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Jüdische Rundschau · 1938-11-01 · Heft 87 (1.11.1938) · page 8

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
43 (1938)
Issue
Heft 87 (1.11.1938)
Date
1938-11-01
Page
– (sequence 8)
Language
German
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Seite 8 JÜDISCHE RUNDSCHAU Nr 87, 1 XI 1938 Post nach Uebersee Vom 1. bis 9. November (ohne Gewähr) Die angegebenen Zeiten lind die A b g a n g » reiten der Züge bzw. Flugzeuge aas Berlin. Die Sendungen müssen 1—11/j Stunden »or Abgang bei der zuständigen Bahnhofspostanstalt (Flugpost beim Postamt SW 11) vorliegen. Anschluß im Reich entweder bei Durchgang der Zuge bzw. Flugzeuge oder durch Sendung nach Berlin Oder direkt an die Zwlschenstationen. Bei de! Aufichrift empfiehlt Palästina (ab Anh. Bhf.) 22.50 Abgang München 12 Stunden später: 2. via Brindisi m. ..Galiläa6 ,•־. Haifa. / 5. via Belgrad, 9. Haifa. / T. via Belgrad. 11. H.iiia. / 9. via Brindisi mit ״Genisalemmc“, 13. Haifa. Luftpost: Mi. 8.30. 11.25 München. Mi. H:*fa (Linie Brindisi- Haifa); Di., Do.. Sbtl. 8.30, 11.25 München; Da, SlxJ., Mo. I.ycida (Linie Amsienhun—Batavia über Rom); Mi. u. Fr. 8.30. 11.25 München; Fr. u. So. Lvdda (Lime London—Singaporc über Rom); So. 8.30, 11.30 Frankfurt'Main. Di. Tihcrias (Linie London— Singapore über Rom). U. S. A. (außer am 9. stets Potsd, Bhf. 15.45): 2. via Le Havre m. ״Washington'1, 10. New York. / 4. via Le Havre m. ,.Normandie“, 10. New York. / 9. (Bhf. Charl. 23.57) via Cherbourg m. ״Bremen־•, 14, New York. Luftpost (Nachbringeflug): 10. m. Luftpost über Köln zur ״Bremen“ 6.50. 11.00 Köln. Südamerika: 6. (Bht. Charl. 11.15) via Lissabon m. ״Highl. Chief• tam". 21. R'm. 25. Buenos An«. Luftpost (auch nach M itielamerika und Westindien): Mi. FoäUchl. 21.00, I>». 2.45 Frkft.׳M.. Sbd. Rio, So. Buenot Aires (De״• ■-che f.-m!>■>«). / So. Postschi. 8.40. 10.40 Köln, und Kuba). ' Südafrika (Bht. Ftkdtii L-tr. 13.57): 3. via Sollt lumpton m. .,Cape- L 11 f t p 0 s t: Mi, u.^ Sbd. 8.30. 11.15 München. Di. u. Fr. Kapstadt L u f t p 0 st: Di. u, I>0. 8.30. 11 25 München. Mi. u. Fr. (nach einer Die ״Jüdische Wohlfahrtspflege und Sozialpolitik“ hat ihrem soeben ausgegebenen Oktoherheft wieder eine besondere Prägung gegeben: den Blick auf die Aufgaben und Gedanken, die sich in unmittelbarer Zukunft der jüdischen Gemeinschaft in Deutschland stellen. Ihre ideenmäßige Bedeutung findet einer! Niederschlag in Beiträgen von Dr. Max G r ü n e w a 1 d, Dr. Georg L u b i n s k i und Dr. Georg Josephthal. Dr. Grunewald (״Entwurzelung und Erneuerung“) fragt nach dem religiösen Sinn der Wanderung unseres Volkes. Dr. L 11 b i n s k 1 hebt, indem er Gedanken ,,zur künftigen Gestaltung unserer Sozialarbeit“ skizziert, das Persönliche und Menschliche der Arbeit als besonders wertvoll hervor. Dr. Joseph thal zeichnet die ״Aufgaben des jüdischen Jugendleiters“. In die Praxis führt Erich Salinger (Zentralverband jüdischer Handwerker Deutschlamts) mit einer übersichtlichen Zusammenstellung von Umschichtungsberufen für Männer, für Frauen und für Aeltere. fZwti,J2roblem der jüdischen Gruppensiedlurig“ bringt das ieft zwei Beiträge. Dr. Leo Löwenstein vertritt den tandpunkt des Reichsbundes jüdischer Frontsoldaten. Dr. Arthur Prinz untersucht mit großer Sorgfalt