Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 43 (1938)
- Issue
- Heft 85 (25.10.1938)
- Date
- 1938-10-25
- Page
- – (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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JODISCHE RUNDSCHAU BERLINER RUNDSCHAU r. 85,25. OKTOBER!938 Bar Kochba Hakoah — 40 Jahre Das war nettl Um nur gleich die ganze Wahrheit zu gestehen, wie ein Berichterstatter soll und muß, auch wenn es manchmal weh tut — ich wurde geknufft. Ls war sogar ein Potpourri von geknufft, gebufft und gekniffen. Als ich dahinterkam, wie und wo, und hinuntersah, warum und wer mich kniff, knuffte und buffte, da entdeckte ich — nööö, Fräulein, wenn Sic denken, daß ich Namen petze, dann gerade nicht! — da entdeckte ich die kleine,.., deren Namen ich gerade nicht petze und die ihren kleinen Bruder... — gar nicht unartig, sondern im Gegenteil vor lauter Vergnügen kneifen, knuffen und buffen wollte und versehentlich mich erwischt hatte. So nett war es. Und so eng war es in der großen Sukka in der Rosenstraße, in deren Laubdach man zwar keine Sterne sah, weil es hellerlichter Nachmittag war, Fräulein, aber richtige Aepfel und Kastanienkelten und Luiawzweige vorn vorigen Jahr. Es war ein bißchen eng, und über zweihundert jüdisehe Kinder, die Erwachsenen zählen ja nicht mit, Fräulein, sind auch kein Pappenstiel. Aber nett war es darum erst recht, als der Rabbiner loslegte und alles erklärte und die Berachot!nachte und vor allem Hamozi und jeder ein Stückchen Barchcs abkriegte, und wir alle hebräische Lieder sangen, aber wie! Und endlich allesamt aus der Sukka in den Saal spazierten, wo jeder kleine Mann und jedes kleine Mädchen einen richtigen Platz bekam am schön gedeckten Tisch. Und Kaffee! Und Kuchen!! Mir wenigstens hat es gefallen, und den anderen Kindern auch, wie auch auf mehr als zweihundert Nasenspitzen kund und zu lesen war. Und das ist alles, was von der Sukkot-Feier des Wohlfahrts- und Jugendamtes der Gemeinde zu berichten ist, außer daß es im ganzen drei solcher Feiern gab, mit den Rabbinern I)r. Meyer, l)r. Zimet und l)r. Jospe, und daß etwa sc'chshuiHlert arme jüdische Kinder dadurch zu einem echten und rechten Sukkot-Genuß mit allem Guten und Frohen gekommen sind. h. Die Zeit ist kaum dazu angetan, Geburtstage zu feiern, um so weniger, wenn es sich nur um den 40. Geburtstag handelt. Und dennoch. Wenn wir in der Turnhalle in der Großen Hamburger Straße den Geburtstag des Bar Kochba begingen, so haben wir es in dem Bewußtsein getan, daß diese Feier eine Notwendigkeit war. Di« zahlreich erschienenen Gäste wurden in der geschmackvoll geschmückten Turnhalle empfangen, ein hebräischer Gesang der Turner leitete die Feier ein. Nach einer anregenden Ansprache von R.-A. Walter Katschk e, der eine Anzanl verdienter Bar Kochbaner im Namen des Vereins durch Verleihung der Ehrennadel oder des Gedenkberichtes auszcichnete, ergriff namens der Jüdischen Gemeinde und ihres Vor- Standes Direktor Heinrich Stahl das Wort. Mit Wärme gab er seiner Anerkennung der Förderung des Sports für alle Juden Deutschlands Ausdruck, betonte aber auch nachdrücklich die Bedeutung der Idee, von der die jüdische Turnbew׳egung geleitet sei. Darauf erzählte Dr. H. J a I o w i c z von der Zeit, in der gegen alle Widerstände der engeren und