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Jüdische Rundschau · 1937-02-16 · Heft 13 (16.2.1937) · page 10

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Rundschau
Volume
42 (1937)
Issue
Heft 13 (16.2.1937)
Date
1937-02-16
Page
– (sequence 10)
Language
German
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Seite 10 JÜDISCHE RUNDSCHAU Nr. 13, 16. II. 1937 Drei Maler — drei Generationen Die acuc Ausstellung des Sekretariats für bildende Kunst zeigt das Werk dreier Künstler, die zugleich drei Generationen repräsentieren: Minna Lewi, eine sehr Rute Malerin der älteren üeneration; Ernst Roscnthal-Rosta, ein temperamentvoller Maler und vorzüglicher Zeichner der Generation, die jetzt ihre guten Schaffensjahre hat, und Dr. Hans Henschc 1, ein begabter Anfänger, dessen Entwicklung man mit Interesse verfolgen wird. Minna Lewis Gemälde sind von früheren Berliner Ausstellungen her in Erinnerung. Ihre Art zu sehen, ist maßvolle Zurückhaltung, gepaart mit Farbenfreude. Starke Farben — aber immer innerhalb einer Harmonie, Sinn für gute Interieur-Malerei und selbst bei Themen wie den „Kindern beim Anziehen" ohne jeden Anklang an das „Genre". Bei einem Interieur ganz in der Art der Holländer erfährt man, daß nicht Holland sie beeinflußt hat, sondern Land und Menschen in Holstein; I eder/ekhnungen und Radierungen desselben Themas zeigen, wie sie zuerst einen einzigen Raum zeichnet, wie dann der Vorraum dazu kommt, bald breit und bald schmal bis zur endgültigen Formung in sehr gutem dunkel getontem Gemälde trotz der helleren Tür. Ein kleines Kabiiu ttstuek i-t deshalb das Fenster mit dem Einblick in zartes helles Grün. Ebenso gut ist ein „Kaffeegarten". Tische unter dicht belaubten hohen Bäumen, sparsamer farbiger Akzent durch helle Kleider und ein Stückchen weiß-blauen märkischen Sees, eben ihm Ii durch die Bäume sichtbar. Es ist schade, daß Minna Lewi nicht mehr Landschaften zeigte und gar kein Stilleben, bis auf die Vasen. Ihr neuestes Gemälde zeigt, ganz modern gemalt und doch folgerichtig in der Entwicklung, eine „Kunsttöpferei". Das Grau, bisher als glatter Hintergrund mehr oder weniger getönt, aber die maßvolle Ruhe betonend, wandelt sich hier aufgehellt durch weili-rosa und braunliche Tone zum beherrschenden Bildinhalt des formenden und Form gewordenen Töpfertoris. An Tischen arbeiten junge Leute, meist Mädchen, und eine altere Frau im Kittel. Durch ein breites Fenster fällt Licht, auch noch auf die Tonschüssel unter dem Tisch, ringsum rote und graue Toiivasen und Krüge und Töpfe. — Eine Straße des Berliner Westens im Schnee zeigt nochmals ihren guten Blick für malerische Werte der Landschaft; ihr Gemälde „Mutter und Kind" in hellblauen Farben steckt noch im Zeitstil ihrer früheren, offenbar von der Munchener Schule beeinflußten Arbeiten. Ebenso ein Damen-Porträt. Der größte Eindruck und die stärksten Wirkungen der Ausstellung gehen von drin Werk Ernst Rosen thal- Rosfas aus. Seine kleinen früher gezeigten stark farbigen Gemälde hatten schon das Temperament bewiesen. Hin starkes soziales liefuhl und warmherzig mitfühlendes Verständnis, gepaart mit •.yuipathi-chem Maugel an Sentimentalität macht ihn zum berufenen Schiklerer tles Berlins unserer Tage. Ein (iem.ilde wie der „\X m'* nnorgen", eine Hau«waml mit Laterne, ein Mann, der zur Arbeit geht, eine alte Frau mit dem Mil< hkrug von der entgegengesetzten Seite kommend, — solch ein Bild von dokumentarischem Wert ist Von der Jüdischen Winterhilfe Die nächste Haussammlung findet am Sonntag, dem 28. Februar, statt. Die Jüdische Winterhilfe veranstaltet am 28. Februar, 17.30 Uhr, im Brüderverein, Kurfürstcnstr. 