Mannheim
Compact Memory

Jüdische Rundschau · 1937-01-15 · Heft 4 (15.1.1937) · page 15

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Rundschau
Volume
42 (1937)
Issue
Heft 4 (15.1.1937)
Date
1937-01-15
Page
– (sequence 15)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
87% known words query
IRI
…/2651273-2653625-2653629--30156-2684689
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

4 entity mentions

JÜDISCHE RUNDSCHAU BERLINER RUNDSCHAU Nr. 4, 15. JANUAR 1937 Von der Jüdischen Winterhilfe Die nächste Haussammlung der Jüdischen Winterhilfe findet am Sonntag, den 24. Januar, statt. Die Ausgabe der Kohlen- und Lebetismittclschcine für den Januar findet vom 18, bis 22. Januar statt. Aasgabeorte sind im Gcmeindeblatt ersichtlich. Im Laufe des Januar findet die zweite Kartoffelausgabe der Jüdischen Winterhilfe statt. Nähere Nachrichten im ücmeindeblatt. Die Teeveranstaltung zugunsten der Jüdischen Winterhilfe findet am 24. Januar, 6.30 Uhr im Brüderverein, Kurfürstenstr. 115/116 statt. Karten Vorbestellungen: Jüdische Winterhilfe C 2, Rosenstr. 2-4 (Dl 6711, Apparat 60). Die Winterhilfe benötigt Radioapparate, insbesondere Batterie- und Netzempfänger sowie Lautsprecher für die Hilfsbedürftigen. Detektorapparate und Kopfhörer sind jedoch in genügender Anzahl vorhanden. Meldungen an die Jüdische Winterhilfe, Abi Sachspenden, C 2, Rosenstr. 2-4 (Dl 6711, Apparat 74). — Für einen Schwerkriegsbeschädigten wird ein moderner, Icichtlaufender Krankenwagen (Dreiradwagen), evtl. mit einem kleinen Motor benötigt. Metdungen erbeten an die Abt. Betreuung der Jüdischen Winterhilfe, C2, Rosenstr. 2-4 (Dl 6711, Apparat 41). Postscheckkonto der Jüdischen Winterhilfe: Berlin 93 446. Jüdische Kulturgeschichte Veranstaltungen Instrumental- und Gesangsvorträge. Mit der Aufnahme der „schönen Müllerin" von Schubert in das Konzertprogramm versprach die letzte kammermusikalische Veranstaltung bei Weil zu einem nachhaltigen Erlebnis zu werden. Ks erwarteten uns die beschwingten, vom Zauber der Natur entfachten Melodien, im letzten Teil der Gesänge die in rührendem Schmerz und Schwere abgleitenden Selbstbekenntnisse Schuberls. Es gehört viel Mut dazu und ein großes Maß an künstlerischem Gleichgewicht, all dies Vollendete nachzugestalten. Zweifellos ist die Mühe anzuerkennen, der sich ein Sänger schon in physischer Beziehung bei der Darbietimg unterzieht. Es ist ein Monolog, der dem verästelten Empfindungs::usdntck der Zerquältheit dieser Mti.sikerseclc aufgeschlossen sein muß. Der Interpret dieser Lieder, Heinrich Korn, vermochte, wenn es ihm im Ausdruck lag, seine Stirn :c Schmelz, und Wohllaut dazu lieh, den Hörer zu packen. Zu wünschen wäre es jedoch, daß Korn nicht zu der Vielfältigkeit eines Liederzyklus' greift, der ihn gesanglich zu sehr festlegt, sondern das für seine solistischen Darbietun« gen auswählt, was ihm tatsächlich stimmlich liegt. Eröffnet wurde der Abend mit einer Reihe von Violinstücken, gespielt von dem Geiger llansjürgen Ronis und Willi Aron am Flügel, darunter die „f'hassidischcn Stimmungen'' von Ernest Bloch, ihrer geigerischen Wirksamkeit wegen bemerkenswerte Genrebilder, in denen sich die eigenwillige jüdische Note Blochs aus