weiteren Umgebung der Verein vor 40 Jahren begründet wurde, von der Quelle, aus der die Gründer immer wieder frische Kraft schöpften, nämlich dem Zionismus, und knüpfte weitere geschichtliche Erinnerunge« daran, ln packenden Worten führte dann Dr. Hans Friedenthal aus, daß der Grundsatz, von dem der Verein sich auch später, als die Makkabibewegung sich über die fanze Welt verbreitete, leiten ließ, immer der gewesen sei: lilt dir selbst! Es galt ja die Beseitigung vieler schlechter, durch das Leben im Ghetto bedingter Eigenschaften, an deren Stelle Leistungsfähigkeit, Mut und Selbstbeherrschung, insbesondere aber das Gefühl der Gemeinschaft treten sollten. Es galt die Schaffung der Harmonie von Geist und Körper, vor allem aber sollte der Stolz auf unser Volk und seine Geschichte in den Mitgliedern des Makkabi gepflegt und gefördert werden. Zum Schluß huldigte er dem Andenken der in Erez Jisrael gefallenen Mitglieder. Das Streichquartett der Jüdischen Künstlerhilfe umrahmte in würdiger Aufführung diese Reden und schuf auch dadurch eine weihevolle Stimmung. Dies der äußere Hergang der Veranstaltung; aber viel wichtiger waren und sind die Gedanken, die diese Feier in jedem der Teilnehmer auslösen mußte. Noch ist das große Ziel, das sich der Makkabi gesteckt hat, die Renaissance des jüdischen Menschen, bei weitem nicht erreicht. Noch haben wir mit den größten Schwierigkeiten zu kämpfen, aber gerade dieses Jubiläum gibt uns begründeten Anlaß zur Hoffnung, daß dereinst die Schwierigkeiten durch zielbewußtes Streben beseitigt ,werden. In humorvoller Weise wies schon R.-A. Katschke darauf hin, daß seinerzeit dem jungen Verein von der jüdischen Gemeinde der Turnsaal entzogen wurde, und heute war es der erste Vertreter dieser Gemeinde, der in dem gleichen Turnsaal die Glückwünsche der gleichen Gemeinde überbrachte. Noch stehen viele abseits, noch haben bei weitem nicht alle Juden das wahre Verständnis für die jüdisch-nationale Turnbewegung. Deshalb ist unsere Aufgabe auch hier noch nicht erledigt. Aber wenn es die Aufgabe einer solchen Feier ist, daß wir auf die Vergangenheit blicken und dadurch neue Kräfte für die Zukunft sammeln, so können wir mit gutem Gewissen sagen, daß unsere Jugend — dies« Vertrauen haben wir zu ihr — den eingeschlagenen Weg weitergehen wird. Dann wird die Hatikwa, mit der die Feier schloß, nicht mefir ein bloßes Ideal sein, sondern eine Realitat werden, und in diesem Sinne wünschen wir unserer Turnbewegung ein herzliches Chasak w’emaz! G. Wunderlich Die Jüdische Winterhilfe teilt mit: Am Sonntag, dem 30. Oktober, kommen die Sammler der Indischen Winterhilfe in jedes jüdische Pfaus, um Ihre daß jeder spendet, es geht vielmehr darum, durch Opfer das große jüdische Hilfswerk le.stungsfähig zu machen. Nur wenn jeder mehr als seine Pflicht tut, können wir der steigenden Not Herr werden. Die Sammler legitimieren sich durch unterstempelten und unterschriebenen gelben■ 1 ichtbildaiisweis. Für jeden Betrag erhält der Spender eine beigefarbene Quittung, aut der der erhaltene Wert aufgedruekt ist. Spendet Radio-Apparate Auch in diesem Jahr hat sich die Jüdische Winterhilfe zur Aufgabe gemacht, den Alten und Kranken unter ihren Betreuten Radioapparate zur Verfügung zu stellen. Hierfür benötigt sie noch eine große Zahl von Apparaten (keine Kopfhörer- und Detektorapparate), Meldungen an: Jüdische WWterhilfe, Abteilung Radio, Berlin C2, Heidereutergasse 5, ttflcphonischer Anruf: 4167 11. Postscheckkonto: Berlin 93 446. Die Veranstaltungen der Jüdischen Winterhilfe sowie der Seelischen Winterhilfe werden auch in diesem Winter in Verbindung mit der Künstlerhilfe der Jüdischen Gemeinde zu Berlin durchgeführt. Büro der Abteilungen ״Veranstaltungen‘' und ״Seelische Winterhilfe“ Berlin C2, Rosenstr. 