Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 42 (1937)
- Issue
- Heft 4 (15.1.1937)
- Date
- 1937-01-15
- Page
- – (sequence 7)
- Language
- German
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JODISCHE RUNDSCHAU PORT-MÜNBSC Nr. 4, 15. JANUAR 1937 Theoretische Grundlagen athletischen Trainings Von Privatdozent Dr.med. Ernst Jokl, Direktor des Instituts für Leibesübungen und Luftfahrt an der Universität Stellenbosch (Südafrika) Die gewaltige und stets fortschreitende Verbesserung sportlicher Leistungen, die unsere Generation zu erleben Gelegenheit hat, beruht in keiner Weise auf einer fortschreitenden Verbesserung des menschlichen Materials, das diese sportlichen Leistungen hervorbringt. Die gleiche Varietät von natürlicher Anlage und Begabung, die es heute gibt, stand zu allen Zeiten zur Verfügung. Trotzdem vollbrachten die besten Athleten der Weit um die Jahrhundertwende Leistungen, die wir auf Grund unserer heuligen Erfahrungen als sehr bescheiden bezeichnen müssen, Leistungen, mit denen sie z. B. auf der letzten Makkabiah nicht über die Vorläufe hinausgekommen wären. Der Fortschritt ist allein auf die Tatsache zurückzuführen, daß unsere Trainingsmethoden sich verbessert haben, daß prak'.ische Erfahrungen gesammelt, daß die Organisation ausgebaut und wissenschaftliche Erkenntnisse bei der Vorbereitung unserer Athleten verwertet worden sind. 1. Zur Physiologie des Trainings Die Leisttmgsvurbesserungen, die sich während einer Trainingsperiode einstellen, werden von drei großen Gruppen von körperlichen Umstellungen begleitet. Einmal sind es die Organsysieme, die die Sauerstoffversorgung des Körpers zur Aufgabe haben, Blutkreis und Atmung, an denen permanente Anpassungsprozesse stattfinden. Z.\veitens stellen sich tiefgehende Aenderungen im Funktionskreise unseres Zentralnervensystem ein, insbesondere in den Abschnitten, die die Koordination unserer Bewegungen kontrollieren. Drittens findet eine Arbeitsanpassung unseres Muskelapparates statt, die für das Laienauge oft die auffallendste Trainingswirkung darstellt. a) Sauerstoffversorgung. Muskelarbeit führt zu gesteigertem Sauerstoffhunger der Gewebe. Dieser gesteigerte Sauerstoffhunger wird dadurch befriedigt, daß eine intensivere Tätigkeit der Atmung und des Kreislaufs einsetzt, die jedoch kurzfristig ist wie die Arbeitsleistung selbst. Werden aber die Arbeitsleistungen in regelmäßiger Weise wiederholt, so stellen sich Veränderungen ein, die als Dauereigenschaften solange bestehen bleiben, als das Training fortgesetzt wird. Das Herz wird größer und kräftiger. Diesen Vorgang kann man im Tierversuch sowie mittels Untersuchungen am Menschen demonstrieren. Dabei zeigt es sich, daß Leistungen von langer Dauer, wie z. B. Radrennen oder Marathonläufen oder Streckenschvvimnien, zu den ausgesprochensten Veränderungen führen. Gleichzcilig findet eine Abnahme der Schlagzahl des Herzens statt, der Puls wird langsamer, das Herz des Trainierten arbeitet im „Schongang". Der Widerstand, gegen den das Her/, mit jedem Schlag seinen Inhalt auswirft, der Blutdruck, sinkt. Der innenraum des Brustkorbs wird größer, so daß ein größeres Luftvolumen mit der Lungenoberfläche in Kontakt kommen kann. Schließlich ergibt sich eine erhebliche Verlangs-amung der Atemtätigkeit, ein Vorgang, der in gleicher Weise interpretiert werden muß wie die Pulsverlangsamung. Das große, langsam schlagende Herz, der tiefe Blutdruck, , der geräumige Brustkorb und die ruhige Atmung sind die körperlichen Attribute des Langstreckenläufers. Derjenige, der das Glück hat, mit den oben genannten Eigenschaften geboren zu werden, hat eine natürliche Spezialbegabung