übermächtigen äußeren Einflüssen leider nicht mit Erfolg herauszulösen versucht. In dem ,,Nigun" aus diesen Stücken bewies Ronis, daß er an die Substanz des Werkes zu greifen versteht. Auch sonst muß dieser begabte Geiger mit der technischen Vervollkommnung als nötiges Unterpfand den Kontakt zum Werk finden. Orchesterkonzert zugunsten der Jüdischen Winterhilfe. Die Veranstaltungen zugunsten der Jüdischen Winterhilfe können Stationen der Selbstbesinnung sein, erfüllt von Gebefreudigkeit, wobei die Musik als Sprachrohr der Empfindungen, jedem zugänglich die innere Anteilnahme verstärkt. Rabbiner Dr. Manfred Swarsensky wurde in seiner Ansprache zu dein Orchesterkonzert des Kulturbundorchesters in der Synagoge Rykestraßc, die etwa die hier angedeuteten Gedankengänge erweiterte, zum warmen Fürsprecher in der Anerkennung der im Bezirk Nord bisher geleisteten Arbeit. Daß das Konzert auch Dank für diese aufopfernde Mitarbeit sein sollte, war ihm Bedürfnis besonders zu betonen. Die Aufführung selbst löste das durch In einer Veranstaltung des Jüdischen Lehrhauses sprach Dr. Joachim Prinz über das Thema „Cirundfragen jüdischer Kulturgeschichte". Er versuchte in diesem Vortrag zu skizzieren, von welchem Standpunkt aus eine jüdische Kulturgeschichte an die Fragen herangehen und welche Probleme sie behandeln ninßtc. Gleich im Anfang wandte sich Prinz gegen eine Tlicologisicrung des Judentums; jüdische Kulturgeschichte sei nicht jüdische Kultusgeschichte und auch nicht Geschichte des Systems, das wir Judentum nennen, sondern die Geschichte des Verhaltens der Juden im Leben und zum Leben. Wenn man die jüdische Geschichte unter bestimmte Typen (z. B. des Propheten, des Priesters, des Cliassid u. ä.) zusammenfassen wollte, so würde man zu völlig weltfremden Resultaten gelangen, weil das Leben sehr viel mannigfaltiger ist und sich nicht in solchen Systematisiertingen erschöpfen läßt. Grundsätzlich ist nach Prinz darum der Ausgangspunkt einer jüdischen Kulturgeschichte weltlicher Natur. Man könne z. B. nicht an das Altertum mit der Vorstellung herangehen, das Volk habe die Thora bereits als etwas Verpflichtendes gekannt; erst sehr viel später tritt dieser Zustand ein. Vor allem müsse man die großen jüdischen Gestalten so sehen, wie sie waren, nicht in romantischer Beleuchtung. Je nach der Einstellung eines Zeitalters würden notwendigerweise bestimmte Typen höher bzw. niedriger bewertet; so mußte etwa im vorigen Jahrhundert der Typ des I'riesters dem des Propheten weichen. Aber das Volk lebte nicht in solchen Schablonen, sondern viele unterirdische Strömungen (/.. B. die „Begeisteten", die vor der Epoche der großen Propheten in Scharen das Land durchzogen) erzeugten ein sehr viel reicheres Leben als man annimmt Eine jüdische Kulturgeschichte hätte sich mit den Merkwürdigkeiten unseres Daseins zu befassen. Die größte Merkwürdigkeit ist die Tatsache, daß die Bedeutung Palästinas im Altertum im umgekehrten Verhältnis zu dem gewaltigen Einfluß steht, den das Judentum später erlangt hat. Die jüdische Oottesvorstcilung unterscheidet sich von allen anderen durch die Weigerung der bildlichen Darstellung Gottes. Nicht minder merkwürdig erschien der Umwelt der Mangel einer