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Jüdische Rundschau · 1937-01-19 · Heft 5 (19.1.1937) · page 10

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
42 (1937)
Issue
Heft 5 (19.1.1937)
Date
1937-01-19
Page
– (sequence 10)
Language
German
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JODISCHE RUNDSCHAU MILINE! SCMA.U Nr. 5, 19. JANUAR 193? „Essig und Oel" Kleinkunstbühne des Kulturbundes Die Kleinkunstbühne ist Max Ehrlich; er hat viel für die heitere Entspannung Rctan, die der Mansch in jeder Lebenslage nun einmal braucht, und unser Publikum hat sich ihm dankbar und anhänglich ^e/eijjt. Es ist ihm sehr willig aus dem früheren Lokal, das doch etwas improvisiert schien, in den Sehumannsaal gefolgt, der immerhin eine richtige kleine Büline hat, auf der nun auch ein richtiges kleines Stück gegeben wurde. Es ist das erste ohne die Vaterschaft von Max Ehrlich, der bisher sein alleiniger llausdiditcr und der Inspirator des pn/en liebenswürdigen Unternehmens war. Gönnen wir seinem vielseitigen Talent eine kurze Brachst; es ist keine Kleinigkeit, auf einer so schmalen Basis zu arbeiten und zugleich die Arbeitsmidie nicht erkennen zu lassen. Wer das Theater kennt, weiß, wieviel saueren Schweiß es kostet, um das Publikum vergnügt zu machen. Dieses „Essig und Oel" stammt aus Wien und ist von Siegfried Geyer und Paul Frank gedichtet. Die Gesangstexte sind von (Jever und Robert K a t s c h c r, der dazu auch die Musik gemacht hat. Die Musik ist leicht, sie geht zu einem Ohr hinein, zum anderen hinaus; sie ist eben auch anspruchslos und verlangt gar nicht, in dem einen oder in dem anderen Ohr zu Weihen. Das Stuck nennt sich ein „Märchen von heute". Als es vor ungefähr zehn Jahren bei Reinhardt in den Kammorspieleit Illingens recht erfolgreich erschien, nannte es sich wob! ebenso. Und beide Male mit Recht, was sich auch in der Zwischenzeit geändert haben mag. Es ist das ewige Heute des Theaters, das auf einige Stunden mit irgendeiner hannln-sn Erfindung und ohne große geistige Unkosten unterhalten wi;L Den Inhab d. - .Mucks werde ich nicht erzählen, denn man wird ihn mir <loih nicht glauben. Und es ist ja auch ein Märchen. Danini midi es auch graulich anfangen. Nämlich mit einer Schnur, au der sich der Wiener üemischtwarenhändler Sciberl, weil er mehr oder noch weniger als pleite ist, erhangen will, und die ihm ein junges Mädchen glücklicherweise abkauft. Whdas reuge Mädchen zu einem Mann kommt, wie der Vater wieder zu seiner Frau, die Kinder wieder zu einer riihtigeti Mutter kommen und sogar der Gcmischtwarcnhäiuller um den Konkurs herum, das kann nur vom Parkett aus und. durch das Medium einer so reizenden Vorstellung erlebt und gebilligt werden. Die Regie und die grollte männliche Rolle des kleinen Ladenbcsit/ers hatte Max I b r 11 e h selbst, listig und lustig unter einem kleinen Schatten von Melancholie, wie es sich eben für die bescheidene Branche der Gemischtwaren gehört. Das junge Mädchen gab Camilla Eisner; sie erinnerte sehr stark an eine Vermißte des Theaters, die Camilla Spira hieß, ebenso hübsch, ebenso forsch und mit einem naturhaft