mit auf den Weg bekommen. Die sogenannten physiologischen Merkmale jedoch werden in jedem l alle um so ausgeprägter, je intensiver das zur Durchführung gelangende Dauertraining ist. b) Koordination. Die Verbesserung der Qualität einer Bewegung, die wir im Verlauf des Trainings eintreten sehen, beruht auf einer Adaptation unseres Zentralnervensystems, d. i. des Gehirns und des Rückenmarks. Die Bewegungen des Schulbuben, der zum erstenmal sein Fahrrad zu benutzen versucht, sind ausfahrend, er kann sich nicht recht balancieren, er ist aufgeregt und seine Aufmerksamkeit ist in übertriebener Weise auf seine Tätigkeit konzentriert. Der Erfolg seiner Bemühungen entspricht keineswegs dem Aufwand. Nach kurzem Training jedoch vermag er schnurstracks geradeaus zu fahren, seine Aufmerksamkeit ist so wenig an die Bewegung seiner Muskeln gebunden, daß er gleichzeitig ein Gespräch führen kann, und keine ausschweifenden Bewegungen stören die Gleichmäßigkeit seiner Tour. In ähnlicher Weise ist der turnende Anfänger, der Neuling unter den Fechtern und der junge Hürdenläufer durch Ungeschicklichkeit seiner Aktionen, durch unnötigen Energieaufwand und durch offensichtlich mangelhaften Erfolg seines Vorhabens ausgezeichnet. Die zunehmende Ruhe, die weitgehende Automatisierung und die eindrucksvolle Verbesserung der „Technik", die sich während einer geregelten Trainingsperiode einstellt, beruht ein/ig und allein auf einer Umstellung, die im Zentralnervensystem stattfindet und die uns ihrerseits in die Lage versetzt,"das Zusammenspiel des Musktlapparates in einer Weise zu regeln, die eine optimale Leistung gewährleistet. Auch hier läßt sich sagen, daß bestimmte Personen mit einem fein differenzierten Bcweguiigsanteil ihres Nervensystems geboren werden. Solche Personen fallen frühzeitig als „Begabungen'' in gewissen Sportzweigen auf: Sie lernen auffallend rasch mit dem Hockeyschläger zu hantieren, sie fliegen gut oder sie turnen „flüssig" am quergestellten Pferd. Der gewöhnliche Sterbliche braucht längere Zeit, um einen entsprechenden Grad der Vollendung zu erreichen. C) Kraft. Der starke Mann aus dem Zirkus, der Gewichtheber und der Ringkämpfer sind durch ungewöhnliche Muskelentwicklung ausgezeichnet. Der gerundete Bi/eps ist seit jeher das Symbol der Kraft, und in der Tat läßt es sich leicht aufzeigen, wie jedes Training, welches zur Entfaltung von Muskelkraft zwingt, zur Vermehrung von Muskel s übst« nz führt. Solche Vermehrung von Muskelsubstanz ist nicht ganz selten aut einzelne Muskelgrunpen beschränkt: beim Fußballspieler oft auf die Beine und beim Tennisspieler auf den rechten Arm. — Nur wenn Kraftanforderungen in systematischer Weise an alle Muskeln des Körpers gestellt werden, reagiert die gesamte Muskulatur. Dies ist der Grund dafür, daß die idealsten Figuren, wie sie uns z. B. in Form von Statuen aus der griechischen Glanzepoche überliefert sind, nur in Zeiten existiert haben können, in denen wirksame Trainingsmethoden bekannt waren. Nicht wenige Individuen werden mit kräftigen Muskeln geboren. Diese sind dann „von Natur aus* stärker als der Durchschnitt. Aber auch ihre Kraft wird weiter gesteigert, wenn sie ihre Muskeln zu Kraftleistungen verwenden. 