Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 43 (1938)
- Issue
- Heft 82-83 (14.10.1938)
- Date
- 1938-10-14
- Page
- – (sequence 18)
- Language
- German
- Belongs to
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Seife 18 JÜDISCHE RUNDSCHAU Nr 82/83,14. X. 1938 Die andere ״Rigoletto“ - Besetzung Mit der alternierenden Besetzung zweier Hauptpartien dieser Oper zeigte der Kulturbund wieder einmal die Vielfalt seiner Möglichkeiten. Abwechselnd mit der Benjakonski und Olit/ki singen nun auch Rita Atlasz die Gilda und Wilhelm Gut t mann den Rigoletto. ►Die Gilda der Atlasz ist nicht ganz frei von einer gewissen Koketterie, und das nimmt der Figur das Unerbitt- Hohe ihres Schicksals. Dennoch wird es eine respekteinflößende Leistung, wenn auch in stimmlicher Hinsicht mandies noch nicht vollendet ist. — Der Rigoletto Wilhelm Guttmanns ist ein tragischer Dämon, der seinen Hochmut und seine Verachtung bis zum Zerreißen spannt, um dann lim so erschütternder sein zerquältes Vaterherz zu offenbaren. Durch seine große reife Künstlerscbaft wird diese innere Tragödie in Stimme und Gebärde zu einem erregenden Erlebnis. em. Bekanntmachung der BZV Folgende Mitgliedskarten werden durch den Hauptvorstand hiermit für ungültig erklärt, so daß die Betreffenden nicht mehr Mitglieder des Berliner Zionistischen Orts- Verbandes sind: Nr. 7531: B. Königsbuch, NO 43, Mendelssohnstr. 2; Nr. 7561: Mendel Lsker, NO 18־, Landsberger Straße 91; Nr. 8316: Elias Tepper, N 4, KL Hamburger Straße 19; Nr. 9778: Jakob Schidlow, N 4, Brunnenstr. 153; Nr. 10 683: Werner Schwarz, Charlotlenburg 2, Bieihtreu- Straße 49; Nr. 10 6S4: Ilse Schwarz, Charlottenburg 2, Bleibtreustr, 49; Nr. 10 991: .Martin Moddt'I, N 58, Kastanien- «flee 26; Nr. 11 118: Felix Haller, S 42, I'rinzessinnenstr. 18; Nr. 11210; Ellen Loser, N 51, Ru/kerstr. 1־; Nr. 11471: Fritz Loewy, 0 112, Frankfurter Allee 38; N'r. 11 875: James Roth- Schild, SO lf), Köpenieker Str. 137: Nr. 11 957: Ingeborg Böhm. SW 1«), Annenstr. I a; Nr. 12 145: Viola Boehm, Dahlern. Am Hi rschsprung 50a; N'r. 12 721: Willy Kreisel, C 2, Hirtenstr. 20. ״Was uns trägt.“ Edith Hcrrnstadt-Oettingen behauptet neben Otto Bernstein seit Jahren ihren Vorrang unter unseren rezitatarische 11 Begabungen. Es war daher nicht erstaunlich, daß man jeden Platz im Vortragssaal des Kulturbundes besetzt fand, zumal da das Progran! motto der Künstlerin: ״Was uns tragt“ manchen trostvollen Zuspruch verhieß und auf die stärkste, unsichtbare Säule im Tempel Jisracls: Glaubigkeit, hmwies. Edith Morrn-tadt-( )ettingen wurde oft gelobt, selten gekennzeichnet. Das Geheimnis ihrer Wirkung ist ihre suggestive Erscheinung und ihre geistige sowie seelische Eindringlichkeit, die durch die