-Ergebnis der Fußball-Reserven darf als Ueberraschung der Frankfurter bezeichnet werden, das auch in dieser Flöhe um so mehr verdient war, als die Elf des Bar Kochba Frankfurt stark „verjüngt'2 angetreten war. Das Schülerspiel erbrachte ebenfalls einen Sieg der Frankfurter mit 3:1 (2:1) Toren; es gab auf beiden Seiten achtbare Leistungen zu sehen. Auch die beiden Haiidballmannschaften des Bar Kochba Frankfurt errangen die sudwestdeutsche Meisterschaft und nehmen als Gaumeister jetzt an den Ausscheidungskämpfen um die Deutsche Makkabimeistcrschaft teil. Es gab einen 5:2- (2:2)-Sicg der Frankfurter Herren über Mannheim, der dank des besseren Kombinationsspiels erkämpft wurde, und den Frankfurter Damen sicherte ihre größere Durchschlagskraft einen 3:1- (1 :0)-Erfolg. Fußball: Philanthropin Frankfurt II Schulerl 7:0 (3:0); Philanthropin gegen Bar Kochba Frankfurt Schüler III •Miilanthropin Frankfurt Schülerinnen Schülerinnen 0:1 (0:0). Hockey: Bar Kochba Frankfurt Herren gegen Schild Mannheim Herren I 0:7; Bar Kochba Frankfurt Damen gegen Schild Mannheim Damen 2:3. W. Ski-Wettkämpfe in Reinerz Am 14. Februar fanden in Bad Reinerz Ski-Wertkämpfe statt, die für Sportler aller Vereine offen waren. Die Wettkiimpfe wurden ein voller Erfolg des Makkabi, der fast in sämtlichen Konkurrenzen die Sieger stellte. Ergebnisse: Langlauf (10 km), Männerklasse, 20 bis 32 Jahre: 1. Nathan (BK. Breslau), Bestzeit 55 Min.; 2. Hirsche! (Jüd. Schwimmverein im Deutschen Makkabikreis). — Abfahrtslauf: 1. Braunthal (Schild Breslau); 2. Nathan (BK. Breslau). — Jugendklasse '18-20 Jahre): Langlauf: 1. Hclmuth Cohn (BK. Breslau). — Torlauf: 1. Helmuth Cohn (BK. Breslau). — Seniorcnklasse (Altersklasse bis 40 Jahre): Langlauf. 1. Matz.ner (BK. Breslau) 59 Min., zweitbeste Zeit des Tages. — Abfahrtslauf: 1. Philippsberg (BK. Breslau); 2. Matzner (BK. Breslau). Schauturnen der Hahoart Essen Am 14. Februar veranstaltete die Hakoah Essen ein Schauturnen, um ihren Freunden und Anhängern einen Ucberbhek über die praktische Arbeit zu geben. Nach den Begrüßungsworten des Vorsitzenden, Lehrer Löwenstein, sprach der anwesende Kreisturnwart des Deutschen Makkabi- Kreises, Dr. Hans Kuhn (Breslau), über das Wesen der Makkabi-Arbcit. Die Vorführungen ausgewählter Mannschaften aus den einzelnen Abteilungen wurden durch eine geschickte Conference miteinander verbunden. Die Kiiideriibungen und die von Frl. Heine einstudierten Tänze fanden besonderen Beifall. Eine Auswahlmannschaft der Turner aus den größten Vereinen des Westdeutschen Makkabi-Bezirks zeigte am Pferd und Reck ihr Können, und die Damen- und Altherrenabteilung der Hakoah warb durch Korrektheit und Elan für den weiteren Ausbau dieser Sportarten und Abteilungen. Der Eindruck auf die Zuschauer war groß. Jtus Nürnberg - P. T. O. Augsburg 8:0 (3:0) Nürnberg hatte das Spiel jederzeit in der Hand. In die Tore teilte sich der rechte Nürnberger Flügel mit den beiden schußfreudigen Stürmern Kleinmann und Salzhauer. Bei Augsburg konnte Einstoß gefallen. Hellmann, Altenkundstadt, leitete korrekt. Fußball In Berlin Weitere Resultate vom 14. Februar: Hagibor I. Jgd. gegen JSG. 1.?gd. 4:1; Hagibor III gegen JSG. III (Bericht fehlt); Hakoah AH. gegen Hakoah III 0:1; Hakoah IV gegen Hakoah V 6:2; Hagibor I. Schi, gegen JSK.!. Schi. 1:2; Hagibor IV gegen JSK. III (Bericht fehlt); JSG. V