115 16, einen Bridge- und Skat-Abend. Anmeldungen: Judische Winterhilfe, Ro-cnstr. 2-1 (D i (>711, Apparat 00). Zugunsten der Judischen Winterhilfe findet am 2. März, 20.30 l Mir, im Logenhaus ein Vortrag von Dr. Leo Jacobson über das Thema „Bau und Funktion des Nervensystems" statt. Karten: Phiio-Veriag, Pariser Str. 44. Postscheckkonto der Jüdischen Winterhilfe: Berlin 93446. Teenachmittag zugunsten der Jüdischen Winterhilfe. Zu einem geselligen Tee lud Camilla Spira-Eisner und gab in ihrer burschikosen Art nicht nur Anregung zu einer amüsanten nachmittäglichen Teestunde, sondern behielt sich auch vor, sich als Vortragskitnstlerin zu zeigen. Willy Prager mit jenem überlegenen „geistreich auf dem Buschklopfen", sei es in sinnierender Selbstkritik oder Kritik an anderen, bald resignierend und dann wieder treffend humorvoll einschlagend, bleibt der erklärte Liebling des Publikums. Beschwingten Rhythmen, schweifenden Melodien in Geste und Bewegung zugetan, eröffnete ein Wiener Walzer von Strauß, von Ruth Cond eil und Kelly Hirsch getanzt, in duftiger Hülle, dem Gemüt, dem Auge eine Buntfalt an Reizen. Daß Charlotte Rosen-Salomonsky, von Erna Klein begleitet, mit Zigeuncrweiseu einen "geigerischen Beitrag lieferte, Rita A 11 a s z den erneuten Beweis ihrer Befähigung zur Kleinkunst brachte, Gerhard Pechner in liebenswürdiger Aufforderung zu einer Wunschtraumreise einlud, bei der ihn alle Mitwirkenden, in bunter Reihe, mit ebensoviel Charme wie Temperament begleiteten, sicherte dem wohlgelungenen Teenachmittag einen stimmungsvollen Abschluß. Den musikalischen Charakter der Veranstaltung vertiefend, gab das Jüdische Künstlerhilfe-Orchester unter Leitung von Dr. Fritz Behrend und Dr. Hermann Schild berger Orehesterstücke zum Besten, die ihren starken Eindruck auf das Publikum nicht verfehlten. —rg. museumsreif (1933 gemalt). Roscnthal-Rosta ist ein Maler starker heller Farben. Sehr schön ist das kleine Porträt seiner Frau in weißer Bluse, das Haar schwarz und glatt, das Gesicht gut modelliert, man spürt oft eine Liebe zur Plastik. Der Hintergrund ist braunrot mit Hellblau und Orange, einer kleinen Farbenskala, die auf vielen Gemälden wiederkehrt. Das kleine Porträt seiner Frau ist sehr glücklich abgeschlossen durch einen festlichen Strauß roter und gelber Blumen. Bei seinem eigenen sehr guten Sclbstporträt verführt ihn die zu starke Vorliebe der farbigen Betonung des Randes zu einem farbig guten, aber zeichnerisch unnötigen Zusatz. Das Berlinisc'h-Tüehtige und Energie formen diesen Künstler und sein künstlerisches Gesicht ebenso wie sein Porträt. Das Phantastische ist ein weiterer Zug an ihm. Eine grün-graue Liebes-Alice am Abend, ein Tiergartenhaus, gelb beleuchtet mit Rosen-Rabatten im Hintergrund, sehr locker gemalt, großzügig in den Linien der Bodenformen, der Räume, das Träumerische betonend, ist eine gute Probe dieser Art. Ganz anders der Hexentyp einer alten Frau. Das Format ganz klein, die Farben lebhaft voll Glanz, Oel auf Papier. Phantastik in der Wirklichkeit. Ebenso ein Blick in ein fremdes Fenster, mit ein wenig gewagtem Humor, sehr dezent gemalt, in rotbraunem