zusprechenden Temperament. Der junge Mann, den sie erobert, war als Bert Baer der geborene Operettenlicbhaber, der Märchenprinz von heute und von immer. Ein Rätsel aber der cholerisch wütende Vater von Siegfried Urias mit den. dröhnenden Balinoten. Man sollte nicht glauben, daß dieser bürgerliche Hutfabrikant auch einmal ein Gouverneur im „f'idelio" war, ein höchst berufener Opernsänger, der sich aber auch mit seiner komischen Wirkung in das Kleinformat einer bescheidenen L.ustspielopereite schickt. Zur lobenden Erwähnung bleibt der revoltierende Buchhalter des Tyrannen von Berthold (i u 11 e n t a g, eine verrückte Erzieherin seiner vier (sehr netten) Kinder von Stella Ehrlich (Hay) und der Lehrling Karl des jungen Wolfgang Bernstein. Reizend sind die dreh- und schiebbaren Dekorationen von Heinz C o n d e 1 I. Alle Darsteller und Helfer wurden verdientermaßen mit .großer Ausdauer gerufen. Arthur Eloesser Ein Gesellschaftsabend zugunsten notleidender jüdischer Acrzte, den die Winterhilfe und die Kunstlerhilfe am lb. 1. veranstalteten, hatten sich eines sehr regen Besuchs zu erfreuen, so daß der materielle Zweck des Abends wohl erfüllt sein wird. Auch künstlerisch konnten die Erschienenen sehr befriedigt sein; in einem umfangreichen Programm gaben das Orchester der Kunstlerbiife unter den Dirigenten Dr. Fritz. Berend und Dr. Hermann Schild berger sowie die Solisten Fmmy I ußheimer (Sopran), Susanne Löwenstein (Alt), Dr. Eeo Barczinski (Bariton) und Rita Storch (Klavier) hochu eilige Proben ihrer Kunst. Ein geselliger Teil schloß sich daran, bei dem Ruth Condell und N'ellv Hirsch unter Bogl< ittmg von Werner Seelig- Baß Tän/e vorführten und Johanna R o s e n t h a I durch heitere Vorträge erfreute. Rabbiner Weiße 80 Jahre alt Am 20. Januar vollendet Dr. Samson Weiße sein 80. Lebensjahr. Weiße ist der Senior der Berliner Rabbiner. Er blickt auf eine mehr als 40jährige Tätigkeit in Berlin zurück; erst im hohen Alter ist er vor einigen Jahren in den Ruhestand getreten, doch übt er auch heute noch in seltenen Fällen seelsorgerische Tätigkeit aus. Dr. Weiße hat nicht nur als vornehmer und wirkungsvoller Kanzelredner, sondern auch als Erzieher von ganzen Generationen von Juden sich große Verdienste um das Judentum Berlins erworben. Bis in sein hohes Alter hat er sich Ansehen und Beliebtheit bewahrt. Es war sein Bestreben, allen jüdischen Fragen mit offenem Herzen und Objektivität gegenüberzutreten, und im Streite der jüdischen Meinungen und Parteien versuchte er zu vermitteln. Er hat ein warmes Interesse an Palästina, und vor vier oder fünf Jahren ist ihm in hohem Alter sein lange gehegter Wunsch, das Land mit eigenen Augen zu sehen, erfüllt worden. Die Reise, die Dr. Weiße mit seiner Gattin nach Palästina unternahm, hat ihn aufs engste mit dem Lande verknüpft und bei ihm den stärksten Eindruck hinterlassen. Dr. Weiße vollendetsein 80. Lebensjahr in ungewöhnlicher körperlicher Rüstigkeit und geistiger Frische. Mit der gesamten Berliner Judenheit beglückwünschen auch wir den Jubilar zu diesem Tage. Dr. Walter Breslauer, der sechs Jahre lang Verwaltungsdirektor der Jüdischen