gegen JSG. AH. 0:1; JSG. III. Jgd. gegen JSO. Jgd. (Bericht fehlt); JSG. II. Jgd. gegen Hagibor IL Jgd. 1 :§; JSK. III. Schi, gegen Hakoah III. Schi. 1 :0; JSK. II. Schi, gegen Hakoah IV. Schi. 8:0. Handball In Berlin Ergebnisse vom 14. Februar: JSG. I gegen Bar Kochba I 0:3 (0:1); Bar Kochba VI gegen ISO VIII (kampflos für JSG.); Triton Ii gegen Bar Kochba AH 0:11 (0:3); Kanu I gegen Undine I 2:2 (l : 1); Boxclub II gegen Bar Kochba III. Jgd. (kampflos für BK.); Bar Kochba SV Fr. gegen JSG. IV. Fr. 1:7 (0:6) Tnton I gegen Bar Kochba 1v 5:0 (2:0); JSO. Ii. Jgd. gegen FW Kochba II. Jgd. 2:4 (0:1); Hagibor 1 gegen JsG. VI! 0 :a (:>: 3); JSG I. Jgd. gegen Bar Kochba I. Jgd. 3:5 (1:2); JSG. I Fr g<i?en jSK I. FT. 8:0 (5:0); Damen I. Fr. gegen Bar Kochba II. Fr. 0:4 (0:1); Bar Kochba IV. Jgd gegen JSO. IV. Jgd. 6:4 (3:1); JSG. II. Kn. gegen Bar Kochcia I. Kn 0:11 (0:5); JSG. I. Kn. gegen Bar Kochba II. Kn. 12-0 (7-0); Bar Kochba I. Mdch. gegen Bar Kochba VI. Mdch. 1:5 (1:2).____ Bei den westdeutschen Waldlauf-Meisterschaften, die in Köln zur Austragimg kamen, siegte in der Hauptklasse Franz Orgle' vor dem als Gast teilnehmenden Berliner Kurt Levy. Diese Zeilen sollen lediglich — ausgehend von der sportlichen Bilanz des Makkabi im vergangenen J ihre — eine subjektive Stellungnahme darstellen. Das Fazi: d'cscr Jahresbilanz 1936 ist bei aller notwendigen Selbstk.iik und trotz verschiedener, nicht wegzuleugnender Lücken in unserer Leistungskette unzweifelhaft günstiger, als man vor Beginn der Saison erwarten durfte. Das sportliche Niveau weicht keineswegs von dem der letzten drei Jahre ab — «ine erstaunliche Tatsache, wenn man die Umstände berücksichtigt, die eine geordnete Abwicklung eines Sportprogramms erschweren. In der Breitenarbeit sind los'e Stützpunkte gefestigt, neue Wege zur Erreichung einer Maximal-Basis beschritten worden. Und die Spitzenleistungen haben sich zwar in einigen Sparten verschoben, nicht aber verringert, die Leistungskurve unserer Besten hat trotz .Abwanderung, trotz Ausfall, trotz der immer mehr ins Gewicht fallenden Platzverhältnisse die gleiche Höhe wie im Vorjahre erreicht, allen Befürchtungen und pessimistischen Voraussetzungen zum Trotz. Gibt es also einen Grund zur Beunruhigung für die sportliche Weiterentwicklung, wenn man einmal die äußeren Umstände außer acht laßt und sich lediglich auf das vorhandene Menschenmaterial im Deutschen Makkabikreis stützt? Ja, es gibt einen. Vergleichen wir unsere Bestenliste mit denen der letzten drei Jahre, so fällt die Beständigkeit der Wiederholung der Namen in den jeweiligen Listen auf. Das ist eine Tatsache, die zu denken gibt. Nicht etwa, daß die nun seit über drei Jahren ständig dominierenden Leistungen unserer Spitzenkönner eine so "überaus erfreuliche Situation schaffen. Ich sehe darin ein Manko, das von Jahr zu Jahr stärker ins Gewicht fällt und Lücken aufzeigt, die auszufüllen eine der entscheidenden Aufgaben unserer verantwortlichen Menschen, in erster Linie der Trainer und sportlichen Leiter, in unseren Vereinen bildet: dieses Manko ist das Fehlen von geeignetem kampfsportlic Ii e in Nachwuchs, der allmählich in die oberste Spitzenklasse vorzurücken und das Leistungsniveau nach oben zu drücken hat, indem er auf allen Weit kämpfen größeren und kleineren Formats eine größere und gefährlichere Gegnerschaft als bisher