das Für und Wider. — Den Hope Simpson-Bericht würdigt Dr. Walter Groß, Ueber die Tagung der jüdischen Sozialarbeiter berichtet Dr. Paul Eppstein. — Berichte über gesetzgeberische Neuerungen auf zwei wichtigen Gebieten — Neuordnung des Ausländerpolizeirechts (Fritz Wittelshöfer), Ergänzungen in den Rentenversicherungen (Gertrud Israel) — beschließen das Heft. Die Gesellschaft der Freunde der Hebräischen Universität und Bibliothek Jerusalem e. V. teilt mit: Unter den unserer Zentralsanimelsteüe, Berlin W 15, Meinekcstr. 10, ständig zugehenden Bucherspenden befinden sich häufig Geschenke, die völlig unverwendbar sind. Bei aller Anerkeanung der guten Absichten der Spender geht es nicht an, ein Interesse der Nationalhibliothek an Schulbüchern oder veralt et en Werken wissenschaftlichen Inhalts anzunehmen. Auch der äußere Zustand der Buch er ist nicht unwesentlich für ein Institut repräsentativen Ranges, wie es unsere Bibliothek darstellt. Woran wir immer Bedarf haben, sind Bücher aus dem Gebiet der exakten Wissenschaften, der Philosophie im weitesten Sinne und der medizinischen Psycholog je. Wir brauchen Werke aus dem Bereich der Kunst und gute Belletristik. Werke aus Medizin und Volkswirtschaft sind uns nur dienlich, wenn sie neuesten Datums sind, Zeit- Schriften aus diesen Gebieten nur in vereinzelten Jahrgängen. Daneben brauchen wir Standardwerke, wie etwa Brehms Tierleben, Dubnow, Grätz, Jüdische Encyciopädie und Lexika neuester Auflagen. Medizinische Zeitschriften. In der Jüdischen National- und Universitätsbibliothek Jerusalem fehlen die nachstehend aufgeführten Bände medizinischer Zeitschriften. Spenden werden an die Gesellschaft der Freunde der Jüdischen National- und Universitäts-Bibliothek Jerusalem E. V., Zentral-Sammelstelle, Berlin W 15, Meinekcstr. 10, erbeten. Archiv f. klinische Chirurgie: Bd. 1—29 (1860—1383); 174—176 (1933); 178—179 (1834); 181—182 (1935); 184 (1936) und alle folgenden. — il e. h r i n g sv e r k e. Mitteilungen: Heft 1 und 2. — Deutsches T u b e r k u 1 o s e b 1 a 11 (früher Praktische Tuberkulo-seblätter): Jg. 1—3 »wie 10 und alle folgenden.- Fortschritte der Therapie: Bd; 5 (1929); 8 (1932) und alle folgenden. — Jahrcskuts« für ärztliche Fortbildung: Bd. 13 geh. oder Nr. 3 allein. Bd. 14 geb. oder Nr. 2 allein, Bd. 16 geb. oder Nr. 5 allein, Bd. 17 geb. oder Nr. 5 allein, M. 28 (1936) sowie alle folgenden. — Klinische Wachenschrift: Jg. 13 (1934), 2. Halite geb, oder Nr. 45 bis Schluß sowie Titel und Register zu 13/11. Jahrg, 16 (1937) und alle folgenden. — Medizinische Welt: Jg. 11 (1937) geb. oder Heft 14. 25, 28 und alle tolgendt-n. Ferner Jahrg. 12 (1938). — Der Nervenarzt; Bd. 6 (1933) geb. oder Heft 7 bis Schluß sowie Titel und Register. 1’emcT Bd. 7 (1934) und Bd. 10 (1937) sowie alle folgenden. — Therapie der Gegenwart: Bd. 1—36, 76 (1935), 78 (1937) sowie alle folgenden. — Verhandlungen De Kongreß 48 (1936) und Hie folgen f. Medii trhandlunge , Berlin: 1901—1909; 1913; 1918 und alle folgenden. — Zeitschrift I. d. gesamte Neurologie u. P s >- e h 1 a t r i e: Referate: Bd. 7, 9, Originale: Bd. 8, 12, 15—18, 23 — 25, 66—117, 143 (1933) *)wie alle (01• genden, — Zeitschr. t. Urologie: Bd. 8 (1914), 10—15 (1918—1921), Bd. 27 (1933) und alle folgenden. — Archiv f. Russen,- und Gesellschafts-Biologie: Jahrg. 