Gemeinde Berlin ist, hat aus eigenem Entschluß sein Amt aufgegeben und seinen Wohnsitz nach London verlegt. Anmeldungen zur Vorlehre. Der Lchrplan der Vorlehre zielt nicht auf Ausbildung zu einem bestimmten Beruf ab, sondern die Jugendlichen sollen durch eine vielseitige Beschäftigung in handwerklichen und geistigen Disziplinen bzw. durch hauswirtschaftlichc Arbeit zu einer beruflichen Einstellung erzogen werden. Die Vorlehre gliedert sich in Klassen mit folgenden Arbeitsgebieten: 1. Vorlehreklasse Holz für Jungen: Praktische Arbeit in der Holzwerkstatt, Werkstoffkunde, Werkzeugkiinde und Werkzeughaltung, Naturlchre und Technik, Berufskunde, Zeichnen, Deutsch, wirtschaftliches und technisches Rechnen, Judentumskunde, Sport. 2. Vorlehreklasse Metall für Jungen: Praktische Arbeit in der Metallwerkstatt, einschließlich der Elektrotechnik, Werkstoffkunde, Werkzeugkiinde und Werkzeughaltung, Naturlehr.e und Technik, Berufskunde, Zeichnen, Deutsch, wirtschaftliches und technisches Rechnen, Judentumskunde, Sport. — 3. Vorlehreklasse Hauswirtschaft für Mädchen: Kochen und Nahrungsmittelkunde, Waschen, Plätten, Maschinennähen, Handnähen, Ausbessern, Haushaltspflege, Säuglingspflege und Gesundheitslehre, Deutsch, hauswirtschaftliches Rechnen, Judentumskunde, Gymnastik und Sport. — Zum 1. April 1937 werden für die einjährigen Lehrgänge in kleinerem Kreise neue Jugendliche im Alter von 14 bis 16 Jahren aufgenommen. Anmeldungen können im Jugendpflegedczernat der Jüdischen Gemeinde, Berlin C 2, Rosenstr. 2-4, Zimmer 30, werktäglich von 9.30-12.30 Uhr, außer Mittwoch, vorgenommen werden. Dort können auch die Arbeitspläne und Lchrpläne der Vorlehre eingesehen werden. Im zweiten Januar - Vortrag des Kulturbundes setzte B a b seinen Zyklus fort. Keine Dichtung erreicht . die übermächtige Wirkung der Mose-Gestalt des Michechelangelo. (dmond Elegs Mose-Roman, eher ein Mose- Epos, ist dennoch sehr diskutabel!) Die Gestalt des Josua, die dem freischaffenden Dichter mehr Möglichkeiten läßt, schenkte der Weltliteratur zu mindesten im lyrisch Balladcnhaften zwei wichtige Gedichte. Von Viktor Hugo: „Die Posaunen" sowie Rilkes „Josua". Weitere Gestalten aus dem Buch der Richter sind Jephtas Tochter und vor allem die gewaltige Gestalt S i m s o n s. Am größten erscheint immer noch Miltons Simson-Dichtung, die in Auszügen die Grundlage von Handels Oratorium wurde. Mit dem Widerhall in der Dichtung geht es den Königen Sau! und . David ähnlich wie der Gestalt von Mose. Gegenstand der Dichtung war zu vielen Malen die Flaßliebe Saids und der Aufstieg des jungen David. Erwähnenswert als belangvoller Versuch sei lediglich ein Saul-Roman im Stil der Bauernchronik erzählt. Kein Drama aber erreicht Rembrandts Darstellung des alten Saul und des jungen David. Von den biblischen Königsdramen nannte Bab Rae in es Altersdramen „Athalie" und „Esther". __ R. M. Familien-Nachrichten. Herr Louis Rosenbe-rg. Friedenau, RetzdorFpromen.nie 4, begeht, am 22. Januar den 70. Geburtstag. Ankündigungen Jüdisches Lehrhaus. Donnerstag-Reihe: „Juden in Wehstädten". Am 21. Januar, 20.30 Uhr, Loge. Kleisutrafic. Friedrich Horchardt: „Buenos Aires,". — Montag-Reihe: „Jüdische Kulturgeschichte"'. Am 25. Januar, 20.30 Uhr, Aula, Jo.iehim-llulcr Str. 13, Hans Liebeschütz: „Spiitantilsc". .