2. Die sportliche Leistung Langstreckenläufen und andere Dauerübungen führen, wie fesagt, zu einer Verbesserung der die Sauerstoffversorgung es Körpers gewährleistenden Organsysteme: Kreislaut und Atmung. Dauerübungen führen dagegen nicht oder kaum zu einer allgemeinen Verbesserung des Koordinationsvermögens und ebensowenig zu einer Vermehrung der Muskelkraft. Hürdenlaufen und andere technische Hebungen dagegen führen zu einer Entwicklung des Koordinationsvermögens, aber kaum zu einer Verbesserung der Sauerstoffversorgung und gleichfalls nicht zu einer Vermehrung der Muskelkraft. Gewichtheben wiederum als reine Kraftübung führt zu einer Vermehrung der Muskelsubstanz, bedingt dagegen aber keineswegs eine Verbesserung der Sauerstoffversorgung des Körpers und eine Entwicklung der koordinativeti Fähigkeiten des Zentralnervensystems. Wir erkennen daher zunächst, daß bestimmte Leistungsgruppen stets zu bestimmten und ausschließlich zu bestimmten physiologischen Trainingseffekten führen. Zweitens aber wird gleichzeitig klar, daß unser körperliches Erziehungsideal in keinem Falle durch SpezialÜbungen erreicht werden kann. Schließ ich aber ergibt sich die für den Wettkampfsport entscheidende Frage: Kann ein Athlet, der allein an Höchstleistungen interessiert ist, sich einem reinen Spezialtraining hingeben? Kann ein Langstreckenläufer seine beste Leistung allein dadurch en.ielen, daß er nur ein Dauertraining durchführt, daß er die Entwicklung seiner Muskelkraft und seines Koordinationsvermögens außer acht läßt? Ist es für die Hürdenleistung als solche gleichgültig, ob neben der Koordinationsfähigkeit des Körpers auch Ausdauer und Kraft entwickelt werden? Ist es ohne Belang für den Gewichtheber, ob er zugleich mit seiner Muskelkraft auch Ausdauer und Geschicklichkeit verbessert? Von der Beantwortung dieser Fragen hängt die Art unseres Trainings ab. Die Amerikaner waren die ersten, die aut Grund ausgedehnter Wettkampferfahrungen an den Universitäten zum erstenmal behaupteten, daß Spezialisierung nur nach einem sorgfältig durchgeführten Allgemeintraining zum Erfolg führen kann. Daß der Langstreckenläufer, der auch seine Muskeln systematisch durch Kraftübungen entwickelt und sein Koordinationsvermögen durch Geschicklichkeitstraining schult, erheblich bessere Leistungen erzielt, als wenn er nichts weiter tut, als nur lange Strecken zu laufen. Daß der Fiürdcniäufer neben seinem Hürdentraining auch Querfeldcinläufe durchführen und allgemeine Kraftübungen pflegen muß. Daß der Gewichtheber nicht nur seine Kraft, sondern auch sein Koordinationsvermögen und seine Ausdauer verbessern muß, bevor er seine eigene Bestleistung erzielen kann. 3. Alltägliches Training Meine Stellenboscher Sportstudenten, die zur Zeit im südafrikanischen Hochschulsport führend dasteiien, lasse ich folgendes Trainingsprogramm durchführen: Alle ohne Ausnahme müssen an jedem Trainingstag mit gymnastischen Ucbungen anfangen. Diese Uebungen, die in vielen Varianten, mit und ohne Geräten, Mcdizinbällcn, Eisenkugcln, einzeln oder •mit Partner, zur Durchführung gelangen, sind als Koordinationssowohl als auch als Kraftübungen aufzufassen. Spezielle Kraftübungen folgen als zweite Nummer: Tauziehen, Gewicht- Was bringt der Sonntag? Hanau. 14,30 Uhr: Freundschaftsspiel, Fußball: JJB. Hanau gegen Bar Kochba Oberstein-Idar. Dresden. Makkabi Bczirksliga: Punktspiele auf dem Platz Radrennbahn Reick: 1.15 Uhr: BJC Dresden gegen BK. Hakoah (Handball); 2.30 Uhr: BK. Dresden gegen BK. Hakoah (Fußbali). heben, Reiferkampf, Kugelstoßen und -schocken, Ringkämpfe und Geräteturnen, Querfeldcinläufe, lange Hindernisrennen, wiederholte Sprints, Spiele wie Hockey, Rugby, Fußball, Handball sowie Schwimmen einschließlich Wasserball garantieren eine genügende Ausbildung der Ausdauer. In dieser Hinsicht mache ich keine Unterschiede zwischen Sprintern und Langstreckenläufern. Aber ebensowenig erlaube ich Mittel- und Langstreckenläufen], das üeschwindigkeitstraining zu vernachlässigen. An jedem Nachmittag müssen Starts und Sprints von allen Athleten durchgeführt werden. Der Sprinter steht