Zimmerton, Blick in ein nächtlich erleuchtetes Fenster. Ein großes Blumen- Stilleben ist dagegen beste Tradition der Maierei jener Zeit von Philipp Otto Runge. Außer seinem bekannten jüdischen Streichhoizverkäufer sind noch zwei jüdische Motive zu sehen. Sehr gut sein „Jörn Kipptir in der Synagoge". Ein ekstatisch betender, ein ruhiger alter Jude, in andern Reihen davor gebückt Betende. Farbiger ist das kleine Gemälde der „Heimkehr vom Gottesdienst". In seinen Aquarellen ebenfalls viel Gutes zu finden. Besonders gut sein Selbstporträt in ganzer Figur beim Zeichnen. Sehr gut ein Bücher-Stilleben, ein Flaschen-Stilleben und von oben gesehen eine „Straße mit dem Grün eines Hiuterhatisgartcns". Er hat sich mit guter Begabung auch dem hebräischen Buchschmuck gewidmet. Das Wesentliche aber ist ein Fabuliertalent in der Zeichnung, die meist farbig ist, ob Mensch, ob Tier, ob Humor, Groteske, oder soziales Motiv. Die Begabung des jungen Dr. Hans 1lenschel liegt auf dem Gebiet tles "Porträts. Das Aquarell-Porträt des Prof. Buschke und die Zeichnung „Porträt eines Chirurgen" geben den wesentlichen Eindruck und das Bild einer Persönlichkeit gut wieder. Das Aquarell zeigt auch den Blick für das malerische Sehen eines Motivs. Die Landschafts- Aquarelle sind noch sehr ungleichmäßig. Die Berge am Luganer See sind stimmungsmäßig im Ton gut gesehen, aber die Bäume sind vorläufig noch Postkartenart. Aus einem Zyklus „Das Lied der Lieder" ist ein Aquarell vorhanden, das als Talentprobe das Recht gibt, auf die Entwicklung dieses jungen Malers zu achten. Aber perspektivisch und vor der Natur, auch in der Landschaft, hat er noch sehr viel zu lernen. Seine Zeichnungen zeigen, daß sein Talent vorläufig seinem Beruf (er ist Arzt) die Anregungen verdankt. Hanna Schlesinger (Ruth Morold) „Sure Scheindel, die Rebbezin". In den überfüllten Musiker-Salen veranstaltete der Synagogen-Verein „Tomchei Achim" eine Aufführung der „Sure Scheindel" von Lateiner. Das Schauspieler-Ensemble stellte die Kleiukunstgruppe Zentrum der BZV. Die Regie dieser jiddischen Volkskomödie führte M. W i 11 e 1 s o h n. Die Schauspieler ernteten reichen Beifall. K. K. Persönliches. Am 15. Februar feiert Rabb. Dr. E, F i n - kel das 30jährige Jubiläum seiner Tätigkeit als Sekretär der Großloge U. O.B.B, in Deutschland. Schon frühzeitig ein Chowew Zion, trat er als Mitbegründer des Vereins „Esra- Breslau" und Ehrenmitglied des Vereins Ahawath Zion für Palästinasiedluug und Belebung der hebräischen Sprache ein. An zahlreichen hebräischen Zeitschriften, dem „liaiwri", dem „Hammagid" und dem Londoner „Hajehudi" hat er regelmäßig mitgearbeitet. Dm auch die nichtakademische Jugend dem jüdischen Geistesleben nahezubringen, gründete er int Freunden in Breslau den „Diskutierklub Graetz", der der Vorläufer der neutralen jüdischen Jugendvereine in Deutschland wurde, und die ersten hebräischen Sprachkurse. 1907 folgte er einer Berufung in das Sekretariat der U. O. B. B. in Berlin. Hier widmete er sich in erster Reihe den geistigen Aufgaben, der Ausgesta'tung der Logenzeitung, der Jugendliteratur und dem Vortragswesen. Familien - Nachrichten Herr Bernhard Fenster, C 2, Molkcnmarkt 7/8, begeht am 24. Februar den 60. Geburtstag. Herr Wilhelm Schlesinger, SW 29, Hasenheide 67. begeht am 24. Februar den 75. Geburtstag. trau Hmrirtla Simon, geb. Bernstein, Blumcnstr. 