Beziehung zu den äußeren Lebensformen (Architektur, Kleidung usw.). Nur zur Sprache und zur Musik fanden die Juden ein Verhältnis und haben insbesondere mit dein Gebiete der Sprache Einmaliges geschaffen. Je stärker diese Verinnerlichung wurde, um so gleichgültiger konnten die Juden gegenüber den äußeren Lebensformen werden. Sie konnten z. B. im Mittelalter sich der gotischen Formen bedienen, ohne selbst in der Gotik zu leben. Seit Fsra haben die jüdischen Lebensformen eine gewisse Prägung dadurch erfahren, daß das Volk die Thora als etwas Verpflichtendes kennt. Hinzu kommt das Gefühl der Auscrwähltheit, das schon allein in der Erhaltung des Volkes seine Rechtfertigung erfahren hat. Die idee der Erlösung stand als Realit.it vor den Augen aller. Der anregende Vortrag wurde mit lebhaftem Beifall aufgenommen. M, Zur Erleichterung unserer Fraundo In Groß-Ber lin haben wir neben unseren Anzeigen-Annahme-Stellen Meine kestraße 10 in unserem Verlagshause Schützenstraße 52 unweit Jerusalemer Straße Neue Friedlichst!-. 59 Buchhandlung M. Poppelauer Neukölln,Sanderstr. 24 am Kottb. Damm bei M. Badasch noch einen Sonderschnelldienst für Familiennachrichten und Gelegenheitsanzeigen geschaffen, Auf Anruf 91 90 31, Apparat 89 werden Sie sofort besucht und fachkundig beraten. JÜDISCHE RUNDSCHAU Anzeigen - Verwaltung manche bemerkenswerte künstlerische Leistung ein. Anerkennung gebührt dem Kulturbundorchester un'ier Leitung von Berthold Sander für das anfänglich zaghafte, später ausgeglichene Spiel der G-Dur-Symphonie von Haydn, ein Werk, das bei aller Leichtflüssigkeit, wie oft bei Haydn, fraglos in zuweilen überraschender Abkehr zu Sinnierendem, Episodenhaftem führt, genial von blitzartigen Hinfallen erleuchtet. Das Orchester wußte diese fiigentiimlichkeit Hayclns zu erfassen, das Episodische dem Werk organisch einordnend, Die ständige Inanspruchnahme der Sommernachtstraummusik als Schauspielmusik im Zusammenhang mit Bühne und ihren visuellen Vorgängen schien nicht ohne nachteilige Folgen in der Umstellung auf den Konzertsaal geblieben zu sein. Doch war es auch so unmöglich, von dieser ewig schönen Musik, von ihrem unfaßbar romantischen Zauber nicht erregt und ergriffen zu sein. Nicht ungeschickt placiert brachten der Sänger Siegfried Urias nnd die Sopranistin R i f a Atlas/ < iesangsvorträge, m denen sich der Sopran Rita Atl.w* in manchen Registern vorteilhaft gab und Urias' stimmliche Vorzuge trotz Unpäßlichkeit erkennen ließen. Sander erwies sich vor allem in der Haydn-Symphonie als sicherer Dirigent, dem unbedingte Musikalität zuzusprechen ist. -rg. Die singende Bibel. Musische Anregung und religiöse Erbauung in ein Motto von werbendem Reiz, gekleidet zog einen großen Kreis Hin freudiger zu einer Veranstaltung in der Synagoge Fasanenstraße. Doch sollte das Motto „Die Bibel singt'1, das zu der Erwartung verführte, musikalische Zeugnisse, aus der Bibel geboren und an sie gebunden, zu boren, nicht all/u wörtlich, genommen werden. Die Bibel sang nicht seihst, sondern wurde geformt von Menschen, die sie persönlich aus ihren Vorstellungskreis heraus deuteten. Die gutgemeinte Absicht aber blieb bei dieser Sinnverschicbung augenscheinlich und wurde durch das Gebotene