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Jüdische Rundschau · 1937-02-16 · Heft 13 (16.2.1937) · page 1

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
42 (1937)
Issue
Heft 13 (16.2.1937)
Date
1937-02-16
Page
– (sequence 1)
Language
German
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18.2 1537 * /,,,> * - - ' / v / / / / , Nr.W ' Jahrgang 42 Preis 25 RpL JÜDISCHE RUNDSCHAU Schrlftleltnng,Verlag n. Anzeigen verwaltnngi Berlin W 1$, Melnekeatr.10 Fernrufi Semmel-Nummer Jl (Bismarck) 9031. — Berugnprcis eir.jchlirBKch BMtellgeH i« Monat RM 2,-, je Vierteljahr KM 5,75, bei Abholung RM 1,88 biw. RM 5,39. — Postscheck - Konten der Vertrieb» - Abteilung Berlin 71573 cfiir Groß - Berlin), Berlin 17392 (für das übrige Reich). In Fällen höherer Gewalt besteht kein Anspruch auf Nachlieferung oder Entartung etwa xchon gezahlter Bcrogagebühren. — Erscheint jeden Dienetag and Freilag. Der Zionismus erstrebt für das jüdische Volk die Der Präsident der Neuzionistischc-n Organisation, Wladimir Jabotinsky, leitete seine Darlegungen vor der Kgl. Kommission in der Sitzung vom II. Februar, die in einem überfüllten Räume des Oberhauses stattfand, mit einer Definition der Begriffe ,,J u d e n s t a a t" und „P a I a s t i n a" in dem Sinne, wie er sie bei seinen Ausführungen zu benutzen gedachte, ein. Auf eine Frage des Vorsitzenden der Kommission, l.ord Peel, erklärte Jabotinsky zunächst, daß seine Organisation sich in gewissen wesentlichen Punkten von der Allgemeinen Zionistischen Organisation unterscheide. Deshalb sei es nötig, die Bedeutung gewisser Ausdrücke, die er in seinen Darlegungen gebrauchen werde, genau zu umreißen. „Judenstaat" und „Palästina" Nicht alle diese Bezeichnungen, fuhr Jabotinsky fort, würden immer in der gleichen Weise verstanden. So stehe leider die Bedeutung des Ausdrucks „J u d e n s t a a t" nicht eindeutig fest, außer in dem Sinne, daß die Bezeichnung „Staat'' etwa auf Frankreich oder auf Kentucky oder Neusüdwales angewandt werden könne. Wenn er von Staat spreche, so habe er dabei nicht ein bestimmtes Ausmaß oder einen bestimmten Grad von Unabhängigkeit im Auge, aber es müsse dabei ein wesentliches Minimum von Staatlichkeit geben, ein gewisses Maß von Selbstverwaltung. Fr glaube nicht, daß für die Verfassung jedes Staates besondere Bestimmungen zur Wahrung des nationalen Charakters wünschenswert seien. Je weniger solche Bestimmungen es gebe, um so besser. Das beste Mittel, den nationalen Charakter eines Staates zu wahren, sei das Vorhandensein einer bestimmten Bevölkerungsmehrheit. Wenn z.B. die Bevölkerungsmehrheit eines englischen Staates englisch ist, dann seien keine besonderen Oarantien für seinen national-englischen Charakter notwendig. Was nun den Begriff „Palästina" betreffe, so werde er von ihm in dem Sinne gebraucht werden, daß er sich auf das Gebiet zu beiden Seiten des Jordan bezieht, das in dem ursprünglichen Palästina-Mandat genannte Gebiet. Dieses Gebiet sei etwa dreimal so groß wie Belgien. Die Aufnahmefähigkeit jedes Landes müsse weitgebend von dem Menschenmaterial sowie von dem politischen Regime abhängen, unter dein es in der Fortsetzung seiner Arbeit ermutigt oder entmutigt wird. Auch dürfe man die Bedeutung der geographischen Lage Palästinas nicht übersehen. Die Fassungskraft Palästinas Jabotinsky wies darauf