31. bei Outkriecht (iriihcr Usch, Deutsch-Krone), begeht am 24. Februar den 80. Geburtstag. Bar Mizwah -Termine Am 27. Februar (16. Adar): Gabi 1. ewinski, Sohn von Gustel Lewinski. N 54, Wemmei-torstr. 4. — Am 13. März (1. Nissan): Norbert Rotenberg, Sohn von David Rotenberg, SW 19, Seidelstraße 22 (Linden-Synagoge). Rudolf Schwarz der neue Kaptllmtitttr des Berliner Kulturbünde» Foto: J. Abraham Ankündigungen Lehrstatte Ch. N. Blallk im Februar. „Galuthtentrcn — Schicksal und Cesicht", 6. Abend: 17. Februar, 20.30 Uhr, Loge, Kleist- Straße 10, Dr. Joachim Prinz (mit Lichtbildern). — „Die Araber in Palastina — Politik und Wirtschaft". 4. Abend: 22. Februar, 20.30 Uhr, Katitstr. 54. L. Leibinan: „Die politischen Be-trcbimgcn". — „Kolonisationskunde Palästinas". Dozent: Dr. Haas Friedcnthal. 1. Abend: 16. Februar, 20.30 Uhr, Meinekestr. 10. „Rischon lc Zion und Deganiah als Formen jüdischer Kolonienion". — ,,Zionistische Kopfe", I. Abend: 16. Februar, 20.30 Uhr, BZV-IIeim Landsberger Str. 87, Kurt Loewcnslein: „A. D. Gordon". — „Der Zionsgedanke in der jüdischen Geschichte". Dozent: Dr. Alfred Jospc. 1. Abend: 18. Februar, 20.30 Uhr, BZV-Heim Goltzstr. 21, „Moses, Konige, Propheten". — „Die Grundlagen der englischen Weltmacht". Dozent : Dr. David Schloßberg. 2. Abend: 18. Februar, 20.30 Uhr, BZV.Heim Rosenthaler Str. 44, „Die Geschichte Englands in der Neuzeit". — „Aus der jüdischen Folklore". Dozent: Dr. S. Kaleko. 1. Abend: nicht wie angekündigt am 20. Februar, sondern am 27. Februar, 20.30 Uhr, Flen.-burger Str. 19, „Sitten und Krauche-'. — Auskunft: Sekretaiiat, W 15, Meinekestr. 10 (J 1 9031, App. 79). Arbeitskreise der BZV. Oliva: 16. Februar, 20.30 Uhr, Kantstr. 54, „Die Weiimannschc Rede", Ret. Dr. Alfred Kabau. — Wittenberg, platz: 17. Februar, 20.30 Uhr, Goltzstr. 21, „Versuche zur Lösung der Judenfrage": a) Der Weg der Assimilation, Ref. Waller Schwarz. — Ilansa: 17. Februar, 20.30 Uhr, Konditorei, Flen.shiirger Str. 10, „Die Nachbarländer Palästina.-": 1. Syrien, Ref. Rudolf Ahraham. — Zentrum.Nord: 18. Februar, 20.30 Uhr, Rosenthaler Str. 44, „Die Geschichte Fnglands in der Neuzeit", Kef. Dr. Schloßbcrg. — Südost: 18. Februar, 20.30 Uhr, Brückenstr. 9, „Die Wcizmannsche Rede". Neue hebräische Anfangerkurso. Dienstag, 17 Uhr (Ltg. Frl. Rothbart), Mittwoch, 20.30 Uhr (Ltg. Dr. R. Kellmann), Kantstr. 54, für Anfänger ohne Vorkenntnisse. — In den übrigen Kursen für Fortgcsclirittcne und Anfänger in allen Stadtteilen können noch Teilnehmer aufgenommen werden. — Auskunft: Kulturabteilung der BZV., Meinekestr. 10 (J 1 9031, App. 79). Der Singe-Ncschef der Junggruppen der BZV. wird verlegt und findet am 6. März in der Schule Auguststr. 11-13 unter Leitung von Erwin Jospcstau. Fotogruppe T'munah. Am 16. Februar, 20.30 Uhr. Kantstr. 54. Julius Glücksohn: „Aus der Praxis des Amateurs (Kleine Hilfsmittel bei der Aufnahme)". Berliner Misrachl-Gruppe. Am 17. Februar, 20.30 Uhr, Synagoge Grenadicrstr. 31: „Jüdische Jugenderziehung"; Redner; Rabb, Dr. Heinrich Gescheit, Kurt Kiappholz. Frauen-Arbeitsgemeinschaft für Palastina. Am 16. Februar, 16.30 Uhr, Wittenbcigplatz 3 a: Wizo-Nachtnittag. Dr. Wera Mahler: „Eine WiznAlijah geht nach Palästina". — Gruppe Nordwest: Am 17. Februar, 16.30 Uhr, Iiei Frau Singet, Lossingstr. 