bestätigt. So durch eine Arie aus der Haydnschen „Schöpfung1', den Sehöpfungsakt der Welt in erschütternder Menschlichkeit bildhaft darstellend, den Psalm „Die Himmel rühmen11, das Innerste tiefgründiger Religiosität im gelösten Aufjubeln Beethovenscher Vertonung hervorkehrend. In die Sprache der Bibel gegossen, östliche Herkunft meldend, schien das „Lied des Eliesers am Brunnen" von Leo Schallt ein in Andacht versponnenes Klangweben von einer idealisierten Vorstellung des Orients entzündet oder gar Teil an ihm zu haben. Neben Gesängen von Mendelssohn und Mandel war nur noch wenig von einer Inspiration durch die Bibel zu spuren; eine wohl nicht gehalt-, aber wirkungsvolle musikdramatische Auf zäti mutig der „Hexe von Endor" von Eduard Behm wäre noch zu erwähnen. Oberkantor Davidsohn setzte sich als Solist für die gesanglichen Darbietungen ein, unterstützt von der einfühlsamen Begleitung des Organisten Richard Alt mann und des Pianisten Wilhelm A 11 m a n n. Den Rezitationsvorträgen Ilse Intrators wäre kraftvollere Sprache und innere Durchdringung des Dargebotenen zu wünschen gewesen. Reizvoll verwob Rabbiner Dr. Manfred Swarsensky die mehr oder weniger geglückten Proben der gesungenen Bibel zu einem sich ineinander fügenden Band. -rg. Veranstaltungen der Bezirke und Gruppen der BZV Zentrum-Nord Mutm,*, *«* ». /a«a«r. m* Mntiket-f-tttshle, Kaiser- W ilhtlm-Strape 51 Theaterabend, a. Amrisje HftrmannDljtfZ Snnnabrnd, dtrn 23. Januar, 2030 Uhr ntrirannpw« HZV-lUim, N.,MUn, Jügtnltaßt 6 Otxeg Schabbat. Ansprache: Dr. David Sülloüberjr. Mitwirkend«: Ellen Cohn (Geige), Hilde Salinger (Klavier), Siejjbert Steinfeld (Gesang). Eintrittskarten zu RM —.40 im Vorverkauf bei Leihhotx, Kaiwr-Kriedrirti.Straße 59; Nuuhium. Bergstraße 28; Schwab, I iTnw,nfctr*&e '16, und an der Abendkarte. Oberspree Westliche Bezirke Sonnabend, den 23. Januar, 20.45 Uhr Ontrschfin'iu'pidp. VPilhelminenhofitraß« 1 Oneg Schabbat. Ansprache, Rabb. Dr. Harry L«tj. Mitwirkende: Kantor Holländer (Gesang), Herbert Grfinbaum (Rezitation). Eintritt RM -.50. Sonnabend, den 23. Januar, 2Q3(t Uhr Briidm^rtinshans, Kar/ursfrnitraß* /7V'M OitjUdischer Kleinkunntabend, ». Anreiz« Nähere» Ober alle Veranntaltunj-en erfahren Sie jederieit durch die Berliner ZlonlstlachaVerelnlgung, BerlinWtS,Melnekeetr.10 Tel.t J1 9011, Apparat79 Mittwoch, den 20. Januar 1937, 20,30 Uhr Musiker-Festsäle, Kaisar-WlIhelm-StraBe 31 THEATERABEND Dia Kltinkunatgrupp« das Beiirk» Zentrum —Nord aplaK Jankel der Fuhrmann von M Richtar Regie: M. Wittelsohn / Techn. Leitung: F. Flndar Kurten in RM —.75, 1.—, 1.2S im Vorverkauf: Möbelhaus Adler«tein, Alte SchSnhauier Str. 58; Konditorei J. Dobrin, Spandauer Brücke 7; Buchhandlung Salle», Grenadiers tr. 30; Wiener Cafe, Alte Schönhauser Str. 11; Spedit. Liebenlhal, Kronenrtr. 33i Verband Polnischer Juden, Kurfündenrtraße 42; Reit. Kimelfeld, Roaenthalar Strafie 32; ButJidrudterei Lacher, Lothringer Str. 34-35, und an der Abendkasse BERLINER ZIONISTISCHE VEREINIGUNG, BEZIRK ZENTRUM-NORD Photo-Apparate seltene Gelejrenheiten, samt). Photo, bedarf ipiiiitir»! Schlesinger, NO 18, Gr. Krankt. Str. 77. E 9 Friedrichih. 1563 priuatmmaostisGh von 1—3 Uhr, empfiehl Klla Abraham, Bln.