2-4, Anschrift: jüdische Winterhilfe der jüdischen Gemeinde zu Berlin, C2, Rosenstr. 24־, telefonische Anfragen: werktäglich 10—13 Uhr unter 4167 11 Hausapparat 51. Das Jüdische Wohlfahrts- und Jugendamt Berlin hat von Januar LUS bis heute <)M) Kinder in Ferienheime und zur Kur nach Wyk, 1 Hirrhciii!, Kissi»gen, Saarow, Zehlendorf, Lehnitz. Kolberg, Elinsbirg, Hohe1nvie.se sowie nach Schweden und Dänemark verschickt. Hinzu kommen 1700 Kinder, die während der großen Ferien in einer der 12 Tageskolonien imtcrgebraeht waren, ferner eine Anzahl von Kindem, denen durch eine״ Reisezuschuß seitens des Wohlfahrtsarnts Ferien ertnöglLht wurden. Außerdem wurden einer großen Zahl von Berliner und auswärtigen Kindern Bo treuung hei Abreise und Ankunft zuteil. Semesterbeginn der Lehranstalt. Die Lehranstalt für die Wissenschaft des Judentums, Berlin N 4, Artilleriestr. 14, eröffnet das Wintersemester 193S 39 am Dienstag, dem 25. Oktober, vormittags 11 Uhr, in der Aula der Lehranstalt. Auch für dieses Semester ist eine große Anzahl von Vorlesungen, sowohl auf theologischem Gebiet als auch i!n den verwandten Wissenschaften der jüdischen Literatur, Geschichte, Philosophie, Psychologie, Pädagogik, Gesellschaftslehre und Homiletik vorgesehen. Vorlesungsverzeichnisse können vom Sekretariat der Lehranstalt unentgeltlich bezogen werden. Gemeindeabend in Hermsdorf, in der Synagoge in Hermsdort hei Berlin veranstaltete der ״Religionsverein der nördlichen Vororte“ am!8. Oktober einen Gemeindeabend. Herr David Hcimann begrüßte die zahlreich erschienenen Mitglieder und Gäste. Gesangsvorträge von Kantor Sittig, am Harmonium von Heinz Alexander begleitet, brachten eine weihevolle Stimmung. Herr Jakob Stiebei sprach über das Thema ״Das jüdische Volk an der Jahreswende“, Dr. Leo Scherek über: ״Unsere Pflicht gegenüber Erez Jisrael.“ M. Persönliches. Am 22. Oktober beging der frühere Vorsitzende des Vorstandes der Jüdischen Gemeinde zu Berlin sowie der Repräsentanten-Versammiung, Geheimer Sanitätsrat Dr. Julius Stern, den 85. Geburtstag. Familien-Nachricht. Jacob Zobel, Charlotferibuxg, KnesebcclcsIr. 80/81,!•egeht j.,n 4. Novcnüvcr der. 70. Geburtstag. Goethe Schuhhaus Frankfurt Da« Speilcrihaui für elegante Damentchuh• am Mein MATHILDE OPPENHEIMER . GOETHESTRASSE 28 Anz.-AnnabmeFrankfurta.M.,Große Bock»nh»lmerStr.29,I.F«mruf;23977 Ankündigungen Die Künstlerhilfe veranstaltet zwei Vortracsaltende. Am Dienstag, den! 25. Oktober, 20.15 Uhr, lesen Martha Wertheimer und Werner Bukofzer im Vortragssaal der Joseph Lehmann-Schule eigene, großenteils unveröffentlichte Dichtungen; am 19. November spricht Erna Leonhard (Feld), gleichfalls in der Joseph Lehmann• Schule. Dichtungen von Gertrud Chodziesner, deren ׳Gedichtband ״Die Frau und die Tiere“ erst kürzlich größte Beachtung bei der gesamten jüdischen Presse gefunden 11a!. Charlotte Auerbach, Ruth Mandus und eine Schülerinnengruppe dei Tanzschule Mandus veranstalten einen Tanzabend am 27. Oktober, 20.15 Uhr, im Brüdervereinssaal. Am Flügel: Werner Baer. Zwecks Vermeidung unnötiger Portokosten bitten wir unsere Mitglleder dringend, uns von Umzügen sofort Kenntnis zu geben. Südost: Dienstag. 