—. Atbeilsgcnieinsehiiten: Montags: Kramer- Adler: Psychopathologie und Gesundheitsfürsorge (Fasancnstr. 80); Dienstag«: Marliaum: Knceht-Guttes-Tcxie im Jcsiija (Prinzregenienstraße 69-70); Altmann: Misrhna-Tr.-ikiat Mrgillst (Fasanen>tr, 80); Schüler: Jüdi-ehes Kultgerät (Mar Karger Str. 5); Frey Iran: Karl Wolfskchls Bekenntnis zur religio-en Wandlung und FnrseheidniiR (M.irhuiger Str. 5); Starnberg: Jüdi-rlie Philosophen (Kas:incnslr. 80); Bab; t'eber neue Bücher zur jüdischen 1 .ebenigcntaltring (Fasanen» Straße 80, 17.30 Uhr); Trtilcl: Mikroskopische Uetwngen (Marburger Str. 5). Mittwoch«: Pulvermaeher: Bildende Kunst. (Marhurger Str. 5); Scliildhergcr-Wcrthcirn: Oemeinsc'iaHstnusizierrn iFa- »anenstr. 80). Donnerstage: Jonas; Gesrtuclitr. und Sinn religiöser Brauche (!•'.isanen.tr. 80); Kuhn, Wirtschaftspsychnlogie (Marburger Straße 5). Sprachkurse, kaufmännische und terhnische Fortbildungskurse, finden im Januar nicht stall. Wiederaufnahme Anfang Februar. Auskünfte: 10—13 Uhr, 16—18 Uhr. Rambarn-Lehrhaus (W 50, Pas-sauer Str. 2). Arbeitsgemeinschaften» Am 21. Januar, 20.30 Uhr, Syn. Kottbusser Ufer, Jakobovits: „Jüdische Ethik"; Syn. PcstalozzUtraßc, Bcrkoviu: „Die mcbsiani.-chen Kapitel bei Jesohajahu". „Sinai-Lehrgänge" der Agudas Jisroel. Am 24. Januar Goldschmidt: Der jüdische Spraehgei.t nach S.-R. Hirsch; 20.30 Uhr, Kiopstockitraße 25; Neubörger: Sinngehalt, der Mizwoth. 16.30 Uhr, Artillerieitraße 31. Am 24. Januar. Hildesheimer: Methodologie des Talmuds, 21 Uhr. Siegmundshüf 11; Meyer: Die Wochcnsidra, 20.30 Uhr, Tartscr Str. 4. Auswanderer-Sprachkurse des HiKsverctns in Gemcdnschaft mit dem Jüdischen Lehrhaus. Am 1. Februar beginnen neue Kurse in Knglisch (auch kaufmännisches Englisch und Stenographie). Portugiesisch (Brasilianisch) und Spani-eh. Meldungen (möglichst persönlich): Marburger Str. 5, III, links (B 4 0484) von Montag bis Donnerstag, 16—18 Uhr. Ferner ist ein Kursus für Iloihmdisch (Alrikaans) in Aussicht genommen. Meldungen hierzu an die gleiche Adresse umgehend erbeten. Juriggruppen der B2V. Singe-Xeschcf für alle Berliner Gruppen am 23. Januar, 20 Uhr, in der Aula der Schule Auguststr. 11-13, unter Leitung von Frwin Jospe. Seelische Winterhilfe. Am 23. Januar, 20 Uhr, Konzert im Friedenstempel. Karlen im Wintcilülfsbczirk Sütbvr-i. Mnnchencr Str. 37, Winicrhilfsbezirk Ch.nlottenhurg, Hiciblreu-tr. 3. Weitere Veranstaltungen am 26. und 27. Januar im Uogenhuti-. Kleiststralie. Karten im Wiuterhibsbezirk Westen, Lützowstr. 16, Wintcrbilisbczirk Südwest, Münehcner Str. 37. Führungen durch das jüdische Berlin. Pas Weihereferat der Jüdischen Gemeinde veranstaltet am 24. Januar, vormiüags, eine Besichtigung der Mädehcnvolkss< hule Augu-astraßc, der Schulspeisung und des Heims „Ahawah". Anmeldungen bis zum 21. Januar an daa Werbereferat, Oranienburger Str. 29. Vereine Synagoge Rykestraßc. Vortragsabend am 23. Januar, 20.30 Uhr, in der Synagoge Rykc.