50: Dr. Wera Mahler: „Eine Wizo-Alijah geilt nach Palästina". Zu allen Veranstaltungen Gäste willkommen. — Wir erinnern noch einmal an, den am 16. Februar, 20.30 Uhr, beginnenden Kursus von Dr. Hans1 Friedcnthal: „Kolonisat ionskunde Palästina" (Meineke.tr. 10). — Nord und Ost trifft sich zum Vortrag von Kurt Loowcnstein über J Gordon in der Hialik-Lchrstätle am 16. Februar. 20.30 Uhr, in HZV.. (Icitn, Landsberger Str. 87. — Preis für die drei Abende für. Wizo.Mitglieder 0.75 R.M., für Nichtmitglieder 0.90 KM. — Wir bitten diejenigen Wizo-Flauen, die ihre Blocks und Im haschen noch nicht abgerechnet haben, dies am 17. Februar, 10 bis 12 Uhr, in unserem Büro, Meinekestr. 10, Zimmer 27, zu erledigen. Hebräische Aufführung der Theodor-Herzl-Schulc. „Wie die Chclmer den Mond fingen"; „Feicrtagskleider"; „Schabbatai Z'wi" (3. Akt). Am 18. Februar, 20 Uhr, Brüdervereinshaus, Kurfürstemtr. 115-116. Karten: Laden Meinekestr. 10, Buchhandlung Maß, Pestalozzistr. 15, Buchhandlung Salles, Grenadicrstr. 30, Kaiserdamm 78 (J 3 2094). Jüdisches Lehrhaus. Donnerstag - Reihe: „Autoiität", am 13. Februar, 20.30 Uhr, Logenhaus, Klei.tsir. 10, Boris Eiscnstädt über „Autorität im Kibbuz"; am 4. März. 20.30 Uhr. Logenhaus Kleist. Straße 10, offene Arbeitsgemeinschaft über die Vorträge der Reihe „Autorität". Demzufolge findet der Schlußvortrag der Reihe „Autorität und Gemeinschaft von Max Grunewald, Mannheim, erst am II. Marz statt. Montag Reibe: „Jüdische Kulturgeschichte I" am 22. Februar, 20.30 Uhr, Aula. Joachimsthaler Str. 13, Ismar Elbogen: ..Abendländisch-christlii her Kulturkreis im Mitte lalter". Wissenschaftliehe Arbeitsgemeinschaft am 23. Felnu.ir. 20.30 Uhr, Marburger Str. 5, Hugo Nathansohrf: „Jüdische Wanderungen im Rahmen der Weltwirtschaft". Arbeitskreis für synagogale Musik am 16. Februar, 20 Uhr, Marburger Str. 5 III, Oskar Gull mann: '„Griechische Musik und Gregorianik" (mit Schallplatlen). Sprachkmse Arbeitsgemeinschaften: Auskünfte erteilt das Sekretariat in den Sprechstunden von 10 bis 13 und von 16 bis 18 Uhr. Rambam-Lehrhaus. Vorträge: Prof, Dr. Bruno Kisch, Köln: „Das Verhältnis de» Judentums zur Natur" am 16. Februar, 20.30 Uhr, im Großen Saal Loge Kleist str. 10, Dr. Weinberg: „Was hat S. R. Hirsch unserer Zeit zu sagen" am 20. Februar, Synagoge Passancr Sir. 2, 20.30 Uhr. Dr. Altmann: ..Rabbi Jizchak Abraham-!-' am 20. Februar, 20.30 Uhr, Syn. Kaiscrstr. 29-30. Rabb. Dr. Bcrkovits: „Rabbi Akiha" am 22. Februar, 20.30 Uhr, Synagoge Pestalozzis! r. 14-15. — Arbeitsgemeinschaften: Domicr-t-igs. 20.30 Uhr, Synagoge Kottbusser Ufer. JakolKivits (Jüdische Ethik); Synagoge Pestalozzistraße, Berkovits (Die messianisehen Kapitel bei Jeschajahu). Lehranstalt für die Wissenschalt des Judentums, N 4, Art itlcric.tr. 14. Am 22. Februar, 20 Uhr, Vortrag von Rabb. Dr. Max Wiener: „Don Isaak Abarbanel". Dichtungen von Gertrud Chodziesner und Morit Seelcr spticht Erna Leonhard in der Wohnung von Dr. Schwarz, Wittclsbacher Str. 12 I. Am gleichen Abend singt Erna Jacoby Lieder von Schubert und Hugo Wolf. Am Flügel: Leo Taubmann. Näheres durch die Künstler* hilfe, Kantstr. 159 (J 1 6023). Vereine Gruppe Neue Synagoge. Psalmen-Abend am 20. Februar, 20 Uhr, Vortrag Rabb. Dr. Warschauer; musikalische Umrahmung: Oberkantor Gollanin. — Synagoge Lessingstra&e 19. Sajin Adar. Gedenkfeier, am Mittwoch, 17. Februar, 20.45 Uhr. r flan; Umsein l: Porträt eines Chirurgen Foto«: l. AbrtW (2), n.rb.ri Sorm.nf.id (1) .

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