hin, daß Palästina an dem Kreuzungspunkt zweier Hauptverkehrsadern dieser Hälfte der Erdkugel liegt, an dein Krcuzungsputikt der Linie Kapstadt- Wladiwostok und der Linie Liverpool—Bombay. Ein Land in solcher geographischen Lage sei vorausbestimmt, eine außergewöhnliche Bevölkerungsdichte zu erlangen. Es bestehe nicht der geringste Zweifel darüber, daß dieser Erdenwinkel mit der fortschreitenden Entwicklung Asiens und Afrikas iti der nächsten Generation sehr dicht bevölkert werden wird. Bei einer Bevölkerungsdichte wie in Sizilien könnten dort 12 Millionen, bei einer solchen wie in Belgien IS Millionen leben. Wie groß die Bevölkerungszahl sein werde, könne er nicht genau sagen; aber er glaube, daß diese Anschauung von der Fassungskraft des Landes endgültig mit der Vorstellung aufräume, daß jemand an Verdrängung der gegenwärtigen iiielitjüdiscben Bevölkerung denke. Die von ihm vertretene Auffassung des Zionismus sei vor allem eine humanitäre, womit er aber nicht sagen wolle, daß ihre geistige Bedeutung nicht beachtet werde. Die Judennot Die Kgl. Kommission, fuhr Jabotinsky fort, habe bereits eine Schilderung der Lage der Juden in der Welt gehört. Er wolle hierzu keine Einzelheiten wiederholen, aber darauf hinweisen, daß von einem Sonderberichterstatter der „New York Times" die Lage der Juden, insbesondere in Osteuropa, als eine Katastrophe von historischem Ausmaß bezeichnet worden ist. Man stehe vor einem Eiern e n t a r u n g I ü c k, einer Art sozialen Erdhebens. Drei Generationen jüdischer Denker, manche von ihnen Träger eines großen Namens, hätten sich mit der jüdischen Situation befaßt. Sie seien zu dem Schluß gekommen, daß die Leiden der Juden dadurch bedingt sind, daß sie überall eine Minderheit darstellen. Es handle sich nicht um einen Antisemitismus der Menschen, sondern um einen Antisemitismus der Dinge. Es sei die Pflicht der Menschheit, den Juden einen Staat zu geben, in dem sie ihre eigene Gesellschaft aufbauen können. Viele Regierungen im Osten und Westen, erklärte Jabotinsky, mußten viel mehr zum Schutz der Juden tun, als es geschieht. Vielleicht sei es die größte Lücke in all dem, was er zu sagen habe, daß es unmöglich sei, an die Wurzel des Problems heranzukommen und vor der Kommission ein Bild dieser Hölle zu entrollen. Leider könne er dies nicht tun; er hoffe aber, daß einmal vielleicht der Tag kommen werde, an dem ein Angehöriger der jüdischen Gemeinschaft dies von der Tribüne eines der beiden Häuser dieses Parlaments tun werde. Es gehe darum, führte der Zeuge weiter aus, Millionen Mensehen zu retten. Er wisse nicht, ob es um die Hälfte oder um ein Drittel der Judenheit gehe, aber jedenfalls um Millionen. Er wolle ein schreckliches Geständnis machen: was hier gefordert werde, sei kein Maximum für einen Anfang; es sei ein unvermeidliches Minimum. Die Konimission habe sich bereits ein Bild davon machen können, ob irgendwelche individuelle Härten den Arabern in Pa- BERLIN T"52"in iiK 'n DIENSTAG, 16. FEBRUAR 1937 lästina als Menschen zugefügt werden. Die wirtschaftliche Position der Araber in Palästina sei Gegenstand des Neides aller übrigen geworden. Dali von einer Verdrängung der Araber keine Rede sei, habe er bereits erwähnt. Das „Nationalheim" Zum Beweis für seine Behauptung, daß die britische Regierung verstanden habe, was die jüdischen zionistischen