3 Index, Jahrg. 5 Nr. 5 und 6, Jahrg. 9 Nt. 2, Jahrg. 10 Nr. 4, Jahrg. 11 Nr. 5 und 6, Jahrg. 12 Nr. 1, Jahrg. 14 Nr. 1 und 3; Jahrg. 16 Nr. 1, Jahrg. 18 Nr. 4. Jahrg. 26 Titelblatt und Index. — Zen• t r a 1 b 1 a 11 f. d. gesamte Neurologie u. Psychiatrie! Bd. 70, Bd. 79—84, in de*. Weit Die Jüdische Rundschau hilft Adressen suchen Da die Zahl der tätlich eingehenden Anfragen außerordentlich groß ist, muß sich die Veröffentlichung etwas verzögern. Der Abdruck der Anfragen erfolgt in der Reihe des Einganges, und wir bitten, von Mahnungen abzusehen. Die Einsender werden gebeten, Samen deutlich ffalls nicht mit Schreibmaschine, dann in Blockschrift) zu schreiben, damit Irrtümer vermieden werden. Leser, die über die Gesachten Auskunft geben können, werden ersucht, sich zu melden. (Red./ Nr. 1202. Fanny Schildhaus, geb. Splndler, in Tamow, Huffabrik, Coney Island, New York, 2825 W 23rd. Sfr., Tel; Spring 48 04, gesucht von ihrer Verwandten E. Auerbach geb. Schneier aus Tarnow, jetzt Berlin NW 21, Oldenburger Straße 33. Nr. 1203. Nachkommen von Schneidermeister Isidor Pechner, ca. 1851 aus Bresiau nach USA. (Staat New York) ausgewandert, gesucht von John Heiiborn, Berlin W 9, Linkst-, 27. Nr. 1204. Nachkommen von John (eigentlich Salo) Brandt, eingewandert aus Krotoschin i. Posen, lebte in Boston, verheiratet mit Frau Bella, 1915 oder 1916 gestorben in Boston, Töchter Pauline und Loyee und Sohn Morris; ferner Nachkommen von Theophllie Brandt aus Krotoschin, verheiratet mit Hermann Siiberstein, beide in Boston gestorben. Letzte Adresse 1910: ״New York Embroidery Co; Successors to Adolph Dinner, Boston, 694 Washington Street“ Tochter Pauline (Besitzerin des vorerwähnten Geschäftes) und Hedwlg, Sohn Sam Silverstein, gesucht von ihrem Vetter Martin Brandt, Beriin-Charlottenburg, Schillerstr. 101. Nr. 1205. Meisner, Kinder von Chairn Srul und Gitsche Meisner, geb. Pfeffer, ausgewandert ca. 1915 nach USA.- SchlU selfeid, Nüssen, Bruder von Jenta Schaff, geb. Schlüssel feld, Onkel von Frau Ruchei Langsam, geb. Schaff, ausgewandert ca. 1890—1900; Karpf, Isaak und Mordche, geb. in Bircza b. Prczmil, Kinder von Nüssen und Gifte! Karpf, geb. Langsam, ausgewandert ca. 1890—1900; Moritz, Ssure und Rische, Kinder von Schlomoh Leib und Rifke Moritz, geb. Melamed, ausgewandert 1895—1900, sämtlich aus Sanok nach USA.; ferner Wrubel, Feige, Ruchei, Witte und Jankef, Kinder von Srul und Marjim Wrubel, geb. Moritz, aus Sanok ausgewandert 1895—1900 nach Kalifornien, gesucht von Efraim und Elsa Langsam, Köln, Agrippastr, 40. Nr. 1206. Lee Meyers, Desfiller and Wholesale Liquors, ausgewandert ca. 1879 nach Owensboro (Kv.), später nach St. Louis (Mo), 6968 Alamo-Str. verzogen (Bruder von Frau Eva Klein, geb. Meyer), verheiratet mit Sophie Mevers, Töchter; Therese und Irma; ferner Aron und Lesser Klein, ausgewandert 1895 nach Cleveland (Ohio), Woodland Avenue 885 (Brüder von Samuel Klein, Altenwalde b. Lubow Krs. Neustettin), gesucht von Georg Klein, Stettin, Elisabethstr. 