25. Oktober, 20.15 Uhr, Oranienstr. 180, Dr. Kurt Licht: Entscheidende Tage für Erez Jisrael. SchOneberg: Dienstag, 25. Oktober, 20.15 Uhr, BZV.-Heim, Goltz- Straße 21, Dr. Hans Fr iedenthal: Zur Situation der Palästina• politik. Photogruppe T'muna! Dienstag, 25. Oktober, 20.15 Uhr, Meineke• Straße 10, Fred Goldberg, Hans S. Lewy: Koloriertes Bild leistungsfähiger als Farbenphotographie? Aus dem Reich Ankündigungen Frankfurt a. M. Jüdisches Lehrhaus. Am 24. Oktober beginnen fol• gaide allgemeine Vorlesungen und Arbeitsgemeinschäften — neben den Englischen Intcnsiv-Lehrgängen und den Arbeitsgemeinschaften für junge Mädchen —: Montags: ״Hasafiach“ von Bialik, hebräische Lektüre (Messerer), 20.15 Uhr, Eschersheimer Landstr. 65; Musikgeschichte (Dr. W. Salomon), 19.15 Uhr. Leerhachstr, 14, III; Buehführimg.-khrgang für Auswanderer mit Vorken.1t nissen (Jolowicz), 19.15 Uhr, Wcstendsynagoge; Französisch für Fortgeschrittene (Prof. Dr. Werner), 20.30 Uhr, Westendsynagoge; Englisch für Fortgeschrittene (Prof. Dr. Werner19 ,(׳ Uhr, Westend■ Synagoge. — Dienstags: Melodie der Tora-Voriesung (Dr. Merzhach), 20.15 Uhr, Eschersheimer Landstr. 65; Sprechen als Kunst (Auerbach), 21.15 Uhr, F.schersheimer Landstr. 65; Zeichnen, Malen, Modellieren und Kunstbetrachtung (Dr. Galliner), 20.15 Uhr, Phil• anthropin; Jüdische Kultgcgenständc (Dr. Gundersheimer und Dr. Schönberger), 20.15 Uhr, Fahrgasse 146; Englisch-amerikanische Konversation (Dr. M. Salornon), 2 Abteilungen; 19.15 bzw. 20.15 öltr, Westcsulsvnagoge. — Mittwochs: Bibelkurs: Kohelet (Dr. Horovitz), 19.15 Uhr, Unterlindau 21; Hebräische Grammatik (Cohen), 20.15 Uhr, Eschersheimer Landstr. 65; Chemie der Gebraüahsmctalle (Dr. Weil), 20.15 Uhr, Philanthropin; Englisch für Fort• geschrittene (Prof. Dr. Werner), 20.30 Uhr, Westendsynagoge; .,ßabbit“, englisch-amerikanische Lektüre (Dr. M. Salomon), 20.30 Uhr, Westendsynagoge. — Donnerstags: Englisch für Fortgesclirittene (Prof. Dr. Werner), 2 Abteilungen: 19 bzw. 20.30 Uhr, Westendsynagoge. — Der Besuch sämtlicher Kurse ist in der ersten Stunde kostenlos. Nähere Auskunft erteilt das Sekretariat Untcrlindau 53, II (Fernsprecher: 72 563), in den Sprechstunden Mo., Di., Do., Fr. 10—12 Uhr, Mi. 16—17 Uhr. Teilnelunerkarten an den Abendkassen. — Düsseldorf. Zionistischer Ortsverband. Am 27. Oktober, 20.45 Uhr, im. Gemeindehaus, Grafenberger Allee: Inten• siv-Kreis. Dr. Fritz Ikenberg: Der Stand der Palästina-Politik. — Stettin. 27. Oktober, 20.30 Uhr: Mitglieder-Veranstaltung des ZOV. in den Räumen der jüdischen Volksschule, Wrangelstr. 3. Vortrag Dr. Leo Scherek (Berlin): ״Vor der Entscheidung über Erez Jisrael“. — Wuppertal. Zionistischer Ortsverband, 25. Oktober, 20.30 Uhr, Dr. Fritz I kenberg im Gemeindehaus über: ״New York und Jerusalem“. Steglitz-Schmargendorf: Mittwoch, 26. Oktober, 20.15 Uhr, Friedenau, Mosclslr. 4, M. H irschfeldt: Der Kampf um die Verwirklichung (Von der Balfour-Deklaration zum Woodhead-Bcricht). Tempelhof-Kreuzberg: Donnerstag. 