schafft. — Es gibt eine Menge mehr oder weniger bekannter Gründe und Erklärungen für diesen Mangel an Spitzciinachwuchs. Der Verlust begabter, befähigter Jugend durch Auswanderung trifft jährlich in mehr oder weniger einschneidendem Maße unsere Vereinsarbeit. Materielle Sorgen zu Hause, Berufswahl und die damit meist verbundene Umschichtung zu körperlicher Arbeit sind Gründe, die in vielen Fällen unseren Jugendlichen die Lust am Bewegungssport, erst recht am Kampfsport nehmen. Hier harrt eine der wichtigsten Forderungen des Makkabi: Erfassung der werktätigen Jugend für eine sportliche, ausgleichende Durchbildung des Körpers. Auch durch die intensive Inanspruchnahme durch die Bünde geht uns oft wertvolles und befähigtes Material verloren. Und nicht zuletzt verlieren wir begabten Nachwuchs dadurch, daß in kleineren Vereinen, in denen der Mangel an leidlich ausgebildeten oder sportverständigen Traiinngsleitern mehr und mehr fühlbar wird, talentierte Jugend überhaupt nicht erkannt oder aber nur höchst nachlässig gefördert wird. Gerade hier liegt eine Fehlerquelle, für die nicht wenige unserer Vereine mitverantwortlich zeichnen. Man könnte nach diesen Zeilen den Eindruck erhalten, als existiere für mich ein Nachwuchsproblem lediglich aus der Perspektive der „Auffrischimg" der Bestenlisten heraus. Und doch habe ich sie nur als Ausgangspunkt benutzt, und es erhebt sich nun die Frage, ob das Nachwuchsproblem in der vielziticrten Breitenarbeit etwa weniger brennend sei als auf dem Gebiete der Spitzenleistungen. Eine ausführliche Beschäftigung mit dieser Frage ist unnötig. Der Weg zur Spitzenleistung fuhrt ausschlieli'ich über eine systematische Breitenarbeit Es gibt keinen Könner, der nicht auf einer ernst betriebenen Allgemein-Cirundlage aulbaut, es gibt keinen Rekord, der nicht aus sorgfältigem, den ganzen Körper erfassendem Training geboren ist. Nur durch zielbewußte, planmäßige Trainingsarbeit an unserer gesamten Makkabijugend — angefangen von der einfachsten gymnastischen Uebung unserer Kleinsten bis zur Ausgleiehsarbeil am Gerat für unsere jugendlichen Kampfsportler — geben wir uns die Chance einer Auffüllung der bestehenden Lücken. L"s gebt nicht an, daß man Jugendliche, die noch an keinem Hallen- oder Al.'guneintrain.ng te.lgenommcn haben, sofort in ein Spe/ialtraln:ng ii.nunt oder sie g.ir in Wettkampfe schickt, deren LvMtuigt.s4ari.Jard sie nie erreichen können. Die aügvmune Körperschulung, der jewt iüge Trainingsabend muß die Basis bleiben, auf der man auf dem Wege über ein Spezialtraining für den leielitathleti-dien oder auch den Maiuischafts-Kampt-poit aufbaut. Ausschlaggebend ist der Fnderfolg: cm maximaler Lei-tung»-tanuard in der Breitenarbeit, auf ihr organisch aufbauend: eine Meine kämpf. Stärkste Nachwueiisi lite, bei der die Syitthe-e von Begabung und allgemein und fachlich aufbauendem 1 rainmg jene Gegnerschaft für unsere Besten sclufit, die berufen ist, unser Lcisiung-rniveau zu heben und Sur e.ne gesunde Weiterentwicklung bürgt. Eine entscheidende i orderung, von deren Erfüllung die 'Erreichung dieses Ziels abhängt, st: keine „gewaltsame 1 ioch/uchtuiig" von jugendlichen Spitzenkönnern, sondern lediglich einen Weg für alle: .sorgfältiges und vernünftiges Training, ausgehend von einer umi.tsSenden Grundschulung des ganzen Korpers. Franz Orgler Makkabisiege auf allen Fronten