am Mal, und die Mittel- und Langstreckler, die Springer und Werfer erhalten Vorgaben. Aber laufen müssen sie. Erst auf der Grundlage eines derart organisierten Allgemeintrainings gehe ich zum Spezialtraining über. Auch hier habe ich neue Gesichtspunkte, zum Teil auf Grund eigener Wettkanipferfahningcn gewonnen, in der Praxis verwendet: nämlich die Erkenntnis, daß das eigentliche Spezialtraining von geringerer Bedeutung ist als wir früher geglaubt hatten. Natürlich müssen gewisse technische Einzelheiten als solche geübt werden: z. B. die Absprungmarken des Weitspringers, die Wechselstellen der Staffelläufer oder der Anlauf des Speerwerfers. Andererseits wissen wir, daß der Kugelstoßer verhältnismäßig wenig dadurch lernt, ja sogar darunter leiden kann, wenn er jeden Nachmittag die Kugel stößt Ebenso hat der I lürdler nicht den gleichen Nutzen, wenn er tagliches llünientraimng durchfuhrt, als wenn er zum mindesten zu gleichen Teilen seine Zeit einem systematischen Allgcmciutrainingwidmet. Aehnlichcs gilt für den Langstreckler. Wenn jedoch Spezialtraining durchgeführt wird, dann soll es keine Spielerei sein Der Hürdenläufer soll in vollem Tempo über alle 10 Hürden geben. Der Stabhochspringer soll so oft als moglieh aufspringen, der Speerwerfer soll nicht „auf Technik", sondern auf Leistung werfen. Die verbesserte Leistung allein demonstriert die forisihrnfcnde Verbesserung der Technik. Jede Bewegung ist ein unteilbares Ganzes, und eine Analyse ist als theoretische Aufgabe, nicht jedoch auf dem Sportplatz möglich. Das sorglältig diirchgeTihrte Allgcmeintraining kennzeichnet unser Zeitalter der hohen sportlichen Leistungsfähigkeit. Der moderne Athlet baut seine Wettkampfieistung auf breitester Grundlage auf, und damit sind alle Gegensätze überbrückt, die sich eine Zeitlang zwischen körperlicher Erziehung auf der einen und Wettkampfsport auf der anderen Seite aufzutun drohten. Das Training mag in Einzelheiten weitgehend variiert werden, im Grundsätzlichen jedoch gibt es keine Kompromisse: die Sauerstoffversorgung muß durch Dauerübungen, Koordinationsfäliigkcil durch technische und Muskulatur durch Kraftübungen entwickelt werden. Schließlich sei auf einen entscheidenden Unterschied hingewiesen: die Anpassung von Kreislauf und Atmung sowohl als auch die der Muskulatur verschwindet innerhalb weniger Wochen wieder, wenn mit dem Training ausgesetzt wird. Koordinationslcisfungcn dagegen, einmal erlernt, bleiben dauernd in unserem Gedächtnis verankert. Daher werden wir zwar rasch atemlos, wenn wir nach mehrjähriger Frainingspause wieder einen Langstreckenlauf versuchen, aber wir haben nicht verlernt, unser Fahrrad zu benutzen. Wir können nicht mehr die gleichen Gewichte stemmen wie zuvor, aber wir ertrinken nicht, wenn wir ins Wasser fallen: niemand „verlernt" die Grundlagen der Schwimmfechtnk, die er einmal beherrscht hat Rundblick auf die Sportplätze S.C. Makkabi M.Gladbach I-Jtus Duisburg 1 8:0<1:0) Seit dem Pokalspiel im Jahre 1933 sind sich die beiden Mannschaften oft mit wechselndem Glück gegenübergestanden. Beide Mannschaften haben sich in diesen drei Jahren gewaltig geändert. Nur einige „alte" Spieler sind geblieben, aber die Tradition dieser Spiele hat sich auf die jungen Spieler übertragen. Die Kämpfe sind hart, aber immer schön und ritterlich gewesen. So wich denn auch das letzte Spiel zwischen dem „alten" und „neuen" Pokalmeister nicht von der Tradition ab. In einem interessanten Kampf blieb M.-Gladbach verdienter Sieger. Steinberg, im Tor der Duisburger Makkabim, ließ nicht mehr Tore zu. Auch bei M.