-traße. Referent: Rabbiner Dr. Nußbaum: „Wesen und Idee, der ehassidi-eben Bewegung1*. Gesang: Oberkantor Ahlbeek. — Neue Synagoge. Am 23. Januar, 20 Uhr, Psalmenabend. Vortrag: Dr. van der Zeh Ge-inge: Oberkantor Friedman!!. — Jüdischer Muscumsvercin. Arn 21. Januar, 20.15 Uhr, Vortrag von Frl. Dr. Irmgard Schüler: „Licht und Leuchter im Judentum" im Jüdischen Museum, Oranienburger Str. 31, Um die Weiterentwicklung der synaßotjalen Musik. Die Musik in unseren Synagogen ist bekanntlich ein sehr umstrittenes Kapitel, und es fehlt vielen, selbst manchen musikalischen Fachleuten?n Wissen auf diesem Spezialgebiet. Es ist daher sehr zu begrüßen, daß sich innerhalb des jüdischen Lehrhauses eine Arbeitsgemeinschaft für synagogale Musik gebildet hat, in der der Versuch gemacht wird, ihr Wesen herauszuarbeiten und sie von fremden Elementen zu reinigen. In der letzten Zusammenkunft sprach Arno Nadel über das Wesen des Nussach, also jener traditionellen jüdischen Weisen, die aus den üblichen Dun< und Moll-Tonarten herausfallen. Aus seiner Sammlung alter Notenhandschriften konnte er zahlreiche Motive belegen, die wir auch heute noch kennen. Unter der Führung von Ober» kantor Hans John-Jacobsohn entwickelte sich «in« rege Diskussion. -nn. Veranstaltungen der Bezirke und Gruppen der BZV Zentrum-Nord M,K:.,rh, i'.en M;i,k,:,-l',„uu Theaterabend, '. 2f>.M Uhr ■ Wilhelm-Straße 3f Hcrmannplatz s»rmnhrmi, <*>n jx /«««<>', joju vht H/.Y-llmm, AVni.W». /Sgmlraßt 6 Oneir Schabbat. Ansprache; Dr. David Srhlnflhery. Mit*. irk< isif : Kllen Cohn (Ga£e), Hilde Sallrtjrer (Klavier), Siearhert SteinfeIH (Cx sr.ng). F.iritr.U.skartrn zu RM .40 im Vorverkauf bei LeibHol*. Katfter- Frlf drirb-Str. 5rl; Nti^sdaum, BVr^slr.28; Schwalb, Hermarin, fctrnßf 46; Jordan, Kaijsrr-Frii.rlr.-Slr. 149,1. u. a. d. Abendkasse. Obarspree Weitliche Bezirke Sonnabend, den 23. fanuar, 20,45 Uhr Ohersa/iöneweidfr, Wtlht Irninenhofttraßft 1 Onej Srhübbat. Ansprache: Babb. Dr. Harry L«Ty. Mitwirkfrvlc : Kantor Holländer (Grftarw), Herbert Grünbaum (Rezitation). Kintritt RM —.50. Sonnabend, den 23. Januar, 20.10 Uhr Btiiderx-treirishaus, k'arfUrsttnsfraße 115-116 0*tjüdi*cher Kleinkunntabcnd, s. Anzeige NÄherci Über all* Veranstaltung«*r* erfahren Sic jederzeit durch die Berliner IlonlsHiChsVareiniflung, BerÜnWtS, MelnekeBtr. 10 / Tel, J 1 003?, Apparat 79 »ynagoflenverband Berlin, Gruppe LQtzowstraue Donnerstag, 21. Januar, 20,15 Uhr tum B«*1»n den Jüdisch«n Winterhtlfa dar Jüdtichan Qamainda Berlin Synagocrenkoitiert In d«r Synagoge LüuowatraB« 16 Ausführende: Paula Salomon (Lindberg), Oberkantor Haans John Jacobsohn, Die Jüdischen Singerknaben unter Leitung von Erwin Jospe BbiMlrnde Worte r Dirnkfor Heinrich Stahl, Von, der jad. Gemeinde Karten tum Preise von RM —.50 bi« 2,— in den Bvirhhandlunpm: K e r) e m, Dahlra«nn»tra8» K Philo, Pariser Sir. 44, Wolff, Prager Platz 4, und beim Hauswart tler Synagogen; Liit?.ow*!m&> Ift, Fa*rmer.«trnße. 7^/rtO, Krieienstempel, Mwkpi(.AIfer«cM.£tr. 11 12, und Or«ni«nhur«<T Str. 29 lowie nn der AbcndlrUM Mittwoch, den 20. Januar 1937, 20,30 Uhr Muslker-Fests8ie, Kaisar-Wllhelm-StraBs 31 THEATERABEND Dl« KljinkunilBruppe d« Bazlrkt Zentrum—Nord ipl.lt Jankel der Fuhrmann von M. Richter Regia: M. Wittelsohn / Techn. Leitung: F. Finder Karten zu RM —.75, 1.