bannende Gefühls- Sprache der Augen und durch gelegentl ich amletttende Gesten und Mienenspiele beglaubigt wird. Ein .Mensch steht vor uns, kein Spreche, titomat mit noch so kunstvollen Walzen, eine teilnahmsvolle Mittlerin irdischer Freuden und Leiden und überirdischer Verkündigungen. Sie begann mit feierlichen Tönen. Max Dienemanns Sehnsucht nach Zion, überzeugte in Emil Bernhard-Cohns Legende: ״Die fremden Jahre“ von ihrer Fähigkeit zu kindlichen Emfaltsweisen, entfesselte in einer chassidisehen Erzählung von den Segenssprüchtn eines Rab für seinen angeblich diebischen Gemeindedicner alle Kobolde heiterer Verschmitztheit, bestätigte wirksam die komische Ueberhebliehkeit des Schnorrers Jaschek seit dem Besitz eines Wechsels, fällig vier Tage uacli dem Erscheinen des Messias, und blätterte mit behaglichem Schmunzeln über mm*leichtironisichen '׳ Beleuchtungen jmahebeip 'Wesens- ||lj8bJMt$rer ״lieben Verwandten“ Eugen Tannen Saums ״Farffürfmmffm auf“. Von tiefstem Schmerz gezeichnet und aufgewühlt aber erschien sie bei der menschlichen Wiederannäherung eines unschuldig verurteilten Zuchthäuslers an seinen Rechtsanwalt in einer preisgekrönten Novelle von Ludwig Landau. Der Versuch der Künstlerin, durch die originalgetreue Wiedergabe eines Muttergedichtes von Kip ling sowie der Skizze: My depeest jewzish impression (Mein stärkstes jüdisches Erlebnis) sprachliches Neuland fiir unsere Vortragssäle zu gewinnen, blieb in seiner Wirkung naturgemäß fragwürdig. Um so starker fanden sich die Hörer von der Leidenschaftlichkeit und gläubigen Inbrunst der Sprecherin in ״Jaakohs Traum" von Beer-Hofmann sowie von einem Gedicht Biaiiks, in hebräisch und deutsch, gebannt. Persönliches. Dr. nmL Karl Hornstein begeht am 19, Oktober das Fest des funfumlsiebzigsten Geburtstages. Dr, Hornstein stammt aus (io-tvn (Kreis Tissa) und kam erst nach einem Intermezzo im Bankf,ich zur Medizin. Er studierte vornehmlich in Breslau und praktizierte später u. a. in. Bad!.andeck und Leipzig. Dr, Hornstein hat früher besonders in der öffentlichen Gesundheitspflege gewirkt und zahlreiche wertvolle Beiträge zur hygienischen Literatur verfaßt. Wir wünschen dem Jubilar zu seinem Ehrentage alles Gute, Dr. Paul öppler Intime Musik. Der Name der Cembalistin, die in dem Vortrag von I)r. Anneliese Lindau über dieses Thema mitwirkte (vgl. Nr. 79 unseres Blattes), lautet Gertrud Wertheim (nicht Wertheimer). ן Familien •Nachrichten ifeir Louis M a ז h i a ... Berlin, früher Perlt;l«rg, begeht aru 19. Oktober seinen 80. Grlmituap. Herr Arthur N i c 1 a 5, Berlin XV15, Pariser Str. 24, begeht am 15. UklolKM den 70. Cleburt.-i ag. Ankündigungen Kulturbundspielplan der Woche. Theater in der Kücranandantcnstr. 