Bar Kochba-Hakoah schlägt JSG. im Fußball 4:1 und im Handball 3:0 Vor zwei Jahren bedeutete das Zusammentreffen des Bar Kochba-Hakoah mit dem stärksten Schild-Verein, der JSO., keine besondere Sensation. Der Bar Kochba-Hakoah war stets sowohl im Fußball als auch im Handball so weit überlegen, daß der Sieg sieher stand. In den letzten Jahren nahm die Spielstärke der JSG. zu, und der Bar Kochba-Hakoah verlor durch eine sehr starke Abwanderung an Kampfkraft. Im letzten Jahre hatte im Handball bereits die JSG. überraschend die Meisterschaft gewonnen. In dieser Spielzeit waren beide Vereine noch nicht zusammengetroffen, dagegen hatte die Handball-Mannschaft des Bar Kochba gegen den sich ständig verbessernden JSK. die ersten Punkte verloren, und auch im Fußball war es dem Bar Kochba nur gelungen, ein unentschiedenes Ergebnis gegen den JSK. zu erzielen. Die Begegnung im Fußball und Handball zwischen Bar Kochba- Hakoah und JSK. schien so durchaus offen. Es zeigte sich, daß der Bar Kochba-Hakoah seine Ueberlegenheit wiedergewonnen hat. Im Fußball und Handball zeigten beide Mannschaften ein geschlossenes und überlegenes Spiel. In der ersten Viertelstunde war das Spiel verteilt. Beide Mannschaften trugen zunächst vorsichtige und erfolglose Angriffe vor. Die erste Torchance hatte die JSG., die sie jedoch nicht auszunutzen wußte. Nach und nach beginnt die Mannschaft des Bar Kochba zu drücken. Zeitweise sind die Verteidiger bis zur Mittellinie aufgeruckt, aber der Sturm, der das Spiel nicht auseinanderzuziehen vermochte, scheiterte stets wieder an der tapferen Verteidigung der JSG., die trotz aller Ueberlastung bis zur Halbzeit Torerfolge verhütet. — Nach Halbzeit verschiebt sich die Situation vollständig. Die Hakoah-Mannschaft kombiniert jetzt über weiten Raum. Diesen ständigen, weit auseinandergezogenen Angriffen ist die Hintermannschalt der JSO. nicht mehr gewachsen. Eine Torchance nach der anderen ergibt sich, und bereits in der 7. Minute kann Ende im Alleingang ein herrliches Tor erzielen. Fünf Minuten später verwandelt Czupper eine Vorlage von Ringel zum zweiten Tor. Bei diesem Stand bleibt es lange Zeit. Einzelangriffe der ISO. scheitern an der sicheren Hintermannschaft Sperber, Isenheim und Korn. In der zweiten Hälfte der zweiten Halbzeit macht sich die Flakoah von neuem frei und ist nun wieder vollständig fiberlegen. Unzählige Torchancen werden jedoch nur zum geringen Teil ausgenutzt. Czupper schießt auf Vorlage von Scharf das dritte Tor und auf Vorlage v.-n Ende das vierte. Beim Stand von 3:0 ist die JSO. durch ein Selbsttor zu ihrem einzigen Tor gekommen. Sperber gibt, ohne angegriffen zu sein, den Ball an den Torwart Korn zurück, der den auf dem harten Schneebodeii überraschend schnellen Ball falsch einschätzt. Das Spiel wurde von beiden Mannschaften fair durchgeführt. Der sehr gute Schiedsrichter J o t k o w i t z hatte es jederzeit völlig in der Hand. Bei dem Handballspiel, das um 16 Uhr folgte, nahm die JSG. auf Grund seines vorjährigen Meisterschaftssieges beim Publikum eine gewisse F'avoriteiistcllimg ein. Zunächst druckte sie auch auf das Tor der Bar Kochba, aber schon nach den ersten 5 Minuten war der Bar Kochba frei und kombinierte standig völlig überlegen. Der Sturm, den Werner Spandau meiMcr'ich dirigierte und der neben ihm in dem früheren Verteidiger Smedrcsmann seine treibende