—, 1.25 im Voi-verlc»uf: Möbelhaua Adlersttin Alte Srhfinbamer Str. 58; Konditorei J. Dobrin, Spnndauer Brücke 7 Buchhandlunjf Salle«, Grenadierstr. 30; Wiener Cafe:, Alte Schönhaunr Str. 11; Spedit. Urbenthal, Kronenntr. 33; Verband Polniddher Juden, Kurfür«ten«tr»ße 42; Reut. Kimelfeld, Roaenthaler StraSe 32; ßuehdruckerei Lacher, Lothringer Str. 34-35, und an der Abendkasse BERLINER ZIONISTISCHE VEREINIGUNG, BEZIRK ZENTRUM-NORD Anzeigen-Preisliste Nr. 5 auf Anfordern Berliner Inserenten verlangen Vertreter-Besuch Sonnabend, den J 3. J i n u > r, 20.S0Uhr, BrUderrerelnshnua, Kurfüratenatraße 115-11« Ost jüdischer Kleinkunstabend Einleitende Worte: L*Q Kindt Mascha B«njakoab>ky» Jüdin« heVolksMedcr Am Klavier : UmftT Weiti Nicolai ElJa«clio£/, Jii dinch« Geschickten St «die d«B Batlrks Frl«4riehihalB (Leitung j, Hüubenstock) Die Hochzeit des Prinzen von Flaskedrige Parodie von Tunkoler Repe: N. Eljacchof! Muailcx linir Wiln Karten tu RM —,75, 1,—, 1,50 im Vorverkauf in d*r Anreijren-Annahm* do, Jüdischen Rundschau, Mtinekestr. 10; Papierhandlung: Uppmann, Trautenatntr. 16 Verband poln. Juden, Kurförstenatr* 42, und an der AHendka»»« Berliner Zionistische Vereinlgnng / WniUehe Beiirkt KlelnKunstbühne ütt'i^» 8CHUMANMSA»I_ Lützowitr. 76 (Magdeburger PI.) JÜDISCHER KULTURBUND. BERLIN E.V. Sonnabend, d. 23., u. Sonntag, d. 24. Janvai' Max Ehrlich beehrt sich darzubieten Essig und Oel Muilkolijdiei Lustspiel in 7 Bildern von Geyer und Frank Musiki Robert Katsdiar mit , Camilla Eisner (Spira)«.Max Ehrlich J Ordi.t Di« Kleinkunst - Sechs. Regio i Max IMIchjj Muiikal. Leitung i Werner Baer. Austt.: Heint Conde"^ Techn. Leitung« H. SondHeimer , Vo verkaut d. Karten v. RM1 - 4 bei Phllo-Verloq, Pariser Str. 44, beim Zeitungsstanv im Cafe Leon, Kurtürstend.155 (J 7 4229), Kulturbundtheater, Kommandonten>tr.57| Eintr. i.f. Nlchtmltjl. d. Kulturb. m. d. neuen Relehmrbindik. (auch a.d.Abendk. er' mavltntiimntr Perez Q 2 Steglitz 1920 ■■■ i G»«»mtleltung Wllhaim Oraff —. SorrM., tt. Jen., 20.1 S Uhr, Bach-Stil, Ubowttr, 71 (Mi(«efe. PI.) EMimitlt WMamomng nioh iow«rtnutnr Pramlirt 01« ••sciiich«« vom aoiaatan von Ivor Strawtneky. Dirigent . Wolfgan^Frunkeli Rorie: Nikolai Eljaschoff; Dakorationen u. Ko«tütnai Heil» Condell. Vorhor: DI« g«ll«bl« Stimm« von Je») CwrttM Mitwirkende: Ulli Kann, Ilse Vordember^e, Heinz Kaltoemann, Herbert MeyerowiU und a Karten von RM 1.- Philo, Pariser Str.; Alexander LipscJiit*. Orchester in örijirinalbesetiunj. bis 4.-. Vorverkauf: Kedem, Dahlmannstr.; Poppelauer, Neue Ftiedrichstr.; Mirtchfeld. jppel Jagowstr.j Budthandlff. Laehmann, Bayerisrlipr PI.; Abendkasse. ElnUfl nur mit Kulturbund- oder RrichaTerhandekarte 1 nna» NMRXISCH PUR JIDIRMANN tehr(>B( 1 s RM 1.40 Lehrjreag 21 RM t.BO Za betieh. durch d. Buchhand. od. uejrenVorelnaend. rurSjrl. je 15 Rp{. Porto direkt beim Varlag JQdlscha Rundschau, O. m. b. H., Barlin W15, Miir.ekeatr.t0

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