Aspirationen in Palästina bedeuten, zitierte Jabotinsky Stellen aus Veröffentlichungen des Foreign Office aus dem Jahre 1917. Er erinnerte daran, daß in der an Lord Rothschild gerichteten Erklärung Lord B a 1 f o u r s die Zustimmung des britischen Kabinetts zu den zionistischen Bestrehiu gen und die Sympathie mit ihnen zum Ausdruck gebracht worden ist, und er behauptete weiter, daß der Sinn des Ausdrucks „Nationalheim für die Juden" durchaus klar war. Das Mandat selbst habe in seiner Präambel festgestellt, daß die alliierten Mächte die Gründe für die Wiederherstellung eines Jüdischen Nationalheims in Palästina anerkennen. Churchill, Ranisay MacDonald, Lord Ceeil und General Snitits hätten alle dieselbe Auffassung über den Ausdruck „Jüdisches Nationalheim" gehabt. Kritik an der Regierung Churchill habe in seinem 1922 veröffentlichten W e i ß - buch keinen Satz und kein Wort geschrieben, durch das die Umwandlung Palästinas in ein Land mit jüdischer Bevölkerungsmehrheit präjudiziell werden könnte. Auch das Mandat für Tra n s j o r d a n i e n enthalte nichts, was jüdische Kolonisation ausschließt. Es wäre zu erwarten gewesen, sagte Jabotinsky, daß eine Regierung, wenn sie dem jüdischen Volk diese Zusagen gemacht bat, einen Plan ausarbeiten würde. Sie hätte gesagt: was ist das, was wir zu tun uns anschicken, und was ist der Inhalt einer Politik zur Errichtung eines jüdischen Nationalstaates? Die Planung hätte beginnen müssen mit einer geologischen Untersuchung auf beiden Seiten des Jordan, um festzustellen, welche Teile des Landes wirklich unerschließbar sind. Es hätte ein Plan ausgearbeitet werden müssen für eine von den Juden zu fördernde Anleihe zwecks Durchführung einer Besiedlung zum Wohle von Arabern und Juden. Man hätte von der Regierung erwarten können, daß sie Pläne ausarbeiten würde für die Entwicklung einer Industrie, die einer Einwanderung großen Stils Existenzmögüchkeiten bieten könnte; daß sie Pläne ausarbeiten würde für Maßnahmen auf dem Gebiet der Zölle und Gebühren, und daß sie ein den Bedürfnissen der neuen Siedler angepaßtes Steuersystem einführen würde. Es hätte eine höchst sorgfältige Auswahl der Beamten stattfinden müssen, die zur Aufstellung und Durchführung eines solchen Plans zu berufen waren, und es hätte erwartet werden sollen, daß solche* Beamte ausgewählt werden würden, die dem Plan der Errichtung eines Jüdischen Nationalheims mit Sympathie gegenüberstehen. Ich brauche Ihnen nicht zu sagen, bemerkte Jabotinsky, wie tief enttäuscht wir waren. Wir sahen, daß man eine Politik des Fortwursteins sich zu eigen machte. Wir haben unter diesem Mangel eines Systems und der entschiedenen Abneigung gegen Planung gelitten. Wir haben auch gelitten, als man uns auf unsere Beschwerden antwortete, „der Mann an Ort und Stelle wisse es besser". Ich weise darauf hin, daß das Mandat Großbritannien von fünfzig Nationen gegeben wurde, weil sie an Großbritanniens Erfahrung und Gewissen glaubten. Das Mandat könne nicht richtig durchgeführt werden, auch wenn man für den „Mann an Ort und Stelle" ein Genie auswählen würde. Manchmal hat man uns gesagt, die Verwaltung sei ganz zufriedenstellend. Denn die Regierung erhalte Beschwerden sowohl von Juden als auch von Arabern. Wir sind durch den Mangel von System und Planung schrecklich enttäuscht worden. Wenn eine Regierung