-Gladbach war die Hintermannschaft der beste Teil, während der Sturm wohl schöne Kombinationen zeigte, aber den krönenden Torschuß vermissen ließ. Der Schiedsrichter Mayerhoff hatte bei der vorbildlichen Spielweise keine schwere Aufgabe. S. C. Hakoah Köln I — S. C. Hakoah Essen II 0:8 (0:0) Essen bleibt mit diesem Sieg über die neugebildete Kölner Elf den M.-Gladbachern dicht auf den Fersen. Erst in der zweiten Halbzeit holten sich die Essener durch Stern und Isaak den verdienten Sieg. Kurt Falkenstein leitete ohne TadeL S.C.Hakoah Köln II - S.C.Hakoah Essen Ii 3:2 Die junge Kölner Elf feierte einen schönen Sieg über die routinierten Makkabim aus Essen. SOdwestdeutscher Makkablsport In Frankfurt a. M. gab es erfreulichen Jugendsport zu sehen; besonders erfreulich auch deshalb, weil es gelungen war, endlieh auch Begegnungen zwischen dem Frankfurter Makkabiverein und dem SpV. Philanthropin Frankfurt, der der Südwestdeutschen Arbeitsgemeinschaft angehört, zustande zu bringen. Der 3:2(1: 2)-Sicg der Bar Kochba-Jugend über den SpV. Philanthropin Frankfurt im Handball ist besonders hoch zu bewerten, weil der Frankfurter Schulsportverein der üruppenmeister von Südwestdeutsehland im letzten Jahre war. Auch bei der Begegnung der beiden Fußball-Schülermannschaften des Bar Kochba und des Philanthropin Frankfurt konnten die Makkabi-Jungen mit 3:1 den Sieg davontragen. In Oberstein-Idar gastierte eine kombinierte Fußball-Mannschaft des Bar Kochba Frankfurt und errang dort nach sehr schönem Spiel einen 7: 1(1:1)-Steg. Die Punktspiele zwischen Hakoah Karlsruhe und Bar Kochba Mannheim hatten für die südwestdeutsche Makkahi-Tabclle entscheidende Bedeutung. Der Karlsruher Makkabiverein ist jetzt durch den früheren Schild-Spieler Monti Kaufmann aus Frankfurt bedeutend verstärkt. Im einzelnen gab es folgende Rcsuliate: Fußball: Hakoah Karlsruhe I Regen Bar Kochba Mannheim 1 2:4 (0:1); Hakoah Karlsruhe II gegen Rar Kochba Mannheim II 1:2 (1:2); Hakoah Karlsruhe Ju-jcnc! gc^n Bar Kochba Mannheim Jugend 0:3 (0:1). _ Handball: Hakoah Karlsruhe Damen gegen Bar Kochba Mannheim Damen 0:4 (0:2). Ergebnisse aus Hanau: Fußball: )|R. Hanau lugend gegen Bar Kochba Offenbach lugend 1:2.' — Handball: JJB. Hanau Damen gegen Bar "Kothba Offenbach 1:2, W. Bar Kochba _ Schild in Dresden In Dresden standen sich Bar Kochba und Schild gegenüber. Im Fußballspiel trennten sieh die Mannschaften 1:1, das gleiche Ergebnis hatte das Spiel der fugendmannschaften. Im Handballspiel der Herren unterlag Bar Kochba, der infolge Ausfalls einiger seiner besten Leute eine Mannschaftsumstellung vornehmen muffte, 3:6: dafür siegten die Damen 6:2, wobei die sehr begabte MittcUtürmerin Ruth Weinberg; allein 4 Tore schoß. Tischtennis In einem Tischtenniswettkampf am 3. Januar gelang es der Iischtcniiisabtcilnng des Makkabi Dusseldorf, Schild Krefeld mit 13: 10 Spielen zu schlagen. Der Sieg ist um so bemerkenswerter, als die Krefelder erst in der Woche zuvor die westdeutsche Meistermannschaft des Schild, JTV. Köln, besiegt hatten, _ Wetterbericht vom Kellberg am 13. Januar: Wetterbericht vom Keilberg am 13. Januar: Alter Schnee: 70 cm. Neuer Schnee: 0 Schneebeschaffenheit: Pulverschnee- Witterung: Sonnenschein. Temperatur: — 10°. Skifährc: sehr gut _ Jüdischer Student lief USA.-HalJenrekord. Sam St oller, ein Student der Universität in Michigan, lief bei einem Hallensportfest die 60-Yard-Strecke in 6,1 Sek. Die Zeit wurde jetzt als Hallenrekord offiziell anerkannt Berichtigung. Durch ein Verschen Ist in der vorigen Nummer in dem Bericht „Hakoah Karlsruhe in M.-Gladbach" der Schlußsatz fortgeblieben, aus dem zu ersehen war, daß es der Hakoah Karlsruhe in der zweiten Spielzeit gelang, das Ausglciclistor zu schießen.