27. Oktober, 20.15 Uhr, Tempelhof, Mussehlstr. 22, Dr. Emst Berent: Entscheidende Tage io Hebräische Ant.lngerkursc. Vorbesprechungen zur Errichtung der Kurse: Mittwoch, 2. November, 20 Uhr, Goltzstr. 21 (Kursleiter Ixrmas); Mittwoch, 2. November, 20 Uhr, Rosenthaler Str. 44 (Kursleiter Kantor). Interessenten für die Kurse wollen sich zur Vorbesprechung einfinden. Auskünfte erteilt die Kulturabteilung der BZV,, Meinekestr. 10; Tel. 9190 31, App. 75. Achtung! Die hebräischen Chugim in der Rosenthaler Str. 44 u!nd Meinekestr. 10 finden an diesem Sonnabend nicht statt. Der Tenachkurs (Leitung Ben Ascher) fällt ebenfalls *aus. — Der Kurs von Dr. Kalüko (jetzige Leitung D. Kantor) beginnt wieder Dienstag, 25. Oktober, 20.30 Uhr, Meinekestr. 10. lebrälichc Intensivkurse. Teilnehmer können noch für folgende Kurse aulgenommen werden: a) Intensivkurs für Mittelfortgeschrittene, tägl. Mo. bis Do., 8—10 Uhr, Meinekestr. 10. Fächer: Sprache, Grammatik, Literatur, Palästinakunde, Konversation; Kursgebühr roonatl. 8 KM. b) Intensivkurs für Weitfortgeschrittene, Mo., Mi.'und Do. von 7—9, Meinekestr. 10. Fächer: wie oben. Unterrichtssprache hebräisch. Kursgebühr 7 RM. monatl. Meldimgen an die KulturabteLlung der BZV, Meinekestr. 10. TeL 91 90 31, App. 75. Um Verzögerungen zu vermeiden, bitten wir dringend, Manuskripte und Einsendungen, die für die Redaktion bestimmt sind, nicht an Einzelpersonen, sondern an die Redaktion zu adressieren. DER NEUE WEG AUFFÜHRUNGEN IM REICH: MAGDEBURG 2<5. Okt., 17 u. 2030 Uhr Gemeindesaal BIELEFELD 29. Okt., 20.30 Uhr Synagoge,Turnerstr.7 Eintritt nur gegen gültig• Mitgliedskarten des lüdischen Kulturbundes, des Reiduverbandes der jüdisdien Kulturbünde, das Zionistischen Orts- Verbandes oder besonderen Filmauswuis (30 Rpf.) KOL-NOA, INSTITUT FÜR JODISCHE FILMARBEIT Familien-Nachrichten Frau Mathilde Bach m.a n n, geb. Efchenberg, früher Kassel, jetzt Gera, Reichsstr. 10, begeht am 25. Oktober den 89. Geburtstag. Fräulein Sophie Engel, Schivelbein, beging am 24. Oktober den 90. Geburtstag. Herr Lazarus Falk, Krefeld, Camelfusstr. 48, begeht am 27. Oktober den 86. Geburtstag. Jenny Teckel, Hamburg 20, Hahnemannstr, 18, begeht am 26. Oktober den 80. Geburtstag. Fünf Jahre Handelsbank Iwria eGmbH., Leipzig. In dieser Woche jährt sich zum fünften Male der Tag, an dem die Handelsbank Iwria eGtnbH., Leipzig, ihre Schalter geöffnet hat. Aus kleinsten Anfängen heraus hat sich das Institut zu einem wichtigen Wirtscnaftsfaktor im Leben der Leipziger Gemeinde entwickelt. Der beachtliche Geschäfts• umfang hat es der Bank gestattet, zahlreichen jüdischen Gewerbetreibenden mit Krediten zur Verfügung zu stehen. Der heute noch vorhandene Einlagenbestand ist ein Zeichen des großen Vertrauens, das die Bank irf allen Kreisen der Leipziger Gemeinde genießt. Dem Aufsichtsrat gehören an die Herren Dr. C. Goldschmidt, Dr. L. Lehrfreund, W, Hofstein, M. Einschlag, K. Jacoby, E. Kaufmann, B. Levy, E. Lewinsohn. Der Vorstand besteht aus den Herren Dr. Zand«, W. Lieberg, W. Leschziner. f STUTTGART FRANKFURT a. M. IÄBe8MsaufoaDe I F. EURENFiLD I PraBMarla.n. ZtiiiM I unverändert In frei* und Qualität 4 Filialen in Frankfurt a. M. 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