das Mandat übernimmt, ein Land zur Errichtung eines Judischen Nationalheims zu verwalten, dann müßte sie sicherlich für diese Verwaltung Personen auswählen, die für das Ziel Sympathie haben. Ich bemerke ergebenst, daß die Verwaltung in Palästina zum großen Teil mit Personen besetzt wurde, die das Gegenteil von Sympathie für den Zionismus und für die Juden empfinden. Mangelnde Sicherheit Nachdem Jabotinsky betont hatte, daß weder das Unterhaus noch das House of Lords Begeisterung für die Schaffung eines Legislative Council in Palästina gezeigt hätten, kam er auf das S i c h e r h c i t s p r o b I e in zu sprechen. Die Juden hätten in Palästina Frauen und Kinder zu beschützen. Sie seien genötigt gewesen, eine Selbstverteidigung zu improvisieren. Es sei unverständlich, daß eine Regierung eine solche Lage dulde. Die Truppen in Palästina seien tief unter die Erfordernisse der Sicherheit verringert worden. Warum habe man die jüdischen Regimenter aufgelöst? Warum soll in England der Eindruck entstehen daß man Jonnv und Tommy braucht, um die Juden zu verteidigen? Wenn für den Aufbau Palästinas Scfiweiß und Geld gegeben werden müssen, dann sollen es unser Schweiß und unser Geld sein. Und wenn Blut gegeben werden muß, dann laßt es unser Blut sein. Vierzehn Tage vor den Unruhen ist «lern High Commissioner in einem Telegramm mitgeteilt worden, daß Unruhen bevorstehen und die britischen Truppen nicht ausreichen. Eine Kopie dieses Telegramms ging an das Colonial Office, das den Empfang bestätigte. Es wurde in Abrede gestellt, daß die militärischen Vorbeugungsmaßnahmen ungenügend seien. Damals, am 6. April, gab es in Palästina ein Bataillon. Ist dies Nachlässigkeit? Warum hat die britische Regierung es zugelassen, d?ß wir Juden in den Augen der Araber und der Bevölkerung hier in England so unverdient erniedrigt werden? (Fortsetzung Seite 3) Gültigi AnzolgenprelalUte Nr. 5. Di« 12 gespaltene mm. Zeile 20 Rpf., für Familien - Nachrichten 15 Kpf. Kür dio Aufnahme von Anzeigen in bestimmten Ausgaben oder nn bestimmten Plätzen wird keine Gewahr $;eleist*it Gelegenheitsanzeigen nur gegen Vorauszahlung auf Postacheck - Konto Berlin 71618 oder bar Montag bis Freitag 9 — 18 Uhr. Anna'nmeschluß für dio Dienstag Ausgabe Montag 10 Uhr, für die Freitag - Ausgabe Mittwoch 13 Uhr. (Für Familien - Anzeigen am Tag vor Erscheinen 13 *Jhr) Wochen - Umschau Die Kommission in London — Jabotinsky als Zeuge Panarabien — „Shmarya-Dori" Es ist noch nicht bekannt, welchen Umfang die Untersuchungen haben werden, die die Kgl. Kommission für Paliistina in London als Nachtrag und Ergänzung ihrer in Palästina geleisteten Arbeit soeben begonnen hat. Vor einiger Zeit waren Nachrichten verbreitet, die noch nicht bestätigt sind, daß die seit Erteilung des Palästina-Alandafs amtiei enden Kolonialuümster und Hochkommissare, soweit sie in London zur Verfügung stellen, vernommen werden sollen. Darunter wären so bedeutsame Figuren wie W'insion Chiirehil, L. S. Amcry, Sir Philip Cuuliffe-I.ister, Sir Herbert Samuel, Sir John Chanccllor, und sollte sich diese Absicht bewahrheiten, dann würde dieser zweite Teil der Verhandlungen nicht an Bedeutung hinter dein ersten Teil zurückstehen. Denn so wichtig der Augenschein au Ort und Stelle und der Kontakt mit den Bcvölkerungsgruppen des 1 .indes auch Wir beginnen in der nächsten