57: 18. Oku 20 Uhr: Rigoletto (Abt. 24, 34); 19. Oku 20 Uhr: Rigoietto (Abt. 7. 17); 20. Oku 20 Uhr: Rigoletto (Abt. 2. 12); 22.Oku 20 Ohr (Abi. 27. 37); 23. Oku 15 Uhr: Rigoletto .Abt. 50, 60), abends geschlossen; 24. Oku 20 Uhr: Rigoletto (Abt. 25. 35); 25. Oku 20 Uhr: Rigoletto (Abt. 6. 16); 26. Oku 20 Ohr: Rigoletto (Abt. 26. 36); 27. Okt., 20 Uhr: Rigoletto (Abt. 8, 18); 29. Oku 20 Ihr: Rigoletto (Abt. 23. 33). ■— Kulturbundsaal, Kommandantenstrafte 58/59: 18. f..lku 20.15 Lhr: Kleinkunst, ,,Gemischte» Kompott•*. Musik im Kulturbund. Seit Jahren bemüht sich die Leitung des Jüdisch«) Kulturbundes Berlin, ein großes sinfonische» Werk Gustav Mahlers den Hörern zu vermitteln. Im November-Zyklus wird seine 1. Sinfonie unter Leitung von Kapellmeister Rudolf Schwarz aufgeiührt werden. Außerdem enthält die Vortragsfolge Werke von L02t und Goldmark. Schauspiel im Kulturbund. Da» Si'hau.-.piel de» Judithen Kulturbuniie •י Berlin bringt im November das heitere Spiel ..Regen und Wind'4 von M. llodge. Irn Dezember folgt dann ein großes jüdische» Werk. Mendeles berühmte Novelle ..Die Reise Benjamin» III.“ in der Bühnenta^ung von Hermann Sinsheim er, betitelt ,.Benjamin wohin?*‘ ( Thea'er der jüdischen Schulen. Die dritte Spielzeit wird am 24. Ok-!ober im Jüdischen Bn.iderverem»hau» mit der Auttührung .,D «nna Diana־‘ von M״r*U> ero’inet. Die Vorstellungen linden um 15.30 Uhr und 19.30 Uhr statt. Wiederholungen am Mittwoch, dem 26. Oktober, nachmittags und abend». In den Hauptrollen -ind beschättigt: Steffi Stel’a E hrlich (May), Fritz G r ü n n e, ^׳Werner H i n z e 1 ma n n,* Werner Huk o im, Heinz Dietrich Mondschein, Simon S a i n » k v. Regie: Werner Hinrclmann. Bühnenbild: Hans Brandt. Anmeldungen zum Abonnement und Einzelkarten im Büro. Stall- .»ehreiherstr. 41 42; Tel.: 17 1151. Autoren-Abend. Martha Wert hei irrer und Werner Bukoizer hprechen im Ralmieti de» 1. Autoren-Abends der Kün»tlerhüie der Jüdischen Gemeinde am 25, Oktober. 20.15 Uhr. im Fe»t-a,׳ü der Jt>»ef-Lehman n-Si'hule. Joachim »t haler Str. 13. eigene Dichtungen. Martha Wcrtbeime liest au» ihren unveröffentlichten Werken. Gottesdienst-Nachrichten Snh.bbath שכת חוה״בל Schabbath-Au»gang 17.55 Ablehnungen 1 Fr m Freitagabend. ScHF =* Schabbath-FrühgoHesdienst SchH sb Scbabbatb-Hauptgotteadien*t. M « Sdiabbathmirjch».? «3 lugendgötteidtenst Pr » Predigt. Seht es Schrilterklarung. i l-ehrvortrog OSeh er Anschließend Oneg Schabbat. W• WoHientag-Ahend. Wm es Wochentag-Morgen, Ausstellungen im Jüdischen Museum. Die Vorbereitungen zu der Ausstellung ..J ü d i s c!1 e Künstler erleben die B i h t 1־ sind soweit gediehen, dah die EnMnung Anfang N •>vembcr erfo'gcn kann. “ bereitet da» Museum eine Ausstellung über Michael Sachs vor. dts»eu Tode •tag sich