4, III, Nr. 1207. Angehörige vom Samuel, Nathan, Louis. Gustav und Michaelis Cohen, alle ca. 1860—1870 ausgewandert und zwar nach Blackpool, Liveroool, Manchester, Sidney oder Philadelphia, gesucht von Frau Amalie Warschauer, geb. Roth, Forst i. d. Lausitz, Lothringer Str. 7. Nr. 1208. Söhne bzw. Nachkommen von (Mordechai) Markus Flschel, Ragnrt (vorher Thom), nämlich Jesaja, Hirsch, Jakob und Frnll. ausgewandert nach C.alifornien (USA.); ferner Max Fischei, Sohn von Theodor Fischei Tilsit, ausgewandert 1913 nach, Argentinien, gesucht von Leo Fischei, Tilsit, Langgasse 12a. Nr. 1209. Hugo Schneider oder Nachkommen, Getreide kaufmann, vor ca. 30 iahren aus Schweidnitz i. Schles. nach Amerika (New York?) aasgewa!־ (ert, gesucht von Frau Johanna Schneider, Reichenbach i. Schles.. jetzt Breslau Oartenstr. 11, und ihrer Tochter Margarete Eisner, geb Schneider, Breslau, Oartenstr. 11. Nr. 1210. David Iranier aus Wiznitz (Bukowina), ausgewan dert etwa 1907 nach USA., gesucht von Regina Lappe, geb Schreyer, Berlin N4, Novaiisstr. 16. Nr. 1211. Jehoschuah B«rer und Zwl Krämer, beide auc Czernowitz (Bukowina), ausgewandert nach Palästina, ge• sucht von Ruth Lappe, geb. Schreyer. Berlin N 4, Novaiisstr. 16. Nr. 1212. Alex Braunschwelg, 1917 auf der Kriegstele graphenstation Libati, jetzt Anfang der 40er Jahre, geboren in Mülhausen (Elsaß), gesucht von William Dresel, Ber lin SW 68, Ritterstr. 58, Nr. 1213. Samuel Danielewlcz, San Francisco, ausgewandert ca. 1860 aus Rzegocin bei Pieschen (Posen); ferner Mrs. Edward Austin L«rnan, 5208 Woodlawn Ave., Chicago (Illinois), gesucht von Lisa Hinz, geb. Danielewicz, Berlin- Friedenau, Menzelstr. 35. Nr. 1214. Louis Hirsch, vor ca. 50 Jahren nach USA. ausgewandert, nannte sich dort Harries, verehelicht mit einer Putzmacherin aus Dresden, und seine jüngste Tochter Rosa Harries, etwa 40 Jahre alt, gesucht von Erna Hirsch, Berlin- Schöneberg, Kufsteiner Str. 5. Nr. 1215. Aron Feigenbaum, zuletzt Bauunternehmer in New York, 757 E 155 Street, aus Botosani (Rumänien); ferner Jossel Singer, zuletzt Hotelier in Montreal (Kanada), East Broadway, aus Namts (Rumänien), gesucht von Avram frtahmtniww JÜDISCHE WINTERHILFE »I* JÜOUCHI« atMIXI Feigenbaum und Lea Feigenbaum, geb. Singer; Antwort an Batia Saim, geb. Feigenbaum, Haifa (Palästina), P.O. B. 103. Nr. 1216. Emil Krüger aus Zntn, ausgewandert vor 57 Jahren nach New York, und Jakob Krüger, auch aus Znin, ausgewandert nach Chicago, gesucht von j. Krüger, Königsberg i. Pr., Luisenallee 69. Nr. 1217. Geschwister Hirschei, Gitel, Loeb Lewin, aus Samara (Rußland) ausgewandert 1923 nach Chicago (USA.); ferner Benjamin Tschernianski nebst Frau Sonja und deren Söhnen, aus Preluki (Ukraine) 1914 ausgewandert nach New York (USA.), gesucht von Abram Suponitzki, früher Preluki (Ukraine) und Frau Sara, geb. Jasgur aus Samara, jetzt Berlin C2, Kaiser-Wilheiin-Str. 33. Nr. 1218. Asser Schott, Winschoten (Holland) und seine Kinder; ferner Joe Schloß, Lasvegas (USA.), gesucht von Arthur Schloß, Stuttgart, Uhiandstr. 25. Wir bitten diejenigen unserer Einsender, deren Adressengesuch in der ״Jüdischen Rundschau“ Erfolg gehabt hat, uns dies miUuteBen. — Red. ״Jüdische Rundschau“. Berliner Rundschau Achtung: Zweiter Eintopfsonntag I Die Jüdische Winterhilfe Berlin teilt mit: Am 6. November kommen die ehrenamtlichen Samm-!er, um die November-Eintopfspende entgegenzunehmen. Jeder Einzelne muß sich bewußt sein, daß es auf ihn ankommt, wenn das große soziale Hilfswerk gelingen soll. Es gilt darum, aufs neue Opfer zu bringen. Die Sammler legitimieren sich durch unterstempelten