Ausgabe mit dem Abdruck der bereits angekündigten Erzählung von STEFAN ZWEIG Der begrabene Leuchter sein mag, das eine haben die Mitglieder zweifellos bereits verstanden: daß die Palästinafrage eine hochpolitische prinzipielle Angelegt.' n h e i t ist, die nicht nacli lokalen Gesichtspunkten allein entschieden werden kann. Es kommt dabei weniger auf Einzelbeschwerden an, die dieser oder jener Teil /u äußern hat, als vielmehr auf die Festsetzung des zentralen Kurses der politischen Entwicklung im Rahmen des englischen Reiches, ja im Rahmen großer und heute drängender W e 11 p r o b 1 e in e, zu denen wir — das dürfte von niemand mehr bestritten werden — auch das Judenproblem zu zählen haben. Es geht ferner um eine Frage von Recht und gutem Glauben im Völkerleben, und darum ist, so sehr auch England, wahrscheinlich aus triftigen Gründen, seine Politik geändert haben mag, die Frage, wie die englischen Versprechungen an die Juden in den Jahren 1<)17 1 <>'_>'_' verstanden werden mußten (oder wenigstens konnten), von mehr als bloß historischem Interesse, l eider kann I ord B a 1 f o u r nicht mehr vor der Kommission erscheinen. Aber der Primeminister des damals verantwortlichen Kabinetts, l.loul George, weilt unter den Lebenden. Es gibt Engländer, die der Kommission bezeugen können, daß die jüdischen Massen, die nach der Ballour-! )eklaration ihr Vertrauen auf Englands Versprechen setzten und zugleich in der Schaffung des Jüdischen Nationalheims einen Ausweg aus ihrer eigenen verzweifelten Lage sahen, nicht bloii romantische Träumer oder gar zudringliche „Gläubiger" waren, sondern Gläubige, die auf Englands Wort und Sendung bauten. Die Kommission muli wissen, daß England gegenüber einem Werk, das so entstanden i-t, eine u n 1 ö s I i c h e V e r p f 1 i c Ii t u n g trägt. Abt d i e - sei' müssen die Ergebnisse der Koinmissioiisbcratung in Einklang gebracht werden. Als erster Zeuge hat in London der Präsident der Neuzionistcn (Revisionisten) J a b o t i n s k y seine Aussagen gemacht. Die eigentümliche Spannung, die zwischen diesem Manne und der palästinensischen Realität besteht, drückt sich schon darin aus, daß er in London vernommen werden mußte, weil die Regierung ihm die Erlaubnis zur Einreise nach Palästina verweigert. Jabotinsky hat der gegenwärtigen Palästina-Arbeit gegenüber keine formelle Verantwortlichkeit und keine amtliche Funktion, denn er ist nicht einmal Mitglied der Organisation, die als Jcwish Agency unter Artikel 4 des Palästina-Mandats anerkannt ist. Er kann daher ganz frei und ohne Rücksicht auf gegebene Tatsachen sprechen, und er scheint das, nach den Berichten zu schließen, vor der Kommission in der ihm eigenen wirksamen und logisch präzisen Art getan zu haben. Er selbst hat, indem er sich von der Zionistischen Organisation — anscheinend in taktvoller Form — distanzierte, darauf aufmerksam gemacht, daß seine Anschauungen und sein Programm nicht der Politik der Jcwish Agency entsprechen. Es wird für alle Zionisten von .großem Interesse sein, zu verfolgen, welchen Widerhall die Abführungen Jabotinskys finden werden. Es ist selbstverständlich! daß in diesem Moment, in dem die Kommission Schaffung einer Öffentlich - rechtlich gesicherten Helmstätte in Palästina. (Baseler Programm) Jabotinskys Aussage

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