i!n Januar 1939 zum 75. Male jährt. Besitzer von Dokumenten oder bikidchen Darstellungen von . Michael Sachs und .seiner?mit werden gebeten, diese dem Jüdischen Museum, Berlin, U anienburger Str. 31. anzumekleij. Hebräische Lehranstalt der Jüd. Gemeinde. Beginn des Unterrichts nach den Serien am Donnerstag, dem 20. Oktober. Anmeldungen schriftlich an Ni»»an Berggrün, Charluttenburg 5, Kaiserdamm 101. Selbsthilfebund jüdischer Körperbehinderter in Deutschland, Zweigstelle Berlin. Mitgliederver.-ammluiig am 19. Oktober, 29 Uhr. im Hanse der Jüdischen Retdrmgeujeinde, X 4. ]ohannLstr. 16. Es spricht Herr Rabbiner Dr. Jospc über ״Palästina 1938‘־. Alle jüdischen Körperbehinderten gehören zu ihrer Sch ick»al»gemein»chaft, sie me'dcn »ich bei Hey mann. Tie- Wanlenberg-Str. 10. pt; Tel.: 39 13 05- Sprechzeit: Montags von 11—13 Uhr oder nach tetcplmni• scher \ ereinharung. Der Bund fördert die Interessen der jüdischen Körperbehinderten aut sozialem, wirGchuitüchem und kulturellem Die Gemeinnützige Wohmingsberalimgsstclle der Jüd. Gemeinde, Oranienburger Str. 29. benötigt tortlaufcnd Unterkunftsmöglichkeiten jeder Art. in.-,!>e»0(u!erc leere Zimmer. Angebote mit den gc• neuesten Angaben (auch Mietprci-.cn) werden schriftlich erbeten; Ab• nicldung bei Erledigung wird als *ellj-äeer^än!!ich erwartet. — Konenlose Auskünfte an Miel räume •uehende nur mündlich in unseren Sprcrh* stunden Mo., Di., Do. von 1014- ־ Uhr, Fr. von 10—13 und St von 10—12 Uhr. Filmveranstaltungen verschoben Die Vorstellungen des Tonfilms ״Der neue vveg׳' am ,Mittwoch, 12. Oktober und Donnerstag, 13. Oktober, in der Josef• Lehmann-Schule fallen aus. Die Veranstaltungen finden dafür wie folgt statt: Im Jüdischen Brüder-Vereins-Haus, Kurfürstenstr. 115—116. Am Mittwoch, dem 19. Oktober, 21 Uhr; Ansprache Dr. Max Nu li bäum. (Karten gültig vom 12. Oktober, 19.30 und 21.15 Uhr.) — Am Donnerstag, dem 20. Oktober, 21 Uhr; Ansprache Dr. Max Wiener. (Karten gültig vom 13. Oktober, 19.30 und 21.15 Uhr.) — Es finden also am 19. und 20. Oktober nur je eine Vor- Stellung um 21 Uhr abends statt, zu der die Karten der ursprünglich acht Tage vorher angesetzten beiden VorstelUin. |׳en des gleichen Tages Gültigkeit haben. Gemetndesy nagogen Freitag־ den 14. X. Abends, Synag. mit altem Ritus, sowie Lindenstr. und Frieden*- tempel 1715, Neu« Synagoge, Lutrowatr. u. Fasanenstr. 18 fO, Syn. Levetzowstrafie, Schmargendorf u. Prinzreyentenstr 18.30. Sonnabend, d. 15. X more.t Syn mit altem Ritus 9.00. Syn mit neuem Ritus '0 00. Frflhgotteadienat ׳ Rykrstr. sind Södort A R, 7/X). Lindenatr. u Levetz0w*tr. 7.30 Synagogen mit *tt!»m Ritus 17,' 5, Syn mit neuem Ritus 17.30. Schemini Azeretb Sonntag, den 16. X. *Hen'U• In a'len Syn»«. 