-Charlottenb., Wieland.tr. 15' / C I 3741 Variangan ate Vartratarbaauch Nonzan-Dirfikiion L Tanna / mit :b 61775 JOSEPH 2 KONZERTE CHIYIIDT Montag, 18. Jan. Sonntag, I24] Jan KARTEN im Philo-Verlag / Kadern / Poppelauer /Lacbmenn / Abendkasse / Tel. Bestellt). B6 1775 | Bach-Saal, 20,15 Uhr Am Flügel: Leo Taubininn JÜDISCHER KULTURBUND, BERLIN E.V. Sondtrveramtaltung zugunsten der Winterhilfe der JUd. Gemeinde zu Berlin Sonntag, 7. Februar, 20.15 Uhr, Baohsaal, Lützowatr. 76 JSRAEL in ÄGYPTEN Oratorium von Händel Dirigent: Kurt Singer Mitwirkend?: Marianna Caula ♦ Paula Salomon (Lindbarg) Juliua Pelssachowltsch Kurt Rahmer Kurt Slngar'athar Chor * Opernohor de« «/Cd. Kulturbünde« Orchester des JUd. Kulturbünde* Karten im RM. 1.50--3.50. Vorverkauf: Im Philo-Verl«sr. Panier Str. 44; Zahlatelle Aschaffenhurffcr Str. 18; HirsrMeld, Jasjowstr. 44; Poppelauer, Neue Friedrirhstr. 59; Kedem. Duhlmannitr. R; Mityliederliiiro, Kommandantenstr. 57. und AbenHkfme Eintritt auch für Nichtmit^lieder He« Kulturbundes geg-en Vorzeigung: der R..Karte (Ohne gültigen Auiweia kein Eintritt) •ynagogartverband Berlin, Oruppe LUtcowttraBe Donnerstag, «M. Januar, 20,15 Uhr zum Beaten den Jüdische« Winterhilfe der judischen Gemeinde Barlin Synagogeniconiert In der Synagoge LtltxowetraBe ie Ausführende: Paula Solomon (Llndbergr), Oberkanten- Hanna John Jacobnohn, Die Jüdischen Sänger- Knaben unter Leitung von Erwin Jospe BlnlmUmdn Wörter Direktor Helnridt Stahl, Vor», der Jßd. Gr winde Karter, rom Preise von RM —,50 bis 2,— in den Buchhandlungen: Kedera, DahlmarmstrsB» », Philo, Pariwr Str. 44, Wo I f f," Präger Plaki 4. und heim Hauswart der Synagogen: LiiUowstraße 16, FaaanenatraBe. 78/80, FriedenMempel, Markfrraf-Albrecht'Sb'. 11/12, und Oranienburger Str. 29 sowie en der Abendkasse Festdichtungen aktuell - Individuell verfaßt E. Sandak, Berlin-Charit,*-. 4 WaltratroBe 20 Tel. Bleihtreu 2'U8 Klavierstimmer Perez 02 Steglitz 1920 B. NEUMANN Kurfürstendamm 205 J i 3716 PIANOS mittag- und ODendtiscii Kurfürsten Hamm 22» Nah« Zoo Ausrichtung von F«»tlicht<ett«rt. / J 1 Bi»m. 2245 An.-Kn jüdissrhP! ti*mf irtfie Berlin HOLLAND Kürfürstendamm 61 Eingang Leibnizsttaße / C11636 Neue Stimmungs-Kapelle in der bekannten Tanzbar Sonntag: Tanz ab 20 Uhr IUAN7FN »••«•1«*« W H II £ L II Gaa und Störung FRIEDRICH WAGNER Columbu»-Apparat«-Vfrtripi) Nikolsburger PI. 2. H 7 8193 MAX RIEGEL P»rH«rStr.28/2» J 2 Oliv« 5S67 M.rl. j.Hunriw. V. Lief. d. Krankenk. Sonnabend, den 2S, janoar. 20.SO Uhr, Brüdcrveninshuu», Kurftirtten»tra6e 115-116 Ostjüdischer Kleinkunstabend Einte.trnrle Wort«: Leo Hirsch Masel.« BvnJakonsky. JüdisrheVotViliede* Am Klavier: Rudi Lehmann Nicola! Eljaschoff, Jüdin che GmekiehttB Studio des Bezirk»Frladrlchihaln (Leitung J, HaubenstorJc) Die Hochzeit des Prinzen vonFlaskedrige Parodie von TunWe!«r Regie: N. Eijaselioff —- Musik: linir Wala« Karlen stu T?M ■—,75. 1,—, l.W im Vorverkauf in der Anaeig?n-Annahm« d«r jüdischen Rundscfiflu, Meinekentr. 10; Papierhandlung I .ipfvmann, Trautenavutr. 16; Verbünd poln. Juden, Kurfürttenttr. 42, and an der Ahrndka*M> Berliner Zionistische Vereinigung / WaiiUch« Beiirka

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.