und unterschriebenen gelben Lischtbitldausweis. Für jeden Betrag erhält der Spender eine blaufarbene Quittung, auf der der erhaltene Wert aufgedruckt ist. In der Gegend Wilmersdorf-Friedenau, Bayerischer Platz, Fehrbelliner Platz, Schmargendorf und Dahlem, wie auch in der südlichen Gegend Spittelmarkt, Kottbusser Damm und Treptow f e h le n noch einige Sammler für di« Pfundspende. Wir bitten Damen, die gewillt sind, als ehrenamtliehe Sammler tätig zu sein, sich schriftlich bei der Abteilung Pfundspende der Jüdischen Winterhilfe, Berlin C 2, :■’osenstr. 2-4, oder telephonisch (Tel,: 416711, Apparat 50), zu melden. _ Ankündigungen in der nächsten Premiere des jüdischen Kulturbundes, dem Lustspiel ״Regen und Wind“ von Merton Hodge, führt Fritz Wisten die Regie. In den Hauptrollen wirken mit: die Damen Elfriede Borodkin, Lilly Kann, Ruth Manheimer und die Herren: Alfred Berliner, Wolfgang Bernstein, Martin Brandt, Walther Herz, Berthold Segall, Hans-Karl Rosenberg. Das Bühnenbild entwirft Hans Sondheimer. Kulturbund-Spiel plan der Woche. Theater in der Kommandanten- Straße 57: 6. Nov., 20 Uhr: ״Regen und Wind“ (Abt. 2, 12 und Abt. 8: 8101—8200); 7. Nov., 20 Uhr: ״Regen und Wind“ (Abt. 22, 32 u. Abt. 8; 8251—8400); 10. Nov., 20 Uhr: ״Regen und Wind“ (Abt 25, 35, Abt. 8: 8401—8450, Abt. 18: 18 451—18 550); 12. Nov., 20 Uhr: ״Regen'und Wind“ (Abt. 24, 34 u, Abt. 18: 18 551—18 650). Vom Jüdischen Museum. Die Aus-tellung ״Jüdische Künstler erleben die Bibel“ muß verschoben werden, deshalb wird die zeitweise Schließung des Museums rückgängig gemacht. Das Museum ist bis auf weiteres täglich von 10—14 Uhr (außer Sonnabend) geöffnet. Die Umschulungalehrgänge der Jüdischen Gemeinde zu Berlin für die Erzieh ungsarbeit in jüdischen Privat h au shaltungen und Heim betrieben beginnen einen neuen Kursus. Der Lehrgang ist auf ein Jahr verkürzt worden. Die Ausbildung stellt mehr noch als bisher die Vorbereitung auf die praktische Arbeit in den Vordergrund; hauswirtsehaftliche Schulung und Hebung der englischen Sprache sind in den Lehrplan einbezogen, Aufnahme erfolgt nicht unter 16 Jahren. Es können noch einige Schülerinnen auf genommen werden. Anmeldungen an die Leiterin Frau Kelly Wolffheim, Charlottenburg, Waitzstr. 16 ptr. Sprechstunden: Mo. und Do. 18—2Q Uhr; Tel. 9613 31. Familiennichricht, Herr Ludwig* L e v y, Lichtenberg, Frankfurter Allee 207, begeht am 5. November den 75. Geburtstag. Offene Auaiandsstallen (genehmigt durch das Landesarbeitsamt Brandenburg). Eine Firma in Palästina sucht für eine Vulkanisieranstalt einen jüdischen Fachmann zur Gummierung und Neubereifung von Autoreifen mit besonders guten Erfahrungen beim Neugummieren von Autoreifen aut modernen Volliormen. — Für Malaya und Siam werden gesucht: Tüchtig« jüdische M a s c h i n e n-1 n g e n i e ure, die an Ztnnbaggem arbeiten müssen; bpfizialerfahrung auf diesem Gebiet nicht notwendig; ein erstklassiger jüdischer Minen- Ingenieur für Zinn-Minen. Die Ueberfahrt wird bezahlt und die notwendigen Garantien für die Einreise übernommen. Es ist ein Gehalt von £ 40 pro Monat für diesen Posten angesetzt. — Für Griechenland wird ein jüdischer F achmann für eine Kalkofenanlage gesucht. Aufenthattserlaubnj»s, Einreise und Arbeitsbewilligung werden beschafft. ־— Nach Iran wird ein verheirateter