1795: Friedenstempel Pr. Warschauer), u. Prinzregentenstr. <Pr. Galliner Gedächtnis der Toten. Mont•*, den 17. X. morgens: Gottesdienst mit Predigt u. Seelenfeier ^Hauntgottes* di«n*t Pestalorristr-, SüHost A R. .30, Münchener Str., Grunewald 9.00; Alt• Syn., Kaisers*!.. RvVestr,. *or!» Synagogen mit neuem Ritu* 10.00. ' P r e'd‘1 ft feiii" ״ " " ' ' ' " ~.. Alte Synagoge Frr;er / Kaiaeratr. ' evy / Rykeatr. Nußbaum ' Pestalozziatr. Berkovit« / Südoit Aha was Reim Jakohovi*# / Mönebener Str. Nobel / Ommew*ld Wolf / Neue Svnaooge lospe r Lindenatr. Maybaum t Lützowstr. Graf/ F«1anenatr. Salomonski / Levetrowatr. Lewkovit* / Friedenatempel v. d. Zyl / Priatregentenatr. Gslltner / Schmargendorf Winter. Simchath Tora m Synayi Kaiaeratr., Rykeatr., kfünchener Straß« und Grunewald 9.CÖ; .Synagogen m.. neuem Ritus!0,00. Früh^ottesdienst: Rykeatr und Stid-Oat A. R. 7 00, Linden• atv. und Levetzowatr. 7.30 Mincha: Rykeatr., Peataloxeiatr., Mfln-bener Str. u Orgelsynagogen 15.00, abd*. 17.45 — Festausgang!7.49. Gotteadienat an den Wochentagen! am 16. X. (Hosrbana rabba Syn mit altem Ritus 6.0n. Syn. mit neuem Ritus 7.30, am 19. Syn. mtt altem Ritu 7.00, Syn. mit neuem Ritus 7.30, «bds in AÜen Synagogen 17.00, Synagoge Prinzregentenstr. 19.15• Vereins-Synagogen Adas* Jakob. Molinnarktatr. 64! Fr 17.15 / SchH 9.00 / M 17.20 / Wa 17-30/ Abawath Zion, Schänhauaer Allee 4« Fr 17.15 / SchH 7.. L Enge / 16. 17.15, 17. 7 00 u. 9fO, abda. 17.15, 18. 7.00 u Wf» 6 “0 > M 16.30. / 17.15 »׳ Syn. Beth Zion, Brmmnenatr. 33! Fr 17.15 / SchH 8.30 / M J7.C0 /. Landau / 166.30 .17 .15 17 ־ w. 8.30 Pr Landau, ahda. 17.15, 18. 8.30 ׳ Wa 17.15 /Wm 6.30 5y׳n» Agudath Achim, Pankow, Möhlenatr. 77! Fr 17.15 SchH 8.30, 16. 17.30 Pr, 17 9.00 mit Seelenfeier, Pr, 17.30 Saimchchath Tora-Feier, Ansnr, 18. 9.00 Pr Ohrenstein Syn•». Gesundbrunnen, Prinzenallee 87! Fr 17.15 / SchH 8.30 / M 17.15 l Alexander / 16. 17-15, 17. 8.30 Pr u. Seelcnfeier Alexander, M 17.15, 18 8.30 V• 17.15 / Wm 7.00 Minjsn Iwri, Ro#«ntb»l«r Str. 44! Fr 17.25 / SchH 9.00 / Schmim Azereth Synagoge Hermadorf, Falkenthalcr Steig 16! Fr 18.30 / SchH 10.00 L Klein/ 16• 9.00 u.!8 00, 17. 10.00 Pr Seelenfeier u. 18.00 Jüd. Religionaverein Friedenau-Steglitz, Stieratr, 21t Fr 17.15 / SchH 9.00/ M 17.30 f 16. 17.15, 17. 9.00 u. 17.15 Winter) Syn. Pwaauer Str.! Fr 17.30 / SchH 9.00 / M 17.15 / 16. 17.15, morg. 8.45 Maakir (Broch) W* 17.00 ' Wm 7-00 Synagoge Lippraa*»ii*Tauait Friedenstr• 3, Fr 17.10 / SchH 8.30 / J 15.30 / M 17.10 L, 16. 17.05, MonUg 800 Pr u. Seelenfeier Singermann, Mincha 17-05 18. 8.00 / Wm 17.00 / Wm 6.30 Beth Scholaum, Markgraf•Albrecht־Str. 11-12. Fr 17-10 / SchH 9.00 / L 20.30, 16. 7 00, M 17.15, 17. 8,30 Pr Seelen f., 18. 