Kraft hafte, kam immer wieder ge>dilo:-sen vors Tor. Trotzdem kam es vor Halbzeit nur zu einem Tor, das Spandau erzielte, in der zweiten Halbzeit kam es zu zwei weiteren Toren durch Smedrcsmann und bei der Verwandlung des Strafwurfs durch Spandau. Die gesamte Mannschaft des Bar Kochba-Hakoah verdient ein Lob. Es ist fast dieselbe Mannschaft, die im vorigen Jahr verlor, die sich jedoch durch •>% »iematisches Training und ernste Spielaiittassung um vieles verbessert hat. Hinter dem gut kombinierenden und fangenden Sturm Mand eine aufopferungsfnhige Deckungsreihe: Samuel — Sommerfeld — Falkenberg, die nicht zu sehr das Spiel aufbaute, als daß sie jeden Angriff der JSG. im Keim erstickte. Audi die Hintermannschaft erledigte sicher und ungefährdet ihre Arbeit. Bei der JSG. war Henoch ein ruhiger und sicherer Deckungsspieler, der Sturm dagegen war unsicher und versuchte sein Heil in Einicldurchbrüchen, die bei der guten Bewachung zu keinem Erfolg fuhren konnten. Auf dem Nebcuphtz schlug an dem gleichen Tage die erste Jugend-Mannschaft des Bar Kochba-Hakoah im Handball die JSG.-Jugend 5:3. Was bringt der Sonntag? Berlin. Der kommende Sonntag bringt die interessante Begegnung zwischen JSK. und der JSG. Im Handball fuhrt der JSK. ohne Punktverlust und dürfte auch am Sonntag der JSO. überlegen sein. Im Fufiball hat die JSG. die etwas besseren Aussichten. Die Spiele finden auf dem Sportplatz im Grunewald zu folgenden Zeiten statt: Fußball 14 Uhr; Handball 16 Uhr. Weitere Fußballspiel«. Sportplatz am S c h ä f e r s e e, Platz 1: 9 Uhr: Hakoah III gegen JSK. II; 10.40 Uhr: JSG. AH. gegen JSK. III; 12.20 Uhr; JSG. III gegen Hakoah AH,; 14 Uhr: Hagibor IV gegen Hakoah V; 33.iü Uhr: Hakoah I. Schi, gegen Hagibor II. Schi. — Platz 2: 9 Uhr: JSG. V gegen JSÜ. VI; 12.20 Uhr: JSO. II. Jgd. gegen Hakoah II. Jgd.; 13.50 Uhr: ISO. I. Schi, gegen Hakoah II. Sehl.; 15 Uhr: JSO. II. Schi, gegen Hagibor IL Schi.; 16.10 Uhr: Hakoah III. Schi gegen Hakoah IV. Schi. Handballspiele: Platz 1: 16 Uhr: JSK. 1 gegen ISO. I. — Platz 2: 10.15 Uhr: Männer, Makkabi II gegen JSG. VII; 11.30 Uhr: Männer, Boxclub III gegen Bar Kochba AH, II; 12.45 Uhr: Männer, Bar Kochba VI gegen JSO. III. Jgd.; 14 Uhr: Frauen, Bar Kochba III gegen Kanu 1; 15 Uhr: Frauen, Bar Kochba V gegen JSG. III; 16 Uhr: Frauen, Damen gegen JSK. JSG. V gegen Bar III gegen Bar I gegen Kanu I; 13.45 Uhr: JSG vetia JSK. II. — Platz 3: 0 Uhr: Männer, Kochba II. Jgd.; 10.15 Uhr: Manner, Kochba IV; 11.30 Uhr: Männer, Hel- I; 12.15 Uhr: Frauen, Damen I gegen Frauen, JSG. I gegen Bar Kochba I; 14.45 Uhr: Männer, Bar Kochba V gegen JSG. VI; lö Uhr: Männer, Triton I gegen Bar Kochba III. — Platz 4: 14.15 Uhr: Mädchen, Rar Kochba IV gegen JSG. I; 15.15 Uhr: Mädchen, Bar Kochba II! gegen Bar Kochba V; 16.15 Uhr: Knaben, JSG. II gegen Bar Kochba IL Fürth I.B. Verbandsspicle des Landesverbandes Bayern der JTSV., Sportplatz Karolinenstraße. Fußball: jSC. Fürth I gegen Jtus München I (Rückspiel); Handball: Jtus Nürnberg Herren I gegen jtus München Herren 1; JSC. Fürth Damen gegen Jtus München Damen. Rostock. Am 21. Februar begeht der Makkabi Rostock seine Platzeinweihung, mit der das erste Fußballtreffen auf dem neuen Sportplatz zwischen Makkabi Altona, I. Mannschaft, gegen Makkabi Rostock, I. Mannschaft, verbunden ist. Sportplatz an der Alten Rennbahn. Anstoß 11 Uhr.