jüdischer Seifensiedem e i s t e r, nicht über 45 Jahre ait, für eine Seifenfabrik mit modernem Dampf betrieb gesucht. — Schanghai meldet nachstehende Arbeitsmöglichkeiten: a) für einen jüdischen Musiker für French-Horn; b) für eine ältere jüdische Wohlfahrtspflegerin zwischen 30 und 50 Jahren mit langjährigen Erfahrungen, die in der Lage wäre, ein Heim mit Gemeinschaftsküche zu leiten; englische Sprachkenntnisse erwünscht; c) für eine geprüfte Kindergärtnerin mit gutem Schulenglisch. Betreffende müssen sich für ein halbes bis ein Jahr verpflichten; d) für «ine erstklassige deutsch-englisch-französische Stenotypistin. Beherrschung der englischen Stenographie erforderlich. ~ Ausführliche Bewerbungen nur auf Luftpostdünnpapier, Lebenslauf, Zeugnisabschriften und Paßphoto werden ausschließlich durch die jüdische Gemeinde, Berlin SW68, Lrndenstr. 48—50, weitergeleitet. Bewerbungen auf gewöhnlichem Papier werden nicht mit Luftpost befördert. Die Staatsangehörigkeit ist wegen der Verschiedenartigkett der Einreisebestimmuiigen in jedem Fall anzugeben. Die Bewerbungen bitten wir nur schriftlich an uns einzureichen und adressierte und für das Inland frankiert« Kuverts für Rück- Sendung beizufügen. Das Jüdische Kunst-Theater in Nev: York hat die neue Saison mit Sch. Aschs ,!Drei Städte“ in der Dramatisierung und Inszenierung von Morris Schwarz eröffnet. Schwarz hat den umfangreichen Stoff in 25 Bilder auf geteilt und benutzt eine Drehbühne. Die Musik hat Scholem Sekunde geschrieben, und unter den 75 Darstellern, die mitwirken, sind einige der bekanntesten Namen der jiddischen Bühne wie Samuel Goldinburg, Jakob ben Ami, Berta Greste», Paul Baratow, Lazar Fried, Ljuba Kadison, Judith Abarbanel, Juliua Adler, Wolf Goldfaden, Genia Schalit, Aibert Klar und Morris Schwarz selbst — Das Irving Place Theater eröffnet mit einem Melodram ״Am Eltem-Tisch“, Regie Michael Rasumny, der als Filmregisseur hervortraj; Star Cillie Adler. — Im Hopköisön Theater führt Max Wilner die ״Ewige Melodte“ von Hoffenberg und Simon Wolf auf. — Das National Theatre, jetzt unter Julius Natansons Direktion, ist mit ״David und Esther“ von Louis Freiman, Musik Ilja Trilling, eröffnet worden, einer ״musikalischen Romanze“; worin die romantischen Auseinandersetzungen zwischen drei jüdischen Generationen in der ״alten Heimat“ und in Amerika geschildert werden. Der erfolgreichen Premiere gingen Aufführungen in Newark und Philadelphia voraus. — Im Second Avenue Theater spielen Jizchak Feld und Miriam Kressin, die im Dybuk-FHm die Hauptrolle kreierte, ״Meines Mädchens Hochzeit“ von William Sigel, Musik Alexander Olschanecki. — Rumschinskis und Friedmanns Operette ״Der kluge Narr“ wurde im Public Theatre erfolgreich uraufgeführt und wird an Sonnabend-Nachmittagen von der Station WFAB durch Rundfunk übertragen. — Katmanowitschs zugkräftiges Volksstück ״Karten-Wahnsinn“ im Parkway Theater schildert eine Kehrseite des amerikanisch-jüdischen Lebens. Frauen, die von der Sucht, Karten, zu. spielen, besessen, das Familienleben vernachlässigen, so daß die iagüber im Geschäft schuftenden Männer nicht in Frieden zu Haus« leben können und die Kinder unerzogen aufwachsen. Natan und Rosa Goldberg, Jacob und Betty Jacobs 6pieten die Hauptrollen.

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