8.30 Palas4ina A1114 Berlin DE• 3feWl*H 4IENCV *Oft PALCSTINE Berlin W 15, Meinekestr. 10 — Tel.: Sammel-Nummer 91 90 31 Wir empfehlen, Eltern, die jetzt von ihren Kindern Anforderungs-Zertifikate mit Einwanderungsfrist bis 30. November 1938 erhalten, sich sogleich bei der Passage-Abteilung des Palästina-Amtes, Berlin W 15, Meinekestraße 10, registrieren zu lassen. Die Passage-Abteilung erteilt alsdann alle erforderlichen Informationen, erytfigt die Formalitäten jmd.J)«Sßrg£“SsWftskärten, . , Offene Auslandsstellen (genehmigt durch das Landesarbeitsamt Brandenburg.) 1. Für Irland wird ein jüdischer Chemiker gesucht, welcher einige Erfahrungen in Nikotin- Destillierungs-Anlagen hat. Bewerbungen sind in englischer Sprache erwünscht. 2. Für U. S. A. werden jüdische jüngere ledige erstklassige Juweliere und Uhrmacher für Reparaturen gesucht. Die Firma ist bereit, für erste Kräfte das Affidavit zu stellen. Ausführliche Bewerbungen mit Lebenslauf, Zeugnisabschriften und Lichtbild in englischer Sprache. 3. Für Brltisch-Honduras wird ein jüdischer jüngerer lediger tropenfester Zahntechniker gesucht. Die Beherrschung der modernen partiellen Prothetik ist unerläßlich. 4. Nach Neuseeland wird eine jüngere jüdische Hausgehilfin gesucht, die nachweislieh schon im Haushalt tätig war und bereit ist, sich aul drei Jahre zu verpflichten. 5. Für Central-Afrika wird ein jiidischer qualifizierter Tierarzt, nicht älter als 35 Jahre, mit guten englischen Sprachkenntnissen gesucht. Der Betreffende müßte auch als landwirtschaftlicher Assistent mitarbeiten. Ausführlkhe Bewerbungen nur auf Luffpastdümipapier, Lebenslauf, Zeugnisabschriften und Paßphoto werden ausschließlich durch die Jüdische Gemeinde, Berlin SW 6S, Lindenstraße 48—50, weitergeleitet. Bewerbungen auf gewöhnlichem Papier werden nicht mit Luftpost befördert. Die Staatsangehörigkeit ist wegen der Verschiedenartigkeit der Einreisebestimrnungen in jedem Fall anzugeben. Die Bewerbungen bitten wir nur schriftlich an uns einzureichen und adressierte und für das Inland frankierte Couverts für Rücksendung beizufügen. Arbeitsgemeinschaft jüdischer Vortragskünstler. Eine Anzahl jüdischer Vortragskünstler hat siel» im Laufe des Sommers zu einer Arbeitsgemeinschaft im RaJimen des Reichsverbandes der jüdischen Kulturbünde in Deutschland zusam• mengefunden. L)iese Arbeitsgemeinschaft jüdischer Rezitatoren, die in engster Fühlung mit den in Deutschland lebenden jüdischen Dichtern steht, will fiir diese das Organ sein, das ihren Werken möglichst weite Verb״• 'tunך schafft. BERLINER HANDWERK UND EINZELHANDEL Pflasterungen 4T* Robert Woifera, Berlin WI! Kurts rttmlinKR «-»>, Ru* 914T 5 fllHilf ~ Aufzüge Bll y—Fahratuhlbau —.—. 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